Aktuelles

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Stellenausschreibung: Landeskoordinator*in LSBTI* Sachsen-Anhalt Nord
Die LSBTI*-Landeskoordinierungsstelle Sachsen-Anhalt Nord ist beim LSVD Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. angesiedelt und wird vom Ministerium für Justiz und Gleichstellung Sachsen-Anhalt finanziert. Im Mittelpunkt der ausgeschriebenen Stelle stehen die Konzeption und Umsetzung von Maßnahmen zur Beratung und Unterstützung, Bildung und Aufklärung sowie Öffentlichkeitsarbeit und Koordinierung im Themenfeld LSBTI im Bundesland. Zum schnellstmöglichen Zeitpunkt soll die Landeskoordinierung Nord neu besetzt werden. Die Stellenausschreibung findet sich hier.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2020-04-04

Regionale Fortbildung in Halberstadt zu Geschlechterrollen und Antifeminismus
In Kooperation mit Miteinander - Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V. und dem Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. veranstaltet das KgKJH am 7. Mai 2020 o.g. Fortbildung im Frauenzentrum Lilith in Halberstadt. Ziel des Workshops mit dem Titel "Mit Wurzeln und in Sicherheit wieder Mutter und Hausfrau sein dürfen." Antifeministische Positionen von Rechts erkennen - ist es, Wissen zu unterschiedlichen antifeministischen Erscheinungsformen zu vermitteln, sich untereinander zu vernetzen und die eigene Haltung im Umgang mit antifeministischen Äußerungen und Angriffen zu stärken. Anhand konkreter Fallbeispiele werden Handlungsmöglichkeiten erarbeitet. Weitere Informationen zur regionalen Fortbildung und Anmeldung sind der Einladung zu entnehmen. Die Veranstalterinnen* weisen darauf hin, dass der TN-Beitrag vor Ort zu entrichten ist.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2020-04-02

SAVE THE DATE: 29.10.2020 JU*MÄ*TA 2020
Die Fachtagung der Jungen*- und Mädchen*arbeit in Sachsen-Anhalt trägt in diesem Jahr den Titel:JU*MÄ*TA 2020 „Brücken bauen - Übergänge gestalten“

Die Veranstaltung findet am 29. Oktober 2020 in Dessau-Roßlau statt. Das Tagungsprogramm wird ein bunter Mix aus Vorträgen, Präsentationen und Workshops sein. Derzeit planen wir mit vier Workshops. Diese werden sich mit der Ausgestaltung von Übergängen auseinandersetzen und spannen einen Bogen von der Kita bis zur Ausbildung.

[Sebastian Scholz, Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2020-04-01

Stellenausschreibung: Landesarbeitsgemeinschaft Jungen- und Männerarbeit Sachsen e. V. (LAG)
Die Landesarbeitsgemeinschaft Jungen- und Männerarbeit Sachsen e. V. (LAG)bietet ein spannendes und verantwortungsvolles Stellenangebot als Geschäftsführender Bildungsreferent* mit Teamleitungsaufgaben.

Der gemeinnützige Verein setzt sich für die Interessen von Jungen und Männern in Sachsen ein. Dort vernetzen sie Akteur*innen, führen Projekte und Veranstaltungen durch, bilden Fachkräfte fort und beraten in Politik und Gesellschaft - immer im Interesse der Gleichstellung der Geschlechter. Ausschreibung

[Sebastian Scholz, Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2020-04-01

Neuerscheinung: Transgender und Intergeschlechtlichkeit bei Kita-Kindern; Inga Becker-Hebly
In der Ratgeberreihe für Erzieher*innen und Eltern Die kleinen Hefte veröffentlichte Cornelsen aktuell die Broschüre "Transgender und Intergeschlechtlichkeit bei Kita-Kindern". Die Autorin Inga Becker-Hebly versucht auf 47 Seiten diverse Phänomene um Geschlechtlichkeit und Zuschreibungen einfach zu erläutern, Ideen für den Kitaalltag zu geben und auf Adressen sowie weiterführende Kinder- und Fachliteratur zu verweisen.

