Aktuelles

 
Jugendbildungsreferentin* für geschlechtersensible Bildungsarbeit gesucht

Der Verein djo-Deutsche Jugend in Europa Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. sucht ab dem 01.07.18 eine* Jugendbildungsreferentin* (Schwerpunkt geschlechtersensible Bildungsarbeit). Die Deutsche Jugend in Europa, Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. ist ein landesweit tätiger, freiheitlich-demokratischer, überparteilicher und überkonfessioneller Jugendverband. Die Schwerpunkte des Veriens liegen in der außerschulischen Bildungs-, Kultur- und Integrationsarbeit sowie in der Internationalen Begegnung. Derzeitige Projekte befassen sich unter anderem
mit den Themen Mädchen*arbeit, Migration und interkulturelle Öffnung. Nähere Informationen zur Stellenausschreibung sind hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-05-24
 
Aufruf zur Schreibwerkstatt FutureJobs

Unter diesem Titel startet LizzyNet die Ausschreibung zur Schreibwerkstatt im Wissenschaftsjahr 2018 - Arbeitswelten der Zukunft. Mitmachen können Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12 bis 26 Jahren. Gefragt sind Kurzgeschichten, Gedichte, Poetry Slams usw., die das Thema FutureJobs zum Inhalt haben. Weitere Informationen zur Ausschreibung sind auf der Homepage von LizzyNet zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-05-24
 
Fortbildung zu LSBTI* in Magdeburg am 31.05.2018

Am 31. Mai 2018 führen wir für die Landeshauptstadt Magdeburg von 9:00 bis 15:00 Uhr eine Qualifizierung für Fachkräfte der Verwaltung und der Kinder- und Jugendarbeit, der Erziehungshilfe sowie der Schulsozialarbeit durch. Im Mittelpunkt stehen Begriffsklärungen im Kontext LSBTI* und der Austausch über methodische Möglichkeiten im eigenen Arbeitsbereich. Informationen sind über das Amt für Gleichstellungsfragen der Landeshauptstadt Magdeburg (natalie.schoof@stadt.magdeburg.de, Tel. 0391 540 2328) erhältlich.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]

Nachricht vom 2018-05-23
 
Was? Wann? Wo? Wer? - Sommerferienaktionen 2018

Ihr steht in den Vorbereitungen für eure Sommerferienaktionen, steckt bis über beide Ohren in der Werbung, wollt euer Angebot publik machen und braucht noch Teilnehmer*innen, damit die Aktion stattfinden kann? Dann nutzt die Newsmail des KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. Sendet bis zum 25. Mai 2018 eure Angebote für Mädchen* und Jungen* per mail an unsere Bildungsreferentin Irena Schunke (schunke@geschlechtergerechteJugendhilfe.de) und wir veröffentlichen sie in unserer News am 4. Juni 2018. Wichtig ist der Titel der Aktion, eine kurze Beschreibung, der Träger sowie die Kontaktdaten inkl. Homepage, wenn vorhanden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-05-15
 
djo Sachsen-Anhalt sucht Jugendbildungsreferentin*

Der djo-Deutsche Jugend in Europa Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. sucht ab dem
01.07.18 eine* Jugendbildungsreferentin* (Schwerpunkt geschlechtersensible Bildungsarbeit). Die Schwerpunkte der Arbeit liegen in der außerschulischen Bildungs-, Kultur- und Integrationsarbeit sowie in der Internationalen Begegnung. Derzeitige Projekte befassen sich unter anderem mit den Themen Mädchen*arbeit, Migration und interkulturelle Öffnung. Informationen zur Ausschreibung und zur Bewerbung sind hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-05-15
 
