Aktuelles

 
Wenn der Vater* mit dem Sohne* - ein Crossworkprojekt in Aue-Fallstein

Über fünf Wochen - seit Ende August - hat unser Bildungsreferent, Michael Ney, das "Väter*-Söhne*-Projekt" der Schulsozialarbeit an der Grundschule Aue-Fallstein, gemeinsam mit der Schulsozialarbeiterin Sabine Stradtner, konzeptioniert und begleitet. Zielsetzung des Projektes war die Stärkung der Rolle der Väter* in der Elternarbeit und in der Erziehungspartnerschaft zwischen Schulsozialarbeit und Elternhaus mit Blick auf die besonderen Entwicklungsanforderungen von Jungen* in der Elementarpädagogik. Sechs Vater-Sohn-Paare hatten sich angemeldet und haben an den wöchentlichen Projekttreffen teilgenommen. Das Projekt stand unter der Überschrift „Ausbildung zum Jedi-Ritter“ und hat damit ein aktuelles Thema der Jungen auf dem Schulhof aufgegriffen, mit dem auch die Väter etwas verbinden können.. Die erlebnispädagogischen Anteile des Projektes waren entsprechend an dieser Überschrift ausgerichtet. Bei den Projekttreffen kamen in abwechselnder Besetzung alle Teilnehmer, nur die Väter oder nur die Söhne zusammen. Im Austausch mit und zwischen den Vätern ging es um Rollenerwartungen an das eigene Vater-sein und die Männlichkeits*erwartungen an die Söhne. Beim Treffen der Söhne, stand der Austausch über die Erfahrung und den Umgang mit Gefühlen, wie Wut, Traurigkeit, Freude etc. im Mittelpunkt. Zum Abschluss des Projektes fand am vergangenen Wochenende eine wildnis- und erlebnispädagogisch orientierte Abschlussfahrt ins Pfadfinderzentrum Ostharz im Selketal statt, mit Übernachtung im Zelt, Lagerfeuer und Nachtwanderung und vor allem mit vielen Impulsen und gemeinsamer Zeit für die Vater-Sohn-Paare, um ihre Begegnung noch einmal zu vertiefen und sich den spielerischen Herausforderungen der Erlebnispädagogin Therese Wendt aus Göttingen zu stellen.

[Michael Ney - Bildungsreferent geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-09-25
 
Fachtagung "Genderblick auf Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrungen"

Unter dem Titel "Genderblick auf Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrungen" fand am 20. September 2016, dem Weltkindertag, die Fachveranstaltung des Projektes "Respekt für Religion - Gemeinsam für kulturelle und religiöse Vielfalt in Sachsen-Anhalt" der Katholischen Erwachsenenbildung und dem Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt (KgKJH) statt.

Über 80 Teilnehmer*innen aus ganz Sachsen-Anhalt nahmen an der Fachtagung im Roncalli-Haus in Magdeburg teil. Es ging den Veranstalter*innen darum, sich intensiv mit gewissen gesellschaftlichen Zuschreibungen an Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrungen auseinanderzusetzen.
Handlungsstrategien, wie pädagogische Fachkräfte unter geschlechtssensibler Perspektive eine Integration und Partizipation gewährleisten können, sollten erarbeitet werden. Im Mittelpunkt standen der Austausch über die bisherigen Erfahrungen, die Vorstellung gelungener Praxisbeispiele, Erkennen und Angehen von Herausforderungen sowie die Planung möglicher notwendiger Aktivitäten.

Mit einer Statement-Runde eröffneten die Staatssekretärin des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt, Frau Susi Möbbeck, der Geschäftsführer der KEB Ludger Nagel sowie Judith Linde-Kleiner vom Vorstand des KgKJH die Veranstaltung. Anschließend folgte der dialogische Vortrag: "Das Leben der Anderen – Mädchen*- und jungen*bezogene Lebenswelten aus Migrationsperspektiven" von Dr. Claudia Wallner und Olaf Jantz.

