Aktuelles

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... Von Frau zu Frau ...
Unter diesem Titel bietet die AWO Suchtberatung Magdeburg jeden Montag von 16.30 bis 18.00 Uhr einen Gesprächskreis für Frauen mit (Sucht)problemen an.

Dabei steht nicht das Suchtmittel, sondern der Mensch im Mittelpunkt. Grundsätzliches Ziel der Suchtberatung ist es, Menschen in die Lage zu versetzen, frei von Suchtmitteln zu leben oder gegebenenfalls einen kontrollierten Umgang mit dem Suchtmittel zu praktizieren bzw. süchtiges Verhalten gar nicht erst entstehen zu lassen.

Die Beratungsstelle erreichen Sie telefonisch unter 0391/ 40680-58/59

Irena Schunke
Nachricht vom 2011-09-26

Mädchen im Blick
Die Jugendschutz-Fachzeitschrift THEMA JUGEND nimmt in ihrer neuen Ausgabe (Nr. 3/ 2011) jugendliche Mädchen, ihre Lebenslagen, Ausschnitte jugendschutzrelevanter Verhaltensmuster und Perspektiven der Mädchenarbeit in den Blick.

Mädchen sind: kreativ, lebenslustig, ängstlich, phantasievoll, sportlich, schüchtern, neugierig, humorvoll, faul, mutig, talentiert - schwer, in Schubladen einzuordnen.

Mädchen zu sein ist heute so vielfältig und optionenreich, aber auch so uneindeutig wie nie zuvor. Bei der Suche nach ihrer eigenen Identität kann Mädchenarbeit sie unterstützen, indem sie ihnen eigene, geschlechtssensible Räume schafft, die dieser Vielfalt Rechnung tragen. Dieser geschlechtsspezifische Blick in der Kinder- und Jugend­hilfe wird auch vom Gesetzgeber gefordert. In § 9 SGB VIII/KJHG ist zu lesen: „Bei der Ausgestaltung der Leistungen und der Erfüllung der Aufgaben sind die unterschiedlichen Lebenslagen von Mädchen und Jungen zu berücksichtigen.“ Kinder- und Jugendschutz ist damit auch Jungenschutz (vgl. THEMA JUGEND 3/2010) und Mädchenschutz.

In der aktuellen THEMA JUGEND mit dem Titel „Mädchen im Blick“ zeigt Heide Funk in einem grundlegenden Beitrag Spaltungen in den Lebenslagen heutiger Mädchen auf. Ulrike Graff führt in den pädagogischen Ansatz der Mädchenarbeit ein. Wie Mädchen im Web 2.0 aktiv sind, erläutern Diana Emberger und Angelika Schütte. Mit den verborgenen Aspekten in der Aggressionskultur zwischen Mädchen beschäftigen sich Carola Spiekermann und Astrid Peter. Klettern, Segeln, Abenteuer erleben – Barbara Grill beschreibt wesentliche Elemente und Inhalte einer erlebnispädagogischen Arbeit mit Mädchen. In einem Interview berichtet Vera Reimer von der Entwicklung und Veröffentlichung eines sozialen Trainingskurses für Mädchen.

THEMA JUGEND kostet 2,-- Euro pro Exemplar zzgl. Versandkosten (bei größerer Bestellung gibt es Rabatt). THEMA JUGEND ist auch im Abo erhältlich.

Die Bestellung ist zu richten an: Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NW e.V. Salzstraße 8, 48143 Münster, E-Mail: info@thema-jugend.de

Irena Schunke
Nachricht vom 2011-09-26

Fachtagung "Traumatisierte Mädchen und Jungen"
Am 21. November 2011 findet von 9.30 bis 16.00 Uhr im Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) in Halle die Fachtagung zu dem oben genannten Fachthema statt auf die wir Sie hinweisen möchten.

Unter Schirmherrschaft des Ministers für Arbeit und Soziales Sachsen-Anhalt, Norbert Bischoff, veranstalten wir in Kooperation mit Wildwasser Magdeburg e.V. und der Landesintervention und -koordination bei häuslicher Gewalt und Stalking diese Fachveranstaltung für pädagogische Fachkräfte und Interessierte aus der Kinder- und Jugendhilfe. Ziel der Fachtagung ist eine breite fachliche Auseinandersetzung zum Themenkomplex "Traumata bei Mädchen und Jungen" durch ExpertInnen und KooperationspartnerInnen. Fachinputs und thematische Workshops bieten die Möglichkeit, zu diskutieren und in einen fachlichen Erfahrungsaustausch zu treten.

Den Flyer zur Fachtagung mit allen wichtigen Informationen finden Sie hier.

Die Fachtagung ist als Fortbildungsveranstaltung weiterer Träger für Lehrkräfte in Sachsen-Anhalt anerkannt (WT 2011-002-200 LISA).

Irena Schunke
Nachricht vom 2011-09-26

Stellenausschreibung des AWO Landesverbandes Sachsen-Anhalt e.V.
Der AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für das Projekt „Vera – Fachstelle gegen Frauenhandel und Zwangsverheiratung in Sachsen-Anhalt“
eine Sozialarbeiterin/einen Sozialarbeiter bzw.
einen Sozialpädagogin/Sozialpädagogen oder
Mitarbeiter/in mit vergleichbarer Qualifikation.

Hier finden Sie die Stellenausschreibung.

