Aktuelles

Aktuelles

Fernsehen im Kontext von Essstörungen - Studie als Open Source
Seit langem diskutiert wird der Einfluss von Fernsehen auf das Verhalten von Mädchen* und Jungen*. Zu empfehlen ist die Studie "Die Fernsehheld(inn)en der Mädchen und Jungen, Geschlechterspezifische Studien zum Kinderfernsehen" von Dr. Maja Götz aus dem Jahr 2013. Maja Götz hat weitergeforscht und den Einfluss des Fernsehens, insbesondere von GNTM auf Mädchen analysiert. Die im Jahr 2015, gemeinsam mit der Essstörungstherapie-Organisation ANAD, durchgeführte Studie zum TV-Konsum von magersüchtigen Mädchen, ist breit diskutiert wurden. Zwei Drittel der Patientinnen hatten ausgesagt, dass "Germany’s next Topmodel" einen großen bis sehr großen Einfluss auf die Entstehung ihrer Essstörung gehabt hätte. Die ausführlich dargestellten Studienergebnisse sind nun als Buch als Open Source zu beziehen. Darüber hinaus befinden sich eine Druckfassung des Buches sowie die Studie zu den FernsehheldInnen in der öffentlichen Genderbibliothek des KgKJH.


[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-05-09

KOK - Wanderausstellung "Menschenhandel - Situation, Rechte und Unterstützung in Deutschland"
Das KOK e.V. und der AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V., Vera - Fachstelle gegen Frauenhandel und Zwangsverheiratung in Sachsen-Anhalt, präsentieren vom 18. Mai bis 11. Juni 2016 die o.g. Wanderausstellung in der Magdeburger Stadtbibliothek. Die Veranstalterinnen* begrüßen alle Interessierten zur Ausstellungseröffnung am 18. Mai 2016 um 16 Uhr. Weitere Informationen sind der beigefügten Einladung zu entnehmen. Um Rückantwort wird gebeten.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-05-09

Mitstreiterinnen* zur "Projektmesse weiblich 20.16" gesucht
Der Landesarbeitskreis "Lobby für Mädchen und junge Frauen im Saarland"und die Fachstelle Mädchenarbeit des Paritätischen Bildungswerkes LV Rheinland Pfalz/Saarland e.V. planen in Kooperation mit der Stadt Dillingen am 28.September 2016 unter dem Titel - vielfältig & bunt eine Fachveranstaltung und Fachmesse (Anschreiben hier) für innovative Projekte der Mädchenarbeit aus der gesamten Bundesrepublik und der Region SaarLorLux. Die Messe wird in der Stadthalle in Dillingen/Saarland, Pachtener Str. 32, 66763 Dillingen, stattfinden. Die Messe soll einem breiten Fachpublikum die Möglichkeit bieten, sich zu vernetzen, auszutauschen, Perspektiven zu erweitern, neue Entwicklungen der Jugendhilfe und Jugendarbeit, insbesondere in Bezug zur Mädchenarbeit, zu diskutieren, Anregungen zu erhalten…
Wir suchen dafür Projekte der Mädchenarbeit, die die Vielfalt der Mädchenarbeit darstellen. Bewerbungsschluss ist der 20. Mai 2016. Das Formular zur Anmeldung ist hier zu finden.
[Irena Schunke, Bildungsreferentin Mädchenarbeit*]
Nachricht vom 2016-05-04

Zertifikatskurs "Fachkraft für Jungen*arbeit" - 2016/2017
Der Zertifikatskurs "Fachkraft für Jungen*arbeit" startet im Herbst 2016 in die zweite Runde. Mit der Zielsetzung "Jungen*arbeit in Sachsen-Anhalt - Fördern. Qualifizieren. Vernetzen." wollen wir wieder Theorie und Praxis der Jungen*arbeit ausloten und im Rahmen der Ausbildung Praxisprojekte daraus entstehen lassen. Der Zertifikatskurs findet in Kooperation mit dem Landesjugendamt Sachsen-Anhalt statt. Die Teilnahme wird durch das Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt zertifiziert.

