Aktuelles

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Mitarbeiterin bei Kofra gesucht
Das feministische Frauenprojekt Kofra (München) - Kommunikationszentrum für Frauen zur Arbeits- und Lebenssituation - sucht zum 1. Oktober 2010 oder später eine engagierte Mitarbeiterin.

Die Arbeitsbereiche sind Beratung, Gruppenarbeit, Veranstaltungen, allgemeiner Dienst im Kofra.

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zur Stellenausschreibung.

Irena Schunke
Nachricht vom 2010-09-21

Anne Frank Zentrum sucht ProjektleiterIn
Das Anne Frank Zentrum sucht ab dem 1. Oktober 2010 eine Projektleiterin bzw. einen Projektleiter für das Modellprojekt >>'... zuerst einmal bin ich Mensch' - Deutsch-türkische Biografien aus dem Zweiten Weltkrieg<<.

Ziel des Projektes sind die Entwicklung und Erprobung eines neuen pädagogischen Material- und Methodensets im Bereich des interkulturellen Geschichtslernens für Jugendliche mit und ohne (muslimischen) Migrationshintergrund.

Nähere Informationen zu den Aufgaben und Erwartungen finden Sie hier in der Stellenauschreibung.

Irena Schunke
Nachricht vom 2010-09-21

"Mädchen verwirklichen ihre Zukunfts(t)räume" auf 2. Landesmädchenkonferenz
Am 22. November 2010 findet im Landtag von Sachsen-Anhalt die 2. Landesmädchenkonferenz unter dem Titel "Mädchen verwirklichen ihre Zukunfts(t)räume" in der Zeit von 9:30 Uhr bis 16:00 Uhr statt.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Sindy Wicha
Nachricht vom 2010-09-20

Kinder und Jugendliche mischen mit
Unter diesem Motto veranstaltet die Stiftung Mitarbeit in Kooperation mit der Kinderbeauftragten der Landeshauptstadt Magdeburg, Katrin Thäger, vom 11. November bis 13. November 2010 ein Seminar in Magdeburg.

Schwerpunkt des Seminars ist die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in der Kommune und im Wohnumfeld. Im Seminar werden Projekte und Methoden der Kinder- und Jugendbeteiligung vorgestellt.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für die Kinder- und Jugendbeteiligungsprozesse interessieren oder diese auf kommunaler Ebene selbst gestalten, moderieren und organisieren wollen.

Nähere Informationen finden Sie auf dem Flyer.

Irena Schunke
Nachricht vom 2010-09-20

Das flexible Geschlecht Gender, Glück und Krisenzeiten in der globalen Ökonomie
Unter diesem Titel findet in Berlin vom 28. bis zum 30. Oktober 2010 ein Kongress der Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin statt.

Aus der Ausschreibung: „Welche Rolle spielen Geschlecht/Gender bei gesellschaftlichen Umbrüchen im Zeichen einer globalen Ökonomie? Egal ob Feminismus oder Gender Mainstreaming: Neben gerechten Geschlechterverhältnissen stand und steht auch immer die Vision von einer Gesellschaft, in der die Menschen in gerechten Verhältnissen ein selbstbestimmtes Leben führen können. Haben bisherige geschlechterpolitische Fortschritte wirklich einen Schritt in diese Richtung gebracht oder entsteht eine neue gemeinsame Klasse der Überforderten? Ist die Ökonomisierung sämtlicher Lebensbereiche letztlich der alles bestimmende Faktor, der das Leben der Menschen heutzutage prägt? Geschlechterkategorien selbst sind in den letzten Jahren zunehmend erodiert – haben sich Generationen von Gender-Debatten damit erübrigt? Sind Emanzipierte und flexible Menschen automatisch glücklich? Übersehen wir im alltäglichen Kampf um die eigene Wettbewerbsfähigkeit Möglichkeiten für ein besseres Leben? Die dreitägige Veranstaltung diskutiert neue und alte Ungleichheiten an den Schnittstellen von Geschlecht, Sexualität, Status, Identität und Differenz und fragt nach den Glücks- und Krisenmomenten heutiger Emanzipation.“

Weitere Informationen können hier entnommen werden.

