Aktuelles

Aktuelles

Neue Internetpräsenz von Wildwasser Magdeburg e.V.
Seit einigen Wochen ist die neue Homepage von Wildwasser Magdeburg e.V. im Netz und bietet die Möglichkeit, die neuesten Informationen und Termine abzurufen.

Um mit den Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle ins Gespräch zu kommen, bietet sich am Dienstag, 15.6.2010 zum Tag der offenen Tür eine gute Gelegenheit.

Hinweisen möchten die Mitarbeiterinnen auf den neuen WenDo-Kurs für Mütter und Töchter (auch Großmütter sind herzlich willkommen), der vom 12.6. bis 13.6.2010 stattfindet.

Irena Schunke
Nachricht vom 2010-05-12

"Lehrerinnen trifft keine Schuld an der Schulkrise der Jungen" Aktueller Bildungsbrief des WZB
Das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung geht in seiner aktuellen Ausgabe der Frage nach, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Anteil weiblicher Lehrer und der Schulkrise der Jungen gibt. Bezugnehmend auf zwei aktuelle Studien von Marcel Helbig (Berliner ELEMENT-Studie, 2010) und Martin Neugebauer, Marcel Helbig, Andreas Landmann (Can Teacher´s Gender Explain the `Boy Crisis` in Educational Attainment?, 2010) wird im WZBrief Bildung Folgendes festgestellt:

„Jungen hinken in der Schule den Mädchen hinterher. Männliche Lehrkräfte wirken sich nicht positiv auf den Bildungserfolg von Jungen aus. Der pauschale Ruf nach mehr Männern im Lehramt kann sogar nachteilige Folgen für die Kompetenzentwicklung von Jungen und Mädchen haben.“

Der Bildungsbrief mit dem Titel „Lehrerinnen trifft keine Schuld an der Schulkrise der Jungen“ ist hier zu finden.

Kerstin Schumann
Nachricht vom 2010-05-10

MÜSSEN, KÖNNEN, DÜRFEN - gelingende Kooperation von Mädchen- und Jungenarbeit
In Zeiten von Gender gerät die Kooperation von Mädchen- und Jungenarbeit zunehmend in den Blick.Kooperieren MÜSSEN, das kann bedeuten, sich zwangsverplichtet zu fühlen oder auch, keine andere Wahl zu haben.

Kooperieren KÖNNEN, das kann bedeuten, die Möglichkeit zu haben oder auch, über die Kompetenz zu verfügen,gemeinsam erfolgreich zu sein.Kooperieren DÜRFEN, das kann bedeuten Erfahrungen auszutauschen, an diesen zu partizipieren oder garneue Horizonte zu entdecken.

Das Heft bietet u.a. Beiträge von Dr. Claudia Wallner, Olaf Jantz, Helga Lancelle-Tullius, Regina Rauw undFranz Gerd Ottemeier-Glücks zu den Themen Mädchenarbeit, Jungenarbeit und Grundlagen gelingender Kooperation sowieReflexionen aus der Praxis und einen "Sieben-Punkte-Plan" für die gelingende Kooperation von Mädchen- und Jungenarbeit.

HerausgeberInnen: Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenarbeit in NRW e.V. und Landesarbeitsgemeinschaft JungenarbeitNRW e.V.

Bestellung für 8 Euro zzgl.Porto bei: Landesarbeitsgemeinschaft Mädchenarbeit in NRW e.V., Robertstr. 5a, 42107 Wuppertal, fon 0202/7595046, lag@maedchenarbeit-nrw.de, www.maedchenarbeit-nrw.de

Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit NRW e.V., c/o Union Gewerbehof, Huckarder Str. 12, 44147 Dortmund, fon 0231/5342174, www.lagjungenarbeit.de

Irena Schunke
Nachricht vom 2010-05-06

Netzwerk- und Servicestelle twittert
Seit einigen Tagen ist die Netzwerk- und Servicestelle für geschlechtergerechte Berufsorientierung und Lebenswegplanung in Sachsen-Anhalt (www.berufsidee-lsa.de) Mitglied bei Twitter, einem der weltweit größten virtuellen Netzwerke.

