Aktuelles

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Materialien zur Nachbesprechung des Girls'Day und Boys'Day
Das aktuelle Wendeheft "Planet-Beruf.de - Mein Start in die Ausbildung", das von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht wurde, motiviert rund um die bundesweiten Aktionstage Girls'Day und Boys'Day Schüler*innen, auch in Ausbildungen zu schauen, die nicht den geschlechterzugeschriebenen Bereichen entsprechen. Demzufolge ist dies ein gutes Material für Schule sowie Kinder- und Jugendhilfe, um die Erfahrungen der Mädchen* und Jungen* vom 28. April 2016 auszuwerten, zu reflektieren und vertiefend zu diskutieren. Das Heft steht hier zum Download bereit. Für diejenigen, denen der Zugang zum Abitur möglich wurde, hat die Bundesagentur für Arbeit ein neues abi>> extra herausgegeben, welches sich mit dem Thema "Typisch Frau, typisch Mann" beschäftigt und hier zum Download bereitsteht. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-04-25

Neue Bücher zum Thema Kita und geschlechtersensible Pädagogik
"Geschlechterdifferenzierung in der Kindertageseinrichtung – Eine qualitativ rekonstruktive Studie" von Melanie Kubandt [Verlag Barabara Budrich 2016 – ISBN 978-3-8474-0780-6] In ihrer Dissertation an der Universität Osnabrück hat Melanie Kubandt im ersten Teil zum einen eine klare Aufschlüsselung der Diskurslinien zum Thema Geschlecht in der Erziehungswissenschaft, insbesondere im Feld der frühen Kindheit geliefert, zum anderen eine gute Synopse der in den Bildungsplänen der einzelnen Bundesländer verankerten Geschlechteraspekte erstellt. Im empirischen Teil hat die Autorin, im Rahmen einer über 14 Monate durchgeführten teilnehmenden Beobachtung in einer niedersächsischen Kindertageseinrichtung, Geschlechterkonstruktionen von Fachkräften, Kindern und Eltern analysiert. Im Zentrum der Arbeit steht die Auseinandersetzung mit der Art und Weise, wie Geschlecht im Feld der Kindertageseinrichtungen aktuell frühpädagogisch thematisiert wird. Als besondere Leistung der Dissertation von Melanie Kubandt würde ich das datenbasierte Fazit sehen, das deutlich macht, wie groß die Lücke zwischen der differenzierten Theoriediskussion in der (erziehungswissenschaftlichen) Geschlechterforschung und der der Auseinandersetzung mit der Kategorie Geschlecht in der alltäglichen Praxis von Kindertageseinrichtungen ist. "Starke Mädchen, starke Jungen – Genderbewusste Pädagogik in der Kita" von Petra Focks [Verlag Herder 2016 – ISBN 978-3-451-32885-5] Petra Focks, Professorin an der Katholischen Hochschule für Soziale Arbeit in Berlin, macht deutlich, dass durch das verwoben sein des Themas Geschlecht mit allen Lebensbereichen, eine genderbewusste Pädagogik insbesondere im Elementarbereich eine Notwendigkeit. Konsequenter Weise legt sie mit „Stark Mädchen, starke Jungen“ ein Buch vor, dass die Erkenntnisse aus Theorie und Praxis verständlich und praxisnah für den Kita-Alltag übersetzt. Im Fokus der geschlechterbewussten fachlichen Orientierung stehen Bildungsprozesse, Partizipation, Konfliktlernen, Sexualpädagogik, Körper und Bewegung sowie der Bildungsbereich MINT. Mit einer übersichtlichen Darstellung, erklärenden Tabellen und praxisnahen Fallbeispielen ist ein gutes Kitaalltagstaugliches Buch entstanden. [Michael Ney, Bildungsreferent Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-04-24

Girls'Day und Boys'Day am 28. April 2016
Die Vorbereitungen zu den bundesweiten Aktionstagen Girls'Day und Boys'Day, die am Donnerstag in dieser Woche stattfinden, gehen in die Endphase. Jungen und Mädchen der Klassenstufen 5 bis 10 sind eingeladen, in Berufe zu schnuppern, die vorwiegend vom jeweils anderen Geschlecht ausgeübt werden.

