Literatur

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Begleitmaterialien zur Interministeriellen Arbeitsgruppe "Trans- und Intersexualität"

Das BMFSFJ organisierte in der letzten Legislaturperiode die Treffen der Interministeriellen Arbeitsgruppe "Trans- und Intersexualität" und die dort entstandenen diversen Publikationen. Veröffentlicht wurden Forschungs- und Befragungsergebnisse, diverse Gutachten und Dokumentationen. Zur besseren Nutzbarkeit hat das BMFSFJ diese Veröffentlichungen nun durchgängig nummeriert und auf dieser Webseite einheitlich auffindbar eingestellt. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2018-06-08
 
Bücherliste mit 17 queeren Kinderbüchern

Passend zum im Juni in Amerika stattfindenden Pride Month – dem Monat, in dem LSBTIQ* Vielfalt gefeiert wird – hat HuffingtonPost eine Liste mit 17 queeren Kinderbüchern veröffentlicht. In den Büchern geht es nicht nur um queere Vielfalt, sondern auch um Familienvielfalt und das Durchbrechen von Geschlechterrollen. Zweisprachige Bücher wie Antonio’s Card / La Tarjeta de Antonio oder Bücher, die die eigenen queeren und kulturellen Identitäten miteinander vereinen, befinden sich ebenfalls in dem Artikel. Für alle, die jetzt neugierig geworden sind, geht es hier zum englischsprachigen Artikel. [Lea Schubert, KgKJH]
Nachricht vom 2018-06-05
 
Youth in Action - Trendsport in Halle (Saale)

Der Verein congrav news sports e.V. gibt in der ersten Ausgabe des Magazins "Youth in Action" einen Überblick, was der Trendsportring Halle macht und welche Trendsportarten vor allem auch Mädchen* interessieren könnten. Paula Herzog hat in der letzten Sitzung des Arbeitskreises Mädchen*arbeit im südlichen Sachsen-Anhalt berichtet, dass sich eine Mädchen*-Skaterinnengruppe gefunden hat und die Mädchen* viel Spaß an dieser Trendsportart haben. Mehr Informationen zur Broschüre sind bei congrav e.V. abzurufen.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-05-31
 
Raumplanung! Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt in der Mädchen(*)arbeit

Unter diesem Titel ist die aktuelle "Betrifft Mädchen" 2/2018 erschienen. Die Fotos des Titelbildes der aktuellen Ausgabe sind im Rahmen der MIA-Mädchen*woche "Mädchen*(em)power" im Harzcamp 2017 sowie einer Fortbildung "Empowerment in der Mädchen*arbeit" 2016 in Zusammenarbeit mit der Fotografin Yvonne Most (Halle/Saale) entstanden. Weiterhin befindet sich in der Zeitschrift ein Fachartikel von Dr. Kerstin Schumann mit dem Titel "Steter Tropfen höhlt den Stein - Chronologie des Sichtbarmachens der Interessen von transidenten und intergeschlechtlichen Kindern und Jugendlichen in Sachsen-Anhalt".

Die Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenarbeit in NRW e.V. ist Herausgeberin der einzigen, bundesweiten pädagogischen Fachzeitschrift zum Thema »Mädchen«, der »Betrifft Mädchen«. Interessierte können sich gern per mail lag@maedchenarbeit-nrw.de an die LAG wenden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-04-19
 
Frosch und die abenteuerliche Jagd nach Matzke Messer

Michael Rohers neuer Kinderroman "Frosch und die abenteuerliche Jagd nach Matzke Messer" ist im Januar 2018 erschienen. Eine Geschichte über Frosch, die eigentlich Lupinie Annelise Meltzer heißt und mit Vorliebe Abenteuer erlebt. Leider muss Frosch dieses Jahr ihre Ferien auf dem Gurkenbauernhof verbringen. Doch die Ferien werden aufregender als erwartet. Was das alles mit Pharaonen, Hexen, Drachen, Rockmusik, einem Gruselschloss und dem Kinderfresser Matzke Messer zu tun hat, kann ab sofort erlesen werden.

