Archiv

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Radio-Workshop für junge geflüchtete Frauen

Die Kulturwerkstatt Grüne Villa in Halle (Saale) veranstaltet in Kooperation mit DaMigra e.V., Dornrosa e.V. und weiteren Vereinen und Institutionen am 22. Juni 2018 ein Kick off-Treffen zur Vorbereitung eines Radio-Workshops für und mit o.g. Zielgruppe im Alter von 18 bis 26 Jahren. Informationen zur Veranstaltung sind in deutsch, englisch und arabisch abrufbar.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-06-13
Sitzung der LAG Mädchen und junge Frauen Sachsen-Anhalt

Am 20. Juni 2018 findet die nächste Sitzung der LAG Mädchen und junge Frauen Sachsen-Anhalt in Magdeburg statt. Zu dieser Sitzung haben wir Fachfrauen von Magdalena und Lamsa e.V. eingeladen, die ihre aktuellen Projekte vorstellen. Die Einladung zur Sitzung ist hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-06-01
Kooperationsveranstaltung am 28. Juni 2018: Nein heißt Nein - und alles gut?

Nein heißt Nein - und alles gut? Vortrag zur Reform des Sexualstrafrechts in Deutschland Die Änderung des deutschen Sexualstrafrechts wurde jahrelang versäumt. Dadurch galten viele Vergewaltigungs- und Nötigungsfälle nicht als solche, denn ein klares „Nein“ war nicht ausreichend, um Widerwillen auszudrücken. Wer vor Schock erstarrte und sich nicht deutlich genug wehrte, fiel durch die Lücke im Strafgesetz, die Täter wurden freigesprochen. Erst nach den rassistisch aufgeladenen Debatten zu Silvesterübergriffen in Köln wurde im Jahr 2016 der §177 des Strafgesetzbuchs reformiert und an die Anforderungen der Istanbul-Konvention des Europarates angepasst. Im Vortrag wird sich Romy Klimke (Juristische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) kritisch mit der Strafrechtsreform auseinandersetzen. Dabei sollen der rechtspolitische Prozess zu der Reform nachgezeichnet sowie ein Überblick über die bisherige und die aktuelle Rechtslage gegeben werden. Zudem wird der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen auf die Strafverfolgung von sexuellen Übergriffen in der Praxis erwartet werden können. Donnerstag | 28. Juni 2018 | 18:00 Uhr OvGU Tagungsraum Universitätsbibliothek Gebäude 30 | Universitätsplatz 2 | Magdeburg Eintritt frei Eine gemeinsame Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt mit dem Forum Legal Gender Studies Halle, der Koordinierungsstelle Genderforschung & Chancengleichheit, dem Volksbad Buckau c/o Frauenzentrum Courage und dem Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt.
Nachricht vom 2018-05-28
Erklärung zur Landtagsdebatte zur Änderung des Artikel 3 Grundgesetz

Die Landtagsdebatte am 25. Mai 2018 zum Tagesordnungspunkt "Die Menschenwürde schützen - wirkliche Gleichheit herstellen: Für die Erweiterung des Artikels 3 Absatz 3 Satz 1 Grundgesetz um die Merkmale der 'sexuellen Orientierung' und 'Geschlechtsidentität' stimmen!" zeigte deutlich, warum es so wichtig ist, schon mit Kindern und Jugendlichen über die Perspektiven von Geschlechtlichkeit nachzudenken. Wir danken den vier demokratischen Parteien für die Überweisung des Antrages der Linken in den Ausschuss für Recht, Verfassung und Gleichstellung und stehen gerne für inhaltliche Fragen zu Geschlechtervielfalt zur Verfügung. Unsere Referentin für Geschlechtervielfalt Sarah Brune hat dazu diese Erklärung verfasst. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2018-05-28
Jugendbildungsreferentin* für geschlechtersensible Bildungsarbeit gesucht

Der Verein djo-Deutsche Jugend in Europa Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. sucht ab dem 01.07.18 eine* Jugendbildungsreferentin* (Schwerpunkt geschlechtersensible Bildungsarbeit). Die Deutsche Jugend in Europa, Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. ist ein landesweit tätiger, freiheitlich-demokratischer, überparteilicher und überkonfessioneller Jugendverband. Die Schwerpunkte des Veriens liegen in der außerschulischen Bildungs-, Kultur- und Integrationsarbeit sowie in der Internationalen Begegnung. Derzeitige Projekte befassen sich unter anderem mit den Themen Mädchen*arbeit, Migration und interkulturelle Öffnung. Nähere Informationen zur Stellenausschreibung sind hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-05-24
QueerDenker Referat in Magdeburg

