Aktuelles

 
Fortbildungsangebote des KgKJH in neuem Format

Unsere bereits bewährten Fortbildungsangebote haben wir ab 2017 in einem Fortbildungskatalog für das KgKJH zusammengefasst. Hier finden Sie nun alle von uns angebotenen Weiterbildungsmöglichkeiten in den Arbeitsbereichen Mädchen*arbeit, Jungen*arbeit und geschlechterbewusster Pädagogik für die Arbeitsfelder der Kinder- und Jugendarbeit, Kindertagesstätten und Horte und für die Schulsozialarbeit auf einen Blick. Die entsprechenden Fortbildungen gestalten wir gern gemeinsam mit Ihnen, orientiert an den Bedarfen Ihrer Einrichtung, Ihres Teams oder Ihrer Gruppe.

Ergänzt wird das Angebot durch verschiedenen Tagesseminare und die Fortbildungsreihen Trainer*in für "Geschlechtergerechte Konfliktlösungsstrategien in der Kinder- und Jugendhilfe" sowie den Zertifikatskurs "Fachkraft für Jungen*arbeit".

Den Fortbildungsfächer finden Sie hier zum Download. Für weitere Informationen und thematische Anfragen steht Ihnen unser Bildungs- und Beratungsteam gern zur Verfügung.

[Michael Ney – Bildungsreferent geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2017-01-22
 
Fachtagung: Alles so schön bunt hier?

Unter diesem Motto laden FUMA - Genderfachstelle NRW sowie weitere Kooperationspartner*innen am 8. Februar 2017 nach Gelsenkirchen ein. 20 Jahre geschlechterreflektierte Pädagogik und die etablierte Geschlechterpolitik in NRW stehen im Rahmen von Inputs und Dialogforen im Fokus der Fachveranstaltung. Weitere Informationen zum Ablauf und zur Anmeldung sind hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2017-01-20
 
#starkemaedchen im Netz: Der Filmworkshop in Halle

Der Verein dornrosa e.V. Halle lädt am 6. Februar 2017 interessierte Mädchen im Alter von 12 bis 16 Jahren zu einen Filmworkshop ein. Zusammen mit einer Medienpädagogin nehmt ihr YouTube und die großen YouTuberinnen einmal genau unter die Lupe. Da finden sich oft sehr typische Darstellungen von Mädchen und Jungen. Die Kanäle von und für Mädchen drehen sich viel um Beauty und Styling, während Jungen eher Computerspiele- oder Comedy-Videos machen. Aber müssen Mädchen immer nur schön sein oder können sie auch andere Geschichten erzählen? Nähere Informationen zum Filmworkshop findet ihr im Flyer.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2017-01-20
 
Buchempfehlung

Mutter-Vater-Kind. Mutter-Mutter-Kind. Vater-Vater-Kind. Vater-Kind. Mutter-Kind...

Ein Kinderbuch, das den Alltag tausender Kinder widerspiegelt. Ein Kinderbuch für die Kinder, die nicht in der klassischen Familien-Konstellation "Mutter-Vater-Kind" groß werden. Das war das große Ziel von Svenja Rother. Die Autorin erzählt die Geschichte von dem Jungen Mio, der mit seinen beiden Müttern Sommerferien auf dem Bauernhof macht. Mit seinem Hund Freda begibt er sich auf die Suche nach einer Kuh. Die Geschichte wird dazu genutzt, um verschiedene Familientypen vorzustellen.

Eine Crowdfunding-Kampagne macht den ersten Druck der illustrierten Geschichte möglich. Ende Januar 2017 geht Mio und Fredas erstes Abenteuer in den Druck. Da die zweite Auflage der Geschichte noch in den Sternen steht, sollte bei Interesse schnell ein Buch (für 25,00 Euro) vorbestellt werden. Möglich ist dies aktuell noch über Mios und Fredas Facebookseite.

https://www.facebook.com/miofreda/?fref=ts
http://mioundfreda.de/

[Vanessa Winkler, Projektmitarbeiterin im KgKJH]
Nachricht vom 2017-01-19
 
Einstellungen gegenüber Lesben, Schwulen und Bisexuellen in Deutschland

Am 12. Januar 2017 wurde eine Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zu "Einstellungen gegenüber Lesben, Schwulen und Bisexuellen in Deutschland" vorgestellt. Gezogen wurden die Erkenntnisse aus den Ergebnissen einer telefonischen Befragung von über 2.000 Personen im Oktober und November 2016.

