Aktuelles

 
Sichere Orte schaffen - Schutz vor sexualisierter Gewalt in der Jugendarbeit

Sichere Orte schaffen...ist ein Projekt von Zartbitter e.V., in dem Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Behinderung aus Jugendwerkstätten und Jugendzentren mitarbeiten. Die Mädchen und Jungen, jungen Frauen und Männer beraten Zartbitter bei der Erstellung von inklusiven Informationsmaterialien gegen sexuelle Belästigung und sexuellen Missbrauch. Das Modellprojekt „Sichere Orte schaffen in der Jugendarbeit“ wird vom LVR-Landesjugendamt Rheinland gefördert.

Näheres zum Projekt und zu den Informationsmaterialien finden Sie HIER.

[Michael Ney, Referent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2017-08-17
 
Wer ist die Schnecke Sam

Eines der neuen Bücher in der Genderbibliothek des KgKJH heißt "Wer ist die Schnecke Sam?" Wir empfehlen es ab 5 Jahren.

In diesem polnischen Kinderbuch wird der erste Schultag der Schnecke Sam beschrieben. Gleich bei der ersten Spieleinteilung, die die Lehrerin in Junge und Mädchen vornimmt, weiss Sam nicht, wo sie sich einordnen soll. Durch eine geschickte Aufgabenstellung der Schulpädagogin erkennt sie im Lauf des Tages selbstständig, dass es vielfältige Geschlechter-, Familien- und Lebensformen geben kann, die alle gleichberechtigt nebeneinander stehen.

Dieses Buch ist im Jahr 2015 unter dem Originaltitel „Kim jest slimak Sam?“ in Polen erschienen. Es endet mit einer Erklärung zur Biologie der Protagonist*innen und beschreibt die Selbstverständlichkeit von Vielfalt in der Tierwelt. Dabei verweisen die Autor*innen auf diverse internationale Studien.

Wer ist die Schnecke Sam? - Maria Pawlowska/ Jakub Szamalek/ Katarzyna Bogucka
ISBN: 978-3-9504403-0-0

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2017-08-17
 
Wanderausstellung "Trans in der Arbeitswelt" im Magdeburger Landtag

Die Referentin Betty Götze des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung weist auf folgende Veranstaltung hin: Wanderausstellung "Trans in der Arbeitswelt" im Magdeburger Landtag und Kongress "Geschlechtliche Vielfalt (er)leben"

Ausstellungseröffnung: am 22.09.2017 um 17:00 Uhr

In der Zeit vom 22. September bis 06. Oktober 2017 wird die o.g. Wanderausstellung im Landtag zu sehen sein. Die Ausstellung erfolgt in Kooperation mit dem Kongress "Geschlechtliche Vielfalt (er)leben", der vom 22. bis 24.09.2017 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg stattfindet. Sie umfasst 12 Portraits, die in Form von Plakaten gezeigt werden. Die Ausstellung funktioniert zugleich als Eröffnung des Kongresses.

gez. Dr. Bettina Götze LL.M.
Referentin L I Ministerium für Justiz und Gleichstellung
Domplatz 2–4
39104 Magdeburg
Tel.: 0391-567 6135
E-Mail: bettina.goetze@mj.sachsen-anhalt.de

Nachricht vom 2017-08-15
 
Ideenwerkstatt Mädchen*arbeit 2020 in Sachsen-Anhalt

Bereits 2003 wurden durch Praktikerinnen* der Mädchen*arbeit Leitlinien für die "geschlechtsbewusste Arbeit mit Mädchen in Sachsen-Anhalt" erarbeitet. Welche Perspektiven ergeben sich daraus? Wie kann eine Mädchen*arbeit der Zukunft aussehen und welches Selbstverständnis wollen wir uns als Praktikerinnen* selbst geben? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen und um Lösungen zu entwickeln, lädt das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. in Kooperation mit den Mädchen*arbeitskreisen Sachsen-Anhalts und der LAG Mädchen und junge Frauen Praktikerinnen* der Mädchen*arbeit und an Mädchen*arbeit interessierte Frauen* am 18. September 2017 zur o.g. Ideenwerkstatt ein.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2017-08-15
 
