Aktuelles

Aktuelles

Vielen Dank für die Zusammenarbeit im Jahr 2018
Die schönste Art des Wartens ist die Vorfreude.
Thomas Romanus

Freude auf das, was vor uns liegt: ruhige Stunden mit der Familie, den Freund*innen und Bekannten, Zeit zum Lesen, Nachdenken und der Besinnung, Überdenken des vergangenen Jahres und ein hoffnungsvoller Wechsel in ein neues Jahr, in dem die friedlichen Momente überwiegen. Diese Freude und Zufriedenheit in den folgenden Wochen, das wünschen Vorstand und Team der Geschäftsstelle des KgKJH unseren Leser*innen.

Wir danken für die vielseitige Unterstützung im fast vergangenen Jahr, für das Mutmachen, die neuen Ideen und die Zusammenarbeit. Unser Newsletter und auch unsere Geschäftsstelle gehen jetzt bis zum 7.01.2019 in die Weihnachtspause.

Mitgeben möchten wir
die Idee, sich auf der Webseite vielfalt-erfahrenswert.de umzusehen, um passende Bücher oder Filme verschenken zu können,
die Bitte, beim Onlineeinkauf der eventuell noch fehlenden Geschenke den Umweg über den Bildungsspendenbutton zu nutzen
und die Möglichkeit, erste wichtige Termine in den Kalender einzutragen.

Wir freuen uns auf ein gemeinsames 2019 und wünschen alles Gute.

Dr. Lydia Hüskens (Vorsitzende des KgKJH) und Dr. Kerstin Schumann (Geschäftsführerin)
Nachricht vom 2018-12-11

Ideen für ein geschlechtergerechtes Weihnachten
Bald ist wieder Weihnachten und hierzu hat das KgKJH eine Liste an geschlechtergerechten Geschenkideen für Kinder erstellt. Hier finden Sie Empfehlungen für Bücher, Hörbücher, Spiele und Puzzle. Die Liste kann hier heruntergeladen werden.


[Anna Bathge, Projektmitarbeiterin]
Nachricht vom 2018-12-07

Unterrichtsmaterial: Sexualerziehung mit Generation Z
Ursula Rosen ist Lehrerin für Biologie, Erdkunde, Werte und Normen sowie Autorin vom Kinderbuch "Jill ist anders", welches auch in unserem Medienkoffer "Geschlechtervielfalt" zu finden ist. Nun hat sie Unterrichtsmaterial zur Sexualerziehung für die 5. bis 10. Klasse konzipiert, welches auf 96 Seiten die Entwicklung der Geschlechtsmerkmale, Pubertät, Verhütung, geschlechtliche sowie sexuelle Vielfalt altersgerecht erklärt. Weitere Informationen finden Sie hier.

[Sarah Brune, Referentin für Geschlechtervielfalt]
Nachricht vom 2018-12-07

Klassenzimmerstück und Workshop in Stendal
Das Theater der Altmark in Stendal und der Stendaler Verein Miß-Mut e.V. haben gemeinsam eine Weiterbildung konzipiert und laden Pädagoginnen und Pädagogen am 28. Februar 2019 zu einer interessanten thematischen Veranstaltung ein. Neben dem Klassenzimmerstück "Out! - Gefangen im Netz" wird es im Anschluss einen Workshop geben, in dem Präventionsangebote zum Thema "Digitale Gewalt" vorgestellt, aber auch mit Beispielen und Übungen gearbeitet wird. Weitere Informationen sind in der Einladung zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-12-07

Fortbildungsprogramm 2019 für Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe
Das Fortbildungsteam des Landesjugendamtes Sachsen-Anhalt hat ein interessantes
Fortbildungsprogramm für das Jahr 2019 erstellt. Da dieses ständig aktualisiert wird, weist das Landesjugendamt darauf hin, dass sich ein regelmäßiges Neuentdecken lohnt.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]


Nachricht vom 2018-12-06

Gemeinsamer Wahlaufruf: Mehr Frauen in die Politik!
Gemeinsamer Wahlaufruf der Landtagspräsidentin, der Ministerin für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt und des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt: Mehr Frauen in die Politik!

