Aktuelles

 
LSVD Sachsen-Anhalt: Keine Rehabilitation für Homoheiler und Leo e.V.


Magdeburg. Die im Jahr 2014 bekannt gewordenen Homo-Heilungsseminaren des Bennungen Vereins Leo e.V. um Pfarrer Bernhard Ritter riefen große Proteste, eine Landtagsdebatte und Verurteilungen von Politik und Gesellschaft hervor. Der Paritätische Landesverband Sachsen-Anhalt hob die Mitgliedschaft in dessen Wohlfahrtsverband auf und der Landkreis Mansfeld-Südharz entzog dem Verein die Anerkennung als Freien Träger der Kinder und Jugendhilfe. Nach einer Klage und Gerichtsverfahren ist Leo e.V. heute wieder als Freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe anerkannt, weil nicht nachgewiesen werden konnte, was in den Seminaren tatsächlich passierte.

Konkrete Beweise durch neue Recherchen und veröffentlichte Seminarunterlagen
Neue Recherchen des Journalisten Silvio Duwe bringen aber konkrete Beweise zu Tage, woraus hervorgeht, dass Leo e.V. und Bernhard Ritter keinerlei Einsicht und Schlüsse aus der Debatte von 2014 gezogen haben. Die Seminare zur Heilung von Homosexuellen gehen weiter. Veröffentlichte Seminarunterlagen aus einem noch bis zum 21.04. stattfindenden Seminar belegen jetzt klar, dass Homosexualität als 'Störung' eingestuft wird. Nach Bernhard Ritter sei Homosexualität eine Folge von Selbstmitleid und Minderwertigkeitskomplexen.

Der Lesben- und Schwulenverband Sachsen-Anhalt sieht die weitere Arbeit des Vereins Leo e.V. als äußerst gefährlich und inakzeptabel an und stellt folgende Forderungen:

LSVD-Forderungen an die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM):
- Klare öffentliche Distanzierung von den Praktiken des Leo e.V. und der Arbeit von Pfarrer i.R. Bernhard Ritter im Zusammenhang mit den Seminarangeboten zu „innerseelischen Störungen“ durch den Landeskirchenrat der EKM
- Aberkennung der Ordination als Pfarrer i.R.* im Rahmen eines Disziplinarverfahrens gemäß Pfarrergesetz – PfG der VELKD
*Pfarrer im Ruhestand unterstehen weiter der Lehrverpflichtung und der Amtspflicht (§§ 66 bis 68 Pfarrergesetz - PfG) und damit der Lehraufsicht und der Disziplinargewalt.

LSVD-Forderungen an die Kommunalpolitik im Landkreis Mansfeld-Südharz:
- Erneute Aberkennung als Freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe aufgrund konkret vorliegender Seminarunterlagen, die die Untauglichkeit untermauern
- Keine weitere Vergabe öffentlicher Aufträge durch den Landkreis und der Gemeinde Südharz an den Verein Leo e.V.
- Klare öffentliche Distanzierung von den konkreten Praktiken des Leo e.V. und der Arbeit des Vereinsvorsitzenden Bernhard Ritter im Zusammenhang mit den Seminarangeboten zu „innerseelischen Störungen“ durch die Landrätin des Landkreises Mansfeld-Südharz, Dr. Angelika Klein sowie durch die Kommunalpolitiker*innen des Landkreises und der Gemeinde Südharz

LSVD-Forderungen an Justiz- und Gleichstellungsministerin Annemarie Keding
- Klare öffentliche Distanzierung von den konkreten Praktiken des Leo e.V. und der Arbeit des Vereinsvorsitzenden Bernhard Ritter im Zusammenhang mit den Seminarangeboten zu „innerseelischen Störungen“ durch Justiz- und Gleichstellungsministerin Annemarie Keding, die für die Umsetzung des Landesprogramms gegen Homo- und Transphobie zuständig ist