Angebote dafür finden sich auf dem Girls'Day Radar und Boys'Day Radar. Immer noch können Unternehmen ihre Angebote dort einstellen und auch für Schüler*innen macht es Sinn, in der Vielfalt der Angebote eine Idee für diesen Tag zu finden.

[Kerstin Schumann, Geschäftsführerin]
Nachricht vom 2016-04-22

Fachtag: Chillen, WhatsApp, Freundinnen treffen...
Unter diesem Motto veranstalten der AK Mädchen* Leipzig und die LAG Mädchen und junge Frauen in Sachsen e.V. einen Fachtag (Flyer) zu rechtsaffinen Mädchen* und präventive soziale Arbeit in Leipzig. Mädchen* und junge Frauen* erleben in ihrem nahen und/oder weiteren Umfeld Alltagsrassismus und fremdenfeindliche Haltungen.In den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe zeigen sich Spannungen in besonderem Maße. Einerseits treffen sich hier Jugendliche, welche aus anderen Kulturkreisen geflüchtet sind und bisher wenig bis keinen Kontakt mit westeuropäischen Werten und Geschlechternormen hatten. Andererseits übernehmen Mädchen* und junge Frauen* oftmals fremdenfeindliche Haltungen von Bezugspersonen oder aus medialer Berichterstattung und äußern sich rassistisch.

Der Fachtag greift die Themen auf und fragt, wie Pädagog*innen mit Fremdenfeindlichkeit und rassistischen Äußerungen von Mädchen* und jungen Frauen* in den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe umgehen können, welche Themen Mädchen* und junge Frauen* dabei besonders beschäftigen und wie Begegnung auf „beiden Seiten“ gelingen kann.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-04-19

20.09.2016: Fachtagung "Genderblick auf Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrungen"
Wie bereits angekündigt, richten das Projekt "Respekt für Religion" und das KgKJH am Weltkindertag in Magdeburg eine Fachtagung mit dem Titel "Genderblick auf Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrungen" aus. Ziele sind, neben der Sensibilisierung für die Belange von Mädchen* und Jungen*, die Stärkung der Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sowie das Aufzeigen sozialarbeiterischer Handlungsbedarfe und -ansätze. Das Programm ist hier einlesbar, Anmeldungen bitte über das Anmeldeformular auf der Webseite der KEB. Wir freuen uns auf einen regen Fachaustausch mit Ihnen! [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-04-19

Erfolgreiche Fachtagung "Mädchenarbeit im Diversitätszeitalter"
Zum wiederholten Male tagte die BAG Mädchenpolitik mit ihrem Studientag in Magdeburg. Dabei stand das o.g. Thema ebenfalls im Fokus des Fachgremiums. Die begonne Diskussion konnte am nächsten Tag zur bundesweiten Fachtagung mit einem größeren Fachpublikum weitergeführt werden. In Anwesenheit der Staatssekretätin des Ministeriums für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt, Frau Anja Naumann, fand am 11. April 2016 die Bundesweite Fachtagung "Mädchenarbeit im Diversitätszeitalter" statt. Die 55 Teilnehmer*innen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe/ -arbeit, aus Beratungsstellen, öffentlichen Verwaltungen, Bildungsträgern sowie Fachfrauen* der BAG Mädchenpolitik und der Mädchenarbeitskreise Sachsen-Anhalts folgten interessiert dem Impulsreferat von Dr.in Ines Pohlkamp zum Thema "Diversität in der Mädchen*arbeit - Herausforderung, Chance oder Alltag?". Am Nachmittag wurden die Teilnehmer*innen in drei Arbeitsgruppen selbst aktiv und diskutierten über Erfahrungen im eigenen Arbeitsfeld, über Netzwerkarbeit und methodische Ansätze. Impressionen der Fachtagung sind hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-04-15