Kerstin Schumann
Nachricht vom 2010-09-16

Neuerscheinung „Gelbe Reihe“
Das Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. hat in fachlicher Kooperation mit dem Landesverband der Lebenshilfe Sachsen-Anhalt e.V. die Broschüre Nr. 9 zum Thema „Was bedeutet eigentlich … Behindert sein – behindert werden!?“ – Geschlechtergerechter Umgang veröffentlicht.

Die vorliegende Broschüre ist von Fachfrauen und Fachmännern aus unterschiedlichen Fachbereichen und Einrichtungen geschrieben worden. Sie soll dazu anregen, für das Thema und den damit verbundenen geschlechtergerechten Umgang zu sensibilisieren und zum Weiterdenken und Weiterlesen auffordern.

Die Veröffentlichung können Sie beim KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. telefonisch unter 0391/63 10 556 bzw. per mail unter info@geschlechtergerechtejugendhilfe.de bestellen.

Irena Schunke
Nachricht vom 2010-09-15

Spiele für Jungen
Am 23. September 2010 veranstaltet das AWO Landesjugendwerk Sachsen-Anhalt e.V. von 10 bis 14 Uhr einen Workshop zum Thema "Spielpädagogik: Spiele für Jungen." Im Zentrum stehen die Fragen, welche Spiele den Interessen und Bedürfnissen von Jungen entgegen kommen und wie viel Wettbewerb, Herausforderung und Körperlichkeit Jungen brauchen.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Landesjugendwerk der AWO unter
Tel.: 0391.408 290 90 oder t.bruchholz@awo-jugendwerk-lsa.de.

Christoph Damm
Nachricht vom 2010-09-15

Neue IAB Studie erschienen
Im Rahmen der Arbeitsberatung aller kommunalen Gleichstellungsbeauftragten und Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt wurde am 08.09.2010 im Landesverwaltungsamt LSA eine interessante Studie mit dem Titel „Frauen und Männer am Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt“ von Frau Dr. Dietrich und Frau Fritzsche präsentiert.
Schwerpunkt dieser Studie ist die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Erwerbstätigkeit in Sachsen-Anhalt.

Diesen lohnenswerten Beitrag können sie hier nachlesen.

Eileen Untucht
Nachricht vom 2010-09-09

Fortbildung Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg
Die Gewaltfreie Kommunikation wurde in den 1960er Jahren von Marshall B. Rosenberg entwickelt. Ziel ist es, in Konflikten im aufrichtigen Dialog ganz individuelle Lösungen finden. Dabei richten die Beteiligten ihre Aufmerksamkeit konsequent auf ihre Gefühle und Bedürfnisse, anstatt in Kategorien von richtig oder falsch zu denken.

Auf diese Weise werden Vorwürfe, Schuldzuweisungen oder Rückzugsstrategien durch eine klare, wertschätzende und einfühlsame Sprache ersetzt. In der Veranstaltung können Sie sich mit den Grundannahmen und den vier Schritten der Gewaltfreien Kommunikation vertraut machen. Anhand von Beispielsituationen haben Sie die Möglichkeit zu üben, zu experimentieren und die Wirkung von Rosenbergs Modells zu erleben.

Das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V., die Arbeitsgemeinschaft Gewaltprävention sowie der Referent André Gödecke laden Sie recht herzlich zur Fortbildung nach Langenweddingen ein. Die Veranstaltung ist als Fortbildung, WT 2010-002-171 LISA, anerkannt.

Nähere Informationen finden Sie in der Einladung.

Irena Schunke
Nachricht vom 2010-09-07

Mädchenarbeit: wieso, weshalb, warum? Grundlagen und neue Impulse
Die Rolle von Mädchen und Frauen hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Neben vielfältigen Errungenschaften gab es auch Niederlagen. Eines ist jedoch geblieben: die Stärke der Mädchenarbeit, sich schnell auf neue gesellschaftliche Veränderungen einzustellen und selbst Veränderungen zu bewirken.

Das wesentliche Ziel von Mädchenarbeit ist, Mädchen in ihren Belangen, Interessen und Bedürfnissen sowie in ihren jeweiligen Lebenslagen in den Blick zu nehmen und sie darin zu unterstützen. Die Geschichte der Mädchenarbeit blickt mittlerweile auf eine lange Tradition zurück. In dieser Zeit konnte sich viel Theorie und Praxis zur Verbesserung der Lebenslagen von Mädchen und jungen Frauen entwickeln.