Erster Filmpreis für Geschlechtergerechtigkeit im Kurzfilm vergeben

Den Goldenen Reiter* für GeschlechterGerechtigkeit im Kurzfilm des 30. Filmfestes Dresden erhält der Hamburger Regisseur Jon Frickey für "Neko no Hi – Cat Days". Die Jury verweist in ihrer Begründung darauf, dass der Animationsfilm stilistisch und formal für Kinder gemacht ist, bietet jedoch eine wunderbare, weit über das Zielpublikum Kinder hinausreichende, inhaltliche Tiefe für jede*n Menschen*.
Weitere Informationen sind auf der Homepage der der LAG Jungen- und Männerarbeit Sachsen e.V. zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-05-15
 
Fortbildungsreihe Q*R-Coach in Hannover

Der ljr Niedersachsen bietet in der Fortbildungsreihe Q*R-Coach im Juni und im August verschiedene, interessante Fortbildungsvorträge an. Unter anderem werden Themen wie "Queer Refugees", "Rechtliche Fragen in der queeren Jugendarbeit" oder "Psychologische Ersthilfe" beleuchtet. Eine Anmeldung kann hier erfolgen. Die Teilnahme ist kostenlos, Fahrtkosten können leider nicht übernommen werden.

[Lea Schubert, Bildungsmultiplikatorin im KgKJH]
Nachricht vom 2018-05-14
 
ASF und Landtagsabgeordnete der SPD spenden dem KgKJH einen Medienkoffer

Seit April 2018 reist unsere Referentin Sarah Brune mit dem Medienkoffer "Geschlechtervielfalt in Einrichtungen der frühkindlichen Bildung, in Grundschulen und Horten" durch Sachsen-Anhalt. Die Nachfrage ist besonders aus der Elementarbildung sehr hoch und so freuten wir uns sehr über die Übergabe eines dritten Medienkoffers für den Bereich Kindertagesstätten durch die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in Sachsen-Anhalt (ASF) und die beiden Landtagsabgeordneten Angela Kolb-Janssen und Falko Grube.
Pressemittelung SPD Landesverband Sachsen-Anhalt

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2018-05-13
 
AG-Treffen Mädchen* und junge Frauen* im südlichen Sachsen-Anhalt

Die nächste Beratung der o.g. Arbeitsgruppe findet am 24. Mai 2018 von 10.00 bis 13.00 Uhr im Reformhaus in Halle (Saale) statt. Informationen zur Tagesordnung sind hier zu finden. Interessierte an der Mädchen*arbeit im südlichen Sachsen-Anhalt können sich noch bei Tanja Rußack (djo, Tel. 0345-5484722) melden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-05-08
 
Aktionen zum IDAHOT in Sachsen-Anhalt

Der IDAHOT (Internationaler Tag gegen Homo-, Bi- und Transphobie) findet am Donnerstag, dem 17. Mai in Sachsen-Anhalt in den Orten Halle, Magdeburg und Stendal statt.

In Halle wird es – organisiert von der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt, der AK Queer und dem bbz Lebensart e.V. – einen Vortrag zum Thema “Von Mama und Mami, extra-Papas und Viertelgeschwistern” an der Martin-Luther-Universität geben, in Magdeburg wird es – organisiert von derAIDS-Hilfe Sachsen-Anhalt Nord e.V., dem CSD Magdeburg und DykeAndGay – am Ulrichplatz verschiedene Infostände und Redebeiträge geben und in Stendal wird der LSVD Sachsen-Anhalt e.V. vertreten sein und um 17.00 Uhr in der Stendaler Innenstadt den Rainbowflash abhalten.

Der Vortrag in Halle wird von unseren Referent*innen Sarah Brune und Mitja Rabitz organisiert und durchgeführt.Für alle Interessent*innen gibt es hierfür auf Facebook weitere Informationen.

[Lea Schubert, Projektmitarbeiterin im KgKJH]
Nachricht vom 2018-05-08
 
Projekt "Passt nicht, gibt's nicht... typisch Halle"

Das BBZ "lebensart" e.V. lädt Jugendliche ein, am Projekt "Passt nicht, gibt's nicht ... typisch Halle" - Erzähl uns DEINE Geschichte teilzunehmen. Einsendeschluss ist der 30.6.2018.