LSVD-Forderungen an die Fraktionen im Landtag von Sachsen-Anhalt
- Klare öffentliche Distanzierung von den konkreten Praktiken des Leo e.V. und der Arbeit des Vereinsvorsitzenden Bernhard Ritter im Zusammenhang mit den Seminarangeboten zu „innerseelischen Störungen“
- Ausschussbefassung zum Thema: Entzug Gemeinnützigkeit | Keine öffentlichen Mittel | Ende der Kinder- und Jugendarbeit
o Prüfung inwiefern es rechtliche Möglichkeiten zum Entzug der Gemeinnützigkeit des Leo e.V. gibt
o Prüfung inwiefern der Landkreis Mansfeld Südharz unterstützt werden kann, um die Aberkennung des Vereins Leo e.V. als Freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe rechtssicher umgesetzt werden kann
o Erweiterung von Fördermittelkriterien, wonach Organisationen wie Leo e.V., die eindeutig gegen das Verbot der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität (Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verstoßen oder dem AMG zuwiderhandeln, keine öffentlichen Mittel mehr erhalten

Der LSVD Sachsen-Anhalt stellt klar: Für Homophobie darf es keine Förderung geben.
Anbieter solcher Therapieangebote finanzieren sich überwiegend durch Spenden. Die Gemeinnützigkeit ist somit Existenzgrundlage. Träger wie Leo sind aber nicht gemeinnützig, sondern gefährlich. Die staatlichen Stellen müssen in diesen Fällen die Gemeinnützigkeit aberkennen. Für Homophobie darf es keine Förderung geben.

Hintergrund:
Martin Pfarr, langjähriges Landes- und Bundesvorstandsmitglied des LSVD kommentierte 2014:
„Der Verein Leo wurde von Bernhard Ritter gegründet, ehemaliger CDU-Landtagsabgeordneter und schon damals mit religiös-verbrämter Homophobie aufgefallen. Wir vom LSVD Sachsen-Anhalt protestierten lautstark. Therapieangebote sind gefährlicher Unsinn und verunsichern insbesondere lesbische und schwule Jugendliche. Diese benötigen vielmehr Anerkennung und persönliche Unterstützung. Es ist die Pflicht der Landesregierung für ein diskriminierungsfreies Umfeld zu sorgen. Die Denunzierung von Homosexualität als psychische Krankheit oder sündhaftes Laster ist alles andere als hilfreich.“

[Pressemitteilung des LSVD Sachsen-Anhalt vom 20. April 2018]
Nachricht vom 2018-04-20
 
Vorstellung des Medienkoffers Geschlechtervielfalt im Saalekreis

Einladung zur Vorstellung des sachsen-anhaltischen Medienkoffers "Geschlechtervielfalt in Einrichtungen der frühkindlichen Bildung, in Grundschulen und Horten" an der Hochschule Merseburg

Vom 01. April 2018 an gibt es für Kindertagesstätten und Grundschulen in Sachsen-Anhalt die Möglichkeit, sich kostenfrei einen Medienkoffer zu den Themenfeldern Geschlechtervielfalt und Rollenbilder auszuleihen. In den für die Kindertagesstätte und Grundschule unterschiedlich bestückten Medienkoffern sind Kinderbücher, Spiele, Filme, Fachbücher und eine Handreichung mit Methodentipps enthalten. Erzieher*innen, Schulsozialarbeiter*innen, Lehrer*innen, Hortner*innen und Eltern können durch diese Materialien Unterstützung finden, um auf kindgerechte Weise dazu beitragen, dass Kinder ein positives Weltbild fernab von geschlechterstereotypen Zuschreibungen entwickeln.

Herzlich laden wir im Landkreis Saalkreis zur Vorstellung des Koffers und der Materialien am Donnerstag, den 24. Mai 2018 von 9:30 bis ca. 12:30 in die Hochschule Merseburg, im Gartenhaus (Eberhard-Leibnitz-Straße 2) ein.

