Wahlprüfsteine

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Eckpunkte für das kinder- und jugendpolitische Vorgehen
Aktuelle Meinungen verschiedener landesweit agierender Parteien zu Genderfragen

Genderfragen spielen in der Kinder- und Jugendhilfe eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Das Geschlecht und damit verbundene Zuschreibungen beeinflussen (un-)bewusst den Umgang der Fachkräfte Sozialer Arbeit mit Mädchen* und Jungen*, haben Auswirkungen auf ihr Aufwachsen und prägen sie in den subjektiven Zukunftsideen. Sollte die geschlechtliche Zuordnung z. B. aufgrund einer unklaren Geschlechteridentifikation nicht sofort gelingen, dann kommt es nicht selten zu Irritationen.

Eckpunkte für das kinder- und jugendpolitische Vorgehen in diesem Bereich werden durch landesweit agierende Politikerinnen* und Parteien gelegt. Um der genderinteressierten Fachöffentlichkeit vor den anstehenden Landtagswahlen Klarheit über politische Ansätze und Ziele im Bereich der geschlechtergerechten Kinder- und Jugendhilfe zu ermöglichen, hat das KgKJH im Juni sechs Parteien gebeten, zehn fachpolitische Fragen zu beantworten. Darin enthalten waren je zwei Fragen mit ausgewählten Aspekten in den Bereichen Gender, Mädchen*, Jungen*, Geschlechtervielfalt und Struktur. Geantwortet haben die fünf Parteien Bündnis 90/Die Grünen, CDU, DIE LINKE, FDP und SPD. Keine Reaktion erfolgte durch die AfD. Im Folgenden werden die Antworten, alphabetisch nach den Parteien geordnet, tabellarisch dargestellt.

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