Ausführliche Informationen zu den Inhalten und Anmeldeunterlagen finden sich auf unserer Homepage.
Nachricht vom 2016-05-03

Studie zu Sexismus in Schulbüchern
Die Unseco arbeitet an einer Metastudie mit international vergleichenden Ergebnissen und Beispielen zu Sexismus in Lehrmaterialien und bittet um Mithilfe: "Ist Ihnen auch schon mal Sexismus in Schulbüchern aufgefallen? Die Unesco sammelt weiter Beispiele rund um den Globus. Wer eins findet und beitragen möchte, kann seinen Fotobeleg mit dem Hashtag ?#?BetweenTheLines? bei Twitter posten." Weitere Informationen finden sich hier.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-05-03

5. bundesweites Vernetzungstreffen "Männer in Kitas" - Genderblick auf geflüchtete Kinder
Am 27. Und 28. April trafen sich im soziokulturellen Zentrum „Die Villa“ in Leipzig, Vertreter der Arbeitskreise „männliche Fachkräfte in Kitas“ zum 5. bundesweiten Vernetzungstreffen. Zwölf Praktiker* und Fachberater* und eine Fachberaterin* - aus den Ländern Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt - nutzten den Rahmen zum fachlichen Austausch über den aktuellen Stand der Arbeitskreise in den einzelnen Regionen sowie über best-practice Methoden aus den Arbeitskreisen. Im thematischen Fokus standen darüber hinaus die Möglichkeit der Verankerung von Rehabilitationsansätzen für (männliche) pädagogische Fachkräfte, die unberechtigt Missbrauchsvorwürfen ausgesetzt wurden, in den Schutzkonzepten der Einrichtungen und die Anforderungen an männliche pädagogische Fachkräfte im Umgang mit Jungen* und Mädchen* mit Fluchterfahrung. Insbesondere beim letzten Punkt wurde deutlich, wie wichtig es ist, in der Praxis der Kitas Ansätze, wie die „vorurteilsbewusste Pädagogik“ zu etablieren, um den unberechtigten geschlechtlichen Rollenzuschreibungen auf beiden Seiten entgegenzutreten. Ethnisierung von Geschlecht und Selbstethnisierung als Reaktion auf eine fehlende Willkommenskultur können die pädagogische Arbeit und das Eltern-/Pädagog*innen-Verhältnis dauerhaft stören. Konsens der Teilnehmenden war, dass in der pädagogischen Arbeit mit geflüchteten Mädchen* und Jungen* der Geschlechteraspekt zur Zeit noch deutlich vernachlässigt wird, obwohl seine Berücksichtigung ein wesentlicher Schlüssel für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung sein könnte.

Der Landesarbeitskreis „Männer in Kitas“ in Sachsen-Anhalt trifft sich am 10. Juni 2016 von 09.30 – 12.30 Uhr in den Räumen des KgKJH in der Schönebecker Straße 82, 39104 Magdeburg. Nähere Informationen erhalten Sie bei Michael Ney – Bildungsreferent Jungen*arbeit, telefonisch unter 0391.6310556 oder per Email: ney[at]geschlechtergerechteJugendhilfe.de.

[Michael Ney, Bildungsreferent Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-04-27

Stellenausschreibung "Gender und Migration"
Der Jugendverband djo möchte zum 1.9.2016 oder ggf. auch früher eine/n neue/n Projektreferent*in für den Bereich "Gender und Migration" mit dem Arbeitsort Magdeburg einstellen. Bewerbungsschluss ist der 31.5.2016. Zur Stellenausschreibung geht es hier.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-04-25

Erste Ergebnisse der Diskriminierungsumfrage des Bundes veröffentlicht
18.162 Menschen ab 14 Jahren folgten im Jahr 2015 dem Aufruf der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und nahmen an einer schriftlichen Befragung zu eigenen Diskriminierungserfahrungen teil. 12.698 Antwortgebende gaben dabei ein bis zwei entsprechende Erfahrungen an, so dass eine Sammlung von 16.918 Diskriminierungserfahrungen entstand. Aufhorchen lässt, dass das Merkmal Geschlecht 4.347-mal und das Merkmal sexuelle Orientierung 2.748-mal genannt wurde. Zusammengezogen entspricht dies fast 42% unter den 16.918 genannten Diskriminierungen.