Am 24.05.2018 wurde das Aufleben des Studierendenreferats QueerDenker an der FH Magdeburg-Stendal (Campus Herrenkrug) gefeiert. Einige Grußworte sprachen unter anderem Gritt Kumar (Die Linke), Dr. Falko Grube (SPD), Annika Schetter (Präventionsstelle Sexualisierte Diskriminierung der OvGU), Georg Matzel (LSVD Sachsen-Anhalt e.V.), als auch Dr. Jan Heider vom Vorstand des KgKJH, der in seiner Rede nicht nur auf das Aktionsprogramm des Landes sondern auch auf das Projekt Medienkoffer "Geschlechtervielfalt" einging. Künftig wird sich das Studierendenreferat, das eine peer-to-peer-Beratung plant und auch die queere Repräsentation in der Lehre der FH stärken will, immer dienstags ab 18 Uhr im Haus 1, Zimmer 0.68 (Campus Herrenkrug) treffen. Alle Interessierten sind herzlich beim Stammtisch des QueerDenkers willkommen. [Lea Schubert, Bildungsmultiplikatorin im KgKJH]
Nachricht vom 2018-05-24
Fortbildung zu LSBTI* in Magdeburg am 31.05.2018

Am 31. Mai 2018 führen wir für die Landeshauptstadt Magdeburg von 9:00 bis 15:00 Uhr eine Qualifizierung für Fachkräfte der Verwaltung und der Kinder- und Jugendarbeit, der Erziehungshilfe sowie der Schulsozialarbeit durch. Im Mittelpunkt stehen Begriffsklärungen im Kontext LSBTI* und der Austausch über methodische Möglichkeiten im eigenen Arbeitsbereich. Informationen sind über das Amt für Gleichstellungsfragen der Landeshauptstadt Magdeburg (natalie.schoof@stadt.magdeburg.de, Tel. 0391 540 2328) erhältlich. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2018-05-23
Erster Filmpreis für Geschlechtergerechtigkeit im Kurzfilm vergeben

Den Goldenen Reiter* für GeschlechterGerechtigkeit im Kurzfilm des 30. Filmfestes Dresden erhält der Hamburger Regisseur Jon Frickey für "Neko no Hi – Cat Days". Die Jury verweist in ihrer Begründung darauf, dass der Animationsfilm stilistisch und formal für Kinder gemacht ist, bietet jedoch eine wunderbare, weit über das Zielpublikum Kinder hinausreichende, inhaltliche Tiefe für jede*n Menschen*. Weitere Informationen sind auf der Homepage der der LAG Jungen- und Männerarbeit Sachsen e.V. zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-05-15
djo Sachsen-Anhalt sucht Jugendbildungsreferentin*

Der djo-Deutsche Jugend in Europa Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. sucht ab dem 01.07.18 eine* Jugendbildungsreferentin* (Schwerpunkt geschlechtersensible Bildungsarbeit). Die Schwerpunkte der Arbeit liegen in der außerschulischen Bildungs-, Kultur- und Integrationsarbeit sowie in der Internationalen Begegnung. Derzeitige Projekte befassen sich unter anderem mit den Themen Mädchen*arbeit, Migration und interkulturelle Öffnung. Informationen zur Ausschreibung und zur Bewerbung sind hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-05-15
Fortbildungsreihe Q*R-Coach in Hannover

Der ljr Niedersachsen bietet in der Fortbildungsreihe Q*R-Coach im Juni und im August verschiedene, interessante Fortbildungsvorträge an. Unter anderem werden Themen wie "Queer Refugees", "Rechtliche Fragen in der queeren Jugendarbeit" oder "Psychologische Ersthilfe" beleuchtet. Eine Anmeldung kann hier erfolgen. Die Teilnahme ist kostenlos, Fahrtkosten können leider nicht übernommen werden. [Lea Schubert, Bildungsmultiplikatorin im KgKJH]
Nachricht vom 2018-05-14
Aktionen zum IDAHOT in Sachsen-Anhalt