Female* Beat Bazarrr in Dresden

Warum sind nur so wenige Frauen* in der Musikbranche aktiv? Was brauchen Mädchen* und junge Frauen*, um sich in diesem Bereich verwirklichen zun können* Welche Rollenbilder gibt es und wie können Ansätze des Empowerment aussehen? Diese und weitere Fragen werden im Rahmen der zweitägigen Veanstaltung (1. und 2. September 2017) mit Künstlerinnen*, Aktivistinnen*, Bookerinnen* und Menschen, die mit Mädchen* musikpädagogisch arbeiten, diskutiert. Informationen zum Female* Beat Bazarrr sind hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2017-08-15
 
Das KgKJH im 2. Halbjahr 2017

Voller Elan, erholt und kraftvoll starten wir nach der Sommerpause wieder in die kontinuierliche montägliche Verschickung unserer Kurznewsmail. Unser Anspruch ist es, Ihnen und euch wöchentlich genderrelevante Aktualia aus dem Kompetenzzentrum, aus Sachsen-Anhalt und darüber hinaus mitzuteilen.

Hinweisen möchten wir an dieser Stelle auf einige interessante Veranstaltungen, die in den kommenden Monaten stattfinden werden. ?

31. August; 19:30 Uhr: "Zwischendinger". Geschlecht und Sexualität im Fokus der extremen Rechten – Kooperationsveranstaltung mit Miteinander e.V. und dem Frauenzentrum Courage (Magdeburg)

20. September: öffentliche Mitgliederversammlung des KgKJH (Magdeburg)
22. September; 17:00 Uhr: Ausstellungseröffnung "Trans* in der Arbeitswelt" (Magdeburg, Landtag)
22. - 24. September: Kongress "Geschlechtliche Vielfalt (er)leben" (Magdeburg)
29. September: Fachtagung "Was ist das für 1 Männlichkeit? – Männlichkeiten zwischen Selbst- und Fremdbildern" (Halle/S.)

18. Oktober: Workshop "Crosswork in der Kinder- und Jugendhilfe - Wenn Frauen* mit Jungen* und Männer* mit Mädchen* arbeiten" (Magdeburg)
25. Oktober: LAG Mädchen und junge Frauen Sachsen-Anhalt (Magdeburg)

2. November: Fortbildung: "Jungen* und Mädchen* in der Kita" (Magdeburg)
14. November: Workshop "Geschlechtersensible Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Strategien gegen Gender-Populismus" (Magdeburg)
20. November: TdOR mit dem Film "Mädchenseele" (Magdeburg)
24. November: Fachtagung "Frühehen - Ein differenzierter Blick auf Rechtslage, Kindeswohl und Bedarfe" (Magdeburg)

Darüber hinaus beginnen im November neue Durchgänge unserer Fortbildungsreihen "Fachkraft Jungen*arbeit" und "Trainer*in geschlechtergerechte Konfliktlösung", zu denen noch Anmeldungen möglich sind.

Wichtig ist auch noch die Information, dass das KgKJH zum 1. Januar 2018 die Stelle des Referenten* für Jungen*arbeit ausgeschrieben hat. Was diese landesweite fachpolitische Arbeit ausmacht und welche Anforderungen damit verbunden sind, ist in der Stellenausschreibung zu lesen. Bewerbungen sind bis zum 31. August 2017 möglich.

Möchten Sie noch aktueller und umfassender informiert werden? Dann empfehlen wir die Nutzung unserer Facebookseite.

Ihnen eine gute Zeit!

Dr. Lydia Hüskens
Vorsitzende

Kerstin Schumann
Geschäftsführerin

Nachricht vom 2017-08-03
 
Neuveröffentlichung: Inklusion im queerformat

Zeitnah zum CSD veröffentlicht das KgKJH die Masterarbeit von Kevin Rosenberger, die bereits durch den Titel "Inklusion im queerformat" verdeutlicht, dass es um Schnittstellen im Kontext von sexueller Vielfalt und Behinderung geht. Damit stehen zwei Themen im Mittelpunkt, die selten in diesen Zusammenhang gebracht und argumentiert werden.

Rosenbergers Analysen im Behindertenkontext und in der LSBTTIQ*-Community verdeutlichen Handlungsbedarfe, die schon im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe ansetzen müssen. Er geht der Frage nach, wie Aktionspläne gestaltet werden müssen, damit Teilhabe- und Zugangsmöglichkeiten von LSBTTIQ*-Menschen mit Behinderungen im Sinne einer selbstbestimmten Sexualität ermöglicht werden und endet mit dem Beschreiben konkreter Maßnahme- und Handlungsempfehlungen.