Aufgrund des kompakten Formates kann die Veröffentlichung jedoch nur an der thematischen Oberfläche kratzen. Deutlich wird, dass es bisher nur wenige Erfahrungen und Erhebungen im Bereich des Vorschulalters gibt, so werden Umfragen zitiert, die sich meist im Jugend- und Erwachsenenalter verorten. Die Tipps sind alltagstauglich und können als deutliches Plädoyer für die Akzeptanz von Vielfalt und die Freiheit der individuellen Entscheidung verstanden werden. "Diese Entscheidung, welche Geschlechtsmerkmale wie am besten zu einem selbst passen, muss ein jeder Mensch selbst treffen können, sobald er dazu in der Lage ist." (Beckler-Hebly, S. 35)

Diese Veröffentlichung eignet sich für ein erstes Herantasten an die Themen Trans* und Inter*. Das Buch sowie vertiefende Literatur sind in der Genderbibliothek des KgKJH ausleihbar.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2020-03-31

EU-Kommission startet "Strategie für die Gleichstellung der Geschlechter 2020-2025"
„Mädchen und Jungen in all ihrer Vielfalt sollten ihre Ideen und Gefühle frei zum Ausdruck bringen und ihren Bildungs- und Berufsweg frei von stereotypen Rollenbildern wählen können.“ Diese wichtige Aussage findet sich in der Strategie für die Gleichstellung der Geschlechter 2020-2025, die die Europäische Kommission am 5. März 2020 in Brüssel veröffentlicht hat. Geschlechterstereotypen werden als Hauptursache für die Ungleichheit und Einschränkungen von Mädchen und Jungen „in ihrem Streben, ihren Entscheidungen und ihrer Freiheit“ definiert. Gestartet werden soll eine EU-weite Kommunikationskampagne gegen Geschlechterstereotype, „um gegen schädliche geschlechtsspezifische Normen und Stereotype vorzugehen, durch die Gewalt gegen Frauen weltweit fortbesteht.“

Rollenzuschreibungen und Stereotype sind nicht selten Ursache von Gewalt (z.B. häusliche Gewalt, Genitalverstümmelung, Zwangsabtreibung sowie Früh- und Zwangsehe, Gewalt im Internet), bremsen eine geschlechtergerechte Wirtschaft und ihre Potentiale aus und führen zu einem Gefälle im Einkommen sowie bei der Verteilung von Betreuungs- und Pflegeaufgaben.

Diesen und weitere Aspekten der Ungleichbehandlung sollen unter Leitung der EU-Gleichstellungskommissarin Helena Dalli und mit Unterstützung der neu eingerichteten Task Force für Gleichheitspolitik durch die „Einbeziehung der Geschlechterperspektive in alle Politikbereiche und wichtigen Initiativen der EU (Gender Main-streaming)“ entgegengewirkt werden.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2020-03-30

Netzwerktreffen Mut zur Wut - Feministische Mädchen*arbeit lustvoll, aggressiv gestalten
Die Fachstelle für Mädchen*arbeit und Genderkompetenz der LAG Mädchen* und junge Frauen* in Sachsen e.V. lädt vom 2. bis 4. Juli 2020 ein zum Netzwerktreffen der Mädchen*arbeit in Sachsen. Thematisch wird sich dem Thema Wut und Aggression gewidmet, als Gefühl und Verhaltensweisen, die in der weiblichen Sozialisation wie auch in den Stereotypen in der Gesellschaft Mädchen* und Frauen* eher abgesprochen werden. Dabei sind sie Potential für Selbstbestimmung und Selbstentfaltung. Sie gehören zu uns ganz persönlich und sie begleiten uns in der Arbeit mit Mädchen* und jungen Frauen*. Gearbeitet wird dabei auf drei Ebenen: der persönlichen Annäherung und Auseinandersetzung, der Arbeit mit Mädchen* und jungen Frauen* und der Politik und Gesellschaft. Alle weiteren Infos finden Sie hier im Flyer.