Nach einer kurzen Begriffserklärung durch die Bildungsreferentin für Geschlechtervielfalt Sarah Brune und einem Fachvortrag von Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß, haben Sie die Möglichkeit, die Inhalte der Koffer zu betrachten und darüber ins Gespräch zu kommen, ob die Materialien eine Relevanz für Ihren Kita- bzw. Grundschulalltag haben könnten und was Sie sich darüber hinaus für diese Themenfelder in ihren Einrichtungen wünschen würden.

Wir würden uns freuen, Sie zu diesem Austausch zu begrüßen zu können, und bitten um eine Anmeldung per Mail: koffer@geschlechtergerechtejugendhilfe.de bis zum Freitag, den 18. Mai 2018.

Prof. Dr. phil. Heinz-Jürgen Voß, Professur für Sexualwissenschaft und sexuelle Bildung (Hochschule Merseburg)

Drin. phil. Kerstin Schumann, Geschäftsführerin Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V.

Sarah Brune, Referentin für Geschlechtervielfalt in Einrichtungen der frühkindlichen Bildung, in Grundschulen und Horten (KgKJH)

Das Projekt Medienkoffer „Geschlechtervielfalt“ wird im Rahmen des Aktionsplans LSBTTIQ des Landes Sachsen-Anhalt durchgeführt. Es wird gefördert durch das Ministerium für Justiz und Gleichstellung Sachsen-Anhalt.

[Sarah Brune, Referentin für Geschlechtervielfalt im KgKJH]
Nachricht vom 2018-04-20
 
Raumplanung! Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt in der Mädchen(*)arbeit

Unter diesem Titel ist die aktuelle "Betrifft Mädchen" 2/2018 erschienen. Die Fotos des Titelbildes der aktuellen Ausgabe sind im Rahmen der MIA-Mädchen*woche "Mädchen*(em)power" im Harzcamp 2017 sowie einer Fortbildung "Empowerment in der Mädchen*arbeit" 2016 in Zusammenarbeit mit der Fotografin Yvonne Most (Halle/Saale) entstanden. Weiterhin befindet sich in der Zeitschrift ein Fachartikel von Dr. Kerstin Schumann mit dem Titel "Steter Tropfen höhlt den Stein - Chronologie des Sichtbarmachens der Interessen von transidenten und intergeschlechtlichen Kindern und Jugendlichen in Sachsen-Anhalt".

Die Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenarbeit in NRW e.V. ist Herausgeberin der einzigen, bundesweiten pädagogischen Fachzeitschrift zum Thema »Mädchen«, der »Betrifft Mädchen«. Interessierte können sich gern per mail lag@maedchenarbeit-nrw.de an die LAG wenden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-04-19
 
Fachtagung "Weibliche Genitalverstümmelung (FGM)" in Leipzig

Das Fachdialognetz für schwangere, geflüchtete Frauen lädt in Kooperation mit SAIDA International e.V. am 30. Mai 2018 zu o.g. Fachtag nach Leipzig ein. Die Veranstalterinnen* wollen Fachkräfte verschiedener Disziplinen zu einem Fachaustausch zusammenbringen und die Expertisen bündeln. Weitere Informationen zum Fachtag und zur Anmeldung sind hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-04-19
 
Fortbildungsreihe: Geschlechtergerechte Konfliktlösungsstrategien in der Kinder- und Jugendhilfe

Für alle, die längerfristiger planen: nun stehen sie, die Termine des 3. Kurses für geschlechtergerechte Konfliktlösungsstrategien. Die drei Seminare der Fortbildung bieten zum einen grundlegende theoretische Kenntnisse in den Themenfeldern Geschlechtervielfalt und Umgang mit Konflikten. Zum anderen werden alters- und arbeitsfeldbezogen Methoden ausprobiert und reflektiert. Weitere Informationen finden sich auf dem Flyer. Anmeldungen sind auch online möglich.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]