Mit aktuellen Meldungen zur geschlechtergerechten Lebenswegplanung und Berufsorientierung in Sachsen-Anhalt hält das ESF-Projekt Interessierte auf dem Laufenden - und das in Kürze, mit maximal 140 Zeichen pro Tweet.

Unter http://twitter.com/NWSLSA besteht den Möglichkeit, die Tweets zu abonnieren oder über sogennante RSS-Feeds die aktuellsten Meldungen direkt im Internetbrowser anzeigen zu lassen.

Christoph Damm
Nachricht vom 2010-05-06

Förderung durch die „Ich kann was!“-Initiative
Das Projektbüro der „Ich kann was!“-Initiative sendete uns folgende Ausschreibung:

Knapp vier Wochen Zeit bleiben noch, um sich für eine Förderung durch die „Ich kann was!“-Initiative der Deutschen Telekom zu bewerben. Wir möchten Sie daran erinnern:

Die Bewerbungsfrist der Ausschreibung 2010 endet am 31. Mai 2010. Die „Ich kann was!“-Initiative fördert bundesweit Projekte und Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, die sich an Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 14 Jahren richten. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Einrichtungen in mittelbarer oder unmittelbarer Nähe von sozialen Brennpunkten. Es werden 50 bis 100 Projekte und Einrichtungen gefördert, die gezielt auf den Erwerb und die Weiterentwicklung zentraler Alltagskompetenzen der Kinder und Jugendlichen ausgerichtet sind. Die Fördersumme orientiert sich jeweils am individuellen Projektbedarf, die maximale Förderhöhe beträgt 15.000 Euro.

Wir würden uns sehr freuen, wenn möglichst viele Einrichtungen die Chance einer Bewerbung nutzen, um eigene Kompetenz fördernde Projekte und Aktivitäten durchzuführen. Weitere Informationen zu den Zielen der Initiative sowie den Förderkriterien, die Ihnen als Orientierung für eine erfolgreiche Bewerbung dienen können, finden Sie in unserer Ausschreibungsbroschüre und auf der Internetseite. Hier können Sie sich auch direkt online bewerben. Das für die Online-Bewerbung benötigte Passwort wird Ihnen unmittelbar nach der Registrierung an die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse zugesandt.

Für den Fall, dass Sie keine Möglichkeit haben, sich online zu bewerben oder Fragen haben, rufen Sie uns einfach kostenlos unter 0800 181 2486 an oder schicken Sie uns eine Mail an info@initiative-ich-kann-was.de. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Viel Erfolg bei der Ausschreibung 2010 wünscht Ihnen
Ihr Projektbüro der „Ich kann was!“-Initiative
Nachricht vom 2010-05-05

Scheibenwischer, Reifendruckprüfer, Champagner-Herstellung… wer hat´s erfunden?
Erfindungen von Frauen stehen im Mittelpunkt des Online-Memory-Spiels der Initiative THINK ING von GESAMTMETALL. In das Spiel einführend ist auf der Webseite ist zu lesen:

„Oftmals ungemein nützlich, weit verbreitet und meist ihrer Zeit voraus sind ihre Erfindungen – die Tüftlerinnen dahinter im Allgemeinen eher unbekannt oder gänzlich in Vergessenheit geraten. Welche Erfindungen von berühmten und weniger berühmten Frauen gemacht wurden, können Sie mit unserem Memory buchstäblich selbst aufdecken. Die Auswahl zeigt nur einen kleinen Ausschnitt des weiblichen Erfindungsgeistes und erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit.“

Gespielt werden kann das Spiel hier.

