Aktuelles

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Schreibwettbewerb von LizzyNet: BlueFiction
Unter dem Titel BlueFiction starten das Wissenschaftsjahr 2016*17 - Meere und Ozeane und das Onlinemagazin LizzyNet einen Schreibwettbewerb für Jugendliche und junge Erwachsene. Nachwuchsautor_innen zwischen 12 und 26 Jahren sind aufgefordert, in die Welt der Meere und Ozeane abzutauchen und ihre Idee für eine Kurzgeschichte in einem Exposé zu skizzieren. Ob Öko-Thriller oder Fantasy-Story, Science-Fiction-Abenteuer oder romantische Liebesgeschichte – das Genre ist frei. Einsendeschluss für die Exposés ist der 1. Februar 2017. Weitere Informationen finden sich hier.
Nachricht vom 2016-11-03

Vorlesungsreihe "que(e)r_einsteigen" in Halle
An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg finden im Wintersemester 2016/2017 fünf öffentliche Veranstaltungen im Rahmen der jährlichen Vorlesungsreihe "que(e)r_einsteigen" statt. Im Mittelpunkt stehen die Aspekte Gender und Flucht, Männlichkeit, das Verbrechen Vergewaltigung, Sexarbeit sowie das traditionelle Familienbild in unsere sozialen Realität. Termine und Hintergründe finden sich hier. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-11-01

"Geschlechterverhältnisse in Fußballfanszenen" am 08.12.2016
Das Projekt "Kicks für alle" lädt zur Präsentation seiner Expertise "Geschlechterverhältnisse in Fußballfanszenen" am 08.12.2016 bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin ein. Der deutsche Fußball wirbt seit vielen Jahren für Vielfalt. Doch noch immer besuchen vorrangig Männer die Stadien und gerade die Jugendkultur der Ultras ist in besonderem Maße männlich dominiert.Dies äußert sich zum einen durch ein starkes zahlenmäßiges Übergewicht, zum anderen durch die herrschenden Werte, wie Härte und Ehre, die in Gewalt und auch in Rechtsextremismus münden können. Frauen und Homosexuelle werden dadurch oftmals ausgeschlossen und abgewertet, sie gelten vielfach nicht als ‚richtige Fans’. Das Modellprojekt "Kicks für Alle!" hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vielfalt geschlechtlicher und sexueller Identitäten in Fußballfanszenen zu fördern und zum Abbau von Sexismus, Homo- und Transphobie in den Stadien, den Fankurven und im Fußball generell beizutragen. Die im Rahmen des Projekts erstellte Studie "Geschlechterverhältnisse in Fußballfanszenen" geht der Frage nach, welche Rolle Geschlecht und sexuelle Orientierung in der Zusammensetzung, Struktur und Inszenierung von Fußballfanszenen spielen und welche Schlussfolgerungen sich hieraus für die Arbeit von Fanprojekten ergeben. Weitere Informationen zur Veranstaltung und zum Projekt "Kicks für alle" finden sich auf der Projekt-Homepage. [Michael Ney - Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-10-30

Neue Sprecherin gewählt
Die LAG Mädchen und junge Frauen Sachsen-Anhalt hat in ihrer Sitzung am 26. Oktober 2016 Antje Maier (Frauenzentrum Lilith Halberstadt und Koordinatorin des AK Mädchenarbeit im Landkreis Harz) einstimmig zur Sprecherin gewählt. Gemeinsam mit Jessica Pollak wird sie die LAG landes- und bundesweit vertreten.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtsbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-10-28

Fortbildung: "Was bin ich mir [wert]?"
Unter diesem Titel veranstaltet die LAG Mädchen und junge Frauen in Sachsen e.V. am 21. November 2016 ein methodisches Seminar zum selbstwertstärkenden Arbeiten mit Mädchen* und jungen Frauen*. Der Flyer informiert über die Inhalte und den Ablauf des Seminars. Das Formular zur Anmeldung ist hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtsbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-10-28