Die Broschüre kann zum Preis von 5,00 Euro zzgl. Porto in der Geschäftsstelle des KgKJH (Tel. 0391.6310556, Mail: info@geschlechtergerechteJugendhilfe.de) bestellt werden.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2017-08-02
 
Das KgKJH unterstützt geschlechterklischeefreie Berufs- und Studienorientierung

Seit Juli 2017 ist das KgKJH Mitglied bei klischee-frei, der nationalen Kooperation zur Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees. Gemeinsam mit den anderen Akteur*innen setzen wir uns für eine moderne, geschlechterunabhängige Berufs- und Studienorientierung junger Menschen ein. Im Rahmen der Kooperation setzt das KgKJH seinen Schwerpunkt auf die Aspekte der Lebensorientierung von Kindern und Jugendlichen, die in das Themenfeld der Berufs- und Studienorientierung hineinwirken.

Ausführliche Informationen zur Kooperation und den weiteren Mitgliedern finden Sie HIER.

[Michael Ney, Referent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2017-08-01
 
Gemeinsame Sitzung zum Koalitionsvertrag

Die LAG Mädchen und junge Frauen Sachsen-Anhalt und die LAG der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten des Landes Sachsen-Anhalt diskutieren am 30. August 2017 (vormittags) gemeinsam mit der Justiz- und Gleichstellungsministerin Anne-Marie Keding sowie Politiker*innen der Regierungsparteien über den Koalitionsvertrag "Zukunftschancen für Sachsen-Anhalt — verlässlich, gerecht und nachhaltig". Nach dem Diskussionsforum schließt sich die Sitzung der LAG Mädchen und junge Frauen Sachsen-Anhalt in kleinerem Rahmen an.

[Irena Schunke, Bidungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2017-07-31
 
Fortbildung in Stendal "Gesicht zeigen, aber wie?"

Das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. lädt Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit/Kinder- und Jugendhilfe, Schulsozialarbeiter*innen, Lehrkräfte, Studierende und Interessierte zur o.g. Fortbildung am 4. September 2017 in das Jugendfreizeitzentrum "Mitte" Stendal ein. Der Workshop gibt Eiblicke in die praktische Arbeit zu den Themen Vorurteile, Diskriminierung und Zivilcourage. Weitere Informationen sind dem Flyer zu entnehmen.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2017-07-31
 
Förderfonds "Mehr Mut zum Ich" des Deutschen Kinderhilfswerkes

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, dass noch bis zum 30. September 2017 die Möglichkeit besteht, einen Antrag beim Förderfonds "Mehr Mut zum Ich" zu stellen. Ziel des Förderfonds ist die Finanzierung von Projekten, die sich im Rahmen von sozialer Arbeit mit Mädchen und ihren Müttern speziell dem Thema "Selbstwertgefühl von Mädchen" widmen. Die Stärkung der Persönlichkeit von jungen Mädchen soll dabei den Mittelpunkt der Arbeit darstellen. Dazu können Fördermittel für Projekte beantragt werden, die sich an Mädchen und gegebenenfalls ihre Mütter richten, einmalig oder über einen Zeitraum von bis zu einem Jahr stattfinden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2017-07-31
 
Fortbildung: Familienvielfalt ist Geschlechtervielfalt

Am 24. August 2017 führen Judith Linde-Kleiner (Vorstand KgKJH) und Kerstin Schumann (Geschäftsführung KgKJH) im Auftrag des Landesjugendamtes Sachsen-Anhalt in Magdeburg eine Tagesfortbildung mit dem Titel "Familienvielfalt ist Geschlechtervielfalt" an. Eingeladen sind Fachkräfte aus Kindertagesstätten und Horten. Die Ausschreibung findet sich auf Seite 150 im Katalog des Landesjugendamtes. Anmeldungen sind noch möglich.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin]
Nachricht vom 2017-06-21
 
Der Newsletter des KgKJH verabschiedet sich in die Sommerpause

Sehr geehrte Leser*innen unserer News,

am Freitag gibt es in Sachsen-Anhalt Zeugnisse, die Ferien stehen unmittelbar vor der Tür. Diese Zeit ist bekannt als Reisezeit. Viele von Ihnen sind jetzt unterwegs in Projekten, Aktionen oder Ferienmaßnahmen oder auch - sich selbst erholend - im Urlaub. Daher pausiert auch unsere Newsversendung bis zum Montag, den 14. August 2017.