Da die Daten nicht einfach verallgemeinert werden können erfolgte im Anschluss eine bundesweite telefonische Befragung von 1.000 Menschen auf der Grundlage einer Zufallsstichprobe. Erste Ergebnisse aus der Repräsentativ- und aus der Betroffenenbefragung sind jetzt auf der Webseite der Antidiskriminierungsstelle des Bundes nachlesbar.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-04-25

Materialien zur Nachbesprechung des Girls'Day und Boys'Day
Das aktuelle Wendeheft "Planet-Beruf.de - Mein Start in die Ausbildung", das von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht wurde, motiviert rund um die bundesweiten Aktionstage Girls'Day und Boys'Day Schüler*innen, auch in Ausbildungen zu schauen, die nicht den geschlechterzugeschriebenen Bereichen entsprechen. Demzufolge ist dies ein gutes Material für Schule sowie Kinder- und Jugendhilfe, um die Erfahrungen der Mädchen* und Jungen* vom 28. April 2016 auszuwerten, zu reflektieren und vertiefend zu diskutieren. Das Heft steht hier zum Download bereit.

Für diejenigen, denen der Zugang zum Abitur möglich wurde, hat die Bundesagentur für Arbeit ein neues abi>> extra herausgegeben, welches sich mit dem Thema "Typisch Frau, typisch Mann" beschäftigt und hier zum Download bereitsteht.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-04-25

Neue Bücher zum Thema Kita und geschlechtersensible Pädagogik
"Geschlechterdifferenzierung in der Kindertageseinrichtung – Eine qualitativ rekonstruktive Studie" von Melanie Kubandt [Verlag Barabara Budrich 2016 – ISBN 978-3-8474-0780-6]

In ihrer Dissertation an der Universität Osnabrück hat Melanie Kubandt im ersten Teil zum einen eine klare Aufschlüsselung der Diskurslinien zum Thema Geschlecht in der Erziehungswissenschaft, insbesondere im Feld der frühen Kindheit geliefert, zum anderen eine gute Synopse der in den Bildungsplänen der einzelnen Bundesländer verankerten Geschlechteraspekte erstellt. Im empirischen Teil hat die Autorin, im Rahmen einer über 14 Monate durchgeführten teilnehmenden Beobachtung in einer niedersächsischen Kindertageseinrichtung, Geschlechterkonstruktionen von Fachkräften, Kindern und Eltern analysiert. Im Zentrum der Arbeit steht die Auseinandersetzung mit der Art und Weise, wie Geschlecht im Feld der Kindertageseinrichtungen aktuell frühpädagogisch thematisiert wird. Als besondere Leistung der Dissertation von Melanie Kubandt würde ich das datenbasierte Fazit sehen, das deutlich macht, wie groß die Lücke zwischen der differenzierten Theoriediskussion in der (erziehungswissenschaftlichen) Geschlechterforschung und der der Auseinandersetzung mit der Kategorie Geschlecht in der alltäglichen Praxis von Kindertageseinrichtungen ist.

"Starke Mädchen, starke Jungen – Genderbewusste Pädagogik in der Kita" von Petra Focks [Verlag Herder 2016 – ISBN 978-3-451-32885-5]

Petra Focks, Professorin an der Katholischen Hochschule für Soziale Arbeit in Berlin, macht deutlich, dass durch das verwoben sein des Themas Geschlecht mit allen Lebensbereichen, eine genderbewusste Pädagogik insbesondere im Elementarbereich eine Notwendigkeit. Konsequenter Weise legt sie mit „Stark Mädchen, starke Jungen“ ein Buch vor, dass die Erkenntnisse aus Theorie und Praxis verständlich und praxisnah für den Kita-Alltag übersetzt. Im Fokus der geschlechterbewussten fachlichen Orientierung stehen Bildungsprozesse, Partizipation, Konfliktlernen, Sexualpädagogik, Körper und Bewegung sowie der Bildungsbereich MINT. Mit einer übersichtlichen Darstellung, erklärenden Tabellen und praxisnahen Fallbeispielen ist ein gutes Kitaalltagstaugliches Buch entstanden.

[Michael Ney, Bildungsreferent Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-04-24

Girls'Day und Boys'Day am 28. April 2016
Die Vorbereitungen zu den bundesweiten Aktionstagen Girls'Day und Boys'Day, die am Donnerstag in dieser Woche stattfinden, gehen in die Endphase. Jungen und Mädchen der Klassenstufen 5 bis 10 sind eingeladen, in Berufe zu schnuppern, die vorwiegend vom jeweils anderen Geschlecht ausgeübt werden.