Aktion "Tür auf" anlässlich des Tages gegen Gewalt gegen Mädchen und Frauen
Auch in diesem Jahr wird am 25.November in allen Bundesländern und vielen Kommunen der Tag gegen Gewalt gegen Mädchen und Frauen begangen. Das Schwerpunktthema der von Terre des Femmes getragenen Aktion lautet für 2016 "Tür auf! Schutzräume für alle gewaltbetroffenen Frauen". Terre des Femmes stellte fest, dass in keinem der 16 Bundesländer die vom Europarat empfohlene Quote von einem Frauenhausplatz pro 7500 Einwohner eingehalten wird. Auf der Webseite ist zu lesen: "In Deutschland gibt es knapp 400 Frauenhäuser und Zufluchtswohnungen für von Gewalt betroffene Frauen und ihre Kinder, doch eine pauschale Finanzierung gibt es bisher nicht. In Baden-Württemberg beispielsweise müssen Frauen ihre Unterkunft in Frauenhäusern selber bezahlen. Dadurch müssen jährlich tausende Frauen, die einen Platz suchen, aber ohne finanzielle Mittel oder geregelten Aufenthaltsstatus sind, abgewiesen werden. Viele der Häuser sind zudem nicht barrierefrei, es fehlt an genügend spezialisiertem Personal oder schlicht und einfach an der Kostenübernahme." [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-10-25

Erfolgreiche Fortbildung "Empowerment in der Mädchen*arbeit"
Am 17. und 18. Oktober 2016 trafen sich 17 Fachfrauen* in den Räumen des KgKJH Sachsen-Anhalt e.V., um sich mit der o.g. Thematik auseinanderzusetzen. In einer wertschätzenden Atmosphäre wurden Erfahrungen aus der Mädchen*arbeit diskutiert und ausgetauscht, Ideen entwickelt und neue Netzwerke geknüpft. Eine Nachlese ist hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtsbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-10-21

BAG Tagung: Rechte Jungen! - Herausforderungen für die Jungenarbeit
In den letzten Jahren sind sowohl reaktionäre als auch nazistischen Ideen und Gruppen in politischen sowie religiös aufgeladenen gesellschaftlichen Feldern auf dem Vormarsch. Sei es in Form von rassistischen Übergriffen in Heidenau und Bautzen oder die Wahlerfolge der AfD in der gesamten Republik. Sei es in der steigenden religiösen Radikalisierung bis hin zu kämpfenden jungen Männern aus Deutschland in den Kriegsgebieten des sogenannten Islamischen Staates oder sog. Lebensschützer und „besorgte Eltern“. In den meisten dieser Bewegungen sind Männer sichtbar überrepräsentiert. Auch in unserer Arbeit begegnen uns Jungen und junge Männer, die in den genannten Bewegungen Anschluss suchen und oder die sich an Versatzstücken der dahinterstehenden Gedankenwelten orientieren und bedienen. Wie erklärt sich die Hinwendung von Jungen zu politisch-rechtslastigem Denken, Entwürfen und Angeboten? Welche Irritationen und Verunsicherungen von Jungen werden hier angesprochen? Wie kann „rechter Männerpolitik“ aus der Sicht kritischer Jungenarbeit begegnet werden? Was suchen die jungen Männer, die sich den Salafismus anschließen oder sich in reaktionären und neonazistischen Gruppierungen wiederfinden? Wir wollen den Fachtag (9.-10. November 2016) nutzen, um eine pädagogische Debatte um Fragen der „neuen“ Attraktivität von reaktionären Männer- und Frauenbildern aufgreifen und gemeinsam überlegen, wie wir diesen Phänomenen begegnen können. Die Tagung findet statt als Kooperation von Jungenarbeit Hamburg e.V. und der BAG Jungenarbeit e.V. am 9. und 10. November in Hamburg im Jugend- und Kulturzentrum am Stintfang JUKZ, Alfred-Wegener-Weg 3, 20459 Hamburg. Infos zur Tagung und zur Anmeldung finden Sie hier. [Michael Ney - Bildungsreferent geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-10-19