Kerstin Schumann
Nachricht vom 2010-05-03

Praxistag zu Jungen und Sexualität am 8. Mai in Jena
aus einer Rundmail der Ev. Akademie Meißen: Jungs wissen doch schon "alles", oder!? Im realen Kontakt sind sich Jungen ihrer geschlechtlichen Identität aber meist wenig sicher. Hinter Sprüchen und Posen grummelt Ratlosigkeit, Unwissen, Angst vor Beziehung, Erotik und Sex. In jedem pädagogischen Handeln vor allem mit Halbwüchsigen spielt Sexualität eine zentrale Rolle, ob man will oder nicht. Wie man in Schule, Jugendhilfe, Jugendarbeit, Heimerziehung oder in Jungengruppen dieses Thema bearbeiten kann, das vermittelt der Praxistag mit dem Jungenpädagogen Josef Riederle am Samstag, dem 8. Mai 2010, im Kubus in Jena. Die Veranstaltung ist für Männer und Frauen konzipiert und auch als Lehrerfortbildung anerkannt (ThILLM Reg.-Nr. ALX-87-11). Mehr zum Programm unter http://www.ev-akademie-thueringen.de

Christoph Damm
Nachricht vom 2010-04-29

Landesweites Genderevent in Magdeburg
Herzliche Einladung zur Praxismesse für die Arbeit mit Mädchen und Jungen am Donnerstag, 3. Juni 2010 in der Landeshauptstadt Magdeburg. Unter Schirmherrschaft des sachsen-anhaltischen Sozialministers Norbert Bischoff sowie des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Magdeburg Dr. Lutz Trümper und in Kooperation mit dem Gleichstellungsamt der Stadt Magdeburg sowie der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung laden wir an diesem Tag von 9:30 – 17:00 Uhr in das Rathaus ein.

Geboten werden spannende Workshops zu den Themen: Berufsorientierung, Medien-pädagogik, Esoterik, Selbstverletzung sowie Mädchen– und Jungenarbeit. An mehr als 20 Informations- und Aktionsständen können vielfältige Methoden ausprobiert werden und die Thalia-Buchhandlung Magdeburg bietet eine Auswahl an genderrelevanten Fachbüchern. Eintritt kostet 10,00 € (ermäßigt 5,00 €), das Programm gibt es hier. Der Fachtag ist als Fortbildungsveranstaltung anerkannt - WT 2010-400-26 LISA

Kerstin Schumann
Nachricht vom 2010-04-28

Kompetenztraining "Pädagogik der Vielfalt"
Das Autorenteam Uwe Sielert, Katrin Jaeneke, Fabian Lamp und Ulrich Selle hat unter dem o.g. Titel ein Pädagogisches Training entwickelt, das Pädagoginnen und Pädagogen befähigt, sich kritisch mit gesellschaftlichen Differenzverhältnissen und Dominanzkulturen auseinanderzusetzen und zugleich bei der Gruppenarbeit zu unterschiedlichen Aspekten der "Pädagogik der Vielfalt" unterstützt.

Das Material bietet in 7 Bausteinen zu Themen wie z.B. Homogenität und Heterogenität, Biografische Selbstreflexion oder Kulturelle Identität viele theoretische Inputs und praxisnahe Übungen, um für das jeweilige Thema zu sensibilisieren und fachlich zu dikutieren.

Das Kompetenztraining "Pädagogik der Vielfalt" ist unter der ISBN 978-3-7799-2137-0 im Juventa Verlag Weinheim und München, 2009, erschienen und in der Bibliothek des KgKJH ausleihbar.

Irena Schunke
Nachricht vom 2010-04-27

Stark und Sicher
Am 20. April 2010 wurde an der Diesterweg-Grundschule der Lutherstadt Wittenberg das neue Lern- und Arbeitsbuch "Stark und Sicher" an die 13 Mädchen und 10 Jungen der Klasse 3 c, stellvertretend für die Mädchen und Jungen Sachsen-Anhalts, übergeben.

Die Klassenlehrerin, Frau Thomanek, hat uns versichert, dass sie im Unterricht intensiv mit diesem Material arbeiten möchte, da es um die Themen Kinderrechte, Kinderpflichten und gegen Missbrauch geht.

Das Lern- und Arbeitsbuch ist das Ergebnis der Kooperation zwischen dem Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. und dem GH Verlag Lutherstadt Wittenberg, Herr Harder.

Das Lern- und Arbeitsbuch kann im KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. bestellt werden.

