Aktuelles

Aktuelles

Ausstellung "ECHT FAIR!" in Staßfurt
Vom 16.2. bis 25.2.2016 ist die interaktive Ausstellung "ECHT FAIR!", die sich an Schülerinnen* und Schüler* ab Klasse 5 richtet, im Salzlandtheater Staßfurt zu sehen. Das Konzept für die Ausstellung wurde von der Berliner Interventionszentrale bei häuslicher Gewalt (BIG) in Kooperation mit dem Präventionsbüro PETZE (Kiel) entwickelt. "ECHT FAIR!" ist die erste Ausstellung im deutschsprachigen Raum zur Gewaltprävention, die ihren Themenschwerpunkt auf häusliche Gewalt und die Stärkung der Selbst- und Handlungskompetenz von Mädchen* und Jungen* legt.

Informationen zur Ausstellung und zum Besuch durch Schulklassen sind beim Verein Rückenwind e.V., Frau Hacker, Tel. 03925-302595, abrufbar.

Irena Schunke
Nachricht vom 2016-02-12

Wahlforen zum Thema LSBTTI* in Sachsen-Anhalt
Im Monat vor der Landtagswahl finden gleich zwei Wahlforen zum Thema LSBTTI* im Bundesland statt. Am 17.02.2016 steht ab 19:00 Uhr im Magdeburger Familienhaus die Diskussion des Aktionsplans gegen Homo- und Transphobie im Mittelpunkt. Eingeladen wurden durch den CSD Magdeburg e.V. die Spitzenkandidat*innen der Parteien. Anwesend sein werden Katrin Budde (SPD), Wulf Gallert (DIE LINKE), Edwina Koch-Kupfer (CDU, Vertretung Dr. Rainer Haseloff), Prof. Dr. Claudia Dalbert (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Frank Sitta (FDP) und Holger Dragon (PIRATEN).

Der Lesben- und Schwulenpolitische Runde Tisch Sachsen-Anhalt (LSpRT) lädt gemeinsam mit dem LSVD zum LSpRT-Wahlforum am 24.02.2016 um 18:00 Uhr nach Halle in die Räumen der AIDS-Hilfe Halle/Sachsen-Anhalt Süd e.V. (Bölberger Weg 189, 06110 Halle) ein. Gefragt werden wird, welche Ziele die Politiker*innen in den nächsten fünf Jahren für die LSBTI*-Community verfolgen möchten. Eingeladen sind Edwina Koch-Kupfer (CDU), Eva von Angern (DIE LINKE), Nadine Hampel (SPD), Cornelia Lüddemann (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Lydia Hüskens (FDP), Holger Dragon (Piraten) und André Poggenburg (AfD).

Auch das KgKJH hat im Rahmen von Wahlprüfsteinen zwei der zehn Fragen an die Parteien zu Geschlechtervielfalt gestellt. Ziel war es, der genderinteressierten Fachöffentlichkeit vor den anstehenden Landtagswahlen Klarheit über politische Ansätze und Ziele im Bereich der geschlechtergerechten Kinder- und Jugendhilfe zu ermöglichen. So wollten wir u.a. wissen, welche Schritte die Parteien unternehmen, um die Lebenssituation von Trans*Kindern, *Jugendlichen und *Erwachsenen im Bundesland strukturell und angebotsseitig zu verbessern (Frage 7) und mit welchen Strategien die Toleranz gegenüber den Geschlechtervielfalten und sexuellen Orientierungen erhöht und die Bekämpfung von Diskriminierung in diesem Kontext vorangetrieben werden sollen (Frage 8). Die Antworten der Parteien finden sich hier.

Kerstin Schumann (Geschäftsführerin)
Nachricht vom 2016-02-11

BAG Jungenarbeit stellt überarbeitetes Positionspapier online
Nach einem intensiven Diskussionsprozess haben sich Ende September 2015 in Stuttgart Vertreter*innen der Jungenarbeit und anderer Themenbereiche über die Weiterentwicklung der Jungenarbeit, mit Blick auf geschlechtliche Vielfalt und einer entsprechenden Öffnung der Jungenarbeit, auf die Überarbeitung des Positionspapiers verständigt. Die aktualisierte Version wurde jetzt auf der Website der BAG Jungenarbeit. veröffentlicht.

