Aktuelles

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BAG Tagung: Rechte Jungen! - Herausforderungen für die Jungenarbeit
In den letzten Jahren sind sowohl reaktionäre als auch nazistischen Ideen und Gruppen in politischen sowie religiös aufgeladenen gesellschaftlichen Feldern auf dem Vormarsch. Sei es in Form von rassistischen Übergriffen in Heidenau und Bautzen oder die Wahlerfolge der AfD in der gesamten Republik. Sei es in der steigenden religiösen Radikalisierung bis hin zu kämpfenden jungen Männern aus Deutschland in den Kriegsgebieten des sogenannten Islamischen Staates oder sog. Lebensschützer und „besorgte Eltern“. In den meisten dieser Bewegungen sind Männer sichtbar überrepräsentiert. Auch in unserer Arbeit begegnen uns Jungen und junge Männer, die in den genannten Bewegungen Anschluss suchen und oder die sich an Versatzstücken der dahinterstehenden Gedankenwelten orientieren und bedienen. Wie erklärt sich die Hinwendung von Jungen zu politisch-rechtslastigem Denken, Entwürfen und Angeboten? Welche Irritationen und Verunsicherungen von Jungen werden hier angesprochen? Wie kann „rechter Männerpolitik“ aus der Sicht kritischer Jungenarbeit begegnet werden? Was suchen die jungen Männer, die sich den Salafismus anschließen oder sich in reaktionären und neonazistischen Gruppierungen wiederfinden? Wir wollen den Fachtag (9.-10. November 2016) nutzen, um eine pädagogische Debatte um Fragen der „neuen“ Attraktivität von reaktionären Männer- und Frauenbildern aufgreifen und gemeinsam überlegen, wie wir diesen Phänomenen begegnen können. Die Tagung findet statt als Kooperation von Jungenarbeit Hamburg e.V. und der BAG Jungenarbeit e.V. am 9. und 10. November in Hamburg im Jugend- und Kulturzentrum am Stintfang JUKZ, Alfred-Wegener-Weg 3, 20459 Hamburg. Infos zur Tagung und zur Anmeldung finden Sie hier. [Michael Ney - Bildungsreferent geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-10-19

Geschlecht und sexuelle Identität - kein Thema für den Sport?
Dieser Frage möchte das Ministerium für Justiz und Gleichstellung unseres Bundeslandes in einer Podiumsdiskussion unter dem Titel "Schneller, höher, stärker - unsichtbar. Geschlecht und sexuelle Identität im Sport" nachgehen. Die Veranstaltung findet am 24. November 2016 im Fußballstadion in Halle (Erdgas Sportpark) im Rahmen der dritten Hirschfeld-Tage der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld statt. Für die Diskussionsrunde wurden prominente Gäste eingeladen: So werden Tanja Walther-Ahrens (ehemalige Bundesliga-Fußballspielerin und aktive Sportwissenschaftlerin), Prof. Dr. Martin Schweer (Universitätsprofessor für Pädagogische Psychologie an der Universität Vechta und wissenschaftlicher Leiter der Initiative "Fußball für Vielfalt" der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld), Moritz Müller-Wirth (Feuilletonist bei der ZEIT) und Silke Renk-Lange (Vizepräsidentin für Frauen und Gleichstellung des Landessportbundes Sachsen-Anhalt) untereinander und mit dem Publikum ins Gespräch kommen. Moderiert wird der Abend von Dr. Klemens Ketelhut (Institut für Pädagogik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg). Die Podiumsdiskussion beginnt um 18 Uhr. Alle Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung können Sie dem Einladungsflyer entnehmen. Katharina Scholz Ministerium für Justiz und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt
Nachricht vom 2016-10-17

Studie zu Geschlechterverhältnissen in Nonprofit-Organisationen
Im Rahmen eines vom Bundesfamilienministerium geförderten Forschungsprojekts ist eine Studie zu den Geschlechterverhältnissen in NGOs in Deutschland erschienen. Der Studie zugrunde liegen die Ergebnisse einer Online-Umfrage, an der sich 479 zivilgesellschaftliche Organisationen beteiligt haben. Die Studie untersucht, wie viele Frauen in Vorständen, Geschäftsführungen, Kontroll- und Beratungsgremien in Nonprofit-Organisationen vertreten sind. Die beteiligten Wissenschaftlerinnen kommen dabei zu dem Fazit, dass im Vergleich zum hohen Frauenanteil innerhalb des operativen Bereichs im Nonprofit-Sektor (rund 75 Prozent) die Ergebnisse “nicht zufriedenstellend” sein können.

