Aktuelles

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Zweite Runde im Logowettbewerb für das Portal www.meingeschlecht.de
Liebe Menschen, der Logowettbewerb für das Portal meingeschlecht.de geht in die zweite Runde. Alle eingesandten Logos sind nun auf Facebook zur Abstimmung freigegeben. Abstimmen dürfen bis zum 31. Oktober 2014 alle transgeschlechtlichen, intergeschlechtlichen und genderqueeren Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 27 Jahre. Das Logo mit den meisten Likes wird dann zur Grundlage für das Logo des Portals. Und hier der Link .

Herzliche Grüße vom Team von www.meingeschlecht.de
Nachricht vom 2014-10-16

Einladung zur Jahrestagung der BAG Jungenarbeit in Magdeburg
Vom 24.-26. November 2014 findet die zweite Jahrestagung unserer BAG in Magdeburg statt. Auf dieser Arbeitstagung können wir uns nach dem Frühjahrestreffen in Wetzlar weiter Themen der Jungenarbeit widmen und in den Austausch kommen. Inhalte sollen sein: Erkenntnisse unseres Kooperationsprojektes meinTestgelaende.de und unserer Kooperation mit der BAG Mädchenpolitik sowie Schritte für die Zukunft und des Selbstverständnisses der Jungenarbeit. Angeregt durch unser aktuelles Kooperationsprojekt möchten wir uns unter anderem den Chancen und Risiken von geschlechtersensibler Pädagogik im Internet widmen. Die Anmeldung ist ab jetzt bis zum 07. November 2014 möglich. Weitere Informationen sowie die Einladung (incl. Programm und Anmeldung)finden sich hier.

Michael Drogand-Struth
Nachricht vom 2014-10-16

Impressionen vom Weltmädchentag 2014
Zum diesjährigen Weltmädchentag organisierten Fachfrauen aus der Mädchen- und Gleichstellungsarbeit sowie weitere Unterstützerinnen vielfältige Aktionen in Sachsen-Anhalt. Impressionen aus Halberstadt (hier) und Magdeburg (hier)zeigen das rege Interesse der Mädchen und der Öffentlichkeit.

Irena Schunke
Nachricht vom 2014-10-13

LAG Mädchen und junge Frauen tagt im Oktober
Die LAG Mädchen und junge Frauen lädt zu ihrer nächsteen Sitzung am 22. Oktober 2014 nach Magdeburg ein. Themen sind unter Anderem die Auswertung der Aktionen zum Weltmädchentag in Sachsen-Anhalt und die vorbereitung des Girls´Day 2015. Interessierte sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen sind hier zu finden.

Irena Schunke
Nachricht vom 2014-10-13

Kampagne von plan international in Magdeburg für Mädchen(rechte) geht knapp daneben
Dr. Claudia Wallner schaut kritisch auf die zum Weltmädchentag in Magdeburg geplante Aktion "Magdeburg – stark für Mädchen!", bei der es ums Häkeln und Stricken in pink für benachteiligte Mädchen geht. Ihr könnt in einem extra dafür eingerichteten Blog, euch zu Wort melden.

Irena Schunke
Nachricht vom 2014-10-10

Jungen und Jungenarbeit
In der aktuellen Statementbroschüre des KgKJH skizziert Christoph Damm was Junge-Sein ausmacht und wie die unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten von Jungen in Sachsen-Anhalt aussehen. In diesem Zusammenhang wird die Bedeutung von Jungenarbeit aufgezeigt. Die Broschüre kann in der Geschäftsstelle des KgKJH bestellt oder hier heruntergeladen werden.

Kerstin Schumann
Nachricht vom 2014-10-09

Landesweiter Tag der Genderforschung in Sachsen-Anhalt
Die Koordinierungsstelle Frauen- und Geschlechterforschung in Sachsen-Anhalt lädt am 6. November 2014 von 10:00 - 17:00 Uhr zum 4. landesweiten Tag der Genderforschung in die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ein. Der Ablaufflyer mit den Titeln der acht Projekte findet sich hier.