Irena Schunke
Nachricht vom 2010-04-26

SommerSerienMädchenCamp "Kunst & Krempel"
Das Frauen- und Mädchenzentrum "Tea"-Treff Burg lädt im Juli Mädchen im Alter von 11 bis 15 Jahren zum SommerFerienMädchenCamp ein. Veranstaltungsort ist Burg, die Teilnahme kostet 30,00 Euro und weiter Informationen finden sich hier.

Kerstin Schumann
Nachricht vom 2010-04-26

Starke Mädchen - starke Jungen! Geschlechterbewusste Pädagogik
Nicht nur gesetzliche Vorgaben des Jugendhilfegesetztes, von Kita-Gesetzen und EU-Vorschriften fordern die gleichberechtigte und geschlechtersensible pädagogische Arbeit mit Kindern. Die tägliche Arbeit der Fachkräfte, Untersuchungen, Studien und Forschungen dokumentieren zunehmend den engen Zusammenhang zwischen den Geschlechtsrollen-Anforderungen, die für Mädchen und Jungen, bestehen und Bildungsprozessen von Mädchen und Jungen. Eine Handreichung, ausgehend von Themen wie "Geschlecht und Sozialisation", "Geschlechterbewusster Pädagogik", "Bildung und Geschlecht" bis hin zu "Umsetzungsanregungen zu geschlechterbewusster Arbeit in den Bildungsbereichen der Kita-Bildungsprogramme", soll Anregungen für das breite Feld der geschlechterbewussten Pädagogik als Schlüssel für Bildungsprozesse in der Kita geben. Die Broschüre kann für drei Euro pro Exemplar zuzüglich Porto bestellt werden unter: Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB) Königstr. 36b 14109 Berlin Fon: 030.48 48 10 Fax: 030.484 811 22 E-Mail: britta.scheidt@sfbb.berlin-brandenburg.de Web: www.sfbb.berlin-brandenburg.de
Nachricht vom 2010-04-21

Mädchen und Sexualität - Praxisworkshop
Die Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen veranstaltet am 15. Juni 2010 im Seminarzentrum Hannover einen Praxisworkshop mit oben genanntem Thema für Frauen, die in ihren Arbeitsfeldern mit Mädchen und jungen Frauen arbeiten.

Die sexualpädagogische Mädchenarbeit versucht zwei Aspekte zu verbinden: Sie will einerseits Prävention leisten, Schutz geben, Heilung bewirken, Körperwissen vermitteln, andererseits zur Erkundung der schillernden und kraftvollen Potentiale von Lust und Liebe ermuntern.

Die Referentin Sabine Sundermeyer macht mit theoretische Inputs und praxisnahen Methoden neugierig auf das Thema und bietet die Möglichkeit, Methoden kennenzulernen und auszuprobieren sowie in einen fachlichen Austausch zu treten.

Für Männer, die in mit Jungen und jungen Männern arbeiten findet parallel der Workshop "Jungen und Sexualität" mit dem Referenten Olaf Jantz statt.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Andrea Urban, Tel. 0511-85 87 88.
Nachricht vom 2010-04-21

Noch 3 Tage bis zum Zukunftstag für Mädchen und Jungen
Sachsen-Anhalt. Am 22. April geht der Zukunftstag für Mädchen und Jungen in Sachsen-Anhalt in die 5. Runde. Unternehmen und Einrichtungen bieten landesweit Mädchen und Jungen der 7. bis 10. Klassen die Möglichkeit, Einblicke in Berufe zu erlangen, die sonst nicht auf der Liste der Berufsideen stehen.

Wer noch keinen Platz für diesen besonderen Tag der Berufsorientierung hat, kann sich auf der Website www.berufsidee-lsa.de von der koordinierenden Netzwerk- und Servicestelle über spezielle Angebote für Mädchen und Jungen informieren oder selbstständig bei Unternehmen oder Einrichtungen in der Nähe anfragen.

