Aktuelles

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Initiative Frauenpolitik-jetzt! - jetzt einmischen für Geschlechterdemokratie
Liebe Freundinnen und Freunde, hiermit möchte ich euch auf eine Aktion der Initiative Frauenpolitik-jetzt! aufmerksam machen. Diese Initiative hat die Koalitionsvereinbarung der Regierung aus frauen- und geschlechterpolitischer Perspektive kritisch betrachtet. Festgehalten wurde, welche Ansätze in die richtige Richtung gehen und was vermisst wird. Bis zum 8. März 2006 werden nun Unterschriften gesammelt, die der Kanzlerin Angela Merkel übergeben werden sollen. Unter www.frauenpolitik-jetzt.de könnt ihr die Petition lesen, weitere Informationen erhalten oder direkt unterschreiben. Kerstin Schumann
Nachricht vom 2006-02-20

Herzenswünsche und Erwartungen an die nichteheliche Arbeitsgemeinschaft
Herzenswünsche und Erwartungen an die nichteheliche Arbeitsgemeinschaft - aufgeschrieben von den Gästen der Eröffnungsveranstaltung- ·Für die Zukunft des Paares nur Gutes, viel Glück, damit das Ergebnis den Mädeln und auch Jungen neue Perspektiven eröffnen möge! ·Kraft und Unermüdlichkeit bei den „Mühen“ des Alltags, sichtbare Erfolge einer geschlechtersensiblen Gestaltung der Jugendarbeit ·Viel und dauerhafte Lust zur Diskussion. Ehen leben auch vom Streit um die beste Lösung brennender Probleme. ·Möge diese Partnerschaft nicht monogam sein, sondern getragen von vielen Partnerinnen und Partnern ... und seeehr fruchtbar ·Auf das sowohl Mädchen als auch Jungen weiterhin eigenständig betrachtet und gefördert werden. Viel Erfolg für die Kompetenzler. ·Möge es gelingen, den vielfältigen Möglichkeiten von Mädchen und Jungen jenseits von stereotypen Rollenkorsetten Raum zu schaffen! ES ·Nach innen viel Verständnis, Interesse und Offenheit füreinander und viel Unterstützung und offene Ohren von außen. ·LFV Sachsen-Anhalt e.V.: Wir wünschen von Herzen positive Ergebnisse und Erfahrungen am Girls´Day; gute Kooperationsgedanken, die alle Arbeiten mit und für die Jugendlichen im Land voranbringen. Weiterhin alles Gute für das Gelingen Ihrer Arbeit! ·Auch für den Girls´Day weiterhin viel Erfolg ... es soll noch möglichst viele von ihnen geben ... Julia, mach weiter so!!! ·Langes Bestehen, (nicht so schnell ...) keine Namensänderung, gute Zusammenarbeit, gutes Zusammenleben, intensiven Austausch ... ·Viel Freude und Glück Willige Sponsoren!! Fair miteinander umzugehen; sich auch Kritisches sagen zu dürfen; dauerhaftes Miteinander und Beispiel gebend für Andere!! ·Ein Geschlechter gerechter Umgang mit Menschen. ·konstruktives, harmonisches Zusammenwirken, gegenseitiges Verständnis, offene Gespräche, Hilfe wo Hilfe gebraucht wird, gemeinsame positive Erlebnisse/ Freude. ·Der Landfrauenverband LSA e.V. erhofft sich weiterhin eine sehr gute Kooperation im Rahmen von Berufsorientierung und Arbeit mit Jugendlichen in Sachsen-Anhalt. Wir möchten auf diesem Wege für die bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit danken und wünschen Ihnen für die Zukunft Ihrer Institution alles Gute. ·langen Bestand, Gleichberechtigung beider Partner, neue Ideen. ·Liebe Nichteheliche Gemeinschaft, ich wünsche Euch für Euer Bestehen: Offenheit, Ehrlichkeit, Klarheit, gute Ideen, viel Spaß, Lust und Laune zur Zusammenarbeit. ·dauerhafte und „fruchtbringende“ Zusammenarbeit ·Jungen, Kinder, Frauen, Männer, Mädchen, Jugend; gemeinsam durch Höhen und Tiefen gehen. Ich freue mich auf eine lange, intensive, ergiebige und natürlich ertragreiche Zusammenarbeit! ·gegenseitiges anregen und vorankommen, Leichtigkeit und Spaß, Wertschätzung
Nachricht vom 2006-02-16

Einladung zum 15. Februar 2006 um 15:00 Uhr in das Standesamt Magdeburg
Zu einer Eheschließung der besonderen Art lädt das Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. (vormals Landesstelle Mädchenarbeit Sachsen-Anhalt e.V.) am 15. Februar 2006 um 15:00 Uhr in das Standesamt Magdeburg, Humboldtstraße 11 ein. Auf diesem Empfang stellt der Vorstand des Vereins die fachpolitische Servicestelle für Mädchen- und Jungenarbeit sowie Genderkompetenz in der Jugendhilfe vor. Frau Staatssekretärin Freudenberg-Pilster wird mit einem Grußwort eröffnen, die musikalische Umrahmung gestalten Frau Poljakowa und Partner. Wir möchten Sie herzlich einladen, an diesem Empfang teilzunehmen. Kerstin Schumann Geschäftsführerin
Nachricht vom 2006-02-10

Vorstandswahlen im Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V.
Die Vollversammlung des KgKJH wählte am 26. Januar 2006 für einen Zeitraum von 2 Jahren einen dreiköpfigen Vorstand, der die drei Fachgebiete Mädchenarbeit, Jungenarbeit und Genderkompetenz vertritt. Gewählt wurden: Vorsitzende: Cathrin Kubrat, Stellvertreter: Mathias Kühne und Vorstandsmitglied: Lissy Herrmann
Nachricht vom 2006-01-30

Girls
Girls'Day - Gewusst wie!
Mit Girls'Day-Aktionen für Zukunftsberufe begeistern - Zwei Filme zeigen Gestaltungsmöglichkeiten für Schulen und Unternehmen


Der nächste Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag ist am 27. April 2006. Tipps zur Vorbereitung und Durchführung des Aktionstags gibt nun die DVD Girls'Day -Mädchen-Zukunftstag - Filme zur Berufsorientierung von Mädchen. Zwei Filmbeiträge und das Begleitheft sind direkt auf Fragen von Schulen, Unternehmen und Organisationen zugeschnitten. Ausleihbar ist die DVD bei den 650 Medienzentren, Landes- und Kreisbildstellen in Deutschland. Interessierte können sich zudem an die Girls'Day-Koordinierungsstellen in den Bundesländern und die regionalen Arbeitskreise wenden. Ansprechpersonen vor Ort sind übersichtlich auf der Arbeitskreiskarte unter www.girls-day.de zu finden.

