Allgemein

Allgemein

Referent für Jungen*arbeit im KgKJH gesucht

Noch knapp einen Monat, also bis zum 19. September 2018 ist es möglich, sich im KgKJH auf die Stellenausschreibung "Referent* für Jungen*arbeit" zu bewerben. Das Aufgabenspektrum ist interessant, so wird es neben der Durchführung von gemeinsamen Fortbildungen mit der Referentin für Mädchen*arbeit unter anderem um die Weiterentwicklung und Qualifizierung der Jungen*arbeit im Land Sachsen-Anhalt gehen. Wir bieten eine flexible Arbeitszeit in einem kleinen Team und freuen uns auf Bewerbungen. Die Ausschreibung findet sich hier. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2018-08-18
 
Studie der Uni Magdeburg: "Wie die Töchter zur Technik kommen"

Noch bis September 2019 läuft an der der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, unter Leitung von Prof. Dr. Frank Bünning, das Vorhaben "InvestMINT". Untersucht werden einerseits der familiäre Einfluss auf das MINT-Interesse von Töchtern, aber auch die Wünsche und Vorstellungen von Eltern, Lehrer/innen und Schülerinnen über interaktive Unterstützungs- und Beteiligungsformate im Rahmen einer gendersensiblen Berufs- und Studienorientierung werden erhoben. Weitere Informationen zum Projekt sind auf der Homepage zu finden. Das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. und das Projektteam von "InvestMINT" treffen sich noch im August zu einem Fachgespräch.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-08-15
 
Sommerzeit heißt CSD-Zeit!

Am Samstag, den 25. August 2018, findet in Magdeburg der Christopher-Street-Day statt - der CSD ist seit über 30 Jahren ein Gedenk- und Demonstrationstag von und für Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans* und inter* Menschen. Sollte es jedoch am 25.8 zu warm in Magdeburg sein, findet knapp zwei Wochen später am 8. September der CSD in Halle statt. Auf beiden CSDs werden verschiedenste Institutionen aus der LSBTIQ* Community und Menschen, die mit LSBTIQ* zusammenarbeiten mit Informationsständen vertreten sein. In Magdeburg wird zudem eine Demonstrationsparade ab 15 Uhr stattfinden. [Lea Schubert, Projektmitwirkende im KgKJH]
Nachricht vom 2018-08-06
 
Der Newsletter des KgKJH verabschiedet sich in die Sommerpause

Die Ferien- und Reisezeit steht vor der Tür, viele unserer Leser*innen sind in Projekten unterwegs oder genießen freie Momente im Urlaub. Daher haben wir uns dafür entschieden, auch der News eine Pause zu gönnen. Danach, ab dem 13. August 2018 erhalten Sie/ erhaltet ihr wieder wöchentlich Aktuelles aus der Genderwelt. Gerne laden wir Sie/ euch ein, uns den Sommer über und darüber hinaus über Facebook zu folgen.

Die Geschäftsstelle des KgKJH ist auch über den Sommer kontinuierlich besetzt und wir stehen Ihnen/ euch für Anfragen etc. zur Verfügung.

Darüber hinaus möchten wir auf eine Stellenausschreibung für eine Besetzung zum 01.01.2019 als Bildungsreferent* fur Jungen*arbeit im KgKJH hinweisen. Diese findet sich hier.

Ich wünsche uns allen, im Namen von Vorstand und Team des KgKJH, einen erholsamen und friedlichen Sommer!

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2018-06-25
 
Projekt MeCoSa 4.0 – Mentor*innen gesucht!

Sie sind Führungskraft in einem Unternehmen oder haben Ihr eigenes Start-Up? Sie sind Professorin oder Professor an einer Hochschule oder Universität? Sie sind forschend in der Industrie tätig? Zudem möchten Sie ihre Erfahrungen teilen und weitergeben? – dann schreiben Sie uns! Das MeCoSa-Projektteam ist auf der Suche nach Fach- und Führungspersonen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Industrie, welche sich als Mentor*innen für die Projektteilnehmerinnen engagieren wollen.