Kerstin Schumann
Nachricht vom 2014-10-08

"MeinTestgelaende.de"freut sich auf weitere Redaktionsgruppen
Das partizipativ angelegte Webportal meintestgelaende.de lädt Teens und Jugendliche, die Lust haben, sich mit Geschlechterthemen auseinanderzusetzen und ihre Ideen im Web zu präsentieren, zur Mitwirkung ein. Möglich ist z. Bsp. die fachliche und finanzielle Unterstützung der Gründung einer Redaktionsgruppe, die dann eigene Beiträge erstellen und veröffentlichen sowie bundesweit mit anderen bereits bestehenden Gruppen in den Austausch treten kann. Informationen zu den Redaktionsgruppen und ihrer Gründung gibt es hier.

Kerstin Schumann
Nachricht vom 2014-10-02

"Mit dem Theater der Unterdrückten sich und die Welt entdecken"
Einladung zum Fachtag am 18. Oktober 2014, 10 - 16 Uhr in der Theaterberatungsstelle in 99094 Erfurt-Möbisburg, Hauptstr. 50

Am Fachtag Theaterpädagogik und globales Lernen wird in die Theaterarbeit Augusto Boals eingeführt und vielfältige Methoden, Übungen und Darstellungstechniken ausprobiert, um diese dann in der eigenen Praxis bzw. der eigenen Gruppe einzusetzen.

In einem Interview sagte Augusto Boal einmal. "Unsere Methoden bestehen darin, Menschen dabei zu unterstützen, sich der Sprache zu bedienen, die sie sowieso schon sprechen. Jede Körperhaltung, jeder physische Ausdruck bewirkt einen Dialog mit anderen Menschen.Deshalb möchten wir Übungen anbieten, mit denen jeder und jede seine Ausdrucks- und Dialogfähigkeiten entwickeln kann" Wir werden ins Gespräch kommen über die Bedeutung der Theaterpädagogik in globalen und dialogischen Prozessen und Finanzierungsmöglichkeiten für diese aufzeigen.

Diese Fortbildung ist geeignet für spielfreudige Multiplikator_innen der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit und Interessierte.

Referent_innen: •Joao Eduardo Albertine, Theaterpädagoge Berlin •Dr.Malte Letz, Projektentwickler Berlin •Sabine Kappelt, Referentin Theater-Spiel-Medien im Kinder- und Jugendpfarramt der EKM Kosten: 10,- Euro

Anmeldungen an: sabine.kappelt@ekmd.de theaterwerkstattef@gmail.com Tel. 0361 78 688 12
Nachricht vom 2014-10-02

Broschüre: Rechtsextreme Frauen - Übersehen und unterschätzt
Anhand einer Broschüre präsentiert die Fachstelle für Gender und Rechtsextremismus der Amadeu Antonio Stiftung die Ergebnisse eines einjährigen Projektes, das von Open Society Foundations unterstützt wurde, um das weit verbreitete Ausblenden rechtsextremer Frauen aufzuzeigen. Der Analyse verschiedener Fallgeschichten schließen sich Handlungsempfehlungen für Justiz, Zivilgesellschaft und Medien an. In der Broschüre wird anhand von Recherchen gezeigt, wie das Vernachlässigen der Geschlechterperspektive zum Misserfolg staatlicher Arbeit gegen den Rechtsextremismus geführt hat. Die Publikation belegt beispielsweise wie sowohl der deutsche Verfassungsschutz als auch die Polizei dabei versagten, die Machenschaften des NSU aufzudecken, weil sie Frauen bei der Täterprofilerstellung ausschlossen. Außerdem verweist sie darauf, dass Frau Zschäpe kein Einzelfall ist und sich Frauen in verschiedenen rechtsterroristischen Gruppierungen der vergangenen Jahrzehnte engagierten. PDF kostenlos hier.