Von einer guten Vor- und Nachbereitung in der Schule hängt nicht zuletzt auch der Nutzen des Aktionstags für die Schülerinnen ab. Für Lehrkräfte, die den Girls'Day in der Schule vorbereiten möchten, ist der Film Ein Baustein schulischer Berufsorientierung besonders geeignet. Das Beispiel der Paul-Gerhardt-Realschule in Münster ist auf alle Schultypen übertragbar. Es zeigt, wie das Thema in den Unterricht eingebracht werden kann. Lehrkräfte bekommen Anregungen für einen besonderen Projekttag zur Berufsorientierung und Ideen für die Arbeit mit Jungen am Girls'Day.

Im Film Talente entdecken und Nachwuchs gewinnen sind Praxisbeispiele zum Girls'Day aus drei verschiedenen Unternehmen und Organisationen zu sehen. Vertreterinnen und Vertreter aus einem mittelständischen Handwerksbetrieb, einem Großunternehmen und einer Hochschule erläutern, welche Motivation hinter ihrem Engagement für den Girls'Day stehen. Sie geben Tipps, wie mit dem Aktionstag frühzeitig und praxisnah interessierte Mädchen angesprochen und für technische Berufe gewonnen werden können.

Die Filmbeiträge wurden realisiert von der Landeskoordinierungsstelle Girls'Day NRW in Kooperation mit dem Aktionsbündnis Girls'Day der Stadt Münster und der bundesweiten Koordinierungsstelle Girls'Day-Mädchen-Zukunftstag, Bielefeld. Kleine Ausschnitte sind als Vorschau auf der Girls'Day-Website zu finden:
http://www.girls-day.de/girls_day/service/girls_day_film

Unter www.girls-day.de finden Schülerinnen, Unternehmen und Organisationen, Schulen und Eltern alles über den Aktionstag und das Thema Berufsorientierung in Technik, Naturwissenschaften und Handwerk. Materialien wie Plakate, Informationsbroschüren oder der Aktionsleitfaden zur Organisation des Mädchen-Zukunftstags besonders in klein- und mittelständischen Unternehmen können kostenlos bestellt werden. Mit dem Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag haben Mädchen ab Klasse 5 [in Sachsen-Anhalt ab Klasse 7; Anm. d. LKS] die Möglichkeit, Berufe für einen Tag hautnah zu erleben. Ziel des Projektes ist es, zum einen das Interesse der Schülerinnen an technischen Berufen, an Führungspositionen und Selbstständigkeit zu wecken, zum anderen sollen Öffentlichkeit und Wirtschaft auf die Stärken der Mädchen aufmerksam gemacht werden. Am 27. April 2006 öffnen in ganz Deutschland Unternehmen und Betriebe, Hochschulen und Forschungszentren ihre Türen. In Werkstätten, Büros und Laboren können Mädchen z.B. experimentieren und programmieren, das Innenleben eines Computers entdecken, Internetseiten erstellen, eine Lichtschranke bauen, Technik verstehen und selbst ausprobieren.

Weitere Informationen:
www.girls-day.de

Eine ausführliche Version der Pressemitteilung finden Sie hier:
http://www.girls-day.de/girls_day/service/presse/pressemitteilungen#1

Pressekontakt
Dipl. Psych. Carmen Ruffer
Kompetenzzentrum TeDiC
Bundesweite Koordinierungsstelle Girls'Day - Mädchen-Zukunftstag
Wilhelm-Bertelsmann-Str. 10
33602 Bielefeld
Telefon: 0521 / 106 7378
Telefax: 0521 / 106 7377
eMail: ruffer@girls-day.de
Nachricht vom 2006-01-24

Fortbildung
Mediation ist die Kunst, Konflikte in einer konstruktiven Art und Weise zu deeskalieren und zu bearbeiten. Das Hauptziel der Mediation ist, Leute zu bekräftigen und zu befähigen, ihre eigenen Konflikte zu bearbeiten. Sogar wenn keine konkrete Lösung in Sicht ist, bietet eine Mediation die Gelegenheit, Kränkungen, Misstände und Meinungsunterschiede zu äußern und während dieses Prozesses selbst einen Konflikt zu entschärfen und einen Einstieg der Bearbeitung zu gewährleisten. Von daher ist es nicht nur wichtig, sich mit den einzelnen Schritten des Mediationsprozesses vertraut zu machen, sondern auch die notwendigen Grundlagen und das Fundament zu schaffen, auf dem eine Mediation wachsen und gedeihen kann. Die Fortbildung in vier Orten Sachsen-Anhalts bietet Einblicke in das Thema und die Methode "Mediation" und wird von fachkompetenten Referenten und Referentinnen geleitet. Die Fortbildungstage finden jeweils von 10 bis 15 Uhr statt. Der Teilnahmebeitrag in Höhe von 15 € ist am Veranstaltungstag zu entrichten. Termine: 9.3.06 Burg; 14.3.06 Dessau; 16.3.06 Halberstadt; 21.3.06 Stendal. Weitere Nachfragen und Ihre Anmeldung richten Sie bitte unter 0391/6310556 an Irena Schunke.
Nachricht vom 2006-01-17

Constanze Engelfried (Hg.): "Soziale Organisationen im Wandel. Fachlicher Anspruch, Genderperspektiv
Soeben erschienen beim Campus-Verlag. Ein Sammelband u.a. mit Artikeln von Maria Bitzan, Friedel Schreyögg etc. auch zu Gender Mainstreaming. Kurzbeschreibung Die Zukunft Sozialer Arbeit Der Sozialstaat steckt in der Krise. An soziale Einrichtungen wie Jugend- und Sozialämter, große Wohlfahrtsverbände und Selbsthilfeorganisationen wird zunehmend der Anspruch herangetragen, ökonomischer zu arbeiten und sich folglich mit neuen Verfahren des Konflikt-, Qualitäts- und Personalmanagements auseinander zu setzen. Die Autorinnen und Autoren führen in die aktuelle Diskussion zur Umstrukturierung sozialer Organisationen ein und stellen konkrete Methoden und Strategien für die praktische Arbeit vor. Mit Beiträgen u. a. von Maria Bitzan, Susanne Elsen, Constance Engelfried, Angelika Iser, Karin Majewski, Juliane Sagebiel, Jürgen Sandmann, Klaus Schellberg und Mechthild Wolff. Über den Autor Constance Engelfried ist Organisationsberaterin und Professorin für Theorie und Organisation Sozialer Arbeit an der Fachhochschule München.
Nachricht vom 2006-01-16