Das BBZ schreibt: "Trotz der vielen Jahre harter Arbeit für die Gleichstellung von Frau und Mann bleibt immer noch der bittere Nachgeschmack, dass bei genauem Hinsehen eine tatsächliche und aufrichtige Chancengleichheit noch lange nicht gegeben ist. Besonders die sozialen Rahmenbedingungen, die sich in der Zuschreibung von typischen Rollenbildern zeigen, sowie deren Wahrnehmung und allen voran deren gesellschaftliche Wertung erschweren nicht nur die Chancengleichheit, sondern auch die individuelle Entwicklung von Mädchen/Frauen und Jungen/Männern.

Das BBZ will mit seinem Projekt einen aktiven Beitrag zum Aufbrechen der gesellschaftlich hartnäckig verankerten Rollenstereotypen leisten. Wir wollen Mädchen und Jungen darin bestärken, ihnen helfen, unabhängig von gesellschaftlichen Erwartungen und Zuschreibungen zu selbstbestimmten und selbstbewussten Frauen und Männern heranzuwachsen. Das BBZ sieht hierin eine ganz grundlegende Aufgabe seiner Arbeit, denn dort, wo keine starren und sinnfreien Rollenbilder herrschen, wird auch die Ausgrenzung gegenüber Menschen die aus der Rolle fallen hoffentlich zunehmend kleiner werden."

Weitere Informationen finden sich hier.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2018-05-08
 
Jetzt bewerben: Deichmann-Förderpreis für Integration 2018

Vereine und Verbände sowie Schulen, die in den letzten zwölf Monaten außergewöhnliches Engagement zum Thema Integration gezeigt haben, können sich beim Deichmann-Förderpreis in den Kategorien II oder III für ein Preisgeld von insgesamt 100.000 Euro bewerben. Einsendeschluss: 30. Juni 2018. Informationen finden sich hier.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2018-05-06
 
"Fußball geht immer?" - Jungenarbeit mit Fußballfans

Unter diesem Motto findet am 24. Mai 2018 in der Evangelischen Akademie in Meißen ein Fachtag anlässlich der FIFA-Männerfußballweltmeisterschaft zur geschlechterreflektierenden Arbeit mit Jungen statt. Weshalb hat Fußball für viele Jungen einen so großen Anziehungsgrad? Wie thematisiere ich Ausdrucksweisen von Männlichkeiten – auch in Bezug zur Fankultur? Inwiefern bilden viele Vorurteile die Basis für das Handeln von Jungen, aber zugleich den Einstieg in den Austausch mit den jungen Menschen? Welche Perspektive haben Fachkräfte auf das Fan-Sein? Und wie gestalte ich geschlechterreflektierende Pädagogik mit Fans in Jugendeinrichtungen? Diesen Fragen geht der Fachtag nach. Weitere Informationen zum Inhalt und zur Anmeldung sind hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-05-03
 
Transidentität bei Kindern

Die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift kindergarten heute beschäftigt sich mit der Thematik "Transidentität bei Kindern". Hierbei wurde die Dipl.-Psychologin PhD. Inga Becker interviewt, die aus ihrer medizinischen Praxis berichtet. So erzählt sie: "Manche Kinder äußern bereits im Alter von 2 bis 3 Jahren – sobald sie sprechen können – überzeugend, dass sie in Wahrheit das andere Geschlecht hätten". Das wird von Kindern beispielsweise dadurch verdeutlicht, dass sie mit ihren anatomischen Geschlechtsmerkmalen unzufrieden sind, Kleidungsstücke und/oder Spielzeug bevorzugen, welche in unserer Gesellschaft einer bestimmten Geschlechtsgruppe zugesprochen werden.