Nachricht vom 2018-04-17
 
Nachlese zur Bundesweiten Fachtagung am 10. April 2018

Mit der Bundesweiten Fachtagung "...na, schon aufgeklärt Sexuapädagogik als vielfältiges Thema in der Mädchen*arbeit" haben die BAG Mädchenpolitik, das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V., die Hochschule Merseburg sowie weitere Kooperationspartner*innen Fachkräfte aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen nach Magdeburg eingeladen. Neben dem Impulsreferat von Katja Krolzik-Matthei und Dr. Kerstin Schumann zu empirischen Schlaglichtern auf sexuelle Erfahrungen und Einstellungen von Mädchen* und den Erkenntnissen zur Online-Befragung "Pille", gab es Workshops zum Fachdialognetzwerk Leipzig, zu interkulturellen Aspekten der Sexualpädagogik in der Praxis, geschlechtlich-sexueller Identität, Pubertät und Verhütung, Selbstdarstellung in digitalen Welten sowie die Vorstellung der Kita-Box der BZgA und des aktuellen Medienkoffers "Geschlechtervielfalt in Einrichtungen der frühkindlichen Bildung, in Grundschulen und Horten". Den Abschluss bildete ein Dialogforum mit Judith Linde-Kleiner, Ann

Am Vorabend der Fachtagung wurde im Landtag Sachsen-Anhalt (Fraktionsflur Bündnis 90/Die Grünen) die Ausstellung "7.5 Billion Flowers" in Anwesenheit der Künstlerin Sarah Nieves eröffnet. Die Ausstellung ist noch bis zum 2.5.2018 im Landtag zu sehen und wandert anschließend durch einige Frauenzentren in unserem Bundesland.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtergerechte Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-04-13
 
Girls´Day im Jugendzentrum Südwest Sangerhausen

Am 26.4.2018 findet im Jugendzentrum Südwest "Buratino" die Veranstaltung zum Girls´Day unter dem Motto "...und morgen bin ich Chefin!" statt, das durch das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. organisiert wird. Eingeladen sind Mädchen* von 12 bis 14 Jahren, sich mit vielfältigen Berufsbildern auseinanderzusetzen und nachzudenken, welche Kompetenzen brauche ich, um Chefin zu werden. Bei Interesse bitte auf den Girls´Day-Radar gehen, um sich für den Workshop anzumelden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-04-13
 
Stand und Workshop des KgKJH auf dem Internationalen Spielmarkt

Am 4. und 5. Mai 2018 findet zum Thema "weniger spielt mehr" das Bildungsforum Internationaler Spielmarkt Potsdam statt.

Das KgKJH (Kerstin Schumann und Sarah Brune) wird an beiden Tagen mit einem Stand zu Geschlechtervielfalt in Kindertagesstätten, Grundschulen und Horten in der Fachmesse vertreten sein. Außerdem laden Mitja Rabitz und Irena Schunke am Freitag um 14:30 Uhr zum Workshop "spielfalt - Geschlechtersensibles Spielen mit Kindern und Jugendlichen" ein. Im Programm ist zu lesen: "Der Workshop verfolgt das Ziel, unterschiedliche Spiele geschlechtsspezifisch in den Blick zu nehmen und zu diskutieren, wie Spiele unser Aufwachsen und unsere Eigenwahrnehmung prägen. Welche Rollen werden uns in Spielen zugeschrieben? Wie ist es für uns, spielerisch in andere Rollen zu schlüpfen und aus diesen Zuschreibungen auszubrechen? Mit praxisorientierten Methoden gehen wir diesen Phänomenen auf den Grund und probieren uns in unterschiedlichen Rollen aus."