Der durchschnittliche Frauenanteil in den Vorständen liegt bei 38 Prozent und in den Geschäftsführungen bei 42 Prozent. Allerdings ist in jedem fünften Vorstand keine Frau vertreten. In den Kontroll- und Beratungsgremien unterscheiden sich die Frauenanteile stark nach Art des Gremiums, so liegt der Frauenanteil in Beiräten (41 Prozent) deutlich höher als in Präsidien, Aufsichtsräten und Kuratorien (ca. 30 Prozent). Die Frauenanteile in Führungspositionen sind im Bereich Bildung und Erziehung deutlich höher als im Sport; je älter die Organisationen sind, desto weniger Frauen sitzen tendenziell in den Führungsgremien und -organen.

Die komplette Studie können Sie hier einsehen. Zentrum für europäische Geschlechterstudien Scharnhorststr. 100 48151 Münster Mail: zeugs@uni-muenster.de Web: www.uni-muenster.de/ZEUGS
Nachricht vom 2016-10-17

Fachtag Kinheitspädagogik: Wir stellen die Masterfrage!
Werden Masterabsolvent_innen im Arbeitsfeld Kita und in weiteren Bereichen der Arbeit mit Kindern und Familien gebraucht? Wenn ja, welche Kompetenzen sollen sie im Studium erwerben, und wo sollen und können sie tätig werden? Wie muss ein berufsbegleitender Masterstudiengang konzipiert sein, um allen Beteiligten eine erfolgreiche Studienzeit zu ermöglichen?

Diesen und weiteren Fragen geht die Evangelische Hochschule Dresden im Projekt PRAWIMA (PRAxisWIssenschaftsMAster) mit Hilfe einer umfassenden Bedarfserhebung nach, um Erkenntnisse für die Entwicklung eines Masterstudiengangs im Bereich der Kindheitspädagogik zu gewinnen.Informationen zum Fachtag sind dem Flyer zu entnehmen.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin geschlechtsbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-10-14

Betrifft Mädchen 4/2016: Work it! Berufs- und Lebensplanung von Mädchen
"Leben um zu arbeiten oder arbeiten um zu leben", stellt eine, nicht unberechtigt, vielfach diskutierte Aussage dar. Der eigene Beruf kann eine sinnstiftende Funktion haben und neben dem rein praktischen und notwendigen Nutzen des Geldverdienens einen hohen Stellenwert einnehmen. Er kann ebenso Selbstverwirklichung und Bestätigung bedeuten. Am Themenfeld Lohnarbeit zeigen sich aber auch gesellschaftlich vorhandene Diskriminierungsstrukturen, mitunter in Bezug auf Geschlecht. Doch wie sehen Mädchen und junge Frauen ihre berufliche Perspektive? Was wünschen sie sich von ihrem Erwerbsleben, an welche Grenzen stoßen sie? Themen wie Selbstbestimmung bei der Berufswahl, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Sicherheit und Planbarkeit des Erwerbslebens aber auch Karriereorientierung und Barrieren bei der Berufsfindung sind in der alltäglichen pädagogischen Praxis zu finden. Die Berufsorientierung junger Frauen ist immer auch ganzheitlich zu betrachten, weshalb sie mit vielfältigen Fragen im Zusammenhang steht: Wie und wo möchte ich leben, wie und wie viel möchte ich arbeiten, welche Themen sind mir wichtig und womit möchte ich mich beschäftigen, spielt Familie für mich eine Rolle, wie möchte ich mein Berufsleben in Bezug auf meine Freizeit gestalten, welche Möglichkeiten habe ich und an welche Grenzen stoße ich? In diesem Heft liegt der Schwerpunkt auf den Erwartungen der Mädchen und jungen Frauen hinsichtlich ihrer Erwerbstätigkeit und dem (Berufs-)Leben. Es wird aufgezeigt, wie vielfältig diese Erwartungen sind und welchen Einfluss die Aspekte wie Migration, Behinderungen und mehrere Lebensorte auf die Berufswahlentscheidung junger Frauen haben.