Angebote dafür finden sich auf dem Girls'Day Radar und Boys'Day Radar. Immer noch können Unternehmen ihre Angebote dort einstellen und auch für Schüler*innen macht es Sinn, in der Vielfalt der Angebote eine Idee für diesen Tag zu finden.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin]
Nachricht vom 2016-04-22

Fachtag: Chillen, WhatsApp, Freundinnen treffen...
Unter diesem Motto veranstalten der AK Mädchen* Leipzig und die LAG Mädchen und junge Frauen in Sachsen e.V. einen Fachtag (Flyer) zu rechtsaffinen Mädchen* und präventive soziale Arbeit in Leipzig. Mädchen* und junge Frauen* erleben in ihrem nahen und/oder weiteren Umfeld Alltagsrassismus und fremdenfeindliche Haltungen.In den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe zeigen sich Spannungen in besonderem Maße. Einerseits treffen sich hier Jugendliche, welche aus anderen Kulturkreisen geflüchtet sind und bisher wenig bis keinen Kontakt mit westeuropäischen Werten und Geschlechternormen hatten. Andererseits übernehmen Mädchen* und junge Frauen* oftmals fremdenfeindliche Haltungen von Bezugspersonen oder aus medialer Berichterstattung und äußern sich
rassistisch.

Der Fachtag greift die Themen auf und fragt, wie Pädagog*innen mit Fremdenfeindlichkeit und rassistischen Äußerungen von Mädchen*
und jungen Frauen* in den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
umgehen können, welche Themen Mädchen* und junge Frauen*
dabei besonders beschäftigen und wie Begegnung auf „beiden Seiten“
gelingen kann.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-04-19

20.09.2016: Fachtagung "Genderblick auf Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrungen"
Wie bereits angekündigt, richten das Projekt "Respekt für Religion" und das KgKJH am Weltkindertag in Magdeburg eine Fachtagung mit dem Titel "Genderblick auf Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrungen" aus. Ziele sind, neben der Sensibilisierung für die Belange von Mädchen* und Jungen*, die Stärkung der Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sowie das Aufzeigen sozialarbeiterischer Handlungsbedarfe und -ansätze. Das Programm ist hier einlesbar, Anmeldungen bitte über das Anmeldeformular auf der Webseite der KEB. Wir freuen uns auf einen regen Fachaustausch mit Ihnen!

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-04-19

Erfolgreiche Fachtagung "Mädchenarbeit im Diversitätszeitalter"
Zum wiederholten Male tagte die BAG Mädchenpolitik mit ihrem Studientag in Magdeburg. Dabei stand das o.g. Thema ebenfalls im Fokus des Fachgremiums. Die begonne Diskussion konnte am nächsten Tag zur bundesweiten Fachtagung mit einem größeren Fachpublikum weitergeführt werden. In Anwesenheit der Staatssekretätin des Ministeriums für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt, Frau Anja Naumann, fand am 11. April 2016 die Bundesweite Fachtagung "Mädchenarbeit im Diversitätszeitalter" statt. Die 55 Teilnehmer*innen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe/ -arbeit, aus Beratungsstellen, öffentlichen Verwaltungen, Bildungsträgern sowie Fachfrauen* der BAG Mädchenpolitik und der Mädchenarbeitskreise Sachsen-Anhalts folgten interessiert dem Impulsreferat von Dr.in Ines Pohlkamp zum Thema "Diversität in der Mädchen*arbeit - Herausforderung, Chance oder Alltag?". Am Nachmittag wurden die Teilnehmer*innen in drei Arbeitsgruppen selbst aktiv und diskutierten über Erfahrungen im eigenen Arbeitsfeld, über Netzwerkarbeit und methodische Ansätze. Impressionen der Fachtagung sind hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-04-15