Sabine Lenk
Nachricht vom 2011-09-23

Fortbildung zu Jungenarbeit im Elementarbereich
Der Deutsche Familienverband Sachsen-Anhalt e.V. veranstaltet am 08. Oktober 2011 unter dem Titel "Los geht's..! Jungenarbeit im Elementarbereich" eine Fortbildung für Elementarpädagog_innen, die mit Jungen arbeiten oder arbeiten wollen.

Weitere Informationen sowie den Link zum Veranstaltungsflyer finden Sie hier.

Christoph Damm
Nachricht vom 2011-09-21

Weltkindertag 2011: Menschenkette für Kinderrechte
Berlin, 19. September 2011: Kinder haben Rechte! Doch obwohl die UNKinderrechtskonvention das weltweit am meisten unterzeichnete völkerrechtliche Abkommen ist, wissen viele das nicht. „Das muss anders werden, denn nur wer seine Rechte kennt, kann diese auch einfordern“, so Sven Frye, Bundesvorsitzender der SJD – Die Falken. Deshalb hat die SJD – Die Falken eine eigene Kinderrechte-Website ins Leben gerufen. Hier wird Kindern spielerisch vermittelt, dass sie Rechte haben: Z. B. Das Recht auf Fürsorge und Überleben, auf Bildung, auf Beteiligung an allen sie betreffenden Entscheidungen, auf Schutz vor Missbrauch und Gewalt. Doch zwischen der praktisch weltweiten Anerkennung der Grundrechte von Kindern und der Lebenswirklichkeit klafft immer noch eine große Lücke.

Aufstehen für Kinderrechte! Dazu fordern anlässlich des Weltkindertags 2011 die National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland (NC) und die Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken (SJD – Die Falken) gemeinsam in Berlin auf. Mitmachen und Dabeisein können alle unter: www.fuer-kinderrechte.de. Kreativ gestaltet werden kann hier eine eigene virtuelle Figur mit dem persönlich wichtigsten Kinderrecht. Die Aktion läuft bis zum 20. November 2011, dem 22. Jahrestag der Verabschiedung der UNKinderrechtskonvention (UN-KRK). „Wir hoffen, dass die Menschenkette bis November eine stattliche Länge aufweist und zur Bekanntheit der Kinderrechte beiträgt. Denn: Kinderrechte stehen in Deutschland immer noch nicht oben auf der Agenda. Sie fehlen häufig in den Lehrplänen von Schulen, dies muss sich schleunigst ändern“, so Dr. Sabine Skutta und Prof.Dr. Jörg Maywald, Sprecher der National Coalition. „Um alle Kinder in Deutschland unter den vollen Schutz des Völkerrechts zu stellen, sind rechtliche Reformen und konkrete Maßnahmen dringend erforderlich. Kinderrechte sind immer noch nicht ausdrücklich im Grundgesetz enthalten. Auch Bildungspolitik, Umweltpolitik, und Städtebau müssen kinderrechtsbasiert gestaltet werden.“ Von der Bundesregierung wurden 2010 die bis dahin bestehenden Vorbehalte zur UN-KRK im Jahr 2010 zwar endlich zurück genommen, vom Tisch sind die bisherigen Kinderrechtsverletzungen, vor allem für Flüchtlingskinder, aber nach wie vor nicht. Deshalb werden die NC und ihre mehr als 100 Mitgliedsverbände auf dem 16. Offenen Forum der National Coalition am 28. und 29. September 2011 fordern, dass „KINDERRECHTE JETZT!“ verwirklicht werden. Angemahnt wird die uneingeschränkte Verwirklichung der Kinderrechte nach der Rücknahme der Vorbehaltserklärung. Einreihen kann man sich auch dort in die Menschenkette.

Pressemitteilung der
National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland (NC)
Nachricht vom 2011-09-21

Bundesweit tätige Fachstelle "Gender und Rechtsextremismus"
Im Juni 2011 hat die Amadeu Antonio Stiftung in Berlin eine Fachstelle zum Thema „Gender und Rechtsextremismus“ eröffnet. Ziel der Arbeit ist es, Fachöffentlichkeit und Praxis für vorhandene Geschlechtsspezifiken in diesem Bereich zu sensibilisieren. Daneben sollen Konzepte für Praxisprojekte entwickelt und umgesetzt werden, die im Bereich der Prävention verortet sind. Außerdem wird fachwissenschaftlich zur weiteren Erforschung des Themas motiviert sowie ein Netzwerk von PraktikerInnen und WissenschaftlerInnen auf politischer Ebene gegründet. Weitere Infos zur Arbeit der Fachstelle unter www.amadeu-antonio-stiftung.de

Kerstin Schumann
Nachricht vom 2011-09-21

Aufnahme neuer Mitglieder im KgKJH
Auf der Vollversammlung unseres Kompetenzzentrums am 14. September 2011 haben die anwesenden Mitglieder einstimmig der Aufnahme dreier neuer Mitglieder zugestimmt. Als natürliche Personen wurden Bernd Mitsch (Diplomjournalist und Erzieher, Altmark) sowie Gila Zirfas-Krauel (Sozialwissenschaftlerin MA, Nordrhein-Westfalen) Mitglied. Das Evangelische Jugendzentrum „Haltestelle“ trat dem Verein als juristische Person bei. Wir freuen uns auf eine Zusammenarbeit und begrüßen die neuen Mitglieder im Verein!

Damit vertritt das Kompetenzzentrum aktuell 17 juristische und 21 natürliche Personen als Mitglieder. Eine Übersicht findet sich hier.

