Aktuelles

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Männer weinen
Männer sollen Gefühle zeigen dürfen. Es ist nicht gut für die Gesundheit seine eigenen Gefühle zu verbergen und gezwungen zu sein, emotionale Distanziertheit und Kälte an den Tag legen zu müssen.Vielerorts ist es weiter gängiges Klischee und Rollenverständnis, dass Männer keinen Schmerz kennen und nicht weinen dürfen.
Damit möchte der Autor Jonty Howley aufräumen und hat sein Kinderbuch Männer weinen im Zuckersüß Verlag verlegen lassen. Dieses liebevoll illustrierte Werk zeigt Levi vor seinem ersten Schultag. Es wird verdeutlicht, welche Beobachtungen der Junge auf seinem Schulweg macht und wie wichtig es ist mit Emotionen, Angst und Verletzungen umzugehen. All das wird in diesem Kinderbuch für Kinder von 3-7 Jahren dargestellt.

Für Menschen, die rechtzeitig auf die Einschulung vorbereitet sein wollen oder sonst gern in Büchern schmökern. Eine klare Empfehlung.

[Sebastian Scholz, Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2020-03-12

Geschlechterklischees demotivieren Jungen und beeinflussen ihre Lesekompetenz
Die Zahlen der PISA-Studie zur Lesekompetenz von Jungen sind beunruhigend und haben nun Hamburger Wissenschaftler*innen zu einer weiteren Untersuchung veranlasst. Ziel der Untersuchung war es, herauszufinden worin die Ursachen für die unterschiedlich ausgeprägte Lesekompetenz zu finden sind.

Das Ergebnis der Studie lässt sich verkürzt so zusammenfassen: es waren hauptsächlich Klischees, die zu einer Beeinflussung der Lesekompetenz führten. So gaben viele der Befragten Jungen an, über eine geringe Lesekompetenz zu verfügen und lasen dementsprechend weniger gern. Die im Test Befragten Mädchen waren von der Auswirkung der Vorteile weniger betroffen. Weiter erlebten Jungen in der frühen Kindheit, in der Zeit von Kindergarten und Grundschule, das Lesen als weiblich konnotiert. Oftmals sind es Lehrerinnen, Erzieherinnen und Mütter die ihren Kindern vorlesen.

Spiegelartikel

Studie

Die Forscher*innen forderten daher, die Klischees aufzubrechen und auch männliche Bezugspersonen mehr in die Vermittlung der Lesekompetenz einzubeziehen.

[Sebastian Scholz, Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2020-03-12

Fortbildung zum Thema Diversität/Vielfalt und Anders-Sein im Puppentheater Magdeburg
Am 28. März 2020 lädt das Puppentheater Magdeburg zu einer theaterpädagogischen Fortbildung zum Thema Diversität ein. Im Mittelpunkt steht das Stück "Die Katze, die tut, was sie will". Das Puppenthrater schreibt: "Die Fortbildung möchte Mut machen, es selbst spielerisch im Arbeitsalltag mit dem Thema Diversität/Vielfalt und Anders-Sein sowie den Mitteln des Figurenspiels aufzunehmen und Wege aufzeigen, mit Gruppen in den Austausch zu kommen und für ein respektvolles Miteinander und Vorurteile zu sensibilisieren." Die Fortbildung findet von 10:00 bis 14:30 Uhr statt, um 15:00 Uhr kann dann die entsprechende Vorstellung besucht werden. Anmeldung zur Fortbildung bitta an juliane.barz@ptheater.magdeburg.de oder 0391 540 33 16

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2020-03-11

Start des Crowdfunding "GeVi - Geschlechtliche Vielfalt neu erleben"
Am 03.03.2020 startete das Crowdfunding für GeVi (Geschlechtliche Vielfalt neu erleben) – unser neues Würfelspiel, das für geschlechtliche Vielfalt sensibilisiert, Vorurteile aufbricht und Rollenerwartungen abbaut. Die Nachfrage verdeutlichte uns, dass es Zeit ist, mit dem Spiel an die Öffentlichkeit zu gehen. Dafür benötigen wir mehr Spiele und de facto deine/eure Unterstützung.