AGJF Sachsen e.V.
Nachricht vom 2014-09-30

Viel nackte Frauen in deutschen Filmen
Jetzt wird es durch eine Studie bestätigt: Auch Filme diskriminieren Frauen! Eine Studie wertete erfolgreiche Kinofilme in elf Filmnationen aus. Untersucht wurden auch zehn deutsche Filme. Frauen in deutschen Filmen dürfen öfter sprechen. In Deutschland sind rund die Hälfte der Sprechrollen weiblich – international sind es weniger als ein Drittel. Aber dafür sind fast 40 Prozent der Filmfrauen fast oder vollständig nackt. In der weltweiten Filmindustrie geschieht das durchschnittlich in knapp 25 Prozent der Fälle. Wir wundern uns sehr und fordern mehr Filme mit angezogenen, eloquenten, toughen Frauen! Mehr Informationen hier.

Deutscher Frauenrat
Nachricht vom 2014-09-30

Selbstverständlich gleichberechtigt
Die Friedrich-Ebert-Stiftung Magdeburg lädt am 8. Oktober 2014 zur Podiumsdiskussion "Selbstverständlich gleichberechtigt" ein.

Nähere Informationen und das Anmeldeformular erhalten Sie hier.

Sabine Lenk
Nachricht vom 2014-09-30

Wir freuen uns auf Fördermitglieder
Dank einer Satzungsänderung auf der Mitgliederversammlung am 24.09.2014 ist es dem KgKJH nun möglich, sich durch Fördermitgliedschaften unterstützen zu lassen. Werden auch SIE Fördermitglied und unterstützen Sie uns auf dem Weg zu einer geschlechtergerechten Kinder- und Jugendhilfe in Sachsen-Anhalt! Den Antrag gibt es hier.

Kerstin Schumann
Nachricht vom 2014-09-29

Internationaler Mädchentag in Halberstadt mit Lena Stoehrfaktor
Am 11. Oktober ist der Internationale Mädchentag und der Arbeitskreis Mädchenarbeit in Halberstadt bietet im Rahmen der MIA-Mädchenprojekte an diesem Tag einen Hip Hop Workshop mit der Hip Hop Künstlerin Lena Stoehrfaktor an, zu dem wir Mädchen von 10 - 16 Jahren herzlich einladen! Der Workshop findet am 11. Oktober von 10 - 15 Uhr im Soziokulturellen Zentrum Zora, Am Johanniskloster 9 in Halberstadt statt. Anmelden könnt Ihr Euch bei Cathrin Rabe und Antje Maier im Frauenzentrum Lilith unter Tel. 03941/601192 oder per E-Mail an ufv_halberstadt@web.de. Der Workshop ist kostenfrei und wird im Rahmen des Programms Kultur macht stark vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Am Abend um 21 Uhr wird Lena Stoehrfaktor ebenfalls im Soziokulturellen Zentrum Zora ein Konzert geben mit finanzieller Unterstützung des Landkreises Harz. Im Vorfeld um 20 Uhr wird eine Foto-Ausstellung zum diesjährigen MädchenAbenteuerCamp eröffnet und DER MIA-Song erstmalig präsentiert, den ein paar Mädchen Anfang der Sommerferien speziell zu den MIA-Projekten getextet und eingesungen haben. Weitere Infos findet Ihr hier.

Antje Maier
Nachricht vom 2014-09-25

Landesarbeitskreis Männer in Kitas Sachsen-Anhalt
Das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. lädt zum Landesarbeitskreis Männer in Kitas Sachsen-Anhalt am 17. Oktober 2014, 09.00 Uhr bis 14.30 Uhr im Landesverwaltungsamt - Landesjugendamt des Landes Sachsen-Anhalt, Raum DE 31, Ernst Kamieth-Straße 2, 06112 Halle (Saale) ein.

Das Einladungsschreiben und das Anmeldeformular finden Sie hier.