Im Jahr 2019 finden in Sachsen-Anhalt Kommunalwahlen und Europawahlen statt. In den kommenden Monaten werden die Parteien ihre Kandidatinnen und Kandidaten nominieren, Listen aufstellen und Direktkandidaturen benennen.Der Frauenanteil im Landtag von Sachsen-Anhalt beträgt derzeit knapp 20 %, in den kommunalpolitischen Vertretungen ebenfalls durchschnittlich 20 %, wobei eine große Spannbreite zwischen den einzelnen Parlamenten und den Fraktionen besteht. Noch immer gibt es Kommunalvertretungen ganz ohne Frauen. 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts ist dies bedenklich. Es steht zu befürchten, dass der Frauenanteil bei den anstehenden Wahlen sogar zurückgehen wird. Nach der Landtagswahl 2016 sank die Frauenquote in den Fraktionen durchschnittlich um 8 Prozent. Die letzten Wahlen in den anderen Bundesländern lassen erahnen, dass sich dieser Trend auch bei der Europawahl und bei den Kommunalwahlen in Sachsen-Anhalt fortsetzen wird. Dem wollen wir entgegenwirken!

Eine lebendige Demokratie zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass die Zusammensetzung der Parlamente die Bevölkerung möglichst realistisch abbildet.Leider sind Mandatsträgerinnen immer noch unterrepräsentiert. Das ist ein Umstand, den wir gemeinsam ändern wollen. Mehr Frauen in den Parlamenten beleben durch neue und andere Sichtweisen nachweislich die Politik.

Im Koalitionsvertrag „Zukunftschancen für Sachsen-Anhalt – verlässlich, gerecht, nachhaltig“ haben die regierenden Parteien vereinbart zu prüfen, ob ein verfassungskonformes Paritégesetz auf den Weg gebracht werden kann, das Regelungen sowohl für die kommunale Ebene als auch die Landesebene enthält. Sollte eine solche Gesetzesänderung möglich sein, wird sie aber aufgrund der langen Vorlaufzeiten vor den nächsten Wahlen nicht mehr in Kraft treten können.
Deshalb fordern wir alle Parteien in Sachsen-Anhalt auf:

- Ergreifen Sie geeignete Maßnahmen, um den Frauenanteil in den Kommunalvertretungen und im Europaparlament zu erhöhen.
- Besonders wichtig für die Zusammensetzung des Europaparlaments und der Kommunalvertretungen sind Direktmandate, die möglichst viele Frauen inne haben. Stellen Sie daher Direktkandidatinnen auf.
- Gestalten Sie Ihre Parteiarbeit so, dass Frauen motiviert werden, sich einzumischen.

Wir wollen möglichst alle antretenden Parteien dafür gewinnen, diese Selbstverpflichtung zu unterzeichnen, um den Frauenanteil in den sachsen-anhaltischen Kommunalvertretungen und im Europaparlament zu erhöhen.
Machen Sie mit!
Nachricht vom 2018-12-04

Ene, mene, muh - und raus bist du! Ungleichwertigkeit und frühkindliche Pädagogik
Die Amadeu Antonio Stiftung hat die Handreichung "Ene, mene, muh – und raus bist du! Ungleichwertigkeit und frühkindliche Pädagogik" veröffentlicht. In der Broschüre werden die Herausforderungen im Umgang mit Antisemitismus, Rassismus und LGBTQI*-feindlichkeit im pädagogischen Alltag thematisiert. Die Handreichung kann kostenlos als PDF heruntergeladen werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

[Sarah Brune, Referentin für Geschlechtervielfalt]
Nachricht vom 2018-11-29

Ringvorlesung "crisis. crisis. crisis" 2018/2019
Das Landesprogramm FEM POWER! lädt zur Ringvorlesung "crisis. crisis. crisis - Krisendynamiken der Demokratie, des Geschlechterverhältnisses und der Nachhaltigkeit" an der Hochschule Merseburg ein. Der Eintritt ist frei und alle Interessierten sind zu den Vorträgen vom 04.12.2018 bis zum 22.01.2019 eingeladen. Weitere Informationen finden Sie hier.

