Aktuelles

 
Der Newsletter des KgKJH verabschiedet sich in die Sommerpause

Die Ferien- und Reisezeit steht vor der Tür, viele unserer Leser*innen sind in Projekten unterwegs oder genießen freie Momente im Urlaub. Daher haben wir uns dafür entschieden, auch der News eine Pause zu gönnen. Danach, ab dem 15. August 2016 erhalten Sie/ erhaltet ihr wieder wöchentlich Aktuelles aus der Genderwelt. Gerne laden wir Sie/ euch ein, uns den Sommer über und darüber hinaus über Facebook zu folgen.

Hinweisen möchten wir noch einmal auf die gemeinsame Tagung von KEB und KgKJH am 20.September 2016 in Magdeburg mit dem Titel Genderblick auf Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrungen zu der Anmeldungen nur noch bis zum Ende dieser Woche (24.6.2016) möglich sind.

Anmeldungen sind außerdem für unsere beiden Fortbildungsreihen Fachkraft für Jungen*arbeit und Trainer*in geschlechtergerechte Konfliktlösungsstrategien in der Kinder- und Jugendhilfe möglich.

Die Geschäftsstelle des KgKJH ist auch über den Sommer kontinuierlich besetzt und wir stehen Ihnen/ euch für Anfragen etc. zur Verfügung.

Ich wünsche uns allen, im Namen des Vorstandes und Team des KgKJH, einen erholsamen und friedlichen Sommer!

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-06-22
 
Zweiter Kurs: Trainer*innenfortbildung „Geschlechtergerechte Konfliktlösung“

Im September 2016 schließen 14 Teilnehmer*innen die Fortbildung zur Trainer*in geschlechtergerechte Konfliktlösungsstrategien in der Kinder- und Jugendhilfe ab. Die vielen Anfragen im Vorfeld, die hohe Qualität der Fortbildung und der deutliche Bedarf an geschlechtergerechten Konfliktlösungsideen in diversen Arbeitsfeldern haben dazu geführt, dass wir im März 2017 die zweite Fortbildungsreihe starten. Über vier Seminare (freitags/samstags) werden wir uns in Magdeburg praktisch und theoretisch mit Präventions- und Deeskalationsstrategien unter Genderblickwinkeln beschäftigen. Termine, Inhalte und organisatorische Hinweise finden sich auf dem Flyer. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin]
Nachricht vom 2016-06-19
 
Erster Durchgang der Zertifikatskurses „Fachkraft für Jungen*arbeit erfolgreich abgeschlossen

Die sechzehn Teilnehmer des ersten Zertifikatskurses „Fachkraft für Jungen*arbeit“ erhielten am Freitag, den 17.06.2016 in Halle aus den Händen von Lucia Tanneberger (Landesjugendamt/Landesverwaltungsamt) und Dr. Lydia Hüskens (Vorstandsvorsitzende Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V.) ihre Zertifizierung durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration.

Zur Ausbildung zur „Fachkraft für Jungen*arbeit“ gehörte die Teilnahme an drei Präsenzmodulen, die im Zeitraum Dezember 2015 bis Juni 2016 in der Villa Jühling in Halle vom Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. (KgKJH) durchgeführt wurden. Daneben war die gemeinsame Arbeit der Teilnehmer in Projektgruppen und die Durchführung von Praxisprojekten in der Jungen*arbeit wesentliches Element der Qualifizierung. Inhaltlich im Fokus standen die Reflexion von männlichen* Rollenbildern in unserer Gesellschaft, die Vielfalt von Junge* sein und die Vermittlung und Erprobung von Methodenkompetenzen wie Forumtheater, Erlebnispädagogik und Sexualpädagogik im Kontext Jungen*arbeit durch Referent*innen. Die ganze Bandbreite der Teilnehmer aus Kita, Schulsozialarbeit, offener und stationärer Jugendarbeit wurde in den durchgeführten Praxisprojekten deutlich. Go-Kart-Bau in Verbindung mit Forumtheater, Bogenschießen und Erlebnispädagogik, Break Dance und Geschlechterrollenreflexion und Lesenächte mit Vätern und Söhnen waren erfolgreiche Erprobungsfelder in der Jungen*arbeit. Flankiert wurde die Ausbildung durch eine Elearning-Plattform, die den Teilnehmern* und Referent*innen ermöglichte auch über die Präsenzmodule hinaus miteinander ins Gespräch zu kommen, sich thematisch zu vertiefen und ihre Projekte zu diskutieren. Die Zielsetzung, ein landesweites Netzwerk fachlich fundierter Jungen*arbeit aufzubauen, hat mit der Qualifizierung einen ersten Meilenstein erfolgreich gemeistert.