Dieser Artikel zeigt, dass transidente Kinder keine gesellschaftliche Randerscheinung sind, sondern, dass das Thema – besonders in Einrichtungen der frühkindlichen Bildung – an Ernsthaftigkeit gewinnen muss. Wir unterstützen diese Tendenz durch die Materialien unseres Medienkoffers „Geschlechtervielfalt“ und in Sensibilisierungs- und Fortbildungsveranstaltungen.

Der Aspekt von Transidentität im frühkindlichen Alter und wie Transkinder im KiTa-Alltag Unterstützung erfahren können, wird auch in der nächsten Ausgabe der Fachzeitschrift kindergarten heute, welche am 02. Mai 2018 erscheint, vertieft. Das aktuelle Heft kann unter diesem Link bestellt werden.

[Sarah Brune, Referentin für Geschlechtervielfalt im KgKJH]
Nachricht vom 2018-04-27
 
Fortbildung "Empowerment in der Mädchen*arbeit" in Stendal

Das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. lädt interessierte Frauen* aus der sozialen Arbeit, die in der Mädchen*arbeit sowie Kinder- und Jugendarbeit tätig sind, sowie Studierende (Soziale Arbeit, Erziehungswissenschaften, Sozialwissenschaften…), die lernen möchten, mit den Methoden des Empowerment zu arbeiten, am 23. Mai 2018 zu o.g. Fortbildung ein. Nähere Informationen zum Inhalt und zur Anmeldung sind im Flyer zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-04-25
 
Aktion "Stifte machen Mädchen stark"

Stifte recyceln und zugleich syrischen Mädchen in einem Flüchtlingscamp den Schulunterricht ermöglichen, darum geht es in der Aktion des Weltgebetstages. Seit 2017 wurden bereits über 200 Sammelstellen in Deutschland gegründet. Für die Aktion werden deutschlandweit gebrauchte Schreibgeräte gesammelt. Weitere Informationen zur Aktion und wo es Annahmestellen gibt, sind auf der Homepage des Weltgebetstages zu finden. Auftakt für die Sammelaktion in Sachsen-Anhalt war beim Elbdeichmarathon in Tangermünde. Dort sind ab sofort weitere Sammelboxen aufgestellt (Diesterweg-Gymnasium, Edeka, Rathausbuchhandlung und St. Stephanskirche).

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-04-25
 
Gender on track - Geocaching

Genderaspekte und deren bewusste Wahrnehmung sind aus einer qualifizierten (Jugendbildungs-)Arbeit mit weiblich_männlichen Kindern und Jugendlichen kaum wegzudenken. Oft allerdings wirken die Themen aufgesetzt, abstrakt und methodisch kaum regional verortbar. Durch einen erfahrungs- und bewegungsorientierten Lernzugang, der regionale Rückbindungen zulässt, können Genderthemen sowie Beratungsstellen und geschlechtergerecht wirkende Anlaufpunkte für weiblich_männliche Kinder und Jugendliche interessanter und somit leichter zugänglich werden. Dieser Zugang ergibt sich in der Methode des Gender-Geocachings.

Auf Einladung von FUMA NRW bieten wir am 13. Juni 2018 in Münster eine Fortbildung mit dem Titel "Gender on track - Geocaching" an. Interessierte finden hier dazu inhaltliche und organisatorische Informationen.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2018-04-24
 
LSVD Sachsen-Anhalt: Keine Rehabilitation für Homoheiler und Leo e.V.


Magdeburg. Die im Jahr 2014 bekannt gewordenen Homo-Heilungsseminaren des Bennungen Vereins Leo e.V. um Pfarrer Bernhard Ritter riefen große Proteste, eine Landtagsdebatte und Verurteilungen von Politik und Gesellschaft hervor. Der Paritätische Landesverband Sachsen-Anhalt hob die Mitgliedschaft in dessen Wohlfahrtsverband auf und der Landkreis Mansfeld-Südharz entzog dem Verein die Anerkennung als Freien Träger der Kinder und Jugendhilfe. Nach einer Klage und Gerichtsverfahren ist Leo e.V. heute wieder als Freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe anerkannt, weil nicht nachgewiesen werden konnte, was in den Seminaren tatsächlich passierte.