Mit dem Start der Aktion habt ihr 90 Tage Zeit, um die industrielle Produktion des Spiels zu unterstützen. Entweder spendet ihr symbolisch oder ihr entscheidet euch für eines der Dankeschöns. Mit dem so zusammengetragenen Kapital können wir dann viele Spiele herstellen lassen, an ausgewählten Stellen verteilen und so zielgerichtet Diskriminierungen entgegenwirken.

Wir freuen uns über deine/eure Unterstützung, um bis zum 01.06.2020 (23:59) das nötige Geld zu sammeln.

Alle weiteren Informationen findet ihr auf der Seite:

www.startnext.com/geschlechtliche-vielfalt

Vielen herzlichen Dank und liebe Grüße

[Sebastian Scholz, Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2020-03-09

9. April 2020: "Warum feministisches Streiten so schwierig ist" mit Koschka Linkerhand
Gemeinsam mit dem Frauenzentrum Courage, dem Feministischen Referat des StuRa der OVGU Magdeburg und der Koordinierungsstelle Genderforschung & Chancengleichheit Sachsen-Anhalt (KGC) laden wir am 9. April 2020 um 19 Uhr in das CampusTheater Magdeburg (Johann-Gottlob-Nathusius-Ring 5, 39106 Magdeburg) zur Lesung und Diskussion mit Koschka Linkerhand ein.

In unserer Ausschreibung ist zu lesen: "Die Zeiten werden dunkler. Global breiten sich faschistische und fundamentalistische Bewegungen aus, die nicht zuletzt von ihrer Frauenfeindlichkeit zusammengehalten werden. Der wieder aufflammende Kampf gegen das Recht auf Abtreibung ist nur ein Beispiel für die politischen Kampffelder, die sich daraus für Feminist*innen ergeben. Dennoch ist es nicht leichter geworden, gemeinsam produktiv über feministische Analysen und Aktionsformen zu streiten und Formen der solidarischen Zusammenarbeit zu finden. Koschka Linkerhand, Herausgeberin des Sammelbandes Feministisch streiten, geht der Frage nach, warum Streit unter Feminist*innen ein so schwieriges Thema ist, und möchte diskutieren, wie wir ihn dennoch bewerkstelligen können."

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2020-03-06

Regionale Fortbildungen zu Geschlechterrollen & Antifeminismus
Unter dem Titel „Mit Wurzeln und in Sicherheit wieder Mutter und Hausfrau sein dürfen.“ Antifeministische Positionen von Rechts erkennen bietet das KgKJH in Kooperation mit miteinander - Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V. & dem Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. 2020 drei regionale Fortbildungen zum Thema Geschlechterrollen und Antifeminismus an.

Die Ablehnung des modernen Feminismus, Bekämpfung von Gleichstellungspolitiken und Kampagnen gegen die Vielfalt geschlechtlicher, sexueller und familialer Lebensweisen sind Kernelemente extrem rechter Ideologie. Zugleich besitzen sie hohes Mobilisierungspotenzial bis weit in die Mitte der Gesellschaft. Ziel des Workshops ist es, Wissen zu unterschiedlichen antifeministischen Erscheinungsformen zu vermitteln, sich untereinander zu vernetzen und die eigene Haltung im Umgang mit antifeministischen Äußerungen und Angriffen zu stärken. Anhand konkreter Fallbeispiele werden wir Handlungsmöglichkeiten erarbeiten. Die Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte, Mitarbeiter*innen in Frauenhäusern, Mitarbeiter*-innen in Schwangerschafts- und Familienberatungsstellen, Gleichstellungsbeauftragte und alle, die sich dafür interessieren.

Die Fortbildungen finden am 7. Mai in Halberstadt, am 19.6. in Stendal und am 18. September in Naumburg statt. Die Flyer zu den Fortbildungen und die online-Anmeldelinks finden Sie hier .

