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Broschüren
Das Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. (KgKJH) veröffentlicht in einer eigenen Gelben Reihe Broschüren zu praktischen Fragen der Geschlechtsspezifik. In den vergangenen Jahren ist eine breite Palette dieser Publikationen entstanden, die in der Geschäftsstelle (Liebigstr. 5, 39104 Magdeburg) abrufbar sind, bzw. die Sie hier downloaden können. Für Bestellungen außerhalb Sachsen-Anhalts berechnen wir 3,00 Euro pro Broschüre. 2009 - 2008 - 2007 - 2006 - 2005 - 2004 - 2003 - 2002 - 2001Übersicht 2009
Zwangsverheiratung ist eine Menschenrechtsverletzung. Auch, wenn diese in unserem Bundesland nur selten vorkommt, muss es möglich sein, qualifizierte Schutz- und Zufluchtsräume für betroffene Mädchen zu finden. Bundesweit findet das Thema dieser vorliegenden Broschüre eine zunehmende politische Beachtung. Im 6. Bericht der Bundesregierung Deutschland zum Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW) sowie im dazu verfassten Alternativbericht der Allianz von Frauenorganisationen wurde das Thema aufgegriffen, im April 2008 fand dazu eine bundesweite Fachtagung in Hannover statt und im November 2007 veröffentlichte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eine grundlegende Handreichung mit dem Titel „Zwangsverheiratung in Deutschland“. Im Zuge der sich entwickelnden interkulturellen Gesellschaft ist es wichtig, in der sachsen-anhaltischen Jugendhilfe und Schule auch für diese Problemstellung sensibilisiert zu sein sowie Adressen von Beratungs- und Interventionsstellen zu kennen. Nur so können PraktikerInnen betroffene Mädchen in diesen Situationen fachkompetent unterstützen. Download
In der Arbeit mit und für Frauen wird immer wieder eines
deutlich: Frauen fragen oft danach, was sie nicht können,
anstatt zu fragen, was sie gut können. Dieses Phänomen hat
uns veranlasst, eine Broschüre zu schreiben, in der wir Tipps
und Selbststärkungsstrategien zur Verfügung stellen möchten.
Damit wollen wir einen Beitrag leisten, dass es sich
lohnt, die Perspektive zu wechseln und dass wir alle kostbare
Ressourcen in uns tragen, die lediglich aktiviert werden
müssen. Sprichwörter und Merksätze sind wunderbar und haben ihren Nutzen. Besonders spannend sind die Gedanken, die mit folgendem Symbol versehen sind: Dem Zeichen für Victory = Sieg, nämlich dem Erfolg über uns selbst. Wenn wir das so anwenden, dann haben wir einen Sieg errungen und einen Erfolg zu verzeichnen. Aber lesen Sie selbst und bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil. Wir wünschen Ihnen viele An- und Aufregungen, Impulse und Gedanken bei der Lektüre. Download
Die vorliegende Broschüre bietet einen Einblick in das Modellprojekt "Erstausbildung für Alleinerziehende unter 27 Jahren - EfA", das über drei Jahre im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung durch das An-Institut Sexualpädagogisches Zentrum, Fachbereich Soziale arbeit.Medien.Kultur der Hochschule Merseburg (FH) betreut wurde. Beschrieben werden die besonderen Lebensumstände Alleinerziehender sowie deren Problemlagen, aber auch die Chancen und Möglichkeiten, Ausbildung/ Beruf und Familie mit-einander zu vereinbaren. Wichtig erscheint, sowohl auf politischer als auch wirtschaftlicher Ebene, der Zielgruppe der jungen Mütter/ Väter, insbesondere vor dem Hintergrund der anhaltenden schwierigen Situation auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, eine höhere Aufmerksamkeit zu schenken. Good-Practice-Beispiele und Literaturhinweise geben Anregungen, neue Ideen und Projekte für diese Zielgruppe zu entwickeln. Download
In den Jahren des PISA- Zeitraumes fielen deutsche SchülerInnen meist und im Jahr 2000 sehr überraschend als schlechte LeserInnen auf. Dieses Phänomen konnte zunächst nicht erklärt werden und in Folge wurden Untersuchungen angestrengt, die PISA nur bestätigten. Deutsche Kinder lesen zu wenig, zu ungern und auf einer so geringen Anforderungsstufe, dass kompliziertere Textzusammenhänge nicht ermittelt werden können. Dabei scheint es Entwicklungsbrüche zu geben, wie die IGLU - Studie beweist, die Mädchen und Jungen gleichermaßen betreffen und Brüche, die sich vor allem bei Jungen finden. Die vorliegende Broschüre widmet sich gezielt den Kindern der Grundschule, muss aber sowohl einen Blick zurück in die Vorschulzeit als auch einen Ausblick auf die Zukunft der GrundschülerInnen tätigen, um den vorhandenen Fragen nachzugehen. Dabei soll die schulische Entwicklung der Schüler beiderlei Geschlechts im Fordergrund stehen, sodass hier auf deren fachliche Kompetenz genauso geachtet werden muss wie auf die Voraussetzungen, die ein freiwilliges Lesen ermöglichen, ohne auf eine Zeitenklage zu verfallen. Download