Konkrete Beweise durch neue Recherchen und veröffentlichte Seminarunterlagen
Neue Recherchen des Journalisten Silvio Duwe bringen aber konkrete Beweise zu Tage, woraus hervorgeht, dass Leo e.V. und Bernhard Ritter keinerlei Einsicht und Schlüsse aus der Debatte von 2014 gezogen haben. Die Seminare zur Heilung von Homosexuellen gehen weiter. Veröffentlichte Seminarunterlagen aus einem noch bis zum 21.04. stattfindenden Seminar belegen jetzt klar, dass Homosexualität als 'Störung' eingestuft wird. Nach Bernhard Ritter sei Homosexualität eine Folge von Selbstmitleid und Minderwertigkeitskomplexen.

Der Lesben- und Schwulenverband Sachsen-Anhalt sieht die weitere Arbeit des Vereins Leo e.V. als äußerst gefährlich und inakzeptabel an und stellt folgende Forderungen:

LSVD-Forderungen an die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM):
- Klare öffentliche Distanzierung von den Praktiken des Leo e.V. und der Arbeit von Pfarrer i.R. Bernhard Ritter im Zusammenhang mit den Seminarangeboten zu „innerseelischen Störungen“ durch den Landeskirchenrat der EKM
- Aberkennung der Ordination als Pfarrer i.R.* im Rahmen eines Disziplinarverfahrens gemäß Pfarrergesetz – PfG der VELKD
*Pfarrer im Ruhestand unterstehen weiter der Lehrverpflichtung und der Amtspflicht (§§ 66 bis 68 Pfarrergesetz - PfG) und damit der Lehraufsicht und der Disziplinargewalt.

LSVD-Forderungen an die Kommunalpolitik im Landkreis Mansfeld-Südharz:
- Erneute Aberkennung als Freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe aufgrund konkret vorliegender Seminarunterlagen, die die Untauglichkeit untermauern
- Keine weitere Vergabe öffentlicher Aufträge durch den Landkreis und der Gemeinde Südharz an den Verein Leo e.V.
- Klare öffentliche Distanzierung von den konkreten Praktiken des Leo e.V. und der Arbeit des Vereinsvorsitzenden Bernhard Ritter im Zusammenhang mit den Seminarangeboten zu „innerseelischen Störungen“ durch die Landrätin des Landkreises Mansfeld-Südharz, Dr. Angelika Klein sowie durch die Kommunalpolitiker*innen des Landkreises und der Gemeinde Südharz

LSVD-Forderungen an Justiz- und Gleichstellungsministerin Annemarie Keding
- Klare öffentliche Distanzierung von den konkreten Praktiken des Leo e.V. und der Arbeit des Vereinsvorsitzenden Bernhard Ritter im Zusammenhang mit den Seminarangeboten zu „innerseelischen Störungen“ durch Justiz- und Gleichstellungsministerin Annemarie Keding, die für die Umsetzung des Landesprogramms gegen Homo- und Transphobie zuständig ist

LSVD-Forderungen an die Fraktionen im Landtag von Sachsen-Anhalt
- Klare öffentliche Distanzierung von den konkreten Praktiken des Leo e.V. und der Arbeit des Vereinsvorsitzenden Bernhard Ritter im Zusammenhang mit den Seminarangeboten zu „innerseelischen Störungen“
- Ausschussbefassung zum Thema: Entzug Gemeinnützigkeit | Keine öffentlichen Mittel | Ende der Kinder- und Jugendarbeit
o Prüfung inwiefern es rechtliche Möglichkeiten zum Entzug der Gemeinnützigkeit des Leo e.V. gibt
o Prüfung inwiefern der Landkreis Mansfeld Südharz unterstützt werden kann, um die Aberkennung des Vereins Leo e.V. als Freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe rechtssicher umgesetzt werden kann
o Erweiterung von Fördermittelkriterien, wonach Organisationen wie Leo e.V., die eindeutig gegen das Verbot der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität (Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verstoßen oder dem AMG zuwiderhandeln, keine öffentlichen Mittel mehr erhalten

