Aktuelles

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Interaktive Tagung zu Gleichstellung und Lebensverlaufsperspektive
Halle/Saale. Am 26. Januar 2012 findet in Halle/Saale die interaktive Tagung "Gleichstellung und Lebensverlaufsperspektive: Sorgearbeit und Rente in Zukunft entdiskriminieren" in den Franckeschen Stiftungen statt.

"Die Fachtagung konzentriert sich auf die Sorgearbeit in der frühkindlichen und sorgenden Arbeit und die Auswirkungen auf die späteren Biogra?en." heißt es dazu im Veranstaltungsflyer. Hintergrund ist der Gleichstellungsbericht der Bundesregierung, der im August 2011 veröffentlicht wurde und "eine umfassende Analyse bestehender Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern anhand veri?zierter Lebensphasen" aufzeigt, ist weiter in der Ankündigung der Veranstaltung zu lesen.

Christoph Damm
Nachricht vom 2012-01-11

Fachtagung "Ver-rückte Kindheit"
Die Familienhaus Magdeburg gGmbH und der Paritätische Landesverband Sachsen-Anhalt laden am 15. Februar 2012 zur oben genannten Fachveranstaltung nach Magdeburg ein. Die Tagung nimmt die Lebenssituation der Familien mit einem psychisch erkranktem Elternteil in den Blick, verweist auf Hilfsmöglichkeiten sowie deren Finanzierung, berichtet über die Erfahrungen des Projektes „Ver-rückte Zeiten“ in Magdeburg und zeigt die wichtigen Schnittstellen in der Arbeit mit dieser Zielgruppe auf. Inhaltliche und organisatorische Informationen entnehmen Sie bitte hier aus dem Flyer.
Das entsprechende Anmeldeformular finden Sie hier.

Irena Schunke
Nachricht vom 2012-01-11

Studie: Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Behinderungen in Deutschland
Das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Auftrag gegebene Forschungsprojekt ist die erste große repräsentative Studie zur Lebenssituation und zu Belastungen von Frauen mit Behinderungen in Deutschland. Befragt wurden bundesweit über 1.500 zufällig ausgewählte Frauen mit verschiedenen Behinderungen, die in Privathaushalten sowie in unterschiedlichen Einrichtungen und Wohnprojekten leben. Die Studie konnte differenzierte und qualitativ hochwertige Befunde unter anderem über die Lebenssituation und Belastungen von Frauen mit Behinderungen, Beeinträchtigungen und chronischen Erkrankungen, sowie über Ausmaß, Entstehungszusammenhänge und Folgen von psychischer, physischer und sexueller Gewalt hervorbringen. Ziel der Studie war, bestehende Wissenslücken über das Ausmaß von Gewalt gegen Frauen mit Behinderungen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu schließen, den konkreten Handlungs- und Unterstützungsbedarf zu ermitteln und eine solide empirische Basis für gezielte Maßnahmen und Strategien gegen Gewalt und Diskriminierung von Frauen mit Behinderungen zu schaffen.
Das Projekt ist ein Kooperationsprojekt mit Projektpartnern in Bielefeld, Frankfurt, Berlin/Freiburg und Köln.
Die Kurzfassung der Studie finden Sie hier.

Irena Schunke
Nachricht vom 2012-01-11

Neujahrswunsch
Was ich erwarte vom neuen Jahre?
Daß ich die Wurzel der Kraft mir wahre,
Festzustehen im Grund der Erden,
Nicht zu lockern und morsch zu werden,
Mit den frisch ergrünenden Blättern
Wieder zu trotzen Wind und Wettern,
Mag es ächzen und mag es krachen,
Dunkel zu rauschen, hell zu lachen
Und im flutenden Sonnenschein
Freunden ein Baum des Lebens zu sein.
(Karl Friedrich Henckell)

Kraftvoll, fest stehend, hoffnungsvoll leuchtend und im Sonnenschein strahlend… so wünschen wir Ihnen, euch und uns den Start in dieses Jahr. Team und Vorstand des Kompetenzzentrums geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe möchten Ihnen auch 2012 mit gemeinsamen Projekten, Tagungen und Fortbildungen, Genderberatungen, Aktionen, Veröffentlichungen und der Genderbibliothek zur Seite stehen. Wir wünschen Ihnen einen guten Start in das Jahr 2012 und uns weiterhin eine gute Zusammenarbeit!