Mit Beiträgen von: Gudrun Quenzel, Ingo Leven, Wiebke Warburg, Leonie Herwartz-Emde, Florian Schulz, Ina Bushuven, Katja Demnitz, Nicole Lindenthal, Katja Kühne, Dora Kirchner und Eva Karnowski

Herausgeberin: LAG Mädchenarbeit in NRW e.V., fon 0202/7595046, lag@maedchenarbeit-nrw.de

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtsbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-10-12

Sitzung der LAG Mädchen und junge Frauen im Oktober
Am 26. Oktober 2016 tagt die LAG Mädchen und junge Frauen Sachsen-Anhalt im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration in Magdeburg. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem der Blick auf Gleichstellung und Mädchen- und Frauenförderung im Koalitionsvertrag des Landes Sachsen-Anhalt sowie Aktuelles zum Landesprogramm für ein geschlechtergerechtes Sachsen-Anhalt. Informationen zur Tagesordnung sind hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtsbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-10-12

"Keine Ausnahme für die Kinderehe!" - Deutscher Frauenring für Heiratsalter 18
Der Deutsche Frauenring positioniert sich in einer aktuellen Pressemitteilung deutlich gegen Kinderehen: "Der Deutsche Frauenring (DFR) hat den Bundesgesetzgeber aufgefordert, 'das Heiratsalter in Deutschland ausnahmslos auf 18 Jahre gesetzlich festzulegen'. Nach Berichten des UNHCR und Terre des Femmes würden 'immer mehr Mädchen im Herkunftsland oder auf der Flucht (zwangs-)verheiratet', weil die Eltern meinten, damit das eigene Kind auf der Flucht zu schützen. Dies, so der DFR, verstoße 'gegen die UN-Kinderrechtskonvention, die das Heiratsalter auf 18 Jahre festlegt'. Die deutsche Rechtslage ist nach Ansicht des DFR 'widersprüchlich und genügt der Kinderrechtskonvention nicht'. Bis heute gelte in § 1303 Abs. 2-4 BGB eine 'Ausnahmeregelung, nach der eine Genehmigung für eine Heirat ab 16 Jahren möglich ist, was in der Praxis vor allem Mädchen betrifft.' Wenn minderjährige geflüchtete Ehefrauen beim Begehren auf Asyl beantragten, dass die Ehe anerkennt wird, werde dem 'oftmals von Behördenseite entsprochen'. Nach dem Grundsatz 'Lassen wir Mädchen Kinder sein - nicht Bräute!' plädiert der Frauenring für ein 'einheitliches Heiratsalter ab 18 Jahren' und stellt fest: 'Nur so wird die eigenständige geistige und körperliche Entwicklung von Kindern gewährleistet und nur so können die Mädchen ihre Schulpflicht und ihr Recht auf Bildung wirklich wahrnehmen. Nur wenn der § 1303 zur Ehemündigkeit im BGB das Heiratsalter für alle ab dem 18. Lebensjahr festschreibt, ist die Anwendung auch gegenüber geflüchteten Mädchen und Familien glaubhaft durchzusetzen." http://www.deutscher-frauenring.de/presse/press-releases/pm-7-2016
Nachricht vom 2016-10-10

