Aktuelles

 
KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. bietet Fortbildungen beim Landesjugendamt an

Der aktuelle Fortbildungskatalog des Landesjugendamtes Sachsen-Anhalt 2017 ist gerade veröffentlicht worden. Das KgKJH (Dr. Kerstin Schumann, Judith Linde-Kleiner, Irena Schunke, Michael Ney) bietet in diesem Zusammenhang Fortbildungen für Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, aus Kitas und Horten zu folgenden Themen an: "Mutter-Vater-Kind? - Familienvielfalt ist Geschlechtervielfalt" (S.150), "Weil ich ein Mädchen* bin" - wie Mädchen*arbeit gelingen kann (S.33), "Jungen* und Mädchen* in der Kindertagesstätte und im Hort - Theorie und Praxis geschlechtersensibler Arbeit" (S.165), "Jungenarbeit - vertieft und vernetzt!" (S.47), Zertifikatskurs "Fachkraft für Jungen*arbeit" (S.91), "Crosswork - Wenn Frauen* mit Jungen* und Männer* mit Mädchen* arbeiten" (S.31), "Jungen* streiten anders - Mädchen* auch - Geschlechtersensible Konfliktlösungsstrategien in der Kita und im Hort" (S.131).

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-12-06
 
VOICE: Ein internationales Projekt zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im Sport

Sexualisierte Gewalt wurde lange Zeit tabuisiert - auch im Sport. Nun sollen die Berichte von Betroffenen gehört und aufgearbeitet werden. Unter "sexualisierter Gewalt" verstehen die Initiator*innen u.a. sexuelle Belästigungen und Übergriffe mit und ohne Körperkontakt gegenüber Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, sowie homophobe Gewalt. An dem Projekt sind Partner von Universitäten aus acht europäischen Ländern beteiligt, sowie vier europäische Sportverbände und eine Opferschutzorganisation. VOICE ruft zur Beteiligung Betroffener auf. Weitere Informationen finden sich hier .
Nachricht vom 2016-12-06
 
Girls´Day 2017: Aufruf für Unternehmen und Organisationen

Am 27. April 2017 ist wieder Girls’Day-Mädchen-Zukunftstag! Deutschlandweit laden Unternehmen und Organisationen an diesem Donnerstag Schülerinnen ab Klasse 5 ein, um Berufe in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften zu erkunden. In diesem Zusammenhang startet die Bundesweite Koordinierungsstelle Girls’Day-Mädchen-Zukunftstag/Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleich-
heit e. V. Bielefeld bereits jetzt die Kampagne, um Unternehmen und Organisationen zu motivieren, sich an diesem Tag akiv zu beteiligen und Mädchen* einzuladen. Der Aufruf ist hier nachzulesen. Weiterhin haben die Unternehmen und Organisationen die Möglichkeit, auf der entsprechenden Webseite ihre Angebote selbst einzutragen.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]



Nachricht vom 2016-12-06
 
HISTORY-AWARD 2017: Gleichberechtigung - Wie gleich ist gleich?

Der Geschichtssender HISTORY schreibt zum elften Mal für das Schuljahr 2016/2017 den Schülerwettbewerb zum Thema "Gleichberechtigung - Wie gleich ist gleich?" in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus. HISTORY hat es sich zur Aufgabe gemacht, Schülerinnen und Schüler zu einer kreativen und praktischen Auseinandersetzung mit Themen geschichtlicher Tragweite einzuladen. Wir wünschen uns von den jungen Menschen, dass sie Geschichte erlebbar machen und so selbst erleben, dass Geschichte nicht nur in der Vergangenheit, sondern tagtäglich geschrieben wird.

Alle weiteren Informationen zum Wettbewerb finden sich hier.



Nachricht vom 2016-12-06
 
I. Bibliotheksgespräch und Vorstellung des aktuellen Buches "junx*sachen"

In der Genderbibliothek des KgKJH fanden sich am 29.11.2016 Interessierte* aus der pädagogischen Fachpraxis, aus Verwaltung und Politik aus verschiedenen Regionen Sachsen-Anhalts zusammen, um gemeinsam über die Notwendigkeit und Möglichkeiten von Qualitätskriterien in der Jungen*arbeit zu diskutieren. Im Fokus stand dabei die Frage, wer definiert heute eigentlich, wie ein Junge* zu sein hat und welcher Rahmenbedingungen bedarf es, um den Jungen* in ihrer Entwicklung gerecht zu werden. Wichtig, so das Fazit der Teilnehmer*innen, sei, dass man vom Blick auf die "lauten und störenden Jungen" à la Tom Sawyer und Huckleberry Finn, die eine besondere Behandlung bräuchten, wegkomme. Stattdessen bedeutet Jungen*arbeit für die Pädagog*innen heute, Raumöffner für die Vielfalt des Junge*seins zu sein.