Bernd Mitsch
Nachricht vom 2014-09-24

Fachtag: Alles Methode?! Geschlechtsspezifische Ansätze für die Arbeit mit Mädchen und Jungen
Das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. greift Bedarfe von Praktiker_innen aus der Kinder- und Jugendarbeit/ Kinder- und Jugendhilfe auf und lädt am 23. Oktober 2014 zu einem landesweiten Methodentag nach Magdeburg ein. Methoden und Methodenkompetenz sind für Fachkräfte in der Kinder- und Jugendarbeit/ Kinder- und Jugendhilfe unerlässliches Handwerkszeug, um mit den unterschiedlichsten Zielgruppen praxisnah arbeiten zu können. In fünf unterschiedlichen, thematischen Workshops werden geschlechtsspezifische Aspekte aufgegriffen, Methoden ausprobiert und darüber diskutiert, wie diese in die Praxis transportiert werden können.

Informationen zu den Workshops und zur Anmeldung sind dem beigefügten Flyer (hier) zu entnehmen.

Irena Schunke
Nachricht vom 2014-09-23

Weltmädchentag 2014 in Magdeburg
Der Mädchenarbeitskreis Magdeburg führt in diesem Jahr, am 11. Oktober 2014, die Aktion zum Weltmädchentag im Zentrum für soziales Lernen durch. Informationen zur Aktion und zur Anmeldung sind im Flyer (hier)zu finden.

Irena Schunke
Nachricht vom 2014-09-23

trans*inter* - was heißt das überhaupt und was hat das mit mir zu tun?
Für den Workshop, der am Mittwoch 8.10.2014 von 14:00 bis 19:00 Uhr in Halle stattfindet, sind noch Plätze frei. Marek Sancho Höhne wird zu den Unwegsamkeiten von Geschlechtern reden.

Was bedeutet Geschlecht und gender für uns in unseren Alltagen? Wie leben wir gender jeden Tag? Wann entscheiden wir uns, welchen Rock, welche Hose, welche Bluse, welches Hemd wir tragen? Wer schminkt sich wann und wer darf in welchen Kontexten den Glitzernagellack tragen? Was heißt es für uns persönlich, dass gender unsere Alltage bestimmt? Warum müssen manche Menschen immer gut geschminkt sein, während es für andere verpönt ist? Wie verlaufen Geschlechtergrenzen und was macht aus,wer als weiblich oder männlich gelesen wird? Was bedeutet es trans*, inter* oder queer verortet zu sein? Welche rechtlichen und medizinischen Grundlagen gibt es eigentlich in Bezug auf trans* und inter* Körper? Und mit welchen Herausforderungen sehen sich inter* und trans* Personen im Alltag konfrontiert? Woher wissen Menschen eigentlich, welche gender sie leben wollen und wie wird Ihnen das verwehrt? Und was ist eigentlich Transphobie?

Wenn ihr Lust habt, euch darüber Gedanken zu machen, was Geschlecht in unseren Alltagen bedeutet und welche Auswirkungen das für trans*- und inter*-Personen hat, seid ihr hier genau richtig. Marek Sancho Höhne ist Aktivist*, Wissenschaftler* und freiberuflicher Gendertrainer* aus Berlin. Seit 2010 arbeitet er für_im_am Transgenderradio, Berlin. Teilnehmer*innengebühr: 5,00 Euro
Nachricht vom 2014-09-23

Übergabe unserer Lern- und Arbeitsbücher in Förderstedt
Unser gemeinsam mit dem GH Verlag aus der Lutherstadt Wittenberg konzipiertes Lern- und Arbeitsbuch "Stark und Sicher", das mit finanzieller Unterstützung regionaler Firmen veröffentlicht werden konnte, hat nun den Weg in die Förderstedter Grundschule gefunden. Unsere Vereinsvorsitzende Dr. Lydia Hüskens übergab gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten und Förderstedter Ortsbürgermeister Peter Rotter die Bücher an eine 2. Klasse (Volksstimme Bericht).