Michael Ney (Bildungsreferent Jungen*arbeit)
Nachricht vom 2016-02-05

Fachgespräch "Selbst Verletzendes Verhalten" (SVV)
Die Stadt Halle (Saale), der Landkreis Saalekreis (Fachgruppe "Gefährdetes Kind") und die Hochschule Merseburg laden am 24.2.2016 interessierte Fachkräfte zum oben genannten thematischen Fachgespräch in die Hochschule Merseburg ein. Als Referentin und Gesprächspartnerin steht Anja Thate (Psychotherapeutin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin) zur Verfügung. Weitere Informationen zur Anmeldung sind dem Flyer zu entnehmen.

Irena Schunke (Bildungsreferentin Mädchen*arbeit)
Nachricht vom 2016-02-04

Betrifft Mädchen Heft 1/2016: "Shake it off!" - Mädchen und Musik
"Sag mir, welche Musik du hörst, und ich sage dir, wer du bist". Dieser vielzitierte Satz wurde Ende der 1990er Jahre geprägt und hat auch heute nicht an Aussagekraft und Vielschichtigkeit verloren. Richtig ist dabei sicher die hohe Bedeutung von Jugend- und Musikkulturen für die Sozialisation junger Menschen. Offen bleibt jedoch, ob diese wichtige Instanz Mädchen und Jungen gleichermaßen zur Verfügung steht und welche geschlechtsspezifischen Mechanismen sie begrenzen. In Bezug auf die Chancengleichheit für Mädchen und junge Frauen hat sich vieles zum Positiven verändert aber im Bereich der kommerziellen Musikindustrie herrschen noch immer tradierte geschlechtsspezifische Rollenklischees. Dementsprechend müssen kreative Orte geschaffen werden, die das weite Feld des "Musik machens" außerhalb von Kommerz und Masse beleuchten. Mit ihrem zu Beginn der 1990er Jahre veröffentlichten Manifest der Riot Grrrl Bewegung mit der Forderung 'Revolution Girl Style Now' entstand ein Aufruf, der Mädchen ermutigen sollte, selbstbestimmt aktiv zu werden und sich gegenseitig zu unterstützen. Die Autor_innen hat interessiert, welche Bewegungen und Konzepte es aktuell dazu in der Mädchen- und Frauenarbeit gibt und wie diese entstanden sind. Mit diesem Heft sollen verschiedene Fragen und Aspekte sowie aktuelle Ausprägungen in der Jugend- und Musikkultur für Mädchen aufgegriffen und zur weiteren Auseinandersetzung mit dem Thema anregen.

Herausgeberin: LAG Mädchenarbeit in NRW e.V., fon 0202/7595046, lag@maedchenarbeit-nrw.de
Bestellungen: 7,- € zzgl. 1,20 € Porto beim Juventa Verlag/Beltz Medien-Service, fon 08191/97000-622, medienservice@beltz.de
Nachricht vom 2016-02-04

Das KgKJH im Gespräch mit LeSBIT
Wer etwas über unseren Verein hören und einen kleinen ersten Einblick in unsere Arbeitsfelder erhalten möchte, der ist herzlich dazu eingeladen, das Magazin LeSBIT (Radio Corax) im Februar 2016 zu hören. In einem Gespräch mit der Moderatorin Elke Prinz kommen unsere Geschäftsführerin und die Bildungsreferent*innen zu Wort. Das Regionalradio Corax kann im Großraum Halle/Saale unter der UKW-Frequenz 95,9 Mhz empfangen werden. Hier findet sich der Link zur Aufzeichnung.

Kerstin Schumann (Geschäftsführerin)
Nachricht vom 2016-02-03

Wahlaufruf zur Landtagswahl 2016 in Sachsen-Anhalt
Demokratie will und muss gelebt sein. Dazu gehört auch, das eigene Wahlrecht zu nutzen und Politik mitzubestimmen. Aus diesem Grund hat das KgKJH gemeinsam mit der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V., dem bund evangelischer jugend mitteldeutschland (bejm, dem Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V., der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e. V. und Miteinander e.V. einen Aufruf zur Beteiligung an der Landtagswahl am 13.03.2016 in Sachsen-Anhalt verfasst. Den Text des Wahlaufrufs finden Sie hier.