Im Rahmen des Bibliotheksgespräches wurde auch die aktuelle Veröffentlichung des KgKJH "junx*sache – Praxisprojekte & Ideen zur Jungen*arbeit aus Sachsen-Anhalt" vorgestellt. Das Buch ist als Gemeinschaftsarbeit, der durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration zertifizierten "Fachkräfte für Jungen*arbeit" entstanden. Es trägt die Projektdokumentationen aus der Jungen*abeit des Jahres 2016 zusammen. Eine Interessante Lektüre also für alle, die an praxisorientierten Ideen und Methoden der Jungen*arbeit interessiert sind. Das Buch kann für € 7,00 bei der Geschäftsstelle des KgKJH bezogen werden.

Das Bibliotheksgespräch war der Auftakt eines neuen Formates, das nun in loser Folge im nächsten Jahre zu verschiedenen Themen wiederholt werden soll. In Planung sind Veranstaltungen mit Prof. Harry Friebel von der Uni Hamburg unter dem Titel „100 Jahre Männlichkeit“, „Diversity in der Mädchen*- und Jungen*arbeit“ und „Männliche Biografien von Aussteigern aus der rechten Szene“. Die Termine werden noch bekannt gegeben.

[Michael Ney – Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-12-03
 
Neue Ausschreibung der filia-Frauenstiftung für Mädchenprojekte 2017

Die filia-Frauenstiftung freut sich, auch 2017 wieder Projekte von/für Mädchen zu fördern und lädt Mädchen und Fachfrauen herzlich ein, Anträge gemeinsam zu entwickeln und an die Stiftung zu senden.

"Was möchtest Du für Mädchen und/oder junge Frauen tun?" - Was fehlt euch in eurem Umfeld, was soll verändert oder bewegt werden? Unter dieser Fragestellung werden bis zum 1.3.2017 Anträge erwartet. Dabei sollte das aktuelle Thema "Freiheit von Gewalt und gesellschaftliche Teilhabe" eine wichtige Rolle spielen. Die maximale Antragshöhe beläuft sich auf 5.000 Euro.

Die Mädchenbeirätinnen haben in der beiliegenden Ausschreibung kurz und klar zusammengefasst, wer, wie, was, warum nicht... beantragen kann. Hier ist auch das entsprechende Antragsformular zu finden.
Viel Erfolg!

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]

Nachricht vom 2016-11-30
 
You tube Video: Ermutigung sich gegen Übergriffe zu wehren

Deutschland hat diesen Herbst ein neues Sexualstrafrecht bekommen. Die Youtuberin Lu Likes hat dazu mit dem Schauspieler Andreas Grötzinger (u.a. "Tatort") nachgestellt, welche Übergriffe nach dem neuen Gesetz endlich angezeigt werden können. Durch das Video sollen gerade Mädchen ermutigt werden, sich jederzeit zur Wehr zu setzen und vor allem, sich dazu berechtigt zu fühlen!

Für die Lu Likes-Filme von Pinkstinks, die immer mehr Teenies begeistern, haben Pinkstinks keine Förderung. Das Selbstbefriedigungsvideo für Mädchen wird schon jetzt in vielen Schulen im Sexualkundeunterricht eingesetzt und
das Menstruations-Tipps-Video hat inzwischen 85.000 Views!

[aus den Informationen zu Genderthemen von Susanne Käppler, November 2016]
Nachricht vom 2016-11-30
 
"Magdalena" - ein Projekt des AWO-Landesverbandes Sachsen-Anhalt e.V.

Das Projekt "Magdalena" wurde durch den AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. entwickelt und 2016 auf den Weg gebracht. Im Rahmen der Beratungs- und Streetworkarbeit für Frauen und Trans*Frauen in der Prostitution informieren und beraten die Sozialarbeiterinnen über gesetzliche und rechtliche Aspekte.
Weitere Informationen zum Projekt, zu den Arbeitsschwerpunkten sowie Beratungsangeboten sind hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-11-29
 
Umfrage zu Verhütungsmitteln nun auch in Russisch, Englisch und Französisch

Noch bis zum 31. Dezember 2016 laden wir Mädchen und junge Frauen im Alter von 12 bis 25 Jahren ein, an unserer Umfrage zur Nutzung von Verhütungsmitteln teilzunehmen. Uns interessiert, warum Mädchen und junge Frauen wirklich zu Verhütungsmitteln greifen, wer sie berät und ob sie Alternativen kennen.