Qualitätskriterien gelingender Jungen*arbeit in Sachsen-Anhalt
Jungen*arbeit braucht Qualität. Entsprechend bedarf es für den Arbeitsbereich der Jungen*arbeit in Sachsen-Anhalt der Entwicklung von Qualitätskriterien. Dabei können und sollen die Diskussion, Entwicklung und Formulierung von Qualitätskriterien als Prozess verstanden werden, der fortlaufend weitergeführt wird. Qualitätskriterien in der Jungen*arbeit brauchen für die dynamische und praxisnahe Weiterentwicklung, eine an tatsächlichen Bedarfen und Evaluation des geleisteten gekoppelte Fachdiskussion in den Einrichtungen, in Facharbeitskreisen und im Dialog mit Verwaltung und Politik. Diesen Diskussionsprozess haben wir im letzten halben Jahr initiiert und sind mit Fachpraktiker*innen erste gemeinsame Schritte gegangen. Jetzt liegen die ersten Ergebnisse und Entwürfe vor, die wir gern in einem erweiterten Kreisweiterdiskutieren würden. Angesprochen sind Fachkräfte in der Jungen*arbeit, Vertreter*innen der Trägerstruktren, der Verwaltung und insbesondere auch Kolleginnen* aus dem Bereich der geschlechterbewussten Arbeit mit Jungen* (Crosswork) und natürlich alle weiteren Interessierten – insbesondere aus dem Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendhilfe in Sachsen-Anhalt. Geplant ist die Veröffentlichung der Qualitätskriterien im Rahmen eines Bibliotheksgesprächs zur Jungen*arbeit in Sachsen-Anhalt am 29. November 2016. Wer Interesse hat, sich an der Gestaltung der Qualitätskriterien in der Jungen*arbeit zu beteiligen und mitzudiskutieren, ist herzlich eingeladen, mit unserem Bildungsreferenten für geschlechterbewußte Pädagogik und Jungen*arbeit, Michael Ney Kontakt aufzunehmen: Michael Ney Fon: 0391.6310556 E-Mail: ney@geschlechtergerechtejugendhilfe.de
Nachricht vom 2016-10-10

MädchenTage Sangerhausen on tour
Der Verein mad house e.V. Sangerhausen veranstaltet seit einigen Jahren in den Oktoberferien die thematischen "MädchenTage" im Jugendzentrum "Buratino". Doch in diesem Jahr gehen die Mädchen und Fachfrauen auf Tour und starten zu einer Bildungsreise nach Leipzig. Informationen zum Programm sind hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtsbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-10-05

Einladung zur Teilnahme an einer Onlinebefragung
"Mädchen und junge Frauen gehen verantwortungslos mit Verhütungsmitteln um." Diese Aussage, die wir immer wieder hören, hat uns dazu bewogen, eine Umfrage zu erstellen und Mädchen und junge Frauen im Alter von 12 bis 25 selbst zu Wort kommen zu lassen. Uns interessiert, warum Mädchen und junge Frauen wirklich zu Verhütungsmitteln greifen, wer sie berät und ob sie Alternativen kennen. Wir möchten Sie als Praktiker*innen der Kinder- und Jugendhilfe, als Mütter oder Väter oder als sonstige Begleiter*innen von Mädchen und jungen Frauen heute bitten, den folgenden Link weiterzugeben und Mädchen zu motivieren, sich zehn bis 15 Minuten Zeit zu nehmen und die Fragen zu beantworten. Für die Teilnahme ist nicht erforderlich, dass die Mädchen und jungen Frauen sexuelle Erfahrungen haben oder Verhütungsmittel nutzen. Die Befragung als auch die Auswertung erfolgen anonym. Die Nutzung des Fragebogens ist vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember 2016 möglich.