Kerstin Schumann
Nachricht vom 2011-09-16

Hinweis in eigener Sache!
Methodische Workshops der Netzwerk- und Servicestelle in Kooperation mit der Teutloff - Schulung und Schweißtechnische Bildung - Gemeinnützige GmbH

Die Netzwerk- und Servicestelle für geschlechtergerechte Berufsorientierung und Lebenswegplanung in Sachsen-Anhalt führt am 20., 22., und 23. September 2011 im Rahmen einer Fortbildungsanfrage der Teutloff - Schulung und Schweißtechnische Bildung gGmbH, drei methodische Berufsorientierungsworkshops mit Teilnehmer_innen Berufsvorbereitender Maßnahmen durch. Das Fortbildungsangebot und weitere Informationen der Netzwerk- und Servicestelle finden Sie, sollten auch sie Interesse haben, auf unserer Internetseite www.berufsidee-lsa.de.

Jessica Pollak
Nachricht vom 2011-09-15

KgKJH erneut stimmberechtigt im Landesjugendhilfeausschuss
Auf seiner achten Sitzung hat der Landtag Sachsen-Anhalt am 8. September 2011 die stimmberechtigten sowie stimmberechtigten stellvertretenden Mitglieder für die sechste Amtsperiode des Landesjugendhilfeausschusses (LJHA) gewählt.

Das Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe wurde durch das Ministerium für Justiz und Gleichstellung/ Landesbeauftragte für Gleichstellung und Frauen vorgeschlagen. Kerstin Schumann (Geschäftsführerin) und Irena Schunke (Referentin/ Stellvertreterin im LJHA) wurden bestätigt und werden nach § 10, Abs. 2 Satz 1 Nr. 6 KJHG-LSA die Interessen von Mädchen und Frauen vertreten.

Kerstin Schumann
Nachricht vom 2011-09-15

Hilfsleitfaden zu Gewalt im Namen der Ehre aktualisiert und neu aufgelegt!
Sehr geehrte Damen und Herren,

der TERRE DES FEMMES - Hilfsleitfaden "Im Namen der Ehre - misshandelt, zwangsverheiratet, ermordet" ist seit seinem ersten Erscheinen 2007 zu einer wichtigen und umfassenden Informationsquelle all derer geworden, die in ihrer Arbeit mit Betroffenen von Ehrverbrechen in Berührung kommen.

Um im Zuge der vielen gesetzlichen Veränderungen weiterhin kompetente Unterstützung und Hilfe bei der Arbeit mit Betroffenen bieten zu können, hat TERRE DES FEMMES den Hilfsleitfaden nun komplett überarbeitet und aktualisiert.

Mit den im Leitfaden aufgeführten Informationen können Fachkräfte den betroffenen Mädchen und Frauen adäquat helfen. Er bietet zum einen Hilfestellung bei der Beratung von Betroffenen in Deutschland, zum anderen werden Hilfsmöglichkeiten bei einer (drohenden) Heiratsverschleppung ins Ausland beschrieben.

Ergänzend findet sich eine Übersicht der Beratungsstellen und Hilfseinrichtungen in Deutschland sowie in ausgewählten Herkunftsländern auf unserem Internetportal www.zwangsheirat.de .

Wir freuen uns, Ihnen ab dem 1. September 2011 die zweite Auflage des Leitfadens zum Download zur Verfügung zu stellen. Über eine Spende würden wir uns sehr freuen, um auch weiterhin umfassend zu diesem Thema informieren und arbeiten zu können. Der Hilfsleitfaden kann hier als PDF-Datei herunter geladen werden. Der Hilfsleitfaden ist für die Arbeit am Bildschirm konzipiert worden. Die interaktiven Elemente ermöglichen ein sehr schnelles Auffinden der gesuchten Themen und eine leichte Handhabung.

Es grüßt Sie herzlich,

Monika Michell
Referentin Gewalt im Namen der Ehre
TERRE DES FEMMES. Menschenrechte für die Frau e.V.
Nachricht vom 2011-09-13

Wörterbuch "Soziale Arbeit und Geschlecht"
Gudrun Ehlert, Heide Funk und Gerd Stecklina haben das im August 2011 erschienene Wörterbuch Soziale Arbeit und Geschlecht herausgegeben. Der Veröffentlichungsankündigung ist zu entnehmen:

"Geschlechterfragen gehören zur Praxis und Forschung Sozialer Arbeit seit Beginn ihrer Professionalisierung. So gingen seit den 1970er Jahren feministische Ansätze in die Modernisierung Sozialer Arbeit ein. Und bis heute entwickeln sich aus geschlechtsreflexiven Ansätzen kritische Impulse und neue Arbeitsformen für Praxis und Forschung. Gleichzeitig bleiben diese Praxisansätze und Ergebnisse der Frauen- und Geschlechterforschung in der Theorie- und Professionalisierungsdiskussion der Sozialen Arbeit eher ausgeblendet. Das Wörterbuch enthält Grundbegriffe und Konzepte entlang von vier Gruppen von Stichwörtern. Diese sind so angelegt, dass sie einen Überblick über den Entwicklungsstand in Geschlechtertheorien in ihrem Bezug zu Sozialwissenschaft und Sozialarbeit geben. So finden sich grundlegende Begriffe aus der Geschlechterdebatte, sozialwissenschaftliche Konzepte und Grundbegriffe sozialer bzw. gesellschaftlicher Probleme, spezifische Themen und Begriffe aus der Sozialarbeit/Sozialpädagogik sowie geschlechtsreflektierte Konzepte und Arbeitsformen. Das Wörterbuch umfasst 160 Stichwörter, die sowohl einzeln als auch im Zusammenhang gelesen für PraktikerInnen, Studierende und Lehrende den Zugang zu heute eingeforderten Gender-Perspektiven erleichtern und Offenheit für ein ausdifferenziertes Feld von bedeutsamen Wissensformen und Erweiterungen von Praxis herstellen."