Kerstin Schumann
Geschäftsführerin
Nachricht vom 2012-01-08

Wir danken und wünschen einen guten Jahresausklang!
Im nun fast vergangenen Jahr haben Sie 43 Newsmail mit 174 genderrelevanten Mitteilungen aus dem Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. erhalten. Heute bleibt es uns, Ihnen für Ihr Interesse an unserer Arbeit und für die Zusammenarbeit zu danken. Diese vorliegende Mail rundet unser Jahresprogramm ab, die Mitarbeiter_innen der Geschäftsstelle gehen bis zum 6. Januar 2012 in den Jahresendurlaub.

Aufmerksam machen wollen wir an dieser Stelle auf einige wichtige Veranstaltungen unseres Vereins im kommenden Jahr, zu denen Sie herzlich eingeladen sind:

22. Februar in Burg, Auftakt zum Zukunftstag für Mädchen und Jungen in Sachsen-Anhalt

23. Februar und 19. September in Magdeburg; öffentliche Vollversammlung, im Februar mit Vorstandswahl

voraussichtlich am 22. März in Wernigerode, Zwischenspurt zum Zukunftstag für Mädchen und Jungen in Sachsen-Anhalt zum Thema „Berufsorientierung für Schüler am Gymnasium“

12. März in Magdeburg, Ministerium für Arbeit und Soziales Sachsen-Anhalt; Fachtagung "Kleine Jungen ganz groß. Möglichkeiten einer geschlechtergerechten Frühförderung"

26. April, landesweit; Aktionstag Zukunftstag für Mädchen und Jungen

4./5. Mai in Potsdam; Bildungsforum Internationaler Spielmarkt „Wagnis Spiel"

1./2. Juni und 16./17. November; Fortbildungsmodule „Geschlechtsbewusste Pädagogik in der Kinder- und Jugendhilfe“

16./17. Juli in Magdeburg; Zukunftskonferenz zu Lebenslagen sachsen-anhaltischer Mädchen und junger Frauen

12. November in Halle; Strukturkongress zur Mädchenarbeit

Genauere Ausschreibungen und Ankündigungen weiterer Veranstaltungen werden Ihnen auch im Jahr 2012, beginnend am 9. Januar über unsere Newsmail mitgeteilt.

Bis dahin wünschen wir Ihnen besinnliche Weihnachtstage mit netten Gesprächen, Zeit füreinander und krafttankenden Momenten sowie einen guten Start in das Jahr 2012.

Wir grüßen Sie aus der Geschäftsstelle des Kompetenzzentrums geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe und aus der Netzwerk- und Servicestelle für geschlechtergerechte Berufsorientierung und Lebenswegplanung!

Kerstin Schumann
Geschäftsführerin
Nachricht vom 2011-12-16

Erzieher Song in Mecklenburg-Vorpommern gesucht
Das Projekt "Mehr Männer in Kitas MV" sucht den besten "Erzieher Song". Unter allen Einsendungen werden attraktive Preise verlost. Den Sieger_innen winkt eine professionelle Studioaufnahme ihres Songs - und ein Einblick in die Arbeitswelt eines Tonstudios. Zu finden ist die Aktion mit allen Infos auf der Website erzieher-song.de/

Christoph Damm
Nachricht vom 2011-12-12

Fachtagung "Kleine Jungen ganz groß" (12.03.2012)
Am 12. März 2012 findet im Ministerium für Arbeit und Soziales Sachsen-Anhalt die landesweite Fachtagung "Kleine Jungen ganz groß. Möglichkeiten geschlechterreflektierter Frühförderung in Sachsen-Anhalt" statt. Unter anderem werden die Ergebnisse eines Praxisforschungsprojektes vorgestellt, dass vom KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. und der Interdisziplinären Frühförderstelle "Mogli" durchgeführt wurden.

Weitere Veranstalter_innen sind das Kinderförderwerk Magdeburg e.V. und die Netzwerk- und Servicestelle für geschlechtergerechte Berufsorientierung und Lebenswegplanung in Sachsen-Anhalt.

Veranstaltungsflyer herunterladen...