Der LSVD Sachsen-Anhalt stellt klar: Für Homophobie darf es keine Förderung geben.
Anbieter solcher Therapieangebote finanzieren sich überwiegend durch Spenden. Die Gemeinnützigkeit ist somit Existenzgrundlage. Träger wie Leo sind aber nicht gemeinnützig, sondern gefährlich. Die staatlichen Stellen müssen in diesen Fällen die Gemeinnützigkeit aberkennen. Für Homophobie darf es keine Förderung geben.

Hintergrund:
Martin Pfarr, langjähriges Landes- und Bundesvorstandsmitglied des LSVD kommentierte 2014:
„Der Verein Leo wurde von Bernhard Ritter gegründet, ehemaliger CDU-Landtagsabgeordneter und schon damals mit religiös-verbrämter Homophobie aufgefallen. Wir vom LSVD Sachsen-Anhalt protestierten lautstark. Therapieangebote sind gefährlicher Unsinn und verunsichern insbesondere lesbische und schwule Jugendliche. Diese benötigen vielmehr Anerkennung und persönliche Unterstützung. Es ist die Pflicht der Landesregierung für ein diskriminierungsfreies Umfeld zu sorgen. Die Denunzierung von Homosexualität als psychische Krankheit oder sündhaftes Laster ist alles andere als hilfreich.“

[Pressemitteilung des LSVD Sachsen-Anhalt vom 20. April 2018]
Nachricht vom 2018-04-20
 
Vorstellung des Medienkoffers Geschlechtervielfalt im Saalekreis

Einladung zur Vorstellung des sachsen-anhaltischen Medienkoffers "Geschlechtervielfalt in Einrichtungen der frühkindlichen Bildung, in Grundschulen und Horten" an der Hochschule Merseburg

Vom 01. April 2018 an gibt es für Kindertagesstätten und Grundschulen in Sachsen-Anhalt die Möglichkeit, sich kostenfrei einen Medienkoffer zu den Themenfeldern Geschlechtervielfalt und Rollenbilder auszuleihen. In den für die Kindertagesstätte und Grundschule unterschiedlich bestückten Medienkoffern sind Kinderbücher, Spiele, Filme, Fachbücher und eine Handreichung mit Methodentipps enthalten. Erzieher*innen, Schulsozialarbeiter*innen, Lehrer*innen, Hortner*innen und Eltern können durch diese Materialien Unterstützung finden, um auf kindgerechte Weise dazu beitragen, dass Kinder ein positives Weltbild fernab von geschlechterstereotypen Zuschreibungen entwickeln.

Herzlich laden wir im Landkreis Saalkreis zur Vorstellung des Koffers und der Materialien am Donnerstag, den 24. Mai 2018 von 9:30 bis ca. 12:30 in die Hochschule Merseburg, im Gartenhaus (Eberhard-Leibnitz-Straße 2) ein.

Nach einer kurzen Begriffserklärung durch die Bildungsreferentin für Geschlechtervielfalt Sarah Brune und einem Fachvortrag von Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß, haben Sie die Möglichkeit, die Inhalte der Koffer zu betrachten und darüber ins Gespräch zu kommen, ob die Materialien eine Relevanz für Ihren Kita- bzw. Grundschulalltag haben könnten und was Sie sich darüber hinaus für diese Themenfelder in ihren Einrichtungen wünschen würden.

Wir würden uns freuen, Sie zu diesem Austausch zu begrüßen zu können, und bitten um eine Anmeldung per Mail: koffer@geschlechtergerechtejugendhilfe.de bis zum Freitag, den 18. Mai 2018.

Prof. Dr. phil. Heinz-Jürgen Voß, Professur für Sexualwissenschaft und sexuelle Bildung (Hochschule Merseburg)

Drin. phil. Kerstin Schumann, Geschäftsführerin Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V.