Erhältlich ist die Veröffentlichung zum Preis vom 34,95 € im Juventa Verlag unter der ISBN 978-3779922438. Außerdem ist es in der Genderbibliothek des KgKJH entleihbar.

Kerstin Schumann
Nachricht vom 2011-09-13

Fortbildung "Lebenswegplanung und Berufsorientierung für Jugendliche mit Migrationshintergrund"
Am 26. September 2011 führt die Netzwerk- und Servicestelle in Dessau-Roßlau einen Methodenworkshop zur geschlechtergerechten Lebenswegplanung durch. Der Fokus liegt dabei auf männlichen und weiblichen Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Zielgruppe des Workshops sind Lehrer_innen für Berufsorientierung der allgemeinbildenden Schulen Dessau-Roßlaus. Anlass des Workshops ist ein Kooperationsprojekt der Stadt Dessau-Roßlau mit der Netzwerk- und Servicestelle sowie dem Jugendmigrationsdienst und dem Jungenarbeitskreis der Stadt.

Weitere Informationen zum Workshop und dem Kooperationsprojekt können Sie derzeit telefonisch (0391.631 05 58) oder per E-Mail bei der Netzwerk- und Servicestelle erfragen.

Christoph Damm
Nachricht vom 2011-09-12

Fachforum zur Elternarbeit im Burgenlandkreis
Die Netzwerk- und Servicestelle für geschlechtergerechte Berufsorientierung und Lebenswegplanung in Sachsen-Anhalt möchte auf eine interessante Veranstaltung, organisiert durch den Arbeitskreis Eltern-Schule-Wirtschaft im Netzwerk für Familie Burgenlandkreis, hinweisen.

Am 05. Oktober 2011 findet in der Zeit von 13:00 bis 16:00 Uhr ein Fachforum "Elternarbeit am Beispiel der Berufs- und Lebenswegplanung von Schülerinnen und Schülern" statt. Dieses Fachforum ist durch eine WT-Nummer als Fortbildung durch das LISA anerkannt worden.
Den Flyer mit den näheren Informationen zum Austragungsort sowie der Tagesordnung finden Sie hier.

Jessica Pollak
Nachricht vom 2011-09-07

Fachzeitschrift zur Mädchenarbeit
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendeinrichtungen e.V. (BAG OKJE e.V.) gibt seit 2005 die regelmäßig erscheinende Fachzeitschrift OFFENE JUGENDARBEIT - Praxis, Konzepte, Jugendpolitik heraus. In ihr werden aktuelle Themen und Entwicklungen zur Kinder- und Jugendarbeit, vor allem in Kinder- und Jugendhäusern, Jugendzentren usw. diskutiert und beispielhafte Praxismodelle vorgestellt.

Die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift 02-2011 gibt einen Einblick in unterschiedliche Praxisprojekte der "Mädchenarbeit" und bietet Anregungen zum Weiterlesen und zur Kontaktaufnahme mit den Fachfrauen.

Die Zeitschrift kann bezogen werden über die BAG OKJE e.V., über den Verlag oder den Buchhandel bezogen werden.

Irena Schunke
Nachricht vom 2011-09-06

Mädchenrechte stärken – weltweit
Am 29. Oktober findet in Berlin die internationale terre des femmes e.V. Konferenz „Mädchenrechte stärken – weltweit“ statt. Anlässlich des 30jährige Jubiläums lädt der Verein zum Wissens- und Erfahrungsaustausch von Menschenrechtler_innen und Akteur_innen aus Deutschland und anderen Ländern ein.

Dem Programm ist zu entnehmen, dass nach der Rede des Bundespräsidenten Christian Wulff mit dem Titel „Menschenrechte haben (k)ein Geschlecht“ folgende vier parallele Podien über Strategien und Perspektiven der Arbeit für Mädchenrechte auf nationaler und internationaler Ebene besuchbar sind.
Podium 1: Bildung
Rekha Panigrahi - Center for World Solidarity (CWS), Indien
Karin Nordmeyer - UN Women Deutschland
Svetlana Yakimenko - Project Kesher, Russland
Wenka Wentzel - Girls’ Day Initiative, Deutschland
Heidemarie Grobe – TDF Expertin, Hamburg
Podium 2: Gewalt im Namen der Ehre/ Zwangsheirat
Güner Balci - Autorin und Journalistin, Berlin
Yilmaz Atmaca - Gruppenleiter Heroes, Berlin
Shirkat Gah - Women’s Resource Centre, Pakistan
Sihem Habchi - Ni putes ni soumises, Frankreich
Rahel Volz – TDF Fachreferentin, Berlin
Podium 3: Jungfräulichkeit
Anke Bernau – Autorin/Dozentin (England/Deutschland)
Umida Ahmedova - Filmemacherin „ The Burden of Virginity“, Usbekistan
Dr. Christine Klapp – Charité/ ÄGGF, Berlin
Sibylle Schreiber – TDF Fachbereichsleiterin, Berlin
Podium 4: Weibliche Genitalverstümmelung
Rugiatu Turay – Projektreferentin, Sierra Leone
Rakieta Poyga – Projektreferentin, Burkina Faso
Virginia Wangare-Greiner - Maisha e.V., Frankfurt/M.
Abdou Karim Sané - Freundeskreis Tambacounda, Hannover
Franziska Gruber – TDF Fachreferentin, Berlin

Weitere Infos, die Einladungskarte, das Programm sowie der Anmeldeflyer sind hier zu finden.