Der IDAHOT (Internationaler Tag gegen Homo-, Bi- und Transphobie) findet am Donnerstag, dem 17. Mai in Sachsen-Anhalt in den Orten Halle, Magdeburg und Stendal statt. In Halle wird es – organisiert von der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt, der AK Queer und dem bbz Lebensart e.V. – einen Vortrag zum Thema “Von Mama und Mami, extra-Papas und Viertelgeschwistern” an der Martin-Luther-Universität geben, in Magdeburg wird es – organisiert von derAIDS-Hilfe Sachsen-Anhalt Nord e.V., dem CSD Magdeburg und DykeAndGay – am Ulrichplatz verschiedene Infostände und Redebeiträge geben und in Stendal wird der LSVD Sachsen-Anhalt e.V. vertreten sein und um 17.00 Uhr in der Stendaler Innenstadt den Rainbowflash abhalten. Der Vortrag in Halle wird von unseren Referent*innen Sarah Brune und Mitja Rabitz organisiert und durchgeführt.Für alle Interessent*innen gibt es hierfür auf Facebook weitere Informationen. [Lea Schubert, Projektmitarbeiterin im KgKJH]
Nachricht vom 2018-05-08
AG-Treffen Mädchen* und junge Frauen* im südlichen Sachsen-Anhalt

Die nächste Beratung der o.g. Arbeitsgruppe findet am 24. Mai 2018 von 10.00 bis 13.00 Uhr im Reformhaus in Halle (Saale) statt. Informationen zur Tagesordnung sind hier zu finden. Interessierte an der Mädchen*arbeit im südlichen Sachsen-Anhalt können sich noch bei Tanja Rußack (djo, Tel. 0345-5484722) melden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-05-08
Workshop Comic-Zeichnen mit Iman Shabaan

Das Aktionstheater Halle e.V. bietet vom 11.5. bis 13.5.2018 im Frauenzentrum Weiberwirtschaft/Dornrosa e.V. in Halle (Saale) einen Workshop zum Comiczeichnen mit der Künstlerin Iman Shabaan an. Im Workshop werden die Grundtechniken erlernt und es können kleine Zeichnungen zum Thema "Heldinnen und Transformation" erarbeitet werden. Ziel ist die Vorbereitung einer Ausstellung. Für weitere Informationen zum Workshop und zur Anmeldung steht euch Katja Reindel vom Frauenzentrum Weiberwirtschaft/Dornrosa e.V. gern telefonisch unter 0345/2024331 oder per mail fzweiberwirtschaft@arcor.de zur Verfügung.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-05-03
Weiterbildung "Diverity-Beratung in der eigenen Organisation 2018"

Die Weiterbildung "Diversity-Beratung in der eigenen Organisation 2018" ist ein Angebot der Auslandsgesellschaft e.V. in Kooperation mit dem Institut Social Justice und Diversity, der SOCIUS Organisationsberatung gGmbH, dem Bildungsinstitut vierfältig und stratum consult GmbH. Informationen zu den Inhalten, zu Referent*innen, zum zeitlichen Rahmen und zur Anmeldung sind dem Flyer zu entnehmen. Die Weiterbildung in fünf Modulen richtet sich an Interessierte aus Sachsen-Anhalt mit Vorwissen zu Diversity, z.B. durch den Besuch einer Fortbildung in den Bereichen "Anti-Rassismus" oder "Allgemeines Gleichstellungsgesetz (AGG)" und "UN-Behindertenrechtskonvention", "Change-Management" oder "Interkulturelle Teamentwicklung" und schließt mit einem Zertifikat ab.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-05-03
"Fußball geht immer?" - Jungenarbeit mit Fußballfans

Unter diesem Motto findet am 24. Mai 2018 in der Evangelischen Akademie in Meißen ein Fachtag anlässlich der FIFA-Männerfußballweltmeisterschaft zur geschlechterreflektierenden Arbeit mit Jungen statt. Weshalb hat Fußball für viele Jungen einen so großen Anziehungsgrad? Wie thematisiere ich Ausdrucksweisen von Männlichkeiten – auch in Bezug zur Fankultur? Inwiefern bilden viele Vorurteile die Basis für das Handeln von Jungen, aber zugleich den Einstieg in den Austausch mit den jungen Menschen? Welche Perspektive haben Fachkräfte auf das Fan-Sein? Und wie gestalte ich geschlechterreflektierende Pädagogik mit Fans in Jugendeinrichtungen? Diesen Fragen geht der Fachtag nach. Weitere Informationen zum Inhalt und zur Anmeldung sind hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-05-03
Jahreskonferenz des Netzwerks für Demokratie und Toleranz 2018