Mit der Rolle als Mentor*in stehen Sie der Mentee (Nachwuchskraft) beratend, türöffnend, vernetzend und unterstützend zur Seite, wobei der Fokus auf dem informellen Erfahrungs- und Wissenstransfers liegt. Durch die Vermittlung eines realitätsnahen Einblicks in Ihr Berufsfeld, dem Weitergeben eigener Berufs- und Lebenserfahrung und dem Öffnen der eigenen Netzwerke, stärken Sie die Mentee auf ihrem Karriereweg. Gleichzeitig stehen Sie im fachlichen und persönlichen Austausch mit einer interessierten und dankbaren Nachwuchskraft, erweitern Ihr Netzwerk und haben die Möglichkeit, Ihre Führungs- und Beratungskompetenzen zu stärken.

Anmeldungen bitte an die Projektmitarbeiterin Jana Haselhorst: jana.haselhorst@ovgu.de, 0391 67-57087

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-06-19
 
Beschlüsse der GFMK betreffen auch die Kinder- und Jugendhilfe

Die 28. Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen (GFMK) hat Anfang Juni erneut viele wichtige Beschlüsse gefasst. Neben der Umsetzung der Istanbul-Konvention ging es um diverse Aspekte, die auch die Kinder- und Jugendhilfe betreffen. Beispiele sind die Unterstützung der Städte bei Maßnahmen gegen sexistische Werbung, die Thematisierung salafistisch-extremistischer Radikalisierung von Mädchen und Frauen oder die Überprüfung gesetzlicher Grundlagen gegen Magersucht in der Modebranche. Eine zusammenfassende Pressemitteilung gibt es hier. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2018-06-18
 
Jugendkoordinator*in für den ländlichen Raum gesucht!

Der Landkreis Mansfeld-Südharz hat das Anliegen, die Interessen und Bedarfe der Kinder und Jugendlichen wahrzunehmen und jugendgerechte Angebote mit Hilfe einer Jugendkoordination zu schaffen und zu etablieren. Zum 1.8.2018 wird eine Jugendkoordinator*in gesucht, die/der vor allem im ländlichen Raum die Belange von Jugendlichen in den Blick nimmt, Angebote vorhält und die Netzwerkarbeit intensiviert. Die Stellenausschreibung ist hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-06-15
 
Boys in Care

Der Berliner Verein Dissens - Institut für Bildung und Forschung e.V. bietet eine Fortbildung an, die auch für Einrichtungen in Sachsen-Anhalt interessant sein könnte. Multiplikator*innen erhalten darin Handwerkzeug, um Jungen bei der Wahl eines sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Berufs zu stärken. Die Fortbildung kann als Inhouseveranstaltung oder institutionsübergreifend durchgeführt werden und ist für die Einrichtungen kostenfrei. Weiter Informationen und Kontaktdaten finden sich hier. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2018-06-15
 
Erklärung zur Landtagsdebatte zur Änderung des Artikel 3 Grundgesetz

Die Landtagsdebatte am 25. Mai 2018 zum Tagesordnungspunkt "Die Menschenwürde schützen - wirkliche Gleichheit herstellen: Für die Erweiterung des Artikels 3 Absatz 3 Satz 1 Grundgesetz um die Merkmale der 'sexuellen Orientierung' und 'Geschlechtsidentität' stimmen!" zeigte deutlich, warum es so wichtig ist, schon mit Kindern und Jugendlichen über die Perspektiven von Geschlechtlichkeit nachzudenken. Wir danken den vier demokratischen Parteien für die Überweisung des Antrages der Linken in den Ausschuss für Recht, Verfassung und Gleichstellung und stehen gerne für inhaltliche Fragen zu Geschlechtervielfalt zur Verfügung. Unsere Referentin für Geschlechtervielfalt Sarah Brune hat dazu diese Erklärung verfasst. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2018-05-28
 