Michael Roher ist bekannt für seine aberwitzigen Geschichten und verrückten Figurenkonstellationen, die gleichzeitig stereotype Rollenzuschreibungen in Frage stellen und Vielfalt vermitteln. An dieser Stelle sei Rohers Kinderroman "Oma, Huhn und Kümmelfritz" erwähnt, in dem es um die verrückte Freundschaft zwischen Huhn und Kümmelfritz und ihre gemeinsamen Abenteuer geht. Hier taucht das Huhn als Zauberhuhn auf, was Schokoriegel verschwinden und Luft zum riechen bringen kann und mit Vorliebe das Apfelkompott vom Lammbauern vernascht. Bei Roher werden alle erdenklichen humoristischen Mittel aufgefahren, die Kinder mitzureißen vermag. Dabei entspricht der Kümmelfritz so garnicht den gängigen Rollenzuschreibungen eines Jungen, seine beste Freundin Maya ist alles Andere als ein "typisches Mädchen" und das Huhn ist und bleibt eben DAS Huhn. Ein weiteres Werk in dieser Reihe ist "Wer fürchtet sich vorm lila Lachs" mit einem schwulen Rapunzel, dass sich in Hänsel verliebt, den sieben Greislein und einer Revolution der Märchenfiguren. ...Man darf also gespannt sein auf Rohers neuen Kinderroman...

[Mitja Rabitz, Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2018-02-22
 
Fortbildung "Heimliche Botschaften in Kinderbüchern" kann ab sofort gebucht werden

Letztes Jahr hat sich die Interessengemeinschaft "Vielfältige Kinderbücher in Sachsen-Anhalt" gegründet.

Jetzt haben wir 20 Multiplikator*innen ausgebildet die gerne zu Ihnen/Euch kommen. Sie stellen Kinderbücher vor, die im Bezug auf Menschen, Mehrsprachigkeit, Familien und Geschlecht unsere vielfältige Gesellschaft abbilden.

Dabei können wir aus einem Pool von über 100 wirklich tollen Kinderbüchern schöpfen.

Für mehr Infos, Nachfragen oder Buchung siehe Flyer

[Mitja Rabitz, Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2018-02-22
 
Literaturtipp: Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben

Die Bildungsinitiative "Queerformat" und das sozialpädagogische Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg haben im Februar 2018 eine 140-seitige Handreichung mit dem Titel Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben herausgegeben. Sie richtet sich an die Fachkräfte in den Kitas und widmet sich sexueller und gleichgeschlechtlicher Vielfalt als Thema frühkindlicher Inklusionspädagogik. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin]
Nachricht vom 2018-02-18
 
Aktuelle Betrifft Mädchen zum Thema "Zwangsverheiratung"

Mit diesem aktuellen Thema und mit Blick auf Perspektiven aus Theorie und Praxis beschäftigt sich die aktuelle Ausgabe 1/2018 der Fachzeitschrift "Betrifft Mädchen". In der Pressemitteilung finden sich Informationen zum Inhalt, zu den Autorinnen und zur Herausgeberin.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-01-31
 
Statement: Intergeschlechtlichkeit - (k)ein Thema in der Kinder- und Jugendhilfe

Warum Intergeschlechtlichkeit auch die Kinder- und Jugendhilfe angeht und wie sich Fachkräfte diesem Thema annähern können, das sind die bestimmenden zwei Fragen des aktuell veröffentlichten Statementpapiers des KgKJH. Die Autor*innen sind nach einer Beschreibung des Verständnisses von Intergeschlechtlichkeit auf vorhandene Menschenrechtsverletzungen und konkret auf Kinderrechtsverletzungen eingegangen. Dafür setzten sie sich exemplarisch mit den Artikeln 2, 3, 6 und 12 der UN-Kinderrechtskonvention auseinander. Als eine Möglichkeit des geschlechtergerechteren Umgangs wird die Idee des offenen Erziehungsgeschlechts diskutiert, bevor diverse Tipps und Impulse das achtseitige Statement abrunden (Bücher, Filme und Adressen). Das Statementpapier steht hier zum Download bereit und ist in gedruckter Form in der Geschäftsstelle des KgKJH erhältlich. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2018-01-12
 