Geschlecht und sexuelle Identität - kein Thema für den Sport?
Dieser Frage möchte das Ministerium für Justiz und Gleichstellung unseres Bundeslandes in einer Podiumsdiskussion unter dem Titel "Schneller, höher, stärker - unsichtbar. Geschlecht und sexuelle Identität im Sport" nachgehen. Die Veranstaltung findet am 24. November 2016 im Fußballstadion in Halle (Erdgas Sportpark) im Rahmen der dritten Hirschfeld-Tage der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld statt. Für die Diskussionsrunde wurden prominente Gäste eingeladen: So werden Tanja Walther-Ahrens (ehemalige Bundesliga-Fußballspielerin und aktive Sportwissenschaftlerin), Prof. Dr. Martin Schweer (Universitätsprofessor für Pädagogische Psychologie an der Universität Vechta und wissenschaftlicher Leiter der Initiative "Fußball für Vielfalt" der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld), Moritz Müller-Wirth (Feuilletonist bei der ZEIT) und Silke Renk-Lange (Vizepräsidentin für Frauen und Gleichstellung des Landessportbundes Sachsen-Anhalt) untereinander und mit dem Publikum ins Gespräch kommen. Moderiert wird der Abend von Dr. Klemens Ketelhut (Institut für Pädagogik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg). Die Podiumsdiskussion beginnt um 18 Uhr. Alle Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung können Sie dem Einladungsflyer entnehmen. Katharina Scholz Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt
Nachricht vom 2016-10-17

Studie zu Geschlechterverhältnissen in Nonprofit-Organisationen
Im Rahmen eines vom Bundesfamilienministerium geförderten Forschungsprojekts ist eine Studie zu den Geschlechterverhältnissen in NGOs in Deutschland erschienen. Der Studie zugrunde liegen die Ergebnisse einer Online-Umfrage, an der sich 479 zivilgesellschaftliche Organisationen beteiligt haben. Die Studie untersucht, wie viele Frauen in Vorständen, Geschäftsführungen, Kontroll- und Beratungsgremien in Nonprofit-Organisationen vertreten sind. Die beteiligten Wissenschaftlerinnen kommen dabei zu dem Fazit, dass im Vergleich zum hohen Frauenanteil innerhalb des operativen Bereichs im Nonprofit-Sektor (rund 75 Prozent) die Ergebnisse “nicht zufriedenstellend” sein können.

Der durchschnittliche Frauenanteil in den Vorständen liegt bei 38 Prozent und in den Geschäftsführungen bei 42 Prozent. Allerdings ist in jedem fünften Vorstand keine Frau vertreten. In den Kontroll- und Beratungsgremien unterscheiden sich die Frauenanteile stark nach Art des Gremiums, so liegt der Frauenanteil in Beiräten (41 Prozent) deutlich höher als in Präsidien, Aufsichtsräten und Kuratorien (ca. 30 Prozent). Die Frauenanteile in Führungspositionen sind im Bereich Bildung und Erziehung deutlich höher als im Sport; je älter die Organisationen sind, desto weniger Frauen sitzen tendenziell in den Führungsgremien und -organen.

Die komplette Studie können Sie hier einsehen. Zentrum für europäische Geschlechterstudien Scharnhorststr. 100 48151 Münster Mail: zeugs@uni-muenster.de Web: www.uni-muenster.de/ZEUGS
Nachricht vom 2016-10-17

Fachtag Kinheitspädagogik: Wir stellen die Masterfrage!
Werden Masterabsolvent_innen im Arbeitsfeld Kita und in weiteren Bereichen der Arbeit mit Kindern und Familien gebraucht? Wenn ja, welche Kompetenzen sollen sie im Studium erwerben, und wo sollen und können sie tätig werden? Wie muss ein berufsbegleitender Masterstudiengang konzipiert sein, um allen Beteiligten eine erfolgreiche Studienzeit zu ermöglichen?