Wir möchten Sie als Praktiker*innen der Kinder- und Jugendhilfe, als Mütter oder Väter oder als sonstige Begleiter*innen von Mädchen und jungen Frauen bitten, die vier Umfragelinks

Deutsch
Russisch
Französisch
Englisch

weiterzugeben und Mädchen zu motivieren, sich zehn bis 15 Minuten Zeit zu nehmen und die Fragen zu beantworten. Für die Teilnahme ist nicht erforderlich, dass die Mädchen und jungen Frauen sexuelle Erfahrungen haben oder Verhütungsmittel nutzen. Die Befragung als auch die Auswertung erfolgen anonym.

Die Auswertung der Umfrage wollen wir nutzen, um den Diskurs zu versachlichen und Handlungsstrategien im Umgang mit dem Thema zu diskutieren. Sollten Sie an den Ergebnissen interessiert sein, dann melden Sie sich bitte in der Geschäftsstelle des KgKJH (info@geschlechtergerechteJugendhilfe.de). Für Rückfragen stehen Ihnen Kerstin Schumann (Geschäftsführerin KgKJH) und Irena Schunke (Bildungsreferentin Mädchen*arbeit) zur Verfügung.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-11-25
 
Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Jährlich am 25. November wird er begangen, der "Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen". Richtig schlimm, dass wir diesen überhaupt noch brauchen.

Doch noch immer erlebt jede dritte Frau in Deutschland mindestens einmal in ihrem Leben sexuelle oder körperliche Gewalt. Unter der Nummer 08000 116 016 oder auf www.hilfetelefon.de gibt es an 365 Tagen im Jahr kostenfreie, anonyme und professionelle Beratung in 15 Sprachen.

Empfehlen möchten wir auch die gut recherchierte Webseite www.frauen-raus-aus-der-gewalt.de, die betroffenen Frauen und Unterstützer*innen dabei hilft, schnell die richtigen Hilfeadressen zu finden.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-11-25
 
Filmempfehlung "Die Mitte der Welt"

Der Coming-of-Age-Film läuft seit dem 10. November 2016 in den deutschen Kinos - FSK: 12.

Phil schildert seine ungewöhnliche Familiengeschichte anhand einzelner Anekdoten aus seiner Vergangenheit. In der Gegenwart spielen vor allem Phils beste Freundin Kat und Nicholas eine Rolle, in den sich Phil verliebt hat. Phil sehnt sich danach, die vielen Geheimnisse der Charaktere, die ihn umgeben, zu lüften, um mehr Sicherheit und Orientierung zu gewinnen und um mehr über sich selbst zu erfahren. Die Auseinandersetzung mit Phils Sexualität erfolgt unaufgeregt und spielt eine untergeordnete Rolle. Vielmehr treten die Ablösung von der eigenen Familie, die Suche nach der eigenen Identität und der Umgang mit Eifersucht, Enttäuschung und Liebe in den Vordergrund.

"Die Mitte der Welt" ist ein lebendiger, positiver Film, der durch seine teils dramatischen Szenen aber nicht als leichter Teenie-Erste-Liebe-Film zu verstehen ist. Die vielen Geheimnisse die Phil ergründen möchte, bauen eine Spannung auf, welche sich bis zum Schluss hält. Obwohl der Film FSK 12 ist, empfehlen wir ihn erst für Teens* ab 13 Jahren.

"Die Mitte der Welt" basiert auf dem gleichnamigen Roman von Andreas Steinhöfel, aus dem Jahr 1998 und wurde von Jacob Erwa verfilmt. Der Film gewann unter anderen den Publikumspreis der Lesbisch Schwulen Filmtage in Hamburg, in der Kategorie "bester Langfilm", auf der Leipziger Filmmesse die Auszeichnung der Jugendjury und wurde auf dem Münchner Filmfest in vier Kategorien nominiert. Der Hauptdarsteller Louis Hofmann wurde an den Filmkunsttagen Sachsen-Anhalt als bester Darsteller ausgezeichnet.

Zu sehen ist "Die Mitte der Welt" unter anderen im Studiokino Magdeburg, am Montag, 28.11. um 15:30 Uhr, am Donnerstag, 01.12. um 15:30 Uhr, am Freitag, 02.12. um 15:30 Uhr und am Montag, 05.12. um 15:30 Uhr.