Studie zu geflüchteten Jungen und jungen Männern in Deutschland

Das Christliche Jugendwerk Deutschlands (CJD Nord)hat im Auftrag des Bundesforum Männer eine Studie über die Bedarfe und Lebenssituationen junger geflüchteter Männer in Deutschland durchgeführt. Dabei stehen die besonderen Bedarfe und Lebensrealitäten der jungen, männlichen Geflüchteten im Vordergrund, die aufgrund von Vorurteilen und stereotypen Zuschreibungen oft vernachlässigt werden. Die Studie gründet ihre Ergebnisse auf ca. 85 Interviews mit geflüchteten Jungen und jungen Männern und 31 Interviews mit haupt- und ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer*innen. Erste Ergebnisse sind seit Dezember als Kurzversion online und als Broschüre verfügbar. Informationen zur Publikation der Endfassung finden sich auf den Seiten von movemen.

[Mitja Rabitz, Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2018-01-12
 
TATsächlICH. Feministische Zugänge zu Wissenschaft

Aktuell wurde in Wien eine Sammlung von Lehrmaterialien zur feministischen Auseinandersetzung mit Wissenschaft für Schüler*innen und Studierende herausgegeben. Ziel ist es, einige Ansätze der feministischen Wissenschaftskritik zugänglich zu machen und auf Methoden, die besonders relevant für die Fachdidaktik der Psychologie/Philosophie, Biologie und Geschichte sind,zu verweisen. Die Lehrmaterialien umfassen, neben theoretischen Aufsätzen, verschiedene Übungen, die einen spielerischen Zugang zu Wissenschaft und Gesellschaft ermöglichen. Zu finden ist das Werk hier. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2017-12-08
 
Zur Situation von LSBTIQ-Lehrkräften in Deutschland

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes veröffentlichte am 15. November 2017 die Ergebnisse einer Umfrage unter LSBTIQ*-Lehrpersonal in Deutschland. Deutlich wurde unter anderem: "43,5 Prozent der lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, intergeschlechtlichen und queeren (LSBTIQ*) Lehrkräfte in Deutschland gehen an ihrer Schule offen mit ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität um; etwa ebenso viele (43,6 Prozent) sprechen explizit nicht darüber." Zur Studie geht es hier. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2017-11-22
 
DJI-Befragung zu sexueller Gewalt in der Schule

Das deutsche Jugendinstitut hat im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung 4.300 Schüler*innen der 9. Jahrgangsstufe sowie Leitungen von knapp 130 Schulen in den Bundesländern Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Thüringen zum Themenfeld sexueller Gewalt befragt. Ein Ergebnis ist, dass sich die meisten Schüler*innen nach eigenen Angaben ausreichend über die Themen der Sexualpädagogik informiert sehen, allerdings sieht knapp die Hälfte der Befragten ein persönliches Wissensdefizit beim Thema sexuelle Gewalt und mehr als ein Drittel wünscht sich explizit, mehr darüber zu erfahren. 60% der befragten Jugendlichen sind schon einmal Opfer einer verbalen sexuellen Belästigung geworden. Rund 40% gaben an, dass in den vergangenen drei Jahren Witze über ihren Körper gemachte wurden; ebenso viele sagten, über sie seien üble Gerüchte verbreitet worden. Mädchen sind laut der Studie häufiger Opfer von sexuellen Belästigungen als Jungen. Weitere Ergebnisse finden sich hier. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2017-11-07
 
Kinder in Regenbogenfamilien

Das Heft 4/2017 der Fachzeitschrift "Frühe Kindheit" widmet sich dem Thema Regenbogenfamilien und legt den Fokus auf die Kinder. Vorgestellt werden unter anderem Ergebnisse einer BMJ-Studie zur Aufwachsensituation, Befunde aus der Familienforschung und Praxisprojekte. Die Zeitschrift ist hier bestellbar. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2017-11-03
 
Neue Buchempfehlung

Das von Elena Favilli geschriebene Buch "Good night stories for rebel girls - 100 außergewöhnliche Frauen" erzählt die Lebensgeschichten von Frauen, die ihre Träume verfolgt und das Leben vieler Menschen beeinflusst haben. Kurze Texte berichten von Angela Merkel, Coco Chanel, Astrid Lindgren, Kleopatra, Steffi Graf und vielen mehr. Illustrationen von über 60 Künstlerinnen aus aller Welt runden jede Beschreibung ab. Nach diesen Geschichten werden nicht nur kleine Mädchen große Träume haben. Ausleihbar ist dieses Buch in der Genderbibliothek des KgKJH.