Männer*schutz ist wichtiges Thema der Männer*arbeit in Sachsen
Im Freistaat Sachsen nahm im Oktober 2015 die Landesfachstelle Männerarbeit ihr Arbeit. Nun berichtete, anlässlich des ersten Pressefrühstücks der Landesfachstelle am 12. April 2016 in Dresden, das MDR - Fernsehen über deren Arbeit. Gemeinsam mit der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, gab die Landesfachstelle den zahlreich erschienenen Medienvertreter*innen Auskunft über ihre Positionen, Planungen und Initiativen. Im Fokus stand die Einrichtung von Männerschutzprojekten, z.B. Männerschutzwohnungen, die aus dem Haushalt des Ministeriums in 2016 mit rund € 100.000,00 gefördert werden. Weitere Themen des Pressefrühstücks waren die Arbeit der Landesfachstelle zu „Männergesundheit“ und zu „Männlichkeit und Migration“. Ausführlichere Informationen zur Arbeit der Landesfachstelle Männerarbeit und der Landesfachstelle Jungenarbeit finden sich sich hier. [Michael Ney - Bildungsreferent Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-04-15

KgKJH auf dem Bildungsforum Internationaler Spielmarkt Potsdam
Am 29. und 30. April findet das Bildungsforum Internationaler Spielmarkt Potsdam unter dem Titel "Spiel mit Grenzen" auf der Insel Hermannswerder statt. Fachkräfte der Sozialen Arbeit, Pädagog*innen, Studierende und Interessierte sind eingeladen, bei Vorträgen und in zahlreichen Workshops theoretische und methodische Inputs zu erhalten und in den Fachaustausch zu treten, in diversen Aktionen neue Kompetenzen zu entdecken und auf dem Markt Spiele, Materialien und Bücher zu erwerben. Das KgKJH wird zum einen mit den internationalen Projektpartner*innen des EU-Projekts "Diversität spielend begleiten" vertreten sein und zum zweiten wird der Bildungsreferent Jungen*arbeit Michael Ney am Samstag von 14:30 – 16:00 Uhr einen Workshop unter dem Titel: "Grenzen - zwischen Freiheit und Sicherheit. Biographiearbeit mit Mädchen* und Jungen*" ausrichten. Hinweisen möchten wir auch auf den Fachvortrag des Autoren Dr. Jan Uwe Rogge mit dem Titel "Kinder brauchen Grenzen!", der am Freitag um 15:00 Uhr in der Kirche stattfinden wird. Das komplette Programm mit den Workshopbeschreibungen befindet sich hier. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin]
Nachricht vom 2016-04-13

save the date: LAK "Männer in Kitas" am 10. Juni 2016
Der Landesarbeitskreis "Männer in Kitas" trifft sich am 10. Juni 2016 in Magdeburg in den Räumen des KgKJH, Schönebecker Str. 82. Eingeladen sind alle männlichen Erzieher und Erzieherschüler in Sachsen-Anhalt. Geplant ist das Treffen von 09.30 - 12.30 Uhr. Im Mittelpunkt soll die Vorstellung der aktuellen Studien zum Thema "Hat Pädagogik ein Geschlecht?", der Austausch zu aktuellen Themen, sowie die Planung weiterer Treffen stehen. Für Fragen und Anmeldungen steht Michael Ney unter 0391.24279883 oder per Email unter ney[at]geschlechtergerechtejugendhilfe.de zur Verfügung. [Michael Ney - Bildungsreferent Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-04-09