Datenreport zur Gleichstellung von Frauen und Männern
Zum ersten Mal in der Bundesrepublik Deutschland werden in einem Datenreport zur Gleichstellung von Frauen und Männern Fakten zur sozialen Lage und Lebensführung von Frauen und Männern zusammengetragen, miteinander verglichen,ausgewertet und interpretiert. Der Datenreport wurde vom Deutschen Jugendinstitut in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Bundesamt und zahlreichen ExpertInnen für das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen, Jugend und erstellt. Der Datenreport zeigt, dass sich in vielen Bereichen Lebenssituationen und Teilhabechancen von Frauen und Männern in den letzten Jahren weiter einander angenähert haben. Sie können den Daten-Report zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der BRD auf der Webseite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend als Flyer mit CD-Rom bestellen oder direkt die Online-Publikation lesen bzw. herunterladen.
Nachricht vom 2006-01-16

Arbeitsgespräch mit den BCAs und dem Stab für Chancengleichheit der Arbeitsagenturen
Arbeitsgespräch am 14.12.2005 im Landesfrauenrat e.V. Magdeburg Am 14.12.2005 trafen sich der Stab Chancengleichheit der Regionaldirektion Sachsen/Anhalt-Thüringen und die Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt Sachsen/Anhalt mit Vertretern der Landesstelle Mädchenarbeit e.V., dem Landesfrauenrat Land Sachsen Anhalt und der Landeskoordinierungsstelle Girls`Day zu einem Arbeitsgespräch. Ausschlaggebend für dieses Treffen war die Internationale Tagung „MädchenZukunftsWege“ im Oktober in Wernigerode auf der ersichtlich wurde, dass Berufsberatung und Berufsorientierung bei Weitem nicht den Bekanntheitsgrad aufwies, wie es wünschenswert wäre. Die bestehenden Informationsdefizite und Handlungsbedarfe zur beruflichen Beratung/ Berufsorientierung und der Selbstinformationseinrichtung der Agenturen für Arbeit sollten durch diese Zusammenkunft aufgezeigt und abgebaut werden. Durch Frau Hirte (Agentur für Arbeit Halberstadt) und Frau Schmalenberger-Laukert (Agentur für Arbeit Stendal) wurden diese Schwerpunkte erörtert und präsentiert. Es konnte festegestellt werden, dass gerade der virtuelle Arbeitsmarkt von den externen Nutzern unterschätzt wird. Dieses Medium ist das vielfältigste Informationsmittel zur Berufsorientierung, Berufs- Ausbildungs- und Studienwahl bundesweit. Es muss für die Zukunft stärker genutzt und in die Beratungen der Netzwerke auch mit eingebunden werden. Es wurde gemeinsam vereinbart, bis Ende Januar eine Auflistung möglicher Kontaktpersonen in den Landkreisen zu erstellen, um die Informationen schneller zu transportieren und die Arbeit der Agenturen vor Ort transparenter zu machen. Hier sollen zum Beispiel die Jugendhilfeausschüsse, Jugendringe, Jugendämter, Kreiselternräte und Frauenzentren angesprochen werden, da diese Einrichtungen auf allen Ebenen der Jugendarbeit tätig sind. Ziel der Zusammenarbeit soll sein, all diese Ebenen auch zu erreichen. In Absprache mit dem Landesjugendamt soll der Schwerpunkt Berufsorientierung und Selbstinformationseinrichtungen der Agenturen für Arbeit auf der Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenarbeit am 23.02.2006 thematisiert werden. Das nächste Arbeitsgespräch ist bereits für den 18.05.2006 im Landesfrauenrat Magdeburg geplant und soll der Fortführung und Vertiefung der Zusammenarbeit dienen.
Nachricht vom 2006-01-10

Einladung zur Vollversammlung
Liebe Mitglieder und SympathisantInnen, hiermit laden wir euch recht herzlich zur Vollversammlung des Kompetenzzentrums geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. ein. Das Treffen findet am 26. Januar 2006 von 17:00 bis ca. 19:00 Uhr im Mädchen- und Frauenprojekthaus, Immermannstrasse 19, 39108 Magdeburg (Ladenraum, direkt hinter der Bushaltestelle) statt. Geplant sind folgende Tagesordnungspunkte: 1. Jahresbericht der Landesstelle Mädchenarbeit 2005 (Anlage) 2. Satzungsänderung (KgKJH) 3. Entlastung des Vorstandes 4. Neuwahl des Vorstandes 5. Informationen zum Fördervertrag 2006 6. Eröffnungsveranstaltung am 15.02.2006 7. Sonstiges Wir bitten um eine Rückmeldung bezüglich der Teilnahme.
Nachricht vom 2006-01-10

Mädchen, Jungen, Gender Mainstreaming
Jungen sind anders, Mädchen auch Melitta Walter Den Blick schärfen für eine geschlechtergerechte Erziehung Vieles hat sich verändert in den letzten Jahrzehnten. Doch noch immer sind sie überraschend eng: Geschlechterrollen für Mädchen und Jungen, Frauen und Männer. In diesem Buch finden Sie sensible und praktikable Impulse für eine Erziehungskultur, die die Interessen und die Lebensrealitäten von Mädchen und Jungen gleichermaßen berücksichtigt. Herausgegeben vom Kösel-Verlag GmbH & Co., München ISBN: 3-466-30689-2 Preis: 15,95¤ Jungen arbeiten am Computer, Mädchen können Seil springen Bettina Jansen-Schulz/ Conni Kastel Forschung, Praxis und Perspektiven für die Grundschule Das Buch wendet sich an Lehrerinnen und Lehrer, die nach innovativen Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung mit Neuen Medien suchen, und die eine individuelle Förderung von Mädchen- und Jungenkompetenz im Umgang mit den Neuen Medien anstreben. Verlag: Kopaed, München (www.kopaed.de) ISBN: 3-938028-02-5 Preis: 14,80¤ Jugendsozialarbeit im Gender Mainstreaming Ulrike Richter (Hrsg.) Übergänge in Arbeit Band 4 Der vorliegende Band beschreibt die Strategie zur Umsetzung von Gender Mainstreaming in der Jugendsozialarbeit anhand der Darstellung von guten Beispielen aus der Praxis. Der schwierige Übergang von Schule in den Beruf bildet den Schwerpunkt. Verlag Deutsches Jugendinstitut 2004 ISBN: 3-87966-408-0 Preis: 9,90
Nachricht vom 2006-01-09

Termine im Jahr 2006
Für das Jahr 2006 stehen bereits folgende Termine für Veranstaltungen und Fortbildungen fest.