Autorin: Elena Favilli (2017) ISBN: 978-3446256903 Altersempfehlung: ab 5 Jahren

[Alexandra Tost, Praktikantin]
Nachricht vom 2017-11-01
 
Veröffentlichung "ALLES MÄNNLICH?!"

Die Friedrich-Ebert-Stiftung gibt in der aktuellen Broschüre "ALLES MÄNNLICH?!" Praxistipps für eine geschlechterreflektierende Fanarbeit. Im Vorwort ist zu lesen: "Mit der Veröffentlichung der Handreichung zum Thema „geschlechterreflektierende Fanarbeit“ wird die umfangreiche Expertise der KofaS „Geschlechterverhältnisse in Fußballszenen“ in die Praxis transferiert.Gemeinsam mit den von der KoFaS angebotenen Tagesfortbildungen wird ein Handlungsrahmen für die Soziale Arbeit mit Fußballfans geschaffen, der dieses sensible Thema um Geschlecht, Identität und Sexualität in das Arbeitsfeld der Fanprojekte bringt und erweitert. Mit dieser Handreichung und ihren vielfältigen Inhalten werden die Fanprojekte in die Lage versetzt, den individuellen Bedürfnissen der Jugendlichen noch stärker gerecht zu werden." Die Broschüre steht hier zum Download bereit. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2017-10-13
 
Argumente für eine geschlechtergerechte und vielfältige Gesellschaft - zwei Broschüren

Aufgrund der zunehmenden Angriffe gegen Feminismus, Gleichstellungspolitik, Sexualpädagogik und Genderforschung sind zwei Broschüren erschienen, die Argumente und Erklärungen bieten. Die Heinrich-Böll-Stiftung und die Rosa-Luxemburg-Stiftung veröffentlichten gemeinsam unter dem Titel "Gender raus" zwölf Richtigstellungen zu Antifeminismus und Gender-Kritik. Die Friedrich-Ebert-Stiftung bietet in der Veröffentlichung "Das Märchen von der Gender-Verschwörung" Argumente für eine geschlechtergerechte und vielfältige Gesellschaft. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2017-09-08
 
Rechtsextreme Frauen - Analysen und Handlungsempfehlungen für Soziale Arbeit und Pädagogik

Die Autorinnen Esther Lehnert und Heike Radvan haben bereits im vergangenen Jahr das o.g. Buch im Budrich Verlag veröffentlicht. Im Klappentext des Buches heißt es: "Rechtsextreme Frauen werden mit ihren Einstellungen und ihrem Handeln oft übersehen und unterschätzt - auch in der Sozialen Arbeit und Pädagogik. Dies hat Folgen für das demokratische Miteinander, insbesondere aber für Menschen, die von rechter Gewalt betroffen sind. Doch wie kommt es zu diesem Wahrnehmungs- und Interventionsdefizit? Welche Ursachen lassen sich in Geschichte und Gegenwart in der Sozialen Arbeit und Pädagogik erkennen? Wie verlaufen Situationen in verschiedenen Handlungsfeldern und welche Alternativen lassen sich herausarbeiten? Diese und weitere Fragen werden im Buch beantwortet. Die Autor_innen plädieren für eine professionsethische Haltung von (sozial)pädagogischen Fachkräften."

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2017-09-07
 
Material zu Mädchen*rechten erschienen

Dank der finanziellen Förderung des Landes NRW gibt es die stark nachgefragten Broschüren "Alle Mädchen haben Rechte" ("Alle Jungen haben Rechte"( bei Zartbitter Köln e.V. nunmehr mit Übersetzungen in 12 Sprachen. Druck und Layout wurden vom NRW Familienministerium übernommen. Das Material kann daher gegen Versandkosten unter info@zartbitter.de bestellt werden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2017-09-01
 
Betrifft Mädchen Heft 3/2017: "Kollektiver Widerspruch" – Positionen des ju*_fem_netzes

