Aktuelles

Aktuelles

Aktionen am Internationalen Gewalt gegen Frauen
Am 25. November 2015 fanden im Rahmen des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen in Magdeburg vielfältige Veranstaltungen statt. Am Vormittag hatten die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Magdeburg, Heike Ponitka, und der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Magdeburg, Dr. Lutz Trümper ins Rathaus eingeladen. Neben der Fahnenhissung wurde durch Dr. Lutz Trümper die Europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene unterzeichnet. Am Nachmittag wurde vor dem Ministerium für Justiz und Gleichstellung durch die Ministerin Prof. Dr. Angela Kolb und die Vorsitzende des Landesfrauenrates, Eva von Angern, ebenfalls die Fahne von TERRE DES FEMMES gehisst. Im Rahmen der Gedenkstunde im Landtag Sachsen-Anhalts stellte Carina Walofsky (Wildwasser Magdeburg e.V.) das neue Bundesprogramm "BeSt – Beraten und Stärken zum Schutz von Mädchen und Jungen mit Behinderung vor sexualisierter Gewalt" vor. Wildwasser Magdeburg e.V. ist eine der Fachstellen in Deutschland, die das Programm bis 2018 in Sachsen-Anhalt umsetzen dürfen. Im Anschluss wurde im Landtag die Ausstellung "Die Farben meiner Gefühle" durch Alice Michalak (Wildwasser Magdeburg e.V.) im Beisein vieler Gäste eröffnet.

Fotoimpressionen von den Aktionen hier.

Irena Schunke - Bildungsreferentin Mädchen*arbeit
Nachricht vom 2015-11-26

Mythos und Wahrheit: Mädchen können nicht rechnen?
In der Ausgabe des SPIEGEL ONLINE (Schulspiegel) vom 24.11.2015 beschäftigt sich die Autorin Heike Klovert mit dem alten Vorurteil, dass Mädchen nicht rechnen können. Aus ihrem Faktencheck mit Blick auf die PISA-Studie 2012 und die Timss-Studie 2011 (zu mathematischen und naturwissenschaftlichen Kompetenzen)wird vorerst der Eindruck erweckt, dass Mädchen schlechter in Mathematik sind.
Ein Aspekt, der Mädchen bei uns in ihrer Begeisterung für Mathe bremst, könnte auch der Unterricht an deutschen Schulen sein. Die Kölner Professorin für Kognitive Mathematik, Inge Schwank, erforscht seit vielen Jahren, wie Kinder an mathematische Aufgaben herangehen. Sie fand heraus, dass viele Mädchen gut statische Strukturen analysieren, sich aber schlechter dynamische Prozesse vorstellen können - was wiederum Jungs oft leicht fällt. Sie macht deutlich, dass Unterricht neu gedacht und gestaltet werden müsste, um Mädchen besser zu fördern.

Nachzulesen ist der Artikel hier.

Irena Schunke - Bildungsreferentin Mädchen*arbeit
Nachricht vom 2015-11-25

Traditionelle Doppelmoral bei Jugendlichen
Das Forschungsteam der Pennsylvania State University unter Leitung des Soziologen Deren Kreager hat im Rahmen einer Studie über einen Zeitraum von vier Jahren fast eintausend elf- bis 16jährige Jugendliche mehrmals zu ihrem Sexualverhalten und zu ihrem Freundeskreis befragt. Aus dieser Studie geht hervor, dass sexuell aktive Mädchen ausgegrenzt werden, aber das Ansehen sexuell aktiver Jungen ansteigt.

Weitere Informationen können unter www.frauensicht.ch abgerufen werden.

Irena Schunke - Bildungsreferentin Mädchen*arbeit


Nachricht vom 2015-11-25

Auswertungsbericht zur Fachkräfte- und Elternbefragung LST in Magdeburg
Am 17. November 2015 stand die Auswertung der Befragungen von Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe und Eltern zur Situation von lesbischen, schwulen und transgender Kindern und Jugendlichen in der Landeshauptstadt Magdeburg als Informationspunkt auf der Tagesordnung der Dienstberatung des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Magdeburg. Unter dem Tagesordnungspunkt 5.2. sind nun der durch das KgKJH verfasste Auswertungsbericht sowie die dazugehörige Information des Amts für Gleichstellungsfragen der Landeshauptstadt zu finden.