Christoph Damm
Nachricht vom 2011-12-12

Mitgliederversammlung der BAG Jungenarbeit
Am 14. Februar 2011 tagt die Mitgliederversammlung der Bundesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit e.V. (BAG Jungenarbeit) in Frankfurt/Main. Sehr gern bringt das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. als Mitglied der BAG Jungenarbeit Ihre Fragen und Diskussionsanregungen ein.

Wir würden uns freuen, wenn Sie dazu per E-Mail an info@geschlechtergerechteJugendhilfe oder telefonisch unter 0391.631 05 56 mit uns Kontakt aufnehmen.

Christoph Damm
Nachricht vom 2011-12-12

Erklärung zum Offenen Brief
Hiermit möchten wir uns aufrichtig für die Vorgehensweise und die übereilte Veröffentlichung des Offenen Briefes zum Zukunftstag für Mädchen und Jungen 2012 im Landkreis Stendal entschuldigen.
Unser Vorgehen war aus heutiger Sicht vorschnell und nicht zielführend.

Wir bitten dies zu entschuldigen und sind weiterhin gern bereit, mit allen Beteiligten die inhaltlich brisanten Fragen zu diskutieren und gemeinsame Lösungen zu erarbeiten.

Die Erklärung zum Offenen Brief finden Sie hier.

Dr. Frauke Mingerzahn
Nachricht vom 2011-12-11

Information vom Mentoringprogramm "KVINNA"
Aufgrund der großen Nachfrage geht das Mentoringprogramm KVINNA im April 2012 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in die zweite Runde. Studentinnen, Absolventinnen und Doktorandinnen der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft sowie der Fakultät für Geistes-, Sozial- und Erziehungswissenschaften sind wieder aufs Herzlichste eingeladen, sich für eine Aufnahme in das Programm zu bewerben und ihre weitere berufliche Zukunft aktiv zu gestalten. Das Mentoringprogramm KVINNA besteht aus den drei Modulen Mentoring, Training und Networking. Mentoring ist ein Prozess, bei dem eine Führungskraft aus Wissenschaft oder Wirtschaft (MentorIn) eine Teilnehmerin (Mentee) über einen längeren Zeitraum in ihrer wissenschaftlichen und/oder beruflichen Entwicklung gezielt begleitet und unterstützt. Mit Hilfe eines auf die Bedürfnisse der Mentees zugeschnittenen Workshopangebots können sich die Teilnehmerinnen auf ihre eigenen Stärken besinnen, Schwächen erkennen und Schlüsselkompetenzen ausbauen. Das Mentoringprogramm KVINNA unterstützt die Mentees fernerhin darin, neue Kontakte zu knüpfen und Netzwerke aufzubauen. Alle weiterführenden Informationen zum Mentoringprogramm KVINNA sind unter www.bfg.ovgu.de/mentoringprogramm abrufbar.

Um so viele Frauen wie möglich zu erreichen, möchten wir Sie aufs Herzlichste bitten, diese Information an potenzielle Interessentinnen weiterzuleiten. Selbstverständlich können Bewerberinnen auch einen persönlichen Gesprächstermin mit uns vereinbaren. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2012.

Sollten Sie noch weitere Fragen zum Mentoringprogramm KVINNA haben, können Sie sich jederzeit gern mit Frau Muschiol in Verbindung setzen.


Kontakt:
Bianca Muschiol
Büro für Gleichstellungsfragen
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Gebäude 18, Raum 244
Universitätsplatz 2
39106 Magdeburg
Tel. 0391-67-18920

Nachricht vom 2011-12-09

Gelbe Reihe: Die Bedeutung männlicher Bezugspersonen für die weibliche Identitätsbildung
Unter diesem Titel steht die im Dezember 2011 veröffentlichte Broschüre der Gelben Reihe des Kompetenzzentrums geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. (KgKJH). Ausgehend vom aktuellen öffentlichen Diskurs, der mehr Männer in der Sozialen Arbeit fordert, um Jungen gerechter zu werden, befasst sich die Autorin Dr. Inés Brock mit der These, dass auch Mädchen Männer in ihrer Lebenswirklichkeit brauchen. Sie blickt in ihrem tiefenpsychologisch inspirierten Beitrag auf die Entwicklung in der Kindheit und beantwortet die Frage, wozu Mädchen Männer in ihrer Biographie benötigen, u.a. mit Aspekten der Selbstwirksamkeit sowie der Identifikation und Deidentifikation. In ihrem Fazit ist zu lesen, dass es für Mädchen wichtig ist, Männer in einer „unangestrengten Normalität“ zu erleben, um ein reales Bild von Männlichkeit zu bekommen.