Kerstin Schumann
Nachricht vom 2011-09-06

In eigener Sache
Schwungvoll und erholt, zurück aus Urlaub und Projekten starten wir wieder in die kontinuierliche montägliche Verschickung der Newsmail. Unser Anspruch ist es, Ihnen und euch wöchentlich genderrelevante Aktualia aus dem Kompetenzzentrum, aus Sachsen-Anhalt und darüber hinaus mitzuteilen.

Hinweisen möchten wir an dieser Stelle auf vier interessante Veranstaltungen. Konkrete Informationen zu den einzelnen Aktionen sind auf unserer Webseite zu finden.
• 2., 8., 16. September sowie 06. Oktober: regionale Fortbildungstage „Gewaltfreie Kommunikation und geschlechtsspezifische Kommunikationsweisen“
• 14. September 2011: Vollversammlung des KgKJH in Magdeburg
• 27. September 2011: Fachtagung in Stendal „Eman(n)zipation für Alle – Mädchen sind anders, Jungen aber auch?!
• 21. November 2011: Fachtagung in Halle „Traumatisierte Mädchen und Jungen – geschlechtergerechter Blick in die Beratungslandschaft in Sachsen-Anhalt“


Ihnen eine gute Zeit!


Kerstin Schumann Geschäftsführerin
Nachricht vom 2011-08-25

Vorankündigung der Fachtagung des KgKJH Sachsen-Anhalt e.V.
"Traumatisierte Mädchen und Jungen - Geschlechtergerechter Blick in die Beratungslandschaft in Sachsen-Anhalt", so lautet der Titel unserer Fachtagung, die am 21. November 2011 von 9.30 bis 16.00 Uhr im Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) in Halle stattfindet und auf die wir Sie bereits jetzt aufmerksam machen möchten.

Unter Schirmherrschaft des Ministers für Arbeit und Soziales Sachsen-Anhalt, Norbert Bischoff, veranstalten wir in Kooperation mit Wildwasser Magdeburg e.V. und der Landesintervention und –koordination bei häuslicher Gewalt und Stalking diese Fachveranstaltung, zu der wir Mitarbeiter_innen der Kinder- und Jugendarbeit/ Kinder- und Jugendhilfe, der ambulanten und stationären Jugendhilfe, des Landesnetzwerkes für ein Leben ohne Gewalt, der Gesundheitsämter, der Lokalen Netzwerke Kinderschutz, der verschiedenen Beratungsstellen, Lehrer_innen, Schulsozialarbeiter_innen, Studierende und auszubildende Erzieher_innen sowie weitere Interessierte recht herzlich einladen.

Ziel der Fachtagung ist eine breite fachliche Auseinandersetzung zum Themenkomplex „Traumata bei Mädchen und Jungen" durch Expert_innen und Kooperationspartner_innen. Fachinputs und thematische Workshops bieten die Möglichkeit, zu diskutieren und in einen fachlichen Erfahrungsaustausch zu treten.

Den Flyer zur Fachtagung mit allen wichtigen Informationen finden Sie Mitte September auf unserer Homepage www.geschlechtergerechteJugendhilfe.de

Die Fachtagung ist als Fortbildungsveranstaltung weiterer Träger für Lehrkräfte in Sachsen-Anhalt anerkannt.

Irena Schunke
Nachricht vom 2011-08-24

Interessante Broschüre zur Berufs- und Studienwahlorientierung erschienen
In Nordrhein-Westfalen erschien im Sommer 2011 ein interessanter Leitfaden für Studentinnen, Hochschulen und Unternehmen.
Mit der Broschüre “Gesucht: Weiblich, motiviert, technikbegeistert” stellt NRW-Emanzipationsministerin Barbara Steffens einen Leitfaden vor, der auf Basis eines Projekts des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit entstanden ist und sich an Studentinnen in technischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen sowie Hochschulen und Unternehmen richtet.

Immer häufiger entscheiden sich junge Frauen für einen technischen oder naturwissenschaftlichen Studiengang. Umso bedauerlicher ist es, dass ein nicht geringer Teil der jungen Frauen das Studium vor dem Abschluss abbricht. Auch entscheiden sich Absolventinnen noch zu selten für verantwortungsvolle Positionen in der Wirtschaft.

Der Leitfaden nimmt die drei betroffenen Zielgruppen in den Blick: Studentinnen, Hochschulen und Unternehmen. Welche Erwartungen haben die einzelnen Gruppen aneinander und in welchen Punkten werden diese Erwartungen möglicherweise enttäuscht? Auf der Basis von Interviews, die das Kompetenzzentrum im Rahmen eines vom MGEPA finanziell geförderten Projekts geführt hat, bietet die Publikation praktische Tipps und Handlungsempfehlungen, die das Aufeinanderzugehen und Voneinanderlernen erleichtern.

Die Broschüre “Gesucht: Weiblich, motiviert, technikbegeistert. Ein Leitfaden für Studentinnen, Hochschulen und Unternehmen” wird auf den Internetseiten des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA) des Landes Nordrhein-Westfalen unter dem Link zum Bestellen und Herunterladen zur Verfügung gestellt. Der vollständige Projektbericht des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. in Bielefeld ist als Download zu finden.