Erkennbar sind positive sowie negative Einstellungen. Mit 82,6 Prozent spricht sich eine deutliche Mehrheit der Befragten "eher" oder "voll und ganz" für die Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule aus. Auch ein gemeinschaftliches Adoptionsrecht für homosexuelle Paare unterstützen 75,8 Prozent.

Dem gegenüber steht der Fakt, dass vergleichsweise viele der Befragten vorwiegend negative Gefühle mit einem offenen Umgang mit Homosexualität verbinden. 27,5 Prozent der Befragten ist es unangenehm wenn sich zwei Frauen in der Öffentlichkeit küssen. Bei sich küssenden Männern sind dies 38,4 Prozent. Bei einem heterosexuellen Paar wird dieselbe Situation nur von rund 10 Prozent als unangenehm bewertet

Ein wenig beruhigend ist, dass die der Kampf der "Demo für alle" gegen Schulaufklärung von einer großen Mehrheit abgelehnt wird. 89,6 Prozent sind dafür, dass die Akzeptanz gegenüber homo- und bisexuellen Menschen im Unterricht vermittelt wird. 70,6 Prozent der Befragten weisen die Behauptung, das Ansprechen sexueller Vielfalt in der Schule verwirre Kinder in der Entwicklung ihrer Sexualität, voll und ganz bzw. eher zurück.

Die Veröffentlichung der Studie findet sich hier .

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2017-01-17
 
Vorstandsfrau Antje Maier zur Botschafterin für Gleichstellung ernannt

Bereits am 24. November 2016 wurde unsere Vorstandsfrau Antje Maier durch den Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. zur Botschafterin für Gleichstellung mit dem Schwerpunkt LSBTTI ernannt. Die insgesamt 25 Botschafterinnen, die für verschiedene Themenfelder stehen, sollen ein Jahr lang mit ihrem vorbildlichen Einsatz für die Gleichstellung von Frauen und Männern sowie für die Akzeptanz von Geschlechtervielfalt werben.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2017-01-17
 
Stellenausschreibung der Jungenarbeit Sachsen

Die LAG Jungen- und Männerarbeit Sachsen e.V. schreibt zur Neubesetzung im Rahmen der Landesfachstelle Jungenarbeit Sachsen (LFJA) ab März 2017 die Stelle eines

geschäftsführenden Bildungsreferenten Stellenumfang Vollzeit (40 Wochenstunden) aus.

Anliegen dieser Stelle sind, durch Bildungsmaßnahmen, Fachberatung, Coaching, Projekte und Veröffentlichungen insbesondere die Themen Jungenarbeit und gendersensible Arbeit im Freistaat Sachsen weiter zu entwickeln, Akteur*innen und regionale Arbeitskreise der Jungen- und Genderarbeit zu vernetzen sowie die Ergebnisse und Erfahrungen in den bundesweiten Kontext einzubringen.
Weitere Informationen zur Stellenausschreibung sowie die Kontaktdaten zur Bewerbung finden Sie hier.

[Michael Ney – Bildungsreferent geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2017-01-13
 
Leseempfehlungen des KgKJH für Teens*

Leseempfehlungen zu Geschlechter- und Familienvielfalt für Teens* im Alter von 8 bis 15 Jahren

Es gibt neuen Lesestoff für Teens*! Angespornt von dem großen Erfolg den die Bücherliste mit (Vor-)Leseempfehlungen zu Geschlechter- und Familienvielfalt für Kinder von 3 bis 8 Jahren hatte, entwickelte das Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. eine weiterführende Version: Leseempfehlungen zu Familien- und Geschlechtervielfalt für Teens* von 8 bis 15 Jahren.