Die enthaltenen Themen, wie z.B. Kinderrechte, Kinderknigge, "Ich kenn dich nicht!" und "Wir zeigen Gefühle", bieten vielfältige Möglichkeiten, in der Schule (auch fächerübergreifend), im Hort und in der außerschulischen Arbeit Mädchen und Jungen thematisch zu sensibilisieren, Kompetenzen zu vermitteln und zu trainieren und mit ihnen über eigene Erlebnisse zu diskutieren.

Kerstin Schumann
Nachricht vom 2014-09-19

"Gender your life" – Einladung zum Forumtheaterprojekt vom 22. - 25.10.2014
Forumtheater ist eine spezielle Theatermethode des brasilianischen Regisseur Augusto Boal, in der die Teilnehmenden kurze Theaterszenen um einen gesellschaftlichen oder persönlichen Konflikt entwickeln. Andere Spieler_innen bzw. Zuschauer_innen haben die Möglichkeit einzugreifen und alternative Konfliktverläufe zu improvisieren. Alles ist möglich im Forumtheater.

Der Workshop beginnt mit verschiedenen Improvisations- und Wahrnehmungsübungen zu Themen wie Gender, Macht und Diskriminierung. Anschließend entwickeln die teilnehmenden gemeinsam Forumtheaterszenen, in denen sie alltägliche eobachtungen und Konflikte rund um das Thema Gleichberechtigung und Gender reflektieren. Ziel ist es, am letzten Workshoptag, den 25. Oktober, die entstandenen Theaterszenen in Magdeburg im öffentlichen Raum zu zeigen und vom Magdeburger Publikum neue Impulse zu bekommen, wie der gezeigte Konflikt gelöst werden kann. Vorkenntnisse für die Teilnahme am Workshop sind nicht nötig, dafür Spielbereitschaft, Neugierde und Lust sich auf den Prozess und die Thematik einzulassen.

Der Workshop ist im Rahmen des internationalen Projekts “Equal in the streets” entstanden, zeitgleich finden in Jordanien und Palästina ähnliche Workshops mit finalen Theateraufführungen statt, die Auskunft über die aktuelle Situation von Frauen und Gleichberechtigung zwischen Menschen in den jeweiligen Gesellschaften geben.

Weitere Informationen sind über Elke.Fiege@jugend-lsa.de abrufbar.
Nachricht vom 2014-09-15

Materialien Zeitbild MEDICAL "Häusliche Gewalt erkennen und helfen"
Die Zeitbild Stiftung hat in Zusammenarbeit mit dem BMFSFJ eine aktualisierte Neuauflage der Materialien Zeitbild MEDICAL “Häusliche Gewalt erkennen und helfen” herausgegeben. Eine Ärztemappe und ein begleitendes Patientinnenmagazin informieren über Ursachen und Formen von Häuslicher Gewalt, geben Anregungen zur Diagnostik, informieren über Interventionsmöglichkeiten und ermutigen von Häuslicher Gewalt betroffene Frauen, Unterstützungsangebote in Anspruch zu nehmen. Ein weiteres Thema ist u.a. das Bundesweite Hilfetelefon “Gewalt gegen Frauen”.

Das Zeitbild MEDICAL “Häusliche Gewalt: erkennen und helfen” kann in gewünschter Anzahl kosten- und portofrei hier bestellt werden. Die Materialien sind in Deutsch, Englisch, Arabisch, Russisch und Türkisch erhältlich. Sie finden dort außerdem weiterführende Informationen, Studienergebnisse, Tipps, Literatur- und Linkempfehlungen.