[Antje Maier, Vorstand Mädchen*arbeit im KgKJH]
Nachricht vom 2020-03-29

BAG Arbeitstagung im Mai 2020 abgesagt
Leider erreichte uns folgende Nachricht:

Wir bedauern mitteilen zu müssen, dass die Arbeitstagung der BAG Jungen*arbeit am 18. und 19. Mai 2020 im Waldschlösschen bei Göttingen aufgrund der Begebenheiten durch Covid19 abgesagt werden muss. Leider sehen wir es z.Zt. nicht als möglich an, eine Tagung auf Bundesebene im Mai durchzuführen. Deshalb haben wir uns entschlossen die Tagung abzusagen und uns für eine gemeinsame Begegnung auf den Herbst 2020 konzentrieren.

Der Herbst Termin dafür ist der 27. Und 28. Oktober 2020 in Frankfurt am Main.
Bei der Fachtagung kooperiert die BAG Jungen*arbeit am ersten Tag mit der Jungen*arbeit in Hessen und ist bei deren Fachtag zum Thema „Marginalisierte Jungen – Armut und Jungen“ dabei. Der zweite Tag steht dann für inhaltliche Themen der BAG Jungen*arbeit zu Verfügung. Wir wünschen Euch allen in dieser anstrengenden Zeit viel Kraft und hoffen, dass wir uns spätestens im Herbst 2020 in Frankfurt sehen werden.

[Sebastian Scholz, Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2020-03-29

Corona-Krise: Survival-Kit
Corona stresst? Alles zu viel? Stimmung am Siedepunkt?

Für Männer, die in Krisensituationen nicht die Beherrschung verlieren möchten, gibt es jetzt das Survival-Kit für Männer unter Druck.
In einer Krisensituation steigt das Risiko die Kontrolle zu verlieren. Mit dem Survival-Kit für Männer unter Druck erscheint eine konkrete 10-Schritte-Handlungsempfehlung, die betroffene Männer dabei unterstützt, Stressmomente in der Corona-Krise zu bewältigen und damit zur Prävention häuslicher Gewalt beizutragen. Sie enthält auch Hinweise zu Beratungsstellen , damit Gewalt als Ventil für Stress nicht zur Option wird.

Das "Survival-Kit für Männer unter Druck" geht hervor aus einer Initiative der Dachorganisationen für Jungen-, Männer- und Väterarbeit aus der Schweiz, Österreich und Deutschland, der Männer.ch, dem Dachverband Männerarbeit Österreich und dem Bundesforum Männer, in Zusammenarbeit mit der Fachstelle Agredis, dem männerbüro züri und der Fachstelle Gewalt Bern.
Um der angespannten Lage in der Corona-Krise schnell Rechnung zu tragen, wurde das Projekt in hohem Tempo umgesetzt. Sechs erfahrene Fachmänner aus drei Gewaltberatungsstellen (Agredis Luzern, mannebüro züri und Fachstelle Gewalt Bern) haben zusammen mit den Dachverbänden die Empfehlungen in kürzester Zeit erarbeitet und fachlich abgestützt. 16 Übersetzer_innen haben die Empfehlungen am Tag darauf übersetzt.

Wir danken allen, die mit viel Engagement dazu beigetragen haben.

[Sebastian Scholz, Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2020-03-29

Über die gesundheitliche Lage von LGBTI*
Queeren Menschen geht es gesundheitlich nicht gut. So die Essenz einer aktuellen Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts zur Gesundheit von LGBTI*. Diese basiert auf Studien der letzten 20 Jahre, die die Wissenschaftler*innen Kathleen Pöge und Alexander Rommel ausgewertet haben. Trotz einer eher positiven gesellschaftlichen Entwicklung ist die gesundheitliche Situation von LGBTI* immer noch enorm schwierig. Als Ursache dafür benennt das Robert-Koch-Institut die gesellschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen - insbesondere die heteronormative Ausrichtung der Gesellschaft, die rechtliche Anerkennung und Gleichstellung und die medizinische Anerkennung.