Die Broschüre kann in der Geschäftsstelle des KgKJH telefonisch (0391.6310556) oder über E-Mail (info@geschlechtergerechteJugendhilfe.de) bestellt werden.

Kerstin Schumann
Nachricht vom 2011-12-08

Neue Studie "Rosa Ritter, schwarze Prinzessinnen"
Pressemitteilung der iconkids & youth international research GmbH zur neuen Studie "Rosa Ritter, schwarze Prinzessinnen" (29.11.2011):

Jungen/Männer und Mädchen/Frauen sind leider nicht zukunftsfähig: Den Jungs fehlt die heute notwendige Fähigkeit zur Kooperation, den Mädchen dagegen eine gesunde Egozentrik und die Bereitschaft zur Individualität. Das ist das zentrale Ergebnis der Studie "Rosa Ritter,schwarze Prinzessinnen" des Münchener Forschungsinstitutes iconkids & youth. Dazu wurden u.a. in einer deutschlandweiten Repräsentativbefragung 700 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren befragt.

Der heute so notwendigen Fähigkeit zu Kooperation und Teamwork steht bei Jungen der starke Wunsch nach persönlicher Anerkennung im Weg: 69 % mögen es, wenn Dinge besonders cool und nach Kraft und Stärke aussehen (Mädchen: 31 %), und 67 % wollen gerne bei den Besten dabei sein (Mädchen 51 %).

Mädchen verzichten dagegen zu oft auf die Erfüllung eigener, berechtigter Ansprüche, weil sie eher ihrem Bedürfnis nach Harmonie, Konsens und dem empathischen Wunsch nach intakten Beziehungen folgen: 73 % mögen es z.B., wenn Dinge besonders schön aussehen (Jungen: 47 %) und 68 % kümmern sich gerne um Tiere, Kinder oder Pflanzen (Jungen: 42 %).

Damit sind aber weder Jungen/Männer noch Mädchen/Frauen auf die Anforderungen der heutigen Gesellschaft vorbereitet: Zukunftsfähigkeit heißt heute, die Balance zu finden zwischen Wettbewerbsfähigkeit, einem gesunden Egoismus und Mut zur Individualität einerseits sowie der Fähigkeit zu Integration und Kooperation andererseits.

Beides gelingt der heutigen Erziehung aber nicht: Die Mädchen stecken in der Konsensfalle fest, weil ihr Wusch nach Integration und Harmonie auch noch einseitig verstärkt wird. Bei Jungen gelingt es nicht, deren Wunsch nach Status und Selbstbestätigung sinnvoll z.B. für integrative Teamarbeit zu kanalisieren. Dabei kann eine Verbesserung nur im Einklang mit diesen Bedürfnissen erzielt werden und nicht gegen sie, meint Dammler: "Die Grundbedürfnisse, die wir in uns tragen, sind festgelegt. Es kommt aber darauf an, was man daraus macht."

Buch zur Studie:
Axel Dammler: Rosa Ritter, schwarze Prinzessinnen. Was wirklich "typisch männlich" und "typisch weiblich" ist.
ISBN 978-3-579-06693-6; Preis: 14,99 €
Nachricht vom 2011-12-08

LAG-Sitzungen 2012
Die LAG "Mädchen und junge Frauen" Sachsen-Anhalt hat in ihrer Sitzung im November folgende Sitzungstermine für das Jahr 2012 festgelegt: 19. März, 18. Juni, 15. Oktober. Zu den jeweiligen Sitzungen gibt es gesonderte Einladungen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle der LAG, Herr Herber, Tel. 0345/ 5141627 oder an die inhaltliche Koordinatorin, Irena Schunke, Tel. 0391/ 6310556.