Die Diskussion im Stadtrat ist der nächste geplante Schritt. Das Amt für Gleichstellungsfragen empfiehlt u. A. die Erarbeitung eines kommunalen Aktionsplans unter Einbeziehung des landesweiten Aktionsplans mit den Schwerpunkten Öffentlichkeitsarbeit, Weiterbildungen/ Fortbildungen für Fachkräfte, Netzwerkarbeit für Kinder- und Jugendliche und deren Eltern und Beratungsangebote in der LH MD.

Kerstin Schumann - Geschäftsführerin
Nachricht vom 2015-11-25

Studie zum AGG in Sachsen-Anhalt
Am 20. November 2015 wurden im Ministerium für Arbeit und Soziales die Ergebnisse der aktuellen Studie "Diskriminierungserfahrungen in Sachsen-Anhalt aufgrund von Hautfarbe, Herkunft, Geschlecht, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität" vorgestellt. Erarbeitet durch das Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg werden im Bericht ein detaillierter Sachstand zu Erfahrungen mit Diskriminierungen und in Bezug auf Hilfe- und Untersützungsstrukturen vorgestellt. Die Veröffentlichung endet mit Handlungsempfehlungen und bildet eine sehr gute Ausgangslage für Vereine und Initiativen, die in diesem Bereich aktiv sind. Nachlesbar ist sie auf dem Integrationsportal des Bundeslandes Sachsen-Anhalt.

Verweisen möchten wir an dieser Stelle erneut auf die Umfrage "Diskriminierung in Deutschland 2015", an der eine Beteiligung noch bis zum 30.11.2015 möglich ist.

Kerstin Schumann - Geschäftsführerin
Nachricht vom 2015-11-20

Positionen und Perspektiven feministisch-orientierter Mädchenarbeit II
Die in der kommenden Woche stattfindende Fachtagung der BAG Mädchenpolitik (25.11.-28.11.2015) greift das Thema der feministisch-orientierten Mädchenarbeit auf und bietet neben theoretischen Inputs zur Notwendigkeit von Mädchenarbeit und Mädchenpolitik, zur Arbeit mit Trans*Queer*mädchen sowie zur Kulturarbeit mit Mädchen viele praktische Anregungen. Nach wie vor bleibt es wichtig, die aufdeckenden, feministischen und widerständigen Potenziale von Mädchenarbeit zu diskutieren.
Informationen zur Fachveranstaltung sind auf der Homepage der BAG Mädchenpolitik abrufbar.

Irena Schunke
Nachricht vom 2015-11-20

Sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Partnergewalt
Die Autorin Dr. Patricia Bell, Geschäftsführerin des Forschungszentrums der Evangelischen Hochschule Darmstadt, hat sich in ihrer aktuellen Veröffentlichung unter dem Titel "Sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Partnergewalt" mit den Zusammenhängen und Interventionsmöglichkeiten bei häuslicher Gewalt auseinandergesetzt und präsentiert, ausgehend von Interviews mit Frauenhausmitarbeiterinnen, neue Erkenntnisse zu diesem Thema.
Das Buch ist im Budrich-Verlag erschienen. Weitere Informationen sind hier zu finden.

Irena Schunke
Nachricht vom 2015-11-20

Männlichkeitenforschung
Vom 10.-12. Dezember 2015 findet im Tagungszentrum Hohenheim die 10. Tagung des Arbeitskreises AIM GENDER Männlichkeitenforschung – Bilanz und Perspektiven statt.

Ziel des Arbeitskreises AIM GENDER war seit seiner Gründung die fächerübergreifende gegenseitige Wahrnehmung und Kooperation von Forschern und Forscherinnen, insbesondere aus Geschichts-, Literatur-, Kultur- und Politikwissenschaften sowie der Soziologie, die zum Thema Männlichkeiten und deren Auswirkungen auf Kultur und Gesellschaft in Vergangenheit und Gegenwart arbeiten.

Die zehnte Tagung des Arbeitskreises dient dazu, auch über diese Fachdisziplinen hinaus, eine Bilanz der Männlichkeitenforschung zu ziehen und gemeinsam Perspektiven zu entwickeln. Inhaltlich kommen dabei einige Felder wie Sozialisation, Körper sowie Gesundheit in den Blick, die bisher von AIMGENDER weniger intensiv bearbeitet wurden. Andere Schwerpunkte greifen Themen früherer Tagungen neu auf.
Die renommierten Referentinnen und Referenten versprechen angeregte Diskussionen.