Diese Leseempfehlungen sind als Ergänzungen zu dem bestehenden und bekannten Buchrepertoire gedacht. Sie enthalten Geschichten von Teens* die entgegen gängiger Rollenklischees leben möchten. Geschichten von Teens* die in Regebogenfamilien groß werden oder die trans* oder intersexuell sind. Es wird vom Verliebtsein erzählt und von Freundschaft. Manche Bücher beschäftigen sich mit Themen, welche für Teens* relevant werden könnten, wie Magersucht oder eine junge Vaterschaft. Andere schildern die verschiedenen Wege zum Erwachsenwerden. Den Büchern sind Altersempfehlungen zugeordnet. So kann altersentsprechendes Lesematerial für die Teens* ausgewählt werden.

Die Liste steht zum Download bereit. Die gedruckte Version kann per Mail im KgKJH für 3,00 Euro zzgl. Porto bestellt werden (info@geschlechtergerechteJugendhilfe.de)

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2017-01-12
 
Besserer Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlingsunterkünften

Die von UNICEF und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ins Leben gerufene Bundesinitiative zum "Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlingsunterkünften" wird erheblich ausgebaut: Bundesweit werden weitere 75 Koordinatorenstellen für Gewaltschutz gefördert. Bewerben können sich ab sofort freie, kommunale und private Träger von Flüchtlingsunterkünften ebenso wie
Einrichtungen in Landesträgerschaft. Das Verfahren zur Interessenbekundung endet am 10.Februar 2017. Nähere Informationen dazu sind auf der Homepage des BMFSFJ (hier) zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2017-01-11
 
Neue Veröffentlichung im Rahmen der Blauen Reihe des KgKJH LSA e.V.

Druckfrisch flatterte letzte Woche die neuste Broschüre der Blauen Reihe in das Kompetenzzentrum: "Fuck your face" - Was ist sexistische Werbung? von Vanessa Winkler.

Ausgangspunkt dieser Arbeit ist eine Anzeige von delikat fashion and shoues, welche die Bekleidungsmarke YAKUZA bewirbt. Die Anzeige wurde im Magdeburger Stadtmagazin Dates im November 2015 veröffentlicht. Der Deutsche Werberat rügte sie als sexistisch und Gewalt gegenüber Frauen verharmlosend. Nachdem kurz danach Bundesjustizminister Heiko Maas ein Verbot für sexistische Werbung forderte und eine breite Diskussion von Befürworter*innen und Gegner*innen entbrannte, fragte ich mich: Was ist denn nun eigentlich sexistische Werbung?

Für die Beantwortung dieser Frage wurde die Entstehung von geschlechtsspezifischen Zuschreibungen behandelt und Stereotype aufgeschlüsselt, die Strategien und Ziele der Werbung durchleuchtet und die Darstellungen von Mann und insbesondere der Frau, in der Werbung, erfasst. Mit den daraus entwickelten Kriterien für sexistische Werbung betrachtete ich die gerügte Werbeanzeige von delikat fashion and shoes erneut. Ich war von der einfachen Anwendbarkeit der Kriterien überrascht. Wenn es denn so einfach ist, wieso hat sich denn bloß niemand vor Veröffentlichung der Anzeige die Mühe gemacht und sie geprüft?

Alle Interessierten können die Broschüre über die Geschäftsstelle des KgKJH (info@geschlechtergerechteJugendhilfe.de) zum Preis von 5,00 Euro zzgl. Porto bestellen.

[Vanessa Winkler, Projektmitarbeiterin im KgKJH]
Nachricht vom 2017-01-11
 
News zum Jahresbeginn

Liebe Leser*innen unserer News, liebe Mitstreiter*innen für eine geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe im Bundesland, liebe Wegbegleiter*innen und Sympathisant*innen,

verbunden mit dem Wunsch, dass Sie alle gesund das neue Jahr begonnen haben und nun hoffnungs- und kraftvoll sowie kreativ und mutig ins kommende starten, erhalten Sie heute die erste News des KgKJH für das Jahr 2017.

Auch in diesem Jahr bieten wir Ihnen, gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt, vielfältige Veranstaltungen, Fortbildungen und Veröffentlichungen an. Eine Übersicht finden Sie hier. Unsere Genderbibliothek umfasst mittlerweile mehr als 1.100 Schriften und steht Ihnen im Rahmen unserer Bibliotheksgespräche, aber auch zur öffentlichen Nutzung zur Verfügung.