Sondernews zur DSGVO

Liebe Newsletterleser*innen, über den Mailverteiler des KgKJH erhalten Sie im Wochenrhythmus Informationen über die Arbeit des KgKJH. Mit diesem Newsletter informieren wir über genderrelevante Aktivitäten und Termine sowie Veröffentlichungen mit regionaler und überregionaler Relevanz. Seit dem 25. Mai 2018 gilt die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). In diesem Zusammenhang möchten wir auf unsere Datenschutzerklärung hinweisen. Mit der fortgesetzten Nutzung unserer Webseite und Onlineanmeldeformulare sowie dem weiteren Abonnement unserer E-Mails stimmen Sie der Datenschutzerklärung zu. In Bezug auf den Newsletter können Sie in unserer Datenschutzerklärung folgendes lesen: Wenn Sie den auf der Website angebotenen Newsletter beziehen möchten, benötigen wir von Ihnen eine E-Mail-Adresse sowie Informationen, welche uns die Überprüfung gestatten, dass Sie der Inhaber der angegebenen E-Mail-Adresse sind und mit dem Empfang des Newsletters einverstanden sind. Weitere Daten werden nicht bzw. nur auf freiwilliger Basis erhoben. Diese Daten verwenden wir ausschließlich für den Versand der angeforderten Informationen und geben diese nicht an Dritte weiter. Die Verarbeitung der in das Newsletteranmeldeformular eingegebenen Daten erfolgt ausschließlich auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Die erteilte Einwilligung zur Speicherung der Daten, der E-Mail-Adresse sowie deren Nutzung zum Versand des Newsletters können Sie jederzeit widerrufen, etwa über den „Austragen“-Link im Newsletter. Die Rechtmäßigkeit der bereits erfolgten Datenverarbeitungsvorgänge bleibt vom Widerruf unberührt. Die von Ihnen zum Zwecke des Newsletter-Bezugs bei uns hinterlegten Daten werden von uns bis zu Ihrer Austragung aus dem Newsletter gespeichert und nach der Abbestellung des Newsletters gelöscht. Daten, die zu anderen Zwecken bei uns gespeichert wurden (z.B. E-Mail-Adressen für den Mitgliederbereich) bleiben hiervon unberührt. Selbstverständlich werden Ihre Daten keinesfalls an Dritte weitergegeben und Ihr Schutz durch technische Sicherheitsmaßnahmen auf dem neusten Stand gehalten, denn der Schutz Ihrer Daten liegt uns am Herzen! Mehr Informationen und die Datenschutzerklärung finden sich hier. Wir hoffen, dass wir auch weiterhin Nachrichten an Ihre bei uns gespeicherte E-Mail-Adresse senden dürfen. Sie können jederzeit Ihre Einwilligung rückgängig machen. Möchten Sie schon heute die erteilte Einwilligung zur Speicherung der Email-Adresse sowie deren Nutzung zum Versand des Newsletters aufheben, bitten wir Sie um eine Mitteilung per Mail an: info@geschlechtergerechteJugendhilfe.de
Nachricht vom 2018-05-25
 
QueerDenker Referat in Magdeburg

Am 24.05.2018 wurde das Aufleben des Studierendenreferats QueerDenker an der FH Magdeburg-Stendal (Campus Herrenkrug) gefeiert. Einige Grußworte sprachen unter anderem Gritt Kumar (Die Linke), Dr. Falko Grube (SPD), Annika Schetter (Präventionsstelle Sexualisierte Diskriminierung der OvGU), Georg Matzel (LSVD Sachsen-Anhalt e.V.), als auch Dr. Jan Heider vom Vorstand des KgKJH, der in seiner Rede nicht nur auf das Aktionsprogramm des Landes sondern auch auf das Projekt Medienkoffer "Geschlechtervielfalt" einging. Künftig wird sich das Studierendenreferat, das eine peer-to-peer-Beratung plant und auch die queere Repräsentation in der Lehre der FH stärken will, immer dienstags ab 18 Uhr im Haus 1, Zimmer 0.68 (Campus Herrenkrug) treffen. Alle Interessierten sind herzlich beim Stammtisch des QueerDenkers willkommen. [Lea Schubert, Bildungsmultiplikatorin im KgKJH]
Nachricht vom 2018-05-24
 
Erster Filmpreis für Geschlechtergerechtigkeit im Kurzfilm vergeben

Den Goldenen Reiter* für GeschlechterGerechtigkeit im Kurzfilm des 30. Filmfestes Dresden erhält der Hamburger Regisseur Jon Frickey für "Neko no Hi – Cat Days". Die Jury verweist in ihrer Begründung darauf, dass der Animationsfilm stilistisch und formal für Kinder gemacht ist, bietet jedoch eine wunderbare, weit über das Zielpublikum Kinder hinausreichende, inhaltliche Tiefe für jede*n Menschen*. Weitere Informationen sind auf der Homepage der der LAG Jungen- und Männerarbeit Sachsen e.V. zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-05-15
 