[Sarah Brune, Referentin für Geschlechtervielfalt]
Nachricht vom 2018-11-28

Bundesweiter Aufruf zum Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag 2019
Das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V./Girls'Day-Mädchen-Zukunftstag hat uns darüber informiert, das das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie 12 Aktionspartnerinnen und -partner gemeinsam mit der bundesweiten Koordinierungsstelle in die Vorbereitung des Mädchen-Zukunftstages am 28.3.2019 (für Mädchen ab Klasse 5) gestartet sind. Aufgerufen sind Unternehmen, Organisationen usw., sich mit Veranstaltungen und Aktionen aktiv am Girls´Day zu beteiligen. Informationen sind auf der Homepage abrufbar.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]

Nachricht vom 2018-11-28

Kampagne: Zur Jungenarbeit gehört auch...
Aus Anlass des 20jährigen Jubiläums der LAG Jungenarbeit NRW wurde die o.g. Postkarten-Kampagne ins Lebens gerufen, die die verschiedensten Facetten von Jungenarbeit beschreibt. Weitere Informationen zur Kampagne und zu den Postkarten sind hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-11-28

Save the Date: Qualifizierungsreihe "Mädchen*arbeit" 2019
Das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. startet ab März 2019 in Kooperation mit weiteren Fachreferentinnen mit einer mehrmoduligen Fortbildung im Bereich der Mädchen*arbeit. Die Informationsveranstaltung zu dieser Qualifizierung findet am 14. Januar 2019 in Magdeburg statt, zu der wir Interessierte herzlich einladen. Weitere Informationen zu Terminen und Referentinnen sind hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-11-26

Warum der Gesetzesentwurf zum 3. Geschlecht nichts verbessert
In der aktuellen Ausgabe des Missy Magazines ist ein spannender Artikel über den momentanen Gesetzesentwurf zum dritten Geschlecht zu lesen. Bini Adamczak (Autor*in) kritisiert die Pathologisierung von Inter*geschlechtlichkeit sowie den Ausschluss von trans*geschlechtlichen Personen im aktuellen Referent*innenentwurf des Bundesinnenministeriums. Der Artikel ist auch online verfügbar.

[Sarah Brune, Referentin für Geschlechtervielfalt]
Nachricht vom 2018-11-23

Plädoyer für reflektierte Körperlichkeit in der Kita
Unter dem Titel "Ethik des Anfassens - Ein Plädoyer für reflektierte Körperlichkeit in der Kita" geht Prof. Dr. Elmar Drieschner (Professor für Erziehungswissenschaft mit Schwerpunkt Frühkindliche Bildung und Erziehung an der Pädagogischen Hochschule Ludwigburg) der Frage der besonderen Verantwortung professioneller Fachkräfte nach. Speziell männliche Erzieher leiden nicht selten unter dem "Generalverdacht" und verschieben aus Unsicherheit die Balance zwischen Nähe und Distanz im pädagogischen Handeln deutlich in Richtung des Distanzpols. Der lesenwerte Text findet sich hier.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2018-11-23

"Ich will sein, wer ich will"
Unter diesem Titel soll ein Mal-, Kritzel- und Mitmachbuch von WESENsART entstehen. Die Gründer*innen und queer-Feminist*innen aus Leidenschaft von WESENsART Kirsten Mengewein und Christian Tischer, rufen aus diesem Grund zu einer Crowdfunding-Aktion bis 24.12.2018 auf, damit das Buch auch entstehen kann. Dazu heißt es im Aktionsaufruf:
Das WESENsART Mal-, Kritzel- und Mitmachbuch >>Ich kann sein, wer ich will<<:
Klingt cool, oder? Könnte es in Zukunft auch sein, wenn du den Traum von einem queer-feministischen Mal-, Kritzel- und Mitmachbuch gemeinsam mit vielen anderen Wirklichkeit werden lässt, indem du das Vorhaben auf Startnext untersützt.

Denn die Welt ist nicht nur rosa und blau, sondern besteht aus mehr als zwei Geschlechtern. Mädchen können auch Superheld*innen sein und Jungs Prinzess*innen – oder feststellen, dass sie keines von beiden oder alles sein wollen. Mit dem WESENsART Mal-, Kritzel und Mitmachbuch >>Ich kann sein, wer ich wil<< können Kinder und die ganze Familie spielerisch und kreativ durch Stifte, Pinsel und Kleber Gender und Feminismus entdecken. Du willst ein Teil der WESENsBande und dem Malbuch sein? Informationen gibt es auf unserer Homepage.