Am 23. Mai 2018 findet von 9:30 bis 15:45 Uhr in Halle/Saale die öffentliche Jahreskonferenz des Netzwerks für Demokratie und Toleranz 2018 statt. Im Mittelpunkt stehen die Fragen: Wie begegnen wir Hass und Verdruss und woher kommt dieser große Verdruss? Weitere Informationen finden sich hier. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2018-05-01
Transidentität bei Kindern

Die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift kindergarten heute beschäftigt sich mit der Thematik "Transidentität bei Kindern". Hierbei wurde die Dipl.-Psychologin PhD. Inga Becker interviewt, die aus ihrer medizinischen Praxis berichtet. So erzählt sie: "Manche Kinder äußern bereits im Alter von 2 bis 3 Jahren – sobald sie sprechen können – überzeugend, dass sie in Wahrheit das andere Geschlecht hätten". Das wird von Kindern beispielsweise dadurch verdeutlicht, dass sie mit ihren anatomischen Geschlechtsmerkmalen unzufrieden sind, Kleidungsstücke und/oder Spielzeug bevorzugen, welche in unserer Gesellschaft einer bestimmten Geschlechtsgruppe zugesprochen werden. Dieser Artikel zeigt, dass transidente Kinder keine gesellschaftliche Randerscheinung sind, sondern, dass das Thema – besonders in Einrichtungen der frühkindlichen Bildung – an Ernsthaftigkeit gewinnen muss. Wir unterstützen diese Tendenz durch die Materialien unseres Medienkoffers „Geschlechtervielfalt“ und in Sensibilisierungs- und Fortbildungsveranstaltungen. Der Aspekt von Transidentität im frühkindlichen Alter und wie Transkinder im KiTa-Alltag Unterstützung erfahren können, wird auch in der nächsten Ausgabe der Fachzeitschrift kindergarten heute, welche am 02. Mai 2018 erscheint, vertieft. Das aktuelle Heft kann unter diesem Link bestellt werden. [Sarah Brune, Referentin für Geschlechtervielfalt im KgKJH]
Nachricht vom 2018-04-27
Fortbildung "Empowerment in der Mädchen*arbeit" in Stendal

Das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. lädt interessierte Frauen* aus der sozialen Arbeit, die in der Mädchen*arbeit sowie Kinder- und Jugendarbeit tätig sind, sowie Studierende (Soziale Arbeit, Erziehungswissenschaften, Sozialwissenschaften…), die lernen möchten, mit den Methoden des Empowerment zu arbeiten, am 23. Mai 2018 zu o.g. Fortbildung ein. Nähere Informationen zum Inhalt und zur Anmeldung sind im Flyer zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-04-25
Gender on track - Geocaching

Genderaspekte und deren bewusste Wahrnehmung sind aus einer qualifizierten (Jugendbildungs-)Arbeit mit weiblich_männlichen Kindern und Jugendlichen kaum wegzudenken. Oft allerdings wirken die Themen aufgesetzt, abstrakt und methodisch kaum regional verortbar. Durch einen erfahrungs- und bewegungsorientierten Lernzugang, der regionale Rückbindungen zulässt, können Genderthemen sowie Beratungsstellen und geschlechtergerecht wirkende Anlaufpunkte für weiblich_männliche Kinder und Jugendliche interessanter und somit leichter zugänglich werden. Dieser Zugang ergibt sich in der Methode des Gender-Geocachings. Auf Einladung von FUMA NRW bieten wir am 13. Juni 2018 in Münster eine Fortbildung mit dem Titel "Gender on track - Geocaching" an. Interessierte finden hier dazu inhaltliche und organisatorische Informationen. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2018-04-24
Erstes queeres Jugendvernetzungstreffen in Dessau