Die Gesamtprogramme finden sich hier: Freitag und Samstag.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2018-04-09
 
Referentin für Geschlechtervielfalt im KgKJH

Seit April 2018 arbeitet im Team des KgKJH eine Referentin für Geschlechtervielfalt in Einrichtungen der frühkindlichen Bildung, in Grundschulen und Horten. Sie wird landesweit mit unserem Medienkoffer unterwegs sein und freut sich über Einladungen zu Teamsitzungen, Elternabenden und Fortbildungen. Hier stellt sich unsere neue Referentin vor:

Guten Tag,
mein Name ist Sarah Brune, ursprünglich stamme ich aus dem Ruhrgebiet – eher gesagt aus Dortmund – und bin den weiten Weg nach Magdeburg angetreten, um als Referentin für Geschlechtervielfalt in Einrichtungen der frühkindlichen Bildung, in Grundschulen und Horten beim Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. zu arbeiten.

An der TU Dortmund studierte ich Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Soziale Arbeit und spezialisierte mich auf die Themenbereiche Gender, soziale Ungleichheit und feministische Theorie. Mein Praxissemester absolvierte ich in der Schulsozialpädagogik, die im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets Chancengleichheit bei Grundschulkindern herstellen soll.

Seit meiner Jugend bewege ich mich in politischen Kontexten. Meine Interessen belaufen sich unter anderem auf die Umsetzung von Geschlechtergerechtigkeit sowie die Auseinandersetzung mit Antisemitismus innerhalb feministischer Bewegungen. Diese Anliegen konnte ich in unterschiedlichen Treffs/Cafés vortragen und im Plenum diskutieren.

Die Soziale Arbeit empfinde ich als eine politische Profession, da sie sich immer im (sozial-)politischen Feld bewegt und versucht die Lebenschancen jedes Individuums zu verbessern. Die Veränderung der individuellen Situation kann durch eine aufklärende und bildende Pädagogik umgesetzt werden. Hier kommt nun meine Arbeit ins Spiel: Kinder lernen Verhalten und Ansichten – aber auch Ängste bzw. Vorurteile – oftmals durch Nachahmung des Vorgelebten. Infolgedessen können sich im frühen Kindesalter erste homo-/transphobe Strukturen und geschlechtliche Rollenzuschreibungen festigen, die das Zusammenleben in einer demokratischen Gesellschaft erschweren. Dem kann mit einer geschlechtersensiblen Pädagogik, die die Werte Offenheit, Akzeptanz und Vielfalt vermittelt, entgegengearbeitet werden, um Kindern einen angstfreien Raum zur Emanzipation bieten zu können. Durch die Aufklärung und Weiterbildung von Fachkräften zu den Themen Geschlechter-/Familienvielfalt und Rollenklischees möchte ich meinen Beitrag für eine offene Gesellschaft leisten. Daher freue ich mich auf Ihre Anfragen und Einladungen aus Kindertagesstätten, Grundschulen oder Horten, als Fachkräfte und/oder Eltern, um Ihnen die ausleihbaren Materialien vorzustellen.

Sie können mich ab sofort unter der Emailadresse koffer@geschlechtergerechtejugendhilfe.de, telefonisch unter 0391.73 628 364 oder auf Twitter @medienkoffer_ erreichen.

Viele herzliche Grüße
Sarah Brune

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2018-04-09
 
Zwei Weiterbildungsangebote zur Fachkraft für Jungenarbeit und Fachkraft für Jungen*pädagogik

Die LAG Jungenarbeit Schleswig-Holstein bietet 2018 eine Weiterbildung zur Fachkraft in der Jungen*pädagogik an. Die aus acht Modulen bestehende Weiterbildungsreihe soll am 17.09.2018 beginnen und wird in ein- bis zweitägigen Veranstaltungen bis zum 20.06.2019 umgesetzt.
Weitere Infos gibt es hier

Auch der Verein mannigfaltig e.V. bietet in 2018 eine Weiterbildung im Bereich Jungenarbeit an. Der aus fünf Bausteinen bestehende Zertifikatskurs beginnt am 29.10.2018 und besteht aus zwei- bis dreitägigen Veranstaltungen.
Auch hierzu gibt es weiterführende Infos

[Mitja Rabitz, Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2018-04-08
 
Aufruf zur Beteiligung mit Fachartikeln für die "Betrifft Mädchen"

Die Redaktion der Fachzeitschrift "Berifft Mädchen" hat über die BAG Mädchenpolitik die geplanten Themen für die Ausgaben 2019 bekannt gegeben. Wir möchten euch, liebe Fachfrauen*, darüber informieren und freuen uns, wenn ihr euch mit Artikeln und Fachbeiträgen daran beteiligt. Für Nachfragen und Informationen steht euch Irena Schunke beim KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. gern zur Verfügung (schunke@geschlechtergerechteJugendhilfe.de).