Die Teilnehmer*innen wurden in vier verschiedenen Dialogforen dazu eingeladen, sich über eigene Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Praxis auszutauschen und neue Netzwerke zu knüpfen. Thematisch waren die Dialogforen in Kindertagesstätten, Schulsozialarbeiter*innen, offene und stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und Streetwork sowie Hilfen zur Erziehung eingeteilt. Impulsgeber*innen aus den jeweiligen Arbeitsfeldern begleiteten diese inhaltlich.

Die Teilnehmer*innen gaben in der abschließenden anonymen Auswertung eine sehr große Zufriedenheit an. Sie machten deutlich, dass eine weitere Auseinandersetzung mit dem Thema zukünftig wichtig und fortlaufender Fachaustausch gewünscht ist. Auch politische und gesellschaftliche Entscheidungsträger*innen sowie Lehrkräfte sollten sich diesem Thema perspektivisch weiterhin stellen und hierbei gestärkt werden.

Das Projekt "Respekt für Religion" und die Fachtagung werden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" im Themenfeld "Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit" und aus Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.

[Mathias Kühne – KEB]
Nachricht vom 2016-09-22
 
Neue Gesichter im KgKJH

Die Mitgliederversammlung des KgKJH startete am 21.September 2016 mit der Aufnahme von sechs neuen Mitgliedern. Begrüßen durften wir als juristische Mitglieder das Cornelius Werk - Diakonische Dienste gGmbH (Burg), den Landesverband der AIDS-Hilfe Sachsen-Anhalt Nord sowie die Mandala Kinderbetreuung gGmbH (Magdeburg) und als natürliche Mitglieder Kristina Kootz, Rudolf Lockau sowie Sven Warminsky.

Eine intensive Diskussion ergab sich beim Nachdenken über Genderfragestellungen unter den neuen politischen Bedingungen und die Auswirkungen auf die Arbeit des KgKJH. Deutlich wurde, dass wir in der Relevanz und Breite unserer Themensetzung nicht nachlassen werden. Dies zeigt sich auch in den zwei beschlossenen Leistungsangeboten für das Jahr 2017, die nun als Gesprächsgrundlage mit dem zuständigen Ministerium für Gesundheit, Soziales und Integration dienen. Rückblicke auf Projekte, Maßnahmen und Fortbildungen der vergangenen acht Monate rundeten das Treffen ab. Bei Interesse an der Arbeit des KgKJH oder den Ergebnissen dieser Mitgliederversammlung kann in der Geschäftsstelle konkreter nachgefragt werden.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin]
Nachricht vom 2016-09-22
 
12 neue Trainer*innen für geschlechtergerechte Konfliktlösung

Mädchen* und Jungen* gehen unterschiedlich mit Konflikten um. Aufgrund ihrer Sozialisationserfahrungen und Geschlechterprägungen entwickeln sie nicht selten ungleiche Strategien. Das Wissen darum und eine vielfältige Methodenkompetenz können dazu beitragen, präventiv potentielle Konfliktsituationen zu erkennen und zu verhindern.

Sechs Frauen* und sechs Männer* absolvierten am Samstag den Abschlusskurs der Trainer*innenfortbildung des KgKJH und stehen nun in Sachsen-Anhalt bereit, um in Kindertagestätten, Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, Schulen und anderen Orten der Kinder- und Jugendhilfe mit Mädchen* und Jungen* oder mit Fachkräften zu arbeiten. Sie verfügen über ein Repertoire an geschlechtergerechten Deeskalationsstrategien und wirken mit dem Ziel, Mädchen* und Jungen* zu ermutigen, selbstsicher und gestärkt ihren eigenen Weg zu gehen.

Anmeldungen für die zweite Kursreihe sind noch möglich.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-09-19
 
Fortbildungstag: "Frauen der Reformation"

Sie wollen sich mit dem Thema Reformation und Frauen beschäftigen? Die Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland haben dazu eine Wanderausstellung "Frauen der Reformation in der Region" konzipiert. Sie ist seit Herbst 2012
bundesweit unterwegs und stark nachgefragt. Dazu gibt es umfangreiches Begleitmaterial, das am Fortbildungstag vorgestellt und exemplarisch erprobt wird.
Dem Flyer zum Fortbildungstag sind weitere wichtige Informationen zu entnehmen.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtsbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-09-19
 