Die dargestellten Ergebnisse sind ein deutliches Signal dafür, dass wir in der Kinder- und Jugendhilfe früh anfangen müssen, die heteronormative Ausrichtung in Frage zu stellen, Kinder und Jugendlichen in ihrer Vielfalt zu bestärken und sie in ihrer Identitätsfindung zu unterstützen.

Eine spannende und empfehlenswerte Veröffentlichung, die neben der Darstellung der Lebenslagen nach Hintergründen und Ursachen fragt.

[Jonathan Franke, Referent* für Geschlechtervielfalt]
Nachricht vom 2020-03-27

Welche Jobs wollen 15-Jährige haben, wenn sie 30 sind?
Eine Sonderauswertung der letzten Pisa-Studie der OECD (aus dem Januar 2020) verdeutlichte, dass unter den 15-jährigen Schüler*innen immer noch eine tradierte Berufswahlvorstellung herrscht. In der Gesamtauswertung der beteiligten Länder nannten 47 Prozent der Jungen und 53 Prozent der Mädchen einen von zehn besonders häufig genannten Berufen. Pisa kam dabei zum Schluss: "Die Mädchen zieht es eher in die Schulen, die Jungen an die Rechner". Auf der Liste der Berufswünsche stehen bei den Mädchen in Deutschland Lehrerin, Ärztin, Erzieherin und Psychologin. Die Jungen sehen sich in ihrer Zukunft als IT-Spezialist, Industrie- und Automechaniker, Polizist oder Lehrer. Dieser Bericht verdeutlicht, warum eine geschlechtersensible Berufsorientierung schon frühzeitig beginnen und vielseitg ausgestaltet werden sollte.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2020-03-27

Stoppt der Corona-Virus unser Vorhaben "Gevi" ???
Wie ihr alle bestimmt wisst, haben wir gemeinsam mit Studierenden der Sozialen Arbeit ein Würfelspiel zu Fragen von Geschlechtervielfalt und Rollenbildern entwickelt. Damit waren wir in Jugendeinrichtungen unterwegs und haben es mit Jugendlichen und Erwachsenen ausprobiert. Damit das Spiel in die industrielle Fertigung gehen kann, starteten wir am 3. März 2020 eine Crowdfunding-Aktion . Unser Ziel ist nämlich, dass wir das Spiel Einrichtungen in jedem Landkreis unseres Bundeslandes zur Verfügung stellen können. Das dies dringend notwendig ist, zeigt die Diskussion in Polen um LSBTI-freie Städte.

Dadurch, dass nun aufgrund der Situation um Corona so viele Veranstaltungen (z.B. das Internationale Bildungsforum Spielmarkt in Potsdam) abgesagt wurden, können wir Crowdfunding-Aktion nicht so gut bewerben, wie geplant. Alles gerät ins Stocken und die industrielle Fertigung scheint gefährdet.

Momentan haben 25 Unterstützer*innen 1.145 Euro zugesagt. Das sind schon 9% und wir danken dafür!!! Doch unsere Kampagne ist eine Alles oder Nichts Kampagne: Erst bei vollständig gesammelter Summe wird ausgezahlt.

Bitte schaut mal auf die Seite, ob ihr uns irgendwie finanziell unterstützen könnt, mit einer Spende von 5 oder 10 Euro, dem Kauf eines Spiels für 50 Euro oder der Einladung an uns eine Spieleaktion für euch durchzuführen. Möglichkeiten gibt es wirklich viele.

Wir brauchen eure Unterstützung und freuen uns sehr darüber. Bleibt gesund!

[Kerstin Schumann, Geschäfsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2020-03-23

Videodvorträge vom Jahresfachtag "Irgendwie Hier!" 2019
Die Jahresfachtagung "Irgendwie Hier!" fand am 12. November 2019 in Essen statt. Schwerpunkt der Veranstaltung war Flucht, Migration und Männlichkeit. Die LAG Jungenarbeit NRW, welche durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wird, stellt nun 3 der Vorträge online. Die unterschiedlichen Facetten der Themen spiegeln auch die Vielfalt der Jungenarbeit wieder.