ASF und Landtagsabgeordnete der SPD spenden dem KgKJH einen Medienkoffer

Seit April 2018 reist unsere Referentin Sarah Brune mit dem Medienkoffer "Geschlechtervielfalt in Einrichtungen der frühkindlichen Bildung, in Grundschulen und Horten" durch Sachsen-Anhalt. Die Nachfrage ist besonders aus der Elementarbildung sehr hoch und so freuten wir uns sehr über die Übergabe eines dritten Medienkoffers für den Bereich Kindertagesstätten durch die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in Sachsen-Anhalt (ASF) und die beiden Landtagsabgeordneten Angela Kolb-Janssen und Falko Grube. Pressemittelung SPD Landesverband Sachsen-Anhalt [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2018-05-13
 
Jetzt bewerben: Deichmann-Förderpreis für Integration 2018

Vereine und Verbände sowie Schulen, die in den letzten zwölf Monaten außergewöhnliches Engagement zum Thema Integration gezeigt haben, können sich beim Deichmann-Förderpreis in den Kategorien II oder III für ein Preisgeld von insgesamt 100.000 Euro bewerben. Einsendeschluss: 30. Juni 2018. Informationen finden sich hier. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2018-05-06
 
Transidentität bei Kindern

Die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift kindergarten heute beschäftigt sich mit der Thematik "Transidentität bei Kindern". Hierbei wurde die Dipl.-Psychologin PhD. Inga Becker interviewt, die aus ihrer medizinischen Praxis berichtet. So erzählt sie: "Manche Kinder äußern bereits im Alter von 2 bis 3 Jahren – sobald sie sprechen können – überzeugend, dass sie in Wahrheit das andere Geschlecht hätten". Das wird von Kindern beispielsweise dadurch verdeutlicht, dass sie mit ihren anatomischen Geschlechtsmerkmalen unzufrieden sind, Kleidungsstücke und/oder Spielzeug bevorzugen, welche in unserer Gesellschaft einer bestimmten Geschlechtsgruppe zugesprochen werden. Dieser Artikel zeigt, dass transidente Kinder keine gesellschaftliche Randerscheinung sind, sondern, dass das Thema – besonders in Einrichtungen der frühkindlichen Bildung – an Ernsthaftigkeit gewinnen muss. Wir unterstützen diese Tendenz durch die Materialien unseres Medienkoffers „Geschlechtervielfalt“ und in Sensibilisierungs- und Fortbildungsveranstaltungen. Der Aspekt von Transidentität im frühkindlichen Alter und wie Transkinder im KiTa-Alltag Unterstützung erfahren können, wird auch in der nächsten Ausgabe der Fachzeitschrift kindergarten heute, welche am 02. Mai 2018 erscheint, vertieft. Das aktuelle Heft kann unter diesem Link bestellt werden. [Sarah Brune, Referentin für Geschlechtervielfalt im KgKJH]
Nachricht vom 2018-04-27
 
LSVD Sachsen-Anhalt: Keine Rehabilitation für Homoheiler und Leo e.V.