Irena Schunke
Nachricht vom 2011-12-08

Start des neuen Fortbildungsmoduls 2012
Das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. startet in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Thüringen und dem Jungenarbeitskreis in Thüringen im Jahr 2012 das neue länderübergreifende Fortbildungsmodul "Geschlechtsbewusste Pädagogik in der Kinder- und Jugendhilfe", zu der wir Sie recht herzlich einladen möchten. Die Ausschreibung für das Fortbildungmodul finden Sie hier.
Informationen erhalten Sie im KgKJH LSA e.V., Tel. 0391/ 6310556.

Irena Schunke
Nachricht vom 2011-12-01

Betrifft Mädchen sucht neue Redaktionsfrauen
Die LAG Mädchenarbeit in NRW e.V. ist Herausgeberin der viermal jährlich im Juventaverlag/Beltz erscheinenden Fachzeitschrift "Betrifft Mädchen".
Seit zwei Jahren beschäftigen sich die Fachfrrauen intensiv mit der transkulturellen Öffnung der LAG Mädchenarbeit. Vor diesem Hintergrund werden Pädagoginnen of Color/ mit Migrationserfahrung gesucht, die Interesse haben, in der Redaktionsgruppe der Fachzeitung Betrifft Mädchen mitzuarbeiten.
Die Ausschreibung finden Sie hier.

Irena Schunke
Nachricht vom 2011-12-01

filia-Frauenstiftung fördert Mädchenprojekte
filia heißt „Tochter“.filia möchte Projekte von Mädchen- und Frauenorganisationen, die Mädchen stark machen, mit bis zu 5000 Euro unterstützen.
Die Projekte sollen etwas dafür tun, dass Mädchen und Frauen frei von Gewalt leben
können und dass sie in der Gesellschaft mitentscheiden.
Bis zum 1.März 2012 nimmt filia Anträge (Antragsformular hier) mit Ideen und Plänen für Projekte für Mädchen und junge Frauen entgegen.
Beantragen können Mädchen- und Frauenorganisationen, die in Deutschland vom
Finanzamt als gemeinnützig anerkannt sind.
Die Projekte können frühestens ab dem 1.7.2012 starten.
In der Förderstrategie und in der filia-Richtlinie können Sie sich umfassend informieren.
Weitere Informationen zur Stiftung finden Sie auf der Homepage der Frauenstiftung.

Irena Schunke
Nachricht vom 2011-11-30

Bildungsforum Internationaler Spielmarkt „Wagnis Spiel“
Unter diesem Titel findet am 4. und 5. Mai 2012 das Bildungsforum „Internationaler Spielmarkt“ in Potsdam statt.

Der Spielmarkt ist eine jährlich stattfindende Fachveranstaltung, die federführend von der evangelischen Jugend vier ostdeutscher Landeskirchen organisiert wird. Unser Kompetenzzentrum wirkt hier aktiv in der Vorbereitung, Durchführung und Evaluation. Auch, um Genderaspekte im Spiel stärker zu verorten. Ca. 3000 Besucher_innen, vor allem pädagogische Fachkräfte und Menschen in Studium und Ausbildung nehmen jährlich das zweitägige Angebot wahr. Die drei Säulen des Spielmarktes sind zum einen über 120 Fachveranstaltungen (Workshops, Seminare, Fachvorträge), zum anderen ein großer Aussteller_innenbereich (Verlage, Institutionen, Vereine) sowie als drittes das kulturelle Rahmenprogramm mit Aufführungen, Ausstellungen, Performance. Informationen über die bisherigen Bildungsforen finden Sie im Internet .

Im Jahr 2012 steht dieses Bildungsforum unter dem Titel „Wagnis Spiel“. Dabei geht es uns unter anderem um den Umgang mit Wagnissen im Spiel, aber auch darüber hinaus, im Leben und in gesellschaftlichen Zusammenhängen. Wichtig sind uns Aspekte des Unterschiedes zwischen einem Wagnis und dem Risiko. Der Thementext für den Spielmarkt 2012 ist fertig und steht zum Download bereit.

Darüber hinaus laden wir Fachkräfte und Aussteller_innen ein, sich mit einem Angebot an den Spielmarkt zu wenden. Informationen und Anmeldebögen sind hier zu finden.