Außerdem gibt es in Sangerhausen an diesem Tag im Anschluss an die Angebote in der Stadt ab 16:00 Uhr die landesweit erste „After Work Party“ im Jugendzentrum TheO´door. Nähere Informationen dazu gibt es bei Frau Knorr-Linde (Tel.: 03464.535 1600 / E-Mail), Gleichstellunsbeauftragte des Landkreises Mansfeld-Südharz, und Frau Matuschek (Tel.: 03464.565 420 / E-Mail), Gleichstellungsbeauftragte der Stadt.

Christoph Damm
Nachricht vom 2010-04-18

Männliche Betreuer für Ostseefreizeit gesucht
Für eine Ferienfreizeit vom 26. bis zum 30. Juli 2010 in Niendorf (Ostsee) werden zwei männliche Betreuer für die Freizeitgestaltung und die pädagogische Betreuung der Mädchen und Jungen (1.-6. Klasse) gesucht.

Die Freizeit wird ausgerichtet von der Evangelischen Jugend Magdeburg und kann als Kurzzeitpraktikum anerkannt werden. Den Betreuern entstehen durch Fahrt, Unterkunft und Verpflegung keine Kosten. Eine Entschädigung kann nicht gezahlt werden.

Interessenten melden sich bei

Christoph Damm
KgKJH Sachsen-Anhalt e.V.
Tel.: 0391.631 05 56
E-Mail: damm@berufsidee-lsa.de
Bärbel Dometzky
Ev. Stadtjugendpfarramt
Tel.: 0391.254 02 12
E-Mail: evangelische-jugend-magdeburg@t-online.de.
Christoph Damm
Nachricht vom 2010-04-14

"Jungen ticken anders!" - Fachtag der FIT-Bildungs GmbH in Magdeburg
Die Fit-Bildungs GmbH Magdeburg veranstaltet am 10. Mai 2010 in Magdeburg einen Fachtag für Pädagog/innen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, Mitarbeiter/innen der Jugendsozialarbeit und interessierte Eltern mit dem Ziel, auffälliges Verhalten bei Jungen zu verstehen, einordnen zu können und konkrete Anregungen für den angemessenen Umgang damit kennen zu lernen. In der Ankündigung des Seminars ist zu lesen: „Die Genialität bei Jungen zeigt sich relativ früh und wird umso seltener erkannt: Jungen werden wegen ihres nicht nachvollziehbaren Verhaltens häufig als verhaltensauffällig pathologisiert. Obwohl beide unbestritten zur Gattung Mensch gehören, sind Jungen anders als Mädchen. Sie denken und fühlen anders, steuern ihre Wahrnehmung nach anderen Mustern und treffen wichtige Entscheidungen auf der Grundlage unterschiedlicher Wertesysteme. Jungen und Mädchen sind deshalb unterschiedlich, weil ihre Gehirne verschieden sind. Die angeborenen Unterschiede in der Hirnstruktur bedeuten, dass bereits vom Kleinkindalter an die Wege von Mann und Frau sich zunehmend trennen. Doch bis heute wissen viele Pädagogen wenig bis gar nichts über die revolutionären Ergebnisse der modernen Naturwissenschaften im Hinblick auf die Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen, Männer und Frauen. Es ist jedoch unmöglich, bei einem Jungen oder jungen Mann im erzieherischen Bereich anhaltende Veränderungen zu erzielen, wenn man die neurologischen Grundlagen nicht versteht, oder diese grundsätzlich missversteht, nach denen Jungen die Welt wahrnehmen und zu ihr in Beziehung treten.“ Weitere Informationen finden sich unter dem Link „Termine/Seminare“ auf dieser Webseite.

Kerstin Schumann
Nachricht vom 2010-04-13

Programm des in 26 Tagen beginnenden 20. Spielmarktes
Am 7. und 8. Mai 2010 findet in Potsdam das Bildungsforum „20. Internationaler Spielmarkt“ mit dem Titel Durch Begegnung wachsen - spielend Fremdes entdecken statt. Unser Kompetenzzentrum ist als KooperationspartnerIn dabei und wir freuen uns, an dieser Stelle das Programm veröffentlichen zu können. Weitere Informationen sind unter der Spielmarktwebseite abrufbar.

