Fortbildungen im Bereich Mädchen*arbeit

Fortbildungen im Bereich Mädchen*arbeit

Regionale Fortbildung in Halberstadt und Bad Kösen
Selbststärkungsstrategien für Frauen in der Sozialen Arbeit
Frauen fragen oft danach, was sie nicht können, anstatt zu fragen, was sie gut können. Die Fortbildung rückt Selbststärkungsstrategien in den Mittelpunkt, ermöglicht einen Perspektivwechsel und aktiviert Ressourcen, die in einem selbst innewohnen.
Die methodische Fortbildung orientiert sich an den Erfahrungswerten und Erkenntnissen, Gedanken sowie Tipps, die von Gila Zirfas-Krauel geschrieben und durch das Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. (KgKJH) veröffentlicht wurden.

4. November 2021 (Kooperation mit dem UFV LK Harz e.V./Frauenzentrum Lilith Halberstadt)
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15. November 2012 (Kooperation mit der HVHS Konrad-Martin-Haus Bad Kösen)
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Online-Fortbildung
Intersektionalität am Beispiel der Mädchen*arbeit
Der Begriff Intersektionalität wurde durch die Feministin Kimberly Crenshaw im US-amerikanischen Black Feminismus geprägt. Sie beschreibt am Beispiel Schwarzer Frauen*, wie sich Diskriminierungserfahrungen einer Person aus einer individuellen Überschneidung mehrerer Ebenen zusammen-setzen. So erlebt eine Schwarze Frau* andere Diskriminierungen als eine weiße Frau* im Rollstuhl, obwohl sie beide Frauen* sind. Unterschiedliche Diskriminierungs-formen überlagern sich, sie wirken unterschiedlich zusammen und verstärken sich gegenseitig.
Ein intersektionaler Blick bereichert die Kinder- und Jugendarbeit. Sie erleichtert den Zugang für alle Kinder und Jugendliche und ermöglicht eine diskriminierungsarme Arbeit. Die zweitägige Fortbildung gibt einen Einblick in die Theorie der Intersektionalität. Am Beispiel der Mädchen*arbeit wird die Praxis einer intersektionalen Arbeitsweise gezeigt und ausprobiert.
Die Fortbildung finde in Kooperation mit der DJO – Deutsche Jugend in Europa, Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. statt.

Der Link zur Online-Fortbildung wird den Teilnehmenden einige Tage vor der Veranstaltung zugesandt.

10. und 11. November 2021
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Regionale Fortbildung in Dessau-Roßlau
Frauenhass und rechter Terror – der Anschlag von Halle und das Feindbild Feminismus
Das Attentat in Halle am 09. Oktober 2019 hat besonders deutlich gezeigt, dass das Feindbild Feminismus und der darin vermittelte Frauen*hass ein zentraler Bestandteil extrem rechter Ideologie ist. Im Workshop soll anhand der rechten Verschwörungserzählung des „Großen Austauschs“ der Zusammenhang zwischen Rechtsextremismus und Frauen*hass beleuchtet werden. Es soll dargestellt werden, wie die Ideologie des Antifeminismus eine Scharnier-funktion zwischen unterschiedlichen Akteuren der (extremen) Rechten bildet. Gemeinsam erarbeiten wir, wie in alltagspraktischen Situationen Sexismus und der Herabsetzung von Frauen* entschieden begegnet werden kann.
Die Fortbildung findet in Kooperation mit Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V., dem Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. und dem Mobilen Beratungsprojekt in Anhalt GegenPart statt.

24. November 2021 Dessau-Roßlau
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Regionale Fortbildung in Magdeburg
Sexuelle Lebenswelten von Mädchen*
Mädchen* bewegen sich in vielfältigen Lebenswelten und erleben diese unterschiedlich. Die Themen „Pubertät“ und „Sexualität“ spielen dabei eine wichtige Rolle. Mehr denn je haben Mädchen* gerade in der Phase der Pubertät sehr hohe Ansprüche an sich selbst, den eigenen Körper, die eigene Schönheit und die eigene Fitness. Dabei stehen Medienformate wie TikTok und Instagram hoch im Kurs. Die methodisch angelegte Fortbildung lädt dazu ein, sich den (tabuisierten) Lebenswelten der Sexualität(en) von Mädchen* anzunähern, miteinander zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und Methoden für die Arbeit mit Mädchen* kennenzulernen und auszuprobieren.
Die Fortbildung findet in Kooperation mit Wildwasser Magdeburg e.V. statt.

25. November 2021 Magdeburg
Einladung
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