Impulsvortrag zur "Selbstsorge im Kontext von Jungenarbeit" von Michael Meurer.

Vortrag zu Empowermenträume von und für People* of Color von Yasmina Gandouz-Touati.

Vortrag zur Positionierungen Sozialer Arbeit von Prof. Dr. Claus Melter.

[Sebastian Scholz, Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2020-03-20

Fortbildung „Jungenarbeit“ 07.05.2020
In Zusammenarbeit mit dem Landesverwaltungsamt findet am 07. Mai 2020 eine Fortbildung zur Jungenarbeit statt.

Dieser Workshop trägt im Wesentlichen dazu bei, die Fachkräfte/Fachmänner/Jungenarbeiter* aus allen Arbeitsfeldern der Kinder- und Jungenhilfe für die Belange von Jungen* und heranwachsenden Männern* zu sensibilisieren. Weiter geht es darum, die vielfältigen Ansätze der Jungen*arbeit zu reflektieren und das Für und Wieder zu erläutern. Weiter lernen Sie neben den Grundlagen und Spannungsfelder der Jungen*arbeit vielfältige und praxistaugliche Methoden für die geschlechtergerechte pädagogische Arbeit mit Jungen* und jungen Männern* kennen.

Eine Anmeldung zur Ausschreibung ist mit der Kursnummer KT 501/17 MD möglich. Bitte nutzen sie die folgende E-Mail Adresse: lucia.tanneberger@lvwa.sachsen-anhalt.de

[Sebastian Scholz, Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2020-03-20

Broschüre "Mädchen*orte überall"
Das Mädchen*Politische Netzwerk Brandenburg und die Kontakt- und Koordinierungsstelle für Mädchen*arbeit im Land Brandenburg (KuKMA) haben eine Broschüre "Mädchen*orte überall" herausgegeben. Sie soll als Kurzeinführung in das Thema der intersektionalen Mädchen*arbeit dienen und ist gedacht als Handreichung für interessierte Akteur*innen der Kinder- und Jugendarbeit, die Mädchen*angebote in ihren Strukturen etablieren wollen. Die Broschüre beinhaltet eine inhaltliche Heranführung an das Thema, beschreibt Rahmenbedingungen und enthält Praxisbeispiele. Die Druckversion kann kostenfrei bei der KuKMA unter info@kukma.de bestellt werden. Die Broschüre wurde aus Mitteln der Landesgleichstellungsbeauftragten finanziert. Die digitale Version finden Sie hier als pdf-download.

[Antje Maier, Vorstand Mädchen*arbeit im KgKJH]
Nachricht vom 2020-03-20

Der 7. Kinder- und Jugendbericht unseres Bundeslandes ist online
2.173 junge Menschen aus Sachsen-Anhalt haben sich im vergangenen Jahr an der Jugendbefragung für den 7. Kinder- und Jugendbericht der Landesregierung Sachsen-Anhalt beteiligt. Nun ist dieser, einschließlich der Stellungnahme des Landesjugendhilfeausschusses vom Dezember 2019 sowie der Gegenäußerung der Landesregierung, online zu lesen und bietet interessante Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der sachsen-anhaltischen Kinder- und Jugendhilfe.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2020-03-19

Stellenausschreibung Pro Familia: Schwangerschaftsberatung und Sexualpädagogik
Die Beratungsstelle pro familia Landesverband Sachsen-Anhalt sucht für den Standort Stendal ab Mitte April eine*n Sozialpädagog*in/Sozialarbeiter*in (w/m/d) für eine Beschäftigung mit einem Umfang von 30 Stunden/Woche. Der Arbeitsbereich umfasst die Schwangerschaftsberatung und Schwangerschaftskonfliktberatung sowie Sexualpädagogik.