Wir wünschen Ihnen einen erfahrungsreichen und erholsamen Sommer!

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2017-06-19
 
Fortbildung zur Trainer*in

An alle die, die über den Sommer Ihre Weiterbildungen für das 2. Halbjahr planen, richtet sich diese Ausschreibung. Das KgKJH bietet ab November 2017 erneut die modulare Fortbildungsreihe "Geschlechtergerechte Konfliktlösungsstrategien in der Kinder- und Jugendhilfe" an. Noch sind 7 Plätze frei. Informationen zu Inhalten und organisatorischen Fragestellungen finden sich hier.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]

Nachricht vom 2017-06-17
 
Bundestagung: Positionen und Perspektiven feministisch-orientierter Mädchen*arbeit

Gemeinsam mit weiteren Kooperationspartner*innen lädt die BAG Mädchenpolitik vom 1.10. bis 4.10.2017 praxiserprobte Frauen* aus der Mädchen*arbeit und Neueinsteiger*innen zur o.g. Fachtagung nach Gauting (Bayern) ein. Neben Fachinputs gibt es thematische Workshops sowie Projektpräsentationen. Nähere Informationen zum Programm und zur Anmeldung sind dem Flyer zu entnehmen.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2017-06-16
 
Stellenausschreibung: Referent* Jungen*arbeit im KgKJH

Das KgKJH schreibt zum 1. Januar 2018 die Stelle des Referenten* für Jungen*arbeit aus. Was diese landesweite fachpolitische Arbeit ausmacht und welche Anforderungen damit verbunden sind, ist in der Stellenausschreibung zu lesen. Bewerbungen sind bis zum 31. August 2017 möglich.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2017-06-16
 
Geschlechtsanpassende Operationen bei Inter*personen sind ein Menschenrechtsverstoß

Nach Ansicht von Amnesty International verstoßen Operationen an Menschen, die mit einer Variation der Geschlechtsmerkmale zur Welt kommen, gegen Menschenrechte. Die unumkehrbaren Eingriffe könnten langfristige körperliche und seelische Folgen haben, heißt es in einem aktuellen Bericht. Amnesty führte dafür 70 Interviews mit Betroffenen, Aktivist*innen, Eltern, Ärzt*innen und Expert*innen. Kinder oder Jugendliche würden häufig operiert oder hormonellen Behandlungen unterzogen, hieß es. "Werden diese Behandlungen ohne akute medizinische Notwendigkeit vorgenommen, verstoßen sie gegen internationale Menschenrechtsstandards wie die Rechte auf Gesundheit und auf Selbstbestimmung", sagte Maja Liebing, Expertin für Rechte von intergeschlechtlichen Menschen bei Amnesty in Deutschland. Weitere Informationen finden sich hier.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2017-06-09
 
Ausschreibung Deutscher Kinder- und Jugendhilfepreis 2018

Für das Jahr 2018 schreibt die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ - den Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis in der Kategorie "Praxispreis der Kinder- und Jugendhilfe 2018 - Politische Bildung in der Kinder- und Jugendhilfe" aus. Mit der Ausschreibung werden Organisationen, Initiativen, Träger und Akteure der Kinder- und Jugendhilfe angesprochen, die mit ihrer Arbeit aufzeigen, welchen Beitrag sie zur Weiterentwicklung der politischen Bildung leisten und ihr neue Impulse geben. Ausführliche Informationen sind der Ausschreibung zu entnehmen.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]


Nachricht vom 2017-05-29
 
Trainer*innenfortbildung geschlechtergerechte Konfliktlösung

Das KgKJH bietet erneut für sieben weibliche* und sieben männliche* Fachkräfte der Sozialen Arbeit eine Trainer*innenfortbildung an. Mädchen* und Jungen* entwickeln nicht selten ungleiche Strategien im Umgang mit Konflikten. Das Wissen über die Entwicklung von Mädchen* und Jungen* kann helfen, Hintergründe des Verhaltens zu verstehen. Der Genderblick und eine vielseitige Methodenkompetenz können dazu beitragen, präventiv potentielle Konfliktsituationen zu erkennen sowie zu verhindern.

In den drei Seminaren, die in Magdeburg stattfinden, stehen theoretische und praktische Aspekte geschlechtsspezifischer Konfliktentstehung und Deeskalationsstrategien im Vorschul-, Grundschul- und Jugendalter im Mittelpunkt.