P. S.: Je nach Spende bekommst du auch ein fantastisches Dankeschön, zum
Beispiel Buntstifte, Postkarten zum Ausmalen, das Malbuch selbst – mit
oder ohne Widmung – ... oder sogar du als Wesen im Malbuch selbst. Na
wenn das nichts ist.

Ansprechpartner*innen: Kisten Mengewein und Christian Tischer,
post@wesensart-papeterie.de


Nachricht vom 2018-11-22

Ringvorlesung des Projekts gender*bildet an der MLU
An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg findet im Wintersemester 2018/19 die Ringvorlesung "Macht*Gender*Wissen? - Gender-Macht-Analysen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft" statt. Neben Vorträgen werden auch Workshops rund um die Themen Gender, Wissenschaft, Gesellschaft und Populismus angeboten. Weitere Informationen finden Sie hier.


[Sarah Brune, Referentin für Geschlechtervielfalt]
Nachricht vom 2018-11-13

Gender Open Repositorium
Das Projekt GenderOpen wird von der DFG gefördert und ist eine Onlineplattform, auf der Forschungsliteratur zum Thema Gender im Open-Access - also frei zugänglich und kostenlos - veröffentlicht wird. Es wird von Dr. Anita Runge (FU Berlin), Dr. Karin Aleksander (HU Berlin) und Prof. Dr. Sabine Hark (TU Berlin) geleitet. Weitere Informationen finden Sie auf www.genderopen.de.

[Sarah Brune, Referentin für Geschlechtervielfalt]
Nachricht vom 2018-11-09

WENDO-Trainerin Aline Felger in Sachsen-Anhalt unterwegs
Seit 2015 ist Aline Felger als WENDO-Trainerin unterwegs und bietet Kurse und Workshops für Mädchen und Frauen unter anderem zu den Themen Selbstbehauptung, Selbststärkung, Selbstbestimmung, Achtsamkeit sowie Sicherheit an. Auf ihrer
Homepage
sind weitere Informationen zu ihr und zu den Angeboten zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2018-11-07

Stellenausschreibung der LKJ
Die .lkj) Sachsen-Anhalt e.V. sucht spätestens zum 1.1.2019 eine*n neue*n pädagogische*n Mitarbeiter*in für das Projekt "Kiez 2.0 - Die Rebellion geht weiter". Die Stellenausschreibung findet sich hier.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2018-11-07

Leseempfehlungen zum bundesweiten Vorlesetag
Am 16.11.2018 findet der bundesweite Vorlesetag mit dem Thema "Natur und Umwelt" statt. Weil Natur und Umwelt auch so vielfältig sind, hat das KgKJH eine Liste mit Leseempfehlungen für Kinder, Vorleser*innen, Lesepat*innen, Eltern und pädagogische Fachkräfte erstellt. Die Liste kann hier heruntergeladen werden.

[Sarah Brune, Referentin für Geschlechtervielfalt]
Nachricht vom 2018-11-02

"Diversity gerecht gestalten" an der HS Magdeburg
Am 09.11.2018 findet an der Hochschule Magdeburg-Stendal (Standort Magdeburg) die Veranstaltung "Diversity gerecht gestalten. Eine Einführung in das Konzept von Social Jusitice und diskriminierungskritischem Diversity" statt. Ziel des Vortrags ist eine kritische Auseinandersetzung mit Machtverhältnissen und sozialer Ungleichheit an Hochschulen, um mehr Menschen im Hochschulkontext Teilhabe zu ermöglichen. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen können Sie hier finden.

[Sarah Brune, Referentin für Geschlechtervielfalt]
Nachricht vom 2018-10-30

"ringen, rangeln, raufen ... als Methode der geschlechtersensiblen Kinder- Jugendhilfe
Das und wie ringen, rangeln und raufen in der geschlechtsspezifischen Kinder- und Jugendhilfe genutzt werden können, erfuhren am vergangenen Wochenende 19 Teilnehmende am Fortbildungstag des KgKJH. Ruurd van Schuljenburg und Klaas van der Veen gestalteten einen Trainings- und Reflexionstag, der es in sich hatte. Impressionen finden sich hier.