Jessica Pollak
Nachricht vom 2011-08-24

Einladung zur zweiten Vollversammlung des Jahres 2011
Liebe Mitglieder und Sympathisant_innen,

hiermit laden wir Sie/ euch fristgemäß zu unserer 2. Vollversammlung im Jahr 2011 ein. Das Treffen des Kompetenzzentrums geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. findet am 14. September 2011 von 18:00 bis ca. 20:00 Uhr im einewelt haus Magdeburg , Raum 117, Schellingstraße 3-4, 39104 Magdeburg statt.

Geplant sind folgende Tagesordnungspunkte:
1. Aufnahme neuer Mitglieder
2. Aktuelles
- Bericht über die Vorstandsgespräche mit dem Sozialminister Herrn Bischoff und der Gleichstellungsministerin Frau Prof. Dr. Kolb am 5. September 2011
- Informationen aus der Strukturdebatte, Bericht über den Gesprächstermin im Ministerium für Arbeit und Soziales am 24. August 2011
- Mitteilung zur Weiterfinanzierung unseres ESF-Projektes „Netzwerk- und Servicestelle für geschlechtergerechte Berufsorientierung und Lebenswegplanung in Sachsen-Anhalt“
- Information zum Landesjugendhilfeausschuss, 6. Amtsperiode
3. Rückblick in das erste Halbjahr 2011 (Kurzberichte und thematischer Ausblick)
- Fachtagung „Männlichkeiten in Kindertagesstätten“
- Zahlen zum Zukunftstag für Mädchen und Jungen
- Abgeordnetengespräch zur Kinder- und Jugendarbeit unter geschlechtsspezifischem Blickwinkel
- Symposium „Gender-Dschungel“
- Darlegungen zum Koalitionsvertrag
- Landesmädchencamp „Coole Mädchen sind in Fahrt“
- EU-Projekt „Solutions“
4. Schwerpunkte und Termine im 2. Halbjahr 2011
- Projekt „Jungen in der Frühförderung“
- Fachtagung „Traumatisierte Mädchen und Jungen - Geschlechtergerechter Blick in die Beratungslandschaft in Sachsen-Anhalt“
5. Arbeitsschwerpunkte 2012
- Vorstellung erster fachinhaltlicher Ideen von Vorstand und Geschäftsstelle
- Diskussion
6. Sonstiges
- Termine der Vollversammlungen 2012
- Vorstandswahl 2012

Bezüglich der Teilnahme an der Vollversammlung bitten wir um eine verbindliche Rückmeldung bis zum 08.09.2011.

Mit freundlichem Gruß im Auftrag
Sabine Lenk
Nachricht vom 2011-08-24

Fachtagung: „Eman(n)zipation für Alle – Mädchen sind anders, Jungen aber auch!?“
Fachtagung: „Eman(n)zipation für alle – Mädchen sind anders, Jungen aber auch!?“ … findet am 27.09.2011 in Stendal statt.

Was steckt dahinter, wenn Jungen sich schminken wollen und Mädchen raufen? Führt eine Gleichbehandlung von Mädchen und Jungen auch zu ihrer Gleichberechtigung? Sollten traditionelle Geschlechterrollen bestärkt oder hinterfragt werden? Inwieweit sind Biografie, pädagogische Haltung und Zusammenarbeit im Team durch das Geschlecht einer pädagogischen Fachkraft beeinflusst? Die Fachtagung bietet Gelegenheit, sich mit Themen, wie „Gender“, „geschlechterbewusste Pädagogik“ und „geschlechtersensiblem Umgang“ theoretisch und praktisch auseinanderzusetzen.

Dr. Frauke Mingerzahn, Vertretungsprofessorin für frühkindliche Bildung und Vorstandsvorsitzende des Kompetenzzentrums geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe LSA e.V., wird mit ihrem Referat zum Thema hinführen. Anschließend bieten acht verschiedene Workshops die Möglichkeit, die Inhalte zu vertiefen und Methoden für die Umsetzung in der eigenen Praxis kennen zu lernen. Dr. Tim Rohrmann, einer der fachlichen Leiter der Koordinationsstelle „Männer in Kitas“ wird mit seinem Referat die Veranstaltung abschließen. Im Anschluss laden wir Sie herzlich zu einem informellen und gemütlichen Ausklang des Tages ein.

Die Fachtagung „Eman(n)zipation für alle – Mädchen sind anders, Jungen aber auch!?“ ist als Fortbildungsveranstaltung weiterer Träger für Lehrkräfte in Sachsen-Anhalt anerkannt.

Die Fachtagung wird vom KinderStärken e.V. im Rahmen des Stendaler ESF-Modellprojektes „KITA sucht Mann – für Erziehungspartnerschaft und mehr …“ durchgeführt, das Teil des ESF-Modellprogramms ‚MEHR Männer in Kitas ist‘.

Falls Sie sich für die Tagung anmelden möchten oder weitere Informationen wünschen, dann melden Sie sich gerne unter: info@kitsman.kinderstaerken-ev.de ; 0 39 31 – 21 87 48 72

Mit freundlichen Grüßen
Denise Mikoleit u. Benjamin Ollendorf (Projektkoordination „KITA sucht Mann“)