Magdeburg. Die im Jahr 2014 bekannt gewordenen Homo-Heilungsseminaren des Bennungen Vereins Leo e.V. um Pfarrer Bernhard Ritter riefen große Proteste, eine Landtagsdebatte und Verurteilungen von Politik und Gesellschaft hervor. Der Paritätische Landesverband Sachsen-Anhalt hob die Mitgliedschaft in dessen Wohlfahrtsverband auf und der Landkreis Mansfeld-Südharz entzog dem Verein die Anerkennung als Freien Träger der Kinder und Jugendhilfe. Nach einer Klage und Gerichtsverfahren ist Leo e.V. heute wieder als Freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe anerkannt, weil nicht nachgewiesen werden konnte, was in den Seminaren tatsächlich passierte. Konkrete Beweise durch neue Recherchen und veröffentlichte Seminarunterlagen Neue Recherchen des Journalisten Silvio Duwe bringen aber konkrete Beweise zu Tage, woraus hervorgeht, dass Leo e.V. und Bernhard Ritter keinerlei Einsicht und Schlüsse aus der Debatte von 2014 gezogen haben. Die Seminare zur Heilung von Homosexuellen gehen weiter. Veröffentlichte Seminarunterlagen aus einem noch bis zum 21.04. stattfindenden Seminar belegen jetzt klar, dass Homosexualität als 'Störung' eingestuft wird. Nach Bernhard Ritter sei Homosexualität eine Folge von Selbstmitleid und Minderwertigkeitskomplexen. Der Lesben- und Schwulenverband Sachsen-Anhalt sieht die weitere Arbeit des Vereins Leo e.V. als äußerst gefährlich und inakzeptabel an und stellt folgende Forderungen: LSVD-Forderungen an die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM): - Klare öffentliche Distanzierung von den Praktiken des Leo e.V. und der Arbeit von Pfarrer i.R. Bernhard Ritter im Zusammenhang mit den Seminarangeboten zu „innerseelischen Störungen“ durch den Landeskirchenrat der EKM - Aberkennung der Ordination als Pfarrer i.R.* im Rahmen eines Disziplinarverfahrens gemäß Pfarrergesetz – PfG der VELKD *Pfarrer im Ruhestand unterstehen weiter der Lehrverpflichtung und der Amtspflicht (§§ 66 bis 68 Pfarrergesetz - PfG) und damit der Lehraufsicht und der Disziplinargewalt. LSVD-Forderungen an die Kommunalpolitik im Landkreis Mansfeld-Südharz: - Erneute Aberkennung als Freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe aufgrund konkret vorliegender Seminarunterlagen, die die Untauglichkeit untermauern - Keine weitere Vergabe öffentlicher Aufträge durch den Landkreis und der Gemeinde Südharz an den Verein Leo e.V. - Klare öffentliche Distanzierung von den konkreten Praktiken des Leo e.V. und der Arbeit des Vereinsvorsitzenden Bernhard Ritter im Zusammenhang mit den Seminarangeboten zu „innerseelischen Störungen“ durch die Landrätin des Landkreises Mansfeld-Südharz, Dr. Angelika Klein sowie durch die Kommunalpolitiker*innen des Landkreises und der Gemeinde Südharz LSVD-Forderungen an Justiz- und Gleichstellungsministerin Annemarie Keding - Klare öffentliche Distanzierung von den konkreten Praktiken des Leo e.V. und der Arbeit des Vereinsvorsitzenden Bernhard Ritter im Zusammenhang mit den Seminarangeboten zu „innerseelischen Störungen“ durch Justiz- und Gleichstellungsministerin Annemarie Keding, die für die Umsetzung des Landesprogramms gegen Homo- und Transphobie zuständig ist LSVD-Forderungen an die Fraktionen im Landtag von Sachsen-Anhalt - Klare öffentliche Distanzierung von den konkreten Praktiken des Leo e.V. und der Arbeit des Vereinsvorsitzenden Bernhard Ritter im Zusammenhang mit den Seminarangeboten zu „innerseelischen Störungen“ - Ausschussbefassung zum Thema: Entzug Gemeinnützigkeit | Keine öffentlichen Mittel | Ende der Kinder- und Jugendarbeit o Prüfung inwiefern es rechtliche Möglichkeiten zum Entzug der Gemeinnützigkeit des Leo e.V. gibt o Prüfung inwiefern der Landkreis Mansfeld Südharz unterstützt werden kann, um die Aberkennung des Vereins Leo e.V. als Freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe rechtssicher umgesetzt werden kann o Erweiterung von Fördermittelkriterien, wonach Organisationen wie Leo e.V., die eindeutig gegen das Verbot der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität (Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verstoßen oder dem AMG zuwiderhandeln, keine öffentlichen Mittel mehr erhalten Der LSVD Sachsen-Anhalt stellt klar: Für Homophobie darf es keine Förderung geben. Anbieter solcher Therapieangebote finanzieren sich überwiegend durch Spenden. Die Gemeinnützigkeit ist somit Existenzgrundlage. Träger wie Leo sind aber nicht gemeinnützig, sondern gefährlich. Die staatlichen Stellen müssen in diesen Fällen die Gemeinnützigkeit aberkennen. Für Homophobie darf es keine Förderung geben. Hintergrund: Martin Pfarr, langjähriges Landes- und Bundesvorstandsmitglied des LSVD kommentierte 2014: „Der Verein Leo wurde von Bernhard Ritter gegründet, ehemaliger CDU-Landtagsabgeordneter und schon damals mit religiös-verbrämter Homophobie aufgefallen. Wir vom LSVD Sachsen-Anhalt protestierten lautstark. Therapieangebote sind gefährlicher Unsinn und verunsichern insbesondere lesbische und schwule Jugendliche. Diese benötigen vielmehr Anerkennung und persönliche Unterstützung. Es ist die Pflicht der Landesregierung für ein diskriminierungsfreies Umfeld zu sorgen. Die Denunzierung von Homosexualität als psychische Krankheit oder sündhaftes Laster ist alles andere als hilfreich.“ [Pressemitteilung des LSVD Sachsen-Anhalt vom 20. April 2018]
Nachricht vom 2018-04-20
 