Männer*schutz ist wichtiges Thema der Männer*arbeit in Sachsen
Im Freistaat Sachsen nahm im Oktober 2015 die Landesfachstelle Männerarbeit ihr Arbeit. Nun berichtete, anlässlich des ersten Pressefrühstücks der Landesfachstelle am 12. April 2016 in Dresden, das MDR - Fernsehen über deren Arbeit. Gemeinsam mit der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, gab die Landesfachstelle den zahlreich erschienenen Medienvertreter*innen Auskunft über ihre Positionen, Planungen und Initiativen. Im Fokus stand die Einrichtung von Männerschutzprojekten, z.B. Männerschutzwohnungen, die aus dem Haushalt des Ministeriums in 2016 mit rund € 100.000,00 gefördert werden. Weitere Themen des Pressefrühstücks waren die Arbeit der Landesfachstelle zu „Männergesundheit“ und zu „Männlichkeit und Migration“. Ausführlichere Informationen zur Arbeit der Landesfachstelle Männerarbeit und der Landesfachstelle Jungenarbeit finden sich sich hier.

[Michael Ney - Bildungsreferent Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-04-15

KgKJH auf dem Bildungsforum Internationaler Spielmarkt Potsdam
Am 29. und 30. April findet das Bildungsforum Internationaler Spielmarkt Potsdam unter dem Titel "Spiel mit Grenzen" auf der Insel Hermannswerder statt. Fachkräfte der Sozialen Arbeit, Pädagog*innen, Studierende und Interessierte sind eingeladen, bei Vorträgen und in zahlreichen Workshops theoretische und methodische Inputs zu erhalten und in den Fachaustausch zu treten, in diversen Aktionen neue Kompetenzen zu entdecken und auf dem Markt Spiele, Materialien und Bücher zu erwerben.

Das KgKJH wird zum einen mit den internationalen Projektpartner*innen des EU-Projekts "Diversität spielend begleiten" vertreten sein und zum zweiten wird der Bildungsreferent Jungen*arbeit Michael Ney am Samstag von 14:30 – 16:00 Uhr einen Workshop unter dem Titel: "Grenzen - zwischen Freiheit und Sicherheit. Biographiearbeit mit Mädchen* und Jungen*" ausrichten.

Hinweisen möchten wir auch auf den Fachvortrag des Autoren Dr. Jan Uwe Rogge mit dem Titel "Kinder brauchen Grenzen!", der am Freitag um 15:00 Uhr in der Kirche stattfinden wird. Das komplette Programm mit den Workshopbeschreibungen befindet sich hier.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin]
Nachricht vom 2016-04-13

save the date: LAK "Männer in Kitas" am 10. Juni 2016
Der Landesarbeitskreis "Männer in Kitas" trifft sich am 10. Juni 2016 in Magdeburg in den Räumen des KgKJH, Schönebecker Str. 82. Eingeladen sind alle männlichen Erzieher und Erzieherschüler in Sachsen-Anhalt. Geplant ist das Treffen von 09.30 - 12.30 Uhr.

Im Mittelpunkt soll die Vorstellung der aktuellen Studien zum Thema "Hat Pädagogik ein Geschlecht?", der Austausch zu aktuellen Themen, sowie die Planung weiterer Treffen stehen.

Für Fragen und Anmeldungen steht Michael Ney unter 0391.24279883 oder per Email unter ney[at]geschlechtergerechtejugendhilfe.de zur Verfügung.

[Michael Ney - Bildungsreferent Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-04-09

Fachtagung "Jungen auf der Flucht"
Die Flüchtlingskrise, die Europa im Herbst und Winter 2015 erlebte, hat ein Geschlecht: Sie ist großenteils eine "Massenflucht junger Männer", so der "Spiegel" im September 2015. Die Gründe dafür sind verschieden. Junge Männer aus Syrien oder Eritrea etwa entziehen sich durch die Flucht dem Waffendienst bzw. der Zwangsrekrutierung. Konflikte sind programmiert, wenn diese Jungen und jungen Männer mit der westlichen Lebensweise konfrontiert werden. Nicht nur das Rollenverständnis der Geschlechter differiert, sondern das gesamte kulturelle Wertesystem schafft erhebliches Konfliktpotential, vom einfachen Einkauf oder der Bahnfahrt bis hin zu Verunsicherungen durch die sogenannte westliche Freizügigkeit.

Den Fragen und Herausforderungen dieser Situation für die Jungen*arbeit will sich der Jungenfachtag "Jungen auf der Flucht" am 19. Mai 2016 in Erfurt stellen.

Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden sich hier

[Michael Ney - Bildungsreferent Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-04-09

Mitveröffentlichung des KgKJH im Fachbuch "Inter* und Trans*identitäten"
Im Nachklang an die Auswertung des Forschungsprojektes des KgKJH "unsicher.klar.selbstbestimmt - Wege von Trans*Kindern, *Jugendlichen und jungen *Erwachsenen in Sachsen-Anhalt" wurde das KgKJH durch den Psychosozialverlag gebeten, einen Aufsatz für das Fachbuch "Inter* und Trans*identitäten. Ethische, soziale und juristische Aspekte" zu verfassen. Der nun veröffentlichte Artikel beleuchtet einige Ergebnisse des Praxisforschungsprojekts, zeigt Forschungsdesiderate auf und fasst Handlungsempfehlungen zusammen.

In der Ankündigung zur Fachpublikation ist zu lesen: "Der Deutsche Ethikrat veröffentlichte im Februar 2012 eine Stellungnahme zur Intersexualität, in der ethische und juristische Fragen, die inter* Menschen betreffen, diskutiert werden. Diese Debatten werden im vorliegenden Band aufgegriffen und um die Thematik der Trans*identität erweitert. Der Band vereint die Perspektiven von Interessengruppen mit Ergebnissen empirischer Arbeiten unter anderem zur Situation präoperativer transidenter Menschen sowie den Motiven geschlechtsangleichender Operationen. Dargestellt werden zudem alte und neue Widersprüche in der Rechtsprechung und der künftigen Rechtsgestaltung in Bezug auf Inter* und Trans*identitäten. Darüber hinaus werden der Umgang mit Kindern und Jugendlichen sowie die mediale Bearbeitung und die Herausforderungen im Leistungssport analysiert. Mit Beiträgen von Saskia Gehrmann, Ilke Glockentöger, Danielle Verena Kollig, Ursula Kuhnle-Krahl, Luisa Lettrari, Friederike Maaßen, Harald Matern, Laura Münker, Alexander Naß, Timo O. Nieder, Konstanze Plett, Livia Prüll, Eike Richter, Anja Schmidt, Maximilian Schochow, Katharina Scholz, Kerstin Schumann, Florian Steger, Bernhard Strauß, Mathias Wirth, Manuel Willer, Jörg Woweries und Simon Zobel"

Maximilian Schochow, Saskia Gehrmann, Florian Steger (Hg.)
Inter* und Trans*identitäten. Ethische, soziale und juristische Aspekte
Verlag: Psychosozial-Verlag
409 Seiten, erschienen im März 2016
ISBN-13: 978-3-8379-2453-4
Preis: 39,90 Euro
Leseprobe

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]

Nachricht vom 2016-04-05

Trans*Planet - eine neue Youtube-Plattform (nicht nur) für transidente Menschen
"Du bist vielleicht gerade frisch als transident geoutet, seit drei Tagen auf Testosteron oder mitten in der Vornamens-und Personenstandsänderung? Dann erzähl uns und der Community deine Geschichte."

Drei erfahrene Youtuber initiierten im Februar einen Gemeinschaftskanal, in dem Transsexuelle und Transgender aus ihrem Leben erzählen. Sie wünschen sich, dass sich viele verschiedene Menschen an Trans*Planet beteiligen und würden sich auch sehr freuen, wenn sich Leute melden, die sich weder als weiblich noch als männlich identifizieren.

In den ersten Wochen erhielt Trans*Planet bereits eine positive Resonanz. Mehrere Menschen haben angefangen, den Kanal zu nutzen, um über ihr Leben und ihre Erfahrungen zu erzählen. Hier der Link zum Kanal.

[aus dem Rundbrief des BBZ Lebensart]


Nachricht vom 2016-04-05

BAG Mädchenpolitik tagt in Magdeburg
Am 10. April 2016 tagt die BAG Mädchenpolitik mit ihrem ersten Studientag zum Thema "Mädchenarbeit im Diversitätszeitalter" in Magdeburg. Gleichzeitig laden die BAG Mädchenpolitik, das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V., die LAG Mädchen und junge Frauen Sachsen-Anhalt sowie die Mädchen*arbeitskreise Magdeburg und Halberstadt am 11. April 2016 zur gleichnamigen bundesweiten Fachtagung (hier) ein.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin Mädchen*arbeit]

