Aktuelles

 
Förderung von Kulturmaßnahmen für geflüchtete junge Frauen

Das Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V. kann ab dem 15.8.2016 bis zum 31.12.2017 Kulturmaßnahmen mit geflüchteten Frauen im Alter von 18-26 Jahre mit insgesamt 600.000 Euro fördern. Es handelt sich um eine 100%tige Förderung mit einer maximalen Summe von 50.000 Euro, die im Auftrag des Bundesbildungsministeriums im Programm "Kultur macht stark" vergeben wird.

Ansprechpartnerin ist Indre Bogdan, Paritätisches Bildungswerk Bundesverband, Telefon: 030-2463475, E-Mail: bogdan@pb-paritaet.de, www.frauen-id.de

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtsbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-08-26
 
Empowerment in der Mädchen*arbeit

Das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. veranstaltet gemeinsam mit dem UFV Landkreis Harz e.V. (Frauenzentrum Lilith) und der Fotografin Yvonne Most am 17. und 18. Oktober 2016 o.g. Veranstaltung. Die zweitägige, praxisorientierte Fortbildung nimmt die Vielfalt und die Lebenswelten von Mädchen* in den Blick, setzt sich mit der eigenen Identität und Rolle der Fachfrauen* auseinander und lädt dazu ein, mit den Möglichkeiten der Fotografie, sich den Facetten des Empowerments und von Persönlichkeiten sowie den Wirkungsweisen von Bildern zu nähern. Die Fortbildung richtet sich an Frauen* in der sozialen Arbeit, die in der Mädchen*arbeit sowie Kinder- und Jugendarbeit tätig sind, sowie an Studierende (Soziale Arbeit, Erziehungswissenschaften, Sozialwissenschaften…), die lernen möchten, mit den Methoden des Empowerments zu arbeiten.

Weitere Informationen zur Fortbildung sind dem Flyer zu entnehmen.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin geschlechterbewusste Pädagogik, Schwerpunkt Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-08-24
 
Mädchen* und Jungen* und das SGB VIII

Im Zuge der Diskussion um die Novellierung des SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz) darf die Geschlechterfrage nicht herunterfallen. Passend dazu ist im Online Handbuch zum SGB VIII ein wichtiger Artikel von Dr. Claudia Wallner erschienen. Hier geht es direkt zum Aufsatz: Sozialpädagogische Arbeit mit Jungen* und Mädchen*: Über die Verantwortung der Kinder- und Jugendhilfe für einen geschlechterbewussten Umgang mit ihrer Klientel.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]

Nachricht vom 2016-08-22
 
Erklärung zivilgesellschaftlicher Träger

Für ein demokratisches Sachsen-Anhalt der Vielfalt und des gegenseitigen Respekts

Die Trägerlandschaft in Sachsen-Anhalt mit ihren zahlreichen Organisationen, Vereinen und Verbänden steht für eine demokratische Alltagskultur. Es ist unser erklärtes Ziel, uns stark zu machen für ein Klima, das die Freiheit und die Würde jedes*jeder Einzelnen garantiert. Wir engagieren uns gegen jede Form der Ausgrenzung, Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit.

Als Trägerlandschaft streiten wir für eine Politik, die sich für alle Menschen in unserer Gesellschaft einsetzt und stehen dafür als Partner*innen zur Verfügung. Basis unseres gemeinsamen Agierens ist unsere Erklärung „Für ein demokratisches Sachsen-Anhalt der Vielfalt und des gegenseitigen Respekts“.

AIDS-Hilfe Sachsen-Anhalt e.V., Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V., Internationale Jugendgemeinschaftsdienste Sachsen-Anhalt e.V., Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V., Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V., Kulturkonferenz Sachsen-Anhalt e.V., Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren Sachsen-Anhalt e.V., Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V., Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V., Lesben- und Schwulenpolitischer Runder Tisch Sachsen-Anhalt, Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V.
Nachricht vom 2016-08-22
 
