Fortbildung für die Mädchenarbeit: “Queer durch die Manege”

Am 4. Juni 2015 bietet das Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. gemeinsam mit dem Unabhängigen Frauenverband Landkreis Harz e.V. ein Fortbildung unter dem Titel “Queer durch die Manege – Zirkuspädagogik kombiniert mit der Queerthematik als Methode für die Mädchenarbeit” im Frauenzentrum Lilith in Halberstadt an, zu der wir herzlich einladen.

Im Zirkus ist “alles möglich”, es geschehen Dinge, die im Alltag sehr ungewöhnlich sind. Auch in Bezug auf die Geschlechter(rollen) gibt es sehr viel mehr als nur die beiden konventionellen Geschlechter. Die Queertheorie untersucht vor allem die Beziehung zwischen gender, sex und desire und wie gender gesellschaftlich konstruiert wird. Zirkuspädagogik beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen Einzelperson und Gruppe, mit Kompetenzerweiterung und mit der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit oder Rolle. Hierbei ergeben sich gute Verknüpfungsmöglichkeiten beider Thematiken. In der Fortbildung soll zunächst die theoretische Ebene einzelner Zirkuskünste (Artistik, Poi-Spielen, Clownerie, Einrad fahren) untersucht werden, bevor genauer gearbeitet wird zu Unterstützung und pädagogischer Begleitung beim Erlernen einer Zirkuskunst, den unterschiedlichen Dimensionen von zirkuspäda-gogischem Lernen sowie zur Verknüpfung zwischen Queer- und Zirkuspädagogik. Ziel der Fortbildung ist die Aneignung theoretischen sowie methodischen Wissens zum Einsatz in der Mädchenarbeit und eine Sensibilisierung für Geschlechtervielfalten.

Weitere Informationen finden Sie auf dem Flyer.

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