Nachlese zur Bundesweiten Fachtagung am 10. April 2018

Mit der Bundesweiten Fachtagung "...na, schon aufgeklärt Sexuapädagogik als vielfältiges Thema in der Mädchen*arbeit" haben die BAG Mädchenpolitik, das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V., die Hochschule Merseburg sowie weitere Kooperationspartner*innen Fachkräfte aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen nach Magdeburg eingeladen. Neben dem Impulsreferat von Katja Krolzik-Matthei und Dr. Kerstin Schumann zu empirischen Schlaglichtern auf sexuelle Erfahrungen und Einstellungen von Mädchen* und den Erkenntnissen zur Online-Befragung "Pille", gab es Workshops zum Fachdialognetzwerk Leipzig, zu interkulturellen Aspekten der Sexualpädagogik in der Praxis, geschlechtlich-sexueller Identität, Pubertät und Verhütung, Selbstdarstellung in digitalen Welten sowie die Vorstellung der Kita-Box der BZgA und des aktuellen Medienkoffers "Geschlechtervielfalt in Einrichtungen der frühkindlichen Bildung, in Grundschulen und Horten". Den Abschluss bildete ein Dialogforum mit Judith Linde-Kleiner, Ann

Am Vorabend der Fachtagung wurde im Landtag Sachsen-Anhalt (Fraktionsflur Bündnis 90/Die Grünen) die Ausstellung "7.5 Billion Flowers" in Anwesenheit der Künstlerin Sarah Nieves eröffnet. Die Ausstellung ist noch bis zum 2.5.2018 im Landtag zu sehen und wandert anschließend durch einige Frauenzentren in unserem Bundesland.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtergerechte Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-04-13
 
Referentin für Geschlechtervielfalt im KgKJH

Seit April 2018 arbeitet im Team des KgKJH eine Referentin für Geschlechtervielfalt in Einrichtungen der frühkindlichen Bildung, in Grundschulen und Horten. Sie wird landesweit mit unserem Medienkoffer unterwegs sein und freut sich über Einladungen zu Teamsitzungen, Elternabenden und Fortbildungen. Hier stellt sich unsere neue Referentin vor: Guten Tag, mein Name ist Sarah Brune, ursprünglich stamme ich aus dem Ruhrgebiet – eher gesagt aus Dortmund – und bin den weiten Weg nach Magdeburg angetreten, um als Referentin für Geschlechtervielfalt in Einrichtungen der frühkindlichen Bildung, in Grundschulen und Horten beim Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. zu arbeiten. An der TU Dortmund studierte ich Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Soziale Arbeit und spezialisierte mich auf die Themenbereiche Gender, soziale Ungleichheit und feministische Theorie. Mein Praxissemester absolvierte ich in der Schulsozialpädagogik, die im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets Chancengleichheit bei Grundschulkindern herstellen soll. Seit meiner Jugend bewege ich mich in politischen Kontexten. Meine Interessen belaufen sich unter anderem auf die Umsetzung von Geschlechtergerechtigkeit sowie die Auseinandersetzung mit Antisemitismus innerhalb feministischer Bewegungen. Diese Anliegen konnte ich in unterschiedlichen Treffs/Cafés vortragen und im Plenum diskutieren. Die Soziale Arbeit empfinde ich als eine politische Profession, da sie sich immer im (sozial-)politischen Feld bewegt und versucht die Lebenschancen jedes Individuums zu verbessern. Die Veränderung der individuellen Situation kann durch eine aufklärende und bildende Pädagogik umgesetzt werden. Hier kommt nun meine Arbeit ins Spiel: Kinder lernen Verhalten und Ansichten – aber auch Ängste bzw. Vorurteile – oftmals durch Nachahmung des Vorgelebten. Infolgedessen können sich im frühen Kindesalter erste homo-/transphobe Strukturen und geschlechtliche Rollenzuschreibungen festigen, die das Zusammenleben in einer demokratischen Gesellschaft erschweren. Dem kann mit einer geschlechtersensiblen Pädagogik, die die Werte Offenheit, Akzeptanz und Vielfalt vermittelt, entgegengearbeitet werden, um Kindern einen angstfreien Raum zur Emanzipation bieten zu können. Durch die Aufklärung und Weiterbildung von Fachkräften zu den Themen Geschlechter-/Familienvielfalt und Rollenklischees möchte ich meinen Beitrag für eine offene Gesellschaft leisten. Daher freue ich mich auf Ihre Anfragen und Einladungen aus Kindertagesstätten, Grundschulen oder Horten, als Fachkräfte und/oder Eltern, um Ihnen die ausleihbaren Materialien vorzustellen. Sie können mich ab sofort unter der Emailadresse koffer@geschlechtergerechtejugendhilfe.de, telefonisch unter 0391.73 628 364 oder auf Twitter @medienkoffer_ erreichen. Viele herzliche Grüße Sarah Brune [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2018-04-09
 