Bewerbungen sind an diese Adresse zu richten: pro familia Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. - Zinksgartenstr. 14 - 06108 Halle oder per Mail: lv.sachsen-anhalt@profamilia.de

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2020-03-17

Auch das KgKJH muss auf Corona reagieren
Das sich ausbreitende Corona-Virus versetzt viele Menschen in Sorge und hat zunehmend mehr Einfluss auf unsere Arbeit im KgKJH. Der Aufruf der Bundeskanzlerin auf Sozialkontakte weitgehend zu verzichten, die Empfehlung der Landesregierung, Veranstaltungen in geschlossenen Räumen auch bei kleinerer Teilnehmer*innenzahl nicht durchzuführen und der Sitz der Geschäftsstelle in einer Bürogemeinschaft mit anderen Vereinen und Publikumsverkehr hat uns dazu bewogen

1. unsere Veranstaltungen vorerst bis zum 13. April 2020 abzusagen und
2. die Mitarbeiter*innen in Heimarbeit für unsere Belange arbeiten zu lassen.

Die Geschäftsstelle ist telefonisch somit nicht direkt erreichbar. Die Mitarbeiter*innen lesen und beantworten selbstverständlich die E-Mails. Das Abschlussseminar geschlechtergerechte Konfliktlösung wird in den Sommer verschoben.

Besonders hart trifft uns auch die Absage des Internationalen Bildungsforums Spielmarkt Potsdam, auf dem wir unser neues Würfelspiel zu Geschlechtervielfalt in Workshops und am Stand vorstellen und für die Crowdfunding-Aktion werben wollten. Unsere Bitte an dieser Stelle: unterstützt die industrielle Fertigung und Verteilung an Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe direkt durch eine Spende. Möglichkeiten gibt es viele.
www.startnext.com/geschlechtliche-vielfalt

Wir wünschen allen Leser*innen der News Gesundheit und Zeit zum Innehalten in dieser entschleunigten Zeit.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2020-03-15

Männer weinen
Männer sollen Gefühle zeigen dürfen. Es ist nicht gut für die Gesundheit seine eigenen Gefühle zu verbergen und gezwungen zu sein, emotionale Distanziertheit und Kälte an den Tag legen zu müssen.Vielerorts ist es weiter gängiges Klischee und Rollenverständnis, dass Männer keinen Schmerz kennen und nicht weinen dürfen.
Damit möchte der Autor Jonty Howley aufräumen und hat sein Kinderbuch Männer weinen im Zuckersüß Verlag verlegen lassen. Dieses liebevoll illustrierte Werk zeigt Levi vor seinem ersten Schultag. Es wird verdeutlicht, welche Beobachtungen der Junge auf seinem Schulweg macht und wie wichtig es ist mit Emotionen, Angst und Verletzungen umzugehen. All das wird in diesem Kinderbuch für Kinder von 3-7 Jahren dargestellt.

Für Menschen, die rechtzeitig auf die Einschulung vorbereitet sein wollen oder sonst gern in Büchern schmökern. Eine klare Empfehlung.

[Sebastian Scholz, Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2020-03-12

Geschlechterklischees demotivieren Jungen und beeinflussen ihre Lesekompetenz
Die Zahlen der PISA-Studie zur Lesekompetenz von Jungen sind beunruhigend und haben nun Hamburger Wissenschaftler*innen zu einer weiteren Untersuchung veranlasst. Ziel der Untersuchung war es, herauszufinden worin die Ursachen für die unterschiedlich ausgeprägte Lesekompetenz zu finden sind.

Das Ergebnis der Studie lässt sich verkürzt so zusammenfassen: es waren hauptsächlich Klischees, die zu einer Beeinflussung der Lesekompetenz führten. So gaben viele der Befragten Jungen an, über eine geringe Lesekompetenz zu verfügen und lasen dementsprechend weniger gern. Die im Test Befragten Mädchen waren von der Auswirkung der Vorteile weniger betroffen. Weiter erlebten Jungen in der frühen Kindheit, in der Zeit von Kindergarten und Grundschule, das Lesen als weiblich konnotiert. Oftmals sind es Lehrerinnen, Erzieherinnen und Mütter die ihren Kindern vorlesen.