Im Zusammenhang mit dem Bemühen, die reflektierte geschlechtsbewusste Kinder- und Jugendarbeit in Sachsen-Anhalt als selbstverständliches Arbeitsfeld in der Jugendhilfe zu etablieren, werden wir häufig darum gebeten, vorhandene Fachbegriffe kurz zu erläutern. Um dem vorhandenen Klärungsbedarf Rechnung zu tragen, haben wir uns entschlossen, in dieser zweiten Auflage Definitionen und Erläuterungen einiger besonders oft nachgefragter Begriffe zusammenzutragen. Zu beachten ist, dass es in den folgenden Darstellungen lediglich um einige ausgewählte Worte und nur kurz angeschnittene Erklärungen geht. Ein ausführliches Weiterlesen in der jeweils benannten Literatur ist unabdingbar. Unsere Stichworte sind alphabetisch geordnet und verfolgen nicht den Anspruch der Vollständigkeit. Download
"In der Bundesrepublik Deutschland kommen jährlich mehr als 10.000 Fälle von sexuellem Missbrauch an Kindern zur Anzeige. Entsprechend der unterschiedlichen Einschätzung über die Höhe der Dunkelziffer gehen ExpertInnen davon aus, dass jährlich schätzungsweise 80.000 bis 300.000 Kinder sexuell missbraucht werden." (Enders) Die Jungenarbeit steckt vor allem in den neuen Bundesländern in den Anfängen ihrer Entwicklung. In der Kinder- und Jugendhilfe wird der Begriff zwar seit einiger Zeit verwandt, allerdings häufig ohne eine notwendige Reflexion (unter anderem auch mit der eigenen Biografie), als auch mit dem Bewusstsein, dass eine innere Haltung und Klarheit zu der Thematik notwendig ist.
Die Landesstelle Mädchenarbeit Sachsen-Anhalt e.V. beschäftigt sich seit einiger Zeit mit der Möglichkeit der geschlechtsspezifischen Sensibilisierung in Kindertagesstätten. So formulierten wir in den Leitlinien "Geschlechtsbewusste Arbeit für Mädchen in Sachsen-Anhalt" ausführliche Empfehlungen zum §22 SGB VIII, führen punktuell Projekte in Kindertagesstätten durch und widmen diesem Thema Seminareinheiten im Rahmen unseres Lehrauftrages an der Hochschule Magdeburg - Stendal. Wir denken, dass es gerade im Zeitalter des Gender Mainstreamings sinnvoll ist, die Sensibilisierung für einen geschlechtergerechten Umgang mit Mädchen und Jungen im Kindergarten voranzubringen. Diese Broschüre soll zum Nachdenken anregen und die landesweite Sensibilisierung voranbringen. DownloadBlick in das Inhaltsverzeichnis: Download
Chancengerechtigkeit für Mädchen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen sollte selbstverständlich sein. In allen Lebensbereichen. Zum Beispiel wenn es um die persönliche Zukunftsplanung und berufliche Orientierung der Einzelnen geht.Das unterstreichen auch die Gesetzestexte. Für Frauen mit Behinderungen fordern sie die Zusicherung gleicher Chancen in der Arbeitswelt (vgl. SGB IX, §33, 2003). Den Grundstein dazu legt §1: "Dabei wird den besonderen Bedürfnissen behinderter und von Behinderung bedrohter Frauen und Kinder Rechnung getragen." (SGB IX, §1, 2003) Geschlechtsspezifische Konsummuster von legalen bzw. illegalen Drogen, Essstörungen als mädchen-typisches Suchtverhalten und nichtstoffliche Abhängigkeiten wie bspw. Beziehungs- und Kaufsucht spiegeln Aspekte der weiblichen Sozialisation wieder. Mädchen wählen eher stillere und unauffällige Suchtformen, während Jungen aggressivere Formen praktizieren. In der fachlichen Konsequenz ist es im Bereich der Suchtprävention wichtig, die Funktionen der jeweiligen Suchtmittel für die bestimmte Zielgruppe in den Blick zu nehmen und somit auch die unterschiedlichen Lebenslagen von Mädchen und Jungen zu berücksichtigen. Für eine mädchenspezifische Suchtpräventions- und Suchtarbeit bedeutet dies, nicht nur auf individueller Ebene ressourcen-orientierte Persönlichkeitsförderung zu betreiben, sondern sich auch auf gesundheitspolitischer Ebene strukturell für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Mädchen einzusetzen.