Erzieherstammtisch in Staßfurt gegründet

Männliche* pädagogische Fachkräfte sind im Bereich der Elementarpädagogik immer noch deutlich unterrepräsentiert, auch wenn sich in den letzten Jahren ein leichter Anstieg an Beschäftigten* in Kitas und Horten wahrnehmen ließ. Gleichzeitig wird aber auch deutlich, dass Männer* in Kitas vermehrt wieder den Weg aus der pädagogischen Arbeit heraus, in Leitungsaufgaben oder andere Berufsfelder, suchen. Entsprechend wichtig ist es den Erziehern*, die im Arbeitsalltag oft als Einzelner* in einem Frauen*-Team stehen, den Raum zum kollegialen Austausch zu eröffnen. Eine Möglichkeit zum Austausch bietet die Institution des "Erziehersammtisches". Am 28. August 2016 haben wir, mit Unterstützung der Fachdienstleitung der Kindertageseinrichtungen der Stadt Staßfurt, einen Erzieherstammtisch initiiert, der sich künftig einmal im Quartal trifft und zu aktuellen und grundsätzlichen Fragen männlicher* pädagogischer Fachkäfte austauscht und berät.

Der Erzieherstammtisch Staßfurt ist offen für weitere Mitglieder, auch aus anderen Orten der Region.

Für weitere Informationen oder Interesse an der Arbeit von Erzieherstammtischen auch in anderen Regionen, nehmen Sie bitte Kontakt mit unserem Bildungsreferenten

Michael Ney
Fon: 0391.6310556
Mail: ney@geschlechtergerechteJugendhilfe.de

auf.

[Michael Ney,Bildungsreferent geschlechterbewusste Pädagogik & Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-09-18
 
Olivia Jones verklagt AfD

Es gibt eine neue Stimme in der Diskussion um die Kinderbuchempfehlungsliste zu Familien- und Geschlechtervielfalt, die unser Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe (KgKJH) im Auftrag des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung erstellt und veröffentlicht hat. Olivia Jones verklagt die AfD Sachsen-Anhalt und bietet dieser an, ihr in der Liste empfohlenes Buch in der Fraktion vorzustellen, da sie nicht davon ausginge, dass das Buch in der AfD gelesen worden wäre.

Unser KgKJH begrüßt dieses konsequente Vorgehen und die damit verbundene Klage. Nur so wird es möglich, dass ein Gericht feststellt, inwieweit die Äußerungen der AfD noch von der Meinungsfreiheit gedeckt sind oder ob der Tatbestand der Volksverhetzung besteht.

Dr. Lydia Hüskens (Vorsitzende des KgKJH) und Kerstin Schumann (Geschäftsführerin des KgKJH)
Nachricht vom 2016-09-18
 
HAMMERLADY in Aktion

Der Landesverband der djo Sachsen-Anhalt e.V. veranstaltet vom 10.10. bis 13.10.2016 Do-it-yourself-Workshops für Mädchen* und junge Frauen* von 10 bis 25 Jahren in der Villa Jühling in Halle/Saale. Habt ihr Lust, dann sind hier weitere Informationen zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtsbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-09-16
 
Wildwasser Berlin e.V. sucht Verstärkung fürs Beratungsteam

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt sucht das Beraterinnenteam der Beratungsstelle für Mädchen, junge Frauen und unterstützende Personen engagierte Verstärkung.
Wir beraten Mädchen und junge Frauen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben oder sich davon bedroht fühlen. Ebenfalls unterstützen wir Mütter, Väter und Vertrauenspersonen. Kooperation mit und Unterstützung von professionellen Helfer_innen in Fällen von sexualisierter Gewalt (Fachberatung) sowie Informations- und Fortbildungsveranstaltungen sind Teil unserer Arbeit.
Weitere Informationen zur Stellenausschreibung sind hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtsbewusste Pädagigik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-09-16
 
Ein Blick in's Buch macht klug

Magdeburg. Angesichts der aktuellen Diskussion über die Kinderbuchliste des Gleichstellungsministeriums zum Thema "Geschlechter- und Familienvielfalt" lädt das Kompetenzzentrum besorgte Eltern, aber natürlich auch alle interessierten Erzieher und Erzieherinnen herzlich ein, sich selber ein Bild zu machen.