Spiegelartikel

Studie

Die Forscher*innen forderten daher, die Klischees aufzubrechen und auch männliche Bezugspersonen mehr in die Vermittlung der Lesekompetenz einzubeziehen.

[Sebastian Scholz, Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2020-03-12

Fortbildung zum Thema Diversität/Vielfalt und Anders-Sein im Puppentheater Magdeburg
Am 28. März 2020 lädt das Puppentheater Magdeburg zu einer theaterpädagogischen Fortbildung zum Thema Diversität ein. Im Mittelpunkt steht das Stück "Die Katze, die tut, was sie will". Das Puppenthrater schreibt: "Die Fortbildung möchte Mut machen, es selbst spielerisch im Arbeitsalltag mit dem Thema Diversität/Vielfalt und Anders-Sein sowie den Mitteln des Figurenspiels aufzunehmen und Wege aufzeigen, mit Gruppen in den Austausch zu kommen und für ein respektvolles Miteinander und Vorurteile zu sensibilisieren." Die Fortbildung findet von 10:00 bis 14:30 Uhr statt, um 15:00 Uhr kann dann die entsprechende Vorstellung besucht werden. Anmeldung zur Fortbildung bitta an juliane.barz@ptheater.magdeburg.de oder 0391 540 33 16

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2020-03-11

Start des Crowdfunding "GeVi - Geschlechtliche Vielfalt neu erleben"
Am 03.03.2020 startete das Crowdfunding für GeVi (Geschlechtliche Vielfalt neu erleben) – unser neues Würfelspiel, das für geschlechtliche Vielfalt sensibilisiert, Vorurteile aufbricht und Rollenerwartungen abbaut. Die Nachfrage verdeutlichte uns, dass es Zeit ist, mit dem Spiel an die Öffentlichkeit zu gehen. Dafür benötigen wir mehr Spiele und de facto deine/eure Unterstützung.

Mit dem Start der Aktion habt ihr 90 Tage Zeit, um die industrielle Produktion des Spiels zu unterstützen. Entweder spendet ihr symbolisch oder ihr entscheidet euch für eines der Dankeschöns. Mit dem so zusammengetragenen Kapital können wir dann viele Spiele herstellen lassen, an ausgewählten Stellen verteilen und so zielgerichtet Diskriminierungen entgegenwirken.

Wir freuen uns über deine/eure Unterstützung, um bis zum 01.06.2020 (23:59) das nötige Geld zu sammeln.

Alle weiteren Informationen findet ihr auf der Seite:

www.startnext.com/geschlechtliche-vielfalt

Vielen herzlichen Dank und liebe Grüße

[Sebastian Scholz, Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2020-03-09

9. April 2020: "Warum feministisches Streiten so schwierig ist" mit Koschka Linkerhand
Gemeinsam mit dem Frauenzentrum Courage, dem Feministischen Referat des StuRa der OVGU Magdeburg und der Koordinierungsstelle Genderforschung & Chancengleichheit Sachsen-Anhalt (KGC) laden wir am 9. April 2020 um 19 Uhr in das CampusTheater Magdeburg (Johann-Gottlob-Nathusius-Ring 5, 39106 Magdeburg) zur Lesung und Diskussion mit Koschka Linkerhand ein.

In unserer Ausschreibung ist zu lesen: "Die Zeiten werden dunkler. Global breiten sich faschistische und fundamentalistische Bewegungen aus, die nicht zuletzt von ihrer Frauenfeindlichkeit zusammengehalten werden. Der wieder aufflammende Kampf gegen das Recht auf Abtreibung ist nur ein Beispiel für die politischen Kampffelder, die sich daraus für Feminist*innen ergeben. Dennoch ist es nicht leichter geworden, gemeinsam produktiv über feministische Analysen und Aktionsformen zu streiten und Formen der solidarischen Zusammenarbeit zu finden. Koschka Linkerhand, Herausgeberin des Sammelbandes Feministisch streiten, geht der Frage nach, warum Streit unter Feminist*innen ein so schwieriges Thema ist, und möchte diskutieren, wie wir ihn dennoch bewerkstelligen können."