Vollversammlung - 26. Januar;
Eröffnung KgKJH - 15. Februar;
Fortbildungstage Mediation - 9., 14., 16., 21. März;
Girl´s Day - 27. April;
Fortbildungstag Mädchenbild - 10. Mai;
Fortbildungstage Schwarzlichttheater - 12., 14., 19., 21. September
Vollversammlung - 21. September
Fortbildungstag Geschlechtsspez. Konfliktbewältigung - 28. September und
Symposium zur Genderkompetenz - 16. – 17. Oktober.

Informationen über Ablauf und Ort werden bekannt gegeben oder können in der Geschäftsstelle erfragt werden.
Nachricht vom 2006-01-09

Geschlechtsspezifische Aspekte im Kindergarten
Die Landesstelle Mädchenarbeit Sachsen-Anhalt e.V. beschäftigt sich seit einiger Zeit mit der Möglichkeit der geschlechtsspezifischen Sensibilisierung in Kindertagesstätten. So formulierten wir in den Leitlinien „Geschlechtsbewusste Arbeit für Mädchen in Sachsen-Anhalt“ ausführliche Empfehlungen zum §22 SGB VIII, führen punktuell Projekte in Kindertagesstätten durch und widmen diesem Thema Seminareinheiten im Rahmen unseres Lehrauftrages an der Hochschule Magdeburg – Stendal. Wir denken, dass es gerade im Zeitalter des Gender Mainstreamings sinnvoll ist, die Sensibilisierung für einen geschlechtergerechten Umgang mit Mädchen und Jungen im Kindergarten voranzubringen. Die nun erschienende Broschüre soll zum Nachdenken anregen und die landesweite Sensibilisierung voranbringen. In soziologischen Werken lässt sich nachlesen, dass im Vorschulalter wesentliche Impulse für die Vermittlung der geschlechtsbewussten Identität und der Geschlechterrollen vermittelt werden. Kinder sind in keinem Alter geschlechtsneutral. Gerade Vorschulkinder sortieren Informationen und Erkenntnisse, die sie in der Familie und im Kindergarten erhalten, bewusst und unbewusst in ein geschlechtsbezogenes Ordnungssystem. Sie ziehen Schlüsse für ihr eigenes Verhalten. Der Kindergarten, als meist erste regelmäßige Gruppenerfahrung, unterstützt die Entwicklung der individuellen Geschlechtsidentität der Mädchen und Jungen. Gleichzeitig bietet er Raum für eine geschlechtsbezogene Gruppenidentität. In der vorliegenden kleinen Broschüre der Gelben Reihe der Landesstelle Mädchenarbeit sind neben Hintergrundinformationen zum Thema interessante Praxisbeispiele und umfangreiche Literaturtipps zu finden. Die Broschüre ist über die Geschäftsstelle der Landesstelle Mädchenarbeit erhältlich.
Nachricht vom 2005-10-04

Das Handy in pädagogischen Arbeitsfeldern
Das Handy ist mittlerweile das am meisten verbreitete Medium unter Jugendlichen. Oftmals nennen Kinder ein Handy spätestens ab der 5. Klasse ihr eigen. Im Seminar werden Hintergrund-informationen zum Nutzungsverhalten der verschie-denen Altersgruppen gegeben. Gleichzeitig wird auf problematische Bereiche wie Kostenfalle, Erotik / Pornografie, Strahlung usw. eingegangen. Neben der Vorstellung und dem Kennenlernen von Handyprojekten, haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, einige Spiele und Übungen direkt vor Ort auszuprobieren. Dabei muss keine/r HandyexpertIn sein. Eigene Handys können ins Seminar mitgebracht werden und dürfen während der Veranstaltung in Betrieb bleiben. Arnfried Böker, Landesstelle Kinder- und Jugendschutz LSA e.V. sowie Spielpädagoge, möchte Ihnen spiel- und medienpädagogische Arbeitsansätze vorstellen, die zum Nachmachen einladen. Die Fortbildung findet am 08. November 2005, von 10.00 bis 15.00 Uhr, im Jugendfreizeitzentrum „Mitte“ Altes Dorf 22, 39576 Stendal statt. Teilnehmerinnenbeitrag: 15 € ( inkl. Mittag ) Nähere Informationen erhalten Sie bei der Landesstelle Mädchenarbeit LSa e.V., Irena Schunke, Tel. 0391/6310556. Hier können Sie sich auch verbindlich anmelden.
Nachricht vom 2005-09-30

Mädchen sind anders, Jungen auch - Geschlechtsspezifische Arbeit auf dem Weg
Die Landesstelle Mädchenarbeit Sachsen-Anhalt e.V. und das Jugendamt der Stadt Magdeburg veranstalten seit einiger Zeit die Fortbildungsreihe zum Thema „Etablierung geschlechtsspezifischer Arbeit mit Mädchen und Jungen“. Unser gemeinsames Anliegen besteht darin, Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der kommunalen Kinder- und Jugendfreizeit-einrichtungen und des Jugendamtes, Streetworkern und weiteren interessierten PädagogInnen und SozialpädagogInnen die Möglichkeit zu geben, den Blick für die geschlechtsspezifische Arbeit mit Mädchen und Jungen zu schärfen. Das wirft natürlich verschiedene Fragestellungen auf, wie z.B. ·Warum reagieren Mädchen und Jungen unterschiedlich auf unsere Angebote? ·Wie gestaltet sich das Verhältnis von Mädchen und Jungen in meiner Einrichtung? ·Wie gehe ich mit Konfliktsituationen um? ·Warum bearbeiten Mädchen und Jungen Konflikte unterschiedlich? ·Welche Rolle spiele ich als Frau/ Mann in der Arbeit mit Mädchen und Jungen? ·Wie reagiere ich auf sexualpädagogische Fragen? Die Fortbildungsreihe, die von fachkompetenten ReferentInnen unterstützt wird, bietet einen gezielten Blick auf Mädchen und Jungen sowie die Vielfalt unterschiedlicher Themenkomplexe. Wir möchten Sie einladen, im Rahmen unserer dreitägigen Fortbildungsreihe vom 21.11. bis 23.11.05 in einen intensiven Erfahrungsaustausch zu den Themen „Konflikt/ Gewalt“ und „Sexualpädagogik“ zu treten. TeilnehmerInnenbeitrag: 30€ Weitere Informationen erhalten Sie bei der Landesstelle Mädchenarbeit LSA e.V., Irena Schunke, Tel. 0391/ 6310556.
Nachricht vom 2005-09-30