Neues Projekt: Lernziel - Gesicht zeigen!

Unter diesem Titel steigt ein neues Projekt der Intitiative "Gesicht zeigen!" für ein Bildungsnetzwerk weltoffenes Deutschland. Gesicht Zeigen! hat ab sofort 14 bundesweit verteilte Trainer*innen, die Fortbildungen und Workshops für Multiplikator*innen, pädagogische Fachkräfte und Jugendliche durchführen! Weitere Informationen zu den Workshops und zum Kontakt sind hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-04-08
 
Förderpreis "Bildung frei von Geschlechterklischees" ausgeschrieben

Die Stiftung Bildung hat für den diesjährigen Förderpreis "Verein(t) für gute Schule und Kitas" das Thema "Bildung frei von Geschlechterklischees" ausgewählt. In der Ausschreibung ist zu lesen: "Gewünscht werden Projekte, die Kindern und Jugendlichen eine kritische Auseinandersetzung mit Geschlechterklischees ermöglichen und zu einer Flexibilisierung von Männlichkeits- und Weiblichkeitsbildern beitragen." Bewerbungen von Kita – und Schulfördervereinen sind noch bis zum 30. April 2018 möglich. Drei Projekte werden öffentlich ausgezeichnet und können jeweils 5.000 Euro Preisgeld erhalten. Dieses kann von den Preisträger*innen frei eingesetzt werden. Hier geht es zu den Ausschreibungsunterlagen. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2018-04-02
 
Online-Befragung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Sachsen-Anhalt

Zur fundierteren Erstellung des 7. Kinder- und Jugendberichtes des Landes Sachsen-Anhalt wird aktuell im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration eine Onlinebefragung durchgeführt. Die Befragung richtet sich an alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 12 und 27 Jahren, die in Sachsen-Anhalt leben. Sie können den Fragebogen von jedem Endgerät aus (Smartphone, Tablet, Laptop, PC zuhause oder in der Schule) aufrufen und ausfüllen. Die Beantwortung der Fragen wird circa 20 Minuten in Anspruch nehmen. Eine durchdachte Filterführung sorgt dafür, dass die Jugendlichen nur Fragen gestellt bekommen, die für sie relevant sind. Der Fragebogen kann in den Sprachen deutsch, englisch oder arabisch ausgefüllt werden. Bis zum 20. Mai 2018 ist eine Teilnahme unter diesem Link möglich: www.ogy.de/KJB. Informationen sind telefonisch 040 302020-156 oder unter kjb@ramboll.com erhältlich. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2018-03-26
 