Die LAG Mädchenarbeit in NRW e.V. hat uns die Pressemitteilung zur aktuellen Betrifft Mädchen zugesandt. Unter dem Titel "Kollektiver Widerspruch - Positionen des ju*_fem_netzes" haben Fachfrauen wie Antje Schürmann, Kris Hochfeld, Renate Hillen, Linda Kagerbauer, Denise Bergold-Caldwell, Sharon Kluth, Cato Schirmer, Marie Wagner, Julia Schulze, Anna Schreiner, Miri Krell, Sandra Bau und Jennifer Kreckel diese Ausgabe der Betrifft Mädchen gestaltet, in der sich auch die Dynamik und Prozesshaftigkeit des ju*_fem_netzes widerspiegeln. Die Erstellung des Heftes ist, wie das gesamte Netzwerk, getragen von der Idee einer solidarischen und kollektiven Arbeits- und Politpraxis, die uns in unseren Widersprüchen, unserer Wut und Utopie verbindet. Mit dem Titel zielen wir* auf zwei unterschiedliche Widerspruchsdimensionen: Die Widersprüche innerhalb unseres Kollektivs sowie den Widerspruch, den wir kollektiv herrschenden (Geschlechter)Verhältnissen entgegenbringen.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2017-09-01
 
Wer ist die Schnecke Sam

Eines der neuen Bücher in der Genderbibliothek des KgKJH heißt "Wer ist die Schnecke Sam?" Wir empfehlen es ab 5 Jahren. In diesem polnischen Kinderbuch wird der erste Schultag der Schnecke Sam beschrieben. Gleich bei der ersten Spieleinteilung, die die Lehrerin in Junge und Mädchen vornimmt, weiss Sam nicht, wo sie sich einordnen soll. Durch eine geschickte Aufgabenstellung der Schulpädagogin erkennt sie im Lauf des Tages selbstständig, dass es vielfältige Geschlechter-, Familien- und Lebensformen geben kann, die alle gleichberechtigt nebeneinander stehen. Dieses Buch ist im Jahr 2015 unter dem Originaltitel „Kim jest slimak Sam?“ in Polen erschienen. Es endet mit einer Erklärung zur Biologie der Protagonist*innen und beschreibt die Selbstverständlichkeit von Vielfalt in der Tierwelt. Dabei verweisen die Autor*innen auf diverse internationale Studien. Wer ist die Schnecke Sam? - Maria Pawlowska/ Jakub Szamalek/ Katarzyna Bogucka ISBN: 978-3-9504403-0-0 [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2017-08-17
 
Neuveröffentlichung: Inklusion im queerformat

Zeitnah zum CSD veröffentlicht das KgKJH die Masterarbeit von Kevin Rosenberger, die bereits durch den Titel "Inklusion im queerformat" verdeutlicht, dass es um Schnittstellen im Kontext von sexueller Vielfalt und Behinderung geht. Damit stehen zwei Themen im Mittelpunkt, die selten in diesen Zusammenhang gebracht und argumentiert werden. Rosenbergers Analysen im Behindertenkontext und in der LSBTTIQ*-Community verdeutlichen Handlungsbedarfe, die schon im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe ansetzen müssen. Er geht der Frage nach, wie Aktionspläne gestaltet werden müssen, damit Teilhabe- und Zugangsmöglichkeiten von LSBTTIQ*-Menschen mit Behinderungen im Sinne einer selbstbestimmten Sexualität ermöglicht werden und endet mit dem Beschreiben konkreter Maßnahme- und Handlungsempfehlungen. Die Broschüre kann zum Preis von 5,00 Euro zzgl. Porto in der Geschäftsstelle des KgKJH (Tel. 0391.6310556, Mail: info@geschlechtergerechteJugendhilfe.de) bestellt werden. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2017-08-02
 
Neuveröffentlichung der Amadeu Antonio Stiftung: "Peggy war da!"