Die Auswertung der Umfrage wollen wir nutzen, um den Diskurs zu versachlichen und Handlungsstrategien im Umgang mit dem Thema zu diskutieren. Sollten Sie an den Ergebnissen interessiert sein, dann melden Sie sich bitte in der Geschäftsstelle des KgKJH (info@geschlechtergerechteJugendhilfe.de). Für Rückfragen stehen Ihnen Kerstin Schumann (Geschäftsführerin KgKJH) und Irena Schunke (Bildungsreferentin Mädchen*arbeit) zur Verfügung. Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtsbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-10-05

Aktionen und Workshops zum Weltmädchentag 2016
Am 11. Oktober, dem Weltmädchentag, setzen sich Fachfrauen* aus vielfältigen Arbeitsbereichen weltweit für die Stärkung der Rechte von Mädchen* und Frauen* ein. Auch in Sachsen-Anhalt soll der Weltmädchentag dazu genutzt werden, auf die unterschiedlichsten Lebenswelten von Mädchen* und die damit verbundenen Benachteiligungen aufmerksam zu machen. In Halberstadt, Halle und Magdeburg laden die Mädchen*arbeitskreise, die djo - Deutsche Jugend in Europa sowie weitere Initiativen zu Aktionen und Workshops ein. Gleichzeitig wird in Halberstadt die die Foto(Wander)Ausstellung zur Mädchen*woche 2016 "CoolTour durch Mädchen*kulturen" eröffnet.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtsbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-10-05

Interessenbekundung Innovationsfonds BMFSFJ bis 2019
Das Bundesjugendministerium hat ein Interessenbekundungsverfahren für innovative Projekte in der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit gestartert. Gefördert werden Projekte in den Handlungsfeldern Politische Bildung, Kulturelle Bildung, Jugendverbandsarbeit, Internationale Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit. Bis zum 15. Oktober können sich Interessierte noch bewerben. Weitere Informationen sind auf der Homepage des BMFSFJ zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtsbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-10-04

Neuauflage: "Wenn Kinder anders fühlen - Identität im anderen Geschlecht"
Der empfehlenswerte Elternratgeber "Wenn Kinder anders fühlen - Identität im anderen Geschlecht" von Stephanie Brill und Rachel Pepper wurde aufgrund der hohen Nachfrage im Jahr 2016 neu aufgelegt. Neben der Auseinandersetzung mit der Aspekten von Transidentität bei Kindern und der Beschreibung von Entwicklungsstadien werden stärkende Tipps für Eltern und Familien gegeben. Das Buch ist unter der ISBN 978-3-497-02604-3 zum Preis von 26,90 Euro zu erwerben oder in der Genderbibliothek des KgKJH ausleihbar. Eine Leseprobe findet sich hier. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-10-04

Stellenausschreibung "Interkulturelle Mädchenarbeit"
Die djo-Deutsche Jugend in Europa, Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. sucht zum 15.Januar 2017 ein/e Projektreferent*in für den Bereich der interkulturellen Mädchenarbeit (Teilzeit: 30 h/Woche). Die ausführliche Ausschreibung ist hier abzurufen.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtsbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-10-04

Noch Plätze frei: "Fachkraft für Jungen*arbeit" 2016-2017
Der Zertifikatskurs "Fachkraft für Jungen*arbeit" startet im Herbst 2016 in die zweite Runde. Mit der Zielsetzung "Jungen*arbeit in Sachsen-Anhalt. fördern – qualifizieren – vernetzen" wollen wir wieder in Theorie und Praxis der Jungen*arbeit einsteigen und im Rahmen der Ausbildung Praxisprojekte daraus entstehen lassen. Der Zertifikatskurs findet in Kooperation mit dem Landesjugendamt Sachsen-Anhalt statt. Die Teilnahme wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt zertifiziert. Ausführliche Informationen zu den geplanten Inhalten und Anmeldeunterlagen finden sich auf unserer Homepage. Der Kurs findet im Mauritiushaus in Niederndodeleben statt, die Termine sind wie folgt geplant: Modul I: 16.11. – 18.11.2016 Modul II: 01.03. – 03.03.2017 Modul III: 31.05. – 02.06.2017 Für Rückfragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Michael Ney Bildungsreferent für geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit Fon: 0391.24279883 E-Mail: ney@geschlechtergerechtejugendhilfe.de
Nachricht vom 2016-10-02