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2020-03-06

Regionale Fortbildungen zu Geschlechterrollen & Antifeminismus
Unter dem Titel „Mit Wurzeln und in Sicherheit wieder Mutter und Hausfrau sein dürfen.“ Antifeministische Positionen von Rechts erkennen bietet das KgKJH in Kooperation mit miteinander - Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V. & dem Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. 2020 drei regionale Fortbildungen zum Thema Geschlechterrollen und Antifeminismus an.

Die Ablehnung des modernen Feminismus, Bekämpfung von Gleichstellungspolitiken und Kampagnen gegen die Vielfalt geschlechtlicher, sexueller und familialer Lebensweisen sind Kernelemente extrem rechter Ideologie. Zugleich besitzen sie hohes Mobilisierungspotenzial bis weit in die Mitte der Gesellschaft. Ziel des Workshops ist es, Wissen zu unterschiedlichen antifeministischen Erscheinungsformen zu vermitteln, sich untereinander zu vernetzen und die eigene Haltung im Umgang mit antifeministischen Äußerungen und Angriffen zu stärken. Anhand konkreter Fallbeispiele werden wir Handlungsmöglichkeiten erarbeiten. Die Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte, Mitarbeiter*innen in Frauenhäusern, Mitarbeiter*-innen in Schwangerschafts- und Familienberatungsstellen, Gleichstellungsbeauftragte und alle, die sich dafür interessieren.

Die Fortbildungen finden am 7. Mai in Halberstadt, am 19.6. in Stendal und am 18. September in Naumburg statt. Die Flyer zu den Fortbildungen und die online-Anmeldelinks finden Sie hier .

[Antje Maier, Vorstand Mädchen*arbeit im KgKJH]
Nachricht vom 2020-03-05

"Kinder- und Jugendhilfe & Schule verqueeren"
Mehr als 150 Teilnehmer*innen erlebten am 27.02.2020 in der Otto-von-Guericke-Universität unseren impulsreichen Fachtag, bei dem die Erhöhung der Methodenkompetenzen, des Geschlechterwissens und die Vernetzung zwischen Kinder und Jugendhilfe, Schulsozialarbeit und LSBTI-Community im Mittelpunkt standen.

Die Staatssekretärin des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt Susi Möbbeck wies in der Eröffnung auf die Wichtigkeit des Wirkens für queere Kinder und Jugendliche im Bundesland hin, äußerte den Wunsch nach einer Selbstverständlichkeit und einem offenen Umgang mit der Vielfalt und kritisierte die einseitige Berichterstattung einiger Medien aus Sachsen-Anhalt zum Thema.

Nach einem Inputvortrag von Kevin Rosenberger und Kerstin Schumann, der u.a. durch die digitale Beteiligung der Teilnehmer*innen Bedarfe queerer Kinder und Jugendlicher verdeutlichte, folgten in vier Slots jeweils zehn Workshops, die politische Strategien und praktische Umsetzungshilfen aufzeigten. Beendet wurde der Tag mit einem Podium, dass mit Martin Taube (Lambda Mitteldeutschland), Nicole Anger (Vorsitzende des LJHA), Marcella Mertig (Bildungsministerium), Dr. Bettina Götze (Ministerium für Justiz und Gleichstellung) und Isolde Hofmann (Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration) besetzt war und in dem neben landesweiten Erfolgen auch strukturelle Mängel diskutiert werden konnten.

Dieser erfolgreiche Methodentag fand in Kooperation mit elf Partner*innen statt. Veröffentlicht wurde anlässlich des Fachtages eine Broschüre mit frequently asked questions zum Thema, die beim Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt zu bestellen ist (juleica@kjr-lsa.de).

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2020-02-28

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