[Antje Maier, Vorstand Mädchen*arbeit im KgKJH]
Nachricht vom 2020-03-05

"Kinder- und Jugendhilfe & Schule verqueeren"
Mehr als 150 Teilnehmer*innen erlebten am 27.02.2020 in der Otto-von-Guericke-Universität unseren impulsreichen Fachtag, bei dem die Erhöhung der Methodenkompetenzen, des Geschlechterwissens und die Vernetzung zwischen Kinder und Jugendhilfe, Schulsozialarbeit und LSBTI-Community im Mittelpunkt standen.

Die Staatssekretärin des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt Susi Möbbeck wies in der Eröffnung auf die Wichtigkeit des Wirkens für queere Kinder und Jugendliche im Bundesland hin, äußerte den Wunsch nach einer Selbstverständlichkeit und einem offenen Umgang mit der Vielfalt und kritisierte die einseitige Berichterstattung einiger Medien aus Sachsen-Anhalt zum Thema.

Nach einem Inputvortrag von Kevin Rosenberger und Kerstin Schumann, der u.a. durch die digitale Beteiligung der Teilnehmer*innen Bedarfe queerer Kinder und Jugendlicher verdeutlichte, folgten in vier Slots jeweils zehn Workshops, die politische Strategien und praktische Umsetzungshilfen aufzeigten. Beendet wurde der Tag mit einem Podium, dass mit Martin Taube (Lambda Mitteldeutschland), Nicole Anger (Vorsitzende des LJHA), Marcella Mertig (Bildungsministerium), Dr. Bettina Götze (Ministerium für Justiz und Gleichstellung) und Isolde Hofmann (Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration) besetzt war und in dem neben landesweiten Erfolgen auch strukturelle Mängel diskutiert werden konnten.

Dieser erfolgreiche Methodentag fand in Kooperation mit elf Partner*innen statt. Veröffentlicht wurde anlässlich des Fachtages eine Broschüre mit frequently asked questions zum Thema, die beim Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt zu bestellen ist (juleica@kjr-lsa.de).

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2020-02-28

Ausstellung „Vielfalt im Portrait – Weibliche* Lebensentwürfe in Halle (Saale)“
Die Deutsche Jugend in Europa (djo) lädt herzlich ein zur Eröffnung der Ausstellung „Vielfalt im Portrait – Weibliche* Lebensentwürfe in Halle (Saale)“ am 6. März 2020 von 16:30 – 19:00 Uhr in der Passage 13, Neustädter Passage 13, 06122 Halle (Saale). Die Ausstellung ist außerdem zu sehen am 07. März 2020 von 14:00 – 18:00 Uhr und am 08. März 2020 von 13:00 – 16:00 Uhr. Das Plakat zur Ausstellung finden Sie hier. Wer bin ich? Wer möchte ich sein? Was bedeutet Weiblichkeit* für mich? Mit diesen Fragen beschäftigten sich 25 Mädchen* und Frauen* in dem 5-monatigen Projekt. Die Ausstellung „Vielfalt im Portrait - Weibliche* Lebensentwürfe in Halle (Saale)“ zeigt all diese starken Mädchen* und Frauen*, die nicht nur in ihre Leben blicken lassen, sondern auch Gesicht zeigen. Zur Eröffnung, am 06. März 2020, wird außerdem die gleichnamige Broschüre zum Projekt vorgestellt. Weitere Informationen finden Sie auf Facebook .

[Antje Maier, Vorstand Mädchen*arbeit im KgKJH]
Nachricht vom 2020-02-28

Frauenaktionstage Magdeburg 2020
In Umsetzung der UN-Frauenrechtskonvention gibt es in Magdeburg wieder um den Frauentag herum viele Veranstaltungen mit unterschiedlichen Kooperationspartner*innen an verschiedenen Orten. Das Programm reicht von Ausstellungen gegen Früh- und Zwangsverheiratungen, über die weibliche Vielfalt der Fußballfans in Europa sowie über die Lebensgeschichte der Tanzlehrerin Roosje Glaser "Die Tänzerin von Auschwitz" über eine Filmreihe über mutige Frauen weltweit bis hin zu vielfältigen Lesungen und einem Frauentags-Diskussionsforum zu Frauenpolitik und Frauen in der Politik in der Landeshauptstadt Magdeburg. Das ganze Programm findet sich hier .