"Die von uns erarbeitete Kinderbuchliste mit 29 Buchempfehlungen zu Kinderbüchern scheint aktuell im Mittelpunkt einer Debatte zu stehen", so Schumann (Geschäftsführerin des KgKJH). „Ziel der Buchliste ist es, Eltern und Fachkräfte dabei zu unterstützen, sich kindgemäß der modernen und bunten Lebensrealität, auf die Kinder täglich treffen, anzunähern.“

Kinder erleben im Alltag die unterschiedlichsten Familienmodelle und Rollenvorstellungen und sie stellen Fragen, gerade wenn diese von bekannten Mustern abweichen. Für Eltern sowie für Erzieher und Erzieherinnen ist es hilfreich, dass es Bilderbücher gibt, die einfache, kindgerechte Antworten geben. Solche Bücher hat das KgKJH gesammelt, für den Einsatz in den Kinderbetreuungseinrichtungen gewertet und gebündelt veröffentlicht, so dass Erzieher und Erzieherinnen darauf bei Bedarf zurückgreifen können.

Die aktuell öffentlich und hoch emotional geführte Diskussion in diversen Medien verunsichert Eltern und Fachkräfte. Das Kompetenzzentrum freut sich, dass viele den direkten Weg suchen und sich informieren. Dazu laden wir explizit ein, denn die Diskussion zeigt, dass neben fehlender Information auch bei manchem eine gehörige Portion Fantasie im Spiel ist. Die Broschüre ist zudem komplett im Internet (www.geschlechtergerechtejugendhilfe.de/wp-content/uploads/2013/11/Buecherliste_druck.pdf) veröffentlicht. Alle Bücher können in der Bibliothek des KgKJH angeschaut werden. Natürlich sind die Bücher auch im Handel erhältlich.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]

Nachricht vom 2016-09-10
 
Fachtag Traumapädagogik in der Jungen*- und Mädchen*arbeit - 04.11.2016 in Chemnitz

In allen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe sind Pädagog*innen im täglichen Kontakt mit Mädchen* und Jungen*, welche traumatische Erfahrungen mitbringen. Pädagog*innen möchten Mädchen* und Jungen* begleiten und ein für sie entwicklungsgemäßes Leben fördern. In der Beziehungsgestaltung erleben Pädagog*innen Grenzüberschreitungen, Kontaktabbrüche und herausfordernde Verhaltensweisen. Eine pädagogische Arbeit mit dem Ziel der Verhaltensänderung stößt in diesem Kontext oft an Grenzen. Bindung und neue Beziehungserfahrungen bilden hier, insbesondere im Kontext belasteter und traumatischer Erfahrungen, das Fundament, um weitere Entwicklungsschritte gehen und Verhalten ändern zu können.
Der Fachtag der LAG Mädchen und jungen Frauen in Sachsen e.V. am 04. November 2016 in Chemnitz, greift die Frage auf, wie Mädchen* und junge Frauen*, Jungen* und junge Männer* mit belasteten biografischen Erfahrungen in Kontakt gehen und welche Bedürfnisse sie haben. Was ist sinnvoll und was unbedingt notwendig, um ihnen neue und tragende Beziehungserfahrungen zu ermöglichen? Ziel ist es, eine bindungsorientierte Pädagogik zu diskutieren und traumapädagogische sowie therapeutische Ansätze vorzustellen. Dabei wird das Spannungsfeld, inwieweit sich therapeutische Interventionen und Beziehungen mit (sozial-)pädagogischer Arbeit verbinden und abgrenzen lassen, näher beleuchtet.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

[Michael Ney, Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-09-09
 
Sexualpädagogik in der Vorschule - Bildungspläne der Bundesländer im Vergleich (Buch)