"Ich glaub ich bin im falschen Film" - Traumapädagogik in der Jungen*arbeit

In der Arbeit mit Jungen stoßen Fachkräfte immer wieder auf Verhaltensweisen, die irritieren. Sie haben dann das Gefühl, sie seien im "falschen Film". Möglicherweise ist das ein Hinweis darauf, dass die Jungen mit denen sie dann zu tun haben, in einem falschen, weil alten Film sind - in früheren Belastungserfahrungen. Sie reagieren nicht auf die alte Situation, sondern "aus ihrem Erfahrungs- und Belastungsrucksack". Wir sprechen dann von Trauma. Ein Trauma ist eine überfordernde, existenzbedrohliche Belastungserfahrung, die im Gehirn wie eine schreibgeschützte Datei isoliert abgespeichert ist und sich so immer wieder im Alltag meldet. Dadurch kommt es zu Beeinträchtigungen in Wahrnehmung, Orientierung, Impuls und Affektkontrolle und in der Selbststeuerung.
Das Seminar vermittelt Theorie zu Psychotraumatologie, Traumapädagogik und Bindungsentwicklung unter traumatischen Bedingungen. Es gibt Einblick in traumapädagogische Interventionen und bietet Raum für Fallarbeit aus der Praxis.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich HIER.
Nachricht vom 2016-08-19
 
MIA: Mädchen* touren durch Mädchen*kulturen

Vom 1. bis 5. August konnten sich die 19 teilnehmenden Mädchen* zwischen 10 und 16 Jahren bei der 11.MIA-Mädchen*woche in Halberstadt mit unterschiedlichsten Mädchen*kulturen auseinandersetzen. In drei Workshops konnten die Mädchen* dann Kulturen auf vielfältige Weise begegnen.

Die Dokumentation zur diesjährigen MIA-Mädchen*woche steht hier zum Lesen bereit.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin geschlechterbewusste Pädagogik, Schwerpunkt Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-08-18
 
10 Jahre MÄDCHEN UND MEE(H)R - Die Mädchenmesse in Schleswig-Holstein

Drunter & drüber geht es nicht nur im alltäglichen Leben bei Gedanken, Träumen und Ideen, sondern überhaupt im Leben von Mädchen und jungen Frauen. Jede "webt" sich ihre Welt, gestaltet ihr Leben, versucht ihre Träume zu verwirklichen, entwickelt und verwirklicht neue Träume und Pläne... Auf der Mädchenmesse für Schleswig-Holstein, die am 12. November 2016 in Neumünster veranstaltet wird, zeigen und entdecken Mädchen und junge Frauen vielfältige Welten und Interessierte und Mitgestalterinnen sind herzlich eingeladen.

Informationen zur Mädchenmesse und zur Anmeldung sind dem Flyer zu entnehmen bzw. kann bei Siri Peters Mejia, Landesjugendring Schleswig-Holstein (maedchenmesse@ljrsh.de)nachgefragt werden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin geschlechterbewusste Pädagogik, Schwerpunkt Mädchen*arbeit)


Nachricht vom 2016-08-18
 
Geschlechter- und Familienvielfalt. Eine Bücherliste mit Empfehlungen für Kinder von 3 bis 8 Jahren

Aktuell und pünktlich zum Start des Kindergarten- bzw. Schuljahres ist in Sachsen-Anhalt die Broschüre "Geschlechter- und Familienvielfalt. Eine Bücherliste mit Empfehlungen für Kinder von 3 bis 8 Jahren" erschienen. Erstellt hat sie das KgKJH im Auftrag des Justiz- und Gleichstellungsministeriums Sachsen-Anhalt im Rahmen des Handlungsfeldes "Bildung und Aufklärung" des Aktionsplans LSBTTI. In der Mitteilung des Ministeriums für Justiz und Gleichstellung ist zu lesen: "Die Liste kann Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen sowie Multiplikator_innen darin unterstützen, den Fragen von Mädchen und Jungen zu Themen wie Geschlechterrollen, Geschlechtsidentität und Familien altersgerecht begegnen zu können sowie positive Bilder zu Familien- und Geschlechtervielfalt anzubieten."

Die Broschüre steht hier zum Download zur Verfügung und kann telefonisch im Ministerium bei Katharina Scholz (0391 567-6146) als Print bestellt werden.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-08-16
 
Der Newsletter des KgKJH ist zurück

Voller Elan, erholt und kraftvoll starten wir nach der Sommerpause wieder in die kontinuierliche montägliche Verschickung unserer Kurznewsmail. Unser Anspruch ist es, Ihnen und euch wöchentlich genderrelevante Aktualia aus dem Kompetenzzentrum, aus Sachsen-Anhalt und darüber hinaus mitzuteilen.