öffentliche Vorstandssitzung
Liebe Mitglieder und Symphatisantinnen, Vorstand und Geschäftsstelle treffen sich am 4. Oktober um 18:30 Uhr zur Vorstandssitzung. Auf der Tagesordnung stehen u.a. die Eröffnung des KgKJH, das Logo und die Marketingstrategie. Interessentinnen sind herzlich willkommen.
Nachricht vom 2005-09-29

WenDo-Kurs/Selbstverteidigungskurs
WenDo-Kurs/Selbstverteidigungskurs für Mädchen zwischen 9-13 Jahren Die Beratungsstelle Wildwasser Magdeburg e.V. bietet am Wochenende 15.10. und 16.10.2005 in der Sporthalle der Thomas-Müntzer-Schule, Umfas-sungsstr. 76a, einen Kurs in Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für 9-13jährige Mädchen an. Die Teilnahmegebühr beträgt 30 €. Anmeldungen werden direkt in der Beratungsstelle Ritterstraße 1 oder telefonisch unter 03 91/2 51 54 17 entgegen genommen. Viele Mädchen kennen unangenehme Situationen, in denen sie sich nicht oder nur schlecht zu helfen wissen. Schon die Angst, dass „etwas passieren“ könnte, kann Mädchen in ihrem alltäglichen Leben mehr oder minder einschränken. Mit unter-schiedlichen Methoden soll erlernt werden, was Mädchen selbst tun können, um sich in unangenehmen, ängstigenden oder gefährlichen Situationen selbstbewusst und angemessen verhalten zu können. WenDo ist eine spezielle Form der Selbstbe-hauptung und Selbstverteidigung für Mädchen und Frauen. Sportlichkeit ist für die Teilnahme am Kurs keine Voraussetzung. Wildwasser Magdeburg e.V. Ritterstraße 1 39124 Magdeburg  0391/2 51 54 17  0391/251 54 18  WildwasserMD@aol.com
Nachricht vom 2005-09-22

Erziehung der Geschlechter - Margitta Kunert-Zier
Erziehung der Geschlechter. Entwicklungen, Konzepte und Genderkompetenz in sozialpädagogischen Feldern Im Zentrum des Buchs steht der Blick auf die Erziehung beider Geschlechter unter der Perspektive von Geschlechterdemokratie. Die Annäherung an dieses Thema geschieht in drei Teilstudien: 1. Einer Auseinandersetzung mit den Entwicklungen in der außerschulischen geschlechtsbezogenen Mädchen- und Jungenarbeit seit den 1970er Jahren bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. 2. Der Analyse von Praxismodellen geschlechtsbewusster Koedukation aus der vorschulischen Pädagogik, der sozialräumlichen Kinder- und Jugendarbeit, einem Mädchenprojekt im Sozialen Brennpunkt, im Rahmen von erlebnispädagogischen Jugendfreizeiten und einem Kooperationsprojekt zwischen Jugendhilfe und Schule, die neue Wege in der Genderpädagogik aufzeigen. 3. In einer empirischen Untersuchung von ExpertInneninterviews mit 9 weiblichen und 9 männlichen Fachkräften aus 12 Arbeitsfeldern, die über Entwicklungen und Perspektiven in der Geschlechterpädagogik reflektieren. Die ExpertInnen geben Einblicke in die Praxis, reflektieren u. a. über Feminismus, über kollegiale Geschlechterverhältnisse und die Professionalitätsmerkmale genderbezogener Arbeit. Ergebnisse der Studien sind Entwürfe zur Genderkompetenz in sozialpädagogischen Feldern, die für das Studium der Erziehungswissenschaft, der Sozialen Arbeit, der Sozialpädagogik, für die Ausbildung von ErzieherInnen, die berufliche Weiterbildung von Fachkräften und für Gender Mainstreaming-Prozesse umfassende Anregungen geben. Erziehung der Geschlechter Margitta Kunert-Zier 2005. 319 S., 34,50 €, ISBN 3-531-14657-2
Nachricht vom 2005-09-19