Was hat sich in den Jahren verändert? Wie sieht Mädchenarbeit heute aus? Was sind Herausforderungen bzgl. der Zielgruppen? Was gibt es für Entwicklungen zur Kooperation von Mädchen- und Jungenarbeit? Was ist Genderpädagogik?

In dieser Fortbildungsreihe werden in lebendiger Form die Geschichte der Mädchenarbeit, ihre Ziele, Aufgaben und Inhalte, Argumentationslinien für Mädchenarbeit sowie praktische Konzepte und Methoden behandelt.

Im ersten Modul (März 2010) wurden die Grundlagen der Mädchenarbeit und speziell die eigene Rolle als Mädchenarbeiterin / Mitarbeiterin der Mädchenarbeit bearbeitet. Hinzu kam der praktische Schwerpunkt des Einsatzes von Erlebnispädagogik in der Mädchenarbeit.

Im zweiten Modul nun werden die Grundlagen mit neuen Impulsen bereichert und Hilfestellungen in der Legitimation von Mädchenarbeit in Organisationen und Einrichtungen gegeben. Praktische Schwerpunkte in diesem Modul sind neben einer Sexualpädagogik mit Mädchen auch die inter- bzw. transkulturelle Mädchenarbeit.

Da beide Module nicht aufeinander aufbauen, ist es gut möglich das Oktober-Seminar zu besuchen, auch wenn frau im März nicht dabei war.

Bei Bedarf werden Themen wie „Stärke-Schwächen-Akzeptanz“ oder Problemfelder wie „Ess-Störungen“ bearbeitet. U.a. werden Praxisbeispiele aus dem Nds. Förderprogramm „Lebensweltbezogene Mädchenarbeit“ vorgestellt.

Hier finden Sie die Ausschreibung und nähere Informationen.

Irena Schunke
Nachricht vom 2010-09-07

Fachtagung: "Mädchen leistungsstark, schlank und fit?"
Mädchen und Jungen finden in ihren Lebenskonzepten sehr unterschiedliche Voraussetzungen und Chancen für ein gesundes Leben und den Erwerb von Lebenskompetenz vor. Konzepte der Jugendarbeit und der Gesundheitsförderung sollten neben sozialen und interkulturellen Aspekten immer im Blick haben, wie diese Konzepte den gesundheitsspezifischen Unterschieden zwischen den Adressatinnen und Adressaten gerecht werden kann. Die Mädchenarbeit kann hier auf langjährige Erfahrungen zurückblicken.

Im Rahmen der bundesweiten Fachtagung der BAG Mädchenpolitik "Mädchen leistungsstark, schlank und fit? Gesundheit und Lebenskompetenzerwerb von Mädchen und jungen Frauen" am 25. und 26. Oktober 2010 in Torgau/ Sachsen werden in praxisbezogenen Workshops erfolgreiche Projekte und Methoden vorgestellt und erprobt.

Die Veranstaltung greift des Weiteren Entwicklungsbedarfe des 13. Kinder- und Jugendberichtes der Bundesregierung zur gesundheitsbezogenen und geschlechtsbewussten Prävention und Gesundheitsförderung in der Kinder- und Jugendhilfe sowie den Vernetzungsgedanken zwischen der Kinder- und Jugendhilfe und dem Gesundheitswesen auf.

Anbei finden Sie den Flyer und die näheren Informationen zur Anmeldung.

Irena Schunke
Nachricht vom 2010-09-07

Fachtagung "Verlorene Zeit fängt man nie wieder ein."
Am 30. August 2010 trafen sich im Magdeburger Guericke Zentrum mehr als 100 Frauen und Männer aus den Bereichen Schule, Elementarbildung, Jugendhilfe und Politik um miteinander über Möglichkeiten einer gelingenden und frühzeitigen Berufsorientierung ins Gespräch zu kommen. So stellten sich die Fragen, was "frühzeitig" bedeutet, wer in welcher Sozialisationsinstanz wie wirken könnte und wo die entsprechenden Grundlagen einer erfolgreichen Berufsorientierung gelegt werden. Die aktuellen Statements der Kultusministerin Prof. Birgitta Wolff, des Sozialministers Norbert Bischoff sowie der MinisterialvertreterInnen aus dem Landwirtschafts- und Wirtschaftsministerium Anne-Marie Keding und Ulrich Kramer zeigten, dass es wichtig ist, frühzeitig ressort- und zielgruppenübergreifend zu wirken.