[Antje Maier, Vorstand Mädchen*arbeit im KgKJH]
Nachricht vom 2020-02-28

Erfolgreiche Vorstandswahlen und neue Mitglieder im KgKJH
Am Abend des 26. Februar konnten auf der Mitgliederversammlung des KgKJH drei neue Mitglieder aufgenommen werden. So unterstützen nun auch der Verein für geschlechtliche Vielfalt TIAM sowie der Jugendverband SJD-Die Falken Kreisverband Magdeburg die Arbeit des KgKJH.

Neben der Verabschiedung des Jahresberichtes und der Diskussion anstehender Projekte und aktueller Trends stand in dieser Versammlung die Wahl eines neuen Vorstandes auf der Tagesordnung. Gedankt wurde dem außerordentlich aktiven Vorstand der letzten Legislatur für das wertvolle Wirken im Themenfeld Geschlechtergerechtigkeit.

Der neu gewählte Vorstand des KgKJH setzt sich aus Michaela Frohberg und Dr. Falko Grube (politische Vorständler*innen) sowie Antje Maier, Frank Garnich und Judith Linde-Kleiner (Fachvorständler*innen) zusammen.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2020-02-28

Stellenausschreibung "Miß-Mut" Stendal e.V.
Unser Mitglied, die Beratungsstelle für Opfer sexualisierter Gewalt "Miß-Mut" Stendal e.V., sucht zur Verstärkung des Teams eine Mitarbeiterin. Bewerbungen sind bis zum 20. März 2020 möglich. Informationen zur Stelle finden sich hier.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2020-02-21

Empfehlenswertes neues Onlineportal: inter-nrw.de
Gefördert vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen und entwickelt von einem Team des Lehrstuhls Gender Studies in Bochum der Ruhr-Universität Bochum (RUB) konnte in der letzten Woche ein empfehlenswertes mehrsprachiges Portal zu Intergeschlechtlichkeit online gehen.

Diese, in Deutschland erste politisch geförderte Plattform die ausschließlich zum Thema Intergeschlechtlichkeit informiert, richtet sich an intergeschlechtliche Menschen, Familien, Freund*innen, Pädagog*innen, Mediziner*innen, Journalist*innen und sonstige am Thema Interessierte und bildet ein breites Themenspektrum ab.

Die Informationen sind auf Deutsch, Englisch und Türkisch verfügbar. Zusätzlich gibt es einen Bereich in leichter Sprache.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2020-02-21

Präsentation von zahlreichen Filmen mit queeren Protagonist*innen bei der Berlinale 2020
Schon lange stehen die "Internationalen Filmfestspiele in Berlin" (Berlinale) für die Thematisierung von Vielfalt in der Filmindustrie. Seit 70 Jahren präsentiert die Berlinale kulturell wertvolle Filme, unter anderem aus dem Bereich Geschlechtervielfalt. Auch in diesem Jahr werden, zwischen dem 20.02.2020 und dem 01.03.2020, vielfältige internationale Filme mit queeren Protagonist*innen präsentiert. So zum Beispiel Filme wie "Minjan"; "Las Mil y Una"; "Always Amber"; "Futur Drei"; "Kokon"; "Alice Júnior"; "Vento Seco"; "Rizi" und "Suk Suk".

Weitere empfehlenswerte Filme sind auf unserer Website Vielfalt-erfahrenswert.de zu finden.

[Jonathan Franke, Referent* für Geschlechtervielfalt]
Nachricht vom 2020-02-20

Einladung zur öffentlichen Mitgliederversammlung des KgKJH
Am Mittwoch, 26. Februar 2020, findet von 18:00 Uhr bis ca. 20:00 Uhr auf der Ebene 3 unserer Geschäftsstelle in der Schönebecker Straße 82, 39104 Magdeburg (Einfahrt an der Kartbahn/Eingang am Glasfahrstuhl) unsere 1. Mitgliederversammlung im Jahr 2020 statt.