Kerstin Schumann
Nachricht vom 2010-04-12

Betrifft Mädchen Heft 2/2010: Hinter Schloss und ohne Siegel – Mädchen und Strafvollzug
Die bundesweite Fachzeitschrift für die Arbeit mit Mädchen „Betrifft Mädchen“ beschäftigt sich in ihrer aktuellen Ausgabe 2/2010 mit Fragestellungen rund um Mädchen im Strafvollzug.

In der Ankündigung zum Fachblatt ist zu lesen: "Der Anteil von Mädchen und jungen Frauen im Jugendstrafvollzug beträgt ca. 3 bis 4 %. Stoff genug für ein ganzes Schwerpunktheft der Betrifft Mädchen? Aber: die Strafvollzugsforschung sieht über diese Zielgruppe weitgehend hinweg. Zu den strukturellen Benachteiligungen wie der Unterbringung in Abteilungen des Erwachsenenvollzugs oder im männerdominierten Jugendstrafvollzug kommt, dass es vielfach an einer Sensibilität für mädchenspezifische Lebens- und Bedarfslagen fehlt. In der Haft richten Mädchen und junge Frauen einen großen Teil ihrer Energie darauf, die negativen Folgen des Haftalltags abzuwehren statt, Perspektiven für sich zu entwickeln. Das neue Heft der Betrifft Mädchen bietet unter anderem Beiträge zu aktuellen Daten und amtlichen Statistiken, zur Konstruktion von Kriminalität und Geschlecht, zum Anstieg von durch Mädchen verübte Gewalttaten im Jugendalter, zu einer mädchengerechten Praxis im Strafvollzug, zu Vorgaben des Jugendstrafrechts in ihrer Bedeutung für Mädchen sowie über die Praxisprojekte „MammaMia“ und „Startklar“. Des weiteren kommen Mädchen selbst zu Wort und berichten über ihre Erfahrungen in österreichischen Gefängnissen."

Die Fachzeitschrift wird von der LAG Mädchenarbeit in NRW e.V. herausgegeben und kann zum Preis von 6,50 € zzgl. 1,20 € Porto beim Juventa Verlag (steinmetz@juventa.de) bestellt werden. Darüber hinaus befindet sie sich genau wie viele andere Ausgaben des Fachblattes in der kleinen Bibliothek des Kompetenzzentrums geschlechtergerechte Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V.

Kerstin Schumann
Nachricht vom 2010-04-12

Einladung der BAG Mädchenpolitik
Die BAG Mädchenpolitik lädt am 18. und 19. April 2010 alle Mitgliedsfrauen und interessierte Fachfrauen recht herzlich zu ihrem Studientag zum Thema "10 Jahre BAG Mädchenpolitik: 10 Jahre Frauen am Ruder(n) - und auch am Steuer(n)?" und ihrer Mitgliederversammlung nach Berlin ein. Weitere Informationen erhaltet ihr auf der Homepage der BAG Mädchenpolitik.

Irena Schunke
Nachricht vom 2010-04-09

Lebenswegplanung und Berufsorientierung für Mädchen und Jungen – einmal anders, einmal praktisch
Mädchen und Jungen sollten ihre ersten beruflichen Entscheidungen am besten auf Grund eigener Interessen, Fähigkeiten und persönlichen Lebenspläne treffen. Oft sind aber Vorurteile und tradierte Berufswahlmuster ausschlaggebend. Ein reflektierter Umgang pädagogischer Fachkräfte mit Geschlechterstereotypen ist daher in der Berufsorientierung eine wichtige Grundlage. In der Fortbildung am 9. Juni 2010 in Halberstadt (Einladung) werden theoretische Anteile durch praktische Übungen erfahrbar gemacht. Fachkräfte erhalten Anregungen, wie sie methodisch reflektiert Jungen und Mädchen eine vielfältige, interessen- und fähigkeitsbezogene Berufsorientierung ermöglichen können.