Protokoll
Protokoll zur Vollversammlung 07. September 2005, 18.00 – 20.15 Uhr Ort: Katharienhaus, Leibnizstraße 4, 39104 Magdeburg Versammlungsleiterin: Dr. Frauke Mingerzahn Anwesenheit laut TeilnehmerInnenlisten - Die Vollversammlung begann mit einer kurzen Vorstellungsrunde. - Bekanntgabe und Vorstellung des neuen Mitgliedes Julia Landsmann TO Punkt 1 Abstimmung zur Satzung KgKJH und Umbenennung der Landesstelle Mädchenarbeit Sachsen-Anhalt e.V. in Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. Grundlage bildete der im Vorfeld versandte Satzungsentwurf zum KgKJH (von Kerstin Schumann erstellt), rege Diskussion zum vorliegenden Entwurf, Änderungen: - §1 Name des Vereins: Sachsen-Anhalt ausgeschrieben - Einschub Punkt 6: Zur leichteren Handhabung nutzt der Verein die Abkürzung KgKJH - § 7 Punkt 4: Einschub der Angabe „mit einer Frist von 10 Tagen“ - § 7 Punkt 6: Das EKJB hält eine Beschlussfähigkeit von 25% anwesender Mitglieder für zu gering und schlägt eine Erhöhung auf 50% vor. Es wurde auf die Frage zur Beibehaltung der 25% - Angabe wie folgt abgestimmt: 6 : 1 : 0; somit bleibt der Punkt in seinem Wortlaut unverändert. - § 8 Punkt 1 lautet geändert wie folgt: Der Vorstand besteht aus 3 oder 5 Mitgliedern. Angestrebt wird, dass der Vorstand geschlechtergerecht, entsprechend des Mitgliederschlüssels besetzt wird. - § 8 Punkt 4: Die Angabe zur Schatzmeisterin wird entfernt. - § 8 Punkt 5 Änderung: Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Er kann eine Geschäftsführung beauftragen. Näheres regelt die Geschäftsordnung. - § 8 Punkt 6: Der Vorstand berät und begleitet die Geschäftsführung bei der kontinuierlichen, fachlichen Weiterentwicklung des Vereins entsprechend der unter § 2 festgelegten Ziele und Aufgaben. - § 9 Die Geschäftsführung kann sowohl durch eine weiblichen als auch eine männliche Person besetzt sein, daher erfolgt die Angabe als GeschäftsführerIn. Aufnahme des Satzes: Der Vorstand ist für die Ein- und Ausstellung der Geschäftsführerin/des Geschäftsführers verantwortlich 18.45 Uhr Ankunft Schwester Lydia Kaps (stimmberechtigtes Mitglied) Abstimmung zur insgesamt neugefassten Satzung unter Berücksichtigung der o.g. Veränderungen: 8 : 0 : 0; einstimmig angenommen Organisatorische Hinweise: I. Kerstin Schumann verlas ein Schreiben an Dr. Specht und dessen Antwort (Justiziar im Landesjugendamt) mit Fragen bezüglich der Neuprofilierung. Die 1. Frage betraf unsere Anerkennung als freier Träger der Jugendhilfe. Antwort: Neuantrag erforderlich. 2. Frage: Sitz im Landesjugendhilfeausschuss; Antwort: keine Auswirkungen 3. Frage: Auswirkungen auf Haushaltsplanung 2006, da in den Unterlagen zum Doppelhaushalt unter Titelgruppe 61 die Landesstelle Mädchenarbeit Sachsen-Anhalt e.V. namentlich benannt; Antwort: Kennzeichnung als Rechtsnachfolger in der Satzung; „Unschädlichkeit“ der Neuprofilierung hinsichtlich der Haushaltsmittel seitens des MS bestätigen lassen. Reaktion von Frau Großberndt (MS): laut ihrer vorläufige Antwort sieht sie keine negativen Auswirkungen, da die Neuprofilierung vom MS gefordert war. Jedoch möchte sie zunächst die Hausleitung von unserer Anfrage in Kenntnis setzen und kann eine anders lautende Antwort nicht ausschließen. II. neues Logo Vorlage eines ersten Entwurfs III. Eröffnung KgKJH - am 16.02.2006 - Fachimpuls durch Referat, politische Podiumsdiskussion - Ausklang TO Punkt 2 Abstimmung zum Förderantrag 2006 - die Unterlagen wurden den Mitgliedern im Vorfeld zugesandt - Kerstin Schumann stellte mittels Powerpoint-Präsentation die Leistungsbereiche und einzelne Projekte noch einmal punktuell vor und gab Erläuterungen zum Kosten- und Finanzierungsplan - Abstimmung: 8 : 0 : 0; einstimmig angenommen TO Punkt 3 Internationale Fachtagung - Irena Schunke informierte zum Stand der Vorbereitungen - Versand der Flyer hat begonnen - Programm und Anmeldeformular auf unserer Homepage - Um Bekanntmachung und Veröffentlichung gebeten TO Punkt 4 Termine 2006 - Eröffnung KgKJH am 16. Februar - Vollversammlung am 26. Januar, 18.00 Uhr - Fortbildungstage Mediation am 9., 14., 16., 21. März - Girls´ Day am 27. April - Spielmarkt am 5./6. Mai - Fortbildungstag Mädchenbild am 10. Mai -Fortbildungstage Schwarzlichttheater am 12., 14., 19., 21. Mai - Vollversammlung am 21.September, 18.00 Uhr -Fortbildungstag Geschlechtsspez. Konfliktbewältigung am 27. September -Symposium zur Genderkompetenz am 16. – 17. Oktober TO Punkt 5 Vorbereitung Vorstandswahl - Dr. Frauke Mingerzahn und Schwester Lydia Kaps bekundeten wiederholt, dass sie für eine weitere Kandidatur nicht zur Verfügung stehen. - Es wurde um Überlegungen und Vorschläge für einen neuen Vorstand gebeten. TO Punkt 6 Sonstiges - entfällt, keine Anmerkungen Sabine Lenk
Nachricht vom 2005-09-16

Verein für mehr geschlechtergerechte Kompetenz
Das Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. wird als Nachfolgerin der Landesstelle Mädchenarbeit mit Sitz in Magdeburg Ansprechpartnerin für die drei Themenschwerpunkte Mädchenarbeit, Jungenarbeit und Genderkompetenz sein. Dabei ist vor allem der Verein ProMann ein enger Kooperationspartner. In der Planung für das Jahr 2006 sind Projekte in verschiedenen Bereichen der Jugendhilfe (vom Kindergarten bis zur Jugendberufshilfe) geplant, die die Sensibilisierung für geschlechtergerechte Ansätze in unserem Bundesland weiter voranbringen sollen. Ein Schwerpunkt bildet das für den 16. –17. Oktober 2006 in Magdeburg geplante Symposiums zu Fragen der Genderkompetenz in der Jugendhilfe.
Nachricht vom 2005-09-08