Reader zur Tagung "Genderblick auf Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrungen" online
Am 20.09.2016 führten wir in Kooperation mit der KEB eine Fachtagung zur Stärkung von Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe sowie zur Sensibilisierung für Problemlagen von Mädchen* und Jungen* mit Migrationserfahrungen durch. 81 Teilnehmer*innen diskutierten in verschiedenen Foren Handlungsansätze und Strategien. Veröffentlicht wurde an diesem Tag ein begleitender Expert*innenreader mit theoretischen Texten und Impulsen sowie Erfahrungswerten aus der Praxis. Dieser Reader steht nun online zur Verfügung und kann hier heruntergeladen werden. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-09-30

Herzlichen Glückwunsch: 20 Jahre LAG Mädchen Schleswig-Holstein
Vor zwei Jahrzehnten entstand aus dem Arbeitskreis Mädchenarbeit mit vielen engagierten Frauen die Landesarbeitsgemeinschaft Mädchen und junge Frauen in der Jugendhilfe Schleswig-Holstein (LAG Mädchen). Unter dem Motto "WIR GÖNNEN UNS JA SONST NICHTS!" laden die Fachfrauen der LAG am 5. Oktober 2016 zu einer Fachtagung zum runden Jubiläum ein. Aus dem Programm ist zu entnehmen, dass Mädchentreffs, -vereine und Einrichtungen kurz und knackig ihre Highlights vorstellen. Der Vorstand der LAG Mädchen wagt eine schnelle Zeitreise durch zwanzig Jahre LAG.

Kontakt: Siri Peters Mejia Landesjugendring Schleswig-Holstein e.V. Mädchen- und Frauenarbeit Holtenauer Str. 99, 24105 Kiel Tel. 04 31-800 98 40 info@ljrsh.de
Nachricht vom 2016-09-29

Förderprogramm Frauen iD
Der Bundesverband des Paritätischen Bildungswerks hat bereits im August 2016 Fördergelder für Projekte ausgeschrieben, die das Selbstwertgefühl und Selbstlernkompetenzen von geflüchteten Frauen im Alter von 18 bis 26 Jahren in Deutschland (kurz "Frauen iD") durch kulturelle Bildungsmaßnahmen fördern. Beantragungen sind noch möglich. Die Projekte sollten im Oktober 2017 abgeschlossen sein. Hier findet sich die Ausschreibung. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-09-28

Zanzu.de
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat in Kooperation mit der belgischen Nichtregierungsorganisation Sensoa schon vor einiger Zeit das Portal Zanzu.de freigeschaltet. In den 13 Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch, Türkisch, Arabisch, Farsi, Bulgarisch, Polnisch, Albanisch, Spanisch, Niederländisch und Rumänisch werden Informationen zu sexueller und reproduktiver Gesundheit auf einfache und leicht verständliche Weise gegeben. Auf der Webseite ist zu lesen: "Somit erhalten insbesondere denjenigen, die noch nicht lange in Deutschland leben, einen diskreten und direkten Zugang zu Wissen in den Bereichen Körperwissen, Familienplanung und Schwangerschaft, Verhütung, Beziehungen und Gefühle, HIV/STI, Sexualität sowie Informationen zu themenverwandten Rechten und Gesetzen in Deutschland." [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-09-26

Demonstration zum Erhalt des Aktionsplans LSBTTI
Auch das KgKJH wird sich am Freitag, dem 30. September um 13:30 Uhr an der Demonstration auf dem Domplatz beteiligen. Der durch das Land Sachsen-Anhalt in der letzten Legislatur beschlossene Aktionsplan LSBTTI ist ein außerordentlich wichtiger Meilenstein auf dem Weg, um in unserem Bundesland Vorurteile abzubauen. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-09-26