Fachtagung "Jungen auf der Flucht"
Die Flüchtlingskrise, die Europa im Herbst und Winter 2015 erlebte, hat ein Geschlecht: Sie ist großenteils eine "Massenflucht junger Männer", so der "Spiegel" im September 2015. Die Gründe dafür sind verschieden. Junge Männer aus Syrien oder Eritrea etwa entziehen sich durch die Flucht dem Waffendienst bzw. der Zwangsrekrutierung. Konflikte sind programmiert, wenn diese Jungen und jungen Männer mit der westlichen Lebensweise konfrontiert werden. Nicht nur das Rollenverständnis der Geschlechter differiert, sondern das gesamte kulturelle Wertesystem schafft erhebliches Konfliktpotential, vom einfachen Einkauf oder der Bahnfahrt bis hin zu Verunsicherungen durch die sogenannte westliche Freizügigkeit. Den Fragen und Herausforderungen dieser Situation für die Jungen*arbeit will sich der Jungenfachtag "Jungen auf der Flucht" am 19. Mai 2016 in Erfurt stellen. Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden sich hier [Michael Ney - Bildungsreferent Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-04-09

Mitveröffentlichung des KgKJH im Fachbuch "Inter* und Trans*identitäten"
Im Nachklang an die Auswertung des Forschungsprojektes des KgKJH "unsicher.klar.selbstbestimmt - Wege von Trans*Kindern, *Jugendlichen und jungen *Erwachsenen in Sachsen-Anhalt" wurde das KgKJH durch den Psychosozialverlag gebeten, einen Aufsatz für das Fachbuch "Inter* und Trans*identitäten. Ethische, soziale und juristische Aspekte" zu verfassen. Der nun veröffentlichte Artikel beleuchtet einige Ergebnisse des Praxisforschungsprojekts, zeigt Forschungsdesiderate auf und fasst Handlungsempfehlungen zusammen. In der Ankündigung zur Fachpublikation ist zu lesen: "Der Deutsche Ethikrat veröffentlichte im Februar 2012 eine Stellungnahme zur Intersexualität, in der ethische und juristische Fragen, die inter* Menschen betreffen, diskutiert werden. Diese Debatten werden im vorliegenden Band aufgegriffen und um die Thematik der Trans*identität erweitert. Der Band vereint die Perspektiven von Interessengruppen mit Ergebnissen empirischer Arbeiten unter anderem zur Situation präoperativer transidenter Menschen sowie den Motiven geschlechtsangleichender Operationen. Dargestellt werden zudem alte und neue Widersprüche in der Rechtsprechung und der künftigen Rechtsgestaltung in Bezug auf Inter* und Trans*identitäten. Darüber hinaus werden der Umgang mit Kindern und Jugendlichen sowie die mediale Bearbeitung und die Herausforderungen im Leistungssport analysiert. Mit Beiträgen von Saskia Gehrmann, Ilke Glockentöger, Danielle Verena Kollig, Ursula Kuhnle-Krahl, Luisa Lettrari, Friederike Maaßen, Harald Matern, Laura Münker, Alexander Naß, Timo O. Nieder, Konstanze Plett, Livia Prüll, Eike Richter, Anja Schmidt, Maximilian Schochow, Katharina Scholz, Kerstin Schumann, Florian Steger, Bernhard Strauß, Mathias Wirth, Manuel Willer, Jörg Woweries und Simon Zobel" Maximilian Schochow, Saskia Gehrmann, Florian Steger (Hg.) Inter* und Trans*identitäten. Ethische, soziale und juristische Aspekte Verlag: Psychosozial-Verlag 409 Seiten, erschienen im März 2016 ISBN-13: 978-3-8379-2453-4 Preis: 39,90 Euro Leseprobe [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-04-05

Trans*Planet - eine neue Youtube-Plattform (nicht nur) für transidente Menschen
"Du bist vielleicht gerade frisch als transident geoutet, seit drei Tagen auf Testosteron oder mitten in der Vornamens-und Personenstandsänderung? Dann erzähl uns und der Community deine Geschichte." Drei erfahrene Youtuber initiierten im Februar einen Gemeinschaftskanal, in dem Transsexuelle und Transgender aus ihrem Leben erzählen. Sie wünschen sich, dass sich viele verschiedene Menschen an Trans*Planet beteiligen und würden sich auch sehr freuen, wenn sich Leute melden, die sich weder als weiblich noch als männlich identifizieren. In den ersten Wochen erhielt Trans*Planet bereits eine positive Resonanz. Mehrere Menschen haben angefangen, den Kanal zu nutzen, um über ihr Leben und ihre Erfahrungen zu erzählen. Hier der Link zum Kanal. [aus dem Rundbrief des BBZ Lebensart]
Nachricht vom 2016-04-05