Neugründung Jungenarbeitskreis Harz und angrenzende Regionen

Um den speziellen Bedürfnissen von Jungen und männlichen Jugendlichen in der Region gerechter zu werden, fand im März 2018 das erste Treffen eines neuen Jungenarbeitskreises in Quedlinburg statt. Über ein Dutzend interessierte Fachkräfte aus der Schulsozialarbeit, offenen Kinder- und Jugendarbeit, aus der Arbeit mit männlichen Jugendlichen mit Fluchterfahrung und aus der Jugendhilfeplanung trafen sich im offenen Kinder- und Jugendhaus „Haltestelle“, um über Bedarfe und pädagogische Handlungsmöglichkeiten zu sprechen. Besondere Beachtung erfuhren dabei die Rückmeldungen aus der praktischen Arbeit mit Kindern- und Jugendlichen, die aufzeigten, dass spezifische Angebote in Schule oder offener Kinder- und Jugendarbeit zu ca. zwei Dritteln von Jungen besucht werden. Dieser Umstand macht verständlich, dass es einen Jungenarbeitskreis in der Region braucht, der sich damit auseinandersetzt, wie man die Jungen in ihrer Entwicklung unterstützen kann. Dabei steht vor allem der Themenbereich Medienkompetenzen und der adäquate Umgang mit neuen Medien im Zentrum der Diskussionen. Für die Zukunft sind eine Zusammenarbeit der verschiedenen Fachkräfte und ein regelmäßiges Treffen alle 6-8 Wochen geplant.

[Mitja Rabitz, Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2018-03-21
 
Trägerbündnis in Sachsen-Anhalt äußert sich "Gegen ein Klima der Angst und Denunziation"

Ein breites Bündnis von Akteur*innen aus Kultur, Gewerkschaft, Jugendhilfe, Wohlfahrt und Kirche hat sich zusammengeschlossen und weist die diffamierenden Angriffe auf die pluralistische Zivilgesellschaft zurück. Hintergrund sind die seit der Landtagswahl vor zwei Jahren zu beobachtenden Angriffe auf die demokratische Zivilgesellschaft durch die AfD-Fraktion. In der Pressemitteilung der Träger ist zu lesen: "Ob durch Redebeiträge im Plenum, durch Kleine und Große Anfragen zu einzelnen Trägern oder durch das Einsetzen einer Enquete-Kommission gegen „Linksextremismus“ - stets werden parlamentarische Kontrollinstrumente durch die AfD genutzt, um das solidarische und vielfältige Miteinander, das eine demokratische Gesellschaft ausmacht, in Frage zu stellen." Das KgKJH gehört zu den 54 Unterzeichner*innen der Erklärung "Gegen ein Klima der Angst und Denunziation". Unsere Vorsitzende Dr. Lydia Hüskens meint dazu: "Menschen sollen hier in Sachsen-Anhalt ihr eigenes Leben, ihren eigenen Lebensentwurf leben können, frei, ohne Angst und ohne Anpassungsdruck." [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2018-03-19
 
Studie legt nahe: Transsexualität ist im Gehirn einprogrammiert

Eine Studie der Medizinischen Universität im brasilianischen São Paulo ergab, dass bereits bei der Geburt im Erbgut verankert sein könnte, ob jemand eine Transgender-Person ist. Bei Trans-Personen hat sich, so die Studie, ein Teil des Gehirns besonders entwickelt. Das Studienteam rund um Giancarlo Spizzirri hat die Gehirne von cis- und transsexuellen Menschen genauer untersucht. Dabei haben sie gemerkt, dass die Inselrinde, eine Gehirnregion die für das Körperbild, Selbstwahrnehmung und Empathie verantwortlich ist, bei cis- und transsexuellen Personen unterschiedlich groß ist. Weitere Informationen dazu finden sich hier. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2018-03-19
 
Demokratie braucht Feminismus

Die Heinrich Böll Stiftung und das Gunda Werner Institut haben eine Webseite erstellt, die der Frage nachgeht, warum feministische Errungenschaften gegen Angriffe verteidigt werden müssen. Analysiert werden, nach einer Begriffsklärung, die Bereiche Genderstudies, sexuelle Selbstbestimmung, Familienpolitik, sexuelle Vielfalt und Rechtspopulismus. Deutlich wird: Demokratie braucht Feminismus. Hier geht es zu Seite. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2018-03-12