Flyer zur Veranstaltung

Nachricht vom 2011-08-23

Initiativkreis der Trägerlandschaft in Sachsen-Anhalt
Presseinformation:
Landesregierung auf dem Irrweg – Beratungsprozess eine Farce! Trägerlandschaft vor dem Kollaps? Initiativkreis der Trägerlandschaft kritisiert Haushaltsentscheidungen der Landesregierung
Mit den am 21. Juli vorgestellten Haushaltszahlen des Ministeriums für Arbeit und Soziales werden finanzielle Tatsachen geschaffen, die weder fachlich noch strukturell begründet sind! Während die Landesregierung eigene steigende Personalkosten sowie erhöhte Aufwendungen bei Energie und anderen Dienstleistungen zu unabweisbarem Mehrbedarf erklärt, werden dieselben Ausgabenpositionen bei den Trägern zu „freiwilligen Leistungen“ definiert, die angesichts der Haushaltssituation – leider – nicht berücksichtigt werden können!
Eine Sprecherin des Initiativkreises erklärte hierzu: „Mit diesem Verfahren ignoriert die Landesregierung den klaren Auftrag des Landtages. Dieser verlangte eine fachlich-inhaltliche Debatte, auf deren Grundlage der Finanzbedarf ermittelt werden sollte. Das Land überträgt Leistungen, die für die Gestaltung des sozialen Zusammenlebens in unserer Gesellschaft unabdingbar sind, an Kommunen, Wohlfahrtsverbände oder Träger der Beratungs- und Sozialarbeit. Es `verzichtet’ jedoch auf eine adäquate Finanzausstattung derselben.“ Die Landesregierung hatte festgelegt, die Grundförderung vieler Träger auf das Niveau des Jahres 2011 zurückzuführen. „Das vermeintlich großzügige Angebot ist tatsächlich eine Farce. Das Fördervolumen für die Träger ist seit Jahren nicht am tatsächlichen Bedarf orientiert und spiegelt meist die Realität von 2008 wider.“, so die Sprecherin weiter.
Bleibt es bei den Eckwerten des Sozialministeriums, ließe sich die Finanzierung der Arbeit nur über eine Reduzierung der Personalkosten realisieren. Offenbar erwartet die Landesregierung, dass die hochqualifizierten und engagierten Beschäftigten, deren fachlicher Expertise sie sich gern und häufig bedient, die Reduzierung ihrer bezahlten Arbeitstunden bereitwillig akzeptieren. Ehrenamtliches Engagement und zivilgesellschaftliche Mitwirkung wird in politischen Sonntagsreden eingefordert, ihre professionellen Begleit- und Stärkungsstrukturen jedoch geschwächt.
Der Initiativkreis fordert die Landesregierung auf, mit den Trägern ernsthaft über eine bedarfsgerechte Finanzierung ihrer Arbeit zu reden. Die Träger erwarten von Landesregierung und -verwaltung, den Beratungsprozess zu Bedarf und Struktur sozialer Arbeit glaubhaft zu Ende zu führen..
Der Initiativkreis fordert die Fraktionen im Landtag auf, ihr ureigenstes Recht der Haushaltsentscheidung wahrzunehmen und ggf. die Planungen der Landesregierung zu revidieren!

Der Initiativkreis der Trägerlandschaft in Sachsen-Anhalt
ist ein Zusammenschluss von insgesamt 35 Trägern sozialer Arbeit in Sachsen-Anhalt (Beratungsstellen, Jugend- und Sozialarbeit, Demokratie- und Integrationsförderung, Rechtsextremismusprävention etc.).
Die sachsen-anhaltische Initiativ- und Trägerlandschaft mit ihren zahlreichen Organisationen, Vereinen und Verbänden ist vielfältig und ein zentraler Bestandteil der demokratischen Zivilgesellschaft. Sie bildet eine Struktur zum Mittun und ermöglicht damit den Menschen in Sachsen-Anhalt Partizipation an der Demokratie sowie aktive Teilhabe und Mitgestaltung an der Gesellschaft. Sie leistet eine fachlich gute, gesellschaftlich wertvolle und heute oft unterbezahlte und strukturell prekäre Arbeit. Die Initiativ- und Trägerlandschaft mit ihren hauptamtlichen Strukturen ist einerseits Voraussetzung für die Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben und andererseits notwendig für die Unterstützung und Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements.
Initiativkreis der Trägerlandschaft in Sachsen-Anhalt Olvenstedter Str. 10 * 39108 Magdeburg * E-Mail: initiativkreis_ST@web.de

Der Trägerkreis (in alphabetischer Reihenfolge):
• Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. • Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Sachsen-Anhalt e.V. • Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband, Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. • Deutsche Jugend in Europa Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. • Deutscher Familienverband Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. • Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt • Friedenskreis Halle e.V. • Friedrich-Bödecker-Kreis in Sachsen-Anhalt e.V. • Internationale Jugendgemeinschaftsdienste, Landesvereine Sachsen-Anhalt und Thüringen e.V. • Internationaler Bund/ Verbund Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Bremen • Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e. V. • Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. • Landesarbeitsgemeinschaft der Beratungsstellen für Opfer sexueller Gewalt • Landesarbeitsgemeinschaft der Frauenhäuser • Landesarbeitsgemeinschaft der Frauenzentren • Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen Sachsen-Anhalt e.V. • Landesarbeitsgemeinschaft der Interventionsstellen Sachsen-Anhalt • Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten • Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren Sachsen-Anhalt e.V. • Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. • Landesfrauenverband Sachsen-Anhalt e.V. • Landesheimatbund Sachsen-Anhalt e.V. • Landesjugendwerk der AWO Sachsen-Anhalt e.V. • Landesnetzwerk der Migrantenselbstorganisationen in Sachsen-Anhalt • Landesstelle Kinder- und Jugendschutz Sachsen-Anhalt e.V. • Landesverband der Offenen Kanäle Sachsen-Anhalt e.V. • Landesverband Deutscher Kinderschutzbund Sachsen-Anhalt e.V. • Landesverband Sachsen-Anhalt des Lesben- und Schwulenverbands Deutschland e.V. • Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. • Landeszentrum Spiel und Theater Sachsen-Anhalt e.V. • Landjugendverband Sachsen-Anhalt e.V. • Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit Sachsen-Anhalt e.V. • Netzwerk für Demokratie und Courage Sachsen-Anhalt e.V. • Netzwerk Zukunft Sachsen-Anhalt e.V. • Werkleitzgesellschaft e.V.
Nachricht vom 2011-07-22