BAG Mädchenpolitik tagt in Magdeburg
Am 10. April 2016 tagt die BAG Mädchenpolitik mit ihrem ersten Studientag zum Thema "Mädchenarbeit im Diversitätszeitalter" in Magdeburg. Gleichzeitig laden die BAG Mädchenpolitik, das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V., die LAG Mädchen und junge Frauen Sachsen-Anhalt sowie die Mädchen*arbeitskreise Magdeburg und Halberstadt am 11. April 2016 zur gleichnamigen bundesweiten Fachtagung (hier) ein.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-04-04

Wanderausstellung "Trans* in der Arbeitswelt" in der Harzmensa
Die Grüne Hochschulgruppe Halle und das BBZ "lebensart" e.V. eröffnen am 11.04.2016 um 13 Uhr in der Harzmensa der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zusammen mit dem Studentenwerk Halle die Wanderausstellung "Trans* in der Arbeitswelt". Die Ausstellung zeigt zwölf mutige transgeschlechtliche Menschen an ganz unterschiedlichen Arbeitsplätzen: In Büros, Produktionsbetrieben, als Lehrende und LKW-Fahrende. Die Ausstellung thematisiert die Schwierigkeiten, auf die Trans*Menschen am Arbeitsplatz und bei der Jobsuche immer wieder stoßen. Die Wanderausstellung der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen des Landes Berlin entstand im Rahmen des Projektes Trans* in Arbeit unter künstlerischer Leitung der Fotografin Anja Weber und besteht aus 12 Einzelporträts von transgeschlechtlichen Menschen. Sie ist vom 11. April bis zum 02. Mai 2016 in der Harzmensa der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Harz 42, 06108 Halle zu sehen und wird durch das Studentenwerk Halle finanziell unterstützt.

Begegnungs- und Beratungs-Zentrum "lebensart" e.V.
Fachzentrum für geschlechtlich-sexuelle Identität
Nachricht vom 2016-04-04

Seminar Jungen*arbeit trifft Sexualpädagogik
Das Thema Sexualität fordert Einrichtungen, Fachkräfte und Klient*innen in der alltäglichen Praxis immer wieder neu heraus. Im Seminar vermitteln Sandro Dell´Anna (LAG Jungenarbeit in Nordrhein-Westfalen) und Peter Bienwald (Landesfachstelle Jungenarbeit Sachsen) praxis- und zielorientiert sexualpädagogische Grundlagen, erarbeiten mit den Teilnehmenden Verknüpfungen zu Jungen*themen und stellen Methoden für die alltägliche Praxis vor. Das Seminar findet am 01. Und 02. Juni 2016 im Seminarhaus Kulturdenkmal Appenhof in 01683 Rothschönberg statt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungsflyer
Nachricht vom 2016-03-30

Jugenddemokratiepreis 2016: Hier geht es nicht mit rechten Dingen zu!
Aktuell muss sich die Demokratie so einigen Herausforderungen stellen: Antidemokratische Parolen, die nicht nur von Rechtsextremisten stammen, schüren Fremdenfeindlichkeit und stellen die Demokratie in Deutschland und der EU auf die Probe. Aus diesem Grund lautet das Motto des achten Jugenddemokratiepreises der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb): "Hier geht es nicht mit rechten Dingen zu!". Der mit 3.000 Euro dotierte Preis zeichnet ein Projekt aus, das sich in herausragender Weise für Demokratie oder Demokratisierung einsetzt und somit ein Zeichen gegen rechte Meinungen aus der Bevölkerung und der Politik setzt. Das Projekt muss von jungen Menschen zwischen 14 und 27 Jahren initiiert sein und sich für demokratische Strukturen und gegen rechtes Gedankengut im Alltag einsetzen. Dabei ist es gleich, ob das Projekt eine Jugendbegegnung, die Erstellung eines Videoclips, die Organisation eines Sportturniers, ein monatliches Stadtteilcafé oder auch etwas ganz anderes ist- der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Bewerbungsfrist ist der 15. April 2016. Alle nötigen Informationen sowie das Bewerbungsformular sind hier zu finden. Bundeszentrale für politische Bildung (aus dem JISSA 11/2016 zitiert)
Nachricht vom 2016-03-29