Dieser Ansatz bestätigte sich in den Referaten von Jessica Pollak und Katharina Debus. Hier kam unter anderem zur Sprache, dass die Schülerpraktika sowie die Elternmeinung, aber auch die Auseinandersetzung mit weiblich und männlich konnotierten Zuschreibungen eine wichtige Rolle im gesamten Orientierungsprozess spielen. Auf den Punkt brachten dies 8 Mädchen und Jungen der Freien Schule Anhalt, die Gedichte und Kreativergebnisse ihrer Projektwoche „typisch Mädchen – typisch Jungen“ demonstrierten.

Am Nachmittag konnten die theoretischen Eindrücke des Vormittags in Projektforen vertieft und diskutiert werden.

Jessica Pollak
Nachricht vom 2010-09-06

Die aktuellen WZB-Mitteilungen enthalten viele lesenswerte Genderartikel
"Begabte Schülerinnen nutzen Chancen nicht, weil sie guten Noten misstrauen" unter diesem Titel hat Ilja Koschembar den folgenden Artikel im bundesweiten Fachkräfteprotal der Kinder- und Jugendhilfe eingestellt.

"Mädchen werden im Mathematik-Unterricht besser benotet als Jungen, die gleich leistungsstark sind. Dieser scheinbare Vorteil ist für die Mädchen aber in Wahrheit ein Nachteil – Mädchen können nämlich ein Gespür dafür entwickeln, dass gute Mathe-Noten bei ihnen weniger Aussagekraft haben als bei Jungen. Die WZB-Forscherin Lydia Mechtenberg resümiert: Die echten Verliererinnen sind mathematikbegabte Mädchen, die ihr Potenzial nicht nutzen.

Empirische Bildungsforscher haben festgestellt, dass das Feedback, das Lehrer ihren Schülerinnen und Schülern mit Noten geben, alles andere als geschlechtsneutral ist. Nachweislich werden Mädchen im Mathe-Unterricht nämlich bei gleicher Leistung besser bewertet als Jungen. Studien belegen zudem, dass Lehrer bewusst nicht nur Leistung und Talent, sondern auch Einstellung und soziale Kompetenz von Schülern in die Fachnote einfließen lassen.

Nur auf den ersten Blick sieht es wie ein Vorteil für die Mädchen aus, dass die Mathelehrer sie bevorzugen. Dagegen wird die Bevorzugung zum Nachteil, wenn die Mädchen vermuten, dass die gute Note eher auf Sympathien des Lehrers oder eigenen Fleiß (statt Talent) zurückzuführen ist und daher beginnen, ihren guten Zensuren zu misstrauen – sogar, wenn diese gerechtfertigt sind. Das mangelnde Vertrauen der Mädchen in gute Mathematiknoten kann wiederum einen Effekt auf die Mathelehrer haben: Sie fühlen sich in der Bevorzugung der Mädchen noch bestärkt. Die Spieltheorie zeigt, dass am Ende die mathematisch begabten Mädchen als Verliererinnen dastehen. Sie werten nämlich die gute Note ab, die sie zu Recht erhalten haben. Obwohl sie begabt sind, glauben sie nicht wirklich an ihr Talent. Deshalb erbringen sie weniger Spitzenleistungen als die begabten Jungen mit guten Noten.

Weitere Beiträge der aktuellen „WZB-Mitteilungen“ zum Thema Gender setzen sich mit dem Geschlecht als wichtiger Dimension sozialer Ungleichheit, der „Männer-Domäne“ Bundestag und dem geschlechtsspezifischen Umgang mit dem Ehegatten-Nachzug auseinander. Die „WZB-Mitteilungen“ liefern Berichte über aktuelle Ergebnisse der WZB-Forschung. Sie erscheinen viermal im Jahr und können unentgeltlich abonniert werden."

Kerstin Schumann
Nachricht vom 2010-09-01

Einladung zum Herbstkurs für Mädchen, die sich für Natur- und Ingenieurwissenschaften interessieren
Die Otto-von-Guericke Universität lädt jedes Jahr Schülerinnen ab Klasse 11 der Gymnasien herzlich ein, in die angebliche Männerdomäne Technik einzudringen! So können auch in diesem Jahr, vom 18. Oktober - 22. Oktober 2010, junge Frauen die Fakultäten mit technisch geprägten Studienfächern persönlich kennenlernen. Die Teilnahme am Herbstkurs und die Unterbringung in der Jugendherberge "Magdeburger Hof" sind kostenlos! Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden sich auf der Webseite der Universität und dem Flyer.