Von Geburt an ist der Mensch ein sexuelles Wesen. Er besitzt eine natürliche Neugierde an Sexualität. Die psychosexuelle Entwicklung erfolgt schrittweise, sie entwickelt und verändert sich stetig. Kinder lernen den Umgang mit Sexualität, genauso wie den Umgang mit ihren motorischen Fähigkeiten, von Kindesbeinen an. Die Begleitung erfordert gerade von Fachkräften Fingerspitzengefühl und die Fähigkeit, angemessen auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen. Die vorliegende Arbeit von Lara Denz gewährt einen vergleichenden Einblick in die Bildungspläne der Bundesländer in Deutschland. Die vorliegende Arbeit ist im Hochschulverlag der Hochschule Merseburg, Band 2 "Sexualwissenschaftliche Schriften" erschienen.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtsbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-09-07
 
Checkliste LSBTI*Q für Schulen

"Schule der Vielfalt" und "SCHLAU NRW" haben im Mai 2016 eine Broschüre herausgegeben, auf die wir zu Beginn des Schuljahres noch einmal verweisen möchten. Unter dem Titel "Wie Sie die Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt an Ihrer Schule unterstützen können" wurden Handlungsempfehlungen veröffentlicht,die an jeder Schule leicht umzusetzen sind. Die Broschüre steht hier zum kostenfreien Download bereit.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-09-05
 
The Bioneers - Mitsprachemöglichkeit bei Lego

Lego bietet auf seiner Ideas-Plattform die Möglichkeit, eigene Entwürfe für neue Sets einzureichen. Bekommen diese von der Community genügend Unterstützung, werden sie geprüft und womöglich auch produziert. Vielleicht ist dies eine effektive Form, Spielmaterialien geschlechtergerechter zu gestalten. Ein Vorschlag, der Unterstützung verdient hat, ist der der Bioneers.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]


Nachricht vom 2016-09-05
 
Neue Homepage des ju*_fem_netz

ju*_fem_netz steht für "Netzwerk von Feministinnen_ innerhalb und außerhalb der Mädchen_arbeit". Das bundesweite Netzwerk wurde 2010 ins Leben gerufen und ist seit einigen Wochen mit einer neuen Homepage am Start.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtsbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-09-02
 
Sexualität und Soziale Arbeit - sexuelle Bildung im Studium (Buch)

Die vorliegende Masterthesis befasst sich mit Sexualität und Sozialer Arbeit und der Frage der Notwendigkeit Sexueller Bildung im Studium der Sozialen Arbeit. Andrea Altenburg hat sich im Rahmen des Masterstudiums M.A. Angewandte Sexualwissenschaft an der Hochschule Merseburg mit dem Thema befasst und eine empirische Untersuchung dazu gemacht. Die Arbeit soll eine erste allgemein gehaltene Abhandlung zur Thematik bieten und nicht nur das Thema innerhalb der Vielzahl verschiedener Themen im Komplex Sexualität und Sozialer Arbeit behandeln, sondern den gesamten Themenkomplex im Blick behalten. Die vorliegende Arbeit ist im Hochschulverlag der Hochschule Merseburg, Band 1 „Sexualwissenschaftliche Schriften“ erschienen.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtsbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-09-02
 
Fortbildung "Geschlechtergerechte Konfliktlösungsstrategien" - Männer, ihr fehlt noch dabei

Im März 2017 beginnt die zweite Runde der Fortbildungsreihe "Geschlechtergerechte Konfliktlösungsstrategien in der Kinder- und Jugendhilfe." In vier Seminaren (jeweils Freitag und Samstag) haben acht Männer* und acht Frauen* die Chance, sich theoretisch und praktisch mit geschlechtergerechten Deeskalationsstrategien in der Kindertagesstätte, der Schule und in Kinder- und Jugendeinrichtungen auseinanderzusetzen.

Interessanterweise haben sich bisher ausschließlich Frauen aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen angemeldet. Daher heute unser Appell an Männer in der Kindertagesstätte, der Schulsozialarbeit oder in Kinder- und Jugendeinrichtungen: Geschlechtergerechte Konfliktlösungsstrategien bedeuten in der Praxis, dass Frauen und Männer gemeinsam in die Einrichtungen gehen oder in ihnen wirken. Dazu bedarf es aber auch entsprechend fortgebildete Männer. Wir freuen uns auf euch!