Das ausführliche Programm der Arbeitstagung finden Sie hier.

(Michael Ney - Bildungsreferent Jungen*arbeit)
Nachricht vom 2015-11-18

Bundesforum Männer zum Internationalen Männertag am 19.11.
In der aktuellen Flüchtlingsdebatte werden Männer verzerrt als Bedrohung der geschlechtlichen Gleichstellung und als potentielle Sexualstraftäter wahrgenommen.
Gekommen aber sind hilfebedürftige und oftmals durch Krieg und Flucht traumatisierte Männer. Sie suchen Schutz und Frieden, getragen von der Hoffnung auf ein besseres Leben. Ihre Situationen anzuerkennen – als getrennte Väter, verlassene Söhne, traumatisierte Männer, verfolgte Homosexuelle – und Ihnen Hilfe zu geben, ist Aufgabe einer geschlechterreflektierten Flüchtlingspolitik und geschlechtersensiblen Flüchtlingsarbeit.

Das ausführliche Positionspapier des Bundesforums Männer finden Sie hier.

(Michael Ney - Bildungsreferent Jungen*arbeit)
Nachricht vom 2015-11-18

Forschungsbericht zur Lebenssituation von lesbischen, schwulen, bisexuellen und trans* Jugendlichen
Anfang November veröffentlichten das DJI und das BMFSFJ ihren Forschungsbericht zur Lebenssituation von lesbischen, schwulen, bisexuellen und trans* Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Dieser beruht auf einer Onlinebefragung aus dem Sommer 2014, die sich an 14 – 27-jährige LSBT* Jugendliche richtete. Genutzt werden konnten 5037 vollständig ausgefüllte Fragebögen. Interessant ist, dass das Durchschnittsalter der Antwortgebenden bei 21 Jahren liegt und diese zu 81% in Westdeutschland leben. Untermauert wurden die generierten Erkenntnisse durch 40 Interviews mit LSBT* Jugendlichen.

Der jetzt vorgestellte Forschungsbericht ist ein Vorgriff auf ein Buch, das 2016 veröffentlicht werden soll. Im 32 Seiten umfassenden Bericht sind grundlegende Erkenntnisse dargestellt, die die Sicht betroffener Jugendlicher auf die Bewusstwerdung über die tatsächliche geschlechtliche Identität und die sexuelle Orientierung sowie den Prozess des Coming-outs darstellen. Deutlich wird, dass diese Jugendlichen sehr bewusst versuchen, diskriminierungsfreie Räume zu nutzen. Dies gelingt ihnen allerdings nicht immer. Peergroup, Familie, Schule und Kinder- und Jugendhilfe bilden für einen Teil der LSBT* Jugendlichen angstbesetzte Räume. Wird das Coming-out im Freundeskreis von der Mehrheit der Jugendlichen (vgl. Bericht S. 17) eher als unproblematisch wahrgenommen, haben 69 Prozent der Jugendlichen vor einer möglichen Ablehnung in der Familie Angst (vgl. ebd. S. 19). In der Schule wird von den LSBT* Jugendlichen das Coming-out aus Sorge vor Mobbing und Ausgrenzung vermieden. Dies wird dadurch verstärkt, dass LSBT* in der Schule nicht oder kaum thematisiert wird (vgl. ebd. S. 21). Mit Blick auf Jugendfreizeitangebote und Beratungsstellen wurde festgestellt, dass LSBT* Jugendliche die wenigen existierenden Angebote gut kennen, aber nur wenig nutzen. Der Bericht endet mit acht konkreten Handlungsempfehlungen, die die Bereiche Medien, Jugendarbeit, Schule, Gesellschaft und Forschung ansprechen.