[Michael Ney, Bildungsreferent Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-06-17
 
Fachtagung: Positionen und Perspektiven feministisch-orientierter Mädchen*arbeit III

Die BAG Mädchenpolitik veranstaltet vom 25.09. bis 28.09.2016 in Kooperation mit weiteren mädchenpolitischen Fachgremien und Institutionen ihre bundesweite Fachtagung zu o.g. Thema in Bredbeck und lädt praxiserprobte Frauen aus der Mädchen*arbeit sowie Neueinsteigerinnen herzlich ein.
Die diesjährige Fachtagung lädt zur Diskussion über den Feminismus von Gestern und Heute ein und es kommt zur Sprache, warum feministische Kritik unter den herrschenden gesellschaftlichen Machtverhältnissen nichts an ihrer Wichtigkeit und Notwendigkeit verloren hat.
Informationen zum Inhalt und zur Anmeldung sind hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-06-13
 
Sommerferienaktionen 2016

Das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. hat für Mädchen* und Jungen* eine Auswahl von interessanten Aktionen, Camps und Freizeiten von Veranstalter*innen aus der Mädchen*- und Jungen*arbeit sowie Kinder- und Jugendarbeit aus Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen zusammengestellt. Schaut einfach mal hier rein und vielleicht findet ihr ein spannendes Angebot für eure Feriengestaltung.
Wir wünschen euch erlebnisreiche und erholsame Sommerferien.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-06-13
 
Qualitätskriterien gelingender Jungen*arbeit in Sachsen-Anhalt

Jungen*arbeit braucht Qualität und entsprechende Qualitätskriterien, die den verschiedenen Akteur*innen einen Orientierungsrahmen geben, was Jungen*arbeit sein sollte. In Diskussionen mit Praktikern* der Jungen*arbeit sind Qualitätskriterien für eine gelingende Jungen*arbeit in Sachsen-Anhalt entstanden. Dabei sind die Kriterien ein erster Anstoß, der des kontinuierlichen, praxisorientierten Diskurses und der Weiterentwicklung bedarf. Wir freuen uns also über einen lebendigen Diskussionsprozess und entsprechende Rückmeldungen.

Das Papier steht hier zum Download bereit.

[Michael Ney, Bildungsreferent Jungen*arbeit]

Nachricht vom 2016-06-11
 
Stellenausschreibung für Studienleitung "Bildung in Vielfalt"

Im Amt für kirchliche Dienste in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (AKD) ist zum 1. September 2016 - zunächst befristet auf zwei Jahre – die Stelle einer Studienleiterin oder eines Studienleiters für Bildung in Vielfalt (Diversity Education) neu zu besetzen. Aufgabe der Studienleiterin/des Studienleiters ist die Entwicklung des AKD-Modellprojekts "Leben in Vielfalt – Gender-Diversity-Education in kirchlicher Praxis" (2016 – 2021).Informationen zur Stellenausschreibung sind hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-06-09
 
Statementpapier "Junx 4.0 - Digitale Jungen*pädagogik als Herausforderung"

Ende Mai ist unser aktuelles Statementpapier "Junx 4.0 - Digitale Jungen*arbeit als Herausforderung" erschienen. Darin geht es um die Selbstdarstelllung von Jungen* im Netz, den digitalen Raum (am Beispiel Facebook) als Teil ihrer Lebenswirklichkeit und die daraus für pädagogische Fachkräfte entstehenden Handlungsspielräume. Natürlich kommen auch Praxisimpulse nicht zu kurz.