Geplant sind folgende Tagesordnungspunkte:

1. Begrüßung/Neuaufnahmen
2. Vorstellung Genderspiel und damit verbundene Öffentlichkeitsarbeit
3. Abstimmung der Jahresberichte 2019
4. Vorlage der Kassenprüfung
5. Entlastung des Vorstandes
6. Vorstandswahl
7. Aktuelles aus der Geschäftsstelle und den Arbeitsfeldern
8. Sonstiges

Wir freuen uns auf Gäste und bitten um eine entsprechende Rückmeldung per Mail (info@geschlechtergerechteJugendhilfe.de).

[Sabine Lenk, Verwaltungsangestellte]
Nachricht vom 2020-02-18

Neues Magazin - Junge*Junge 01/2020 - "Fokus: Fluchtspezifische Sexualpädagogik"
Die Fachstelle Jungenarbeit NRW stellt neue Magazinreihe vor. Die 48 seitige Erstausgabe widmet sich einer sehr spannenden Themenvielfalt. Im Magazin geht es um "Sexualpädagogik und Flucht", "Intersektionalität", "Methoden", "Konzept und Angebot" und "Praxis".

Besonders der Leitartikel macht eine besondere Perspektive auf. So handelt es sich beim Menschen mit Fluchterfahrung bei weitem nicht um ein homogene, welche sich in eine Schublade stecken lässt. Vielmehr sind die individuellen Bedürfnisse in den Vordergrund zu rücken, da man nur so denn verschiedenen kulturellen und religiösen Werte gerecht werden kann.
Die erste Ausgabe besticht durch Vielfalt der Themen, Anregungen zur Lektüre und Gestaltung.

Neben der Möglichkeit es als pdf zu beziehen, wird es bald auch in unserer Geschäftsstellezu finden sein.

Glückwunsch dazu und weiter so.

[Sebastian Scholz, Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2020-02-14

Handlungskonzept gegen sexualisierte Gewalt im Zuschauer*innensport Fußball
Im Zuge der aktuell laufenden Ausstellung "Fan.Tastic Females - Football Her.Story", die das KgKJH gemeinsam mit dem RLS Sachsen-Anhalt e.V., dem Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V., der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Magdeburg, dem Fanprojekt Magdeburg und dem Deutschen Jugendherbergswerk LV Sachsen-Anhalt e.V., in der Jugendherberge Magdeburg (Leiterstraße 10) ausrichtet, möchten wir auf das "Handlungskonzept gegen sexualisierte Gewalt im Zuschauer*innensport Fußball" aufmerksam machen. Die Broschüre vom NETZWERK GEGEN SEXISMUS UND SEXUALISIERTE GEWALT richtet sich insbesondere an Vereine, Fanprojekte, Fangruppen und -clubs, Sicherheits- und Ordnungsdienste sowie Polizeien. Ziel dieser Handreichung ist es, Handlungsbedarfe und Handlungsmöglichkeiten im Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt, im Kontext Fußball, aufzuzeigen. Die Veröffentlichung steht hier als Download zur Verfügung.

Die Ausstellung "Fan.Tastic Females - Football Her.Story" kann bis zum 08.03.2020 täglich von 10-22 Uhr besucht werden.

[Jonathan Franke, Referent* für Geschlechtervielfalt]
Nachricht vom 2020-02-13

Starke Mütter - Starke Töchter: aktuelle Veröffentlichung in der brauen Reihe des KgKJH
In der braunen Reihe des KgKJH ist gerade neu eine praxisnahe und methodische Anleitung für das Praxisprojekt "Starke Mütter - Starke Töchter" erschienen. Es handelt sich um ein Projekt, das bereits zweimal im Rahmen der Schulsozialarbeit in Halberstadt mit Schülerinnen* und ihren Müttern* durchgeführt wurde, um die Kommunikation, Interaktion und Beziehung von Mädchen* und ihren Müttern* zu unterstützen. Es darf gerne so oder ähnlich nachgeahmt werden. Die Broschüre kann beim KgKJH bestellt werden und steht auf der Homepage des KgKJH zum Download hier bereit.