Kerstin Schumann
Nachricht vom 2011-11-29

Aktuelle Debatte: Bundeswehr und Schule
Das Kompetenzzentrum möchte alle Interessierten nochmals auf einige Artikel zu der derzeitig aktuellen Debatte um Bundeswehr und Schule hinweisen. Diese Artikel und Zeitschriften zeigen eine bundesweite Tendenz auf. Sowohl "die Zeitung" von terre des hommes als auch eine aktuelle Zeitschrift der GEW Bayern, die DDS, befassen sich inhaltlich kritisch mit der Nachwuchswerbung von Bundeswehr im Rahmen der Institution Schule.

Jessica Pollak
Nachricht vom 2011-11-28

Fachtagung "Traumatisierte Mädchen und Jungen" stößt auf großes Interesse
Am 21. November 2011 fand im Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) in Halle unsere Fachtagung zu dem oben genannten Fachthema statt, zu der 102 Fachfrauen und Fachmänner der unterschiedlichsten Professionen aus ganz Sachsen-Anhalt angereist waren. Nach den Grußworten des Schirmherrn der Veranstaltung, Minister Norbert Bischoff (Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt)stimmten Dr. Sabine Ahrens-Eipper, Ilona Oesterhaus und Dr. med. Daniel Clauß in ihren Inputreferaten aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf das Thema ein. In den anschließenden sechs, thematischen Workshops wurde deutlich, dass das Thema "Traumata" auf großes Interesse bei den Teilnehmer_innen stößt und dass Handlungsbedarf besteht und intensive Netzwerkarbeit notwendig ist.

Die Inputreferate von Frau Dr. Ahrens-Eipper (Input 1) und Ilona Oesterhaus (Input 2) können hier abegrufen werden.

Irena Schunke
Nachricht vom 2011-11-25

Der Countdown läuft: Werben Sie ab jetzt für Ihre Aktion am 26.04.2012
Der Countdown läuft. In rund 150 Tagen findet zum 6. Mal der Zukunftstag für Mädchen und Jungen in Sachsen-Anhalt statt. Aus diesem Anlass haben die Bundeskoordinierungsstellen für den Girls’Day und Boys’Day die Aktionslandkarten freigeschaltet. Informationen dazu finden Sie auf www.berufsidee-lsa.de.

Anbieter_innen haben ab jetzt die Möglichkeit, ihre Aktionen für den 26. April 2012 auf der Mädchenaktions- oder der Jungenaktionslandkarte einzustellen. Alle Hinweise für das Land Sachsen-Anhalt sowie die Links zu den Aktionslandkarten finden Sie unter „Zukunftstag“ auf der Website der Landeskoordinierungsstelle www.berufsidee-lsa.de.

Die Landeskoordinierung für den Zukunftstag für Mädchen und Jungen in Sachsen-Anhalt, das sind Jessica Pollak und Christoph Damm von der Netzwerk- und Servicestelle für geschlechtergerechte Berufsorientierung und Lebenswegplanung in Sachsen-Anhalt. Das Projekt ist in Trägerschaft des Kompetenzzentrums geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. und wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds durch das Land Sachsen-Anhalt.

Lesen Sie die komplette Pressemitteilung hier.

Christoph Damm
Nachricht vom 2011-11-24

Fachtagung zur Weiterentwicklung, Perspektiven und Visionen von Geschlechterpädagogik
Am 25.01.12 findet in Bielefeld die Fachtagung „Über den eigenen Tellerrand hinaus. Fachtagung zur Weiterentwicklung, Perspektiven und Visionen von Geschlechterpädagogik“ statt. Die Fachveranstaltung gibt einen Einblick in den derzeitigen Stand der Mädchen- und Jungenarbeit und geht der Frage nach, welche Schnittstellen die Ansätze haben, wie eine gelungene Kooperation der Arbeitsfelder gelingen kann und welche Voraussetzungen dafür nötig sind. Veranstalter sind der Bielefelder Jugendring, der AK offene Mädchenarbeit und das Fachforum Jungenarbeit Bielefeld. Weitere Infos hier.
Nachricht vom 2011-11-22

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
Der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. und der Politische Runde Tisch der Frauen der Landeshauptstadt Magdeburg laden alle Frauen und Interessierte am 25. November 2011 zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen ein. Dazu gibt es von 10.00 bis 13.00 Uhr ein thematisches Fachforum im Alten Rathaus und um 15.00 Uhr die Gedenkstunde im Landtag von Sachsen-Anhalt.
Nähere Informationen finden Sie hier.