[Vanessa Winkler, Projektmitarbeiterin im KgKJH]


Nachricht vom 2016-11-22
 
PRESSEMITTEILUNG: OFFENER BRIEF

Magdeburg, 21.11.2016. Mit einem Offenen Brief wenden sich landesweite gemeinnützige Träger Sachsen-Anhalts an die Landesregierung und den Landtag.

Die Vereine und Verbände erwarten neben einer umgehenden Lösung für die ungeklärte Haushaltssituation auch eine generelle Debatte über die Rolle von Jugend-, Sozial- und Kulturarbeit im Land. In einem Offenen Brief von Auslandsgesellschaft, fjp>media, Internationale Jugendgemeinschaftsdienste, Kinder- und Jugendring,Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe, Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen, Landesnetzwerk Migrantenorganisationen, Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung und Miteinander - Netzwerk für Demokratie und
Weltoffenheit wenden sich die Träger mit dem Aufruf um einen verbindlichen Dialog an Landesregierung und Landtag.

„Wir sehen uns als zentrale Pfeiler der demokratischen Zivilgesellschaft des Landes, leisten einen wichtigen Beitrag für gesellschaftliche Aufgaben hier. Damit stiften wir Identität und Heimatgefühl für die Menschen in Sachsen-Anhalt. Über 1.600 Ehrenamtliche engagieren sich in unseren Projekten und Angeboten. Außerdem sind wir, ebenso wie Unternehmen, auch Investoren und Arbeitgeber“, erklärt Anne Haertel, Vorsitzende des Kinder- und Jugendrings Sachsen-Anhalt für das Trägerbündnis. Allein 7 Millionen Euro an Dritt- und Eigenmittel investieren die im Brief genannten Vereine jährlich, beschäftigen über 160 Menschen. Trotzdem komme es jedes Jahr zu prekären Situationen aufgrund später Förderung, stünden Projekte und Arbeitsplätze jährlich auf
der Kippe. Oft fühlen sich die Verbände nicht Ernst genommen und anerkannt.
Deswegen sei es wichtig, Selbstverständnis und Verständnis der Arbeit und Rolle von Jugend-, Sozial- und Kulturarbeit, Integrationsförderung und Engagementförderung gemeinsam mit Politik und Trägern zu diskutieren. Dazu lädt das Trägerbündnis die Mitglieder des Landtages und der Landesregierung ein. Akut erwartet das Bündniswegen des noch nicht beschlossenen Haushaltes kurzfristige Lösungen für die Förderbescheide.

zum offenen Brief

Nachricht vom 2016-11-22
 
Vielfalt im Landtag - Lesung mit Olivia Jones

Mit der Lesung aus ihrem Kinderbuch "Keine Angst in Andersrum – eine Geschichte vom anderen Ufer" setzte Olivia Jones am 16.11.2016 in der Kantine des Landtags von Sachsen-Anhalt ein aufklärendes Zeichen in der Diskussion um die an der Vielfalt der Lebenswelten orientierten Kinderbücher. Auf Einladung des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt, der Landtagsfraktion Bundnis90/Die Grünen und des KgKJH las die Travestiekünstlerin* aus Hamburg ihre Kinderbuchgeschichte vor vollem Haus samt zahlreicher Pressevertreter*innen. In der anschließenden Podiums- und Publikumsdiskussion wurde schnell deutlich, wie groß das Interesse an einer konstruktiven Auseinandersetzung und der Bedarf an neuen, vielfaltsorientierten Leseempfehlungen bei pädagogischen Fachkräften und Eltern ist.

[Michael Ney, Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-11-21
 
Neues Regenbogenfamilien-Bilderbuch erschienen

Das neue Regenbogenfamilien-Bilderbuch "Esst ihr Gras oder Raupen?" vom Team von Atelier 9 ¾ ist ab sofort bei Viel&Mehr bestellbar und ab nächste Woche zu haben!

Worum geht’s?
Zwei forschende Elfen befragen eine Gruppe Kinder zu ihren Familien, um herauszufinden, wie denn Menschenfamilien eigentlich leben. Die Kinder geben sich reichlich Mühe, aber alles was weder Rehen noch Ameisen ähnelt, können die beiden Elfen einfach nicht begreifen. Die phantasievollen Schimpfwörter, die sie sich in ihrem Unverständnis an den Kopf werfen, bringen Groß und Klein zum Schmunzeln.