Besonders empfehlen möchten wir einen Blick in unseren aktuellen Fortbildungsfächer, der Empfehlungen für diverse Inhouseveranstaltungen enthält, aber auch auf unsere Fortbildungsreihen Fachkraft Jungen*arbeit und Trainer*in "Geschlechtergerechte Konfliktlösungsstrategien" verweist. Letztere findet ab 2017 in Kooperation mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) statt. Dadurch wird auch Schulsozialarbeiter*innen eine Teilnahme ermöglicht.

Als aktuellste Neuerscheinung präsentieren wir Ihnen unsere Broschüre mit Leseideen für 8 bis 15jährige Teens* zu den Themen Geschlechter- und Familienvielfalt. Diese steht zum einen zum Download bereit und kann darüber hinaus in der Geschäftsstelle als Print für 3,00 Euro zzgl. Porto bestellt werden.

Am kommenden Donnerstag wird es in Magdeburg eine Veranstaltung der alternativen Hochschulgruppe (AfD) mit dem Titel "Gendern an der Uni" geben. Redner* sind André Poggenburg (AfD) und Prof. Dr. Gerald Wolf. Der Merseburger Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß hat sich mit einer etwas 'ironischen' Auseinandersetzung in die Debatte eingeschaltet.

Einladen möchten wir an dieser Stelle insbesondere Mädchen ab 12 Jahren und junge Frauen, an unserer Umfrage zur Nutzung von Verhütungsmittel teilzunehmen, die noch bis zum 28. Februar 2017 auf vier Sprachen möglich ist.

Wir freuen uns auf eine rege Nutzung unserer Angebote, einen offenen fachlichen Austausch, Ihre Anfragen und eine fruchtbare Zusammenarbeit.

Dr. Lydia Hüskens
Vorsitzende des KgKJH

Dr. Kerstin Schumann
Geschäftsführerin des KgKJH

Nachricht vom 2017-01-05
 
Fehlt noch eine Idee für ein besonderes Weihnachtsgeschenk?

In den USA ist ein personalisierbares Kinderbuch, für Mädchen von 5 bis 8 Jahren erschienen:
Nanoi`s/Lindsay´s/Lucies´s/ Anna´s/ Ameera`s Secret Code.
Nicht nur der Name der Protagonistin kann verändert werden, auch ihr Aussehen. Eine lange blonde Mähne, rote kurze Haare oder doch lieber einen Afro-Look? Helle, dunkle, braune Haut, alles bis hin zu dem Aussehen der Eltern kann sich ausgesucht werden. Die Geschichte handelt von einem Mädchen, welches die gängigen Rollenklischees aufbricht. Sie ist Computerbegeistert, baut eine Maschine und rettet als Heldin die Welt.
Und wem es dann doch zu aufwendig ist, dass Buch zu Weihnachten extra aus den USA einschiffen zu lassen, hat bestimmt auch mit dem super gelungenen Promovideo Spaß. Bestellungen sind auf www.yoursecretcode.com möglich.

[Vanessa Winkler, Projektmitarbeiterin im KgKJH]
Nachricht vom 2016-12-09
 
KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. bietet Fortbildungen beim Landesjugendamt an

Der aktuelle Fortbildungskatalog des Landesjugendamtes Sachsen-Anhalt 2017 ist gerade veröffentlicht worden. Das KgKJH (Dr. Kerstin Schumann, Judith Linde-Kleiner, Irena Schunke, Michael Ney) bietet in diesem Zusammenhang Fortbildungen für Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, aus Kitas und Horten zu folgenden Themen an: "Mutter-Vater-Kind? - Familienvielfalt ist Geschlechtervielfalt" (S.150), "Weil ich ein Mädchen* bin" - wie Mädchen*arbeit gelingen kann (S.33), "Jungen* und Mädchen* in der Kindertagesstätte und im Hort - Theorie und Praxis geschlechtersensibler Arbeit" (S.165), "Jungenarbeit - vertieft und vernetzt!" (S.47), Zertifikatskurs "Fachkraft für Jungen*arbeit" (S.91), "Crosswork - Wenn Frauen* mit Jungen* und Männer* mit Mädchen* arbeiten" (S.31), "Jungen* streiten anders - Mädchen* auch - Geschlechtersensible Konfliktlösungsstrategien in der Kita und im Hort" (S.131).