Dr. Lydia Hüskens - Vorstandsvorsitzende
Dr. Kerstin Schumann -Geschäftsführerin
Nachricht vom 2016-02-01

Fortbildung: "Gesicht zeigen - aber wie?"
Unter diesem Motto veranstaltet das Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. in Kooperation mit dem AK Mädchen*arbeit in Halberstadt und dem Diakonischen Werk im Kirchenkreis Halberstadt e.V. (Schulsozialarbeit) einen Workshop zu den Themen Vorurteile, Diskriminierung und Zivilcourage. Eingeladen sind Praktiker*innen, Lehrer*innen und interessierte Fachkräfte. Informationen zum Inhalt des Workshops und zur Anmeldung sind der beigefügten Einladung zu entnehmen.

Irena Schunke (Bildungsreferentin Mädchen*arbeit)
Nachricht vom 2016-01-29

One Billion Rising 2016 in Magdeburg
Am Valentinstag ruft ein Aktionsbündnis aus Frauenprojekte und Sozialverbänden in Sachsen-Anhalt zum "One Billion Rising Day 2016" in Magdeburg zu einem Luftballon-Flashmob gegen Gewalt an Mädchen und Frauen auf. Treffpunkt ist am Sonntag, 14. Februar 2016, um 15.oo Uhr am Hundertwasserhaus Magdeburg. An diesem weltweiten Aktionstag sind Mädchen und Jungen, Männer und Frauen in aller Welt aufgerufen, gemeinsam und öffentlich ihre Solidarität und gemeinsame Kraft zu demonstrieren. Der beigefügten Pressemitteilung sind weitere Informationen zu entnehmen.Der entsprechende Aufruf zur Aktion ist hier zu finden.

Irena Schunke (Bildungsreferentin Mädchen*arbeit)
Nachricht vom 2016-01-29

Einladung zur Mitgliederversammlung
Liebe Mitglieder und Sympathisant_innen,

hiermit laden wir Sie/euch fristgemäß zu unserer 1. Mitgliederversammlung im Jahr 2016 ein. Das Treffen des Kompetenzzentrums geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. findet am 24. Februar 2016 von 18:30 bis ca. 20:30 auf der Ebene 3 unserer Geschäftsstelle in der Schönebecker Straße 82, 39104 Magdeburg (Einfahrt an der Kartbahn/Eingang am Glasfahrstuhl) statt.

Geplant sind folgende Tagesordnungspunkte:
1. Begrüßung/Tagesordnung
2. Diskussion Jahresbericht 2015
3. Wahl der Wahlkommission
4. Vorstellung Kassenprüfung und Entlastung des Vorstandes
5. Vorstandswahl
6. Aktuelles im Jahr 2016
- aktualisierte Terminliste
- Jubiläum und Tag der offenen Tür
- Änderungsvorschlag Praxisforschung/Projektentwicklung
- Mädchenbuch
- GeoCach Buch und Strategie
- Tagung Mädchenarbeit
- Qualifikation Fachkraft Jungen*arbeit
- Fortbildung Geschlechtergerechte Konfliktlösungsstrategien in der Kinder- und Jugendhilfe
- Tagung Migration
7. Sonstiges
- Mitgliederversammlung am 21.09.2016

Bei Interesse zur Mitarbeit im Vorstand wäre es gut, dies vor der Mitgliederversammlung in der Geschäftsstelle bekannt zu geben.
Bezüglich der Teilnahme an der Mitgliederversammlung bitten wir um eine verbindliche Rückmeldung bis zum 19.02.2016.

Sabine Lenk

Nachricht vom 2016-01-28

Zum Nachhören: Geschlechterrollen in der Steinzeit
Im Deutschlandradio Kultur gab es am 20. Januar 2016 einen interessanten Beitrag zu Geschlechterrollen aus Sicht der prähistorischen Geschlechterforschung zu hören. Dieser Forschungszweig versucht, Erkenntnisse über das urzeitliche Verhältnis von Männern und Frauen zu gewinnen, über soziale Ordnungen, Geschlechterrollen und Machtstrukturen und geht der Fragen nach, woher unsere gegenwärtigen Vorstellungen vom Leben der Geschlechter in der Urzeit stammen. Der Beitrag, der verdeutlicht, dass unsere populärwissenschaftlichen Vorstellungen und Zuschreibungen zumindest fragwürdig sind, findet sich hier.

