| Wahlprüfsteine aus geschlechterpolitischer Sicht |
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Pressemeldung der BAG der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten: Anlässlich der Bundestagswahl hat die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG) Wahlprüfsteine aus frauen- und geschlechterpolitischer Sicht erstellt. Die Wahlprüfsteine wurden den Bundestagsparteien vorgelegt, die Rückmeldungen werden auf der Internetseite veröffentlicht.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG) ist ein professionelles Netzwerk der institutionalisierten Frauenbewegung in Deutschland. In ihr haben sich kommunale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte zusammengeschlossen, um die Interessen von Frauen auf Bundesebene zu vertreten, ein bundesweites Forum für gleichstellungspolitische Diskussionen zu schaffen, den Erfahrungsaustausch und den Informationsfluss zwischen den Kolleginnen zu sichern und Fragen des eigenen Berufsstandes zu klären.
Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen
Brunnenstraße 128, 13355 Berlin |
| Nachricht vom 2013-05-22 |
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| Website "Wer braucht Feminismus?" online |
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Nach Vorlage der im Frühjahr 2012 gestarteten amerikanischen Kampagne Who needs feminism? haben Frauen in Deutschland eine eigene Plattform mit dem Titel WER BRAUCHT FEMINISMUS gestartet. Der Webseite ist zu entnehmen: "Unsere Vision ist, auch in den deutschsprachigen Ländern zu einem Imagewandel von Feminismus beizutragen. Weil wir finden, dass Feminismus ein besseres Image verdient. Wir möchten im Rahmen der Kampagne Stimmen von einem möglichst breiten Spektrum von Menschen und Gruppierungen sammeln und präsentieren. Dabei agieren wir unabhängig, überparteilich und überkonfessionell." Mitmachen ist erwünscht, einen Aktionsfahrplan gibt es hier.
Kerstin Schumann
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| Nachricht vom 2013-05-21 |
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| Proteste gegen Barbie-Traumhaus |
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Am 16. Mai 2013 wurde am Berliner Alexanderplatz das erste Barbie-Traumhaus eröffnet und zog nicht nur Fans an. Viele Frauen und Männer waren genauso grell pink gekleidet wie das Barbie-Traumhaus und protestierten im Beisein zahlreicher Journalist*innen lautstark gegen das Barbie-Frauenbild. Genderforscherin Stevie Schmiedel und die Journalistin Tanja Tricarico haben in verschiedenen Artikeln (hier) sich der Thematik angenommen und ihren Unmut über die fortschreitende Pinkifizierung zum Ausdruck gebracht. Weitere Informationen finden Sie auch unter Pinkstinks.de
Aber nicht genug, dass es ein pinkfarbenes Barbie-Traumhaus gibt. Der Frankfurter Flughafen (hier) zieht nach und hat neue Frauenparkplätze eingerichtet: Blümchendekor, pinkfarbene Wände, Klimaanlage mit Blumenduft sowie breite Parkbuchten. Mehr Klischee geht nicht.
Wer gegen diese Klischees protestieren möchte, kann dies mit einer Unterschrift unter die Petition "Sexismus in der Außenwerbung" tun. Den Button finden Sie auf der Homepage des KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. (hier).
Irena Schunke |
| Nachricht vom 2013-05-17 |
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| Aktuelles aus der BAG Mädchenpolitik |
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Am 28. und 29. April 2013 tagte die BAG Mädchenpolitik zum Studientag und zu ihrer Mitfrauenversammlung in Berlin. Im Rahmen des Studientages hatten wir Fachfrauen uns Prof. Dr. Maria do Mar Castro Varela von der Alice-Salomon-Hochschule Berlin eingeladen, um mit ihr aktuelle Themen wie Intersektionalität, strukturelle Benachteiligungen von Mädchen, Transgender und Antidiskriminierungsstrategien zu diskutieren. In einem interessanten und ausführlichen Erfahrungsaustausch wurde darüber diskutiert, was "Intersektionalität" (anderer Begriff für "Mehrfachdiskriminierung") in der Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen bedeutet und welche Strategien entwickelt werden müssen, um Diskriminierungen entgegenzuwirken. Die anwesenden Fachfrauen machten deutlich, dass der begonnene, thematische Diskussionsprozess in den nächsten Veranstaltungen der BAG Mädchenpolitik weitergeführt werden muss.