[Antje Maier, Vorstand Mädchen*arbeit im KgKJH]
Nachricht vom 2020-02-12

Sächsische Fachexpertise zu geschlechterreflektierender Arbeit im Rahmen des SGB VIII
Die drei sächsischen Landesarbeitsgemeinschaften Queeres Netzwerk Sachsen, Jungen- und Männerarbeit Sachsen e.V. und Mädchen* und junge Frauen* in Sachsen e.V. haben in einem mehrjährigen Prozess eine Fachexpertise erarbeitet, die sich an Jugendämter, Jugendhilfeausschüsse und Verantortliche sowie Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe richtet. Neben der Darstellung gesetzlicher Grundlagen findet sich darin ein Überblick über Adressat*innen, Ziele und Ansätze der geschlechterreflektierenden Kinder- und Jugendhilfe. Diese Expertise bietet auch für die sachsen-anhaltische Kinder- und Jugendhilfe Argumente und Informationen. Die Veröffentlichung kann hier heruntergeladen werden. Weitere Informationen finden sich hier.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2020-02-11

Stellenausschreibung von TIAM: BILDUNGS- UND BERATUNGSREFERENT*IN
Unsere Kooperationspartner*in TIAM hat im Bundesprogramm "Demokratie leben" das Modellprojekt "Zukunft gestalten - geschlechtliche Vielfalt (er)leben" für die nächsten 5 Jahre ins Leben gerufen. Dazu suchen sie mit Projektstart (16.03.2020) für die Standorte Zwickau, Magdeburg und Erfurt/Weimar je eine Person für 40 h/Woche. Die Stellenausschreibung für Magdeburg findet sich hier.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2020-02-05

Der Schutz der sexuellen Identität in unserer Landesverfassung scheint möglich
Im Rahmen der Parlamentsreform 2020 soll der Gleichheitsartikel 7, Absatz 3 der Landesverfassung von Sachsen-Anhalt um das Merkmal "sexuelle Identität" ergänzt werden. Dann würde es zukünftig heißen: "Niemand darf aus Gründen des Geschlechts, der sexuellen Identität (...] benachteiligt oder bevorzugt werden." Ein gemeinsamer Gesetzesentwurf (Drs. 7/5550) der Fraktionen Bündnis 90 / Die Grünen, SPD, Die Linke und der CDU wurde heute im Landtag beraten und in den Ältestenrat überwiesen. Sachsen-Anhalt wäre das sechste Bundesland, dass den verfassungsmäßigen Schutz von LSBTI* in die Landesverfassung aufnimmt. Mit der Ergänzung würde auch ein Versprechen des Koalitionsvertrages erfüllt werden. Weitere Informationen finden sich hier.

[aus der PM des LSVD vom 30.01.2020]
Nachricht vom 2020-02-04

Einladung zur TERRE DES FEMMES-Bilderausstellung in Magdeburg über Früh- und Zwangsheirat
„Mit dem Malstift gegen die geraubte Kindheit“, die ab dem 14. Februar bis zum 18. März 2020 in Magdeburg im Volksbad Buckau c/o Frauenzentrum Courage in der Karl-Schmidt-Straße 56 in Magdeburg zu Gast ist und dort zu den Öffnungszeiten besichtigt werden kann.

Zwangsverheiratung ist eine Menschenrechtsverletzung, von der vor allem Mädchen und Frauen betroffen sind! Die Ausstellung zeigt bewegende Bilder zum Thema Früh- und Zwangsheirat, gemalt von jungen SchülerInnen aus der Türkei. Sie sind im Rahmen von Malwettbewerben im südosttürkischen Van entstanden - einer Region, in der circa 40 Prozent der Mädchen minderjährig verheiratet werden. Dort unterstützt TDF die Frauenorganisation YAKA-KOOP im Kampf gegen Früh- und Zwangsheirat und Gewalt im Namen der Ehre. Die Gewinnerbilder werden an belebten Plätzen plakatiert und so darauf aufmerksam gemacht, dass Früh- und Zwangsheirat eine Menschenrechtsverletzung ist. Gezeigt werden 21 Gemälde und 5 Informationstafeln.