Im Vergleich mit der Fachkräfte- und Elternbefragung zur Situation von LST* Kindern und Jugendlichen in der Landeshauptstadt Magdeburg, die das Amt für Gleichstellungsfragen der Landeshauptstadt Magdeburg mit dem Amt für Statistik der Landeshauptstadt Magdeburg, dem Jugendamt der Landeshauptstadt Magdeburg, dem Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. (KgKJH) und dem Lesben- und Schwulenverband Sachsen-Anhalt e.V. (LSVD) im Frühsommer 2015 durchführte und die das KgKJH federführend auswertete, wird deutlich, dass die Erkenntnisse nicht weit voneinander abweichen. Die antwortgebenden Magdeburger Mütter, Väter und Fachkräfte schätzten die Situation für LST* Jugendliche als ähnlich belastet ein, wie die LSBT* Jugendlichen in der Befragung des DJI.

Nun besteht Handlungsbedarf. Ein wesentlicher Schritt liegt unseres Erachtens in der Verabschiedung und Umsetzung des Gesamtgesellschaftlichen Aktionsplans LSBTTI*, der momentan durch das Ministerium für Justiz und Gleichstellung Sachsen-Anhalts erarbeitet wird.

Kerstin Schumann - Geschäftsführerin
Nachricht vom 2015-11-17

BAG Mädchenpolitik verstärkt die Frauenlobby im Deutschen Frauenrat
Der Deutsche Frauenrat hat Zuwachs bekommen: Die BAG Mädchenpolitik wird in Zukunft als 58. Mitgliedsverband die Lobbyarbeit verstärken. Die BAG Mädchenpolitik will fachpolitische Impulse in der feministischen Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen setzen und zur bundesweiten Verankerung von Mädchenarbeit in Strukturen und Konzeptionen beitragen. Sie ist ein Zusammenschluss von Arbeitsgruppen und -netzwerken, die in den Bundesländern aktiv sind.

Irena Schunke
Nachricht vom 2015-11-11

Fachtag Kompetenzen und Gesundheit von Jungen in Schule und Freizeit fördern
Aufpassen oder Loslassen? Wo sind Grenzen zwischen Laissez-fairem Umgang mit Jungen und Helikopter-Verhalten der Erwachsenen? Wie kann es gelingen Jungen Fähigkeiten zu vermitteln, Risikoerfahrungen zu machen, aber auch wieder (gesund) aus diesen heraus zu kommen? Wie gelingt es Erwachsenen, in ihre Risikokompetenz zu vertrauen? Risikoverhalten bietet Jungen wichtige Aneignungs-, Bewältigungs- und Übungsfelder. Gleichzeitig ist Risikoverhalten gesellschaftlich sinnvoll: ohne Risiken keine Entwicklung.
Die Fachtagung greift die Kompetenz- und Gesundheitsförderung von, für und mit Jungen in Freizeit und Schule auf. Welche Rahmenbedingungen sind hierfür notwendig? Welche Ressourcen stecken in Jungen, diese mitzugestalten und ihre Kompetenzen auszubilden? Und welche Rolle spielen soziale Netzwerke & Co in diesem Zusammenhang? In vier Foren werden Praktikerinnen und Praktiker aus der Jugend-, Jungen- und Genderarbeit zeigen, wo und wie Jungen Räume angeboten werden, um Kompetenzen zu erwerben, Risiken zu erleben und eigene Bilder von Männlichkeit zu schaffen.

Die Fachtagung richtet sich an Akteurinnen und Akteure aus der Jungen,- Jugend- und Sozialarbeit, dem Schulkontext, Gesundheitsförderung und Prävention, Sport, Politik sowie alle Interessierte.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Organisation:
Landesvereinigung für Gesundheit und
Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.
Tel.: 0511 / 388 11 89 - 0
Fax: 0511 / 350 55 95
E-Mail

Michael Ney - Bildungsreferent Jungen*arbeit
Nachricht vom 2015-11-09

Not am Mann - Erzieher* unter Generalverdacht
Der Magdeburger Erzieherstammtisch lädt alle interessierten männlichen* (elementar-)pädagogischen Fachkräfte zu seinem nächsten Treffen mit dem Thema "Generalverdacht gegenüber männlichen Erziehern" ein. Unterstützt und begleitet wird das Fachgespräch von Christoph Grote (mannigfaltig e.V., Hannover/Vorstand der BAG Jungenarbeit ),der, nach einem inhaltlichen Einstiegsimpuls, durch den Abend führen wird. Ziel der Veranstaltung ist es, in einen fachlichen Austausch zu kommen, eigene Erfahrungen zu reflektieren und geeignete Präventionsmaßnahmen kennenzulernen.