Wenn der Vater* mit dem Sohne* - ein Crossworkprojekt in Aue-Fallstein
Über fünf Wochen - seit Ende August - hat unser Bildungsreferent, Michael Ney, das "Väter*-Söhne*-Projekt" der Schulsozialarbeit an der Grundschule Aue-Fallstein, gemeinsam mit der Schulsozialarbeiterin Sabine Stradtner, konzeptioniert und begleitet. Zielsetzung des Projektes war die Stärkung der Rolle der Väter* in der Elternarbeit und in der Erziehungspartnerschaft zwischen Schulsozialarbeit und Elternhaus mit Blick auf die besonderen Entwicklungsanforderungen von Jungen* in der Elementarpädagogik. Sechs Vater-Sohn-Paare hatten sich angemeldet und haben an den wöchentlichen Projekttreffen teilgenommen. Das Projekt stand unter der Überschrift „Ausbildung zum Jedi-Ritter“ und hat damit ein aktuelles Thema der Jungen auf dem Schulhof aufgegriffen, mit dem auch die Väter etwas verbinden können.. Die erlebnispädagogischen Anteile des Projektes waren entsprechend an dieser Überschrift ausgerichtet. Bei den Projekttreffen kamen in abwechselnder Besetzung alle Teilnehmer, nur die Väter oder nur die Söhne zusammen. Im Austausch mit und zwischen den Vätern ging es um Rollenerwartungen an das eigene Vater-sein und die Männlichkeits*erwartungen an die Söhne. Beim Treffen der Söhne, stand der Austausch über die Erfahrung und den Umgang mit Gefühlen, wie Wut, Traurigkeit, Freude etc. im Mittelpunkt. Zum Abschluss des Projektes fand am vergangenen Wochenende eine wildnis- und erlebnispädagogisch orientierte Abschlussfahrt ins Pfadfinderzentrum Ostharz im Selketal statt, mit Übernachtung im Zelt, Lagerfeuer und Nachtwanderung und vor allem mit vielen Impulsen und gemeinsamer Zeit für die Vater-Sohn-Paare, um ihre Begegnung noch einmal zu vertiefen und sich den spielerischen Herausforderungen der Erlebnispädagogin Therese Wendt aus Göttingen zu stellen. [Michael Ney - Bildungsreferent geschlechterbewusste Pädagogik und Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-09-25

Fachtagung "Genderblick auf Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrungen"
Unter dem Titel "Genderblick auf Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrungen" fand am 20. September 2016, dem Weltkindertag, die Fachveranstaltung des Projektes "Respekt für Religion - Gemeinsam für kulturelle und religiöse Vielfalt in Sachsen-Anhalt" der Katholischen Erwachsenenbildung und dem Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt (KgKJH) statt.

Über 80 Teilnehmer*innen aus ganz Sachsen-Anhalt nahmen an der Fachtagung im Roncalli-Haus in Magdeburg teil. Es ging den Veranstalter*innen darum, sich intensiv mit gewissen gesellschaftlichen Zuschreibungen an Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrungen auseinanderzusetzen. Handlungsstrategien, wie pädagogische Fachkräfte unter geschlechtssensibler Perspektive eine Integration und Partizipation gewährleisten können, sollten erarbeitet werden. Im Mittelpunkt standen der Austausch über die bisherigen Erfahrungen, die Vorstellung gelungener Praxisbeispiele, Erkennen und Angehen von Herausforderungen sowie die Planung möglicher notwendiger Aktivitäten.

Mit einer Statement-Runde eröffneten die Staatssekretärin des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt, Frau Susi Möbbeck, der Geschäftsführer der KEB Ludger Nagel sowie Judith Linde-Kleiner vom Vorstand des KgKJH die Veranstaltung. Anschließend folgte der dialogische Vortrag: "Das Leben der Anderen – Mädchen*- und jungen*bezogene Lebenswelten aus Migrationsperspektiven" von Dr. Claudia Wallner und Olaf Jantz.

Die Teilnehmer*innen wurden in vier verschiedenen Dialogforen dazu eingeladen, sich über eigene Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Praxis auszutauschen und neue Netzwerke zu knüpfen. Thematisch waren die Dialogforen in Kindertagesstätten, Schulsozialarbeiter*innen, offene und stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und Streetwork sowie Hilfen zur Erziehung eingeteilt. Impulsgeber*innen aus den jeweiligen Arbeitsfeldern begleiteten diese inhaltlich.