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-04-08
 
Neues Projekt: Lernziel - Gesicht zeigen!

Unter diesem Titel steigt ein neues Projekt der Intitiative "Gesicht zeigen!" für ein Bildungsnetzwerk weltoffenes Deutschland. Gesicht Zeigen! hat ab sofort 14 bundesweit verteilte Trainer*innen, die Fortbildungen und Workshops für Multiplikator*innen, pädagogische Fachkräfte und Jugendliche durchführen! Weitere Informationen zu den Workshops und zum Kontakt sind hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-04-08
 
Fachtagung: Entdecken - Erinnern - Sichtbar machen in Städten und Kommunen

Im Rahmen des Hirschfeld-Jubiläumsjahres 2018-2019 lädt die LADS-Konferenz nach Berlin ein! Thema der Konferenz ist das Entdecken – Erinnern – Sichtbar machen in Städten und Kommunen zur Sichtbarmachung der Geschichte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen.

Stattfinden wird die Konferenz am 06. Juni in Berlin. Eine historische City-Tour ist am Tag darauf geplant. Die Einladung mit Programm und Anmeldeformular finden Sie ab Mai 2018 hier.

[Lea Schubert, Projekt Geschlechterrucksack]

Nachricht vom 2018-04-04
 
Fachtagung: Klischeefrei

Vom 12. bis zum 13. Juni 2018 findet in Berlin die erste Tagung der 'Nationalen Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees: Klischeefrei' statt. In den Foren geht es um diverse Lebensbereiche von Kindern und Jugendlichen (Frühe Bildung, Schule, Berufsorientierung, Organisationsentwicklung und Selbstreflexion). Informationen zur Tagung und zum Programm finden sich hier.

Das KgKJH wird an beiden Tagen mit einem Fachstand zum Thema Geschlechtervielfalt in Einrichtungen der frühkindlichen Bildung, Grundschulen und Horten vertreten sein.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2018-04-04
 
Förderpreis "Bildung frei von Geschlechterklischees" ausgeschrieben

Die Stiftung Bildung hat für den diesjährigen Förderpreis "Verein(t) für gute Schule und Kitas" das Thema "Bildung frei von Geschlechterklischees" ausgewählt. In der Ausschreibung ist zu lesen: "Gewünscht werden Projekte, die Kindern und Jugendlichen eine kritische Auseinandersetzung mit Geschlechterklischees ermöglichen und zu einer Flexibilisierung von Männlichkeits- und Weiblichkeitsbildern beitragen."

Bewerbungen von Kita – und Schulfördervereinen sind noch bis zum 30. April 2018 möglich. Drei Projekte werden öffentlich ausgezeichnet und können jeweils 5.000 Euro Preisgeld erhalten. Dieses kann von den Preisträger*innen frei eingesetzt werden. Hier geht es zu den Ausschreibungsunterlagen.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]

Nachricht vom 2018-04-02
 
Ausstellungseröffnung "7.5 Billion Flowers"