Für die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Zertifikat ausgestellt und eine Teilnahmegebühr von i.H.v. 5,00 € erhoben.

Datum: 03.12.2015
Ort: Stiftung Evangelische Jugendhilfe, Liebknechtstraße 55, 39108 Magdeburg
Zeit: 18.30 - 21.00 Uhr
Anmeldungen bitte an den Koordinator des Erzieherstammtisches Magdeburg,
Rudolf Lockau.

Michael Ney - Bildungsreferent Jungen*arbeit
Nachricht vom 2015-11-09

Zweiter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung in Arbeit
Im Jahr 2017 soll der zweite Gleichstellungsbericht der Bundesregierung veröffentlicht werden. Dieser wird sich insbesondere mit den Übergängen Berufseinstieg und Berufskarriere, der Familienplanung und der familiären Pflege befassen.

Jetzt schon ist es möglich, an flankierenden Veranstaltungen teilzunehmen. Aktuelle Termine finden sie hier.

Kerstin Schumann - Geschäftsführerin KgKJH
Nachricht vom 2015-11-09

Was denken die Landesparteien über die Erhöhung des Männeranteils in der Kita?
Im März 2016 wählt unser Bundesland einen neuen Landtag. Im Vorfeld haben wir sechs Parteien zehn Fragen zu genderrelevanten Aspekten gestellt. Unter anderem wollten wir wissen, wie es mit der Erhöhung des Männeranteils in der Elementarbildung aussieht. Hier ein stichwortartiger Blick in die Antworten:

Bündnis90/Die Grünen wollen "die ErzieherInnenausbildung reformieren und weiter entwickeln hin zu einer dualen Ausbildung, wodurch diese für beide Geschlechter attraktiver wird."

Die CDU meint: "Wir möchten mehr Männer für den abwechslungsreichen und anspruchsvollen Erzieherberuf begeistern, denn die Jungen und Mädchen in den Einrichtungen profitieren von Fachkräften beiderlei Geschlechts"

Die Linke verweist auf "bereits existierende Netzwerkstrukturen, wie den Landesarbeitskreis ‚Männer in Kitas‘. Auch ist hier eine gezielte Ansprache von Jungen und männlichen Jugendlichen nötig, z.B. im Rahmen des Boys Day, um frühzeitiges Interesse für diesen Beruf zu wecken."

Die FDP hält fest: "Sinnvoll scheint eine frühzeitige geschlechtersensible Berufsorientierung, die Jungen motiviert, in soziale Bereiche zu schauen und der verstärkte Aufruf an Schulen, Jungen zu motivieren, ihre Praktika in diesem Bereich zu absolvieren."

Und auch die SPD formuliert deutlich: "Daher wollen wir das Berufsfeld der frühkindlichen Erziehung stärker für Männer öffnen und ihr Berufswahlspektrum auf erzieherisch-pädagogische Berufe erweitern. Wir werden uns deshalb am ESF-Bundesmodellprogramm 'Quereinstieg – Männer und Frauen in Kitas' beteiligen."

Der komplette Wortlaut und die Antworten auf weitere Fragen finden sich hier.

Kerstin Schumann - Geschäftsführerin KgKJH
Nachricht vom 2015-11-09

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
Der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. und der Präsident des Landtages von Sachsen-Anhalt laden am 25. November 2015 zur Gedenkstunde anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen in den Landtag von Sachsen-Anhalt ein. Bereits um 15.30 Uhr findet vor dem Ministerium für Justiz und Gleichstellung, unter Anwesenheit von Ministerin Prof. Dr. Angela Kolb, die Fahnenhissung aus aktuellem Anlass statt.

Der weitere Programmablauf ist hier einzusehen.

Irena Schunke
Nachricht vom 2015-11-05

Mädchentreff im Schöppensteg
Am 21. November 2015 (14.00 bis 18.00 Uhr) wird die Künstlerin Viola Reese im Mädchentreff im Schöppensteg zu Besuch sein. Sie ist Buchillustratorin und wird Interessantes und Wissenswertes über ihren Beruf erzählen und zeigen. Danach können sich die Mädchen im Zeichnen von Mangas, anderen Comics oder Anfertigen von Collagen ausprobieren oder eine eigene kreative Idee umsetzen.
Weitere Informationen zur Veranstaltung können bei Bärbel Dometzky und den FSJ´lerinnen Anna uns Charlotte eingeholt werden.