Hinweisen möchten wir an dieser Stelle auf drei interessante Veranstaltungen, die im August und September stattfinden werden.
27. August: CSD Aktionstag in Magdeburg (Alter Markt)
20. September: Fachtagung "Genderblick auf Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrungen", Magdeburg, Roncalli-Haus, Kooperation KgKJH und KEB
21. September: öffentliche Mitgliederversammlung des KgKJH (Magdeburg)

Anmeldungen sind darüber hinaus für unsere Fortbildungsreihen Fachkraft Jungen*arbeit und Trainer*in geschlechtergerechte Konfliktlösungsstrategien möglich.

Möchten Sie noch aktueller und umfassender informiert werden? Dann empfehlen wir die Nutzung unserer Facebookseite facebook.com/kgkjh.lsa

Ihnen eine gute Zeit!

Dr. Lydia Hüskens
Vorsitzende

Kerstin Schumann
Geschäftsführerin
Nachricht vom 2016-08-08
 
"Aufdeckung und Prävention von sexualisierter Gewalt gegen männliche Kinder und Jugendliche"

Das Projekt "Aufdeckung und Prävention von sexualisierter Gewalt gegen männliche Kinder und Jugendliche" ist der Frage nachgegangen, was männlichen Betroffenen von sexualisierter Gewalt dabei hilft, diese aufzudecken. Nach drei Jahren Forschungsarbeit und Praxisentwicklung sollen auf der Abschlusstagung am 26. September 2016 in der Humboldt-Universität zu Berlin, die Ergebnisse des Projekts vorgestellt und diskutiert werden. In mehreren Workshops werden einzelne Fragen aus den Bereichen Forschung, Prävention und Betroffenenunterstützung vertieft diskutiert. Abschließend geht es um politische Empfehlungen zur Verbesserung der Situation betroffener Jungen* und Männer*.

Ausführliche Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung findet sich hier.

Michael Ney [Bildungsreferent - Schwerpunkt Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-08-03
 
Fachtagung "Gender Studies meets Diskursforschung meets Gender Studies"

Im Rahmen der 18. DiskursNetz-Tagung an der Universität Paderborn soll die Fragen diskutiert werden, wie lässt sich das Verhältnis von Diskursforschung und Gender Studies beschreiben? Welche Perspektiven eröffnen sich die beiden Wissenschaftsfelder gegenseitig und was können sie voneinander lernen? Wo sind sie bereits stark miteinander verwoben und welche Potenziale aber auch Spannungen zeigen sich in diesen Verschränkungen und welche Berührungspunkte werden im Verhältnis beider Wissenschaftsfelder oder vom Blick des einen Wissenschaftsfeldes auf das andere gesehen? Ziel der Fachtagung ist es, sowohl die Ansätze der Gender-Diskurs-Forschung zu präsentieren als auch spezifische Aspekte wie Method(ologi)en, Rezeptionsgeschichte und unterschiedliche disziplinäre Entwicklungen mit Blick auf deren Beitrag für Diskursforschung und Gender Studies ins Licht zu rücken.

Eingeladen sind alle, die sich in dem einen und/oder anderen Wissenschaftsfeld sowie in Grenzbereichen bewegen oder aus der Perspektive anderer wissenschaftstheoretischer Positionen einen Beitrag zum Verhältnis von Diskursforschung und Gender Studies leisten möchten. Uns interessiert ein produktiver Austausch über Diskurs und Gender.

Die Fachtagung findet vom 8. September 2016 (9 Uhr) bis 9. September 2016 (17 Uhr)an der Universität Paderborn statt. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sich hier.

Nachricht vom 2016-08-02
 
Mädchenarbeit - Ein Handbuch für die Praxis

Gerade Mädchen in der Pubertät haben oft Schwierigkeiten, sich in gemischten Gruppen mit Fragen zur eigenen Sexualität, ihrem Körper oder der Entwicklung der eigenen Identität zu beschäftigen und eigene Wünsche und Erfahrungen offen zu formulieren. Das aktuell erschienene Praxishandbuch von Regina Hillebrecht (ISBN 978-3-86740-612-3) bietet eine umfangreiche Materialsammlung mit vielfältigen, abwechslungsreichen Methoden, Übungen und Projekten (ab Klasse 5), die ohne viel Aufwand in der Praxis ausprobiert werden können. Das Praxishandbuch befindet sich in der Bibliothek des KgKJH und kann dort ausgeliehen werden.