Kerstin Schumann
Nachricht vom 2010-08-31

Fachtagung "Mädchen leistungsstark, schlank und fit?!"
Die BAG Mädchenpolitik veranstaltet in fachlicher Kooperation mit den Mitgliedsorganisationen LAG Mädchen und junge Frauen in Sachsen e.V., KuKMA – der Kontakt- und Koordinierungsstelle für Mädchenarbeit im Land Brandenburg /PSBZ, dem Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. sowie dem Landratsamt Nordsachsen am 25. und 26. Oktober 2010 eine bundesweite Fachtagung zum o.g. Thema in Torgau/ Sachsen durch. Inhaltliche Themenschwerpunkte sind die Bereiche Gesundheit und Lebenskompetenzerwerb von Mädchen und jungen Frauen.

Durch fachliche Inputreferate aus Praxis und Forschung und durch praxisorientierte, methodische Workshops wollen wir verdeutlichen, was Mädchen in der heutigen Zeit benötigen, um gesund aufwachsen zu können.

Nähere Informationen zu den Workshops und zur Anmeldung erhalten Sie Anfang September beim KgKJH Sachsen-Anhalt e.V., Irena Schunke, Tel. 0391/ 63 10 556.

Irena Schunke
Nachricht vom 2010-08-26

"Komplexe Problemstellungen der Jugendhilfe - vielfältige Lösungen?!"
Die Praxis der Jugendhilfe sieht sich mit mannigfaltigen Herausforderungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen konfrontiert. Im Zentrum der 3. Jugendhilfetagung am 8. November 2010, veranstaltet durch das MädchenHaus Mainz, stehen aktuelle Arbeitsfelder des pädagogischen Alltags wie sexuelle Übergriffe unter Kindern, Kinder psychisch kranker Eltern oder der Umgang mit ADHS. Neben pädagogischen Themen beschäftigen wir uns auch mit übergreifenden Themen wie Gesprächsführung und Kommunikation.

Die Tagung bietet Ihnen die Möglichkeit, Informationen zum aktuellen Forschungsstand verschiedener Themengebieten zu erhalten und zu vertiefen. Erfahrene ReferentInnen aus pädagogischen und therapeutischen Bereichen stellen ihre Erkenntnisse und Erfahrungen aus ihren unterschiedlichen Arbeitsfeldern zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Inhalt der Tagung und zur Anmeldung finden Sie hier.

Irena Schunke
Nachricht vom 2010-08-25

Jungenarbeit und Schule
Die Homepage des bundesweiten Bildungsprojektes "Jungenarbeit und Schule" ist online. Auf ihr gibt es Informationen zu Konzepten der Jungenarbeit, zu den Themen „Jungen und Bildung“, „Jungen und Männlichkeit“, „Jungen und Beruf“ und „Jungen und Rechtsextremismus“ sowie zum Fortbildungsangebot des Projektes. Die Seite www.jungenarbeit- und-schule.de wird vom Berliner Verein Dissens e.V. verantwortet.

Kerstin Schumann
Nachricht vom 2010-08-23

Mehr Männer in Kitas - Modellfinanzierung möglich!!!
Das BMFSFJ vergibt im Rahmen des ESF-Modellprogramms "MEHR Männer in Kitas" Fördergelder zur Erprobung innovativer Modelle zur Erhöhung des Männeranteils in Kindertageseinrichtungen. Interessierte TrägerInnen haben noch bis zum 27.09.2010 die Möglichkeit eine Interessenbekundung bei der koordinierenden Stelle einzureichen. Kontaktinformationen und weitere Hinweise erhalten Sie auf dieser Website

Kerstin Schumann
Nachricht vom 2010-08-17

Stellenausschreibung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. sucht für die Projekte "Girls`Day - Mädchenzukunftstag" und "Neue Wege für Jungs/Boys`Day - Jungenzukunftstag" jeweils eineN MitarbeiterIn für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit jeweils 19,5 Stunden. Weitere Infos dazu gibt es hier.

