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„ ...und was dann ? “

Berufsorientierung für Mädchen
mit Behinderungen und Beeinträchtigungen

Chancengerechtigkeit für Mädchen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen sollte selbstverständlich sein. In allen Lebensbereichen. Zum Beispiel wenn es um die persönliche Zukunftsplanung und berufliche Orientierung der Einzelnen geht.

Das unterstreichen auch die Gesetzestexte. Für Frauen mit Behinderungen fordern sie die Zusicherung gleicher Chancen in der Arbeitswelt (vgl. SGB IX, §33, 2003). Den Grundstein dazu legt §1: „Dabei wird den besonderen Bedürfnissen behinderter und von Behinderung bedrohter Frauen und Kinder Rechnung getragen.“ (SGB IX, §1, 2003)

Aber aus fachlicher Sicht gibt es diesbezüglich noch viel zu tun. Das Resümee in der Fachliteratur lautet zur Zeit: Mädchen bzw. Frauen mit Behinderungen sind von Benachteiligung doppelt betroffen: aufgrund ihres Geschlechts und aufgrund ihres Handicaps.

Wir möchten, dass sich daran in naher Zukunft etwas ändert. Darum greifen wir die Thematik unter der Leitfrage „ ...und was dann ? “ auf. Wir suchen Antworten auf die Frage nach den Perspektiven von Mädchen mit Behinderungen oder Lernbeeinträchtigungen in Sachsen-Anhalt. Was kommt nach der Schule? Welche Möglichkeiten stehen ihnen  offen? Wo gibt es Beratung und Hilfe?

Unsere Frage richten wir vor diesem Hintergrund an ArbeitgeberInnen, Bildungseinrichtungen und Institutionen der Jugendberufshilfe.  Ihr Engagement ist gefragt, wenn es darum geht, eine gleichberechtigte  Teilhabe der  Mädchen  und jungen Frauen zu realisieren.

Informationen gibt es also hier speziell für:

Mädchen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen

Ihr könnt euch über Ausbildungsmöglichkeiten in Sachsen-Anhalt informieren. Außerdem erfahrt ihr, wer euch zu Fragen bei der Entscheidung für einen Ausbildungsplatz berät.

Klickt das Feld „Mädchen“ an, um die Texte zu öffnen. Oder geht zum Einstieg erst einmal auf „Interviews“. Dort könnt ihr zum Beispiel kurze Filmbeiträge anschauen.

ArbeitgeberInnen

Wie Sie sicher bereits gesehen haben, ist ein Hauptpunkt im Menü Ihnen gewidmet. Vielleicht haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, Jugendliche mit Behinderungen auszubilden. Vielleicht aber stand dies bisher  für Sie außer Frage. In den einzelnen Kapiteln möchten wir Ihnen zeigen, warum es sich lohnt die Einrichtung eines Ausbildungsplatzes für Menschen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen in Erwägung zu ziehen.

Der Button „Interviews“ führt Sie unter anderem auch zu einem Videobeitrag, in dem ein Bildungsträger zur Situation Stellung nimmt.

Eltern

Liebe Eltern, wir möchten Sie ermuntern ihre Töchter bei der Suche nach einer Ausbildungsmöglichkeit zu unterstützen. Vielleicht schauen Sie ja zusammen mit ihr das Kapitel „Mädchen“ an.

Finden Sie gemeinsam heraus, ob es wirklich die Ausbildung zur Floristin oder Hauswirtschafterin, also in einem der sogenannten frauentypischen Bereiche ist, die den Interessen und Fähigkeiten Ihres Kindes entspricht.

Die Angebote der verzeichneten Ausbildungsstätten geben Ihnen Ideen zu möglichen Alternativen. In der Rubrik „Interviews“ können Sie die Einschätzung einer Mutter nachlesen, deren Tochter körperbehindert ist.

Fachpublikum

Es ist uns ein Anliegen, Sie als Fachpublikum zum Nachdenken anzuregen, inwieweit Teilhabe - unter Berücksichtigung des Geschlechtsaspektes - durch die eigene Arbeit forciert wird. OrganisatorInnen von Berufsmessen und Projekten zur Berufsorientierung seien aufgefordert zu prüfen, ob Mädchen mit Behinderungen sich tatsächlich durch Ihre bisherigen Angebote angesprochen fühlen können.  

Einen Einstieg in die Thematik geben die Gespräche unter dem Button „Interviews“.  Die beiden Hauptmenüpunkte „Mädchen“ und „ArbeitgeberInnen“ vermitteln Ihnen ein Bild über den aktuellen Stand des Themas. Resümierend werden im „Appell“ Forderungen an alle AkteurInnen der Jugendberufshilfe für Mädchen mit Behinderungen zusammengefasst.

 

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