Irena Schunke
[Bildungsreferentin, Schwerpunkt Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-07-29
 
Zweiter Kurs: Trainer*innenfortbildung „Geschlechtergerechte Konfliktlösung“

Im September 2016 schließen 14 Teilnehmer*innen die Fortbildung zur Trainer*in geschlechtergerechte Konfliktlösungsstrategien in der Kinder- und Jugendhilfe ab. Die vielen Anfragen im Vorfeld, die hohe Qualität der Fortbildung und der deutliche Bedarf an geschlechtergerechten Konfliktlösungsideen in diversen Arbeitsfeldern haben dazu geführt, dass wir im März 2017 die zweite Fortbildungsreihe starten. Über vier Seminare (freitags/samstags) werden wir uns in Magdeburg praktisch und theoretisch mit Präventions- und Deeskalationsstrategien unter Genderblickwinkeln beschäftigen. Termine, Inhalte und organisatorische Hinweise finden sich auf dem Flyer. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin]
Nachricht vom 2016-06-19
 
Erster Durchgang der Zertifikatskurses „Fachkraft für Jungen*arbeit erfolgreich abgeschlossen

Die sechzehn Teilnehmer des ersten Zertifikatskurses „Fachkraft für Jungen*arbeit“ erhielten am Freitag, den 17.06.2016 in Halle aus den Händen von Lucia Tanneberger (Landesjugendamt/Landesverwaltungsamt) und Dr. Lydia Hüskens (Vorstandsvorsitzende Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V.) ihre Zertifizierung durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration.

Zur Ausbildung zur „Fachkraft für Jungen*arbeit“ gehörte die Teilnahme an drei Präsenzmodulen, die im Zeitraum Dezember 2015 bis Juni 2016 in der Villa Jühling in Halle vom Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. (KgKJH) durchgeführt wurden. Daneben war die gemeinsame Arbeit der Teilnehmer in Projektgruppen und die Durchführung von Praxisprojekten in der Jungen*arbeit wesentliches Element der Qualifizierung. Inhaltlich im Fokus standen die Reflexion von männlichen* Rollenbildern in unserer Gesellschaft, die Vielfalt von Junge* sein und die Vermittlung und Erprobung von Methodenkompetenzen wie Forumtheater, Erlebnispädagogik und Sexualpädagogik im Kontext Jungen*arbeit durch Referent*innen. Die ganze Bandbreite der Teilnehmer aus Kita, Schulsozialarbeit, offener und stationärer Jugendarbeit wurde in den durchgeführten Praxisprojekten deutlich. Go-Kart-Bau in Verbindung mit Forumtheater, Bogenschießen und Erlebnispädagogik, Break Dance und Geschlechterrollenreflexion und Lesenächte mit Vätern und Söhnen waren erfolgreiche Erprobungsfelder in der Jungen*arbeit. Flankiert wurde die Ausbildung durch eine Elearning-Plattform, die den Teilnehmern* und Referent*innen ermöglichte auch über die Präsenzmodule hinaus miteinander ins Gespräch zu kommen, sich thematisch zu vertiefen und ihre Projekte zu diskutieren. Die Zielsetzung, ein landesweites Netzwerk fachlich fundierter Jungen*arbeit aufzubauen, hat mit der Qualifizierung einen ersten Meilenstein erfolgreich gemeistert.