Starthilfezuschüsse von der Stiftung Mitarbeit
Die Stiftung MITARBEIT vergibt im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten Starthilfezuschüsse an neue Initiativen, Projekte und Gruppen, die im sozialen, pädagogischen, kulturellen oder politischen Bereich innovativ tätig sind und beispielhaft aufzeigen, wie Einzelne das Leben in unserer Gesellschaft mitbestimmen und mitgestalten können. Sie will auf diese Weise Bürgerinnen und Bürger ermutigen, sich an Gemeinschaftsaufgaben aktiv zu beteiligen und demokratische Mitverantwortung zu übernehmen. Gefördert werden können Aktivitäten, die auf freiwilligem und ideellem Engagement beruhen und dazu beitragen, z. B. einen konkreten Mangel oder Missstand zu beheben, gesellschaftliche Konflikte auf demokratischem Wege zu lösen oder die Zusammenarbeit und das gegenseitige Verständnis von unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu ermöglichen. Die Starthilfeförderung der Stiftung MITARBEIT richtet sich an solche Gruppen und Initiativen, denen sonst keine oder nur unzureichende Fördermöglichkeiten offen stehen und die keinem finanzstarken Dachverband angeschlossen sind. Förderanträge sollen eine kurze Darstellung der Gruppe/Initiative und des Projektes, für das die Förderung beantragt wird, sowie Angaben zur Finanzierung (einen Kostenplan) enthalten. Über die Bewilligung entscheidet ein vom Vorstand berufener Beirat der Stiftung MITARBEIT im Einzelfall. Anträge können formlos an die Stiftung MITARBEIT gestellt werden. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt der Förderung wiederholt auf Initiativgruppen in den neuen Bundesländern. Mehr zu den Fördergrundsätzen der Stiftung findet ihr hier. (erstellt am 06-09-2005) Stiftung MITARBEIT Bornheimer Straße 37 53111 Bonn Fon: 0228.604 240 Fax: 0228.604 242 2 e-Mail: info@mitarbeit.de Web: www.mitarbeit.de/foerderung.html
Nachricht vom 2005-09-07

Kooperation schaffen - Zukunft gestalten!
Am 27. September 2005 findet an der Fachhochschule Frankfurt/ Main die zweite bundesweite Fachtagung des Projekts Girls Day - Mädchen-Zukunftstag statt. Wie kann der Girls Day in Zukunft dauerhaft zu einem festen Bestandteil der Berufsorientierung aller Mädchen in Deutschland werden? Welche Möglichkeiten hat Schule, um Berufs- und Lebensplanung praxis- und geschlechtergerecht gestalten? Wie können Mädchen als Talente für die Arbeitswelt entdeckt und gewonnen werden? Wie unterstützen Netzwerke und Kooperationen die Nachhaltigkeit des Aktionstags? – Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Tagung unter dem Motto Kooperation schaffen – Zukunft gestalten - Mädchen im Fokus bundesweiter Kooperationen zwischen Schule und Arbeitswelt Die Veranstaltung richtet sich an alle Akteurinnen und Akteure, die durch ihren Einsatz am Girls Day Mädchen die Chance auf einen bundesweiten Aktionstag zur besonderen Berufsorientierung bieten. Eingeladen sind alle Aktiven der regionalen Arbeitskreise und Landeskoordinierungsstellen des Girls Day sowie alle Interessierten aus Politik, Wirtschaft und Schule. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft geben in Fachvorträgen Auskunft über den aktuelle Situation der Berufswahl von Mädchen und die daraus resultierenden Auswirkungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Themenforen und Diskussionen bieten allen Teilnehmenden die Möglichkeit zum intensiven Austausch und zur Vernetzung. Das ausführliche Programm und Informationen zur Anmeldung finden Sie unter http://www.girls-day.de/girls_day/news/girls_day/bundesweite_fachtagung_kooperation_schaffen_zukunft_gestalten Für weitere Fragen wenden Sie sich gerne an die Bundesweite Koordinierungsstelle Tel.: 0521-106 7357 E-mail: info@girls-day.de
Nachricht vom 2005-08-17

Vollversammlung am 07. September 2005
Liebe Frauen, hiermit laden wir euch recht herzlich zur Vollversammlung der „Landesstelle Mädchenarbeit Sachsen-Anhalt e.V.“ ein. Das Treffen findet am 07. September 2005 von 18:00 Uhr bis ca. 20:00 Uhr im großen Seminarraum des Katharienhauses in der Leibnizstraße 4, 39104 Magdeburg (Sitz des EKJB) statt. Geplant sind folgende Tagesordnungspunkte: 1. Abstimmung zur Satzung KgKJH (insbesondere §§ 8/1 und 9) und Umbenennung der Landesstelle Mädchenarbeit LSA e.V. in Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe LSA e.V. 2. Abstimmung zum Antrag 2006 3. Internationale Fachtagung 4. Termine 2006 5. Vorbereitung Vorstandswahl 6. Sonstiges Zur Vorbereitung auf die Vollversammlung werden wir die aktuellen Entwürfe von Satzung und Antrag 2006 in der 35. Kalenderwoche versenden. Wir bitten um eine Rückmeldung bezüglich der Teilnahme. Mit freundlichen Grüßen Kerstin Schumann Geschäftsführerin
Nachricht vom 2005-08-05