Jeder Mensch ist einzigartig und schön. Das ist die Botschaft der Künstlerinnen Sarah Nieves und Raphaelle Roux. Mit ihrem Projekt "7.5 Billion Flowers" wollen sie darauf aufmerksam machen, dass unsere Wahrnehmungen und Einstellungen in Bezug auf Körper, Geist und Geschlecht massiv durch die Medien beeinflusst sind, beginnend bei Kinderliteratur bis hin zu Selbstdarstellungen auf sozialen Plattformen. Am Vorabend der Bundesweiten Fachtagung "...na, schon aufgeklärt? Sexualpädagogik als vielfältiges Thema in der Mädchen*arbeit" laden die BAG Mädchenpolitik, das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. und die Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen am 9. April 2018 um 19 Uhr zur Ausstellungseröffnung in den Landtag Sachsen-Anhalt ein.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-03-28
 
Fortbildung des KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. im Landkreis Mansfeld-Südharz

Am 7. Mai 2018 findet in Zusammenarbeit mit dem Kreis-Kinder- und Jugendring Mansfeld-Südharz e.V. und dem KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. (Referent*innen: Mitja Rabitz und Irena Schunke) eine Fortbildung zum Thema "Geschlechtergerechte Ansätze in der Kinder- und Jugendarbeit" für Fachkräfte in der Kinder- und Jugendarbeit statt. Nähere Informationen zum Inhalt, zum Veranstaltungsort und zur Anmeldung sind hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-03-27
 
Online-Befragung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Sachsen-Anhalt

Zur fundierteren Erstellung des 7. Kinder- und Jugendberichtes des Landes Sachsen-Anhalt wird aktuell im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration eine Onlinebefragung durchgeführt.

Die Befragung richtet sich an alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 12 und 27 Jahren, die in Sachsen-Anhalt leben. Sie können den Fragebogen von jedem Endgerät aus (Smartphone, Tablet, Laptop, PC zuhause oder in der Schule) aufrufen und ausfüllen. Die Beantwortung der Fragen wird circa 20 Minuten in Anspruch nehmen. Eine durchdachte Filterführung sorgt dafür, dass die Jugendlichen nur Fragen gestellt bekommen, die für sie relevant sind. Der Fragebogen kann in den Sprachen deutsch, englisch oder arabisch ausgefüllt werden.

Bis zum 20. Mai 2018 ist eine Teilnahme unter diesem Link möglich: www.ogy.de/KJB. Informationen sind telefonisch 040 302020-156 oder unter kjb@ramboll.com erhältlich.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]





Nachricht vom 2018-03-26
 
Aufruf zum Wettbewerb um den "Landespräventionspreis Sachsen-Anhalt"

Der Landespräventionsrat Sachsen-Anhalt lobt im Rahmen eines Wettbewerbs den "Landespräventionspreis Sachsen-Anhalt" mit dem Schwerpunktthema "Gegen Gewalt im öffentlichen Raum" aus, um besonders herausragende kriminalpräventive Projekte und Initiativen in Sachsen-Anhalt zu ehren und landesweit vorzustellen. Weitere Informationen zur Ausschreibung und zur Bewerbung sind auf der Homepage des Landespräventionsrates abrufbar.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]


Nachricht vom 2018-03-23
 
2 Teams! 2 Tore! Ein Ziel! Immer Fair Play!

Der Jungen*arbeitskreis Magdeburg organisiert dieses Jahr wieder die Stadt-WM.

Wann: 23.06.2018 10:00 bis ca. 18:00 Uhr
Wo: MSV 90 Preußen, Bodestraße 9 in 39118 Magdeburg
Anmeldung bis: 01.06.2018
Anmeldung unter:kjh-ng@gmx.de
Kosten: 10€ Startgebühr pro Team
Euer Team: 6 Feldspieler + 1 Torwart, die zusammen nicht älter als 120 Jahre sein dürfen.