[Michael Ney, Bildungsreferent Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-06-17
 
Fachtagung: Positionen und Perspektiven feministisch-orientierter Mädchen*arbeit III

Die BAG Mädchenpolitik veranstaltet vom 25.09. bis 28.09.2016 in Kooperation mit weiteren mädchenpolitischen Fachgremien und Institutionen ihre bundesweite Fachtagung zu o.g. Thema in Bredbeck und lädt praxiserprobte Frauen aus der Mädchen*arbeit sowie Neueinsteigerinnen herzlich ein.
Die diesjährige Fachtagung lädt zur Diskussion über den Feminismus von Gestern und Heute ein und es kommt zur Sprache, warum feministische Kritik unter den herrschenden gesellschaftlichen Machtverhältnissen nichts an ihrer Wichtigkeit und Notwendigkeit verloren hat.
Informationen zum Inhalt und zur Anmeldung sind hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-06-13
 
Qualitätskriterien gelingender Jungen*arbeit in Sachsen-Anhalt

Jungen*arbeit braucht Qualität und entsprechende Qualitätskriterien, die den verschiedenen Akteur*innen einen Orientierungsrahmen geben, was Jungen*arbeit sein sollte. In Diskussionen mit Praktikern* der Jungen*arbeit sind Qualitätskriterien für eine gelingende Jungen*arbeit in Sachsen-Anhalt entstanden. Dabei sind die Kriterien ein erster Anstoß, der des kontinuierlichen, praxisorientierten Diskurses und der Weiterentwicklung bedarf. Wir freuen uns also über einen lebendigen Diskussionsprozess und entsprechende Rückmeldungen.

Das Papier steht hier zum Download bereit.

[Michael Ney, Bildungsreferent Jungen*arbeit]

Nachricht vom 2016-06-11
 
Stellenausschreibung für Studienleitung "Bildung in Vielfalt"

Im Amt für kirchliche Dienste in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (AKD) ist zum 1. September 2016 - zunächst befristet auf zwei Jahre – die Stelle einer Studienleiterin oder eines Studienleiters für Bildung in Vielfalt (Diversity Education) neu zu besetzen. Aufgabe der Studienleiterin/des Studienleiters ist die Entwicklung des AKD-Modellprojekts "Leben in Vielfalt – Gender-Diversity-Education in kirchlicher Praxis" (2016 – 2021).Informationen zur Stellenausschreibung sind hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-06-09
 
Statementpapier "Junx 4.0 - Digitale Jungen*pädagogik als Herausforderung"

Ende Mai ist unser aktuelles Statementpapier "Junx 4.0 - Digitale Jungen*arbeit als Herausforderung" erschienen. Darin geht es um die Selbstdarstelllung von Jungen* im Netz, den digitalen Raum (am Beispiel Facebook) als Teil ihrer Lebenswirklichkeit und die daraus für pädagogische Fachkräfte entstehenden Handlungsspielräume. Natürlich kommen auch Praxisimpulse nicht zu kurz.

Das Statementpapier kann als Heft in unserer Geschäftsstelle bestellt werden und steht auf unserer Homepage zum download bereit.

Fragen zum Thema beantwortet unser Bildungsreferent Jungen*arbeit, Michael Ney, gerne.

Nachricht vom 2016-05-31
 
Sexualwissenschaftliches Fort- & Weiterbildungsangebot der Hochschule Merseburg

Im Rahmen des Forschungsprojektes "Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Traumatisierung", gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, ist in Zusammenarbeit mit der Weiterbildungsagentur der Hochschule Merseburg ein regional fokussiertes Angebot an Fort- und Weiterbildungen im sexualwissenschaftlichen und sexualpädagogischen Bereich entstanden. Die Hochschule versteht ihr Programm als Ergänzung zu den bereits vorhandenen Angeboten von Praxis- und Bildungsreinrichtungen im Land. Ziel des Angebotes ist die Etablierung sexueller Bildung als unbedingtes und flächendeckendes Kernthema und als wesentlichen Bestandteil von Ausbildung und Studium für Lehramt, Soziale Arbeit sowie Pflege- und Erziehungsberufe, um eben diesen Fachkräften zu ermöglichen professionell und qualifiziert mit der Sexualität ihrer Adressat*innen umzugehen.

Ausführliche Informationen zu den sexualwissenschaftlichen Fort- und Weiterbildungsangebotenfinden Sie hier hier.


[Michael Ney, Bildungsreferent Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-05-29
 
Praktikant*in für Praxisprojekt gesucht!

Das Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. (KgKJH) sucht 2016 Praktikant*innen für das Praxisprojekt "Jungen*, Mädchen* und sonst so?! - Körper und Identität". Zielsetzung des Projektes ist der Aufbau einer Online-Plattform, die einen (barrierefreien)Zugang zu Weiterbildungsangeboten, Hintergrundwissen, Arbeitsmaterialien, Literatur, Beratungsstellen etc. für pädagogische Fachkräfte, Eltern und alle Interessierten am Themenkreis Sexualpädagogik, Gender und Geschlechtervielfalt vorhält.