Referenten: Dipl. Soz.-Päd. Jessica Pollak B.A. (Soz. Arb.) Christoph Damm Netzwerk- und Servicestelle für geschlechtergerechte Berufsorientierung und Lebenswegplanung in Sachsen-Anhalt

Irena Schunke
Nachricht vom 2010-04-09

Teamerinnen für Projekt „Mädchenkulturwoche“ gesucht
Noch keine Idee für ein Praktikum im Sommer???

Das Jugendwerk Rolandmühle, das Soziokulturelle Zentrum und das Frauenzentrum „Tea“-Treff in Burg suchen für ihr Projekt vom 5. Juli bis 9. Juli 2010 zwei interessierte Teamerinnen (mindestens 18 Jahre).

Die Teamerinnen werden in die Vorbereitung des Projektes (ca. 15 Mädchen) mit einbezogen und sind für folgende Bereiche verantwortlich: •Planung und Organisation von Gruppenfreizeiten •Betreuung der Teilnehmerinnen (ca. 11 bis 15 Jahre) außerhalb der Workshops •Übernachtung während des Projektes in der Einrichtung

Natürlich besteht die Möglichkeit, an den stattfindenden kulturell-künstlerischen Workshops teilzunehmen und kreativ mitzuwirken.

Solltet ihr Interesse an der Mitgestaltung des Projektes haben, wendet euch bitte umgehend an das:

Frauenzentrum „Tea“-Treff Edeltraud Schimansky August-Bebel-Straße 30 39288 Burg Tel. 03921-3158 Mail: fz-TeaTREFF@rolandmuehle-burg.de

Irena Schunke
Nachricht vom 2010-04-09

Fußball TOTAL
Unter diesem Motto findet ab dem 14.04.2010 eine Ringvorlesung zu der gesellschaftlichen Bedeutung des Fußballsports statt.
Interessierte können jeweils mittwochs, ab 16:30 Uhr an der Hochschule Magdeburg – Stendal, Haus 1, Raum 2.36.1, an den Vorträgen zu folgenden Themen teilnehmen.

14.04.2010 – „Herausforderungen und Probleme des Fußballs in Ostdeutschland“
21.04.2010 – „Männlichkeit und Fußball“
28.04.2010 – „Faszination Groundhopping“
05.05.2010 – „Hauptsache, sie ham sich angestrengt… Zum pädagogischen Wert fankultureller Leistungsansprüche“
12.05.2010 – „Fan-Gesänge zwischen Kult, Kommerz und Kinderliedern“
19.05.2010 – „Ultras in Deutschland – eine Antwort der Fankurve auf die Modernisierung des Fußballs?“
26.05.2010 – „Rechtsextremismus, Rassismus und deren Prävention im Fußballkontext“
02.06.2010 – „Anspruchvoller Fußballjournalismus“

Die Abschlussveranstaltung dieser Ringvorlesung findet am 09.06.2010 zum Thema „Afrika und Fußball“ in den Räumen des Fanprojektes in Magdeburg statt.

Nähere Informationen erhalten Sie auf Anfrage in der Hochschule Magdeburg-Stendal, Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen.

Jessica Pollak
Nachricht vom 2010-04-08

Ausschreibung der „Ich kann was!“-Initiative
Es ist wieder soweit! Am 1. April 2010 startet die zweite Ausschreibung der „Ich kann was!“-Initiative, mit der die Deutsche Telekom bundesweit den Kompetenzerwerb junger Menschen fördern möchte. Denn nach wie vor ist gerade für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche eine gezielte Unterstützung beim Erwerb von zentralen Alltagskompetenzen entscheidend, um im immer schärfer werdenden Bildungswettbewerb eine faire Chance zu haben. Die „Ich kann was!“-Initiative fördert Projekte und Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, die sich an Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 14 Jahren richten. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Einrichtungen in mittelbarer oder unmittelbarer Nähe von sozialen Brennpunkten. Es werden 50 bis 100 Projekte und Einrichtungen gefördert, die gezielt auf die Weiterentwicklung von Schlüsselkompetenzen der Kinder und Jugendlichen ausgerichtet sind. Die Fördersumme orientiert sich jeweils am individuellen Projektbedarf, die maximale Förderhöhe beträgt 15.000 Euro.