Das Besondere dabei:
Das Buch kann ebenso gut an Regenbogenfamilien-Kinder verschenkt werden, wie an Cousins, Cousinen, Freund*innen und Kita-Gruppen mit ganz "klassischem" Familienbild. Denn das Buch spricht viele verschiedene Familien an und greift wie nebenbei auch andere Themen auf, von denen sich alle angesprochen fühlen können.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]

Nachricht vom 2016-11-17
 
Unterstützt bitte das KgKJH durch euren Geschenkekauf

Alle, die in den nächsten 40 Tagen noch Geschenke kaufen und dazu das Internet nutzen, möchten wir bitten, auf dem Weg in die Onlineläden einen kleinen Umweg über den Bildungsspender (www.bildungsspender.de/kgkjh) zu gehen. Nutzt ihr diesen Link beim Einkauf, dann erhält unser KgKJH eine Spende. Wenn ihr Fragen dazu habt, dann meldet euch gerne. Wir danken euch.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]

Nachricht vom 2016-11-14
 
Betrifft Mädchen plant für 2017/2018

Die Redaktion der Betrifft Mädchen (LAG Mädchenarbeit NRW e.V.) möchte Fachfrauen* aus dem gesamten Bundesgebiet dazu einladen, sich mit Artikeln, Beiträgen und News aus den einzelnen Bundesländern an der inhaltlichen Gestaltung der Fachzeitschrift zu beteiligen. Im Anhang befindet sich der Zeitplan mit Themen der nächsten Ausgaben sowie die verantwortlichen Redakteurinnen* - zur Kenntnis, zur Weiterleitung und vor allem zur Motivation für die aktive Beteiligung.

Für Nachfragen zu Artikeln steht das KgKJH gern zur Verfügung, da bereits mehrere Beiträge durch uns in dieser Fachzeitschrift veröffentlicht wurden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtsbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-11-11
 
Schreibwettbewerb von LizzyNet: BlueFiction

Unter dem Titel BlueFiction starten das Wissenschaftsjahr 2016*17 - Meere und Ozeane und das Onlinemagazin LizzyNet einen Schreibwettbewerb für Jugendliche und junge Erwachsene. Nachwuchsautor_innen zwischen 12 und 26 Jahren sind aufgefordert, in die Welt der Meere und Ozeane abzutauchen und ihre Idee für eine Kurzgeschichte in einem Exposé zu skizzieren. Ob Öko-Thriller oder Fantasy-Story, Science-Fiction-Abenteuer oder romantische Liebesgeschichte – das Genre ist frei. Einsendeschluss für die Exposés ist der 1. Februar 2017. Weitere Informationen finden sich hier.
Nachricht vom 2016-11-03
 
"Geschlechterverhältnisse in Fußballfanszenen" am 08.12.2016

Das Projekt "Kicks für alle" lädt zur Präsentation seiner Expertise "Geschlechterverhältnisse in Fußballfanszenen" am 08.12.2016 bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin ein.
Der deutsche Fußball wirbt seit vielen Jahren für Vielfalt. Doch noch immer besuchen vorrangig Männer die Stadien und gerade die Jugendkultur der Ultras ist in besonderem Maße männlich dominiert.Dies äußert sich zum einen durch ein starkes zahlenmäßiges Übergewicht, zum anderen durch die herrschenden Werte, wie Härte und Ehre, die in Gewalt und auch in Rechtsextremismus münden können. Frauen und Homosexuelle werden dadurch oftmals ausgeschlossen und abgewertet, sie gelten vielfach nicht als ‚richtige Fans’.
Das Modellprojekt "Kicks für Alle!" hat es sich zum Ziel gesetzt, die Vielfalt geschlechtlicher und sexueller Identitäten in Fußballfanszenen zu fördern und zum Abbau von Sexismus, Homo- und Transphobie in den Stadien, den Fankurven und im Fußball generell beizutragen. Die im Rahmen des Projekts erstellte Studie "Geschlechterverhältnisse in Fußballfanszenen" geht der Frage nach, welche Rolle Geschlecht und sexuelle Orientierung in der Zusammensetzung, Struktur und Inszenierung von Fußballfanszenen spielen und welche Schlussfolgerungen sich hieraus für die Arbeit von Fanprojekten ergeben.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zum Projekt "Kicks für alle" finden sich auf der Projekt-Homepage.