Sarah Brune, Referentin für Geschlechtervielfalt in Einrichtungen der frühkindlichen Bildung, in Grundschulen und Horten (KgKJH)

Das Projekt Medienkoffer „Geschlechtervielfalt“ wird im Rahmen des Aktionsplans LSBTTIQ des Landes Sachsen-Anhalt durchgeführt. Es wird gefördert durch das Ministerium für Justiz und Gleichstellung Sachsen-Anhalt.

[Sarah Brune, Referentin für Geschlechtervielfalt im KgKJH]
Nachricht vom 2018-04-20
 
Raumplanung! Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt in der Mädchen(*)arbeit

Unter diesem Titel ist die aktuelle "Betrifft Mädchen" 2/2018 erschienen. Die Fotos des Titelbildes der aktuellen Ausgabe sind im Rahmen der MIA-Mädchen*woche "Mädchen*(em)power" im Harzcamp 2017 sowie einer Fortbildung "Empowerment in der Mädchen*arbeit" 2016 in Zusammenarbeit mit der Fotografin Yvonne Most (Halle/Saale) entstanden. Weiterhin befindet sich in der Zeitschrift ein Fachartikel von Dr. Kerstin Schumann mit dem Titel "Steter Tropfen höhlt den Stein - Chronologie des Sichtbarmachens der Interessen von transidenten und intergeschlechtlichen Kindern und Jugendlichen in Sachsen-Anhalt".

Die Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenarbeit in NRW e.V. ist Herausgeberin der einzigen, bundesweiten pädagogischen Fachzeitschrift zum Thema »Mädchen«, der »Betrifft Mädchen«. Interessierte können sich gern per mail lag@maedchenarbeit-nrw.de an die LAG wenden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-04-19
 
Fachtagung "Weibliche Genitalverstümmelung (FGM)" in Leipzig

Das Fachdialognetz für schwangere, geflüchtete Frauen lädt in Kooperation mit SAIDA International e.V. am 30. Mai 2018 zu o.g. Fachtag nach Leipzig ein. Die Veranstalterinnen* wollen Fachkräfte verschiedener Disziplinen zu einem Fachaustausch zusammenbringen und die Expertisen bündeln. Weitere Informationen zum Fachtag und zur Anmeldung sind hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-04-19
 
Fortbildungsreihe: Geschlechtergerechte Konfliktlösungsstrategien in der Kinder- und Jugendhilfe

Für alle, die längerfristiger planen: nun stehen sie, die Termine des 3. Kurses für geschlechtergerechte Konfliktlösungsstrategien. Die drei Seminare der Fortbildung bieten zum einen grundlegende theoretische Kenntnisse in den Themenfeldern Geschlechtervielfalt und Umgang mit Konflikten. Zum anderen werden alters- und arbeitsfeldbezogen Methoden ausprobiert und reflektiert. Weitere Informationen finden sich auf dem Flyer. Anmeldungen sind auch online möglich.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]

Nachricht vom 2018-04-17
 
Referentin für Geschlechtervielfalt im KgKJH

Seit April 2018 arbeitet im Team des KgKJH eine Referentin für Geschlechtervielfalt in Einrichtungen der frühkindlichen Bildung, in Grundschulen und Horten. Sie wird landesweit mit unserem Medienkoffer unterwegs sein und freut sich über Einladungen zu Teamsitzungen, Elternabenden und Fortbildungen. Hier stellt sich unsere neue Referentin vor:

Guten Tag,
mein Name ist Sarah Brune, ursprünglich stamme ich aus dem Ruhrgebiet – eher gesagt aus Dortmund – und bin den weiten Weg nach Magdeburg angetreten, um als Referentin für Geschlechtervielfalt in Einrichtungen der frühkindlichen Bildung, in Grundschulen und Horten beim Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. zu arbeiten.