Weitere wichtige Infos gibt es hier

[Mitja Rabitz, Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2018-03-21
 
Neugründung Jungenarbeitskreis Harz und angrenzende Regionen

Um den speziellen Bedürfnissen von Jungen und männlichen Jugendlichen in der Region gerechter zu werden, fand im März 2018 das erste Treffen eines neuen Jungenarbeitskreises in Quedlinburg statt. Über ein Dutzend interessierte Fachkräfte aus der Schulsozialarbeit, offenen Kinder- und Jugendarbeit, aus der Arbeit mit männlichen Jugendlichen mit Fluchterfahrung und aus der Jugendhilfeplanung trafen sich im offenen Kinder- und Jugendhaus „Haltestelle“, um über Bedarfe und pädagogische Handlungsmöglichkeiten zu sprechen. Besondere Beachtung erfuhren dabei die Rückmeldungen aus der praktischen Arbeit mit Kindern- und Jugendlichen, die aufzeigten, dass spezifische Angebote in Schule oder offener Kinder- und Jugendarbeit zu ca. zwei Dritteln von Jungen besucht werden. Dieser Umstand macht verständlich, dass es einen Jungenarbeitskreis in der Region braucht, der sich damit auseinandersetzt, wie man die Jungen in ihrer Entwicklung unterstützen kann. Dabei steht vor allem der Themenbereich Medienkompetenzen und der adäquate Umgang mit neuen Medien im Zentrum der Diskussionen. Für die Zukunft sind eine Zusammenarbeit der verschiedenen Fachkräfte und ein regelmäßiges Treffen alle 6-8 Wochen geplant.

[Mitja Rabitz, Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2018-03-21
 
Zertifikatskurs "Jungenarbeit" in Niedersachsen

In einer kooperationsveranstaltung des Niedersächsischen Landesamtes
für Soziales, Jugend und Familie-Landesjugendamt, der LAG JuNi und mannigfaltig e. V. findet ab Herbst 2018 ein Zertifikatskurs zu jungenarbeit statt.
Der Kurs umfasst fünf Module á 2-3 Tage und endet 2019. Zentrale Inhalte des Kurses sind:

- Grundlagen von Jungenarbeit und geschlechterbezogener Pädagogik mit Jungen und männlichen Jugendlichen
- Vielfalt in der geschlechtshomogenen Arbeit
- Intersektionelle Analyse und transkulturelle Gestaltung
- Sexualpädagogik mit Jungen
- Medien in der Jungenarbeit
- Auswertung von Praxisprojekten der Teilnehmenden

Hier geht es zum Flyer.

[Mitja Rabitz, Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2018-03-18
 
Nein heißt Nein! Paradigmenwechsel im Sexualstrafrecht

Seit Ende 2016 existiert bundesweit ein neues Sexualstrafrecht, in dem eine erhebliche Verbesserung für den Schutz der sexuellen Selbstbestimmung festgeschrieben ist.

Der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe, Frauen gegen Gewalt e.V. (bff) hat eine Erläuterung der veränderten Paragrafen veröffentlicht. Diese ist hier zu finden.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2018-02-27
 
Fortbildung "Heimliche Botschaften in Kinderbüchern" kann ab sofort gebucht werden

Letztes Jahr hat sich die Interessengemeinschaft "Vielfältige Kinderbücher in Sachsen-Anhalt" gegründet.

Jetzt haben wir 20 Multiplikator*innen ausgebildet die gerne zu Ihnen/Euch kommen. Sie stellen Kinderbücher vor, die im Bezug auf Menschen, Mehrsprachigkeit, Familien und Geschlecht unsere vielfältige Gesellschaft abbilden.

Dabei können wir aus einem Pool von über 100 wirklich tollen Kinderbüchern schöpfen.

Für mehr Infos, Nachfragen oder Buchung siehe Flyer

[Mitja Rabitz, Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2018-02-22
 
WenDo-Tandem-Ausbildung beim Zibb e.V. Dortmund

Das Zentrum für inklusive Bildung und Beratung ZIBB e.V. Dortmund startet ab September 2018 im Rahmen des Modellprojektes frauen.stärken.frauen.(2018-2021) mit einer Ausbildung für Frauen mit Lernschwierigkeiten zur Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungs-Trainerin (WenDo). Zur Ausbildung und zur Bewerbung gibt es weitere Informationen.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-02-18
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