[Michael Ney - Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-10-30
 
Betrifft Mädchen 4/2016: Work it! Berufs- und Lebensplanung von Mädchen

"Leben um zu arbeiten oder arbeiten um zu leben", stellt eine, nicht unberechtigt, vielfach diskutierte Aussage dar. Der eigene Beruf kann eine sinnstiftende Funktion haben und neben dem rein praktischen und notwendigen Nutzen des Geldverdienens einen hohen Stellenwert einnehmen. Er kann ebenso Selbstverwirklichung und Bestätigung bedeuten. Am Themenfeld Lohnarbeit zeigen sich aber auch gesellschaftlich vorhandene Diskriminierungsstrukturen, mitunter in Bezug auf Geschlecht. Doch wie sehen Mädchen und junge Frauen ihre berufliche Perspektive? Was wünschen sie sich von ihrem Erwerbsleben, an welche Grenzen stoßen sie? Themen wie Selbstbestimmung bei der Berufswahl, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Sicherheit und Planbarkeit des Erwerbslebens aber auch Karriereorientierung und Barrieren bei der Berufsfindung sind in der alltäglichen pädagogischen Praxis zu finden. Die Berufsorientierung junger Frauen ist immer auch ganzheitlich zu betrachten, weshalb sie mit vielfältigen Fragen im Zusammenhang steht: Wie und wo möchte ich leben, wie und wie viel möchte ich arbeiten, welche Themen sind mir wichtig und womit möchte ich mich beschäftigen, spielt Familie für mich eine Rolle, wie möchte ich mein Berufsleben in Bezug auf meine Freizeit gestalten, welche Möglichkeiten habe ich und an welche Grenzen stoße ich? In diesem Heft liegt der Schwerpunkt auf den Erwartungen der Mädchen und jungen Frauen hinsichtlich ihrer Erwerbstätigkeit und dem (Berufs-)Leben. Es wird aufgezeigt, wie vielfältig diese Erwartungen sind und welchen Einfluss die Aspekte wie Migration, Behinderungen und mehrere Lebensorte auf die Berufswahlentscheidung junger Frauen haben.

Mit Beiträgen von: Gudrun Quenzel, Ingo Leven, Wiebke Warburg, Leonie Herwartz-Emde, Florian Schulz, Ina Bushuven, Katja Demnitz, Nicole Lindenthal, Katja Kühne, Dora Kirchner und Eva Karnowski

Herausgeberin: LAG Mädchenarbeit in NRW e.V., fon 0202/7595046, lag@maedchenarbeit-nrw.de

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtsbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-10-12
 
Einladung zur Teilnahme an einer Onlinebefragung

"Mädchen und junge Frauen gehen verantwortungslos mit Verhütungsmitteln um." Diese Aussage, die wir immer wieder hören, hat uns dazu bewogen, eine Umfrage zu erstellen und Mädchen und junge Frauen im Alter von 12 bis 25 selbst zu Wort kommen zu lassen. Uns interessiert, warum Mädchen und junge Frauen wirklich zu Verhütungsmitteln greifen, wer sie berät und ob sie Alternativen kennen.
Wir möchten Sie als Praktiker*innen der Kinder- und Jugendhilfe, als Mütter oder Väter oder als sonstige Begleiter*innen von Mädchen und jungen Frauen heute bitten, den folgenden Link weiterzugeben und Mädchen zu motivieren, sich zehn bis 15 Minuten Zeit zu nehmen und die Fragen zu beantworten. Für die Teilnahme ist nicht erforderlich, dass die Mädchen und jungen Frauen sexuelle Erfahrungen haben oder Verhütungsmittel nutzen. Die Befragung als auch die Auswertung erfolgen anonym. Die Nutzung des Fragebogens ist vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember 2016 möglich.

Die Auswertung der Umfrage wollen wir nutzen, um den Diskurs zu versachlichen und Handlungsstrategien im Umgang mit dem Thema zu diskutieren. Sollten Sie an den Ergebnissen interessiert sein, dann melden Sie sich bitte in der Geschäftsstelle des KgKJH (info@geschlechtergerechteJugendhilfe.de). Für Rückfragen stehen Ihnen Kerstin Schumann (Geschäftsführerin KgKJH) und Irena Schunke (Bildungsreferentin Mädchen*arbeit) zur Verfügung.
Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtsbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-10-05
 