Kerstin Schumann (Geschäftsführerin)
Nachricht vom 2016-01-21

Alles Mädchen - Eine Dokumentarfilmreihe über Mädchen
Das Medienprojekt Wuppertal e.V. hat in der Doku-Reihe "Alles Mädchen" Themen der Lebenswirklichkeit von Mädchen wie z.B. Rollenklischees, lesbisches Outing, Mädchensein, Flirten und Schönheitsideale aufgegriffen. Mädchen sollen heute am besten alles sein: burschikos wie Pippi Langstrumpf und feminin wie Prinzessin Lillifee zugleich. In der Beschreibung zur Reihe ist zu lesen, dass die Vielzahl der Möglichkeiten und teils widersprüchlichen Anforderungen es Mädchen nicht immer leicht macht, ihren eigenen Weg zu finden. Gesellschaftliche Rollenbilder sind deutlich weiter und zugleich widersprüchlich geworden.Persönliche Videotagebücher und die filmische Begleitung der Mädchen in ihrem Alltag zeichnen ein Bild der heutigen sogenannten Digital Natives.
Die Dokumentarfilmreihe kann beim Medienprojekt Wuppertal e.V. angefordert werden.

Irena Schunke (Bildungsreferentin Mädchen*arbeit)
Nachricht vom 2016-01-21

Fachtagung: Professionelle Haltung gegenüber sexualisierter Gewalt
Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster veranstaltet am 1. März 2016 in Kooperation mit Zartbitter Münster und der DGfPI die o.g. Fachtagung in Münster. Eine professionelle Haltung im Kontext sexualisierter Gewalt zu entwickeln wird von allen gefordert, die im Rahmen von pädagogischer Arbeit mit Kindern und
Jugendlichen zu tun haben. Die Veranstaltung geht mit Fachinputs und verschiedenen Workshops der Frage nach professioneller Haltung im Rahmen des Themas sexualisierter Gewalt nach und bietet damit eine Plattform für einen intensiven Fachaustausch.
Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung sind im beigefügten Flyer zu finden.

Irena Schunke (Bildungsreferentin Mädchen*arbeit)
Nachricht vom 2016-01-21

Nicht artig - aber einzigartig!
Unter diesem Motto lädt der Mädchentreff in der Evangelischen Jugend Magdeburg interessierte Mädchen (11-15 Jahre) zu vielfältigen Aktionen im Jahr 2016 ein. Am 30. Januar 2016 startet das Team um Bärbel Dometzky mit dem Thema "Heldinnen des Alltags/ Mädchen können alles".
Informationen zum Jahresprogramm und zur Anmeldung sind hier zu finden.

Irena Schunke (Bildungsreferentin Mädchen*arbeit)
Nachricht vom 2016-01-20

MELISSA - Mädchenauszeit
MELISSA steht für: Mädchen. Engagiert. Lebendig. Individuell. Selbstbewusst. Stark. Autonom.
Das Mädchen- und Frauenkommunikationszentrum "Tea-TREFF" in Burg lädt interessierte Mädchen vom 7.2. bis 10.2.2016 zu einer Ferienfreizeit ein. Während dieser Freizeit gibt es einen zweitägigen WENDO-Kurs mit der Trainerin Sabine Lubetzki. Hier erlernen die Mädchen Methoden zur Stärkung ihres Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl.

Weitere Informationen zur Anmeldung und zum Programm sind dem Flyer zu entnehmen.
Kontakt: Mädchen– und Frauenkommunikationszentrum "Tea-TREFF" Burg, Christin Voigt, Tel. 03921-3158

Irena Schunke (Bildungsreferentin Mädchen*arbeit)
Nachricht vom 2016-01-15

Wendepunkt - Traumafokussierte Arbeit im pädagogischen Alltag
Wildwasser Magdeburg e.V. bietet in diesem Jahr eine modularisierte, zertifizierte Fortbildungsreihe (vier Module)für pädagogische Fachkräfte zu o.g. Thema an, die mit belasteten oder traumatisierten Kindern und Jugendlichen in Kontakt sind.
Der Ausschreibung (hier) ist zu entnehmen, dass Fachkräfte der ambulanten und (teil-)stationären Jugendhilfe/Behindertenhilfe werden häufig mit Kindern, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen konfrontiert, die Opfer traumatischer Er-eignisse oder durch sonstige belastende Lebensumstände geprägt wurden. Insbesondere das Erleben sexualisierter Gewalt stellt Begleitpersonen oft vor große Herausforderungen.

Anmeldung und Kontakt über Wildwasser Magdeburg e.V., Ritterstraße 1, 39124 Magdeburg, per Fax 0391/2515418 oder gescannt via E-Mail (info@wildwasser-magdeburg.de).