Vom 25.-27.05.2018 findet in Dessau das 1. queere Jugendvernetzungstreffen statt. Sei Teilnehmer_in der ersten Stunde und melde sich gleich hier an. Einige Plätze sind noch vorhanden. Neben dem Kennenlernen und dem Austausch mit anderen jungen queeren Menschen zwischen 13 und 26 Jahren,Jugendgruppen/-treffs und Queer-Referaten aus ganz Sachsen-Anhalt steht das eigene Kennenlernen und der Aufbau von Selbstbewusstsein im Vordergrund. Dafür haben wir etwas zum Thema Mein Coming-out <-> Dein Coming-out vorbereitet und stellen uns zusammen mit FUTURZWEI der Frage,was du zum guten Leben brauchst und entwickeln postive Zukunftsbilder. Zum Abschluss kannst du wesentlich dazu beitragen, deine Wünsche, Erwartungen und Vorstellungen für das kommende queere Jugendvernetzungstreffen mit einzubringen und der Veranstaltung auch deine "Handschrift verleihen". Der Teilnehmer_innenbeitrag beläuft sich auf 5€, worin Unterkunft, Verpflegung, Programm und eine anteilige Übernahme der Fahrtkosten enthalten ist. Weitere Informationen erhältst du hier an. [Philipp Pieloth, JNW Lambda ST e.V.]
Nachricht vom 2018-04-23
Vorstellung des Medienkoffers Geschlechtervielfalt im Saalekreis

Einladung zur Vorstellung des sachsen-anhaltischen Medienkoffers "Geschlechtervielfalt in Einrichtungen der frühkindlichen Bildung, in Grundschulen und Horten" an der Hochschule Merseburg Vom 01. April 2018 an gibt es für Kindertagesstätten und Grundschulen in Sachsen-Anhalt die Möglichkeit, sich kostenfrei einen Medienkoffer zu den Themenfeldern Geschlechtervielfalt und Rollenbilder auszuleihen. In den für die Kindertagesstätte und Grundschule unterschiedlich bestückten Medienkoffern sind Kinderbücher, Spiele, Filme, Fachbücher und eine Handreichung mit Methodentipps enthalten. Erzieher*innen, Schulsozialarbeiter*innen, Lehrer*innen, Hortner*innen und Eltern können durch diese Materialien Unterstützung finden, um auf kindgerechte Weise dazu beitragen, dass Kinder ein positives Weltbild fernab von geschlechterstereotypen Zuschreibungen entwickeln. Herzlich laden wir im Landkreis Saalkreis zur Vorstellung des Koffers und der Materialien am Donnerstag, den 24. Mai 2018 von 9:30 bis ca. 12:30 in die Hochschule Merseburg, im Gartenhaus (Eberhard-Leibnitz-Straße 2) ein. Nach einer kurzen Begriffserklärung durch die Bildungsreferentin für Geschlechtervielfalt Sarah Brune und einem Fachvortrag von Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß, haben Sie die Möglichkeit, die Inhalte der Koffer zu betrachten und darüber ins Gespräch zu kommen, ob die Materialien eine Relevanz für Ihren Kita- bzw. Grundschulalltag haben könnten und was Sie sich darüber hinaus für diese Themenfelder in ihren Einrichtungen wünschen würden. Wir würden uns freuen, Sie zu diesem Austausch zu begrüßen zu können, und bitten um eine Anmeldung per Mail: koffer@geschlechtergerechtejugendhilfe.de bis zum Freitag, den 18. Mai 2018. Prof. Dr. phil. Heinz-Jürgen Voß, Professur für Sexualwissenschaft und sexuelle Bildung (Hochschule Merseburg) Drin. phil. Kerstin Schumann, Geschäftsführerin Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. Sarah Brune, Referentin für Geschlechtervielfalt in Einrichtungen der frühkindlichen Bildung, in Grundschulen und Horten (KgKJH) Das Projekt Medienkoffer „Geschlechtervielfalt“ wird im Rahmen des Aktionsplans LSBTTIQ des Landes Sachsen-Anhalt durchgeführt. Es wird gefördert durch das Ministerium für Justiz und Gleichstellung Sachsen-Anhalt. [Sarah Brune, Referentin für Geschlechtervielfalt im KgKJH]
Nachricht vom 2018-04-20
LSVD Sachsen-Anhalt: Keine Rehabilitation für Homoheiler und Leo e.V.