Die Amadeu Antonio Stiftung veröffentlichte aktuell die Broschüre "Peggy war da! Gender und Social Media als Kitt rechtspopulistischer Bewegungen" in gedruckter Form. Im Mittelpunkt steht die Analyse des Umgangs mit Genderthemen auf Demonstrationen der Pegida. Die Stiftung schreibt dazu: "Die Gender-Themen sind eine zentrale Klammer des Rechtspopulismus und Rechtsextremismus – und ein perfekter Anschlusspunkt in breitere Teile der Bevölkerung. Über antimoderne, sexistische, antifeministische und vielfaltfeindliche Statements, Aufrufe und Witze werden rassistische und völkisch-nationalistische Ideen, aber auch Politik(er_innen)feindlichkeit verbreitet und etabliert. Daher steht im Fokus dieser Broschüre die Frage, wie auf Gida-Demonstrationen und ähnlichen Kundgebungen das Themenfeld Gender thematisiert wird. Was machen Männer, was Frauen – und wie weit dürfen sie ihre zugeschriebenen Rollen verlassen? Wie wird Geschlecht inszeniert? Welche Themen werden aus geschlechtlicher Perspektive verhandelt? Was macht die Proteste für Frauen und Männer attraktiv? Welche Themen werden auf Plakaten und in Reden genutzt, um Männer oder Frauen anzusprechen? Denn: Gender-Themen tragen maßgeblich zum Erfolg rechtspopulistischer Strömungen bei – auch, wenn sie sich als Partei zusammenfinden." Online ist es die Broschüre hier zu lesen. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2017-06-13
 
"Boys don´t cry" - Autorenlesung mit Jack Urwin in der Stadtbibliothek

Das unter den rund 50 Gästen der Lesung und Diskussion zu Jack Urwins Buch "Boys don´t cry" in der Stadtbibliothek Magdeburg, nur gut ein Zehntel Männer* waren, verwunderte den Autor nicht. Letztlich seien es eben die Frauen, die eine toxische Männlichkeit eher wahrnehmen, als die Männer* selbst. Wie sehr sich Männner* damit aber selbst schaden, war das Hauptthema der Lesung. Jack Urwin erzählte im Gespräch mit Maik Hattenhorst von der Stadtbibliothek, unserem Bildungsreferenten für Jungen*arbeit, Michael Ney und dem Publikum, in der Veranstaltung von seiner sehr persönlichen Motivation, sich mit den Themen einer toxischen Männlichkeit auseinanderzusetzen. Wie groß die Resonanz auf seinen ersten Artikel in diesem Zusammenhang war, hat ihn selbst überrascht. Jack Urwin geht es darum, verständlich zu machen, dass das traditionelle Verständnis von Männlichkeit nicht in Stein gemeißelt ist, sondern über die Jahrhunderte immer wieder Wandlungen unterlag. Beim Blick in die Zukunft, wünscht sich der Autor, vor allem, dass wir so früh wie möglich mit Jungen* arbeiten, damit sie gar nicht erst in die Fallstricke toxischer Männlichkeit geraten und lernen offen und positiv mit ihren Gefühlen umzugehen und verstehen, dass es völlig OK ist, sich einfach mal in den Arm zu nehmen, auch und gerade unter Männern und zu weinen. Die Parole „Boys don´t cry“ hat, wie alle anderen Durchhalteparolen, die sich an eine falsch verstandene Männlichkeit richten, längst ausgedient. Für die Besucher*innen und Kooperationspartner*innen (die Stadtbibliothek Magdeburg, den Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt, das Amt für Gleichstellungsfragen der Stadt Magdeburg und das KgKJH) war die Veranstaltung auf jeden Fall ein gelungener und instensiver Abend. [Michael Ney, Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2017-05-21
 
Neues Kinderbuch zum Thema Transidentität

Die Studentinnen Rabea-Jasmin Usling und Linette Weiß erzählen in ihrem gerade erschienenen Kinderbuch "Prinz_essin?" märchenhaft von einem wunderschönen Prinzen, dessen Problem ist, dass alle denken, er sei eine Prinzessin. Kinder von fünf bis acht Jahren werden so auf einfache und kindgerechte Weise mit Fragestellungen von Zuschreibung und Identität konfrontiert. Das im Verler Chili-Verlag erschienene Taschenbuch ist in der Genderbibliothek des KgKJH ausleihbar. Hier eine Pressestimme. ISBN-10: 3943292533 Neupreis: 12,90 Euro [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2017-05-13
 
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