Irena Schunke (Bildungsreferentin Mädchen*arbeit)
Nachricht vom 2016-01-15

Jungen*arbeit goes Kultur - „Über Jungs oder Bin ich Küche“
"Fünf straffällig gewordene Jugendliche aus unterschiedlichen Milieus werden zu einem Anti-Aggressions-Training in Form eines Kochkurses verurteilt. Beim Aufeinandertreffen treten jede Menge Geschlechterklischees, Rollenbilder und Identitäten zutage. Statusspiele, Grenzüberschreitungen und Selbstdarstellungen verdecken jedoch nur kurz die Geschichten hinter den Geschichten, und die Frage nach der Diskrepanz zwischen dem ersehnten Platz in der Welt und der Wirklichkeit rückt in den Vordergrund."
Das Stück "Über Jungs oder bin ich Küche" von David Gieselmann wurde 2013 auf dem Heidelberger Stückemarkt mit dem JugendStückePreis ausgezeichnet. "Die Jugendjury hat sich für David Gieselmanns "Über Jungs" entschieden, weil das Thema Gewalt und Kriminalität besonders in der pubertären Altersgruppe sehr aktuell ist. Mit dem Thema kann sich in irgendeiner Weise jeder identifizieren. (…) Mit viel Komik und Witz versucht sich das Stück dem Thema aggressive Jugend zu nähern, ohne jedoch den Ernst der Sache untergehen zu lassen."
Im Schauspielhaus Magdeburg läuft das Stück auf seit 2015 auf der Studiobühne. Leider sind gegenwärtig die Vorstellungen ausverkauft.
Sobald das Stück wieder auf dem Plan steht, würden wir gern einen gemeinsamen Theaterbesuch mit einem anschließenden Gespräch mit den Schauspieler*innen organisieren. Neuigkeiten gibt es dann über unsere Newsmail.

Michael Ney - Bildungsreferent Jungen*arbeit
Nachricht vom 2016-01-15

Landesweiter Aktionsplan LSBTTI
Auf der letzten Sitzung des Ausschuss für Recht, Verfassung und Gleichstellung wurde am 15. Januar 2016 im Landtag Sachsen-Anhalt der Aktionsplan LSBTTI diskutiert. Am 22.12.2015 vom Kabinett beschlossen ist er nun auf dem Landesportal Sachsen-Anhalt veröffentlicht. Ministerin Kolb-Janssen plant die Umsetzung der 70 benannten Maßnahmen in den Jahren 2016 - 2021 und betonte freudig, dass wir es als 6. Bundesland geschafft haben, einen entsprechenden Aktionsplan zu verabschieden. Die Abgeordnete Eva von Angern lobte "Der Aktionsplan an sich ist schon ein Bildungsprogramm." Nun bleibt abzuwarten, wie sich die Umsetzung nach der bevorstehenden Landtagswahl gestaltet. Der Aktionsplan findet sich hier

Kerstin Schumann (Geschäftsführerin)
Nachricht vom 2016-01-15

Wahlprüfsteine zu Geschlechterfragen in der Kinder- und Jugendhilfe
Am 13. März 2016, also in knapp zwei Monaten, sind wir dazu aufgerufen, einen neuen Landtag zu wählen. Das KgKJH hat im Vorfeld landesweit agierende Parteien gebeten, auf zehn Fragen, die die geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe im Land betreffen, zu antworten. Unser Ziel war es, Einblicke in politische Ansätze und Ziele im Bereich der geschlechtergerechten Kinder- und Jugendhilfe zu ermöglichen. Nun wünschen wir beim Lesen vielfältige Erkenntnisse und laden dazu ein, auf den zur Zeit überall stattfindenden Wahlveranstaltungen nachzufragen.

Die aktuellen Meinungen verschiedener landesweit agierender Parteien zu Genderfragen finden sich hier.

Kerstin Schumann (Geschäftsführerin)
Nachricht vom 2016-01-13

Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches und friedvolles Jahr 2016
Team und Vorstand des KgKJH starten energiegeladen und ideenreich in das gerade begonnene Jahr 2016. Im Gepäck haben wir interessante Termine, neue Räumlichkeiten und Lust auf gemeinsame Aktivitäten auf dem Weg zu einer geschlechtergerechten Kinder- und Jugendhilfe im Bundesland.