Wenn der Vater* mit dem Sohne* - ein Crossworkprojekt in Aue-Fallstein

Über fünf Wochen - seit Ende August - hat unser Bildungsreferent, Michael Ney, das "Väter*-Söhne*-Projekt" der Schulsozialarbeit an der Grundschule Aue-Fallstein, gemeinsam mit der Schulsozialarbeiterin Sabine Stradtner, konzeptioniert und begleitet. Zielsetzung des Projektes war die Stärkung der Rolle der Väter* in der Elternarbeit und in der Erziehungspartnerschaft zwischen Schulsozialarbeit und Elternhaus mit Blick auf die besonderen Entwicklungsanforderungen von Jungen* in der Elementarpädagogik. Sechs Vater-Sohn-Paare hatten sich angemeldet und haben an den wöchentlichen Projekttreffen teilgenommen. Das Projekt stand unter der Überschrift „Ausbildung zum Jedi-Ritter“ und hat damit ein aktuelles Thema der Jungen auf dem Schulhof aufgegriffen, mit dem auch die Väter etwas verbinden können.. Die erlebnispädagogischen Anteile des Projektes waren entsprechend an dieser Überschrift ausgerichtet. Bei den Projekttreffen kamen in abwechselnder Besetzung alle Teilnehmer, nur die Väter oder nur die Söhne zusammen. Im Austausch mit und zwischen den Vätern ging es um Rollenerwartungen an das eigene Vater-sein und die Männlichkeits*erwartungen an die Söhne. Beim Treffen der Söhne, stand der Austausch über die Erfahrung und den Umgang mit Gefühlen, wie Wut, Traurigkeit, Freude etc. im Mittelpunkt. Zum Abschluss des Projektes fand am vergangenen Wochenende eine wildnis- und erlebnispädagogisch orientierte Abschlussfahrt ins Pfadfinderzentrum Ostharz im Selketal statt, mit Übernachtung im Zelt, Lagerfeuer und Nachtwanderung und vor allem mit vielen Impulsen und gemeinsamer Zeit für die Vater-Sohn-Paare, um ihre Begegnung noch einmal zu vertiefen und sich den spielerischen Herausforderungen der Erlebnispädagogin Therese Wendt aus Göttingen zu stellen.

[Michael Ney - Bildungsreferent geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-09-25
 
Fachtagung "Genderblick auf Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrungen"

Unter dem Titel "Genderblick auf Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrungen" fand am 20. September 2016, dem Weltkindertag, die Fachveranstaltung des Projektes "Respekt für Religion - Gemeinsam für kulturelle und religiöse Vielfalt in Sachsen-Anhalt" der Katholischen Erwachsenenbildung und dem Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt (KgKJH) statt.

Über 80 Teilnehmer*innen aus ganz Sachsen-Anhalt nahmen an der Fachtagung im Roncalli-Haus in Magdeburg teil. Es ging den Veranstalter*innen darum, sich intensiv mit gewissen gesellschaftlichen Zuschreibungen an Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrungen auseinanderzusetzen.
Handlungsstrategien, wie pädagogische Fachkräfte unter geschlechtssensibler Perspektive eine Integration und Partizipation gewährleisten können, sollten erarbeitet werden. Im Mittelpunkt standen der Austausch über die bisherigen Erfahrungen, die Vorstellung gelungener Praxisbeispiele, Erkennen und Angehen von Herausforderungen sowie die Planung möglicher notwendiger Aktivitäten.

Mit einer Statement-Runde eröffneten die Staatssekretärin des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt, Frau Susi Möbbeck, der Geschäftsführer der KEB Ludger Nagel sowie Judith Linde-Kleiner vom Vorstand des KgKJH die Veranstaltung. Anschließend folgte der dialogische Vortrag: "Das Leben der Anderen – Mädchen*- und jungen*bezogene Lebenswelten aus Migrationsperspektiven" von Dr. Claudia Wallner und Olaf Jantz.

Die Teilnehmer*innen wurden in vier verschiedenen Dialogforen dazu eingeladen, sich über eigene Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Praxis auszutauschen und neue Netzwerke zu knüpfen. Thematisch waren die Dialogforen in Kindertagesstätten, Schulsozialarbeiter*innen, offene und stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und Streetwork sowie Hilfen zur Erziehung eingeteilt. Impulsgeber*innen aus den jeweiligen Arbeitsfeldern begleiteten diese inhaltlich.

Die Teilnehmer*innen gaben in der abschließenden anonymen Auswertung eine sehr große Zufriedenheit an. Sie machten deutlich, dass eine weitere Auseinandersetzung mit dem Thema zukünftig wichtig und fortlaufender Fachaustausch gewünscht ist. Auch politische und gesellschaftliche Entscheidungsträger*innen sowie Lehrkräfte sollten sich diesem Thema perspektivisch weiterhin stellen und hierbei gestärkt werden.

Das Projekt "Respekt für Religion" und die Fachtagung werden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" im Themenfeld "Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit" und aus Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.