Feminismus für Eilige
Feminismus für Eilige will, der Titel deutet es an, einen raschen Überblick über Geschichte und Theorie der feministischen Bewegung(en) sein. Margret Karsch leitet her, aus welchen politischen Fragen die Frauenbewegung entstanden ist, welche wesentlichen Strömungen es gibt und mit welchen theoretischen Grundlagen und Strategien diese hantieren. Ihr ist ein instruktives, gut lesbares Buch gelungen, das als Einführung mit zahlreichen Namen und Daten glänzt. Margret Karsch präsentiert in ihrem Buch Feminismus für Eilige überblicksartig die Entwicklung und die verschiedenen Spielarten des Feminismus anhand seiner wichtigsten Protagonist/-innen. Dabei geht Karsch sowohl intensiv auf die Geschichte der Frauenbewegung und die aktuellen gesellschaftlichen Verhältnisse ein als auch auf die unterschiedlichen theoretischen Konzepte feministischer Kritik. Warum Feminismus? Einleitend stellt Karsch die Frage, was denn Feminismus sei, und holt zur Beantwortung weit aus: Sie beginnt bei den Anfängen der Frauenbewegung, deren Entwicklung sie chronologisch für Europa und Nordamerika nachzeichnet. Es wird deutlich, dass feministische Ideen jeweils im Zug allgemeiner Freiheitsbewegungen des Volkes entstanden; das, was Männer für sich forderten, wollten Frauen auf alle Menschen ausweiten. In beiden Teilen der Welt wurde die durch die Industrialisierung entstandene Arbeitsteilung zwischen Männern und Frauen, die Trennung des Öffentlichen und privaten Bereichs, kritisiert, weil sich darin die Unterdrückung der Frau manifestiere. Karsch bemängelt, dass Männer zwar das Frauenbild von der Mutter und Hausfrau zur Arbeiterin wandeln könnten, aber nur in dem Maße, wie es für ihre eigenen Zwecke sinnvoll erscheine. Auch der 1947 im Grundgesetz festgehaltene Gleichheitsgedanke zwischen Männern und Frauen sei nicht durchweg als Erfolg, sondern auch mit Skepsis zu betrachten. Denn tatsächlich sah es so aus, dass Frauen weiterhin von ihren Männern dominiert wurden; Frauen durften beispielsweise auch nachdem die Gleichstellung beschlossen war, nur mit der Zustimmung ihres Mannes einer Berufstätigkeit nachgehen. Diente hier die Gleichstellung per Gesetz eher den Männern, da die Frauen so beruhigt werden sollten? Während der Studentenbewegung fingen Frauen erneut an, gegen die männlichen Strukturen zu kämpfen. Im Zentrum der Auseinandersetzung stand hier der Körper der Frau als ihr persönliches Eigentum. Ausdruck dessen waren insbesondere die Proteste gegen den § 218. Leider brachte die Protestwelle nicht den gewünschten Erfolg: "Sexuelle Befreiung ja, gleiches Mitspracherecht nein, das war die bittere Erkenntnis" (S. 100) “ Die Frauenrechtlerinnen der 68er fanden in der Gesellschaft nicht das gewünschte Gehör. Obwohl Karsch sich an dieser und anderer Stelle über das Patriarchat beschweren konnte, bleibt sie insgesamt in ihrer Darstellung sachlich und ausgewogen. Wie funktioniert der Feminismus? Den patriarchalischen Ansichten der Männerwelt traten die Vertreterinnen der Frauenbewegungen nicht geschlossen entgegen, führt Karsch aus. "Zu keinem Zeitpunkt lässt sich von einem einheitlichen Feminismus reden, dessen Definition weltweite Gültigkeit besäße mittlerweile haben die Feministinnen erkannt, dass Einheitlichkeit nicht unbedingt ein erstrebenswertes Ziel ist: Frauen stammen aus unterschiedlichen Kulturen und gesellschaftlichen Zusammenhängen, die sie oft stärker prägen als das Geschlecht." (S. 56) Karsch klassifiziert drei Strömungen, die zwar verschiedene Strategien verfolgen würden, sich aber nicht immer voneinander trennen ließen: "Erstes der radikale, zweites der sozialistische und marxistische, drittens der liberale Feminismus." (S. 140) In überzeugender konzeptioneller Gestaltung verbindet Karsch diese Grundhaltungen mit den verschiedenen Ansätzen feministischer Theoriebildung. Feministische Theorie Zunächst bestimmt Karsch die Differenz zwischen sex und gender, zwischen biologischem und sozialem Geschlecht. Weiterhin müsse differenziert werden zwischen dem Gleichheits- und dem Differenzansatz. Der Differenzansatz gehe von einem grundsätzlichen Unterschied zwischen Männern und Frauen aus, bewerte aber die spezifische Frauenrolle positiver als es der allgemeine Diskurs tue. Der Gleichheitsansatz sehe außer der biologischen Diskrepanz keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern. Aus dem Differenzansatz entwickelt sich z.B. die Vorstellung eines weiblichen Schreibens, das sich aufgrund der verschiedenen Lebens- und Schaffensbedingungen von Frauen grundsätzlich von dem männlicher Autoren unterscheidet. Resümee Der Titel Feminismus für Eilige verspricht zunächst eine schnelle Einführung in die Geschichte und Theorien des Feminismus, eben einen Rundumblick. Diesem Anspruch wird Karschs Werk, wie wir, die wir uns als Studierende im Grundstudium vorher im Thema nicht auskannten, aus eigener Leseerfahrung bestätigen können, im Großen und Ganzen gerecht. Sie stellt gekonnt die verschiedenen Ansätze und Entwicklungen dar und weist nach, dass es unmöglich ist, den Feminismus auf eine Richtung festzulegen. Wissenschaftlich ungeübte Leser/-innen können sich jedoch leicht von dem großen Umfang an Namen und Daten erschlagen fühlen. Diese bilden jedoch die fundierte Grundlage für Karschs Ausführungen und sind somit unerlässlich. Das angehängte Glossar liefert zusätzliche Worterklärungen und eine Synopse zu den wichtigsten Eckdaten zur Frauenemanzipation. Insbesondere das Glossar ist hilfreich, hätte für Einsteiger/-innen aber gerne noch mehr Begriffe aufführen können. Sowohl bei der Aufarbeitung der feministischen Vergangenheit als auch bei der Auseinandersetzung mit der Gegenwart zeigt sich das Buch von seiner informativen und gesellschaftskritischen Seite. Karsch hebt zwar die bisherigen Leistungen der Frauenemanzipation hervor, betont aber gleichzeitig, dass der Feminismus in den letzten Jahren rückläufig war und dass dieser Tendenz unbedingt entgegengewirkt werden müsse. So gibt das Buch Denkanstöße und rüttelt durch Provokation den Leser und auch die Leserin auf. Insgesamt handelt es sich um ein instruktives, gut lesbares Buch, dessen besonderes Verdienst es ist, Sozialgeschichtliches, feministische Theorie und aktuelle Debatten in einem Band darzustellen. Margret Karsch: Feminismus für Eilige , Berlin: Aufbau 2004. 216 Seiten, ISBN 3-7466-2067-8, Preis: 7,50 Euro
Nachricht vom 2005-08-03

Beratung von Alleinerziehenden
Die Lebenssituation von Alleinerziehenden und ihren Kindern ist vielfältig und dynamisch. Dennoch bestehen charakteristische Herausforderungen, mit denen sich die meisten Alleinerziehenden zumindest phasenweise konfrontiert sehen und die die Anliegen allein erziehender Eltern formen. Der vorliegende Band von Ruth Limmer, unter Mitarbeit weiterer Fachfrauen, soll Verständnis für die vielfältigen Lebenssituationen und besonderen Anforderungen des Alleinerziehens schaffen. Entsprechende Kenntnisse sind eine wichtige Grundlage für die Beratungsarbeit und es werden deshalb aktuelle Forschungsbefunde zu Alleinerziehenden und ihren Kindern vorgestellt. Das Buch erschien im Juventa Verlag, ISBN 3-7799-1942-7,14,50 €.
Nachricht vom 2005-08-02

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