Weitere Informationen finden Sie hier

[Antje Maier, Vorstand Mädchen*arbeit im KgKJH]
Nachricht vom 2020-02-03

Betrifft Mädchen Heft 1/2020, Februar 2020: „Wie wir das sehen!" Perspektiven der Redaktion auf Mäd
Das Konzept dieser Ausgabe der Betrifft Mädchen ist nicht themenzentriert wie sonst üblich, sondern stellt verschiedene Perspektiven auf Mädchen*arbeit aus der Redaktion selbst vor. Die Redaktion hat die Beiträge für das vorliegende Heft verfasst. Damit „zeigen“ sie sich unter dem Motto "Wie wir das sehen!" mit ihren jeweiligen praktischen, forscherischen und theoretischen Verortungen in der Mädchen*arbeit. In diesem Heft werden Hintergründe, Anliegen und Positionen von acht Redakteur*innen exemplarisch sichtbar.

Weitere Informationen zum Inhalt sind hier und auf der Seite der LAG Mädchenarbeit in NRW e.V. abrufbar.

[Antje Maier, Vorstand Mädchen*arbeit im KgKJH]
Nachricht vom 2020-02-03

Jahresauftakt JungenArbeitsKreis Magdeburg
Am letzten Mittwoch trafen sich die Interessierten des Jungenarbeitskreises im Ortsteil Rotensee, Gastgeber waren die Jungen Humanisten, welche in ihren Jugendklub eingeladen hatten.

Auf der Tagesordnung standen im wesentlichen drei Themen, die auf diesem Arbeitstreffen zur Sprache kamen. Rechtsreferent Andy Staudte stellte zuerst das Projekt "Fairsprechen - Hass im Netz begegnen" vor. Dieses sensibilisiert für Netzetikette im Social Media Bereich und soll so dazu beitragen, den richtigen Ton im digitalen Miteinander zu treffen. Weiter machte er auf Plattformen aufmerksam, auf welchen Jugendliche in Austausch treten, diese aber mitunter auch von Akteuren aus radikalen Spektren unterwandert sind. An dieser Stelle verwies er auf effektive Vorgehensweisen, wie man strafrechtsrelevante Vorkommnisse umgehen und melden kann.

Neben diesem sehr spannenden Input gab es auch den Austausch zur Stadt EM 2020. Auch in diesem Jahr soll die Veranstaltung wieder zum Austausch von Jugendlichen aus unterschiedlichen Stadtteilen beitragen.

Zuletzt gab es noch Absprachen, welche das diesjährige Jungen Camp in Friedensau betreffen. Es gab Abstimmungen über die Projektthemen, Verpflegung und allgemeine organisatorische Belange.

Bis zum Treffen am 11. März in Ottersleben, wird es kleine Gruppentreffen geben, welche die beiden zuletzt genannten Projekte begleiten werden.

[Sebastian Scholz, Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2020-01-30

Save the Date: Geschlechterrollen und Antifeminismus
In diesem Jahr veranstalten das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. und Miteinander - Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V. drei regionale Fortbildungen (Halberstadt, Stendal, Naumburg) zu o.g. Thematik. Weitere Informationen sind dem Save the Date zu entnehmen. Die Einladungen zu den Fortbildungstagen werden zeitnah veröffentlicht.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechterbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2020-01-28

Körper- und Präsenztraining für Frauen* in Stendal
Präsenz ist bei Auftritten aller Art gefragt, sei es in der Öffentlichkeit oder im Privaten. Aber was mache ich, wenn ich unsicher bin? Das Seminar zeigt Ihnen, wie Sie mit sicherer Stimme und gezieltem Einsatz von Körpersprache Inhalte überzeugend kommunizieren können.

Sie werden mit kreativen Methoden und Techniken aus Schauspiel und Improvisation vertraut gemacht, die es Ihnen ermöglichen, Inhalte von Reden mit Stimme und Körpersprache positiv zu verstärken und sich gezielt auf Präsentationen vorzubereiten. Zielgruppe sind sozial und politisch Engagierte.

Wann: Fr | 03. April 2020 | 10:30-17:30 Uhr
Wo: Stendal
Kosten: 50 Euro, ermäßigt 25 Euro
Weitere Informationen finden sich hier.

[Daniela Zocholl, Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt]
Nachricht vom 2020-01-27

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