Diesen und weiteren Fragen geht die Evangelische Hochschule Dresden im Projekt PRAWIMA (PRAxisWIssenschaftsMAster) mit Hilfe einer umfassenden Bedarfserhebung nach, um Erkenntnisse für die Entwicklung eines Masterstudiengangs im Bereich der Kindheitspädagogik zu gewinnen.Informationen zum Fachtag sind dem Flyer zu entnehmen.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin geschlechtsbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-10-14

Betrifft Mädchen 4/2016: Work it! Berufs- und Lebensplanung von Mädchen
"Leben um zu arbeiten oder arbeiten um zu leben", stellt eine, nicht unberechtigt, vielfach diskutierte Aussage dar. Der eigene Beruf kann eine sinnstiftende Funktion haben und neben dem rein praktischen und notwendigen Nutzen des Geldverdienens einen hohen Stellenwert einnehmen. Er kann ebenso Selbstverwirklichung und Bestätigung bedeuten. Am Themenfeld Lohnarbeit zeigen sich aber auch gesellschaftlich vorhandene Diskriminierungsstrukturen, mitunter in Bezug auf Geschlecht. Doch wie sehen Mädchen und junge Frauen ihre berufliche Perspektive? Was wünschen sie sich von ihrem Erwerbsleben, an welche Grenzen stoßen sie? Themen wie Selbstbestimmung bei der Berufswahl, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Sicherheit und Planbarkeit des Erwerbslebens aber auch Karriereorientierung und Barrieren bei der Berufsfindung sind in der alltäglichen pädagogischen Praxis zu finden. Die Berufsorientierung junger Frauen ist immer auch ganzheitlich zu betrachten, weshalb sie mit vielfältigen Fragen im Zusammenhang steht: Wie und wo möchte ich leben, wie und wie viel möchte ich arbeiten, welche Themen sind mir wichtig und womit möchte ich mich beschäftigen, spielt Familie für mich eine Rolle, wie möchte ich mein Berufsleben in Bezug auf meine Freizeit gestalten, welche Möglichkeiten habe ich und an welche Grenzen stoße ich? In diesem Heft liegt der Schwerpunkt auf den Erwartungen der Mädchen und jungen Frauen hinsichtlich ihrer Erwerbstätigkeit und dem (Berufs-)Leben. Es wird aufgezeigt, wie vielfältig diese Erwartungen sind und welchen Einfluss die Aspekte wie Migration, Behinderungen und mehrere Lebensorte auf die Berufswahlentscheidung junger Frauen haben.

Mit Beiträgen von: Gudrun Quenzel, Ingo Leven, Wiebke Warburg, Leonie Herwartz-Emde, Florian Schulz, Ina Bushuven, Katja Demnitz, Nicole Lindenthal, Katja Kühne, Dora Kirchner und Eva Karnowski

Herausgeberin: LAG Mädchenarbeit in NRW e.V., fon 0202/7595046, lag@maedchenarbeit-nrw.de

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtsbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-10-12

Sitzung der LAG Mädchen und junge Frauen im Oktober
Am 26. Oktober 2016 tagt die LAG Mädchen und junge Frauen Sachsen-Anhalt im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration in Magdeburg. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem der Blick auf Gleichstellung und Mädchen- und Frauenförderung im Koalitionsvertrag des Landes Sachsen-Anhalt sowie Aktuelles zum Landesprogramm für ein geschlechtergerechtes Sachsen-Anhalt. Informationen zur Tagesordnung sind hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtsbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-10-12