Das Statementpapier kann als Heft in unserer Geschäftsstelle bestellt werden und steht auf unserer Homepage zum download bereit.

Fragen zum Thema beantwortet unser Bildungsreferent Jungen*arbeit, Michael Ney, gerne.

Nachricht vom 2016-05-31
 
Fachtagung: Sexting - Kein Problem? - Sexualisierte Selbstdarstellung aus Jugendschutzsicht

Die Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen veranstaltet am 25. August 2016 die o.g. Fachtagung in Hannover. Aus der Tagungsinformation ist zu entnehmen, dass Fachvorträge über die Verbreitung des Phänomens und die Funktionen, die Sexting für Jugendliche hat, informieren und Ansatzpunkte und Zielsetzungen für die Präventionsarbeit diskutiert werden. Dabei sollen sexualwissenschaftliche,
medienpädagogische und gewaltpräventive Aspekte zur Sprache kommen, vor allem mit Blick auf einen pädagogischen Umgang mit sexualisierter Selbstinszenierung.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-05-30
 
Sexualwissenschaftliches Fort- & Weiterbildungsangebot der Hochschule Merseburg

Im Rahmen des Forschungsprojektes "Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Traumatisierung", gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, ist in Zusammenarbeit mit der Weiterbildungsagentur der Hochschule Merseburg ein regional fokussiertes Angebot an Fort- und Weiterbildungen im sexualwissenschaftlichen und sexualpädagogischen Bereich entstanden. Die Hochschule versteht ihr Programm als Ergänzung zu den bereits vorhandenen Angeboten von Praxis- und Bildungsreinrichtungen im Land. Ziel des Angebotes ist die Etablierung sexueller Bildung als unbedingtes und flächendeckendes Kernthema und als wesentlichen Bestandteil von Ausbildung und Studium für Lehramt, Soziale Arbeit sowie Pflege- und Erziehungsberufe, um eben diesen Fachkräften zu ermöglichen professionell und qualifiziert mit der Sexualität ihrer Adressat*innen umzugehen.

Ausführliche Informationen zu den sexualwissenschaftlichen Fort- und Weiterbildungsangebotenfinden Sie hier hier.


[Michael Ney, Bildungsreferent Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-05-29
 
Praktikant*in für Praxisprojekt gesucht!

Das Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. (KgKJH) sucht 2016 Praktikant*innen für das Praxisprojekt "Jungen*, Mädchen* und sonst so?! - Körper und Identität". Zielsetzung des Projektes ist der Aufbau einer Online-Plattform, die einen (barrierefreien)Zugang zu Weiterbildungsangeboten, Hintergrundwissen, Arbeitsmaterialien, Literatur, Beratungsstellen etc. für pädagogische Fachkräfte, Eltern und alle Interessierten am Themenkreis Sexualpädagogik, Gender und Geschlechtervielfalt vorhält.

Sie haben Interesse am und Lust auf dieses Praktikum? Die Ausschreibung ist hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-05-26
 
Konferenz junger politischer Frauen 05.- 07. Mai 2017

Die Konferenz junger politischer Frauen (KJPF) will eine Vernetzungsplattform für Frauen sein, die politisch aktiv sind, sich so begreifen oder es werden wollen. Wir wollen in einen Erfahrungsaustausch treten und uns gegenseitig in unserer Arbeit und Entwicklung stärken.
Die Leitfragen der Konferenz sind:

-Was bewegt junge (politische aktive) Frauen?

-Warum tun sich junge Frauen so schwer mit Politik bzw. warum sind sie so unsichtbar?