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-12-06
 
VOICE: Ein internationales Projekt zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im Sport

Sexualisierte Gewalt wurde lange Zeit tabuisiert - auch im Sport. Nun sollen die Berichte von Betroffenen gehört und aufgearbeitet werden. Unter "sexualisierter Gewalt" verstehen die Initiator*innen u.a. sexuelle Belästigungen und Übergriffe mit und ohne Körperkontakt gegenüber Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, sowie homophobe Gewalt. An dem Projekt sind Partner von Universitäten aus acht europäischen Ländern beteiligt, sowie vier europäische Sportverbände und eine Opferschutzorganisation. VOICE ruft zur Beteiligung Betroffener auf. Weitere Informationen finden sich hier .
Nachricht vom 2016-12-06
 
Girls´Day 2017: Aufruf für Unternehmen und Organisationen

Am 27. April 2017 ist wieder Girls’Day-Mädchen-Zukunftstag! Deutschlandweit laden Unternehmen und Organisationen an diesem Donnerstag Schülerinnen ab Klasse 5 ein, um Berufe in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften zu erkunden. In diesem Zusammenhang startet die Bundesweite Koordinierungsstelle Girls’Day-Mädchen-Zukunftstag/Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleich-
heit e. V. Bielefeld bereits jetzt die Kampagne, um Unternehmen und Organisationen zu motivieren, sich an diesem Tag akiv zu beteiligen und Mädchen* einzuladen. Der Aufruf ist hier nachzulesen. Weiterhin haben die Unternehmen und Organisationen die Möglichkeit, auf der entsprechenden Webseite ihre Angebote selbst einzutragen.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]



Nachricht vom 2016-12-06
 
I. Bibliotheksgespräch und Vorstellung des aktuellen Buches "junx*sachen"

In der Genderbibliothek des KgKJH fanden sich am 29.11.2016 Interessierte* aus der pädagogischen Fachpraxis, aus Verwaltung und Politik aus verschiedenen Regionen Sachsen-Anhalts zusammen, um gemeinsam über die Notwendigkeit und Möglichkeiten von Qualitätskriterien in der Jungen*arbeit zu diskutieren. Im Fokus stand dabei die Frage, wer definiert heute eigentlich, wie ein Junge* zu sein hat und welcher Rahmenbedingungen bedarf es, um den Jungen* in ihrer Entwicklung gerecht zu werden. Wichtig, so das Fazit der Teilnehmer*innen, sei, dass man vom Blick auf die "lauten und störenden Jungen" à la Tom Sawyer und Huckleberry Finn, die eine besondere Behandlung bräuchten, wegkomme. Stattdessen bedeutet Jungen*arbeit für die Pädagog*innen heute, Raumöffner für die Vielfalt des Junge*seins zu sein.

Im Rahmen des Bibliotheksgespräches wurde auch die aktuelle Veröffentlichung des KgKJH "junx*sache – Praxisprojekte & Ideen zur Jungen*arbeit aus Sachsen-Anhalt" vorgestellt. Das Buch ist als Gemeinschaftsarbeit, der durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration zertifizierten "Fachkräfte für Jungen*arbeit" entstanden. Es trägt die Projektdokumentationen aus der Jungen*abeit des Jahres 2016 zusammen. Eine Interessante Lektüre also für alle, die an praxisorientierten Ideen und Methoden der Jungen*arbeit interessiert sind. Das Buch kann für € 7,00 bei der Geschäftsstelle des KgKJH bezogen werden.

Das Bibliotheksgespräch war der Auftakt eines neuen Formates, das nun in loser Folge im nächsten Jahre zu verschiedenen Themen wiederholt werden soll. In Planung sind Veranstaltungen mit Prof. Harry Friebel von der Uni Hamburg unter dem Titel „100 Jahre Männlichkeit“, „Diversity in der Mädchen*- und Jungen*arbeit“ und „Männliche Biografien von Aussteigern aus der rechten Szene“. Die Termine werden noch bekannt gegeben.