Nachricht vom 2016-04-04

Wanderausstellung "Trans* in der Arbeitswelt" in der Harzmensa
Die Grüne Hochschulgruppe Halle und das BBZ "lebensart" e.V. eröffnen am 11.04.2016 um 13 Uhr in der Harzmensa der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zusammen mit dem Studentenwerk Halle die Wanderausstellung "Trans* in der Arbeitswelt". Die Ausstellung zeigt zwölf mutige transgeschlechtliche Menschen an ganz unterschiedlichen Arbeitsplätzen: In Büros, Produktionsbetrieben, als Lehrende und LKW-Fahrende. Die Ausstellung thematisiert die Schwierigkeiten, auf die Trans*Menschen am Arbeitsplatz und bei der Jobsuche immer wieder stoßen. Die Wanderausstellung der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen des Landes Berlin entstand im Rahmen des Projektes Trans* in Arbeit unter künstlerischer Leitung der Fotografin Anja Weber und besteht aus 12 Einzelporträts von transgeschlechtlichen Menschen. Sie ist vom 11. April bis zum 02. Mai 2016 in der Harzmensa der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Harz 42, 06108 Halle zu sehen und wird durch das Studentenwerk Halle finanziell unterstützt.

Begegnungs- und Beratungs-Zentrum "lebensart" e.V.
Fachzentrum für geschlechtlich-sexuelle Identität
Nachricht vom 2016-04-04

Seminar Jungen*arbeit trifft Sexualpädagogik
Das Thema Sexualität fordert Einrichtungen, Fachkräfte und Klient*innen in der alltäglichen Praxis immer wieder neu heraus. Im Seminar vermitteln Sandro Dell´Anna (LAG Jungenarbeit in Nordrhein-Westfalen) und Peter Bienwald (Landesfachstelle Jungenarbeit Sachsen) praxis- und zielorientiert sexualpädagogische Grundlagen, erarbeiten mit den Teilnehmenden Verknüpfungen zu Jungen*themen und stellen Methoden für die alltägliche Praxis vor. Das Seminar findet am 01. Und 02. Juni 2016 im Seminarhaus Kulturdenkmal Appenhof in 01683 Rothschönberg statt.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungsflyer
Nachricht vom 2016-03-30

Jugenddemokratiepreis 2016: Hier geht es nicht mit rechten Dingen zu!
Aktuell muss sich die Demokratie so einigen Herausforderungen stellen: Antidemokratische Parolen, die nicht nur von Rechtsextremisten stammen, schüren Fremdenfeindlichkeit und stellen die Demokratie in Deutschland und der EU auf die Probe. Aus diesem Grund lautet das Motto des achten Jugenddemokratiepreises der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb): "Hier geht es nicht mit rechten Dingen zu!".

Der mit 3.000 Euro dotierte Preis zeichnet ein Projekt aus, das sich in herausragender Weise für Demokratie oder Demokratisierung einsetzt und somit ein Zeichen gegen rechte Meinungen aus der Bevölkerung und der Politik setzt. Das Projekt muss von jungen Menschen zwischen 14 und 27 Jahren initiiert sein und sich für demokratische Strukturen und gegen rechtes Gedankengut im Alltag einsetzen. Dabei ist es gleich, ob das Projekt eine Jugendbegegnung, die Erstellung eines Videoclips, die Organisation eines Sportturniers, ein monatliches Stadtteilcafé oder auch etwas ganz anderes ist- der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Bewerbungsfrist ist der 15. April 2016. Alle nötigen Informationen sowie das Bewerbungsformular sind hier zu finden.

Bundeszentrale für politische Bildung
(aus dem JISSA 11/2016 zitiert)
Nachricht vom 2016-03-29

Onlinewörtebuch zu gendergerechter Sprache
Neu zu finden ist im Internet ein Genderwörterbuch, das dazu inspirieren soll, sich sprachlich und schriftlich geschickt und gendergerecht auszudrücken. Im Intro ist zu lesen: "Die alternativen gendergerechten Begriffe können in vielen Kontexten eins zu eins eingesetzt werden, in manchen passen sie eher weniger, manchmal haben die Begriffe leicht andere Konnotationen und ab und zu ist die Paarform die einzige Möglichkeit gendergerecht zu formulieren. Viele nützliche Infos zum gendergerechten Formulieren finden Sie auf der Unterseite Muss das sein?!".

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-03-21

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