-Warum ist Frau-Sein politisch?

-Wer bestimmt über uns? Parteien und ihre Sicht auf unsere Zukunft.

"Vernetzt euch, tauscht euch aus, macht euch stärker!" - Denn: Jede Teilnehmerin hat eine Stimme und soll gehört werden!

Weitere Informationen zur Konferenz gibt es hier.

[Michael Ney, Bildungsreferent Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-05-23
 
Neu erschienen: Betrifft Mädchen Heft 2/2016, April 2016: „Bewegt! Mädchen und Sport“

Das aktuelle Heft dreht sich um Fragen rund um den Sport von, für und mit Mädchen. Unter anderem beschäftigte die Redakteur_innen wie Strukturen im Verbandssport heute aussehen, außerdem wie Geschlechterfragen im Sport bewegt werden und inwiefern sich normative Vorstellungen von Akteur_innen, darüber wie Mädchen (und Jungen) in Bewegung kommen sollen und wollen. Dabei sind sie auf spannende Antworten gestoßen. Nicht nur, weil nahezu jede_r eigene Sport- und Bewegungserfahrungen kennt, sei es aus dem Schulsport, dem Vereinssport oder dem selbstorganisierten Sport: Auch, weil wissenschaftliche Analysen u.a. zum Sportverhalten und zur Beteiligung von Mädchen und Jungen mit und ohne Migrationshintergrund und zur strukturellen Öffnung der Vereine aufschlussreiche Zusammenhänge aufzeigen. Deutlich wird (auch in diesem Bereich): Die Geschlechterverhältnisse im Sport verändern sich allmählich. Gleichzeitig sind "alte" Zuschreibungen wirksam. Die folgenden Artikel beleuchten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Neben Theoriebeiträgen konnten wir ´Schätze` reflektierter Praxis - wie beispielsweise Parkour-Movement e.V. - entdecken sowie engagierte Konzepte und aktive Netzwerke (wie das Qualitätsbündnis zum Schutz vor Sexualisierter Gewalt im Sport) für Beiträge gewinnen, die in diesem Heft vorgestellt werden.

Herausgeberin: LAG Mädchenarbeit in NRW e.V., lag@maedchenarbeit-nrw.de/ Bestellungen: Juventa Verlag/Beltz Medien-Service, medienservice@beltz.de

[Irena Schunke, Bildungsreferentin Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-05-18
 
Neue Bücher (2) zum Thema Kita und geschlechtersensible Pädagogik

"Macht das Geschlecht einen Unterschied – Ergebnisse der `Tandem-Studie` zu professionellem Erziehungsverhalten von Frauen und Männern" von Holger Brandes, Markus Andrä, Wenke Rösler und Petra Schneider-Aich [Verlag Barbara Budrich 2016 – ISBN 978-3-8474-0616-7] - Nachdem bereit im Herbst 2015 die Zusammenfassung der Studie als Broschüre beim BMFSFJ erschienen ist, ist nun die gesamte Studie in Buchform erhältlich.

Im Zeitraum 2010 bis 2014 wurde an der Evangelischen Hochschule Dresden, gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), die Tandem-Studie durchgeführt. Gefragt wurde im Rahmen dieser Untersuchung nach Unterschieden im fachlichen Verhalten von Erziehern und Erzieherinnen gegenüber Jungen und Mädchen in Kindertagesstätten. Die Stichprobe der (nicht repräsentativen) Studie umfasst je 41 Männer und 41 Frauen, die jeweils in einer Kindergruppe ihrer Einrichtung als Tandem arbeiten sowie 12 Tandems, aus Frauen bestehend, die in einer Kindergruppe miteinander arbeiten. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass das Geschlecht der Erzieher*innen an sich keinen Einfluss darauf zu haben scheint, wie sie sich generell gegenüber den Kindern verhalten. Das umfasst insbesondere die Umsetzung fachlicher Standards. Jedoch wird ein Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Fachkräften "hinsichtlich ihrer Neigung, was sie mit den Kindern tun und welche Interessen und Neigungen von Jungen und Mädchen sie bevorzugt aufgreifen", deutlich. Außerdem wird aufgezeigt, dass Fachkräfte sehr wohl mit Jungen (sachlich-funktional) anders umgehen/kommunizieren als mit Mädchen (persönlich-beziehungsorientiert). "Bemerkenswert ist aber, dass die Tendenz, Mädchen und Jungen unterschiedlich zu behandeln, aufseiten der weiblichen Fachkräfte der Stichprobe deutlicher ausgeprägt ist." Die beiden letzteren Punkte machen deutlich, wie wichtig ein geschlechterreflektierter Arbeitsansatz in Kindertagesstätten ist und welches Gewicht einer Stärkung männlicher Fachkräfte hier haben sollte, einschließlich der Gewinnung von Männern für dieses Arbeitsfeld.