Kontakt:
Evangelische Jugend Magdeburg
Schöppensteg 16
39124 Magdeburg
Tel.:0391/2540212 Fax.:0391/2582919

Nachricht vom 2015-11-05

Was haben Naturwissenschaften mit Geschlecht(erforschung) zu tun?
Frauen in Naturwissenschaft und Technik - und gerade der noch immer geringe Anteil, den Frauen in lukrativen und prestigeträchtigen Bereichen in diesem Feld haben - ist zu wenig thematisiert. Und so freue ich mich, Sie und euch auf die folgende Veranstaltung hinweisen zu können.

Im Rahmen der Ausstellung "Macht MINT" an der Hochschule Merseburg findet am 10. November 2015 um 19:00 Uhr in der Hochschule Merseburg (Theater am Campus) der Vortrag "Was haben Naturwissenschaften mit Geschlecht(erforschung) zu tun?" statt. Gehalten wird er von Lisa Krall (Universität zu Köln). Weitere Informationen finden Sie hier. Wir freuen uns auf Ihr Erscheinen und die Diskussion!

Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß
Forschungsprofessur Sexualwissenschaft und sexuelle Bildung
Hochschule Merseburg
Nachricht vom 2015-11-05

Weltmännertag- Männergesundheit im Fokus
Am 3. November war "Weltmännertag", der seit seiner Initiierung im Jahr 2000 durch das UN-Office Wien, die Gorbatschow-Stiftung und die Stadt Wien, das Bewusstsein der Männer* für Gesundheit und Vorsorge stärken soll.

Verwechselt wird der Weltmännertag oft - und so in den Medien auch in diesem Jahr - mit dem "Internationalen Männertag", der knapp zwei Wochen später, am 19.11. stattfindet und 1999 in Trinidad und Tobago mit Unterstützung der UNESCO gegründet wurde. Auch dieser hat die Männergesundheit im Blick, daneben aber auch die Gleichstellung der Geschlechter und die Etablierung positiver männlicher Vorbilder. Dass in diesem Zusammenhang auch die Jungen*gesundheit mitgedacht werden muss, erscheint selbstverständlich. Christoph Damm greift das in seinem bei uns erschienen Fachbuch "weil wir könn´s halt - Eine Perspektive auf Jungen und ihre Gesundheit" auf.

Michael Ney - Referent Jungen*arbeit
Nachricht vom 2015-11-04

Fachaustausch des BMFSFJ zum Thema Inter*
Im September 2014 richtete das BMFSFJ eine interministerielle Arbeitsgruppe zur Situation inter- und transgeschlechtlicher Menschen ein. Ebenfalls seit 2014 arbeitet im BMFSFJ das Referat "Gleichgeschlechtliche Lebensweisen, Geschlechtsidentität". Ziel ist die Verbesserung der Lebenslagen von inter- und transgeschlechtlicher Menschen und die Sensibilisierung für gesellschaftliche Vielfalt in allen Lebensbereichen.

Am 4. November 2015 fand in Berlin ein Fachaustausch mit dem Titel: "Beratung und Unterstützung für intersexuelle Menschen (Menschen mit angeborenen Variationen der Geschlechtsmerkmale)" statt, der per Livestream übertragen wurde. Die Aufzeichnung kann auch nach der Veranstaltung noch abgerufen werden. Informationen finden sich hier.

Kerstin Schumann

Nachricht vom 2015-11-04

Interview mit Prof. Voß zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt
Der an der Hochschule Merseburg tätige Professor für Sexualwissenschaft und sexuelle Bildung Heinz-Jürgen Voß hat über die Entwicklung und Tendenzen in Bezug auf geschlechtliche und sexuelle Vielfalt nachgedacht. Das Interview ist hier nachlesbar.