"Konfliktbewältigung - Geschlechtsspezifisch?!" - unter dieser Überschrift fand am 24. November 2003 ein offener Fortbildungstag der Landesstelle Mädchenarbeit Sachsen-Anhalt e.V. in Kooperation mit der Villa Jühling e.V. Halle und des Stadtjugendringes Halle e.V. statt. In drei unterschiedlichen Workshops boten Fachfrauen und Fachmänner Einblicke in das Thema "Konfliktbewältigung". Besonderes Augenmerk wurde darauf gelegt, dass ein wesentlicher Ansatzpunkt in der gewaltfreien, kommunikativen Bewältigung von Konfliktsituationen besteht. Wichtig ist dabei die Analyse des unterschiedlichen Umgangs der Geschlechter mit Konflikten und Lösungsstrategien. Erst wenn es gelingt, eine harmonische konfliktlindernde Gesamtatmosphäre zu schaffen, kann das Gefühl des Wohlbefindens und damit eine Basisqualität erfolgreichen Lernens entstehen. Gemeinsam mit PädagogInnen und Sozial-arbeiterInnen sollen Konflikte aufgedeckt und Lösungsstrategien im Umgang mit Konflikten zwischen Mädchen/Mädchen - Jungen/Jungen - Mädchen/ Jungen entwickelt, erlernt und ausprobiert werden. Im Zusammenhang mit dem Bemühen, die reflektierte geschlechtsbewusste Kinder- und Jugendarbeit in Sachsen-Anhalt als selbstverständliches Arbeitsfeld in der Jugendhilfe zu etablieren, werden wir häufig darum gebeten, vorhandene Fachbegriffe kurz zu erläutern. Um dem vorhandenen Klärungsbedarf Rechnung zu tragen, haben wir uns entschlossen, in der vorliegenden Broschüre Definitionen und Erläuterungen einiger besonders oft nachgefragter Begriffe zusammenzutragen. Zu beachten ist, dass es in den folgenden Darstellungen lediglich um einige ausgewählte Worte und nur kurz angeschnittene Erklärungen geht. Ein ausführliches Weiterlesen in der jeweils benannten Literatur ist unabdingbar. Unsere Stichworte sind alphabetisch geordnet und verfolgen nicht den Anspruch der Vollständigkeit. Download
Blick in das Inhaltsverzeichnis: Download Der Landesjugendhilfeausschuss (LJHA) hat am 30. Mai 2001 eine Handlungsstrategie zur geschlechtsspezifischen Kinder- und Jugendarbeit in Sachsen-Anhalt beschlossen. Die Landesstelle Mädchenarbeit e.V. wurde laut Beschluss, als verantwortliches Fachgremium der Mädchenarbeit in Sachsen-Anhalt, für die Umsetzung des Handlungskonzeptes benannt. Auf der Grundlage dieses Beschlusses wurde uns der Arbeitsauftrag erteilt, eine Handreichung für öffentliche und freie Träger der Jugendhilfe mit dem Titel "Mädchenarbeit - Konzepte und Praxisbeispiele" zu erarbeiten. Mädchenarbeit steht heute unter den vielfältigsten Herausforderungen und muss sich zunächst im gesamten Jugendhilfefeld behaupten. Das erfordert viel Auseinandersetzung, Begründungen und Kraft, trotz allen Gegenwinds weiterzumachen.
In der Zeit knapper werdender Kassen bei den Kommunen, sind freie Träger ständig auf der Suche nach neuen Finanzierungsmöglichkeiten. Dabei richten sie verstärkt ihr Augenmerk auch auf Stiftungen. Immer wieder stoßen sie an Grenzen, die sie nur schwer überwinden können. Die Finanzierung von Projekten der geschlechtsspezifischen Jugendarbeit mit Mädchen stellt unseres Erachtens eine weitere Hürde dar. Im SGB VIII §9, Abs. 3 ist verankert, dass "Bei der Ausgestaltung der Leistungen und der Erfüllung der Aufgaben sind ... die unterschiedlichen Lebenslagen von Mädchen und Jungen zu berücksichtigen, Benachteiligungen abzubauen und die Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen zu fördern." Dieser gesetzliche Anspruch fordert einen notwendigen Denkprozess in der Jugendhilfeplanung, der die Finanzierung unterschiedlicher Projekte der Mädchenarbeit möglich macht. DownloadWer kennt das nicht - eine Veranstaltung im Themenbereich "geschlechtspezifische Arbeit" oder eine Aktion für Mädchen und/ oder Jungen ist angedacht, und nun stellt sich die Frage, wer soll dazu referieren bzw. Workshops anbieten? Mit der vorliegenden Neuauflage der Broschüre wollen wir helfen, diese Fragen schneller beantworten zu können. Internationale Jugendarbeit soll die persönliche Begegnung junger Menschen aus verschiedenen Ländern, ihr gemeinsames Leben und Arbeiten, den Erfahrungsaustausch von Fachkräften der Jugendarbeit sowie die Zusammenarbeit der Träger der Kinder- und Jugendhilfe über die nationalen Grenzen hinaus ermöglichen. Besondere Herausforderungen für die internationale Jugendarbeit ergeben sich aus dem Prozess der europäischen Einigung, durch multilaterale Zusammenarbeit sowie den Veränderungen in Mittel- und Osteuropa. Aufgrund dieser Aspekte erachtet die "Landesstelle Mädchenarbeit Sachsen-Anhalt e.V." es als besonders notwendig, den Austausch zwischen Fachkräften der Jugendhilfe aus unterschiedlichen Ländern sowie Arbeitsfeldern der Jugendhilfe voranzutreiben. Download | ||||||||||||||||||||||||||||