Sie haben Interesse am und Lust auf dieses Praktikum? Die Ausschreibung ist hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-05-26
 
Konferenz junger politischer Frauen 05.- 07. Mai 2017

Die Konferenz junger politischer Frauen (KJPF) will eine Vernetzungsplattform für Frauen sein, die politisch aktiv sind, sich so begreifen oder es werden wollen. Wir wollen in einen Erfahrungsaustausch treten und uns gegenseitig in unserer Arbeit und Entwicklung stärken.
Die Leitfragen der Konferenz sind:

-Was bewegt junge (politische aktive) Frauen?

-Warum tun sich junge Frauen so schwer mit Politik bzw. warum sind sie so unsichtbar?

-Warum ist Frau-Sein politisch?

-Wer bestimmt über uns? Parteien und ihre Sicht auf unsere Zukunft.

"Vernetzt euch, tauscht euch aus, macht euch stärker!" - Denn: Jede Teilnehmerin hat eine Stimme und soll gehört werden!

Weitere Informationen zur Konferenz gibt es hier.

[Michael Ney, Bildungsreferent Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-05-23
 
Neu erschienen: Betrifft Mädchen Heft 2/2016, April 2016: „Bewegt! Mädchen und Sport“

Das aktuelle Heft dreht sich um Fragen rund um den Sport von, für und mit Mädchen. Unter anderem beschäftigte die Redakteur_innen wie Strukturen im Verbandssport heute aussehen, außerdem wie Geschlechterfragen im Sport bewegt werden und inwiefern sich normative Vorstellungen von Akteur_innen, darüber wie Mädchen (und Jungen) in Bewegung kommen sollen und wollen. Dabei sind sie auf spannende Antworten gestoßen. Nicht nur, weil nahezu jede_r eigene Sport- und Bewegungserfahrungen kennt, sei es aus dem Schulsport, dem Vereinssport oder dem selbstorganisierten Sport: Auch, weil wissenschaftliche Analysen u.a. zum Sportverhalten und zur Beteiligung von Mädchen und Jungen mit und ohne Migrationshintergrund und zur strukturellen Öffnung der Vereine aufschlussreiche Zusammenhänge aufzeigen. Deutlich wird (auch in diesem Bereich): Die Geschlechterverhältnisse im Sport verändern sich allmählich. Gleichzeitig sind "alte" Zuschreibungen wirksam. Die folgenden Artikel beleuchten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Neben Theoriebeiträgen konnten wir ´Schätze` reflektierter Praxis - wie beispielsweise Parkour-Movement e.V. - entdecken sowie engagierte Konzepte und aktive Netzwerke (wie das Qualitätsbündnis zum Schutz vor Sexualisierter Gewalt im Sport) für Beiträge gewinnen, die in diesem Heft vorgestellt werden.

Herausgeberin: LAG Mädchenarbeit in NRW e.V., lag@maedchenarbeit-nrw.de/ Bestellungen: Juventa Verlag/Beltz Medien-Service, medienservice@beltz.de

[Irena Schunke, Bildungsreferentin Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-05-18
 
Zertifikatskurs "Fachkraft für Jungen*arbeit" - 2016/2017

Der Zertifikatskurs "Fachkraft für Jungen*arbeit" startet im Herbst 2016 in die zweite Runde. Mit der Zielsetzung "Jungen*arbeit in Sachsen-Anhalt - Fördern. Qualifizieren. Vernetzen." wollen wir wieder Theorie und Praxis der Jungen*arbeit ausloten und im Rahmen der Ausbildung Praxisprojekte daraus entstehen lassen. Der Zertifikatskurs findet in Kooperation mit dem Landesjugendamt Sachsen-Anhalt statt. Die Teilnahme wird durch das Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt zertifiziert.