"Kinder brauchen Männer – Psychoanalytische, sozialpädagogische und sozialwissenschaftliche Perspektiven" von Josef Christian Aigner, Gerald Pscheschnik (Hg.) [Psychosozial Verlag 2015 – ISBN 978-3-8379-2494-7]

Wie aktuell die Frage nach der Rolle des Mannes* in der Erziehung von Kindern ist, zeigen verschiedene aktuelle Artikel z.B. in der "Welt am Sonntag“ vom 17.04. oder dem Tagesspiegel vom 21.04. unter den Überschriften „Mann, oh Mann – was ist ein richtiger Mann" und "Sind Väter heute anders?". In diese Aktualität hinein ist schon 2015 der Sammelband "Kinder brauchen Männer" von Josef Christian Aigner und Gerald Poscheschnik herausgegeben worden. Die Autoren des Bandes beschränken sich nicht auf das professionell pädagogische Feld sondern bearbeiten das Thema gesamtgesellschaftlich. Es geht um Männer* als Erzieher, um eine Rolle als Public Father, und die Rolle der Väter* in den neuen Formen der Elternschaft. Das Buch verbleibt dabei glücklicherweise nicht in einer ausschließlich binären Rollenverortung sondern öffnet durch den Blick der einzelnen Autoren immer wieder die Räume zu einer von Vielfalt geprägten Gesellschaft.

[Michael Ney, Bildungsreferent Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-05-15
 
Zertifikatskurs "Fachkraft für Jungen*arbeit" - 2016/2017

Der Zertifikatskurs "Fachkraft für Jungen*arbeit" startet im Herbst 2016 in die zweite Runde. Mit der Zielsetzung "Jungen*arbeit in Sachsen-Anhalt - Fördern. Qualifizieren. Vernetzen." wollen wir wieder Theorie und Praxis der Jungen*arbeit ausloten und im Rahmen der Ausbildung Praxisprojekte daraus entstehen lassen. Der Zertifikatskurs findet in Kooperation mit dem Landesjugendamt Sachsen-Anhalt statt. Die Teilnahme wird durch das Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt zertifiziert.

Ausführliche Informationen zu den Inhalten und Anmeldeunterlagen finden sich auf unserer Homepage.
Nachricht vom 2016-05-03
 
Studie zu Sexismus in Schulbüchern

Die Unseco arbeitet an einer Metastudie mit international vergleichenden Ergebnissen und Beispielen zu Sexismus in Lehrmaterialien und bittet um Mithilfe: "Ist Ihnen auch schon mal Sexismus in Schulbüchern aufgefallen? Die Unesco sammelt weiter Beispiele rund um den Globus. Wer eins findet und beitragen möchte, kann seinen Fotobeleg mit dem Hashtag ?#?BetweenTheLines? bei Twitter posten." Weitere Informationen finden sich hier.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-05-03
 