Onlinewörtebuch zu gendergerechter Sprache
Neu zu finden ist im Internet ein Genderwörterbuch, das dazu inspirieren soll, sich sprachlich und schriftlich geschickt und gendergerecht auszudrücken. Im Intro ist zu lesen: "Die alternativen gendergerechten Begriffe können in vielen Kontexten eins zu eins eingesetzt werden, in manchen passen sie eher weniger, manchmal haben die Begriffe leicht andere Konnotationen und ab und zu ist die Paarform die einzige Möglichkeit gendergerecht zu formulieren. Viele nützliche Infos zum gendergerechten Formulieren finden Sie auf der Unterseite Muss das sein?!". [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-03-21

Fachtagung: Genderblick auf Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrungen
Gemeinsam mit dem Projekt "Respekt für Religion" der KEB laden wir am 20. September 2016 in das Roncalli Haus Magdeburg zur Tagung "Genderblick auf Kinder und Jugendliche mit Migrationserfahrungen" ein. Die Tagung richtet sich an Fachkräfte aus Jugendhilfe und Schule, HZE + SSA, Politik und Verwaltung und dient der Sensibilisierung für Problemlagen von Mädchen* und Jungen* mit Migrationserfahrungen, der Stärkung von Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe und dem Aufzeigen sozialarbeiterischer Handlungsbedarfe sowie -ansätze. Nach einer eröffnenden Statementrunde mit dem Schwerpunkt der Aufklärung über Unterschiedlichkeit der Fluchterfahrungen (Mädchen und Junge und LSBTI) erfolgt ein dialogischer Vortrag zur Lebenssituation und zu den Lebenswelten migrantischer Mädchen und Jungen (Olaf Jantz/Claudia Wallner). Anschließend werden in fünf Arbeitsgruppen mögliche Strategien für einzelne Handlungsfelder diskutiert (Kita, Schulsozialarbeit/ Grundschule und Horte, Schulsozialarbeit/ weiterführende Schule, Kinder- und Jugendeinrichtungen/offene Tür/Streetwork, HZE). Die Schwerpunkte am Nachmittag bilden konkrete Vernetzungsmöglichkeiten und Erfahrungsaustausche zu vor Ort vorhandenen Problemlagen. Informationen und Anmeldemöglichkeiten zur Tagung finden sich hier. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-03-21

Fachbuch "Mädchengewalt: Verstehen und Handeln"
Die Fachgruppe für Gewaltprävention des AWO Kreisverbandes Köln e.V. hat uns auf das Fachbuch "Mädchengewalt: Verstehen und Handeln" aufmerksam gemacht. Das Buch gibt einen Einblick in die Lebenswelten gewalttätiger Mädchen und beschreibt das Phänomen, die Hintergründe und die Zusammenhänge von Mädchengewalt. Es vermittelt und begründet konkrete Interventionen für die pädagogische Praxis. Diese basieren auf den mehr als zehnjährigen Erfahrungen in der Arbeit mit gewalttätigen Mädchen des Kölner Anti-Gewalt-Programms für Mädchen. Weiterhin enthält das Fachbuch zahlreiche Fall- und Praxisbeispiele sowie Übungen für den Umgang und die Arbeit mit gewalttätigen Mädchen. Informationen zum Verlag und zur Bestellung sind hier zu finden.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-03-21