Wir würden uns sehr freuen, wenn möglichst viele Einrichtungen die Chance einer Bewerbung nutzen, um eigene Kompetenz fördernde Projekte und Aktivitäten durchzuführen. Weitere Informationen zu den Zielen der Initiative sowie den Förderkriterien, die Ihnen als Orientierung für eine erfolgreiche Bewerbung dienen können, finden Sie in unserer Ausschreibungsbroschüre und auf der Internet-Seite Hier können Sie sich auch direkt online bewerben. Das für die Online-Bewerbung benötigte Passwort wird Ihnen unmittelbar nach der Registrierung an die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse zugesandt.

Die Bewerbungsfrist endet am 31. Mai 2010.

Für den Fall, dass Sie keine Möglichkeit haben, sich online zu bewerben oder Fragen haben, rufen Sie uns einfach kostenlos unter 0800 181 2486 an.Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Viel Erfolg bei der Ausschreibung 2010 wünscht Ihnen Ihr

Projektbüro der „Ich kann was!“-Initiative
Nachricht vom 2010-04-06

Gesucht: Schulprojekte für Fairness und Integration mit neuen BotschafterInnen
Hinweisen möchten wir an dieser Stelle auf den durch die Bertelsmannstiftung ausgerufenen Wettbewerb „Alle Kids sind VIPs“. Der Webseite ist zu entnehmen, dass es Ziel ist, Schulen, LehrerInnen und ganz besonders SchülerInnen zu bewegen, für mehr Fairness und Integration im eigenen Schulalltag zu sorgen. „Zeigt uns anhand von eigenen Ideen, wie ihr den sozialen Zusammenhalt an eurer Schule stärken wollt. Lernt spannende Unterschiede und Gemeinsamkeiten aneinander kennen. Welche Talente stecken in euch und welche Nationen in eurer Schule? Wie könnt ihr miteinander und voneinander lernen?“, ist auf der Webseite zu lesen. Teilnehmen können Klassen, Projektgruppen oder Einzelpersonen der Klassen 5. - 12. Einsendeschluss ist der 01. Juni 2010. Weitere Infos hier.

Kerstin Schumann
Nachricht vom 2010-04-06

Ergebnisreicher Fachtag zu Fußball und Jungenarbeit
Ein Fußballspiel dauert 90 Minuten. Das ist wenig strittig. Ob sich jedoch Fußball als Methode in der Jungenarbeit eignet und welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, wurde am 25. März 2010 in Magdeburg auf einem landesweiten Fachtag diskutiert. Bundesweit wurde die Veranstaltung mit Spannung erwartet. Rund 60 Personen aus acht verschiedenen Bundesländern waren dazu angereist. Eröffnet wurde der Fachtag, der im sachsen-anhaltischen Ministerium für Gesundheit und Soziales stattfand, durch den zuständigen Minister Norbert Bischoff.

Anlass des Fachtages war eine Buchveröffentlichung des KgKJH Sachsen-Anhalt e.V. Unter dem Titel "Fußball als Methode der Jungenarbeit?!" erforschten Susan Schäftlein und Rolf Hanselmann die Bedeutung des Fußballs in der pädagogischen Arbeit mit Jungen und stellten auf dem Fachtag einige ihrer Ergebnisse dem Fachpublikum vor.

Zu diesem Thema lieferten Christoph E. Arnold (LAG Jungen- und Männerarbeit Sachsen e.V.), Michael Gabriel (Koordination der deutschen Fanprojekte) und Prof. Dr. Titus Simon (Hochschule Magdeburg-Stendal) Impulse, die in der anschließenden Diskussion mit den AutorInnen und PraktikerInnen aus den Bereichen Jugend- und Fanarbeit vertieft wurden.

Nach einem Tag kontroverser Diskussionen war klar, dass Fußball und Jungenarbeit viele erfolgsversprechende Verknüpfungen haben. Der Fachtag hat eine Debatte angestoßen, die durch praktische Erfahrungen belebt werden muss, so das Resümee der Teilnehmenden. Einige Bilder finden Sie hier.

Susan Schäftlein
Nachricht vom 2010-04-01

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