Neue Bücher zum Thema Kita und geschlechtersensible Pädagogik

"Geschlechterdifferenzierung in der Kindertageseinrichtung – Eine qualitativ rekonstruktive Studie" von Melanie Kubandt [Verlag Barabara Budrich 2016 – ISBN 978-3-8474-0780-6]

In ihrer Dissertation an der Universität Osnabrück hat Melanie Kubandt im ersten Teil zum einen eine klare Aufschlüsselung der Diskurslinien zum Thema Geschlecht in der Erziehungswissenschaft, insbesondere im Feld der frühen Kindheit geliefert, zum anderen eine gute Synopse der in den Bildungsplänen der einzelnen Bundesländer verankerten Geschlechteraspekte erstellt. Im empirischen Teil hat die Autorin, im Rahmen einer über 14 Monate durchgeführten teilnehmenden Beobachtung in einer niedersächsischen Kindertageseinrichtung, Geschlechterkonstruktionen von Fachkräften, Kindern und Eltern analysiert. Im Zentrum der Arbeit steht die Auseinandersetzung mit der Art und Weise, wie Geschlecht im Feld der Kindertageseinrichtungen aktuell frühpädagogisch thematisiert wird. Als besondere Leistung der Dissertation von Melanie Kubandt würde ich das datenbasierte Fazit sehen, das deutlich macht, wie groß die Lücke zwischen der differenzierten Theoriediskussion in der (erziehungswissenschaftlichen) Geschlechterforschung und der der Auseinandersetzung mit der Kategorie Geschlecht in der alltäglichen Praxis von Kindertageseinrichtungen ist.

"Starke Mädchen, starke Jungen – Genderbewusste Pädagogik in der Kita" von Petra Focks [Verlag Herder 2016 – ISBN 978-3-451-32885-5]

Petra Focks, Professorin an der Katholischen Hochschule für Soziale Arbeit in Berlin, macht deutlich, dass durch das verwoben sein des Themas Geschlecht mit allen Lebensbereichen, eine genderbewusste Pädagogik insbesondere im Elementarbereich eine Notwendigkeit. Konsequenter Weise legt sie mit „Stark Mädchen, starke Jungen“ ein Buch vor, dass die Erkenntnisse aus Theorie und Praxis verständlich und praxisnah für den Kita-Alltag übersetzt. Im Fokus der geschlechterbewussten fachlichen Orientierung stehen Bildungsprozesse, Partizipation, Konfliktlernen, Sexualpädagogik, Körper und Bewegung sowie der Bildungsbereich MINT. Mit einer übersichtlichen Darstellung, erklärenden Tabellen und praxisnahen Fallbeispielen ist ein gutes Kitaalltagstaugliches Buch entstanden.

[Michael Ney, Bildungsreferent Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-04-24
 
20.09.2016: Fachtagung "Genderblick auf Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrungen"

Wie bereits angekündigt, richten das Projekt "Respekt für Religion" und das KgKJH am Weltkindertag in Magdeburg eine Fachtagung mit dem Titel "Genderblick auf Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrungen" aus. Ziele sind, neben der Sensibilisierung für die Belange von Mädchen* und Jungen*, die Stärkung der Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sowie das Aufzeigen sozialarbeiterischer Handlungsbedarfe und -ansätze. Das Programm ist hier einlesbar, Anmeldungen bitte über das Anmeldeformular auf der Webseite der KEB. Wir freuen uns auf einen regen Fachaustausch mit Ihnen!

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-04-19
 
Fachtagung: Genderblick auf Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrungen

Gemeinsam mit dem Projekt "Respekt für Religion" der KEB laden wir am 20. September 2016 in das Roncalli Haus Magdeburg zur Tagung "Genderblick auf Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrungen" ein. Die Tagung richtet sich an Fachkräfte aus Jugendhilfe und Schule, HZE + SSA, Politik und Verwaltung und dient der Sensibilisierung für Problemlagen von Mädchen* und Jungen* mit Migrationserfahrungen, der Stärkung von Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe und dem Aufzeigen sozialarbeiterischer Handlungsbedarfe sowie -ansätze. Nach einer eröffnenden Statementrunde mit dem Schwerpunkt der Aufklärung über Unterschiedlichkeit der Fluchterfahrungen (Mädchen und Junge und LSBTI) erfolgt ein dialogischer Vortrag zur Lebenssituation und zu den Lebenswelten migrantischer Mädchen und Jungen (Olaf Jantz/Claudia Wallner). Anschließend werden in fünf Arbeitsgruppen mögliche Strategien für einzelne Handlungsfelder diskutiert (Kita, Schulsozialarbeit/ Grundschule und Horte, Schulsozialarbeit/ weiterführende Schule, Kinder- und Jugendeinrichtungen/offene Tür/Streetwork, HZE). Die Schwerpunkte am Nachmittag bilden konkrete Vernetzungsmöglichkeiten und Erfahrungsaustausche zu vor Ort vorhandenen Problemlagen. Informationen und Anmeldemöglichkeiten zur Tagung finden sich hier.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-03-21
 
Das KgKJH im Gespräch mit LeSBIT

Wer etwas über unseren Verein hören und einen kleinen ersten Einblick in unsere Arbeitsfelder erhalten möchte, der ist herzlich dazu eingeladen, das Magazin LeSBIT (Radio Corax) im Februar 2016 zu hören. In einem Gespräch mit der Moderatorin Elke Prinz kommen unsere Geschäftsführerin und die Bildungsreferent*innen zu Wort. Das Regionalradio Corax kann im Großraum Halle/Saale unter der UKW-Frequenz 95,9 Mhz empfangen werden. Hier findet sich der Link zur Aufzeichnung.

Kerstin Schumann (Geschäftsführerin)
Nachricht vom 2016-02-03
 
Alles Mädchen - Eine Dokumentarfilmreihe über Mädchen

Das Medienprojekt Wuppertal e.V. hat in der Doku-Reihe "Alles Mädchen" Themen der Lebenswirklichkeit von Mädchen wie z.B. Rollenklischees, lesbisches Outing, Mädchensein, Flirten und Schönheitsideale aufgegriffen. Mädchen sollen heute am besten alles sein: burschikos wie Pippi Langstrumpf und feminin wie Prinzessin Lillifee zugleich. In der Beschreibung zur Reihe ist zu lesen, dass die Vielzahl der Möglichkeiten und teils widersprüchlichen Anforderungen es Mädchen nicht immer leicht macht, ihren eigenen Weg zu finden. Gesellschaftliche Rollenbilder sind deutlich weiter und zugleich widersprüchlich geworden.Persönliche Videotagebücher und die filmische Begleitung der Mädchen in ihrem Alltag zeichnen ein Bild der heutigen sogenannten Digital Natives.
Die Dokumentarfilmreihe kann beim Medienprojekt Wuppertal e.V. angefordert werden.

Irena Schunke (Bildungsreferentin Mädchen*arbeit)
Nachricht vom 2016-01-21
 
Nicht artig - aber einzigartig!

Unter diesem Motto lädt der Mädchentreff in der Evangelischen Jugend Magdeburg interessierte Mädchen (11-15 Jahre) zu vielfältigen Aktionen im Jahr 2016 ein. Am 30. Januar 2016 startet das Team um Bärbel Dometzky mit dem Thema "Heldinnen des Alltags/ Mädchen können alles".
Informationen zum Jahresprogramm und zur Anmeldung sind hier zu finden.