Herzlich einladen möchten wir zum Jubiläum und dem Abend der offenen Tür am 4. März 2016 um 17:00 Uhr in den neuen Räumen. Team und Vorstand werden für Gespräche zu vergangenen und aktuellen Projekten bereitstehen, ein Kennenlernen der neuen Räumlichkeiten ist möglich. Den Mittelpunkt des Abends bildet der Vortrag "10 Irrtümer über Mädchen*, Jungen* und Gender in der Jugendarbeit", der von Dr. Claudia Wallner und Michael Drogand-Strud gehalten werden wird. Die Einladungskarte findet sich hier. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und bitten um eine Anmeldung per Mail.

Wir wünschen Ihnen und uns ein erfolgreiches und friedvolles Jahr und freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit!

Dr. Lydia Hüskens (Vorsitzende)
Dr. Kerstin Schumann (Geschäftsführerin)

Nachricht vom 2016-01-11

Die Wahl ist weiblich! Einladung des LFR
Am 13. März 2016 findet die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt statt. Anlässlich dessen diskutieren wir mit den Spitzenpolitiker_innen aus Sachsen-Anhalt, dem Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V., unseren Kooperationspartner_innen und unseren Mitgliedsorganisationen über die Gleichstellungspolitik der zur Wahl stehenden Parteien.
Ort: Hotel Ratswaage, Magdeburg
Wann: 11.01.2016 17:00 Uhr
Weitere Informationen finden sich hier .

LFR Sachsen-Anhalt e.V.
Nachricht vom 2016-01-07

Was würdest du für Mädchen tun? - Neue filia-Förderrichtlinie
Die filia-Frauenstiftung unterstützt auch 2016 Projekte, die Mädchen stark machen, mit bis zu 5.000 Euro. Die Projekte sollen etwas dafür tun, dass Mädchen und Frauen frei von Gewalt leben können und dass sie in der Gesellschaft mitentscheiden. Die Projekte werden von Mädchen und/oder Frauen für Mädchen und junge Frauen gemacht.
Bis zum 1. März 2016 nimmt filias Mädchenbeirat Anträge mit Ideen und Plänen für Projekte an. Die Anträge werden von uns, den Mädchen und jungen Frauen des Mädchenbeirats, gelesen und diskutiert. Der Mädchenbeirat besteht zurzeit aus 12 jungen Frauen zwischen 14 und 22 Jahren, die schön verschieden sind. Dieser Mädchenbeirat schlägt dem Stiftungsrat von filia vor, welche Mädchenprojekte in Deutschland gefördert werden sollen.
Umfangreiche Informationen zur Förderung und zur Antragstellung sind hier zu finden.

Irena Schunke - Bildungsreferentin Mädchen*arbeit
Nachricht vom 2016-01-07

Buchvorstellung: Frauen in Sachsen-Anhalt
Frauen in Sachsen-Anhalt. Ein biographisch-bibliographisches Lexikon vom Mittelalter bis zum 18.Jahrhundert. Eine Buchvorstellung, veranstaltet durch die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Humanwissenschaften in Kooperation mit der Landeshauptstadt Magdeburg, Amt für Gleichstellungsfragen am 19.01.2016 um 17.00 Uhr im Rathaus Magdeburg (Ratsdiele).

Das Lexikon stellt Frauen vom Mittelalter bis zum 18. Jahrhundert vor, die sich im Raum des heutigen Sachsen-Anhalts und über ihn hinaus durch ihr Können, ihr Engagement und ihre gestalterische Kraft in besonderer Weise verdient gemacht haben. Darunter Berühmtheiten wie Zarin Katharina, Kaiserin Theophanu, Katharina von Bora oder die Dichterin Anna Louisa Karsch. In über 100 Portraits werden die Lebenswege und Leistungen von Kaiserinnen, Fürstinnen, Schriftstellerinnen, Musikerinnen, Patrizierinnen, Äbtissinnen, Reformatorinnen oder Mystikerinnen neuartig präsentiert. Aber auch bislang unbekannte Bürgerinnen, Mägde, Ökonominnen oder Dichterinnen werden erstmals biographisch erfasst und als gesellschaftliche, soziale, unternehmerische, künstlerische oder kulturelle Akteurinnen vorgestellt. Der Band verbindet den wissenschaftlichen Blick auf Berühmtheiten mit der Erinnerung an das bedeutsame Wirken heute vergessener Frauen und der erstmaligen Vorstellung besonderer Frauenpersönlichkeiten.