Schon jetzt möchten wir darauf verweisen, dass die BAG Mädchenpolitik am 17. und 18. Juni 2013 in Magdeburg tagt.
Irena Schunke
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| Nachricht vom 2013-05-13 |
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| KgKJH in den Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit gewählt |
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Auf der Mitgliederversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit e.V. (BAGJ) am 7. Mai 2013 wurde ein neuer siebenköpfiger Vorstand gewählt. Mit dabei ist Christoph Damm, der für das Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. (KgKJH) an der Sitzung teilnahm und nun aktiv die sachsen-anhaltische Perspektive im Bundesvorstand einbringen wird.
Das KgKJH ist Gründungsmitglied der 2010 ins Leben gerufenen BAGJ. Diese hat u.a. die Ziele, Jungenarbeit bundesweit mit regionalen Bezügen zu vernetzen und zu qualifizieren, Trägern der Jugendhilfe sowie Mitarbeitern aus der Jungenarbeit als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen und Jungenarbeit als Querschnittsaufgabe von Jugendhilfe zu etablieren sowie im Interesse der Anbieter von Jungenarbeit bei der jugendpolitischen Gesetzgebung und der Entwicklung administrativer Prozesse mitzuwirken. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite der BAG Jungenarbeit.
Kerstin Schumann
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| Nachricht vom 2013-05-13 |
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| Girls´Day & Boys´Day 2013 - Pressespiegel |
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Auch in diesem Jahr hat die Netzwerk- und Servicestelle für geschlechtergerechte Berufsorientierung und Lebenswegplanung einen Überblick über die Berichterstattung zum Girls´Day und Boys´Day in den Printmedien Sachsen-Anhalts zusammengestellt.
Den Pressespiegel 2013 zum Girls´Day & Boys´Day in Sachsen-Anhalt finden Sie auf der Projekthomepage.
Jessica Pollak |
| Nachricht vom 2013-05-06 |
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| Girls´Day & Boys´Day 2013 - Ausbildungsberufe ganz aktuell! |
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Passend zum Girls´Day & Boys´Day am 25.04.2013 erschien eine Pressemeldung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB)in dem unter anderem festgestellt wird, dass die jungen Frauen bei der Eroberung der männerdominierten Berufe vorne liegen: "Sie haben es immerhin in sieben männerdominierten Berufen geschafft, ihren Anteil im Vergleich der Jahre 2005 - 2012 - allerdings von einem sehr niedrigen Niveau ausgehend - um mindestens vier Prozentpunkte zu steigern, die Männer hingegen nur in einem."
Die ausführliche Pressemeldung finden Sie unter folgendem Link inkl. weiterer interessanter Datenmaterialien.
Jessica Pollak |
| Nachricht vom 2013-04-29 |
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| Medienkoffer "Vielfältige Familienformen und Lebensweisen" für die Grundschule |
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Kinder wachsen heute in einer von Vielfalt geprägten Gesellschaft auf. Diese Vielfalt macht den Medienkoffer zum Thema. Die ausgewählten Bilderbücher bieten Kindern vielfältige Identifikationsmöglichkeiten für dich und ihr soziales Umfeld. Sie verzichten auf Klischees oder nehmen sie kritisch unter die Lupe. Dadurch eignen sie sich besonders für die vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung.
Der Medienkoffer für die Grundschule entstand 2011 im Rahmen der Initiative "Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt" des Berliner Senats im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft. Er beinhaltet ausgewählte pädagogische Materialien für den Unterricht zu den Themen Familie, Herkunft, Freundschaft und Solidarität, Behinderung, Geschlechterrollen und Gleichgeschlechtliche Liebe.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage von QUEERFORMAT hier.