Seminartermine: 17./18.11., 19./20.1. und 16./17.2.
Kosten (inkl. Unterkunft und Verpflegung) 360,00 Euro.

Weitere Informationen finden sich hier.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2017-04-30
 
Positionspapier und Handlungsempfehlungen zu Frühehen im Bundesland

Die LAG Mädchen und junge Frauen Sachsen-Anhalt beschäftigte sich am 15. März 2017 in öffentlicher Sitzung mit Fragen von Frühehen im Bundesland. Nach intensiver Diskussion mit Expertinnen und Mitgliedern entstand ein Positionspapier, das heute (3. April 2017) dem Landesjugendhilfeausschuss übergeben wird. Aufgelistet sind darin u.a. Ideen für die Prävention und Notwendigkeiten in der Intervention.

Weiterhin wurden das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration, das Ministerium für Justiz und Gleichstellung, das Ministerium für Inneres und Sport und das Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt mit einem Schreiben gebeten, eine interministerielle Arbeitsgruppe zum Thema einzurichten.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin KgKJH und Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2017-03-29
 
Gutachten zum zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung

Nach Beschlussfassung im Jahr 2005 wird in jeder Legislaturperiode ein bundesweiter Bericht zur Gleichstellung von Frauen und Männern erstellt. Im Zentrum stehen eine Bestandsaufnahme sowie Handlungsempfehlungen für die Gleichstellungspolitik.

Mittlerweile ist das Gutachten zum zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung erschienen. Es ist seit dem 7. März 2017 hier einsehbar.

Wir sind gespannt, ob die Erkenntnisse Einzug in die Wahlprogramme für die Bundestagswahl halten.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2017-03-29
 
Call: Antidiskriminierung und Gleichstellung in Bildungskontexten

Die Universität Erfurt, das Max-Weber-Kolleg, die Ernst-Abbe-Hochschule Jena, die Antidiskriminierungsstelle des Bundes und das Thüringer Kompetenznetzwerk Gleichstellung organisieren die Konferenz "Welche Theorie? Welche Praxis?", die vom 7. bis 10.11.2017 in Erfurt ausgerichtet wird.

In der Ausschreibung ist zu lesen: "Unter dem Titel strebt die Konferenz eine kritische Bestandsaufnahme und Reflexion von Praxen, Maßnahmen und theoretischen Ansätze im Feld von Gleichstellung und Antidiskriminierung an, wobei vor allem deren Wechselwirkungen unter die Lupe genommen werden sollen: Inwiefern erhellen bestimmte theoretische Konzepte die Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsarbeit? Wie werden sie zur Orientierung oder Handlungsbegründung genutzt und wie kann Praxiserfahrung die Theoriedebatten und die Weiterentwicklung konkurrierender Ansätze bereichern? Wissenschaftler*innen/Praktiker*innen/Aktivist*innen sind eingeladen, theoretische Zugänge, aktuelle Forschungsergebnisse, Praxisreflexionen und Erfahrungsberichte in verschiedenen Formaten vorzustellen und zu diskutieren. Auf diese Weise soll ein Dialog zwischen Theorie und Praxis ermöglicht werden, der (biografisches) Erfahrungswissen als Ausgangspunkt nimmt und, darauf aufbauend, umsetzbare Zukunftsperspektiven entwickelt."

Bis zum 31. März ist es möglich, sich am Call zu beteiligen, um die Tagung mit eigenen Erkenntnissen inhaltlich zu unterstützen. Informationen zur Tagung und zum Call finden sich hier.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]

Nachricht vom 2017-03-08
 
Zertifikatskurs "Fachkraft für Jungen*arbeit" 2017/2018 - ein Qualifizierungsangebot für Männer*

Im November 2017 startet das KgKJH, in Kooperation mit dem Landesjugendamt, wieder den Zertifikatskurs "Fachkraft für Jungen*arbeit" in drei Modulen. In der Weiterbildung werden die eigene Haltung reflektiert und das nötige methodische Handwerkszeug für den pädagogischen Alltag in der Jungen*arbeit erarbeitet. Abgerundet wird die Weiterbildung durch ein begleitendes eLearning-Portal und zwei Praxisphasen in denen ein eigenes Projekt entwickelt, durchgeführt und evaluiert wird. Neben Theorie-Inputs durch Fachreferent*innen, Reflexionen, erlebnispädagogische und theaterpädagogische Elemente, gibt es Einzel-, Klein und Großgruppenarbeitsphasen, die insbesondere dem Austausch und der Vernetzung der Fachkräfte untereinander dienen sollen. Thematisch sind u.a. die Themen Geschlechterrolle, Identität und Gesellschaft, Jungen*/Männer*und Gesundheit, Sexualpädagogik, Jungen* und Gewalt, im Fokus und es gibt Raum für gemeinsamen Erfahrungsaustausch.