"Keine Ausnahme für die Kinderehe!" - Deutscher Frauenring für Heiratsalter 18
Der Deutsche Frauenring positioniert sich in einer aktuellen Pressemitteilung deutlich gegen Kinderehen: "Der Deutsche Frauenring (DFR) hat den Bundesgesetzgeber aufgefordert, 'das Heiratsalter in Deutschland ausnahmslos auf 18 Jahre gesetzlich festzulegen'. Nach Berichten des UNHCR und Terre des Femmes würden 'immer mehr Mädchen im Herkunftsland oder auf der Flucht (zwangs-)verheiratet', weil die Eltern meinten, damit das eigene Kind auf der Flucht zu schützen. Dies, so der DFR, verstoße 'gegen die UN-Kinderrechtskonvention, die das Heiratsalter auf 18 Jahre festlegt'. Die deutsche Rechtslage ist nach Ansicht des DFR 'widersprüchlich und genügt der Kinderrechtskonvention nicht'. Bis heute gelte in § 1303 Abs. 2-4 BGB eine 'Ausnahmeregelung, nach der eine Genehmigung für eine Heirat ab 16 Jahren möglich ist, was in der Praxis vor allem Mädchen betrifft.' Wenn minderjährige geflüchtete Ehefrauen beim Begehren auf Asyl beantragten, dass die Ehe anerkennt wird, werde dem 'oftmals von Behördenseite entsprochen'. Nach dem Grundsatz 'Lassen wir Mädchen Kinder sein - nicht Bräute!' plädiert der Frauenring für ein 'einheitliches Heiratsalter ab 18 Jahren' und stellt fest: 'Nur so wird die eigenständige geistige und körperliche Entwicklung von Kindern gewährleistet und nur so können die Mädchen ihre Schulpflicht und ihr Recht auf Bildung wirklich wahrnehmen. Nur wenn der § 1303 zur Ehemündigkeit im BGB das Heiratsalter für alle ab dem 18. Lebensjahr festschreibt, ist die Anwendung auch gegenüber geflüchteten Mädchen und Familien glaubhaft durchzusetzen." http://www.deutscher-frauenring.de/presse/press-releases/pm-7-2016
Nachricht vom 2016-10-10

Qualitätskriterien gelingender Jungen*arbeit in Sachsen-Anhalt
Jungen*arbeit braucht Qualität. Entsprechend bedarf es für den Arbeitsbereich der Jungen*arbeit in Sachsen-Anhalt der Entwicklung von Qualitätskriterien. Dabei können und sollen die Diskussion, Entwicklung und Formulierung von Qualitätskriterien als Prozess verstanden werden, der fortlaufend weitergeführt wird. Qualitätskriterien in der Jungen*arbeit brauchen für die dynamische und praxisnahe Weiterentwicklung, eine an tatsächlichen Bedarfen und Evaluation des geleisteten gekoppelte Fachdiskussion in den Einrichtungen, in Facharbeitskreisen und im Dialog mit Verwaltung und Politik. Diesen Diskussionsprozess haben wir im letzten halben Jahr initiiert und sind mit Fachpraktiker*innen erste gemeinsame Schritte gegangen. Jetzt liegen die ersten Ergebnisse und Entwürfe vor, die wir gern in einem erweiterten Kreisweiterdiskutieren würden. Angesprochen sind Fachkräfte in der Jungen*arbeit, Vertreter*innen der Trägerstruktren, der Verwaltung und insbesondere auch Kolleginnen* aus dem Bereich der geschlechterbewussten Arbeit mit Jungen* (Crosswork) und natürlich alle weiteren Interessierten – insbesondere aus dem Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendhilfe in Sachsen-Anhalt. Geplant ist die Veröffentlichung der Qualitätskriterien im Rahmen eines Bibliotheksgesprächs zur Jungen*arbeit in Sachsen-Anhalt am 29. November 2016. Wer Interesse hat, sich an der Gestaltung der Qualitätskriterien in der Jungen*arbeit zu beteiligen und mitzudiskutieren, ist herzlich eingeladen, mit unserem Bildungsreferenten für geschlechterbewußte Pädagogik und Jungen*arbeit, Michael Ney Kontakt aufzunehmen: Michael Ney Fon: 0391.6310556 E-Mail: ney@geschlechtergerechtejugendhilfe.de
Nachricht vom 2016-10-10

MädchenTage Sangerhausen on tour
Der Verein mad house e.V. Sangerhausen veranstaltet seit einigen Jahren in den Oktoberferien die thematischen "MädchenTage" im Jugendzentrum "Buratino". Doch in diesem Jahr gehen die Mädchen und Fachfrauen auf Tour und starten zu einer Bildungsreise nach Leipzig. Informationen zum Programm sind hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtsbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-10-05