Hier geht es zum Flyer.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-08-30
 
GenderGeocaching mit Ministerin und Politiker*innen

Die gelungene Verknüpfung des Themas Gender mit der Methode Geocaching wurde am 27. August 2016 von 10:00 - 12:30 Uhr in Burg gemeinsam mit Mädchen des TEA-Treffs und neun Politiker*innen unseres Bundeslandes praktisch erprobt.
Auf Einladung des KgKJH nahmen die Ministerin für Justiz und Gleichstellung Anne-Marie Keding, die Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Beate Bröker, die Landtagsabgeordneten Kristin Heiß, Angela Kolb-Janssen und Tobias Krull, der Landrat Steffen Burchhardt und seine Familie, der Bürgermeister Jörg Rehbaum und die Vorsitzende des KgKJH Lydia Hüskens sowie sechs Mädchen des TEA-Treffs teil.
Unser Ziel an diesem Tag war es, öffentlichkeitswirksam auf genderrelevante Orte in der Region hinzuweisen und Kinder, Jugendliche als auch Erwachsene zu motivieren, auf das Geocaching in der Kinder- und Jugendhilfe als wertvolle Methode aufmerksam zu machen und diese zu nutzen. Hintergrund bilden die bisher durch Mädchen* und Jungen*, Frauen* und Männer* an 38 relevanten Orten gelegten GenderGeocachs. Neben Magdeburg, Halle und Stendal gab es auch ein Projekt in Burg, angegliedert an das Frauen- und Mädchenkommunikationszentrum „Tea-TREFF“ der Jugendwerk Rolandmühle gGmbH, in dem sich einige Mädchen* sowohl mit Geschlechtergerechtigkeit als auch mit Frauen und Männern der Burger Stadtgeschichte beschäftigten und dazu selbst Geocaches legten.

Einen aktuellen Bericht zum GenderGeoCaching finden Sie in der Volksstimme.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-08-27
 
Förderung von Kulturmaßnahmen für geflüchtete junge Frauen

Das Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V. kann ab dem 15.8.2016 bis zum 31.12.2017 Kulturmaßnahmen mit geflüchteten Frauen im Alter von 18-26 Jahre mit insgesamt 600.000 Euro fördern. Es handelt sich um eine 100%tige Förderung mit einer maximalen Summe von 50.000 Euro, die im Auftrag des Bundesbildungsministeriums im Programm "Kultur macht stark" vergeben wird.

Ansprechpartnerin ist Indre Bogdan, Paritätisches Bildungswerk Bundesverband, Telefon: 030-2463475, E-Mail: bogdan@pb-paritaet.de, www.frauen-id.de

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtsbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-08-26
 
Empowerment in der Mädchen*arbeit

Das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. veranstaltet gemeinsam mit dem UFV Landkreis Harz e.V. (Frauenzentrum Lilith) und der Fotografin Yvonne Most am 17. und 18. Oktober 2016 o.g. Veranstaltung. Die zweitägige, praxisorientierte Fortbildung nimmt die Vielfalt und die Lebenswelten von Mädchen* in den Blick, setzt sich mit der eigenen Identität und Rolle der Fachfrauen* auseinander und lädt dazu ein, mit den Möglichkeiten der Fotografie, sich den Facetten des Empowerments und von Persönlichkeiten sowie den Wirkungsweisen von Bildern zu nähern. Die Fortbildung richtet sich an Frauen* in der sozialen Arbeit, die in der Mädchen*arbeit sowie Kinder- und Jugendarbeit tätig sind, sowie an Studierende (Soziale Arbeit, Erziehungswissenschaften, Sozialwissenschaften…), die lernen möchten, mit den Methoden des Empowerments zu arbeiten.

Weitere Informationen zur Fortbildung sind dem Flyer zu entnehmen.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin geschlechterbewusste Pädagogik, Schwerpunkt Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-08-24
 
Mädchen* und Jungen* und das SGB VIII

Im Zuge der Diskussion um die Novellierung des SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz) darf die Geschlechterfrage nicht herunterfallen. Passend dazu ist im Online Handbuch zum SGB VIII ein wichtiger Artikel von Dr. Claudia Wallner erschienen. Hier geht es direkt zum Aufsatz: Sozialpädagogische Arbeit mit Jungen* und Mädchen*: Über die Verantwortung der Kinder- und Jugendhilfe für einen geschlechterbewussten Umgang mit ihrer Klientel.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]