An der TU Dortmund studierte ich Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Soziale Arbeit und spezialisierte mich auf die Themenbereiche Gender, soziale Ungleichheit und feministische Theorie. Mein Praxissemester absolvierte ich in der Schulsozialpädagogik, die im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets Chancengleichheit bei Grundschulkindern herstellen soll.

Seit meiner Jugend bewege ich mich in politischen Kontexten. Meine Interessen belaufen sich unter anderem auf die Umsetzung von Geschlechtergerechtigkeit sowie die Auseinandersetzung mit Antisemitismus innerhalb feministischer Bewegungen. Diese Anliegen konnte ich in unterschiedlichen Treffs/Cafés vortragen und im Plenum diskutieren.

Die Soziale Arbeit empfinde ich als eine politische Profession, da sie sich immer im (sozial-)politischen Feld bewegt und versucht die Lebenschancen jedes Individuums zu verbessern. Die Veränderung der individuellen Situation kann durch eine aufklärende und bildende Pädagogik umgesetzt werden. Hier kommt nun meine Arbeit ins Spiel: Kinder lernen Verhalten und Ansichten – aber auch Ängste bzw. Vorurteile – oftmals durch Nachahmung des Vorgelebten. Infolgedessen können sich im frühen Kindesalter erste homo-/transphobe Strukturen und geschlechtliche Rollenzuschreibungen festigen, die das Zusammenleben in einer demokratischen Gesellschaft erschweren. Dem kann mit einer geschlechtersensiblen Pädagogik, die die Werte Offenheit, Akzeptanz und Vielfalt vermittelt, entgegengearbeitet werden, um Kindern einen angstfreien Raum zur Emanzipation bieten zu können. Durch die Aufklärung und Weiterbildung von Fachkräften zu den Themen Geschlechter-/Familienvielfalt und Rollenklischees möchte ich meinen Beitrag für eine offene Gesellschaft leisten. Daher freue ich mich auf Ihre Anfragen und Einladungen aus Kindertagesstätten, Grundschulen oder Horten, als Fachkräfte und/oder Eltern, um Ihnen die ausleihbaren Materialien vorzustellen.

Sie können mich ab sofort unter der Emailadresse koffer@geschlechtergerechtejugendhilfe.de, telefonisch unter 0391.73 628 364 oder auf Twitter @medienkoffer_ erreichen.

Viele herzliche Grüße
Sarah Brune

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2018-04-09
 
Zwei Weiterbildungsangebote zur Fachkraft für Jungenarbeit und Fachkraft für Jungen*pädagogik

Die LAG Jungenarbeit Schleswig-Holstein bietet 2018 eine Weiterbildung zur Fachkraft in der Jungen*pädagogik an. Die aus acht Modulen bestehende Weiterbildungsreihe soll am 17.09.2018 beginnen und wird in ein- bis zweitägigen Veranstaltungen bis zum 20.06.2019 umgesetzt.
Weitere Infos gibt es hier

Auch der Verein mannigfaltig e.V. bietet in 2018 eine Weiterbildung im Bereich Jungenarbeit an. Der aus fünf Bausteinen bestehende Zertifikatskurs beginnt am 29.10.2018 und besteht aus zwei- bis dreitägigen Veranstaltungen.
Auch hierzu gibt es weiterführende Infos

[Mitja Rabitz, Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2018-04-08
 
Aufruf zur Beteiligung mit Fachartikeln für die "Betrifft Mädchen"

Die Redaktion der Fachzeitschrift "Berifft Mädchen" hat über die BAG Mädchenpolitik die geplanten Themen für die Ausgaben 2019 bekannt gegeben. Wir möchten euch, liebe Fachfrauen*, darüber informieren und freuen uns, wenn ihr euch mit Artikeln und Fachbeiträgen daran beteiligt. Für Nachfragen und Informationen steht euch Irena Schunke beim KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. gern zur Verfügung (schunke@geschlechtergerechteJugendhilfe.de).

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-04-08
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