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Humanwissenschaften
Landeshauptstadt Magdeburg, Amt für Gleichstellungsfragen

Nachricht vom 2016-01-07

Sehr geehrte Leser*innen der News des KgKJH,
früher als gewohnt erhalten Sie in diesem Jahr den das Jahr 2015 abschließenden Newsletter des KgKJH. Der Grund dafür liegt im Umzug der Geschäftsstelle, der die fachinhaltliche Arbeit im Dezember natürlich beeinträchtigen wird. Zum 7.12.2015 zieht unser Kompetenzzentrum in neue Räume, die sich in der Schönebecker Str. 82 befinden. In neuer Bürogemeinschaft sitzen wir dann mit dem Landesjugendwerk der AWO Sachsen-Anhalt e.V. und dem Netzwerk für Demokratie und Zivilcourage auf einer Etage. Sollte alles klappen, dann sind wir spätestens nach der Weihnachts- und Jahreswechselpause, am 4. Januar 2016 wieder erreichbar, die erste Gendernews des Jahres 2016 erhalten Sie am 11. Januar.

Herzlich einladen möchten wir an dieser Stelle zum Jubiläum und dem Abend der offenen Tür am 4. März 2016 um 17:00 Uhr in den neuen Räumen. Team und Vorstand werden für Gespräche zu vergangenen und aktuellen Projekten bereitstehen, ein Kennenlernen der neuen Räumlichkeiten ist möglich. Den Mittelpunkt des Abends bildet der Vortrag "10 Irrtümer über Mädchen*, Jungen* und Gender in der Jugendarbeit", der von Dr. Claudia Wallner und Michael Drogand-Strud gehalten werden wird. Die Einladungskarte findet sich hier. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und sind für eine Rückmeldung per E-Mail dankbar.

Zum Übertrag wichtiger Termine in Ihren Kalender finden Sie hier die Jahresplanung des KgKJH. Einen Überblick über die geplanten fachinhaltlichen Schwerpunkte unseres Wirkens können Sie hier erhalten.

Der Vorstand und das Team des KgKJH wünschen Ihnen eine friedliche Advents- und Weihnachtszeit und einen wunderbaren Start in das Jahr 2016.

Dr. Lydia Hüskens (Vorsitzende)
Dr. Kerstin Schumann (Geschäftsführerin)
Nachricht vom 2015-12-01

Neue Wege für Jungs und Boys'Day feiern Geburtstag
Seit zehn Jahren unterstützt das Netzwerk Neue Wege für Jungs - Jungen* bei der Berufs- und Lebensplanung. Seit fünf Jahren können sie sich am Boys'Day - Jungen-Zukunftstag über Perspektiven insbesondere in den Bereichen Erziehung, Pflege, Soziales und Gesundheit informieren. Beide Jubiläen wurden bei der Veranstaltung "Jungenwelten" am 18. November 2015 im Bundesfamilienministerium gefeiert.

Engagierte und Fachleute aus der Jungen*arbeit nutzten dabei die Gelegenheit für einen gemeinsamen Austausch, sowie einen Rück- und Ausblick über die geschlechtergerechte Berufs- und Studienwahl. Darüber hinaus wurden die Projektpartner*innen von "Neue Wege für Jungs" sowie mehrere Boys'Day-Initiativen geehrt. Zum Abschluss der Veranstaltung performte die Rap-Gruppe "Was geht Almanya?" ihren Song "I have a dream". Die Jugendlichen sind Redakteur*innen im Online-Jugendmagazin zu Geschlechterfragen „meinTestgelaende.de“ und prangern mit ihrer Musik Klischees und Berufstraditionen an. Der pädagogische Leiter der Kita Mandala in Magdeburg,

Frank Pardeike, der sich seit Jahren mit kreativen Aktionen für einen gelingenden Boys´Day in seiner Einrichtung einsetzt, zieht für die Veranstaltung ein positives Resümee und hofft gleichzeitig, dass die Bemühungen um eine Stärkung des Boys´Days auch in Sachsen-Anhalt nicht nachlassen. Für eine geschlechtergerechte Betreuung der Kinder durch männliche* und weibliche* Fachkräfte in den Einrichtungen der Frühpädagogik in Sachsen-Anhalt, ist noch ein gutes Stück Weg zurück zu legen.

Michael Ney - Bildungsreferent Jungen*arbeit
Nachricht vom 2015-11-26

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