Einladung zur Teilnahme an einer Onlinebefragung
"Mädchen und junge Frauen gehen verantwortungslos mit Verhütungsmitteln um." Diese Aussage, die wir immer wieder hören, hat uns dazu bewogen, eine Umfrage zu erstellen und Mädchen und junge Frauen im Alter von 12 bis 25 selbst zu Wort kommen zu lassen. Uns interessiert, warum Mädchen und junge Frauen wirklich zu Verhütungsmitteln greifen, wer sie berät und ob sie Alternativen kennen. Wir möchten Sie als Praktiker*innen der Kinder- und Jugendhilfe, als Mütter oder Väter oder als sonstige Begleiter*innen von Mädchen und jungen Frauen heute bitten, den folgenden Link weiterzugeben und Mädchen zu motivieren, sich zehn bis 15 Minuten Zeit zu nehmen und die Fragen zu beantworten. Für die Teilnahme ist nicht erforderlich, dass die Mädchen und jungen Frauen sexuelle Erfahrungen haben oder Verhütungsmittel nutzen. Die Befragung als auch die Auswertung erfolgen anonym. Die Nutzung des Fragebogens ist vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember 2016 möglich.

Die Auswertung der Umfrage wollen wir nutzen, um den Diskurs zu versachlichen und Handlungsstrategien im Umgang mit dem Thema zu diskutieren. Sollten Sie an den Ergebnissen interessiert sein, dann melden Sie sich bitte in der Geschäftsstelle des KgKJH (info@geschlechtergerechteJugendhilfe.de). Für Rückfragen stehen Ihnen Kerstin Schumann (Geschäftsführerin KgKJH) und Irena Schunke (Bildungsreferentin Mädchen*arbeit) zur Verfügung. Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtsbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-10-05

Aktionen und Workshops zum Weltmädchentag 2016
Am 11. Oktober, dem Weltmädchentag, setzen sich Fachfrauen* aus vielfältigen Arbeitsbereichen weltweit für die Stärkung der Rechte von Mädchen* und Frauen* ein. Auch in Sachsen-Anhalt soll der Weltmädchentag dazu genutzt werden, auf die unterschiedlichsten Lebenswelten von Mädchen* und die damit verbundenen Benachteiligungen aufmerksam zu machen. In Halberstadt, Halle und Magdeburg laden die Mädchen*arbeitskreise, die djo - Deutsche Jugend in Europa sowie weitere Initiativen zu Aktionen und Workshops ein. Gleichzeitig wird in Halberstadt die die Foto(Wander)Ausstellung zur Mädchen*woche 2016 "CoolTour durch Mädchen*kulturen" eröffnet.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtsbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-10-05

Interessenbekundung Innovationsfonds BMFSFJ bis 2019
Das Bundesjugendministerium hat ein Interessenbekundungsverfahren für innovative Projekte in der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit gestartert. Gefördert werden Projekte in den Handlungsfeldern Politische Bildung, Kulturelle Bildung, Jugendverbandsarbeit, Internationale Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit. Bis zum 15. Oktober können sich Interessierte noch bewerben. Weitere Informationen sind auf der Homepage des BMFSFJ zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtsbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-10-04

Neuauflage: "Wenn Kinder anders fühlen - Identität im anderen Geschlecht"
Der empfehlenswerte Elternratgeber "Wenn Kinder anders fühlen - Identität im anderen Geschlecht" von Stephanie Brill und Rachel Pepper wurde aufgrund der hohen Nachfrage im Jahr 2016 neu aufgelegt. Neben der Auseinandersetzung mit der Aspekten von Transidentität bei Kindern und der Beschreibung von Entwicklungsstadien werden stärkende Tipps für Eltern und Familien gegeben. Das Buch ist unter der ISBN 978-3-497-02604-3 zum Preis von 26,90 Euro zu erwerben oder in der Genderbibliothek des KgKJH ausleihbar. Eine Leseprobe findet sich hier. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-10-04