Dokumentation zum Projekt "Hammer Lady"
Die djo-Deutsche Jugend in Europa, Landesverband Sachsen-Anhalt e.V., hat 2015 das Projekt "Hammer Lady" durchgeführt. Im Rahmen von Do-It-Yourself Tagesworkshops probierten sich Mädchen und junge Frauen mit und ohne Migrationshintergrund in handwerklichen Bereichen aus. In der Dokumentation ist zu lesen, dass durch geeignete pädagogische Methoden geschlechtsspezifische Rollenbilder greifbar gemacht und in Frage gestellt wurden, sodass alternative Frauen- und Sebstbilder entworfen werden konnten. Die Dokumentation ist erhältlich bei der: djo - Deutsche Jugend in Europa Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. Große Klausstraße 11 06108 Halle (Saale) Tel. 0345 - 5 48 47 22 oder über info@djo-sachsen-anhalt.de

[Irena Schunke, Bildungsreferentin Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-03-18

21. Deutscher Präventionstag in Magdeburg
Der Deutsche Präventionstag ist der größte europäische Kongress speziell für das Arbeitsgebiet der Kriminalprävention sowie angrenzender Präventionsbereiche.Er bietet seit 1995 jährlich eine internationale Plattform zum interdisziplinären Informations- und Erfahrungsaustausch in der Prävention. Unter der Überschrift "Prävention und Freiheit" werden sich am 6. und 7.Juni 2016 im Messezentrum Magdeburg sowie auf dem Freigelände des Elbauenparks rund 250 Aussteller*innen präsentieren, bis zu 400 Expertinnen* und Experten* in Form von Präsentationen und Vorträgen beteiligt sein, und etwa 3.000 Teilnehmer*innen erwartet. An der Durchführung dieser Veranstaltung sind viele Kooperationspartner*innen und Unterstützer*innen aus Sachsen-Anhalt beteiligt.

Weitere Informationen zum Programm des 21. Deutschen Präventionstages sind hier abrufbar.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-03-18

Forumtheaterworkshop "Gender your Life"
Forumtheater ist eine spezielle Theatermethode des brasilianischen Regisseurs Augusto Boal, in der die Teilnehmer*innen kurze Theaterszenen um einen gesellschaftlichen oder persönlichen Konflikt entwickeln. Andere Spieler*innen bzw. Zuschauer*innen haben die Möglichkeit einzugreifen und alternative Konfliktverläufe zu improvisieren. Das Besondere: im Forumtheater ist alles möglich. Der Workshop beginnt mit verschiedenen Improvisations- und Wahrnehmungsübungen zu Themen wie Gender und Sex, Identität und Macht. Anschließend entwickeln die Teilnehmenden gemeinsam Forumtheaterszenen, in denen sie alltägliche Beobachtungen und Konflikte rund um diese Themen reflektieren. Vorkenntnisse für die Teilnahme am Workshop sind nicht nötig, dafür Spielfreude, Neugier und Lust sich auf den Prozess und die Thematik einzulassen. Termin: 28.-29.04.2016 Ort: Magdeburg/Übernachtung in der Jugendherberge Magdeburg Kosten: 30 Euro (für Übernachtung, Verpflegung, Workshop) Kontakt: Elke Fiege Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. Brandenburger Str. 9 39104 Magdeburg Fon: 0391.244 51 72 Web: www.lkj-sachsen-anhalt.de Mail: Elke.Fiege@jugend-lsa.de [Michael Ney, Bildungsreferent Jungen*arbeit]
Nachricht vom 2016-03-17