[Michael Ney – Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-12-03
 
Neue Ausschreibung der filia-Frauenstiftung für Mädchenprojekte 2017

Die filia-Frauenstiftung freut sich, auch 2017 wieder Projekte von/für Mädchen zu fördern und lädt Mädchen und Fachfrauen herzlich ein, Anträge gemeinsam zu entwickeln und an die Stiftung zu senden.

"Was möchtest Du für Mädchen und/oder junge Frauen tun?" - Was fehlt euch in eurem Umfeld, was soll verändert oder bewegt werden? Unter dieser Fragestellung werden bis zum 1.3.2017 Anträge erwartet. Dabei sollte das aktuelle Thema "Freiheit von Gewalt und gesellschaftliche Teilhabe" eine wichtige Rolle spielen. Die maximale Antragshöhe beläuft sich auf 5.000 Euro.

Die Mädchenbeirätinnen haben in der beiliegenden Ausschreibung kurz und klar zusammengefasst, wer, wie, was, warum nicht... beantragen kann. Hier ist auch das entsprechende Antragsformular zu finden.
Viel Erfolg!

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]

Nachricht vom 2016-11-30
 
Vielfalt im Landtag - Lesung mit Olivia Jones

Mit der Lesung aus ihrem Kinderbuch "Keine Angst in Andersrum – eine Geschichte vom anderen Ufer" setzte Olivia Jones am 16.11.2016 in der Kantine des Landtags von Sachsen-Anhalt ein aufklärendes Zeichen in der Diskussion um die an der Vielfalt der Lebenswelten orientierten Kinderbücher. Auf Einladung des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt, der Landtagsfraktion Bundnis90/Die Grünen und des KgKJH las die Travestiekünstlerin* aus Hamburg ihre Kinderbuchgeschichte vor vollem Haus samt zahlreicher Pressevertreter*innen. In der anschließenden Podiums- und Publikumsdiskussion wurde schnell deutlich, wie groß das Interesse an einer konstruktiven Auseinandersetzung und der Bedarf an neuen, vielfaltsorientierten Leseempfehlungen bei pädagogischen Fachkräften und Eltern ist.

[Michael Ney, Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-11-21
 
Betrifft Mädchen plant für 2017/2018

Die Redaktion der Betrifft Mädchen (LAG Mädchenarbeit NRW e.V.) möchte Fachfrauen* aus dem gesamten Bundesgebiet dazu einladen, sich mit Artikeln, Beiträgen und News aus den einzelnen Bundesländern an der inhaltlichen Gestaltung der Fachzeitschrift zu beteiligen. Im Anhang befindet sich der Zeitplan mit Themen der nächsten Ausgaben sowie die verantwortlichen Redakteurinnen* - zur Kenntnis, zur Weiterleitung und vor allem zur Motivation für die aktive Beteiligung.

Für Nachfragen zu Artikeln steht das KgKJH gern zur Verfügung, da bereits mehrere Beiträge durch uns in dieser Fachzeitschrift veröffentlicht wurden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtsbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-11-11
 
Schreibwettbewerb von LizzyNet: BlueFiction

Unter dem Titel BlueFiction starten das Wissenschaftsjahr 2016*17 - Meere und Ozeane und das Onlinemagazin LizzyNet einen Schreibwettbewerb für Jugendliche und junge Erwachsene. Nachwuchsautor_innen zwischen 12 und 26 Jahren sind aufgefordert, in die Welt der Meere und Ozeane abzutauchen und ihre Idee für eine Kurzgeschichte in einem Exposé zu skizzieren. Ob Öko-Thriller oder Fantasy-Story, Science-Fiction-Abenteuer oder romantische Liebesgeschichte – das Genre ist frei. Einsendeschluss für die Exposés ist der 1. Februar 2017. Weitere Informationen finden sich hier.
Nachricht vom 2016-11-03
 
12 neue Trainer*innen für geschlechtergerechte Konfliktlösung

Mädchen* und Jungen* gehen unterschiedlich mit Konflikten um. Aufgrund ihrer Sozialisationserfahrungen und Geschlechterprägungen entwickeln sie nicht selten ungleiche Strategien. Das Wissen darum und eine vielfältige Methodenkompetenz können dazu beitragen, präventiv potentielle Konfliktsituationen zu erkennen und zu verhindern.