[Mathias Kühne – KEB]
Nachricht vom 2016-09-22
 
12 neue Trainer*innen für geschlechtergerechte Konfliktlösung

Mädchen* und Jungen* gehen unterschiedlich mit Konflikten um. Aufgrund ihrer Sozialisationserfahrungen und Geschlechterprägungen entwickeln sie nicht selten ungleiche Strategien. Das Wissen darum und eine vielfältige Methodenkompetenz können dazu beitragen, präventiv potentielle Konfliktsituationen zu erkennen und zu verhindern.

Sechs Frauen* und sechs Männer* absolvierten am Samstag den Abschlusskurs der Trainer*innenfortbildung des KgKJH und stehen nun in Sachsen-Anhalt bereit, um in Kindertagestätten, Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, Schulen und anderen Orten der Kinder- und Jugendhilfe mit Mädchen* und Jungen* oder mit Fachkräften zu arbeiten. Sie verfügen über ein Repertoire an geschlechtergerechten Deeskalationsstrategien und wirken mit dem Ziel, Mädchen* und Jungen* zu ermutigen, selbstsicher und gestärkt ihren eigenen Weg zu gehen.

Anmeldungen für die zweite Kursreihe sind noch möglich.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-09-19
 
Olivia Jones verklagt AfD

Es gibt eine neue Stimme in der Diskussion um die Kinderbuchempfehlungsliste zu Familien- und Geschlechtervielfalt, die unser Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe (KgKJH) im Auftrag des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung erstellt und veröffentlicht hat. Olivia Jones verklagt die AfD Sachsen-Anhalt und bietet dieser an, ihr in der Liste empfohlenes Buch in der Fraktion vorzustellen, da sie nicht davon ausginge, dass das Buch in der AfD gelesen worden wäre.

Unser KgKJH begrüßt dieses konsequente Vorgehen und die damit verbundene Klage. Nur so wird es möglich, dass ein Gericht feststellt, inwieweit die Äußerungen der AfD noch von der Meinungsfreiheit gedeckt sind oder ob der Tatbestand der Volksverhetzung besteht.

Dr. Lydia Hüskens (Vorsitzende des KgKJH) und Kerstin Schumann (Geschäftsführerin des KgKJH)
Nachricht vom 2016-09-18
 
Ein Blick in's Buch macht klug

Magdeburg. Angesichts der aktuellen Diskussion über die Kinderbuchliste des Gleichstellungsministeriums zum Thema "Geschlechter- und Familienvielfalt" lädt das Kompetenzzentrum besorgte Eltern, aber natürlich auch alle interessierten Erzieher und Erzieherinnen herzlich ein, sich selber ein Bild zu machen.

"Die von uns erarbeitete Kinderbuchliste mit 29 Buchempfehlungen zu Kinderbüchern scheint aktuell im Mittelpunkt einer Debatte zu stehen", so Schumann (Geschäftsführerin des KgKJH). „Ziel der Buchliste ist es, Eltern und Fachkräfte dabei zu unterstützen, sich kindgemäß der modernen und bunten Lebensrealität, auf die Kinder täglich treffen, anzunähern.“

Kinder erleben im Alltag die unterschiedlichsten Familienmodelle und Rollenvorstellungen und sie stellen Fragen, gerade wenn diese von bekannten Mustern abweichen. Für Eltern sowie für Erzieher und Erzieherinnen ist es hilfreich, dass es Bilderbücher gibt, die einfache, kindgerechte Antworten geben. Solche Bücher hat das KgKJH gesammelt, für den Einsatz in den Kinderbetreuungseinrichtungen gewertet und gebündelt veröffentlicht, so dass Erzieher und Erzieherinnen darauf bei Bedarf zurückgreifen können.

Die aktuell öffentlich und hoch emotional geführte Diskussion in diversen Medien verunsichert Eltern und Fachkräfte. Das Kompetenzzentrum freut sich, dass viele den direkten Weg suchen und sich informieren. Dazu laden wir explizit ein, denn die Diskussion zeigt, dass neben fehlender Information auch bei manchem eine gehörige Portion Fantasie im Spiel ist. Die Broschüre ist zudem komplett im Internet (www.geschlechtergerechtejugendhilfe.de/wp-content/uploads/2013/11/Buecherliste_druck.pdf) veröffentlicht. Alle Bücher können in der Bibliothek des KgKJH angeschaut werden. Natürlich sind die Bücher auch im Handel erhältlich.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]

Nachricht vom 2016-09-10
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