Veröffentlichung: Geocaching als Methode in der Genderarbeit
Genderaspekte und deren bewusste Wahrnehmung sind aus einer qualifizierten (Jugendbildungs-)Arbeit mit Kindern und Jugendlichen kaum wegzudenken. Oft allerdings wirken die Themen aufgesetzt, abstrakt und methodisch kaum regional zu verorten. Geocaching scheint sich hier als eine Methode zu eignen, die es zulässt, erlebnispädagogisch untermauert Genderaspekte zu thematisieren. Durch einen erfahrungs- und bewegungsorientierten Lernzugang, der eine regionale Rückbindungen zulässt, können Genderthemen sowie Beratungsstellen und geschlechtergerecht wirkende Anlaufpunkte für Mädchen* und Jungen* interessanter und somit leichter zugänglich werden. Fachkräfte können spielerisch auf Themen und Angebote hinweisen und gemeinsam mit ihnen neue Aspekte öffentlichkeitswirksam und nachhaltig in der Region setzen. Geocaching bietet sich somit als Methode an, um das Nachdenken über Genderfragen zu intensivieren. Im Jahr 2015 hat das KgKJH an drei Orten im Bundesland Sachsen-Anhalt diese Idee umgesetzt und mit verschiedenen Zielgruppen Caches entwickelt, die sich mit Genderorten oder Genderaspekten auseinandersetzen. Methodisch aufbereitet finden sich nun Erkenntnisse aus dem Projekt sowie Anleitungen und Hinweise für die Umsetzung eigener Gender Geocachingprojekte in einer aktuellen Broschüre. Das Anliegen dieser (Praxis-)Veröffentlichung ist es, Geocaching als Methode für die gendersensible Kinder- und Jugendarbeit aufzubereiten und dabei unterschiedliche Herangehensweisen aufzuzeigen. Die Broschüre ist für 3,00 Euro zzgl. 1,00 Euro Versand über die Geschäftsstelle des KgKJH (info@geschlechtergerechteJugendhilfe.de) bestellbar. [Kerstin Schumann, Geschäftsführerin des KgKJH]
Nachricht vom 2016-03-15

Bundesweite Fachtagung: Mädchenarbeit im Diversitätszeitalter
Mädchen*arbeit, insbesondere ihre Herangehensweise, hat sich im Laufe der letzten 25 Jahre sehr verändert. Gesellschaftlich wurden Mädchen*bilder vielfältiger. Mädchen* begegnen allerdings dem Phänomen, dass sie allen Mädchen*bildern, auch gegensätzlichen, gleichzeitig entsprechen sollen. Am 11. April 2016 veranstalten die BAG Mädchenpolitik und das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V., in Kooperation mit den Netzwerken Mädchen*arbeit in Sachsen-Anhalt, die o.g. Tagung im Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt (Magdeburg). Neben einem Inputreferat zum Thema "Diversität von Mädchen*arbeit Herausforderung, Chance oder Alltag?" von Drin. Ines Pohlkamp, wird es drei moderierte Arbeitsgruppen für den intensiven Erfahrungsaustausch geben. Informationen zur Tagung und zur Anmeldung sind dem Flyer zu entnehmen.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-03-14

Neuerscheinung des Lern- und Arbeitsbuches "Ich entscheide"
Am 9. März 2016 haben wir gemeinsam mit dem Geschäftsführer des GH-Verlages der Lutherstadt Wittenberg, Ralph Harder, die ersten druckfrischen Exemplare des aktuellen Lern- und Arbeitsbuches "Ich entscheide" im Rahmen des Sachkundeunterrichts an eine 3. Klasse in der Grundschule "Karl Liebknecht" in Schönebeck übergeben. In diesem Jahr wurden die Kapitel "Ich kenn dich nicht, ich geh nicht mit", "Meine Gefühle", "Kinderknigge" und "Wer darf mich berühren" in den Mittelpunkt des Lern- und Arbeitsbuches gestellt. Das Arbeitsmaterial eignet sich für die Arbeit in Kindertagesstätten (älteste Gruppe) und Grundschulen (Sachkundeunterricht). Das Lern- und Arbeitsbuch kann durch die Beteiligung vieler Sponsor*innen aus unterschiedlichen Landkreisen Sachsen-Anhalts kostenfrei abgegeben werden. Die Bestellung von Klassensätzen kann über das KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. unter info@geschlechtergerechteJugendhilfe.de erfolgen.

[Irena Schunke, Bildungsreferentin Mädchen*arbeit]
Nachricht vom 2016-03-10

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