Mädchenquoten im Fußball
„Der Ball ist rund“: ob nun ein Mädchen oder ein Junge ihn schießt, ist unerheblich. Die landesweite FUMA Fachstelle Gender NRW hat sich in ihrem neuen Kurz-Film „Der Ball ist rund“ dem Thema Geschlechtergerechtigkeit im Sport gewidmet. Im Mittelpunkt stehen Mädchen und Jungen die von ihrer Lust und ihrem Frust, als bzw. mit Mädchen Fußball zu spielen, berichten. Heraus kommt unter anderem: was sie von Frauen- und Männerfußball halten, für wie sinnvoll sie Quoten im Teamsport halten und ob das Geschlecht beim Fußball heute überhaupt noch eine Rolle spielt?

Die Kinder und Jugendlichen wurden in zwei Phasen interviewt: sechs Wochen vor Beginn der Fußball-Frauen-WM und letzte Woche, kurz vor dem Viertelfinale. Die Antworten und Bilder sind vielfältig und aufschlussreich. Sie geben Einblick in die Welt des „Straßen- und Profifußballs“ und zeigen kickende Kids in gemischten Teams auf einem landesweiten Turnier in Mönchengladbach. Bildungsexpertinnen kommentieren die Aussagen und geben Anregungen zum Weiterdenken. Der 20-minütige Film eignet sich für pädagogische Fach- und Lehrkräfte, die mit Jugendlichen das Thema „Geschlechtergerechtigkeit“ aufgreifen wollen. Die DVD mit dem Titel „Der Ball ist rund“ kann zum Selbstkostenpreis von 5 € (inkl. Versand) in der FUMA Fachstelle Gender NRW in Essen bestellt werden. Ansprechpartnerin für Rückfragen ist Kerstin Schachtsiek.
Nachricht vom 2011-07-15

Einladung zur Fortbildung „Gewaltfreie Kommunikation und geschlechtsspezifische Kommunikationsweisen
Die Gewaltfreie Kommunikation wurde in den 1960er Jahren von Marshall B. Rosenberg entwickelt. Ziel ist es, in Konflikten im aufrichtigen Dialog ganz individuelle Lösungen zu finden. Dabei richten die Beteiligten ihre Aufmerksamkeit konsequent auf ihre Gefühle und Bedürfnisse, anstatt in Kategorien von richtig oder falsch zu denken.Auf diese Weise werden Vorwürfe, Schuldzuweisungen oder Rückzugsstrategien durch eine klare, wertschätzende und einfühlsame Sprache ersetzt. Eine nicht wegzudenkende Rolle spielen in den Kommunikationsprozessen geschlechtsspezifische Kommunikationsweisen. Dabei schlagen sich Geschlechtszugehörigkeiten nicht einfach nur kommunikativ nieder, sondern sie werden auch kommunikativ erzeugt.

In der thematischen Fortbildung können Sie sich mit den Grundannahmen und den vier Schritten der Gewaltfreien Kommunikation vertraut machen. Anhand von Beispielsituationen haben Sie, unter Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Aspekte, die Möglichkeit zu üben, zu experimentieren und die Wirkung von Rosenbergs Modells zu erleben.

Als Referenten konnten wir André Gödecke gewinnen, der seit 10 Jahren zum Thema „Gewaltfreie Kommunikation“ in den Bereichen Mediation, Beratung sowie in der Jugend- und Erwachsenenbildung arbeitet.

Hiermit möchten wir Sie recht herzlich zu unseren regionalen Fortbildungen in Stendal, Naumburg, Bitterfeld-Wolfen oder Halberstadt einladen. Nähere Informationen zu Terminen und Anmeldung finden Sie auf unserer Homepage.

Irena Schunke
Nachricht vom 2011-07-14

Hilfe bei Essstörungen: Neue Online-Datenbank
Aktuelle Studien zeigen, dass schon bei einem Fünftel der 11- bis 17-Jährigen in Deutschland Hinweise auf eine Essstörung vorliegen. Welche Angebote es zur Prävention, Beratung und Behandlung von Essstörungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gibt, war bislang jedoch wenig transparent. Um eine wohnortnahe und flächendeckende Versorgung von Betroffenen, aber auch von Angehörigen zu unterstützen, hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf eine qualitätsorientierte Bestandsaufnahme aller Angebote im Bereich Essstörung durchgeführt.

Auf dieser Grundlage wurde unter www.hilfe-essstoerungen eine Online-Datenbank eingerichtet, die 739 Einrichtungen mit Angeboten zur Prävention, Beratung und Behandlung von Essstörungen im gesamten Bundesgebiet enthält. Betroffene und Angehörige können darüber eine Einrichtung in ihrer Nähe und ihrem Bedarf entsprechend suchen. Weitere Informationen über Essstörungen und über die durchgeführte Bestandsaufnahme stehen auf der BZgA-Internetseite zur Verfügung.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Ostmerheimer Str. 220
51109 Köln
Fon: 0221.899 20
Nachricht vom 2011-07-13

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