Christoph Damm
Nachricht vom 2010-08-17

Lesenswerte Diplomarbeit im Kontext lesbischer und bisexueller Mädchen und junger Frauen
Andrea Saile hat im Jahr 2007 ihre Diplomarbeit mit dem Titel "Selbsterleben, Erfahrungen und Bewältigungshandeln lesbischer und bisexueller Mädchen und junger Frauen vor dem Hintergrund einer heteronormativen Gesellschaft - Eine Untersuchung anhand dreier ausgewählter Studien" verfasst.

Im Abstract schreibt sie: „Die Arbeit setzt sich mit der Fragestellung auseinander, wie homo- und bisexuelle Mädchen und junge Frauen die Bewusstwerdung ihrer sexuellen Orientierung wahrnehmen, welchen gesellschaftlichen Umgang sie im Hinblick auf homo- und bisexuelle Lebensweisen beobachten und welche Erfahrungen sie auf ihr eigenes Outing erleben. Erscheint eine homosexuelle Orientierung in manch medialer Darstellung und gemäß dem Tenor eines aufgeklärten gesellschaftlichen Diskurses mittlerweile als - mehr oder weniger - gleichberechtigte Lebensform zur Heterosexualität, ist Ausgangspunkt dieser Arbeit, dass sich homo- und bisexuelle Jugendliche nach wie vor mit Ausgrenzungen und Abwertungen vielfältiger Art konfrontiert sehen bzw. im Bewusstsein dieser leben. Ein weiterer Fokus der Arbeit ist daher die Bewältigungsthematik - also die Frage, wie homo- und bisexuelle Mädchen und junge Frauen mit den eigenen und fremden Reaktionen auf ihre sexuelle Identität umgehen. "Sexualität" bzw. "sexuelle Identität", ebenso wie "Geschlecht" werden dabei nicht als essentialistische Kategorien verstanden, sondern in einem ersten einleitenden Kapitel, von einer diskurstheoretisch-dekonstruktiven Perspektive ausgehend, einer kritischen Analyse unterzogen. In Anlehnung an Andrea Maihofer und Jutta Hartmann konkretisiert die Autorin schließlich das der Arbeit zugrunde liegende Verständnis von Geschlecht und Sexualität, welches sowohl der diskursiven Hervorbringung, als auch der sozialen Gegebenheiten von Geschlecht und Sexualität Rechnung trägt. In den beiden folgenden Kapiteln wird die Fragestellung adoleszenz- und bewältigungstheoretisch verankert. Ein gendersensibler Blick wird dabei konsequent verfolgt. Durch diesen Theoriehorizont sensibilisiert werden dann in Kapitel vier, sekundäranalytisch, drei empirische Studien im Hinblick auf die eingangs skizzierte Fragestellung systematisch ausgewertet und die Ergebnisse diskutiert. Dabei zeigt sich, dass homo- und bisexuelle Mädchen und junge Frauen immer noch vor besonderen Herausforderungen stehen, was die Akzeptanz ihrer sexuellen Identität, sowie Informations-, Auseinandersetzungs-, und Orientierungsmöglichkeiten betrifft. Unterschiedliche Lebensrealitäten werden dabei nicht nur im Kontrast mit heterosexuellen Gleichaltrigen, sondern auch zwischen lesbischen und bisexuellen Mädchen deutlich. Im letzten Kapitel werden schließlich auf Grundlage der Erkenntnisse pädagogisch-praktische Konsequenzen in enger Rückbindung an die diskurstheoretisch-dekonstruktive Perspektive erörtert.“

Diese Diplomarbeit wurde von Prof. Dr. Barbara Stauber (u. a. Tübinger Institut für frauenpolitische Sozialforschung) als "herausragend gut" beschrieben. Sie kann hier heruntergeladen werden.

Kerstin Schumann
Nachricht vom 2010-08-17

Vollversammlung des KgKJH
Das Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe SA e.V. lädt am 8. September 2010 zur öffentlichen Vollversammlung ein. Die Tagesordnung kann dem beiliegendem Schreiben entnommen werden

Kerstin Schumann
Nachricht vom 2010-08-17

Pädagogischer Mitarbeiter (m) gesucht
Die Katholische Erwachsenenbildung im Land Sachsen-Anhalt e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für ein Schulsozialarbeitsprojekt an einem Magdeburger Gymnasium, im Rahmen des ESF-Programms "Projekte zur Vermeidung von Schulversagen und zur Senkung des vorzeitigen Schulabbruchs", aus teamparitätischen Gründen einen Pädagogischen Mitarbeiter (m). Hier finden Sie die ausführliche Stellenausschreibung.