Irena Schunke |
| Nachricht vom 2013-04-23 |
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| Deutscher Kinder- und Jugendhilfepreis 2014 |
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Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ - schreibt den Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis 2014 - Hermine-Albers-Preis - in den Kategorien "Praxispreis", "Theorie- und Wissenschaftspreis" sowie "Medienpreis" der Kinder- und Jugendhilfe aus.
In der Kategorie "Praxispreis" werden Organisationen, Initiativen und Träger angesprochen, sich mit dem Thema "Jugendpolitik vor Ort gestalten" auseinanderzusetzen und innovative Modelle, Konzepte bzw. Strategien der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe entwickeln und umsetzen. Mit dem "Theorie- und Wissenschaftspreis" sollen unter anderem Nachwuchskräfte im Bereich der Sozialen Arbeit, Erziehungswissenschaft und/ oder Kinder- und Jugendhilfe für ihre Arbeit ausgezeichnet werden. Der ausgeschriebene "Medienpreis" würdigt hervorragende publizistische Arbeiten, die zu einem Verständnis der Kinder- und Jugendhilfe beitragen.
Nähere Informationen zu den einzelnen Ausschreibungen finden Sie hier.
Irena Schunke |
| Nachricht vom 2013-04-18 |
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| Erfolgreiche Fachtagung „Transgeschlechtlichkeit in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“ |
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Am Montag den 15. April 2013 fand im Ministerium für Arbeit und Soziales Sachsen-Anhalt die Tagung „Was kann sein? Was darf sein? Was muss sein? – Transgeschlechtlichkeit in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“ statt, die durch das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. organisiert wurde.
Über hundert Teilnehmende (aus Sachsen-Anhalt und weiteren Bundesländern) aus den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe, Schule, Fraueninitiativen und Gleichstellung, Interessenverbände, Medizin und Therapie, Beratungsstellen sowie Eltern waren der Einladung gefolgt und machten deutlich, dass es an der Zeit ist, sich auch in Sachsen-Anhalt mit dem Thema „Transgeschlechtlichkeit“ zu beschäftigen. Die Notwendigkeit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, ergibt sich aus der Tatsache, dass es sich eben nicht um ein Minderheitenthema handelt, sondern sich der hohe Leidensdruck transgeschlechtlicher Menschen aus der Unsicherheit und Unwissenheit der meisten Gesellschaftsmitglieder im Umgang mit Transgeschlechtlichkeit speist. Vor diesem Hintergrund bedarf es der Umsetzung konkreter Maßnahmen, um die Lebenssituation von transgeschlechtlichen Menschen nachhaltig zu verbessern.
Die Tagung versteht sich in diesem Zusammenhang als ein Meilenstein – sozusagen als Stein des Anstoßes – um einen Prozess der Sensibilisierung in Sachsen-Anhalt anzuregen. Dazu werden die Tagungsergebnisse in die Erarbeitung eines Statement-Papieres einbezogen und die bereits begonnene Vernetzung mit anderen Bundesländern vertieft.
Punktgenau zur Tagung ist unsere Veröffentlichung „Trans- und Intergeschlechtlichkeit. Eine Broschüre (nicht nur) für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe“ erschienen.
In fachlicher Kooperation mit dem BBZ „lebensart“ e.V. Halle wurde sich auf 52 Seiten mit Fragen geschlechtlich-sexueller Identität auseinandergesetzt, Lebenssituationen intergeschlechtlicher sowie transgeschlechtlicher Menschen betrachtet und Handlungsempfehlungen sowie Internetadressen und Beratungsstellen aufgezeigt. Von zentraler Bedeutung ist dabei das Selbstbestimmungsrecht von trans- und intergeschlechtlichen Kindern und Jugendlichen.
Die Broschüre der Gelben Reihe kann in der Geschäftsstelle des KgKJH (Tel. 0391.6310556) erworben werden. Für Bestellungen berechnen wir 3,00 Euro zzgl. Porto pro Broschüre.
Silke Kassebaum
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| Nachricht vom 2013-04-18 |
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