Dorit Schubert Landesintervention und -koordination bei häuslicher Gewalt und Stalking
Nachricht vom 2014-09-15

Lesung: „Mein intersexuelles Kind. weiblich männlich fließend“
Lesung und Gespräch mit der Sachbuchautorin Clara Morgen: „Mein intersexuelles Kind. weiblich männlich fließend“ am Montag, dem 22. September, 18:30 im Regenbogencafé des LSVD Sachsen-Anhalt, Schäfferstraße 16, 39112 Magdeburg.

Ein Kind wird geboren, aber es passt partout nicht in das Schema Hellblau-Rosa oder Junge- Mädchen. Was aufgrund genetischer Konditionen als seltene, aber trotzdem „natürliche“ Variante gelten muss, entwickelt sich für das Kind und seine Eltern zu einer schwierigen Kette von Problemen und Entscheidungen, meistens begleitet von Ängsten, Unwissenheit und Fehlinformationen. Clara Morgen schreibt über ihr Leben mit ihrem Kind, das zunächst Franz, dann aber nach ärztlichen Gutachten Franzi genannt wird, über Ärztinnen und Ärzte und deren Diagnosen, über die Fragen der Offenheit gegenüber dem Kind und dem Freundes- und Bekanntenkreis, über die fatalen Probleme und Folgen von Operationen, über Selbstzweifel und schlechtes Gewissen. Aber auch über das Glück, dieses Kind besonders zu lieben und in einer Umgebung aufwachsen zu sehen, die das „Anderssein“ akzeptiert, und so dem Kind das notwendige Selbstbewusstsein und die Würde gibt, die jedes Kind zum Aufwachsen und Erwachsenwerden braucht.

Eine sehr persönliche Erzählung ergänzt durch Interviews mit anderen Eltern, Ärztinnen und Ärzten, intersexuellen Menschen und Interessengruppen. Gefördert wurde das Buchprojekt von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes.

Im Anschluss an die Lesung steht Clara Morgen für Gespräch und Diskussion zur Verfügung. Es besteht die Möglichkeit, das Buch käuflich zu erwerben und von der Autorin signieren zu lassen. Clara Morgen (Pseudonym) lebt als Ausstellungsmacherin, Kuratorin und Autorin von Reisebüchern in Berlin. „Mein intersexuelles Kind. weiblich männlich fließend“ ist ihr erstes Sachbuch zu dieser Thematik.

Der Eintritt ist frei. Um eine Spende für unsere Arbeit wird gebeten. Martin Pfarr Landessprecher des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD)
Nachricht vom 2014-09-15

Landesweiter Gender-Methodentag "ALLES METHODE?!"
Am 23. Oktober 2014 veranstaltet das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. von 10.00-16.00 Uhr einen Landesweiten Methodentag "ALLES METHODE?!". Im Mittelpunkt stehen geschlechtsspezifische Ansätze für die Arbeit mit Mädchen und Jungen, die gemeinsam ausprobiert werden können, um dann reflektiert in die eigene pädagogische Praxis übertragen zu werden.

Es werden folgende Workshops an verschiedenen Standorten in Jugendhilfeeinrichtungen in der Region Magdeburg angeboten:

Workshop 1: "Erlebnispädagogik" Ort: Evangelische Jugend Magdeburg - Zentrum für Soziales Lernen, Magdeburg Workshop 2: "SPIEGELBILDER - Vielfältige Möglichkeiten des Einsatzes von Gips in der Arbeit mit Mädchen" Ort: Caritas Regionalverband Magdeburg e.V., KJH „Happy Station“ im Jugend- und Sozialzentrum „Mutter Teresa“, Magdeburg Workshop 3: "Schwarzlichttheater" Ort: Caritas Regionalverband Magdeburg e.V., KJH „Happy Station“ im Jugend- und Sozialzentrum "Mutter Teresa", Magdeburg Workshop 4: "Geschlechtssensible Methoden des Interkulturellen Lernens" Ort: KJH Bauarbeiter, Magdeburg Workshop 5: "Medien" Ort: Medientreff zone!, Magdeburg

Nähere Informationen zur Veranstaltung sowie zur Anmeldemöglichkeit erhalten Sie in einer der nächsten Newsmails bzw. zeitnah über die Homepage des KgKJH.