Magdeburg. Die im Jahr 2014 bekannt gewordenen Homo-Heilungsseminaren des Bennungen Vereins Leo e.V. um Pfarrer Bernhard Ritter riefen große Proteste, eine Landtagsdebatte und Verurteilungen von Politik und Gesellschaft hervor. Der Paritätische Landesverband Sachsen-Anhalt hob die Mitgliedschaft in dessen Wohlfahrtsverband auf und der Landkreis Mansfeld-Südharz entzog dem Verein die Anerkennung als Freien Träger der Kinder und Jugendhilfe. Nach einer Klage und Gerichtsverfahren ist Leo e.V. heute wieder als Freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe anerkannt, weil nicht nachgewiesen werden konnte, was in den Seminaren tatsächlich passierte. Konkrete Beweise durch neue Recherchen und veröffentlichte Seminarunterlagen Neue Recherchen des Journalisten Silvio Duwe bringen aber konkrete Beweise zu Tage, woraus hervorgeht, dass Leo e.V. und Bernhard Ritter keinerlei Einsicht und Schlüsse aus der Debatte von 2014 gezogen haben. Die Seminare zur Heilung von Homosexuellen gehen weiter. Veröffentlichte Seminarunterlagen aus einem noch bis zum 21.04. stattfindenden Seminar belegen jetzt klar, dass Homosexualität als 'Störung' eingestuft wird. Nach Bernhard Ritter sei Homosexualität eine Folge von Selbstmitleid und Minderwertigkeitskomplexen. Der Lesben- und Schwulenverband Sachsen-Anhalt sieht die weitere Arbeit des Vereins Leo e.V. als äußerst gefährlich und inakzeptabel an und stellt folgende Forderungen: LSVD-Forderungen an die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM): - Klare öffentliche Distanzierung von den Praktiken des Leo e.V. und der Arbeit von Pfarrer i.R. Bernhard Ritter im Zusammenhang mit den Seminarangeboten zu „innerseelischen Störungen“ durch den Landeskirchenrat der EKM - Aberkennung der Ordination als Pfarrer i.R.* im Rahmen eines Disziplinarverfahrens gemäß Pfarrergesetz – PfG der VELKD *Pfarrer im Ruhestand unterstehen weiter der Lehrverpflichtung und der Amtspflicht (§§ 66 bis 68 Pfarrergesetz - PfG) und damit der Lehraufsicht und der Disziplinargewalt. LSVD-Forderungen an die Kommunalpolitik im Landkreis Mansfeld-Südharz: - Erneute Aberkennung als Freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe aufgrund konkret vorliegender Seminarunterlagen, die die Untauglichkeit untermauern - Keine weitere Vergabe öffentlicher Aufträge durch den Landkreis und der Gemeinde Südharz an den Verein Leo e.V. - Klare öffentliche Distanzierung von den konkreten Praktiken des Leo e.V. und der Arbeit des Vereinsvorsitzenden Bernhard Ritter im Zusammenhang mit den Seminarangeboten zu „innerseelischen Störungen“ durch die Landrätin des Landkreises Mansfeld-Südharz, Dr. Angelika Klein sowie durch die Kommunalpolitiker*innen des Landkreises und der Gemeinde Südharz LSVD-Forderungen an Justiz- und Gleichstellungsministerin Annemarie Keding - Klare öffentliche Distanzierung von den konkreten Praktiken des Leo e.V. und der Arbeit des Vereinsvorsitzenden Bernhard Ritter im Zusammenhang mit den Seminarangeboten zu „innerseelischen Störungen“ durch Justiz- und Gleichstellungsministerin Annemarie Keding, die für die Umsetzung des Landesprogramms gegen Homo- und Transphobie zuständig ist LSVD-Forderungen an die Fraktionen im Landtag von Sachsen-Anhalt - Klare öffentliche Distanzierung von den konkreten Praktiken des Leo e.V. und der Arbeit des Vereinsvorsitzenden Bernhard Ritter im Zusammenhang mit den Seminarangeboten zu „innerseelischen Störungen“ - Ausschussbefassung zum Thema: Entzug Gemeinnützigkeit | Keine öffentlichen Mittel | Ende der Kinder- und Jugendarbeit o Prüfung inwiefern es rechtliche Möglichkeiten zum Entzug der Gemeinnützigkeit des Leo e.V. gibt o Prüfung inwiefern der Landkreis Mansfeld Südharz unterstützt werden kann, um die Aberkennung des Vereins Leo e.V. als Freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe rechtssicher umgesetzt werden kann o Erweiterung von Fördermittelkriterien, wonach Organisationen wie Leo e.V., die eindeutig gegen das Verbot der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität (Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verstoßen oder dem AMG zuwiderhandeln, keine öffentlichen Mittel mehr erhalten Der LSVD Sachsen-Anhalt stellt klar: Für Homophobie darf es keine Förderung geben. Anbieter solcher Therapieangebote finanzieren sich überwiegend durch Spenden. Die Gemeinnützigkeit ist somit Existenzgrundlage. Träger wie Leo sind aber nicht gemeinnützig, sondern gefährlich. Die staatlichen Stellen müssen in diesen Fällen die Gemeinnützigkeit aberkennen. Für Homophobie darf es keine Förderung geben. Hintergrund: Martin Pfarr, langjähriges Landes- und Bundesvorstandsmitglied des LSVD kommentierte 2014: „Der Verein Leo wurde von Bernhard Ritter gegründet, ehemaliger CDU-Landtagsabgeordneter und schon damals mit religiös-verbrämter Homophobie aufgefallen. Wir vom LSVD Sachsen-Anhalt protestierten lautstark. Therapieangebote sind gefährlicher Unsinn und verunsichern insbesondere lesbische und schwule Jugendliche. Diese benötigen vielmehr Anerkennung und persönliche Unterstützung. Es ist die Pflicht der Landesregierung für ein diskriminierungsfreies Umfeld zu sorgen. Die Denunzierung von Homosexualität als psychische Krankheit oder sündhaftes Laster ist alles andere als hilfreich.“ [Pressemitteilung des LSVD Sachsen-Anhalt vom 20. April 2018]
Nachricht vom 2018-04-20
Fachtagung "Weibliche Genitalverstümmelung (FGM)" in Leipzig