Für alle, die Lust haben, an solchen bewegungsintensiven Tagen teilzunehmen, bietet sich unsere Fortbildungsreihe Trainer*innen geschlechtergerechte Konfliktlösungsstrategien an. Für den im Januar 2019 beginnenden Kurs sind noch wenige Plätze frei. Informationen finden sich hier.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2018-10-29

Leitlinien für die Arbeit mit LBGT* in München
Die Stadt München geht einen konsequenten Weg für die Verbesserung der Lebenssituation von LSBT* Kindern und Jugendlichen. Im August 2018 hat sie z.B. Leitlinien für die Arbeit mit ihnen beschlossen. Schon im Jahr 2014 verabschiedete die Facharbeitsgemeinschaft aller Träger der Münchner Einrichtungen ein Konzept zur Arbeit mit LST-Kindern und Jugendlichen in der Offenen Arbeit. Ein Überblick über alles, was es in München städtischerseits zu diesem Thema noch gibt, findet sich hier.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2018-10-28

Handreichung "Abinäre Personen in der Beratung"
Das Queere Netzwerk Niedersachsen e.V. hat eine Handreichung für Berater*innen und Multiplikator*innen veröffentlicht, in der z.B. gesetzliche Rahmenbedingungen, Diskriminierungserfahrungen und gendergerechte Sprache im Bezug auf nicht-binäre Personen thematisiert wird. Sie soll dazu dienen nicht-binären Menschen ein diskriminierungsärmeres Beratungssetting zu ermöglichen. Die Broschüre "Abinäre Personen in der Beratung" ist kostenlos und kann von allen online eingesehen werden.


[Sarah Brune, Referentin für Geschlechtervielfalt]
Nachricht vom 2018-10-26

Interdisziplinäre Ringvorlesung zur Genderforschung in Magdeburg
Die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg lädt vom 15. Oktober 2018 an zur interdisziplinären Ringvorlesung mit dem Titel "Neue Perspektiven: Potenziale der Genderforschung in den MINT- und Humanwissenschaften" ein. In der Ankündihgung ist zu lesen: "Die Geschlechterforschung resp. Genderforschung hat in den letzten Jahren zahlreiche Erkenntnisse und Impulse gesetzt, die vor allem im naturwissenschaftlichen Bereich zu neuen Perspektiven geführt haben. Orientiert an dem internationalen Projekt ‚Gendered Innovations‘ möchten wir in dieser interdisziplinären Ringvorlesung offen und kritisch über Chancen der Geschlechterforschung diskutieren. Auf der Basis aktueller fachwissenschaftlicher Verortungen und Diskurse soll eruiert werden, ob und welche Genderperspektiven Forschung befruchten und neuartige Fragestellungen ermöglichen."

Informationen zu den Themen und Daten finden sich hier.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2018-10-12

Empfehlung: Lotti & Otto
Lotti und Otto sind zwei Otterkinder, die in ein Ferienlager fahren. Lotti, das Ottermädchen, möchte sofort nach ihrer Ankunft Abenteuer erleben wie z.B. Monster jagen oder Räuberhöhlen bauen. Die anderen Tierkinder und die Betreuerin finden aber, dass das kein Mädchenkram, sondern Jungssache ist. Als Lotti traurig am Bach sitzt, trifft sie auf Otto, einem Otterjungen. Auch Otto ist traurig, weil er von den anderen Kindern wegen seiner Hobbys Nähen und Backen ausgelacht wird. Die beiden Otterkinder freunden sich an und tauschen die Rollen, um ihre Aktivitäten nach ihren Interessen und nicht nach ihrem Geschlecht wählen zu dürfen. Am Ende lüften sie ihr Geheimnis und überraschen alle anderen.
Das Bilderbuch vermittelt kindgerecht, dass die individuellen Interessen und Fähigkeiten eines Kindes im Vordergrund stehen sollten und nicht das Geschlecht. Das Buch "Lotti & Otto - Eine Geschichte über Jungssachen und Mädchenkram" ist für Kinder ab 4 Jahre geeignet.

[Sarah Brune, Referentin für Geschlechtervielfalt]
Nachricht vom 2018-10-10

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