Nachricht vom 2016-08-22
 
Erklärung zivilgesellschaftlicher Träger

Für ein demokratisches Sachsen-Anhalt der Vielfalt und des gegenseitigen Respekts

Die Trägerlandschaft in Sachsen-Anhalt mit ihren zahlreichen Organisationen, Vereinen und Verbänden steht für eine demokratische Alltagskultur. Es ist unser erklärtes Ziel, uns stark zu machen für ein Klima, das die Freiheit und die Würde jedes*jeder Einzelnen garantiert. Wir engagieren uns gegen jede Form der Ausgrenzung, Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit.

Als Trägerlandschaft streiten wir für eine Politik, die sich für alle Menschen in unserer Gesellschaft einsetzt und stehen dafür als Partner*innen zur Verfügung. Basis unseres gemeinsamen Agierens ist unsere Erklärung „Für ein demokratisches Sachsen-Anhalt der Vielfalt und des gegenseitigen Respekts“.

AIDS-Hilfe Sachsen-Anhalt e.V., Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V., Internationale Jugendgemeinschaftsdienste Sachsen-Anhalt e.V., Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V., Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V., Kulturkonferenz Sachsen-Anhalt e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren Sachsen-Anhalt e.V., Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V., Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V., Lesben- und Schwulenpolitischer Runder Tisch Sachsen-Anhalt, Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V.
Nachricht vom 2016-08-22
 
MIA: Mädchen* touren durch Mädchen*kulturen

Vom 1. bis 5. August konnten sich die 19 teilnehmenden Mädchen* zwischen 10 und 16 Jahren bei der 11.MIA-Mädchen*woche in Halberstadt mit unterschiedlichsten Mädchen*kulturen auseinandersetzen. In drei Workshops konnten die Mädchen* dann Kulturen auf vielfältige Weise begegnen.

Die Dokumentation zur diesjährigen MIA-Mädchen*woche steht hier zum Lesen bereit.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin geschlechterbewusste Pädagogik, Schwerpunkt Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-08-18
 
10 Jahre MÄDCHEN UND MEE(H)R - Die Mädchenmesse in Schleswig-Holstein

Drunter & drüber geht es nicht nur im alltäglichen Leben bei Gedanken, Träumen und Ideen, sondern überhaupt im Leben von Mädchen und jungen Frauen. Jede "webt" sich ihre Welt, gestaltet ihr Leben, versucht ihre Träume zu verwirklichen, entwickelt und verwirklicht neue Träume und Pläne... Auf der Mädchenmesse für Schleswig-Holstein, die am 12. November 2016 in Neumünster veranstaltet wird, zeigen und entdecken Mädchen und junge Frauen vielfältige Welten und Interessierte und Mitgestalterinnen sind herzlich eingeladen.

Informationen zur Mädchenmesse und zur Anmeldung sind dem Flyer zu entnehmen bzw. kann bei Siri Peters Mejia, Landesjugendring Schleswig-Holstein (maedchenmesse@ljrsh.de)nachgefragt werden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin geschlechterbewusste Pädagogik, Schwerpunkt Mädchen*arbeit)


Nachricht vom 2016-08-18
 
"Aufdeckung und Prävention von sexualisierter Gewalt gegen männliche Kinder und Jugendliche"

Das Projekt "Aufdeckung und Prävention von sexualisierter Gewalt gegen männliche Kinder und Jugendliche" ist der Frage nachgegangen, was männlichen Betroffenen von sexualisierter Gewalt dabei hilft, diese aufzudecken. Nach drei Jahren Forschungsarbeit und Praxisentwicklung sollen auf der Abschlusstagung am 26. September 2016 in der Humboldt-Universität zu Berlin, die Ergebnisse des Projekts vorgestellt und diskutiert werden. In mehreren Workshops werden einzelne Fragen aus den Bereichen Forschung, Prävention und Betroffenenunterstützung vertieft diskutiert. Abschließend geht es um politische Empfehlungen zur Verbesserung der Situation betroffener Jungen* und Männer*.

Ausführliche Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung findet sich hier.

Michael Ney [Bildungsreferent - Schwerpunkt Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-08-03
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