Sechs Frauen* und sechs Männer* absolvierten am Samstag den Abschlusskurs der Trainer*innenfortbildung des KgKJH und stehen nun in Sachsen-Anhalt bereit, um in Kindertagestätten, Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, Schulen und anderen Orten der Kinder- und Jugendhilfe mit Mädchen* und Jungen* oder mit Fachkräften zu arbeiten. Sie verfügen über ein Repertoire an geschlechtergerechten Deeskalationsstrategien und wirken mit dem Ziel, Mädchen* und Jungen* zu ermutigen, selbstsicher und gestärkt ihren eigenen Weg zu gehen.

Anmeldungen für die zweite Kursreihe sind noch möglich.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-09-19
 
Förderung von Kulturmaßnahmen für geflüchtete junge Frauen

Das Paritätisches Bildungswerk Bundesverband e.V. kann ab dem 15.8.2016 bis zum 31.12.2017 Kulturmaßnahmen mit geflüchteten Frauen im Alter von 18-26 Jahre mit insgesamt 600.000 Euro fördern. Es handelt sich um eine 100%tige Förderung mit einer maximalen Summe von 50.000 Euro, die im Auftrag des Bundesbildungsministeriums im Programm "Kultur macht stark" vergeben wird.

Ansprechpartnerin ist Indre Bogdan, Paritätisches Bildungswerk Bundesverband, Telefon: 030-2463475, E-Mail: bogdan@pb-paritaet.de, www.frauen-id.de

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtsbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-08-26
 
Zweiter Kurs: Trainer*innenfortbildung „Geschlechtergerechte Konfliktlösung“

Im September 2016 schließen 14 Teilnehmer*innen die Fortbildung zur Trainer*in geschlechtergerechte Konfliktlösungsstrategien in der Kinder- und Jugendhilfe ab. Die vielen Anfragen im Vorfeld, die hohe Qualität der Fortbildung und der deutliche Bedarf an geschlechtergerechten Konfliktlösungsideen in diversen Arbeitsfeldern haben dazu geführt, dass wir im März 2017 die zweite Fortbildungsreihe starten. Über vier Seminare (freitags/samstags) werden wir uns in Magdeburg praktisch und theoretisch mit Präventions- und Deeskalationsstrategien unter Genderblickwinkeln beschäftigen. Termine, Inhalte und organisatorische Hinweise finden sich auf dem Flyer. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin]
Nachricht vom 2016-06-19
 
Konferenz junger politischer Frauen 05.- 07. Mai 2017

Die Konferenz junger politischer Frauen (KJPF) will eine Vernetzungsplattform für Frauen sein, die politisch aktiv sind, sich so begreifen oder es werden wollen. Wir wollen in einen Erfahrungsaustausch treten und uns gegenseitig in unserer Arbeit und Entwicklung stärken.
Die Leitfragen der Konferenz sind:

-Was bewegt junge (politische aktive) Frauen?

-Warum tun sich junge Frauen so schwer mit Politik bzw. warum sind sie so unsichtbar?

-Warum ist Frau-Sein politisch?

-Wer bestimmt über uns? Parteien und ihre Sicht auf unsere Zukunft.

"Vernetzt euch, tauscht euch aus, macht euch stärker!" - Denn: Jede Teilnehmerin hat eine Stimme und soll gehört werden!

Weitere Informationen zur Konferenz gibt es hier.

[Michael Ney, Bildungsreferent Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-05-23
 
Das KgKJH im Gespräch mit LeSBIT

Wer etwas über unseren Verein hören und einen kleinen ersten Einblick in unsere Arbeitsfelder erhalten möchte, der ist herzlich dazu eingeladen, das Magazin LeSBIT (Radio Corax) im Februar 2016 zu hören. In einem Gespräch mit der Moderatorin Elke Prinz kommen unsere Geschäftsführerin und die Bildungsreferent*innen zu Wort. Das Regionalradio Corax kann im Großraum Halle/Saale unter der UKW-Frequenz 95,9 Mhz empfangen werden. Hier findet sich der Link zur Aufzeichnung.

Kerstin Schumann (Geschäftsführerin)
Nachricht vom 2016-02-03


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