Sabine Lenk
Nachricht vom 2014-09-11

Methoden gesucht
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitstreiter_innen,

viele von Ihnen/ euch waren in den Sommermonaten in Ferienaktionen mit Mädchen und Jungen oder weiblich_männlichen Jugendlichen unterwegs. Sicherlich haben Sie/ habt ihr Unmengen von Methoden und Ansätzen ausprobiert, die es lohnt, nachzunutzen.

Das KgKJH veröffentlicht seit mehreren Jahren in der Methodenmappe für die geschlechtergerechte Arbeit mit Mädchen und Jungen Erfahrungen, Methoden und Kontakte aus der geschlechterreflektierten Arbeit mit Jungen und Mädchen von Kita bis Jugendberufshilfe. Das Repertoire umfasst Kennenlernmethoden, Sensibilisierungsaktionen, Projektbeschreibungen, Feedbackideen u.Ä.

Sollten auch Sie/ solltet ihr Lust haben, Ihre/eure Methode in den Bereichen Mädchenarbeit, Jungenarbeit oder Geschlechtervielfalt in der Mappe zu finden, dann laden wir ein, zeitnah unsere Maske auszufüllen und uns zuzusenden. Knapp 400 Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe oder Pädagogik danken dafür.

Mit freundlichen Grüßen Kerstin Schumann
Nachricht vom 2014-09-09

Tagungsankündigung: Männlichkeiten zwischen Hegemonie und Vielfalt
Fachtagung der Böll-Stiftung in Kooperation mit dem Forum Männer in Theorie und Praxis der Geschlechterverhältnisse am Freitag, 26. September, 18.00 - 21.00 Uhr (Netzwerktreffen) und Samstag, 27. September, 9.00 - 17.30 Uhr (Tagung) in Berlin. Programm und Anmeldung

u.a. mit: Prof. Dr. Ilse Lenz (Ruhr-Universität Bochum); Prof. Dr. Martin Dinges (Institut für Geschichte der Medizin, Robert Bosch Stiftung); P.-Max Röseke; Andreas Goosses (Forum Männer, Berlin); Jan Vogler; Frank Heßmann; Bernd Stude (Agentur für Vatersuche); Detlef Förster;Prof. Dr. Harry Friebel (Universität Hamburg); Olaf Stuve (Dissens e.V.)

Die Lebensrealität von Männern* ist vielfältig. Nicht nur von Jüngeren werden traditionelle Bilder, Rollenzuschreibungen und Domänen von Männlichkeit immer mehr in Frage gestellt. Karriere-fokussierter Alleinernährer zu sein in einer heterosexuellen Partnerschaft mit Kind(ern) ist für viele Männer* schon lange kein allgemeingültiger Orientierungsrahmen mehr.

Die Tagung „Männlichkeiten zwischen Hegemonie und Vielfalt nimmt die Fülle männlicher Lebensentwürfe in den Blick, die sich im Spannungsfeld zwischen hegemonialer männlicher Monokultur und parallelkulturellen Konstruktionen von Männlichkeiten entwickelt hat. Gefragt wird, wo und wie welche Bilder von Männlichkeiten (re)konstruiert werden, welche Männlichkeiten für wen und wozu Sinn machen und wo Potenzial für Veränderung und emanzipatorische Entwürfe von Männlichkeiten liegen.

Darüber hinaus wird exemplarisch die Bandbreite der Beratungs- und Hilfsmöglichkeiten aufgezeigt, die den unterschiedlichen Lebenssituationen und -zielen von Männern gerecht werden. Notwendige lebensweltliche und gesellschaftliche Veränderungen sollen formuliert und politisch eingefordert werden.

Henning von Bargen, Leitung Gunda Werner Institut
E-Mail vonbargen@boell.de
Nachricht vom 2014-09-09

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