Die Weiterbildung richtet sich an Männer*, die haupt- oder ehrenamtlich in der sozialen Arbeit mit Jungen* oder jungen Männern* stehen oder sich für künftige Aufgaben in diesem Arbeitsbereich qualifizieren wollen.Die Zertifizierung als "Fachkraft für Jungen*arbeit" erfolgt durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt.

Weitere Informationen sowie die Unterlagen zur Anmeldung für den Zertifikatskurs finden Sie auf unserer Homepage.

[Michael Ney - Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2017-01-30
 
Fortbildungsangebote des KgKJH in neuem Format

Unsere bereits bewährten Fortbildungsangebote haben wir ab 2017 in einem Fortbildungskatalog für das KgKJH zusammengefasst. Hier finden Sie nun alle von uns angebotenen Weiterbildungsmöglichkeiten in den Arbeitsbereichen Mädchen*arbeit, Jungen*arbeit und geschlechterbewusster Pädagogik für die Arbeitsfelder der Kinder- und Jugendarbeit, Kindertagesstätten und Horte und für die Schulsozialarbeit auf einen Blick. Die entsprechenden Fortbildungen gestalten wir gern gemeinsam mit Ihnen, orientiert an den Bedarfen Ihrer Einrichtung, Ihres Teams oder Ihrer Gruppe.

Ergänzt wird das Angebot durch verschiedenen Tagesseminare und die Fortbildungsreihen Trainer*in für "Geschlechtergerechte Konfliktlösungsstrategien in der Kinder- und Jugendhilfe" sowie den Zertifikatskurs "Fachkraft für Jungen*arbeit".

Den Fortbildungsfächer finden Sie hier zum Download. Für weitere Informationen und thematische Anfragen steht Ihnen unser Bildungs- und Beratungsteam gern zur Verfügung.

[Michael Ney und Irena Schunke, Bildungsreferent*innen im KgKJH]
Nachricht vom 2017-01-22
 
Neue Veröffentlichung im Rahmen der Blauen Reihe des KgKJH LSA e.V.

Druckfrisch flatterte letzte Woche die neuste Broschüre der Blauen Reihe in das Kompetenzzentrum: "Fuck your face" - Was ist sexistische Werbung? von Vanessa Winkler.

Ausgangspunkt dieser Arbeit ist eine Anzeige von delikat fashion and shoues, welche die Bekleidungsmarke YAKUZA bewirbt. Die Anzeige wurde im Magdeburger Stadtmagazin Dates im November 2015 veröffentlicht. Der Deutsche Werberat rügte sie als sexistisch und Gewalt gegenüber Frauen verharmlosend. Nachdem kurz danach Bundesjustizminister Heiko Maas ein Verbot für sexistische Werbung forderte und eine breite Diskussion von Befürworter*innen und Gegner*innen entbrannte, fragte ich mich: Was ist denn nun eigentlich sexistische Werbung?

Für die Beantwortung dieser Frage wurde die Entstehung von geschlechtsspezifischen Zuschreibungen behandelt und Stereotype aufgeschlüsselt, die Strategien und Ziele der Werbung durchleuchtet und die Darstellungen von Mann und insbesondere der Frau, in der Werbung, erfasst. Mit den daraus entwickelten Kriterien für sexistische Werbung betrachtete ich die gerügte Werbeanzeige von delikat fashion and shoes erneut. Ich war von der einfachen Anwendbarkeit der Kriterien überrascht. Wenn es denn so einfach ist, wieso hat sich denn bloß niemand vor Veröffentlichung der Anzeige die Mühe gemacht und sie geprüft?

Alle Interessierten können die Broschüre über die Geschäftsstelle des KgKJH (info@geschlechtergerechteJugendhilfe.de) zum Preis von 5,00 Euro zzgl. Porto bestellen.

[Vanessa Winkler, Projektmitarbeiterin im KgKJH]
Nachricht vom 2017-01-11
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