Ausführliche Informationen zu den Inhalten und Anmeldeunterlagen finden sich auf unserer Homepage.
Nachricht vom 2016-05-03
 
Neue Bücher zum Thema Kita und geschlechtersensible Pädagogik

"Geschlechterdifferenzierung in der Kindertageseinrichtung – Eine qualitativ rekonstruktive Studie" von Melanie Kubandt [Verlag Barabara Budrich 2016 – ISBN 978-3-8474-0780-6]

In ihrer Dissertation an der Universität Osnabrück hat Melanie Kubandt im ersten Teil zum einen eine klare Aufschlüsselung der Diskurslinien zum Thema Geschlecht in der Erziehungswissenschaft, insbesondere im Feld der frühen Kindheit geliefert, zum anderen eine gute Synopse der in den Bildungsplänen der einzelnen Bundesländer verankerten Geschlechteraspekte erstellt. Im empirischen Teil hat die Autorin, im Rahmen einer über 14 Monate durchgeführten teilnehmenden Beobachtung in einer niedersächsischen Kindertageseinrichtung, Geschlechterkonstruktionen von Fachkräften, Kindern und Eltern analysiert. Im Zentrum der Arbeit steht die Auseinandersetzung mit der Art und Weise, wie Geschlecht im Feld der Kindertageseinrichtungen aktuell frühpädagogisch thematisiert wird. Als besondere Leistung der Dissertation von Melanie Kubandt würde ich das datenbasierte Fazit sehen, das deutlich macht, wie groß die Lücke zwischen der differenzierten Theoriediskussion in der (erziehungswissenschaftlichen) Geschlechterforschung und der der Auseinandersetzung mit der Kategorie Geschlecht in der alltäglichen Praxis von Kindertageseinrichtungen ist.

"Starke Mädchen, starke Jungen – Genderbewusste Pädagogik in der Kita" von Petra Focks [Verlag Herder 2016 – ISBN 978-3-451-32885-5]

Petra Focks, Professorin an der Katholischen Hochschule für Soziale Arbeit in Berlin, macht deutlich, dass durch das verwoben sein des Themas Geschlecht mit allen Lebensbereichen, eine genderbewusste Pädagogik insbesondere im Elementarbereich eine Notwendigkeit. Konsequenter Weise legt sie mit „Stark Mädchen, starke Jungen“ ein Buch vor, dass die Erkenntnisse aus Theorie und Praxis verständlich und praxisnah für den Kita-Alltag übersetzt. Im Fokus der geschlechterbewussten fachlichen Orientierung stehen Bildungsprozesse, Partizipation, Konfliktlernen, Sexualpädagogik, Körper und Bewegung sowie der Bildungsbereich MINT. Mit einer übersichtlichen Darstellung, erklärenden Tabellen und praxisnahen Fallbeispielen ist ein gutes Kitaalltagstaugliches Buch entstanden.

[Michael Ney, Bildungsreferent Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-04-24
 
Fachtagung: Genderblick auf Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrungen

Gemeinsam mit dem Projekt "Respekt für Religion" der KEB laden wir am 20. September 2016 in das Roncalli Haus Magdeburg zur Tagung "Genderblick auf Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrungen" ein. Die Tagung richtet sich an Fachkräfte aus Jugendhilfe und Schule, HZE + SSA, Politik und Verwaltung und dient der Sensibilisierung für Problemlagen von Mädchen* und Jungen* mit Migrationserfahrungen, der Stärkung von Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe und dem Aufzeigen sozialarbeiterischer Handlungsbedarfe sowie -ansätze. Nach einer eröffnenden Statementrunde mit dem Schwerpunkt der Aufklärung über Unterschiedlichkeit der Fluchterfahrungen (Mädchen und Junge und LSBTI) erfolgt ein dialogischer Vortrag zur Lebenssituation und zu den Lebenswelten migrantischer Mädchen und Jungen (Olaf Jantz/Claudia Wallner). Anschließend werden in fünf Arbeitsgruppen mögliche Strategien für einzelne Handlungsfelder diskutiert (Kita, Schulsozialarbeit/ Grundschule und Horte, Schulsozialarbeit/ weiterführende Schule, Kinder- und Jugendeinrichtungen/offene Tür/Streetwork, HZE). Die Schwerpunkte am Nachmittag bilden konkrete Vernetzungsmöglichkeiten und Erfahrungsaustausche zu vor Ort vorhandenen Problemlagen. Informationen und Anmeldemöglichkeiten zur Tagung finden sich hier.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-03-21
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