JU*MA*TA 2019 – Aktuelle Herausforderungen
an die Mädchen*- und Jungen*arbeit

JU*MA*TA 2019 – Aktuelle Herausforderungen
an die Mädchen*- und Jungen*arbeit

Die Jungen*-und Mädchen*arbeit wird im SGB VIII, § 9 Abs. 3 dahingehend definiert, „die unterschiedlichen Lebenslagen von Mädchen und Jungen zu berücksichtigen, Benachteiligungen abzubauen und die Gleichberechtigung zu fördern“. Die Förderung von Selbstbestimmung, Selbstverantwortung oder der Persönlichkeitsentwicklung sind nur einige Leitlinien in der Jungen*-und Mädchen*arbeit. Mit Blick auf die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen soll für Chancengleichheit gesorgt werden sowie für die Erweiterung von Handlungsmöglichkeiten, unabhängig von gesellschaftlichen Zuschreibungen. Auch die Förderung der Geschlechtergerechtigkeit ist unter Beachtung der Vielfältigkeit der Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen ein zentrales Thema.Um diese Aspekte gewährleisten zu können, bedarf es Expert*innen, die sich mit dem Thema kritisch und zielorientiert auseinandersetzen. Es ist unerlässlich, Jungen*-und Mädchen*arbeit in den Blick-punkt sozialpädagogischer Arbeit zu nehmen, da Jungen* und Mädchen* bereits heute vielfältige Identitäten leben. Durch Vielfalt und sich ständig ändernder gesellschaftlicher und politischer Strukturen entstehen immer wieder neue Herausforderungen an die Jungen*-und Mädchen*arbeit. Die Fachtagung möchte mit unterschiedlichen Fachimpulsen und praxisnahen Workshops einen Beitrag leisten, aktuelle Herausforderungen an die Jungen*-und Mädchen*arbeit fachpolitisch und fachinhaltlich zu diskutieren. Fachkräfte sollen dahingehend motiviert werden, sich aktiv mit Geschlechterthemen auseinanderzusetzen und selbst Projektideen zu entwickeln.

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