Die Teilnehmer*innen gaben in der abschließenden anonymen Auswertung eine sehr große Zufriedenheit an. Sie machten deutlich, dass eine weitere Auseinandersetzung mit dem Thema zukünftig wichtig und fortlaufender Fachaustausch gewünscht ist. Auch politische und gesellschaftliche Entscheidungsträger*innen sowie Lehrkräfte sollten sich diesem Thema perspektivisch weiterhin stellen und hierbei gestärkt werden.

Das Projekt "Respekt für Religion" und die Fachtagung werden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" im Themenfeld "Aktuelle Formen von Islam-/Muslimfeindlichkeit" und aus Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.

[Mathias Kühne – KEB]
Nachricht vom 2016-09-22

Neue Gesichter im KgKJH
Die Mitgliederversammlung des KgKJH startete am 21.September 2016 mit der Aufnahme von sechs neuen Mitgliedern. Begrüßen durften wir als juristische Mitglieder das Cornelius Werk - Diakonische Dienste gGmbH (Burg), den Landesverband der AIDS-Hilfe Sachsen-Anhalt Nord sowie die Mandala Kinderbetreuung gGmbH (Magdeburg) und als natürliche Mitglieder Kristina Kootz, Rudolf Lockau sowie Sven Warminsky.

Eine intensive Diskussion ergab sich beim Nachdenken über Genderfragestellungen unter den neuen politischen Bedingungen und die Auswirkungen auf die Arbeit des KgKJH. Deutlich wurde, dass wir in der Relevanz und Breite unserer Themensetzung nicht nachlassen werden. Dies zeigt sich auch in den zwei beschlossenen Leistungsangeboten für das Jahr 2017, die nun als Gesprächsgrundlage mit dem zuständigen Ministerium für Gesundheit, Soziales und Integration dienen. Rückblicke auf Projekte, Maßnahmen und Fortbildungen der vergangenen acht Monate rundeten das Treffen ab. Bei Interesse an der Arbeit des KgKJH oder den Ergebnissen dieser Mitgliederversammlung kann in der Geschäftsstelle konkreter nachgefragt werden.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin]
Nachricht vom 2016-09-22

12 neue Trainer*innen für geschlechtergerechte Konfliktlösung
Mädchen* und Jungen* gehen unterschiedlich mit Konflikten um. Aufgrund ihrer Sozialisationserfahrungen und Geschlechterprägungen entwickeln sie nicht selten ungleiche Strategien. Das Wissen darum und eine vielfältige Methodenkompetenz können dazu beitragen, präventiv potentielle Konfliktsituationen zu erkennen und zu verhindern.

Sechs Frauen* und sechs Männer* absolvierten am Samstag den Abschlusskurs der Trainer*innenfortbildung des KgKJH und stehen nun in Sachsen-Anhalt bereit, um in Kindertagestätten, Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, Schulen und anderen Orten der Kinder- und Jugendhilfe mit Mädchen* und Jungen* oder mit Fachkräften zu arbeiten. Sie verfügen über ein Repertoire an geschlechtergerechten Deeskalationsstrategien und wirken mit dem Ziel, Mädchen* und Jungen* zu ermutigen, selbstsicher und gestärkt ihren eigenen Weg zu gehen.

Anmeldungen für die zweite Kursreihe sind noch möglich. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-09-19

Fortbildungstag: "Frauen der Reformation"
Sie wollen sich mit dem Thema Reformation und Frauen beschäftigen? Die Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland haben dazu eine Wanderausstellung "Frauen der Reformation in der Region" konzipiert. Sie ist seit Herbst 2012 bundesweit unterwegs und stark nachgefragt. Dazu gibt es umfangreiches Begleitmaterial, das am Fortbildungstag vorgestellt und exemplarisch erprobt wird. Dem Flyer zum Fortbildungstag sind weitere wichtige Informationen zu entnehmen.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin für geschlechtsbewusste Pädagogik und Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-09-19

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