Stellenausschreibung "Interkulturelle Mädchenarbeit"
Die djo-Deutsche Jugend in Europa, Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. sucht zum 15.Januar 2017 ein/e Projektreferent*in für den Bereich der interkulturellen Mädchenarbeit (Teilzeit: 30 h/Woche). Die ausführliche Ausschreibung ist hier abzurufen.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtsbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-10-04

Noch Plätze frei: "Fachkraft für Jungen*arbeit" 2016-2017
Der Zertifikatskurs "Fachkraft für Jungen*arbeit" startet im Herbst 2016 in die zweite Runde. Mit der Zielsetzung "Jungen*arbeit in Sachsen-Anhalt. fördern – qualifizieren – vernetzen" wollen wir wieder in Theorie und Praxis der Jungen*arbeit einsteigen und im Rahmen der Ausbildung Praxisprojekte daraus entstehen lassen. Der Zertifikatskurs findet in Kooperation mit dem Landesjugendamt Sachsen-Anhalt statt. Die Teilnahme wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt zertifiziert. Ausführliche Informationen zu den geplanten Inhalten und Anmeldeunterlagen finden sich auf unserer Homepage. Der Kurs findet im Mauritiushaus in Niederndodeleben statt, die Termine sind wie folgt geplant: Modul I: 16.11. – 18.11.2016 Modul II: 01.03. – 03.03.2017 Modul III: 31.05. – 02.06.2017 Für Rückfragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Michael Ney Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit Fon: 0391.24279883 E-Mail: ney@geschlechtergerechtejugendhilfe.de
Nachricht vom 2016-10-02

Reader zur Tagung "Genderblick auf Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrungen" online
Am 20.09.2016 führten wir in Kooperation mit der KEB eine Fachtagung zur Stärkung von Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe sowie zur Sensibilisierung für Problemlagen von Mädchen* und Jungen* mit Migrationserfahrungen durch. 81 Teilnehmer*innen diskutierten in verschiedenen Foren Handlungsansätze und Strategien. Veröffentlicht wurde an diesem Tag ein begleitender Expert*innenreader mit theoretischen Texten und Impulsen sowie Erfahrungswerten aus der Praxis. Dieser Reader steht nun online zur Verfügung und kann hier heruntergeladen werden. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-09-30

Herzlichen Glückwunsch: 20 Jahre LAG Mädchen Schleswig-Holstein
Vor zwei Jahrzehnten entstand aus dem Arbeitskreis Mädchenarbeit mit vielen engagierten Frauen die Landesarbeitsgemeinschaft Mädchen und junge Frauen in der Jugendhilfe Schleswig-Holstein (LAG Mädchen). Unter dem Motto "WIR GÖNNEN UNS JA SONST NICHTS!" laden die Fachfrauen der LAG am 5. Oktober 2016 zu einer Fachtagung zum runden Jubiläum ein. Aus dem Programm ist zu entnehmen, dass Mädchentreffs, -vereine und Einrichtungen kurz und knackig ihre Highlights vorstellen. Der Vorstand der LAG Mädchen wagt eine schnelle Zeitreise durch zwanzig Jahre LAG.

Kontakt: Siri Peters Mejia Landesjugendring Schleswig-Holstein e.V. Mädchen- und Frauenarbeit Holtenauer Str. 99, 24105 Kiel Tel. 04 31-800 98 40 info@ljrsh.de
Nachricht vom 2016-09-29

Förderprogramm Frauen iD
Der Bundesverband des Paritätischen Bildungswerks hat bereits im August 2016 Fördergelder für Projekte ausgeschrieben, die das Selbstwertgefühl und Selbstlernkompetenzen von geflüchteten Frauen im Alter von 18 bis 26 Jahren in Deutschland (kurz "Frauen iD") durch kulturelle Bildungsmaßnahmen fördern. Beantragungen sind noch möglich. Die Projekte sollten im Oktober 2017 abgeschlossen sein. Hier findet sich die Ausschreibung. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-09-28

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