Kerstin Schumann
Nachricht vom 2015-10-30

Betrifft Mädchen Heft 4/2015: Gender Inside!
Das aktuelle Heft beschäftigt sich mit Impulsen für eine geschlechterreflektierte Qualitätsentwicklung. Sich über Fragen des Bedarfs und Qualität zu verständigen, ist auch in der Mädchenarbeit kein neues Thema. Soziale Arbeit hat schon immer über die eigene Arbeit reflektiert und sich mit Fragen ihrer Gestaltung und Wirkung beschäftigt. Und spätestens in den 1990er Jahren ist das Qualitätsthema zu einer fachlichen Entwicklungsfrage geworden. Qualität ist jedoch nicht geschlechtsneutral. Qualität setzt vielmehr voraus, dass Bedarfe und Lebenswelten von Adressat_innen differenziert in den Blick genommen werden. Inwieweit werden Mädchen und Jungen in den Hilfen und Angeboten erreicht, was macht aus ihrer Sicht Qualität aus. Hierzu gibt es aus der Mädchenarbeit und -forschung zahlreiche Vorarbeiten. Insofern ist die Qualitätsentwicklung vor Ort ein Prozess, in den Mädchenarbeit ihre Erfahrungen, aber auch ihre Zielsetzungen und Ideen aktiv einbringen und mitgestalten und sollte – trotz aller angebrachten Skepsis gegenüber Prozessen der Qualitätsentwicklung, die mitunter "Leerformelcharakter" haben oder durch ein subtiles Spardiktat geleitet werden. Gender inside? – Was ist derzeit für die Qualitätsdebatte leitend, was gilt es zu wissen? Wo liegen Chancen, Herausforderungen und Stolperfallen? Welche Qualitätsziele und -kriterien lassen sich für unterschiedliche Handlungsfelder aus mädchen- bzw. genderspezifischer Perspektive formulieren? An welche Erfahrungen und Erkenntnisse können die Diskussionen vor Ort und die praktische Umsetzung des §79a SGB VII anschließen? Hierauf sucht das Heft Antworten.

Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenarbeit in NRW e.V.
Beate Vinke
beate.vinke@maedchenarbeit-nrw.de
www.maedchenarbeit-nrw.de
Nachricht vom 2015-10-28

Abschlussveranstaltung "Interkulturelle Mädchenarbeit"
Die djo - Deutsche Jugend in Europa, Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. lädt recht herzlich zu einer Veranstaltung zum Thema "Interkulturelle Mädchenarbeit" am 26. November 2015 von 11:00 bis 15:30 Uhr nach Halle ein.
Das diesjähriges Projekt "Hammer Lady" ermöglichte es, mit Mädchen und jungen Frauen im interkulturellen Kontext zu arbeiten. Die Abschlussveranstaltung zum Thema "Interkulturelle Mädchenarbeit" bietet die Möglichkeit, die Projektergebnisse vorzustellen, aber auch mit den Teilnehmenden über aktuelle Herausforderungen, mögliche Herangehensweisen und effektive Methoden der interkulturellen Mädchenarbeit zu diskutieren.
Nähere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung sind hier zu finden

Irena Schunke



Nachricht vom 2015-10-28

Methodentasche des DRK zur Prävention sexualisierter Gewalt
"100% Ich" lautet der Titel eines Materialsets des DRK Landesverbandes Nordrhein e.V. Durch Übungen und Spiele wird die (Selbstwert-)Stärkung von Kindern und Jugendlichen unterstützt. Themen sind: Meine Gefühle, Mein Körper, Meine Werte, Meine Grenzen und Ich brauche dich! Die Methodentasche richtet sich an pädagogische Fachkräfte und an zum Thema fortgebildete Multiplikator*innen, die mit Mädchen* und Jungen zwischen 5 und 16 Jahren arbeiten. Sie kostet 19,80 Euro und wird nur an Fachpersonal vergeben. Weitere Informationen hier.

Kerstin Schumann
Nachricht vom 2015-10-28

Veröffentlichung: Frauen, Sucht und Gewalt
Das Gender- und Frauenforschungszentrum der Hessischen Hochschulen hat den Forschungsbericht von Irmgard Vogt, Juliana Fritz und Nina Kuplewatzky „Frauen, Sucht und Gewalt: Chancen und Risiken bei der Suche nach Hilfen und Veränderungen” veröffentlicht. Auf der Grundlage von Interviews mit betroffenen Frauen und Expert*innen werden der Zusammenhang von Sucht und Gewalt, Stigmatisierungsprozesse, die Nutzung von Hilfen und Empfehlungen für die Praxis dargelegt.

Rundbrief des Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V.
Nachricht vom 2015-10-26

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