Irena Schunke
Nachricht vom 2010-08-12

Referent/in für Jugendpolitik gesucht
Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), Dachverband von 17 Jugendverbänden und Jugendorganisationen, sucht zum 1. November 2010 eine/n Referent/in für Jugendpolitik, Mädchen- und Frauenpolitik sowie Genderfragen. Nähere Informationen zur Stellenausschreibung finden Sie hier.

Irena Schunke
Nachricht vom 2010-08-12

Generation @ - Mädchen und Chat
Plauderkasten, knuddels, icq und co. - Mädchen und Jungen wachsen mit dem Massenkommunikationsmittel Internet ganz selbstverständlich auf. Dabei nimmt das Chatten besonders bei Mädchen einen hohen Stellenwert ein. Was aber treibt Jugendliche zur Online-Kommunikation? Was reizt sie am Gespräch ohne das direkte Gegenüber? Ersetzt oder ergänzt der Chat die persönliche Unterhaltung?

Das Seminar soll die Unterschiede der computerbasierten Kommunikation zu anderen Formen der Verständigung herausfiltern und Pädagogen einen ersten Einblick in die Welt der Onlinekommunikation geben.

Das Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. und die Referentin Jessica Klingler laden Sie recht herzlich zur Fortbildung zu diesem Thema nach Wolfen oder Halberstadt ein.

Irena Schunke
Nachricht vom 2010-08-10

Studie zum Wettbewerbsverhalten von Mädchen und Jungen
Pressemitteilung des Informationsdienst Wissenschaft:

Studie: Frauen scheuen Wettbewerb schon im Kindesalter
Mark Fallak, Öffentlichkeitsarbeit, Institut zur Zukunft der Arbeit

Mädchen sind schon als Dreijährige deutlich seltener zum Leistungswettbewerb mit Gleichaltrigen bereit als Jungen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die beim Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) erschienen ist. Damit wird erstmals gezeigt, dass sich derartige Unterschiede zwischen den Geschlechtern bereits im Kleinkindalter ausprägen.

Die Studie basiert auf einem umfangreichen Experiment der Universität Innsbruck, in dem das Wettbewerbsverhalten von über 1000 Kindern und Jugendlichen zwischen 3 und 18 Jahren untersucht wurde. Je nach Alter mussten die Teilnehmer Rechenaufgaben lösen oder einen Wettlauf absolvieren und konnten dadurch Geld verdienen.

Im Laufe des Versuchs hatten sie die Wahl, ob sie gegen Gleichaltrige antreten wollten, um ihre Verdienstmöglichkeiten zu steigern. Im Schnitt entschieden sich 40 Prozent der Jungen, aber nur 19 Prozent der Mädchen für die Wettbewerbsvariante. In allen Altersgruppen lag der Abstand zwischen den Geschlechtern bei etwa 15 bis 20 Prozentpunkten. Dabei war es unerheblich, ob die Kinder in gemischten oder gleichgeschlechtlichen Gruppen gegeneinander antraten.

Ein weiterer interessanter Befund der Studie: Sowohl im Kopfrechnen als auch beim Wettlauf schnitten Jungen und Mädchen annähernd gleich ab. Allerdings neigen Jungen eher dazu, die eigene Leistung zu hoch einzuschätzen.

Wirtschaftsforscher sehen in der geringeren Wettbewerbsbereitschaft von Frauen eine mögliche Ursache für den Lohnabstand zwischen den Geschlechtern und den geringen Frauenanteil in Führungspositionen. „Unsere Ergebnisse legen nahe, das Wettbewerbsverhalten von Frauen schon in jungen Jahren gezielter zu fördern, um einen Beitrag zu mehr Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt zu leisten“, sagt der Innsbrucker Verhaltensökonom Matthias Sutter, der die Studie mitverfasst hat.

Die englischsprachige Studie ist über die IZA-Homepage online abrufbar.

Matthias Sutter/ Daniela Rützler:
Gender Differences in Competition Emerge Early in Life
IZA Discussion Paper No. 5015 - http://ftp.iza.org/dp5015.pdf
Nachricht vom 2010-08-09

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