Irena Schunke
Nachricht vom 2011-11-18

LAG "Mädchen und junge Frauen" Sachsen-Anhalt
Die Landesarbeitsgemeinschaft "Mädchen und junge Frauen" Sachsen-Anhalt lädt alle Mitglieder und Interessierte am 29. November 2011 zu ihrer nächsten Sitzung recht herzlich. Schwerpunktthema ist der 2. Armuts- und Reichtumsbericht und seine Auswirkungen auf Mädchen und Frauen. Die Einladung finden Sie hier.

Irena Schunke
Nachricht vom 2011-11-15

Abschlusskonferenz EU-Projekt "SOLUTIONS for global welfare"
Vom 12. bis zum 21. November 2011 findet in St. Louis im Senegal die Abschlusskonferenz des internationalen Jugendprojektes "SOLUTIONS for global welfare" statt. Das Projekt der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. (LKJ), das auch in Kooperation mit der Netzwerk- und Servicestelle (KgKJH Sachsen-Anhalt e.V.) durchgeführt wurde, hatte die Entwicklung von Strategien zur Erreichung der Milleniumsentwicklungsziele der UN zur Aufgabe.

Einen ersten Einblick in die Projektphase, die im Sommer in Deutschland stattfand, können Sie seit kurzem auf YouTube sehen. Zum Video....

Christoph Damm
Nachricht vom 2011-11-15

Das Bündnis gegen Rechts Magdeburg braucht Ihre Unterstützung
Sehr geehrte Damen und Herren,
landauf landab werden Strategien gegen Rechtsextremismus diskutiert.
Wir handeln - und Sie können uns dabei unterstützen:

Für den 14. Januar 2012 haben die Neonazis wieder ihren jährlichen Aufmarsch in Magdeburg angekündigt und wollen damit den Gedenktag der Bombardierung Magdeburgs für ihre eigenen Zwecke missbrauchen.Dagegen planen wir vom Bündnis gegen Rechts Magdeburg bunte und friedliche Protestaktionen. So soll sich der Breite Weg dann bereits zum vierten Mal in eine bunte Meile der Demokratie verwandeln.

Damit am 14. Januar unser bunte und friedliche Protest die Nachrichten bestimmt, brauchen wir Ihre Hilfe.
Sie können uns unterstützen:
- Unterschreiben Sie unseren Aufruf
- Schicken Sie den Aufruf an Menschen, die Sie kennen weiter und bitten sie, ihn ebenfalls zu unterschreiben
- Organisieren Sie einen Stand auf der Meile der Demokratie zusammen mit Ihrer Organisation, Ihrer Gruppe, Ihrem Verein...
- Bereiten Sie eine mobile Aktion vor, mit der Sie am gleichen Tag durch die Straßen ziehen, zusammen mit Ihrer Theatertruppe, Ihrer Sambagruppe, Ihrem Chor, Ihrer Gulaschkanone, Ihren Clowns...
- Setzen Sie Ideen um, die wir noch gar nicht haben...
- Verbringen Sie den 14. Januar gemeinsam mit uns auf den Straßen von Magdeburg
- Leiten Sie diese Mail weiter und motivieren Sie andere, uns zu unterstützen
Denn nur gemeinsam können wir ein deutliches und sichtbares Zeichen für ein demokratisches und weltoffenes Magdeburg setzen. Die Vielfalt der Aktionen soll deutlich machen: Wir wollen keinen Nazi-Aufmarsch in unserer Stadt! Den Aufruf finden Sie hier. Damit wir die Aktivitäten gut koordinieren können und möglichst viele etwas davon haben, melden Sie Ihre geplanten Aktivitäten bitte beim Organisationsbüro der Meile an:Tel. 540-2691, Mail: meile-der-demokratie@stadt.magdeburg.de
Das Anmeldeformular finden Sie hier . Lassen Sie uns den Neonazis gewaltfrei mit Zivilcourage und Entschlossenheit entgegentreten!

Für das Bündnis gegen Rechts Magdeburg
Christine Böckmann
Nachricht vom 2011-11-14

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