Irena Schunke (Bildungsreferentin Mädchen*arbeit)
Nachricht vom 2016-01-20
 
Wendepunkt - Traumafokussierte Arbeit im pädagogischen Alltag

Wildwasser Magdeburg e.V. bietet in diesem Jahr eine modularisierte, zertifizierte Fortbildungsreihe (vier Module)für pädagogische Fachkräfte zu o.g. Thema an, die mit belasteten oder traumatisierten Kindern und Jugendlichen in Kontakt sind.
Der Ausschreibung (hier) ist zu entnehmen, dass Fachkräfte der ambulanten und (teil-)stationären Jugendhilfe/Behindertenhilfe werden häufig mit Kindern, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen konfrontiert, die Opfer traumatischer Er-eignisse oder durch sonstige belastende Lebensumstände geprägt wurden. Insbesondere das Erleben sexualisierter Gewalt stellt Begleitpersonen oft vor große Herausforderungen.

Anmeldung und Kontakt über Wildwasser Magdeburg e.V., Ritterstraße 1, 39124 Magdeburg, per Fax 0391/2515418 oder gescannt via E-Mail (info@wildwasser-magdeburg.de).

Irena Schunke (Bildungsreferentin Mädchen*arbeit)
Nachricht vom 2016-01-15
 
Sehr geehrte Leser*innen der News des KgKJH,

früher als gewohnt erhalten Sie in diesem Jahr den das Jahr 2015 abschließenden Newsletter des KgKJH. Der Grund dafür liegt im Umzug der Geschäftsstelle, der die fachinhaltliche Arbeit im Dezember natürlich beeinträchtigen wird. Zum 7.12.2015 zieht unser Kompetenzzentrum in neue Räume, die sich in der Schönebecker Str. 82 befinden. In neuer Bürogemeinschaft sitzen wir dann mit dem Landesjugendwerk der AWO Sachsen-Anhalt e.V. und dem Netzwerk für Demokratie und Zivilcourage auf einer Etage. Sollte alles klappen, dann sind wir spätestens nach der Weihnachts- und Jahreswechselpause, am 4. Januar 2016 wieder erreichbar, die erste Gendernews des Jahres 2016 erhalten Sie am 11. Januar.

Herzlich einladen möchten wir an dieser Stelle zum Jubiläum und dem Abend der offenen Tür am 4. März 2016 um 17:00 Uhr in den neuen Räumen. Team und Vorstand werden für Gespräche zu vergangenen und aktuellen Projekten bereitstehen, ein Kennenlernen der neuen Räumlichkeiten ist möglich. Den Mittelpunkt des Abends bildet der Vortrag "10 Irrtümer über Mädchen*, Jungen* und Gender in der Jugendarbeit", der von Dr. Claudia Wallner und Michael Drogand-Strud gehalten werden wird. Die Einladungskarte findet sich hier. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und sind für eine Rückmeldung per E-Mail dankbar.

Zum Übertrag wichtiger Termine in Ihren Kalender finden Sie hier die Jahresplanung des KgKJH. Einen Überblick über die geplanten fachinhaltlichen Schwerpunkte unseres Wirkens können Sie hier erhalten.

Der Vorstand und das Team des KgKJH wünschen Ihnen eine friedliche Advents- und Weihnachtszeit und einen wunderbaren Start in das Jahr 2016.

Dr. Lydia Hüskens (Vorsitzende)
Dr. Kerstin Schumann (Geschäftsführerin)
Nachricht vom 2015-12-01
 
Unser Vorweihnachtswunsch...

Von heute an sind es keine zwei Monate mehr bis Weihnachten. Falls ihr eure Geschenke über Internet kauft, dann kann das unserem Kompetenzzentrum zugutekommen. Nutzt bitte den Button "Bildungsspender" auf unserer Webseite und wir bekommen für euren Einkauf von den beteiligten Shops einige Euro.

Auch wenn ihr eure Reisen plant und die Tickets über das Netz kauft, sind wir euch dankbar, wenn ihr den kleinen Umweg über den Button "Bildungsspender" nutzt. So erhält das KgKJH z. B. zwei Euro für ein Normalpreisticket ab einem Bestellwert von 40 Euro oder einen Euro für Sparpreistickets ab 29 Euro.

Wir würden uns über eure Unterstützung freuen! Danke!

Kerstin Schumann
Nachricht vom 2015-10-22
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