Das Fachdialognetz für schwangere, geflüchtete Frauen lädt in Kooperation mit SAIDA International e.V. am 30. Mai 2018 zu o.g. Fachtag nach Leipzig ein. Die Veranstalterinnen* wollen Fachkräfte verschiedener Disziplinen zu einem Fachaustausch zusammenbringen und die Expertisen bündeln. Weitere Informationen zum Fachtag und zur Anmeldung sind hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-04-19
Girls´Day im Jugendzentrum Südwest Sangerhausen

Am 26.4.2018 findet im Jugendzentrum Südwest "Buratino" die Veranstaltung zum Girls´Day unter dem Motto "...und morgen bin ich Chefin!" statt, das durch das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. organisiert wird. Eingeladen sind Mädchen* von 12 bis 14 Jahren, sich mit vielfältigen Berufsbildern auseinanderzusetzen und nachzudenken, welche Kompetenzen brauche ich, um Chefin zu werden. Bei Interesse bitte auf den Girls´Day-Radar gehen, um sich für den Workshop anzumelden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-04-13
Nachlese zur Bundesweiten Fachtagung am 10. April 2018

Mit der Bundesweiten Fachtagung "...na, schon aufgeklärt Sexuapädagogik als vielfältiges Thema in der Mädchen*arbeit" haben die BAG Mädchenpolitik, das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V., die Hochschule Merseburg sowie weitere Kooperationspartner*innen Fachkräfte aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen nach Magdeburg eingeladen. Neben dem Impulsreferat von Katja Krolzik-Matthei und Dr. Kerstin Schumann zu empirischen Schlaglichtern auf sexuelle Erfahrungen und Einstellungen von Mädchen* und den Erkenntnissen zur Online-Befragung "Pille", gab es Workshops zum Fachdialognetzwerk Leipzig, zu interkulturellen Aspekten der Sexualpädagogik in der Praxis, geschlechtlich-sexueller Identität, Pubertät und Verhütung, Selbstdarstellung in digitalen Welten sowie die Vorstellung der Kita-Box der BZgA und des aktuellen Medienkoffers "Geschlechtervielfalt in Einrichtungen der frühkindlichen Bildung, in Grundschulen und Horten". Den Abschluss bildete ein Dialogforum mit Judith Linde-Kleiner, Ann

Am Vorabend der Fachtagung wurde im Landtag Sachsen-Anhalt (Fraktionsflur Bündnis 90/Die Grünen) die Ausstellung "7.5 Billion Flowers" in Anwesenheit der Künstlerin Sarah Nieves eröffnet. Die Ausstellung ist noch bis zum 2.5.2018 im Landtag zu sehen und wandert anschließend durch einige Frauenzentren in unserem Bundesland.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtergerechte Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-04-13
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